Grab Nr. 4
Zwischen den Hünenbetten Nr. 2 und Nr. 5 liegt ein „Urdomen unter Bodenniveau“, das Grab Nr. 4 (ohne Nummer von Sprockhoff). Schuldt fand dort nur einen großen Block in einem ganz flachen Gelände.
“Bei der Untersuchung zeigte sich dann aber doch, daß der Block der Deckstein einer ganz in den anstehenden Boden eingelassenen und von Norden nach Süden ausgerichteten kleinen Grabkammer war, die 2,4 m lang, 0,8 m breit und 0,8 m hoch ist.
Foto Klaus Nitsche
Über dem anstehenden lehmig-sandigen Boden befand sich eine etwa 0,2 m starke dunkelbraune, verbackene sandige Schicht, in der einige Scherben angetroffen wurden, die von Primärbestattungen aus einem älteren Abschnitt des Mittelneolithikums (Anfang der zweiten Hälfte des 3. Jahrt. V.u.Z.) stammen.“
Wie man sieht, liegen die Steine dieses Urdolmens heute anders als bei der Ausgrabung.
