Gedankenfetzen

26.11.2004 um 22:45 Uhr

Stehengeblieben

von: Melli

Momentan ist es mal wieder soweit, dass ich nicht über mein Leben nachdenken sollte. Momentan kann ich nur Dinge sehen, die ich verloren habe oder die grad verloren gehen. Ich frage mich was hab ich gewonnen? und vor allen Dingen Was kann ich behalten?

Das was ich glaubte in den letzten jahren gewonnen zu haben scheint nun wieder verloren. Von Freundschaften bis hin zu den Noten in der Schule. So ist es momentan fraglich, ob ich überhaupt die Zulassung fürs Abitur bekomme und in der 10 hatte ich noch einen Durchschnitt von 1,9. Selbst wenn ich die Zulassung und mein Abi dann bekomme, weiß ich nicht, wie es weiter gehen soll.

Freundschaften. Alles kommt und geht, so sagt man, aber warum kann denn nicht mal etwas bleiben? So merke ich, wie sich Freundschaften von den letzten Jahren wieder verlieren und merke, dass sie mich nicht mehr brauche. Es war ein wundervolles Gefühl, dass man weiß, dass es jemanden wichtig ist, dass man da ist. Man dient nicht einem bestimmten Zweck, sondern man braucht nur da sein. Aber mir scheint es so, als ob ich das nicht mehr brauch. Alle finden neue Freundschaften und das, was so weh tut, ist, dass es anscheindend bessere sind. Der Kontakt verliert sich und irgendwann ist man vergessen.

Es tut weh zu sehen, wie langsam alles in der Ferne verschwindet und keiner zurückblickt. Alle scheinen weiter zu gehen und nur ich bewege mich nicht vom Fleck. Dabei laufe ich so schnell wie ich kann, doch werde von den langsamsten überholt. Schließlich werde ich allein zurückbleiben und niemand wird sich fragen, wo Melanie geblieben ist.

05.11.2004 um 22:15 Uhr

Tragödie - der wievielte Teil?

von: Melli

 […]

Nur mit Entsetzen wach’ ich morgens auf,

Ich möchte bittre Tränen weinen,
Den Tag zu sehn, der mir in seinem Lauf,

Nicht Einen Wunsch erfüllen wird, nicht Einen,

[…]

 

Faust, der Tragödie erster Teil

 (Johann Wolfgang von Goethe)

03.11.2004 um 22:05 Uhr

Ein Tag wie jeder andere

von: Melli

Ich hasse es, wenn ich meine Gedanken nicht ordnen kann, wenn ich mir selbst nicht im Klarem bin, was ich will, wenn ich nicht weiß, warum ich das tue, was ich tu. Und so geht es mir jeden Tag. Niergendwo kann ich einen Sinn darin sehen, was ich mache. Meine Gedanken sind ein chaotischer Haufen und ich kann nicht erklären, warum es mir mieß geht. Mir geht es einfach mieß. Doh ich denke, dafür muss es einen Grund geben, gibt es aber dann doch nicht. Alles ist so verwirrend.

Irgendwie bin ich momentan dauermüde, dabei schlafe ich genug. Doch meine Augen drohen städig im nächstem Moment einfach zu zufallen. Das kann auch nicht mehr normal sein... Ich muss vielelicht nur mehr Kaffee trinken.

Ich vorhin total nen Rappel bekommen! Ich hatte das Gefühl ich willsinnls gegen eine Wand rennen oder auf irgendwas einschlagen, einfach laut schreien... Alles rausschrein, dabei weiß ich nicht einmal was.

Es sind 11 Wochen gewesen... Egal.

02.11.2004 um 23:09 Uhr

Schon lang ist es her...

von: Melli

Es ist nun schon ewig her, dass ich hier einen eintrag verfasst habe. Und nungibt es so viel zu berichten, dass ich es gar nicht alles tippen kann. Zumindest kann ich mich für die Abwesenheit der letzten Wochen entschuldigen: Ihc bin umgezogen udn hatte Wochen davor shcon kein Internet mehr. Zumindets nicht mehr regelmäßig. In den letzten zwei Wochen ging es dann in die große Renovierungs und Einzugsphase. Ich habe in den ganzen ferien nichts anderes getan als arbeiten zu gehen, zu renovieren und dann auch noch ein bisschen in der Fahrschule zu lernen... Irgendwie war mir das alles zu viel, ich warnervlich ziemlich am Ende. Auch jetzt, wo wir hier wohnen, steht noch so viel Arbeit an. Im ganzen Wohnzimmer stehen noch Kisten und Kartons und auch hier inmeinem Zimmer stapeln sich verschiedene Sachen. Es ist unglaublich wieviel Kram sich ansammeln kann.

Letztes Wochende war dann noch die Ring*Con. Es war ein schönes Wochenende, wenn man von dem Anfang absieht. Ich bin tatsächlich ohne die Zahlungsbestätigung osgefahren und musste aufhalben Weg wieder umkehren. Ich dachte echt, es kann nich wahr sein. Ich glaube nun wirklich nicht mehr daran, dass ich mir was gönnen darf, es geht eh wieder etwas schief.

Auch in diesem Moment sitze ich heulend vor dem PC, weil mich gradalles fertig macht. Ich habe das Gefühl, woran ich mein Herz in den letzten zwei Jahren gehängt habe, droht zu zerbrechen. Hinzu kommt, dass ich einen fürchterlichen Hass auf unsere alte vermieterin habe. Sie hat uns ja aufgrund eigenbedarf gekündigt und nun hat uns heute eine ehmalige Nachbarin angerufen, dass es anscheinend doch kein Eigenbedarf ist! Ich könnte Platzen vor Wut, das kann doch nicht wahr sein. Erst schmeißen die und da raus und dann überlegen sie sich das doch nochmal. Wenn die wüssten, was sie uns damit für einen fürchterlichen Stress ausgesetzt haben, vor allem psychisch.

Wie gesagt, alle szu erzählen, was in letzter Zeit passiert ist, wäre zu viel. Ich werde einfach versuchen wieder regelmäßig zu schreiben...