Tagebuch von uns - closed

12.12.2006 um 08:36 Uhr

Closed

von: Nina

Dieser Teilnehmer ist verzogen. Leider ist uns keine aktuelle Adresse bekannt gegeben worden. Wir wünschen einen schönen Tag! Ihr Tagebuch von uns -Team

11.12.2006 um 13:44 Uhr

C H A R I T Y P U N S C H oder auf die Einstellung kommts an *g*

von: Nina   Kategorie: Leichtsinn

Im Winter find ich keine Ruh,
Bevor ich nicht was Gutes tu.
Es gibt viel Not auf dieser Welt,
Am besten hilft man da mit Geld.

Nicht mit dem Zahlschein auf der Bank, Es gibt was Bess`res, Gott sei
Dank.
Damit das Helfen mich auch freut,
Hab ich für einen Rundgang Zeit.

Jetzt, im Advent, an allen Ecken
Kann man den Punsch schon förmlich schmecken, Der heiß und süß und
parfümiert, Zum Wohl der Andren trunken wird.

Im Namen Allahs geh ich`s an
Und spende für Afghanistan.
Dann einen für die armen Kinder
Und für die ganz ganz armen Inder.

Ich denk an die Malteser Ritter,
Denn deren Leiden ist recht bitter.
Beim Stand vom Lion`s Club, am Graben
Kann ich mich für Rumänien laben.

Rotarier nicht zu vergessen,
Die haben beinah nichts zu essen.
Als nächstes hebe ich mein Glas
Rasch für die liebe Caritas.

Für`s Rotes Kreuz und für die Gruft
Mit Zimt und mit Holunder-Duft.
Ich merke deutlich: Guter Werke
Erfordern sehr viel Kraft und Stärke.

Ein Punsch noch rasch für die Partei,
Als Wechselwähler trink ich zwei.
Dort steht der Herr Bezirksvorsteher,
Bei einem Punsch kommt man sich näher.

Für`s Kinderdorf, für Kommunisten,
Für Asylanten, Terroristen.
Ich trinke gerne noch ein Viertel
Für einen neuen Sprengstoff-Gürtel.

Für Hungernde im fernen China,
Für Araber in Palästina.
Wer Gutes tut, hat immer recht.
Ein Punsch noch und dann wird mir schlecht.

Doch ehe ich nach Hause schunkel,
trink ich noch rasch für "Licht ins Dunkel".
Man kann doch wirklich jeden Deppen
Mit Punsch und Glühwein kräftig neppen.

Ich kann die Häferln nicht mehr zählen, Jedoch ich muß mich
weiterquälen.
Am Stephansplatz werd ich ganz fromm
Und trinke auf den Stephansdom.

Spätabends ladet mich wer ein
Zu Punsch und Keks bei Kerzenschein.
Doch bitte, komm mit leeren Händen!
Du kannst ja für die Armen spenden."

Am Sonntag dann, in meiner Pfarr
Wird sicher auch der Punsch nicht gar.
Das Geld für das, was uns so schmeckt
Wird in die Renovierung g`steckt.

So trink ich mich durch den Advent.
Ein Wahnsinn, was man dafür brennt!
Doch ist das letzte Geld auch weg,
Ich tu`s für einen guten Zweck.

Ich bin ein hoffnungsloser Säufer,
Und Schuld sind nur die Punsch-Verkäufer.
Den Punsch kann ich schon nicht mehr sehen Und laß ihn zu Silvester
stehen.

Ich habe nur mehr einen Wunsch:
Ich trinke alles, nur kan' Punsch.
Den Nächsten gibt es, das ist klar,
Erst im Advent im nächsten Jahr.

09.12.2006 um 23:13 Uhr

Freundschaften

von: Nina   Kategorie: Spürsinn

Freundschaften zerbrechen und erst jetzt langsam kommt in mir hoch, was vor fast einem halben Jahr passiert ist.

Ich habe meine "beste" Freundin - wie soll ich das sagen - mhh abserviert.. Ist ein hartes Wort, aber so kann man das wohl nennen, denn wie wir uns getrennt haben, war nicht schön. Für uns beide sicher nicht.
Nicht falsch verstehen- ich bin nicht traurig darüber diesen Schritt getan zu haben. Es war wichtig mit Ihr dieses Wirrwarr zu beenden um mein Leben wieder in geregelte Bahnen zu bringen. Sie hat mich dermaßen ge- und überfordert in Ihrem Verlangen das ich mich noch  mehr als je zuvor um sie bemühe (gerade als E geboren war) das mir eines Tages alles zu viel wurde und nachdem ich eh schon einige Male schmerzlich erfuhr, dass sie ihrer Schwester andere "Wahrheiten" über ihr Gefühlsleben anvertraut als mir war für mich kein anderer Ausweg mehr zu finden, als diese "Beziehung" zu beenden. Eine "beste Freundschaft" wie man sich das Vorstellt war es eh schon längst nicht mehr, vielleicht gerade noch eine Bekanntschaft. Sie vertraute mir nichts mehr an - also nichts ECHTES zumindest mehr und ich ihr auch nicht mehr. 
Einfach Lebe Wohl zu sagen schien für mich nach vielen Vorwürfen Ihrerseits (und natürlich auch ich habe meinen ganzen Frust los gelassen) das Beste und im ersten Augenblick fiel mir auch ein Stein vom Herzen. So befreit war ich schon längst nicht mehr gewesen. Ich spürte davor jeden Tag den Druck sie anrufen zu müssen und wenn ich es mal wieder nicht geschafft habe, quälte mich ein schlechtes Gewissen. Und auch ihre Spielchen hatte ich einfach satt.

Wie auch immer - sie schrieb mir vor kurzem wieder mal eine Mail. Einfach ohne große Bemühung eine PowerPointPräsentation weiter geschickt, was mich dazu veranlasst hat, sie von meinem Mailserver zu sperren. Denn auf Geburtstagsonlinekarten, die ich mir nicht abholen WILL dann noch eine Mail zu bekommen mit "Servus Nina!" und dann irgendwas mit "Wollte dir nur zum Geburtstag gratulieren" bla bla habe ich keine Lust. Dann schon lieber garnichts, bevor ich sowas mir gebe. Nun ja und dann diese Mail - da kommt man sich mehr verarscht vor als alles andere. Eine Mail über Freundschaft - von jemandem geschickt der sich eh schon längst abgeseilt hatte..

Wie auch immer - nur - gerade momentan passiert viel in meinem Leben, und ich wünschte mir eine beste Freundin mit der ich lachen kann und die da ist wenn ich was erzählen will - auch um einfach mein Herz zu entlasten. Es gibt einige Mädels/Menschen in meinem Umfeld denen ich sicher das eine oder andere Erzählen könnte, aber es ist niemand dabei dem ich jetzt meine innersten Gedanken anvertrauen würde. Vielleicht auch die eine oder andere Peinlichkeit oder so - nein - da ist NOCH niemand dabei. Freundschaften müssen wachsen und man tastet sich ja langsam an alles heran, aber gerade in so Situationen wo ich am liebsten los Heulen würde und nicht nur mit meinen Gedanken alleine da stehen würde, fehlt eben ein Mensch mit einer innigen Beziehung.
Ich sage nun nicht, dass ich A vermisse - nein, das nicht - aber das GEFÜHL als wir noch gut befreundet waren. Als ich noch wusste wohin mit mir, wenn es mir nicht gut ging oder mich was bedrückte.

Ja es gibt einen Menschen den ich völlig in mein Herz gelassen habe. Meine Seelenpartnerin oder wie man sowas nenne will - aber sie lebt nun leider in D und ist sehr sehr weit weg.

Ja - ich glaube ich schreibe J eine Mail. :-) Das muntert mich doch glatt wieder auf! *jieppie* Sie weiß was zu tun ist, denn sie tickt wie ich.

 

08.12.2006 um 09:29 Uhr

5 Minuten

von: Nina   Kategorie: Familiensinn

Ja die würden mir momentan schon reichen wenn ich die ausnahmweise mal auskosten könnte - aber wenn ich dann mir sagen "OK, die sind jetzt nur für mich!" Ruft wer an, E schreit oder die Wohnung geht im Chaos unter und jeglicher Versuch dies zu "übersehen" scheitert.

Also was bleibt mir anderes übrig als raus zu gehen? Dabei will ich garnicht raus, aber ich muss - und wenn ich dann unterwegs bin, dann versuche ich die Zeit zu nutzen und hetze wieder von A nach B - denn die Zeit soll ja gut genutzt werden. Also habe ich gestern nach einem kurzen Freundschaftsdienst wo ich Bekannten die Haare geschnitten habe (ja ich habe vor meiner Karriere im Büro den tollen Beruf Stylistin gelernt :-) was sich jetzt als sehr praktisch erweist!) die Zeit genutzt und bin "schnell" in die SCS um für eine Freundin alle Sachen zusammen zu sammeln für Ihr Weihnachtsgeschenk - welchem ich in den nächsten Tagen (eher Nächten) ein Gesicht geben werde. Eigentlich wollte ich wieder um 7 zuhause sein, aber durch mein herum gebummel und mein nicht enden wollendes Pech immer die längste und langsamste Schlange zu erwischen (das Schicksal gibt mir schon ein Zeichen *g*) bin ich bis viertel 9 rum gekoffert und dann erledigt und einem Haufen Zeug, was ich kaum vom Auto bis in die Wohnung transportieren konnte - heim gekommen. Zum Glück gibt es nette MC´Doof Mitarbeiter die mich mit Nahrung versorgt haben. Wir spielen ja bei dem Merry Monopoly ein bisschen mit :-) Ist ganz lustig - nur so viel MC´Doof ist nicht zu ertragen glaube ich. Einmal im Monat reicht momentan.

E ist bei meinen Eltern am Vormittag und ich fahre um ca. 12 hin und hole sie nach dem Mittagessen und was ist meine Aufgabe? Nein - nicht einfach  nur herum liegen und faulenzen, im I-Net surfen oder ein Buch lesen. Ich putze die Wohnung und der einzige Grund warum ich grad am PC sitze ist, weil ich für meinen Mann ein Weihnachtsgeschenk abonieren musste (und da der grad auch nicht da ist, ist das meine einzige Gelegenheit - sonst hüpft E ja immer um mich rum wenn er net da ist)

So - genug geschwafelt - der Kaffee ist schon ausgetrunken (bin zu Schnelltrinkerin mutiert) und die Wohnung schreit schon förmlich - vor allem da ich schon kaum mehr zum Bildschirm sehe vor lauter Zeug was sich auf meinem Schreibtisch stapelt. Wo soll das nur hin führen?

Also - schönen Feiertag noch und herzliches Beileid an die Angestellten die heute Arbeiten müssen- ihr werdet es verschmerzen, dafür gibt es 100% des Stundenlohns dazu - also immer schön freundlich! :-)

03.12.2006 um 13:33 Uhr

Woran Sie merken, dass Sie Eltern sind

von: Nina   Kategorie: Leichtsinn



 
             

Jeder weiß, dass sich das Leben ändert, wenn aus Paaren Eltern werden. Nur sagt einem keiner, wie groß diese Veränderungen sind. Andrew McKenna warnt Sie vor Verhaltensweisen, von denen Ihnen nicht einmal Ihre Mutter erzählt hat:

  • Sie entwickeln ein aktives Interesse für das Samstagabend-Fernsehprogramm, insbesondere für Shows à la „Wetten Dass“ und für Volksmusik-Sendungen.
  • Sie nennen Ihren Partner/ Ihre Partnerin nicht mehr „Schatz“ und er/ sie merkt es nicht einmal.
  • Sie suchen sich Ihre Biergärten nach deren Spielplatzanbindung und Ihre Kneipen danach aus, ob im Hinterhof mindestens ein Spielgerät vorhanden ist.
  • Erstmals orientiert sich Ihre Kaufentscheidung für ein Auto nach dem Fassungsvermögen des Kofferraums und der Höhe der Ladekante.
  • McDonald’s bedeutet den kulinarischen Gipfel... warum haben Sie das nur nicht früher zu schätzen gewusst?
  • Sie altern um ungefähr 18 Monate pro Jahr.
  • Plötzlich werden Risikolebensversicherung, private Altersvorsorge oder Riester-Rente für Sie zu hochinteressanten Themen. Mit Kindern kann man niemals überversichert sein, außerdem muss man selbst vorsorgen, zudem bla bla und so weiter...
  • Sie ertappen sich dabei, wie Sie Babys anderer Eltern im Supermarkt zuwinken und hinter Kühltruhen und Regalen Grimassen schneiden.
  • Sie sagen Dinge wie „Einen für den Papa, einen für die Mama, einen für... .“
  • Läuse, Brei, Penaten und die Konsistenz der kindlichen Ausscheidungen bilden von nun an den Kern Ihrer Existenz. Das sind aber auch ausgesprochen interessante Dinge, finden Sie nicht auch?
  • Begegnungen sexueller Art gestalten sich genau so wie damals, als Sie noch 18 waren: minutiös geplant, in aller Heimlichkeit, sehr unregelmäßig, die Türen verriegelt, ständig unterbrochen von „Psssssst!“ und Händen auf Mündern, etc.
  • Sie stellen zu Ihrem Entsetzen fest, dass Ihr Kofferraum um 30%, Ihr Haus um 50% und Ihr Mülleimer gar um 700% geschrumpft sind.
  • Samstags gehen Sie zwar immer noch zur Dämmerung ins Bett, aber eben zur Abenddämmerung statt, wie früher, erst am frühen Morgen.
  • Sie können die Symptome eines ausgewachsenen Katers mittlerweile perfekt simulieren, ohne einen einzigen Schluck Alkohol zu sich nehmen zu müssen.
  • Zehn Minuten des Alleinseins mit einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen werden für Sie zum Inbegriff der guten alten Zeit.
  • Durch das Kindertragen entwickeln Sie beeindruckende Schultermuskeln und einen enormen Bizeps... leider nur im rechten Arm.
  • Sie sagen Dinge wie „Wenn Du erschrickst, bleiben Deine Augen für immer so stehen!“ oder „Weil ich es sage!“.

 

Aus dem Englischen übersetzt von Robert Franken