Grab Nr. 5
Wenn man von der Straße über einen ausgetretenen Pfad in den Friedhof, wie Schuldt schreibt, eintritt, sieht man zunächst linker Hand das Grab Nr. 5 (306), ein Hünenbett mit Urdolmen. Das Hünenbett ist beeindruckend lang, nach Schuldt 30 Meter und 3 Meter breit. Es war zuzeiten der Ausgrabung gut erhalten, die Steine der Einfassung standen zum Teil noch aufrecht. Es wurde wie das Hünenbett Nr. 2 nach der Ausgrabung restauriert.
“Bei der Untersuchung zeigte sich, daß hier ein Urdolmen in Längsrichtung im Bett stand, von dem aber nur noch der Wandstein der nördlichen Langseite übrig geblieben war. Nach sorgfältiger Eintiefung ließ sich die einstige Größe der Kammer mit 2,4 x 0,8 m noch gut ermitteln. Die Tiefe kann mit 0,9 m angenommen werden. Eine Kammerdiele wurde nicht mehr angetroffen. Bemerkenswert war eine etwa 0,3 x 0,4 m große Schüttung aus schmutzigem geglühtem Flintgrus in der Kammermitte. Es wurden weder Gebeine noch Beigaben ermittelt.“
