Weblog über Megalithkultur

12.06.2010 um 17:29 Uhr

Everstorf-Nord

von: Kulturfan   Kategorie: Steine, Steine, Steine

Mit Glück habe ich antiquarisch einen Ausstellungskatalog „4000 jährige Gräber im Everstorfer Forst“, 1968 herausgegeben vom damaligen Museum für Ur- und Frühgeschichte, Schwerin ergattert. Ich finde es hochinteressant zu vergleichen, wie die Gräber während der Ausgrabungen 1966/1967 aussahen und wie sie heute aussehen. Das heißt, heute ist nicht ganz richtig, ich war in den Jahren 2001 und 2003 dort und habe die Bilder gemacht, die hier jetzt auftauchen. Die Fotos aus dem Katalog stammen von Klaus Nitsche, der schon 1979 verstorben ist. Ich werde sie verwenden und verbinde das mit dem Aufruf, sich bei mir zu melden, falls die (evtl. dieTochter) oder der Urheberrechtsbesitzer bekannt ist.

Cover des Katalogs

Hauptausgräber war Prof. Dr. Ewald Schuldt, der seit 1945 Leiter der Vorgeschichtlichen Abteilung des mecklenburgischen Landesmuseums und seit 1953 Leiter des Museums für Ur- und Frühgeschichte war. Das Museum ist inzwischen Teil des Landesamts für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin.

 

Den Gräbern, über die ich schreiben will, habe ich die Nummern gegeben, die sie im Katalog haben, Nr. 1 bis Nr. 10 bei der Nordgruppe. Die Südgruppe mit ihren fünf Gräbern folgt später. Zusätzlich gebe ich in Klammern die Nummern an, die Prof. Sprockhoff ihnen in seinem Atlas der Megalithgräber Mecklenburgs gegeben hat. Diese Nummern findet man auch auf den „Steinseiten“, zu denen ich verlinken werde. Die Zitate aus dem Katalog sind in Anführungszeichen gesetzt.
Zu finden sind die Gräber der Nordgruppe nördlich der Bundesstraße 105 von Wismar nach Grevesmühlen – oder umgekehrt.  


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