Männer ticken anders!
So aus aktuellem Anlass und weil Marlene es gerne wissen
möchte, hier mal ein klitzekleiner Ausblick in die Köpfe der Männer!
Aus Platz und Zeitgründen werde ich mich hier auf einige
Grundlegende Dinge beschränken. Immerhin ist Mops ein vielbeschäftigter und
verliebter Mann!
Um zu verstehen wie Männer ticken, müssen wir weit in die
Vergangenheit gehen. Denn wir wurden ja nicht als Zivilisationsmenschen
konstruiert- sondern als Tiere, die in einer feindlichen, von Feinden
dominierten Welt überleben mussten. So, und da galt es ganz simpel ausgedrückt
die Art zu erhalten und den Bestand der eigenen Gene zu sichern. Also wurden
Männer von der Bauart her dazu bestimmt, möglichst viele Frauen zu begatten,
die „Horde“ zu verteidigen und Beute zu jagen. Die biologische Aufgabe der Frau
war, die Aufzucht des Nachwuchses, und das Interagieren mit den anderen
Frauen/Männern der Horde. Wie gesagt ganz simpel ausgedrückt! Ich will ja keine
Doktorarbeit schreiben!
Diese Grundanlagen haben wir bis in die heutige Zeit mit
hinüber „vererbt“ bekommen. Und ungeachtet aller Fortschritte kultureller Art,
bestimmen diese Grundanlagen auch heute noch einen Großteil unseres Handelns!
Männer sind körperlich stärker als Frauen, weil sie immer
diejenigen waren, die Kämpfen, Jagen und verteidigen mussten. Um als Kämpfer,
Jäger und Verteidiger erfolgreich zu sein, mussten Männer über ein hohes
Aggressionspotential verfügen! Dass heißt ein schlapper Softie hätte wohl gegen
einen Höhlenbären kaum ein Chance (Platt ausgedrückt). Die Natürliche Auslese
sorgte dann dafür, dass eben hauptsächlich die Stärksten und erfolgreichsten
Kämpfer und Jäger ihre Gene weitergaben/Nachwuchs zeugten! Die Schwachen gingen
ja meistens drauf!
Anführer einer Horde war dann folglich auch immer der
Stärkste und erfolgreichste Mann! Folglich neigen auch heute Männer zu einer
aggressiven Vorgehensweise wenn es um Konfliktlösungen geht. Und je nach
Domestizierungsgrad artet das
gelegentlich auch in Gewaltanwendung aus!
Frauen hingegen, konnten sich, da sie auf die Kooperation
innerhalb der Gruppe (besonders mit den anderen Frauen) angewiesen waren ein
hohes Aggressionspotential gar nicht leisten! Daher tendieren Frauen eben zu
weit aus feinerem Sozialenhandeln um ihre Ziele zu erreichen.
Wenn man das berücksichtig, kann man unter Umständen
verstehen, warum ein Streit zwischen Mann und Frau gelegentlich damit endet,
dass Sie rumkeift und er das Mobiliar zertrümmert! Beide handeln hier nur nach
ihrer genetischen Ausrichtung. Lediglich, der Grad an Erziehung und
Konditionierung verhindert, dass es immer zum Schlimmsten kommt!
Also haben wir uns bemüht in unserer Zivilisation bestimmte
Verhaltensweisen zu unterdrücken und durch andere (Erlernte Strategien) zu
ersetzen! Das gelingt uns je nach Intelligenz mal mehr oder weniger gut!
Grundsätzlich sollte man einfach akzeptieren, dass Männer
und Frauen unterschiedlich sind und diese Unterschiede durchaus ihre Vorteile
für das zusammenleben von Mann und Frau haben! Man muss nur eben entsprechend
intelligent an die Sache heran gehen.
Hier ein Paar Beispiele aus dem Alltag. (wie gesagt alles
ganz platt)
Sexualität!
Frauen neigen dazu, die Männliche Sexualität, mit Etiketten
zu versehen! So finden viele Frauen, es verächtlich, dass Männer Pornofilme schauen,
zu Prostituierten gehen oder fremden Frauen hinterher schauen/ hupen ;-). Der
Mann wird von der Frau gemeinhin als Triebgesteuert betrachtet! Was Frau
grundsätzlich gar nicht so toll findet!!
Interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass ein renommierter
Sexualwissenschaftler erst kürzlich feststellte, dass die Sexualität der Frau
Mittlerweile als fast vollständig erforscht anzusehen ist. Aber der Mann ein
fast völlig unbekanntes Wesen ist. Jeder Interessierte kennt den G-Punkt und
wäre im Zweifel wohl auch in der Lage diesen zu finden. Weiterhin weiß wohl
schon jeder 18 Jährige, dass Frauen auf bestimmte Dinge beim Sex wert legen!
Mann lernt das ja schon in der Schule :-).
Bei Befragungen von Männern und Frauen wurde der überwiegenden Mehrheit des
Weiblichengeschlechts im Bezug auf die Sexualität des Mannes eine erschreckende
Unkenntnis bescheinigt. Aus (gelegentlicher) eigener Erfahrung kann ich sagen,
dass Frauen zwar erwarten, dass Männer wissen wie Mann eine Frau zu berühren
hat umgekehrt aber herzlich wenig anzufangen wissen, mit dem männlichen Körper
(Um es mal diplomatisch auszudrücken).
Also um zu verstehen, wieso Männer in sexueller Hinsicht so
sind wie sie sind muss Frau folgendes Wissen: Der Mann wird 1 Optisch auf eine
Frau aufmerksam und auch durch optische Reize erregt! Das ist nämlich ein
biologischer Vorteil und hilft bei der Verbreitung der Gene. Da, liebe und
Zuneigung bei diesem Fortpflanzungsdrang kaum eine Rolle spielen, handelt es
sich aus Sicht von (Mutter) Natur um einen echten Vorteil! In der Praxis
bedeutet es: Männer können Sex haben mit jeder Frau, die ihrem „Jagdmuster“
entspricht, sie also optisch anspricht.
Aus diesem Grunde sind die Brüste einer Frau dort wo sie
sind -um als Zugeständnis an den aufrechten Gang auch schon von vorne ein
Hinterteil zu simulieren. Also Männer schon von vorne auf eine Frau aufmerksam
zu machen (Wieder ganz platt).
Um es abzukürzen: Männer erleben Sex über das Auge und über
Berührungen. Eine geistige und emotionale Tiefe erleben sie nur mit vertrauten
oder geliebten Partnerinnen (was übrigens dem Sex eine ganz andere Qualität
gibt)! Aus biologischem Grunde ist ein Pornofilm/Heft/Bild also schon so etwas
wie (schneller) Sex für einen Mann. Ein Seitensprung, nichts Schlimmes.
Schließlich folgt der Mann seiner Biologischen Grundausrichtung.
Da die Sexualität der Frau hier recht konträr ausgerichtet
ist, empfindet sie diese Art der Sexualität eher als Bedrohung, denn als
begrüßenswert! Schließlich bedroht diese „Unstetigkeit“ der Männer immer auch
den Sozialenstatus der Frau! (wieder platt ausgedrückt). Also neigen Frauen
dazu, gerade Männern gegenüber deutlich zu machen, dass das alles schon recht
abstoßend ist. Allen voran die Mütter, die dem verstörtem Jüngling die
gefundenen Sexheftchen unter die Nase reiben. Folge: Männer verschweigen Frauen
gegenüber leicht mal die Dinge, die sie sich wünschen oder erträumen. Sie haben
ja früh gelernt, dass Sex, als reine Triebbefriedigung schmutzig ist! (Wie
gesagt alles ganz platt).
Nun sind wir ja zum Glück alle ganz toll zivilisiert und
domestiziert, so dass es natürlich nicht nur die Archaischen Regeln in unserm
Leben gibt. Dennoch hat eine Frau, der bewusst ist, dass Sex ein Haupttrieb der
Männer ist, und die diesem Umstand Rechnung trägt, einen gewissen Vorteil (auch
wenn Frau es nicht glauben mag). Ich werde das nachher noch an einem
persönlichen Beispiel erklären.
Wohlgemerkt wir reden hier nur über das Innenleben von
Männern!
Ich werde jetzt mal ganz platt einige Beispiele aufzählen,
die verdeutlichen wo die Knackpunkte im Verhältnis Mann/Frau begründet liegen.
Genetisch bedingt, hat der Mann als Jäger die Anlage sich
voll auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Das heißt eine erfolgreiche Jagd
war auch davon abhängig, dass Mann der Beute schweigend, und hochkonzentriert
nachstellte. Fehler konnten sich diese Jäger nicht leisten. Zu viel hing von
einer erfolgreichen Jagd ab (Körperliche Unversehrtheit, Leben und das
überleben der Sippe). Die Männer tapperten
also nicht laut palavernd und die Natur bewundernd durchs Unterholz. Ihre
Kommunikation beschränkte sich auf wenige, wesentliche und präzise
Informationen. Ein Mann redet also um Informationen zu vermitteln und kann sich
nur auf eine Sache zur Zeit konzentrieren!
Frauen hingegen reden um soziale Bindungen zu festigen (also
nicht um der Information wegen) und können sich auf mehrere Dinge zur gleichen
Zeit konzentrieren. Also Kinder im Auge haben, mit anderen Frauen reden und
gleichzeitig an etwas arbeiten.
Diese Verhaltensmuster führen in unserem Alltag leider immer
wieder zu Missverständnissen!
Ein Beispiel: Er arbeitet an etwas oder schaut eine
(für ihn interessante) Sendung im TV! Sie hat ein Kind auf dem Schoss (und
beschäftigt das Kind) redet unentwegt auf ihn ein und sortiert nebenher mit
einer Hand die Wäsche ;-). Was passiert in seinem Hirn? Er blendet die
sprechende Frau aus und Konzentriert sich auf Arbeit oder Fernsehen (wie auf
der Jagd). In der Folge könnte er alles wiedergeben, was er gelesen und gesehen
hatte, aber nichts von dem was Frauchen gesagt hat! Wenn dieser Umstand
vielleicht gekoppelt mit Vorwürfen von der Frau zur Sprache gebracht wird, ist
Stress und Streit vorprogrammiert! Sie fühlt sich ignoriert, (wollte ja die
Sozialenbindungen vertiefen). Er fühlt sich durch die Vorwürfe in die Ecke
gedrückt. Bitte nicht vergessen: Er konnte nicht anders (sie auch nicht)! Beide
reagieren ihrer Genetischenanlage folgend. Wen wundert es dann, dass er brüllt
und wütend ist und sie heulend ins Schlafzimmer verschwindet? Ich betone
übrigens, dass wir das hier alles wertfrei sehen sollten! Ich bin sicher wir
spüren je nach Geschlecht den Drang Partei zu ergreifen ;-).
Ein Kardinalfehler von jungen Müttern ist übrigens, den Mann
zu vernachlässigen und sich nur noch als (super) Mutti ums Kindchen zu kümmern.
(Kann Frau doof finden...ist aber so).
Ich erkläre es mal: Männer die in die Aufzucht des Kindes
eingebunden werden ohne dass Frau sie vernachlässigt. Sie also das Kind nicht
als Konkurrenz empfinden....Werden wundervolle Väter, deren Sexualtrieb durch
ein bestimmtes Hormon enorm gedämpft wird. Dadurch festigen sich die Familiären
Bindungen! Und die Gefahr, dass Mann mit anderen Frauen loszieht verringert
sich ungemein.
Weiterhin sind Kinder, die in engem (behüteten) Kontakt zu
Vater und Mutter aufwachsen im späteren Leben wesentlich „Stärker“ und
emotional gefestigt. Glückliche Väter sind übrigens eine wichtige Komponente
für eine Stressfreie Kindererziehung. Denn auch die Kindchen haben einen
angeborenen Respekt vor den (viel gefährlicheren) Männern. Ein Mann ist allein
durch seine bloße Anwesenheit in der Lage, revoltierende Kinder zu bändigen.
Etwas wo Frauen schon mal an ihre Grenzen stoßen (Achtung wertfrei :-)
Ein Mann, der jedoch zur Seite geschoben wird, weil Frau
(Super) Mutti spielt, geht fremd!
Das alles muss uns nicht gefallen...Aber wir haben die Welt
auch nicht gemacht! Wir müssen nur darin leben.
Dabei könnte es so einfach sein!
Und hier mal aus eigener Erfahrung! Jeder weiß, dass ich
mich schon sehr mit den Frauen und auch mit dem entsprechenden Verhalten dieser
von mir hochverehrten Spezies auseinandersetze! Trotzdem bin ich ein Mann! Und
zwar voll und ganz. Das heißt, wenn ein fremder Kerl irgendwo „meine“
Frau/Freundin in eindeutiger Absicht anspricht, gibt es Ärger! Manch einer mag
das primitiv nennen! Was Frau jedoch nicht weiß, ist unter uns Männern ein
ungeschriebenes Gesetz, das da lautet: Wer zulässt, dass sein Mädchen
angebaggert wird ist schwach! Und ein Mann will nicht schwach sein. Also kracht
es in der Folge schnell mal! Was uns Männer wieder äußerst primitiv erscheinen
lässt! (ich bin ein Opfer meiner Gene) :-)
Nun hatte ich in meinen „echten“ Beziehungen das
unglaubliche Glück Frauen zu finden, die ihre Weiblichkeit liebten (also nicht
als Schwäche verstanden) und mich immer wieder ganz gekonnt um den Finger
wickeln konnten. Meine verstorbene Verlobte zum Beispiel hat mich mit ihrer Art
und auch unter dem Einsatz ihrer ganzen Weiblichkeit steht’s so zu nehmen
verstanden, dass Mops lammfromm, hingebungsvoll und treu seine Frau auf Händen
trug. Sie wickelte mich ähnlich wie auch jetzt Lisa, zärtlich und aufmerksam um
den Finger. Dabei respektierte sie, dass ich ein Mann bin und nutzte dieses
Wissen geschickt um jede Konkurrenz im Keim zu ersticken. Diese Frau hat von
mir alles bekommen. Wir hatten nie wirklich streit und ich habe keine Andere
angerührt.
Lisa hat das übrigens in der kurzen Zeit bis zur Perfektion
verfeinert! Wenn ich beschäftigt bin (z.B. Arbeit). Klappt sie vorsichtig den
Laptopdeckel herunter, setzt sich auf meinen Schoß schaut mir in die Augen und
erzählt mir was sie möchte. Als ich sie darauf ansprach sagte sie: „Wenn du
mich anschaust weiß ich wo Deine Gedanken sind!“
Sie vermittelt mir ständig das Gefühl, dass ich das Größte für sie bin. Ich bin ihr Held,
der Einzige. Für mich lässt sie alles stehen und würde mit Klauen und Zähnen um
mich kämpfen! Bei ihr darf ich Macho und auch verletzlich sein. Für mich macht
sie sich hübsch und bezaubert mich ständig mit ihrer feinen Erotik. Sex ist bei
uns keinen lästige Sonntagmorgen Pflicht! Egal womit sie gerade beschäftig
ist/war wenn ich sie in den Arm nehme, hat alles andere seine Wichtigkeit
verloren. Sex ist für uns beide Hingabe und Erneuerung unserer Bindung! Das war
auch bei meiner verstorbenen Verlobten so! Ich kenne viele Frauen die ihre
Beziehung gegen die Wand fahren, weil sie Sex als Pflicht oder Waffe verstehen!
Lisa! Was glaubt ihr? Werde ich diese Frau betrügen? Werden
wir uns oft streiten? Würde sie mich als Vater beiseite schieben? Würde ich
nicht für sie Sterben?
Was ich damit sagen will und bestimmt nicht besonders gut
ausgedrückt habe ist: Männer und Frauen ticken eben anders. Aber nicht besser
oder schlechter! Nur hat jeder seine Bedürfnisse und diesen Bedürfnissen muss
im Leben Rechnung getragen werden. Ich habe in der letzten Zeit so viele
Beziehungen scheitern gesehen. Und während um mich rum alle entsetzt sind ,
denke ich nur, dass diese Pärchen es nicht anders verdient haben. Mit etwas
Intelligenz und Verständnis hätten diese herrlichen Katastrophen nicht
stattfinden müssen.
So das soll’s gewesen sein! Für tiefere Einsichten empfehle
ich dann doch die Fachliteratur!
UND MARLENE, einen Jungen aufzuziehen, bedeutet schon, dass
Mutter sich sehr intensiv damit auseinander setzten sollte was sie da
heranzieht! Spätere Generationen von Frauen werden es Ihr vielleicht danken,
wenn aus Junior ein Mann geworden ist, der Frauen respektiert und achtet! Das
wird er aber bestimmt nicht wenn Mutti ihm die Sexhefte unter die Nase reibt
(kleiner Scherz).
Und für alle anderen gilt: Geliebt wird wer sich liebenswert
verhält!