Stimmung: gut, aber nachdenklich
Musik: Guns ´n Roses-November Rain
Mir geht es gut. Heut war ein wirklich angenehmer Tag. Das Schäfchen, der Troll und ich haben uns heute mit Daniel,unserer Knutschkugel, in der Mensa getroffen. Es war schön, ihn wieder zu sehen.Jetzt geht er für über 2 Monate nach Israel. Ich hoffe, es wird ihm gut gehen und er kommt heil zurück. Ich war danach noch mit den Mädels Kaffe trinken und unser Gesprächsthema hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Ich denke sowieso viel über den Tod nach. Jede Nacht begleiten mich diese Gedanken und ich kann nicht schlafen weil ich Angst vor dem Alleinsein habe und weil ich eigentlich gar nicht über den Tod nachdenken will. Es gab mal eine Zeit, so vor 5 Jahren, da sah das alles noch anders aus. Da habe ich jeden Tag an den Tod gedacht und keine Angst empfunden, sondern Wärme und Zufriedenheit. Ich habe mich in den Alkohol und in Tabletten geflüchtet, hab mein Herz verschlossen und die alte Bianca, die ich mal war innerlich getötet. Mittlerweile bin ich fast wieder die alte, was ich zu allererst meinem dunklen Engel zu verdanken habe und meinen Freunden(an Maria, Troll und Schäfchen denk ich dabei, danke, ich bin froh euch Freunde nennen zu dürfen). Es gibt ein Gedicht, dass ich zu der Zeit geschrieben habe, wo meine Seele im Dreck lag. Wenn es mir jetzt wieder schlecht geht, lese ich es und ich weiß, dass es mir besser geht als je zuvor. So, jetzt genug mit den düsteren Gedanken. Ich bin ziemlich glücklich jetzt. JAWOLL!!!Das Gedicht heißt
Todesträume
Folge mir mein dunkler Engel
Folg mir langsam durch die Nacht.
Nimm mich in deine kalten arme
Und ich ertrink in deiner Macht.
Trage mich mein dunkler Engel
Trag mich auf Wolken schwarz und kalt.
Dann küss mich sanft mit blut´gen Lippen
Befrei mich von der Einsamkeit
Halt mich fest mein dunkler Engel
Halt mich fest in deinem arm.
Sieh mich an mit bösen Augen,
betöre mich mit dunklem Charme.
Schenk mir Blumem dunkler Engel,
schenk mir Blumen dunkelrot.
Dann sieh mich an, nimm meine Hände,
geleite mich bis in
den Tod
Bleib nicht stehen dunkler Engel,
bleib nicht steh an diesem ort.
Hüll mich ein im schwarzen Nebel
Und trag mich bitte weit, weit fort.
Ich liebe dich ,mein dunkler Engel,
ich lieb dich, doch ich kenn ich kaum.
Ein letzter Kuss, ein sanftes lächeln...
Es war alles nur ein Traum.
Komm zurück mein dunkler Engel,
denn ich sehn mich so nach dir.
Als ich aufs bett sah, traurig lächelnd,
lag eine Blume neben mir