Schöner Goldbecher
Hier ist ein Goldbecher aus der Zeit vor 4.000 Jahren zu sehen, der dem Tonbecher aus Grab 3 , Eintrag vom 27.7.2011 sehr ähnlich sieht. Das ist ein Hinweis von Godwin (Kommentar)
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Hier ist ein Goldbecher aus der Zeit vor 4.000 Jahren zu sehen, der dem Tonbecher aus Grab 3 , Eintrag vom 27.7.2011 sehr ähnlich sieht. Das ist ein Hinweis von Godwin (Kommentar)
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Am Michelsberg bei Bruchsal wird seit 2009 gegraben, einen Überblick gibt es hier. Der Michelsberg hat einer weitverbreiteten Kultur seinen Namen gegeben.
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Milch wurde schon vor sechstausend Jahren im Ostseeraum verarbeitet, das haben Forscher jetzt herausgefunden. Hier ein Artikel dazu, zurück nur über den Pfeil oben links
Das kann man an vielen Stellen in Norddeutschland. Dieser Wanderweg ist neu, er führt durch die Altmark bei Lüdelsen. Eine hochinteressante website - auch für nur virtuelle Wanderer:
http://www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschichte/fund_des_monats/2011/mai/
Einen Text zur Megalithkultur gibt es auf meiner Website
http://www.a-poettgen.de/Steine.htm
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Kategorie Dies und Das:
Bücher. Ausstellungen, Websites und Links
Da sage noch einer, Twitter sei überflüssig, ich finde heute einen Hinweis auf diese interessante Seite:
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Z82B7ME350168#.TjK9wgmokjM.facebook
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"Bloß dreieinhalb Kilometer Luftlinie vom Grabhügel des mysteriösen "Fürsten von Leubingen" liegt die Halle entfernt, ihre Datierung ins 19./18. Jahrhundert vor Christi Geburt fällt ungefähr in dieselbe Zeitspanne. Diente sie womöglich dem Regenten als Residenz? Versammelte er dort sein Gefolge zu rituellen Feiern? "
Ein Bild dieser Halle im Artikel. und hier ein Foto vom Grabhügel
Gehört zwar nicht mehr in die Steinzeit, aber interessant ist es schon, dass in Mitteldeutschland immer wieder etwas neues Altes entdeckt wird. Es wird überlegt, ob diese Anlage mit in den Touristik-Verband "Himmelswege" einbezogen werden sollte. Warum nicht?
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Text aus dem Katalog 4000 jährige Gräber im Everstorfer Forst, von Prof. Schuldt, Zitate in Anführungszeichen
„ … ein rechteckiges Hünenbett von 22 m Länge, das von Norden nach Süden
ausgerichtet und mit zahlreichen Blöcken umstellt ist. In der Mitte des 3 m
breiten Bettes ist die kleine Kammer eines Urdolmens eingelassen. Sie steht
etwas schräg und ist fast ganz in den anstehenden Boden eingegraben.
Auf der mit Rotsandsteinplatten ausgelegten und und ebenfalls unterteilten 2 m
langen und 0,8 m breiten Diele wurden die zusammengelegten Gebeine von zwei
Bestatteten angetroffen, die anscheinend nicht gleichzeitig beigesetzt wurden,
da der Füllboden der Kammer auffallend verschieden war.“
„Am Südhang eines ausgeprägten Wallbergzuges liegt knapp 100 m von der
Fernverkehrsstraße 105 .. entfernt ein seit langem bekanntes Großsteingrab
(Ganggrab). Es wurde bereits 1927 von Prof. R. Beltz teilweise ausgegraben und
1936 restauriert. Eine Nachuntersuchung wurde erforderlich, da kein
Grabungsplan existierte und der Zugang in die Grabkammer nicht bekannt war.“
„Von Süden führt ein 2,5 m langer, 0,6 m breiter und 0,8 m hoher Gang in die
Kammer, von dem die Decksteine fehlten. Die Kammer ist 8,2 m lang und aus sechs
Jochen zusammengestellt, von denen aber nur noch das östliche und westliche
intakt sind, da von den übrigen die Decksteine fehlen.Das Ostende ist mit
einem, das Westende mit zwei Schlußsteinen zugesetzt.“
Inzwischen ist der Wald um das Grab herum dicht und hoch geworden
In diesem Grab wurden zahlreiche Funde gemacht.
Das größte Grab Mecklenburgs, der „Riesenberg“. Da drängt sich schon der
Vergleich mit den Gräbern der Bretagne und Südenglands auf. Und die Frage:
warum? „Tempel der Ahnen“ nennt der Fotograf Johannes Groht die Megalithbauten
in Norddeutschland. So auch der Titel seines Buches aus dem Jahre 2005.
Dieses Grab nimmt einen großen Teil im Katalog „4000 jährige Gräber im
Everstorfer Forst“ ein, sowohl was den Text als auch was die Bilder betrifft.
„Dicht an der Fernverkehrsstraße 105 …
liegt im flachen Gelände in einem gemischten Waldbestand ein 2 m hohes, 40 m
langes und 10 m breites Hünenbett, das nicht zu unrecht als das
eindrucksvollste und größte unseres Landes bezeichnet wird. Es ist mit 50
mächtigen Blöcken umstellt, die zum großen Teil übermannshoch sind, und im
Ostende steht eine ursprünglich mit fünf Decksteinen versehene Grabkammer.“
„In dem von Osten nach Westen ausgerichteten und etwa 2,0 m
hoch aufgeschütteten Bett steht am Ostende in gleicher Richtung eine 7,2 m
lange Kammer, die aus fünf Jochen zusammengestellt ist, von denen vier noch
intakt sind und lediglich von einem der Deckstein fehlt. Sie ist am Ostende 1,7
m und am Westende 2,4 m breit und zwischen 1,4 und 1,6 m hoch. Die mit kleinen
Rollsteinen gepflasterte Diele der Kammer ist durch Rotsandsteinplatten in fünf
Quartiere unterteilt. … Die Kammer konnte von Süden her durch einen Gang
betreten werden, der durch Lücken zwischen den zweiten und dritten Blöcken der
Einfassung und der Wandsteine hineinführte.“
Mehr Bilder zu diesem Grab (zurück nur über Pfeil oben links):
http://grosssteingraeber.de/seiten/deutschland/mecklenburg-vorpommern/everstorfer-forst/ganggrab-im-langbett.php
„Das Megalithgrab ist seit langem bekannt, und seine Ausgrabung erfolgte
bereits 1908, ohne daß Funde bekannt wurden. Der Verfasser entschloß sich
trotzdem zu einer eingehenden Untersuchung und Restaurierung der ganzen Anlage.
Dazu wurde der ganze Ostteil des Hünenbettes bis zur Oberkante der Wandsteine
der Grabkammer abgetragen. Hierbei kamen an der Südseite der Kammer auch die
Decksteine eines Ganges zutage.
Ein stark zerstörter Großdolmen
„In völlig zerstörtem Zustande wurde ein Megalithgrab gegenüber dem großen
Hünenbett (Nr. 4) angetroffen. .. Bei der Untersuchung erlebten wir insofern
eine Überraschung, als noch drei Wandsteine
der Kammer flachliegend angetroffen wurden. Die mit kleinen Rollsteinen
gepflasterte Diele war bis auf eine größere Störung im Mittelteil erhalten, so
daß die einstige Größe der Kammer mit 4,0 x 1,6 m genau ermittelt werden
konnte.
Am Abschluß der Untersuchungen wurden die umgefallenen Wandsteine aufgerichtet,
so daß die Form der Kammer wieder kenntlich ist.“
Link zu Fotos leider nicht möglich, zurück nur über Pfeil oben links http://www.strahlen.org/praehistorie/mvp/everstorfsueddolmen.html
Foto Klaus Nitsche
Ich habe den Ausstellungskatalog „4000 jährige Gräber im
Everstorfer Forst“, 1968, herausgegeben vom damaligen Museum für Ur- und
Frühgeschichte, Schwerin vorliegen. Ich finde es hochinteressant zu
vergleichen, wie die Gräber während der Ausgrabungen 1966/1967 aussahen und wie
sie heute aussehen. Das heißt, heute ist nicht ganz richtig, ich war in den
Jahren 2000 und 2003 dort und habe die Bilder gemacht, die ich hier verwende.
Die Fotos aus dem Katalog stammen von Klaus Nitsche, der schon 1979 verstorben ist.
Ich verbinde das mit dem Aufruf, sich bei mir zu melden, falls die (evtl. die
Tochter) oder der Urheberrechtsbesitzer bekannt ist.
Hauptausgräber war Prof. Dr. Ewald Schuldt, der seit 1945 Leiter der
Vorgeschichtlichen Abteilung des mecklenburgischen Landesmuseums und seit 1953
Leiter des Museums für Ur- und Frühgeschichte war. Das Museum ist inzwischen
Teil des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin.
Den Gräbern, über die ich schreiben will, habe ich die Nummern gegeben, die sie
im Katalog haben. Zusätzlich gebe ich in Klammern die Nummern an, die Prof.
Sprockhoff ihnen in seinem Atlas der Megalithgräber Mecklenburgs gegeben hat.
Diese Nummern findet man auch auf den „Steinseiten“, zu denen ich verlinke. Die
Zitate aus dem Katalog sind in Anführungszeichen gesetzt.
Zu finden sind die Gräber der Südgruppe südlich der Bundesstraße 105 von Wismar
nach Grevesmühlen – oder umgekehrt. Ein großer Parkplatz ist eingerichtet.
Was vor vier Jahren in Spiegel Online bereits in englischem Text beschrieben wurde, ist nun auch in deutsch zu lesen: 6000 Jahre Siedlungsplatz in Archäologie in Deutschland, 2/2011.
Nachzulesen in dieser Kategorie "dies und das" unter dem 17.3.2007