Grab Nr. 2
Grab Nummer 2 (309) ist da schon beeindruckender, ein Hünenbett mit Gangdolmen. Das Hünenbett ist 43 m lang und 3,5 m breit, einige der Randsteine sind ziemlich groß. Von der Kammer sind nur noch der Deckstein und der Oberrand der drei Tragsteine zu sehen.
So sah es bei den Ausgrabungen 1966/67 aus:
Foto Klaus Nitsche
“Nur wenige Blöcke standen noch in der ursprünglichen Stellung, die meisten waren umgefallen und wurden bei der Ausgrabung wieder aufgerichtet.
In der westlichen Hälfte des Bettes wurde unter der heutigen Oberfläche und querstehend eine kleine Kammer mit einem von Nordosten hereinführenden kurzen Gang angetroffen.“

Foto Klaus Nitsche
„Die Kammer ist an den Langseiten aus je einem mächtigen Block zusammengestellt, während am Südende eine große Platte den Abschluß bildet…. Die Diele besteht aus größeren Rotsandsteinplatten. Den kurzen Gang hatte man von außen mit mehreren Rotsandsteinplatten zugestellt … sie hatten ihren Halt an einem sorgfältig gesetztenTürrahmen am Kammereingang.“
Und so sieht es in einem Hünenbett aus, nur etwas für Fakire unter den „Hünen“
Und so sieht es in einem Hünenbett aus, nur etwas für Fakire unter den „Hünen“

Foto Klaus Nitsche

Erstaunlich zum Teil, diese Längen von 30 oder 40 Metern
Wurden in derartig grossen Kammern mehrere Personen beigesetzt, oder war es jeweils nur für eine besonders hochrangige Persönlichkeit gedacht?
Hast du irgendwo auch beschrieben, wie die Menschen damals diese doch sehr grossen und schweren Steine transportierten um sie zu einem Grab zusammenzufügen?
Liebe Grüsse
Transportiert wurde sehr wahrscheinlich mit Rollen und Stricken, das habe ich nirgendwo geschrieben, steht in schlauen Büchern.
tschüss
Kulturfan