Mittelalter

27.09.2012 um 15:21 Uhr

Otto der Große und das Römische Reich

Noch bis zum 9. Dezember 2012 ist die großartig aufgebaute Schau zu sehen. Gar zu leicht vergisst man ja, dass Rom nicht im Jahre 476 untergegangen ist, das war nur der westliche Teil. Römische Kaiser gab es auch weiterhin und auch noch zu Zeiten Ottos des Großen. Sie nannten sich nur nicht mehr Caesar und Augustus sondern Basileus und regierten in der Stadt Constantinopolis, die Konstantin der Große 330 zu seiner Residenz gemacht hatte.

www.otto2012.de

30.07.2011 um 14:26 Uhr

Ausstellung: Die Salier

Die Salier - Macht im Wandel,10. April bis 30. Oktober 2011

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht mit Heinrich V. der letzte Kaiser aus der salischen Dynastie, dessen Regentschaft, wie die seines Vaters, vom erbitterten Streit um die rechte Weltordnung zwischen Kaiser und Papst geprägt war

http://www.museum.speyer.de/Deutsch/Sonderausstellungen/Salier.htm

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21.08.2007 um 19:38 Uhr

Jubiläum

von: Kulturfan   Kategorie: Ganz Persönlich

Sehe gerade, dass ich vor zwei Tagen einjähriges Jubiläum hatte. Ist doch schon allerhand hier zu lesen. Muss aber noch besser werden, denn ich wollte es ja machen, um immer mal wieder eine Tour in die Umgebung zu veranstalten.


21.08.2007 um 10:23 Uhr

Burg Querfurt

von: Kulturfan   Kategorie: Mittelalter

Die Burg Querfurt gehört zu den ältesten Burganlagen Deutschlands und wird auch als größte Burg Deutschlands bezeichnet.

Die Burgkirche und das Burgherrenstift wurden im Jahre 1004 gegründet. Im Laufe der Zeit wurden gewaltige Ringmauern, Bastionen und Tore gebaut.

 

Burg
Burg Querfurt

  Statt eines Bergfrieds gibt es gleich drei. Der „Dicke Heinrich“, rund und ohne Fenster stammt aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts. Der andere, der Marterturm ist auf dem Bild zu sehen.Sein Name hat wohl nichts Gutes zu bedeuten....

 

Marterturm

Der Marterturm

Der Pariser Turm sieht eher elegant aus, wie man auf dem ersten Bild sieht.

Es gab einen Hinweis auf ein fürstliches Restaurant aber ich blieb trotzdem hungrig, die Tür war zu. Das ist mir an mehreren Orten passiert – mittags nix los. Gott sei Dank habe ich bei solchen Fahrten immer Kekse dabei.


20.08.2007 um 17:59 Uhr

Steigra - das Rasenlabyrinth

von: Kulturfan   Kategorie: Mittelalter

An der B 180 von Freyburg nach Querfurt liegt Steigra, ebenso wie Freyburg ein Ort, an dem Wein angebaut wird, wenn man es von der Straße aus auch nicht sieht. Kurz vor dem Ortsausgang ist hier ein Rasenlabyrinth zu besichtigen. Alter und Bedeutung der Labyrinthe sind unklar. Nur wenige haben sich erhalten. Es wird vermutet, dass man Umgänge zur Frühjahrszeit veranstaltete.

Labyrinth
Teilansicht des Labyrinths

Neben diesem Labyrinth steht eine uralte Linde und nahebei ist der Grüne Hügel oder auch Schwedenhügel zu sehen, gekrönt mit einem kleinen Stein.

Linde
Die Gerichtslinde

Ein wunderbar ruhiger Platz dicht neben der vielbefahrenen Straße.

Schwedenhügel
Der Schwedenhügel oder Grüner Hügel

Eine sehr infomative website zum Thema Labyrinth ist hier zu finden.


 

19.08.2007 um 16:35 Uhr

Kloster Memleben

von: Kulturfan   Kategorie: Mittelalter

Kaiser Otto der Große ist im Jahre 973 in der Pfalz zu Memleben gestorben. Von dieser Pfalz hat sich nichts erhalten. Zu seinem Andenken stiftete sein Sohn und Nachfolger hier einen Mönchskonvent, dessen Klosterkirche zu den größten Gotteshäusern der Zeit gehörte. Von dieser Kirche sind wenigstens die Grundrisse zu besichtigen.

Ruine Memleben 
Ruine Kloster Memleben

Aber auch die Ruinen der späteren Bauten sind sehenswert.
Memleben

Nur wenige Kilometer sind es von Memleben nach Nebra, wo auf dem Mittelberg die "Himmelsscheibe" gefunden wurde. Darüber an anderer Stelle mehr.

Enttäuschend war der empfohlene Ausflug zur Burg Wendelstein nahe Memleben. Sie stammt aus dem vierzehnten Jahrhundert und das sieht man ihr auch an. Ihre Lage über der Unstrut ist allerdings sehr malerisch.

Burg Wendelstein
Burg Wendelstein

18.08.2007 um 16:50 Uhr

Naumburg an der Saale

von: Kulturfan   Kategorie: Mittelalter

Ebenfalls zu Anfang des 11. Jahrhunderts beginnt die Geschichte Naumburgs. Von hier aus wurde die Missionierung der Slawen weiter im Osten betrieben. Mit dem Bau des Naumburger Doms wurde im Jahre 1028 begonnen, der heutige Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert.
In Naumburg habe ich erlebt, was das menschliche Gedächtnis im Laufe der Zeit aus Erinnerungen macht. Ich war absolut sicher, dass vor dem Dom ein großer Platz lag. Da war aber keiner. Auch ein Gang rundherum brachte keinen großen Platz zum Vorschein. Erst ein Telefonat mit meinem Mann brachte die Lösung, ich hatte den Marktplatz, der vor der Marienkirche liegt, kurzerhand vor den Dom geschoben. Wohl weil ich dachte, vor einen großen Dom gehört ein großer Platz. Da es aber keinen gab, konnte ich keine guten Bilder des Doms machen.

Naumburger Dom

Detail Naumburger Dom

Einen Text zu den berühmten Stifterfiguren im Naumburger Dom gibt es hier und ein Bild der deutschen Mona Lisa, der Uta von Naumburg, hier .

Und hier gibt es dann noch einen virtuellen Rundgang durch Naumburg. 

18.08.2007 um 16:19 Uhr

Merseburg an der Saale

von: Kulturfan   Kategorie: Mittelalter

Hier an der Saale lag zur Zeit der Gründung von Merseburg die deutsche Ostgrenze. Im Jahre 1004 wurde der Ort Bischofssitz und erhielt seinen ersten Dom. Erhalten ist nur die Krypta. Neben einem Benediktinerkloster gab es auch eine oft von den Ottonen-Kaisern besuchte Pfalz.
Heute sind auf dem Burgberg das Schloss und der
Dom zu besichtigen.

Dom und Schloss

Im Museum im Schloss habe ich mir vor allem die Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit angesehen, die Gegend um Merseburg ist reich an Funden aus der Vorzeit, doch dazu mehr in einem anderen Blog.
Von Merseburg selbst habe ich gar nichts gesehen, ich habe mich lieber in den Schlossgarten gesetzt und der Saale beim Fließen zugesehen. Dabei habe ich dieses Vexierbild gemacht:

Saale

 

18.08.2007 um 15:52 Uhr

Es ist soweit

von: Kulturfan   Kategorie: Ganz Persönlich

Endlich tut sich hier wieder etwas zum Thema Mittelalter. Zwar berichte ich diesmal nicht vom Niederrhein sondern aus dem Süden von Sachsen-Anhalt, aber ich kann halt nicht am Mittelalter vorbeisehen, wenn es am Wege liegt.

Dom und Kreuzgang Merseburg

Dom und Kreuzgang Merseburg

Sachsen-Anhalt hat sich vor Jahren einfallen lassen, eine touristische Strecke mit dem Namen "Straße der Romanik" zu gestalten. Alles sehenswert, wenn man mal in der Gegend ist. Ich habe mich auf die beiden Städte mit Dom - Naumburg und Merseburg, das Kloster Memleben und die Burg Querfurt beschränkt. Und hier ist mehr zu sehen.

Fü mich sind diese Einträge das, was ein Blog ursprünglich war, ein Tagebuch meiner Kurzreise.
Sämtliche Bilder zum Mittelalter habe ich bei
flickr eingestellt.

29.05.2007 um 15:19 Uhr

Schlafmützig

von: Kulturfan   Kategorie: Ganz Persönlich

Ständig was zu tun, nur hier tut sich nix. Schreibe aber auch noch woanders und - vor vierzehn Tagen hat mein alter Laptop (3 1/2 Jahre alt) aufgegeben. Die Festplatte knirschte vor sich hin und dann war und blieb alles schwarz.
Aber irgendwann geht es wieder hinaus ins Land in Sachen Mittelalter.

05.02.2007 um 18:03 Uhr

Mittelalterfest in Gerresheim

Zum Mittelalterfest in Gerresheim aus dem Juni 2006 habe ich eine Bilderserie bei flickr deponiert.

Außerdem gibt es eine sehr interessante Website zu diesem Fest und zwar hier

05.02.2007 um 17:41 Uhr

Frauen in Gerresheim

Neben den Stiftsdamen gab es in Gerresheim auch Beginen, Frauen, die in Beginenhöfen oder -häusern zusammen lebten. Argwöhnisch betrachtet von der Geistlichkeit, denn sie hatten oft sehr eigene Ansichten vom Leben und von Gott. Mehr dazu hier

 

Stiftskirche


In unmittelbarer Nähe zur Stiftskirche gab es das Katharinenkloster, oder Katharinenbergkloster. Diesen nicht allzuhohen "Berg" gibt es heute noch in Gerresheim, darauf liegen Restgebäude des Klosters, das später einmal Rathaus von Gerresheim war.

 

05.02.2007 um 17:32 Uhr

Der Quadenhof in Gerresheim

Der Quadenhof ist eine Wasserburg aus dem späten Mittelalter, die zum Schutz und zur Versorgung des Stiftes erbaut wurde.

 

Quadenhof

Bei einem Spaziergang am kleinen Pillebach entlang kann man dieses Foto vom Quadenhof schießen. Da er in privatem Besitz ist, kann man von der Vorderseite nicht an ihn heran.
Der Heimatroman "Das Stiftsfräulein von Gerresheim" von Heinrich Biesenbach erzählt eine romantische Geschichte vom Ritter aus dem Quadenhof und dem Stiftsfräulein von Gerresheim.

Vorburg Quadenhof

Die Vorburg des Quadenhof, natürlich restauriert

 

05.02.2007 um 17:24 Uhr

Düsseldorf-Gerresheim

Gerresheim ist um einiges älter als Düsseldorf. Um 870 soll von einem fränkischen Adligen namens Gerrich ein Stift gegründet worden sein. Seine Tochter sollte ein angemessenes Zuhause haben und andere hochadelige Damen sollten hier versorgt sein.
Leider wurde das Stift kurz nach der Gründung von den plündernden Ungarn niedergebrannt, aber schnell wieder aufgebaut. Zollrechte, die immer wieder bestätigt wurden, machten die Stiftsdamen reich, falls sie es nicht schon von Haus aus waren.

 

Kreuzgang

Der Kreugang stammt aus dem dreizehnten Jahrhundert.

Das gesamte Stiftsgebäude stammt aus dieser Zeit, es ist nur zu einem Teil erhalten und in den Jahren 1966 bis 1970 restauriert worden

Die Stiftsdamen hatten ihre eigenen Dienerinnen, hatten zum Teil kleine Häuschen in der Nähe des Stifts. Die Grundrisse dieser Häuser sind entdeckt und ebenfalls restauriert worden. Sie befinden sich unter einem neu erbauten Altenheim.

 

Stiftsgebäude

 

Das Stiftsgebäude schließt sich unmittelbar an die Stiftskirche St. Margareta an. Die Stiftsdamen waren im 13. Jahrhundert so reich, dass sie sich den Bau der großen Stiftskirche und des Stiftes leisten konnten.

 

 

05.02.2007 um 16:55 Uhr

Nun ist fast Karneval

von: Kulturfan   Kategorie: Ganz Persönlich

... und ich fange endlich an, hier weiter zu machen

22.12.2006 um 16:31 Uhr

Fröhliche Weihnachten

von: Kulturfan   Kategorie: Ganz Persönlich

Ich wünsche ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr, in dem ich mich dem Mittelalter wieder mit mehr Eifer widmen werde.

Kulturfan 

13.11.2006 um 17:57 Uhr

Stürzende Linien

von: Kulturfan   Kategorie: Ganz Persönlich

Stürzende Linien gibts nicht mehr, seit ich mir bei www.shiftn.de ein kleines Programm herunter geladen habe. Fröhlich

Ich bedanke mich herzlich beim Kulturfanzwo für den Tipp 

10.10.2006 um 15:50 Uhr

Prozessionsweg

Im Text der Geschichtswerkstatt zum Thema Kalkum gibt es auch einen Satz über einen Prozessionsweg von Werden (Essen-Werden) über Hösel, Ratingen, Kalkum nach Kaiserswerth, "die hilige strat". Hoffentlich kann ich darüber mehr erfahren, denn solche alten Wege, wie die Geraden Wege, die Totenwege interessieren mich sehr. Einige davon kenne ich und bin sie auch gegangen. Heute sind sie kleine Feldwege.

Friesenweg Emsland 
Der Friesenweg im Emsland

Die Geraden Wege stammen noch aus der Vorzeit, Totenwege sind jünger (oder auch nicht, wer weiß?). Ein Prozessionsweg von Werden nach Kaiserswerth macht Sinn, beide Orte waren zur gleichen Zeit bedeutend.

10.10.2006 um 15:05 Uhr

Nochmal Kalkum

 

Dass es eine Verbindung zumindest zwischen Mündelheim (Munduligheim) und Kalkum gab (Stichwort Juffern), sieht man daraus, dass der Königshof Kalkum im Jahre 852 vom Karolingerkönig Arnulf "an ein Kanonissenstift im Harz" geschenkt wurde. Schon hundert Jahre früher als Mündelheim. Denn dass es sich bei dem Kanonissenstift um das Stift Gandersheim handelt, liegt nahe. So viele Kanonissenstifte wird es im Harz nicht gegeben haben und Gandersheim wurde im gleichen Jahr gegründet.

Kalkum

Der Text über die Stiftung stammt von der Düsseldorfer Geschichtswerkstatt. Dort werden auch diverse Namensänderungen für den Ort Kalkum aufgeführt: calchem, calechheim, kalichem, cailchem, caelsheym, Calcum oder auch Calkum. Erst 1928 legte man sich auf Kalkum fest.
Auch mal ganz interessant, solche Namensreihen für einen einzigen Ort zu sehen. Fränkischen Ursprungs soll er auf jeden Fall sein wegen der Endungen -heim, -hem und weiter zu -um.

Post Kalkum am 14.09.06 (Archiv September) im Kalender auf 14. klicken, dort dritter Beitrag

Dass das Bild zwei Mal erscheint, liegt daran, dass ich mal ausprobieren wollte, wie ich ein Foto in die Mitte bekomme. Das Bild oben krieg ich nicht weg Fröhlich und das zweite nicht in die Mitte.
Das stimmt nun auch nicht mehr, dank Leos Hilfe klappts jetzt mit den BildernFröhlich

24.09.2006 um 14:43 Uhr

Adelheid

Adelheid wurde später Äbtissin des Klosters Maria im Kapitol und Beraterin von Erzbischof Heribert. Das ist für mich ein Schlenker nach Düsseldorf, denn dieser Bischof schenkte im Jahre 1018 der neu gegründeten Abtei zu Deutz (Köln-Deutz) neben anderen Gütern einen Hof zu Bilk (Düsseldorf-Bilk).
In diesem Ortsteil ist noch die Kirche Alt St. Martin erhalten, zwar nicht aus dem Jahre 1018, aber doch schön romanisch. Später natürlich mehr über Düsseldorf.

 

Alt St. Martin 
Die Kirche Alt St. Martin in Bilk von Osten
Das Foto ist von Eberhard Dilba, Düsseldorf