Goseck - neue Grabung
Dicht neben dem Sonnenobservatorium wird weiter gegraben. Ein Hausgrundriss und Gräberfunde geben Hinweise auf die Besiedlung der Gegend. Die Funde von Gefäßen lassen darauf schließen, dass hier für längere Zeit gesiedelt wurde.
Vom Observatorium wird allerdings angenommen, dass es nur etwa 250 Jahre seinen Dienst tat. Der Infopoint im Schloss Goseck informiert auf unterhaltsame Art über diese Zeit.
Hier gibt es auch ein Kochrezept mit Zutaten, die auf Grund botanischer und zoologischer Funde zusammengestellt wurden.
Fischsuppe:
Fischreste, 1 Handvoll Linsen, 1 Handvoll Gerste, 7 Tassen Wasser, 1 Tasse weißer Gänsefuß (Schösslinge, Blütenrispen oder Samen), 1 Strauß Dill, ein wenig Salz
Es ist schon spannend, eine Ausgrabungsstelle aus der Nähe zu betrachten. Die Archäologen sind auskunftsfreudig und geben den Besuchern auch schon einmal gefundene Gefäße und Gerätschaften in die Hand. Es ist ein eigenartiges Gefühl einen kleinen Kumpf (Schälchen, Tasse ohne Henkel) in der Hand zu halten, der vor fünf- oder sechstausend Jahren hergestellt wurde.
Hier gibt es einen Bericht zu den Ausgrabungen




