Mops- Rock n Roll Boulevard

27.01.2005 um 10:35 Uhr

Der Anzug und Aufzug

von: Mops

Stimmung: Weiß noch nicht
Musik: Motörhead – Hellraiser

Sodale, dann sprechen wir mal über den Anzug.

Wer nicht mitkommt muss einen Eintrag weiter unten anfangen zu lesen :-)

Also mal ganz zu schweigen davon, dass der Anzug wirklich sehr elegant und wirklich nicht zu übertrieben „aufgehüpscht“ wirkt. Geht es bei der Entscheidung für dieses extravagante Outfit um Originalität und Glaubwürdigkeit.

Lisas Eltern haben ein bestimmtes Bild von mir. Nämlich dass was in der Öffentlichkeit so von einem „aufgemotzten“ Musiker zu sehen ist. Würde ich jetzt in einem „normalen“ Anzug (und ich habe ganz schicke) auf der Feier aufkreuzen, würden sie unbewusst denken/annehmen ich hätte mich so „verkleidet“ um ihnen zu gefallen oder um meinem „Image“ zu wiedersprechen. Das hätte nicht nur etwas von „Anbiederung“ sonder ich würde obendrein sehr „unehrlich“ wirken. Und genau das wäre der erste Eindruck, den Lisas Eltern von mir verinnerlichen würden: Unehrlich! (eigentlich ja der zweite, den ersten haben die Beiden ja aus den Medien).

So aber würden sie sich zwar in Ihrer Vorstellung bestätigt sehen, dass ich exzentrisch bin, sie würden aber erkennen, dass ich mir 1 treu bleibe und auch nicht dem sehr großen „Druck“ nachgebe. Was ja für einen gefestigten Charakter spricht. 2 Weiterhin, betone ich dadurch meine Unabhängigkeit: Die Message ist ganz klar die: Ich bin ich und ich habe genug Kraft und Selbstvertrauen um mich nicht verbiegen zu lassen. Die Voraussetzung für eine Begegnung auf „Augenhöhe“.

3 Weiterhin ist der Anzug so elegant und teuer, dass ich bestimmt nicht wie ein „Heiratschwindler“ daher komme. Aus Erfahrung weiß ich, dass in der „betuchten“ Gesellschaft, sehr auf den „Wert“ der Kleidung gelegt wird. Und natürlich auf Stilsicherheit. Das heißt, dass mein Anzug, in sich absolut stimmig ist, zwar ausgefallen sein mag aber dennoch von Stilsicherheit zeugt.

Und jetzt das wichtigste: Ich sehe in dem guten Stück so was von Aristokratisch und gut aus (Protz) dass dadurch ein sehr starkes Bild gezeichnet wird.

Wir wolle ja mal nicht vergessen, dass der Don davon ausgeht, dass ich es auf Lisas Geld abgesehen habe. Reiche Menschen denken immer zuerst, dass man an Ihr Geld will. Hätte er sich richtig über mich erkundigt, wüsste er, dass ich selbst ganz gut für mich sorgen konnte. Aber die Vorstellung, dass man ein wilder Rockmusiker sein kann und gleichzeitig nicht zu blöd ist um mit Geld umzugehen und einen Verantwortungsvollen Job zu machen, passt ja so gar nicht ins Bild. Es gilt also Ma und Pa zu verwirren und ihr Bild von mir zu korrigieren. Das kann ich nur indem ich sie überrasche und nicht in den Bahnen handele die sie von mir erwarten.

Ich gehe also nicht zu der Feier um Vorurteile zu bestätigen (und das ist ja der Plan vom Don) sondern um mich so zu zeigen wie ich bin.

Übrigens hat Lisas Vater auch einen sehr klassischen Stil. Er trägt ebenfalls Gehröcke, allerdings schwarze und Hemden mit hohen Kragen. Das ist auch sehr aristokratisch und der Gehstock, den er immer bei sich trägt, spricht für einen ganz eigenen Stil.

Ich kann verstehen, dass es für manche von Euch komisch wäre zu solch einer Gesellschaft, zu gehen, und von Anfang an gleich durch „ausgefallene“ Kleidung aufzufallen. Aus diesem Grunde ist es nachvollziehbar, dass man eher etwas auswählt, dass Konformität ausstrahlt. Vor dem Hintergrund meiner Vergangenheit, würde es wie eine Maskerade wirken. Und niemand vertraut einem „Maskierten“ seine Tochter an.

Noch 2 tage bis D-Day!

 

Ach ja, dann habe ich mich wieder mit Didi ausgesöhnt. Ich war sogar bei ihm und der „Neuen“ zum Kaffee. Didi ist jetzt wieder ganz lieb, aber das erzähle ich ein anderes Mal. Und dann habe ich gestern noch rechtzeitig das neue Vogelhaus in den Garten gestellt. Lisa hatte Vogelfutter gekauft und wollte unbedingt die Pipmätze füttern. Und da ich der Lady nix abschlagen kann habe ich nun ganz spießig ein Vogelhaus im Garten stehen. Jacky findet das Ding doof. Ich glaub er denkt wir haben die neue „Hundehütte“ zu hoch gehängt. :-)


26.01.2005 um 19:57 Uhr

Dancing with Manni....

von: Mops

Stimmung: Grmpff!
Musik: Mhmpf

Dancing with Manni....

So durchatmen, das neue Album ist eingesungen. Fertig gemischt ist die Produktion dann hoffentlich am Mo. oder Di.  Nun habe ich also etwas Zeit um mich um die drängenden Probleme zu kümmern.

Was war da noch gleich?....

Ach ja, Lisas Eltern kommen grmmml..

Das Drehbuch (so habe ich von meinem Engel) erfahren, sieht vor, dass am Sa. eine große Feier auf den Gut ihres Onkels stattfindet. Und bei dieser (zufälligen ..grmml) Gelegenheit soll ich dann den Löwen zum Fraß vorgeworfen werden. So haben sich die feinen Herrschaften das vorgestellt. Ich muss also in die Höhle des Löwen und auf fremden Grund, dem Tod ins Auge blicken (na ja ganz so schlimm wird es hoffentlich nicht. Vielleicht werde ich ja nur ausgepeitscht). Aber die Bedingungen sind natürlich alle zu meinem Nachteil. Warum können Ma und Pa nicht einfach mal auf einen Kaffee bei mir vorbeischauen?

So, und wie heißt es in der „hochoffiziellen“ Einladung? Abendgarderobe ist erbeten. (oh man wissen die denn gar nicht wie endgeil ich in Abendgarderobe aussehe?)

Mir kommt natürlich zu gute, dass ich erst vor Kurzem, wegen dem Fernsehauftritt, „runderneuert“ wurde. Ich habe im Moment eine „Matte“ wie Pitt Brett, in dem Film Interview mit einem Tapir. Meine Augenbrauen sehen gut aus und mein Bart ist so was von cool :-) (Bitte nicht denken Mops ist durchgeknallt, ich mache mir nur Mut).

Nun hat Lisa mir signalisiert, dass von mir  erwartet wird, dass ich mit ihr, Mutti und Tantchen das Tanzbeinschwinge. Sie wettet darauf, dass Ihr Vater nur wartet, dass ich mich als ungehobelter Depp entlarve. Also ist vollendetes Tanzen und super Manieren wohl dass was von mir am wenigsten erwartet wurde. Und aus diesem Grunde würde ich so etwas von Gentleman sein...Ähm, das bedeutete aber wohl, dass ich noch etwas „Nachhilfe benötigte...

Nicht verzagen Manni fragen :-)  Wenn jemand sich mit Etiquette auskannte, dann mein schwuler Freund Manni!

Manni ist dann erst mal mit mir zu seinem Schneider gefahren. Also nicht, dass ich keine Anzüge hätte, aber Manni hatte genaue Vorstellungen wie ich beim „Schlachtfest“ (so nannten wir die Feier) auszusehen hätte. Er erklärte, dass man ja erwartete, dass ich exzentrisch sei. Er hielt es daher für einen Fehler, einen normalen Anzug anzuziehen. Das kämme nämlich (nach seiner Meinung) einer vorzeitigen Kapitulation gleich. Ich hatte eigentlich auch vor die langen Haare zu einem Zopf zu binden... Manni sah das ganz anders. Er meinte, dass ich ein Outfit wählen sollte, welches meinem starken Charisma entspräche. Ja das hat er gesagt: Charisma (starkes)! Alleine das Wort geht runter wie Öl. :-)

Also beim Schneider wurde ein nachtschwarzer- Gehrock (mit dunkel blauen Stickereien) ausgewählt (ganz dezent), mit satin Weste und Halsbinder. Das Ganze entsprach nun wirklich dem was die Herren Louis und Lestat :-) (hallo Artshoe) so in den Filmen trugen. Allerdings war es nicht zu spleenig und wirkte sehr elegant. Auf den Zylinder verzichtete ich dann aber doch dankend. Einen Gehstock mit silbernen Drachenkopf haben wir dann auch noch geordert. Zugegeben, finde ich das schon ganz schön exzentrisch. Andererseits soll der „Don“ auch immer einen Gehstock mit Silberknauf tragen. Warum also nicht? Zu guter Letzt suchte Manni noch einen Mantel aus, den ich für etwas sehr gewagt halte. Dieser passte nämlich vollends in die „Gaslichtzeit“. Machte aber unglaublich breite Schultern! Über Handy rief ich Lisa an und fragte sie wie sie zu solch einem „Outfit“ stehen würde. Sie war (zu meiner Überraschung) auch der Meinung, dass ich ruhig solche Klamotten tragen sollte. Sie fand die Vorstellung von mir in einem langweiligen „Boss“ Anzug auch nicht so prickelnd. Auch erklärte sie mir, dass Spanier so etwas mögen. (na ja sie muss es ja wissen) Also Kreditkarte auf den Tisch und um ein „Vermögen“ ärmer und dem Versprechen reicher, dass „alles“ am Do. geliefert würde ging es dann zu einem Freund von Manni. Dieser war Tanzlehrer, und arbeitete in einer der Tanzschulen der Stadt. Hier bekam ich einen (Achtung) vierstündigen intensiv Kurs, in den wichtigsten Standardtänzen. Außerdem lernte ich einige Lateinamerikanische Tänze. Ich konnte ja vorher schon recht passabel Tanzen (Lüge), aber nun traute ich mir einfach alles zu .. räuspern.. Das witzige an der Tanzschulung, war, dass ich alle Tänze mit Manni üben musste. Es war leider keine Frau in der Nähe... Also das war schon ein komisches Gefühl. Manches mal konnte ich mich vor Lachen nicht mehr halten, wenn Manni allzu „schwul“ eine Frau imitierte. Er hüpfte umher wie eine dicke alte Dame (nichts gegen dicke alte Damen) und plinkerte dabei immer übertrieben mit den Augen und sprach mit hoher verstellter Stimme. Das war eigentlich ganz lustig....

So dann fuhren wir in den Schnorr. Dort wurde ich in eines der besseren Restaurants verfrachtet. Habe ich vergessen zu erwähnen, dass der Besitzer ein Freund von Manni ist? Also der Besitzer ist ein schwuler Freund von Manni. Das Restaurant war geschlossen und Mannis Kumpel hatte eine festliche Tafel gedeckt. So und nun lernte ich alles was ich noch nicht über Tischmanieren wusste. Zwei Kellner bedienten und ich musst immer die richtigen Gabeln, Löffel und Gläser benutzen. Außerdem lernte ich alles darüber welchen Wein man zu welchem Gericht auswählt. Dann bekam ich noch einen Crashkurs im Komplimente machen und eine Einweisung in gebräuchliche Umgangsformen. Einen Hummer kann ich nun auch „unfallfrei“ zerlegen und auch Geflügel oder Fisch dürfte kein Problem mehr darstellen.

Am Abend habe ich dan meinem kleinen Engel, zum Tanzen aufgefordert und zu guter Musik ein wenig geübt. Dabei habe ich ihr vorgemacht, welche Höflichkeiten ich so gelernt hatte. Sie lachte sich halb tot und wir hatten einen Heiden Spaß.... Das nennt man dann wohl Galgenhumor.

Am Abend dann, wir lagen im Bett las ich noch in einer dünnen Mappe. Lisa sah sich das eine Weile Stirnrunzelnd an, und sagte dann: „Ich bin beleidigt“. Sie zog einen Schmollmud und warf mir einen missbilligenden Blick zu. Ich legte die Mappe aus der Hand und sah sie fragend an. „Wer hat Dich beleidigt?“

Sie verschränkte die Arme hinter den Kopf und antwortet schnippisch. „Na du!“

„Ich? Was habe ich den getan?“

Sie schmollte noch doller :-) „Du liest im Bett!“

„Ja und?“

Nun war es vorbei: Sie nahm die Mappe und warf sie zur Seite. Dann stürzte sie sich auf mich drückte meine Arme links und rechts neben den Kopf und setzte sich auf meinen Bauch. Es war in etwas so wie wenn Kinder früher rumgerangelt haben. Sie hielt meine Handgelenke fest und drückte mit aller Kraft dagegen. Ich tat mal so als würde ich mich nicht wehren können. Grinsend näherte sie sich mit ihrem Gesicht dem meinen. „Bin ich so langweilig, dass Du Dir schon Arbeit mit ins Bett nimmst?“ Ihr Augen blitzten im gespielten Zorn. Ich tat unschuldig. „Aber das ist wirklich spannend zu lesen.“ Sie erinnerte jetzt an eine Wildkatze, so schmal wurden ihre Augen. „Was kann spannender sein als ich?“

Ich deutete mit einem Seitenblick auf die Mappe. „Schau doch rein.“ Mit einem Hechtsprung schnappte sie sich den dünnen Ordner, hockte sich aufs Bett. Sie bekam große Augen als sie erkannte, was sie dort in Händen hielt.

„Das ist über meinen Vater und meine Familie!“ Aufgeregt blätterte sie darin herum. „Da sind sogar Fotos drin .....“ Sie sah mich überrascht an. „Das glaube ich nicht. Du hast Dir tatsächlich eine Akte über meinen Vater besorgt?“ Sie wusste offensichtlich noch nicht ob sie sauer werden sollte.  Dann lachte sie empört. „Verstehe, er hat dich ausgeforscht und Du zahlst es ihm genau so zurück.“ Ich hob unschuldig die Augenbrauen. Die Mappe hatte ich über Manni besorgt. Allerdings enthielt sie nur das was jede Wirtschaftsauskunft oder Wirtschaftsdetektei in Kürze zusammentragen konnte. Aber immerhin wusste ich nun schon sehr genau Bescheid, in was der Don so investiert hatte :-).

Sie grinste böse. „Ihr werdet Euch bestimmt gut verstehen. Ihr benutzt die selben schmutzigen Tricks.“

Ich wiegelte ab „Ich war nur neugierig, was ich so als Mitgift erwarten kann. Als Heiratsschwindler muss man doch wissen was man so erbeutet.“

Nun bekam ich wieder Schläge mit dem Kissen. Wir rauften eine Weile und dann lag sie wieder bei mir im Arm. Meine kleine Zuckerschnute wurde wieder ernst und suchte meinen Blick. „ Mir ist das mit Dir und meinen Eltern sehr wichtig! Mach kein Spiel daraus, ja?!“

Ich wusste, dass sie Recht hatte und küsste sie sanft auf die Stirn. „Du bist mir wichtig, also vertrau mir.“

Tief in mir drin hoffte ich, dass ich dieses Vertrauen nicht enttäuschen würde.....

 

Noch 3 Tage bis D-Day 

 

    

22.01.2005 um 21:35 Uhr

Basislager 3

von: Mops

Stimmung: Hunger
Musik: WASP-Neon Good

Basislager 3

Diese Plattenproduktion ist mit Abstand die schlimmste und aufwendigste, an der ich je gearbeitet habe. Fünf Songs schreiben, einspielen und texte und Gesanglinien schreiben. Das alles in dieser Woche. Den ganzen Tag, Heavy Metal Musik....Musiker, Chor, Orchester, alles wuselt durcheinander und will koordiniert werden.

Heute war dann auch noch ein 20 köpfiger Kinderchor im Studio. Wisst Ihr eigentlich wie anstrengend Kinder in der Umgebung von so vielen Schaltern und Knöpfen sein können? Mein Produzent ist der härteste und penibelste Produzent, den man sich für so eine Produktion nur aussuchen kann. Es sieht ja immer alles so lustig aus, wenn man erzählt was man für einen Spaß als Musiker haben kann....ABER wenn man eine Gesangspassage von 2 Zeilen 38x gesungen hat und der Herr hinter den Mischpult ist immer noch nicht zufrieden, dann ist das alles schon gar nicht mehr so witzig. Und ein Song hat viele Zeilen..... Ich glaube ich bin in dieser Woche um Jahre gealtert. Folglich bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Fertigstellung dieser CD, meine persönliche Mount Everest Besteigung, ist. Und da ich noch die ganze nächste Woche an dieser Produktion arbeite (voraus gesetzt, es läuft alles nach Plan) melde ich mich hier also aus dem Basislager 3. Ich hoffe, Ihr habt Verständnis dafür, dass ich im Moment nicht so aktiv in Euren Bloggs schmökern konnte. Ich hole das „so oder so“ alles in der nächsten Woche nach....hoffe ich.

So und in genau diese angespannte Situation, platzt dann die Nachricht, dass sich Lisas Eltern angesagt haben. Und ich glaube ich habe nicht besonders toll reagiert, als sie mir das beibringen wollte. Aber der Reihe nach.....

Ich komme also gestern Nacht spät nach hause, bin genervt habe Kopfschmerzen und den Kopf voll mit den Dingen, die am nächsten Tag anstehen. Lisa ist noch wach und sitzt in ihrem neuen schicken Saunabademantel (habe ich ihr gekauft, und sogar in der richtigen Größe) am Kamin. Ich sehe Ihr sofort an, dass sie etwas mit sich rumschleppt und nehme sie sanft in den Arm begrüße sie und schaue ihr fragend in die Augen. Ich sehe, dass sie geweint hat. Sie weicht meinem Blick aus und hat den Blick gesenkt. So kenne ich meinen kleinen Engel eigentlich nicht so. Also versuche ich vorsichtig zu erfahren, was sie so sehr plagt, dass sie die halbe Nacht am Kamin sitzt. Ich setze mich auf den Hocker vor ihrem Sessel und lege meine Hände auf ihre Knie. Erst schweigt sie nur und schaut immer wieder prüfend in meine Augen, dann endlich, rückt sie sehr ernst mit der Sprache raus. „Meine Eltern, kommen mich besuchen!“ Nun frage ich (dumm wie ich bin) „Und was ist daran so schlimm, dass Dich das so quält?“

Sie holt tief Luft und schüttelt über meine „Beschränktheit“ milde den Kopf. Sie greift nach meiner Hand. „Mops, sie kommen UNS besuchen. Oder soll ich besser sagen: Sie kommen wegen Dir?“ Ich schnalle natürlich immer noch nicht, was daran so schlimm sein soll. „Und? Warum ist das so schlimm? Soll ich vorher noch aufräumen?“ Sie lächelt traurig. „ Du hast keine Ahnung was da auf uns zu kommt. Sie kommen, nicht einfach nur um uns zu besuchen. Sie kommen um dich zu vergraulen“

Ich verstehe überhaupt nichts mehr. “Kann ich das ganze bitte in Klartext haben, ich bin nämlich fix und alle und zum Rätseln fehlt mir im Moment der Nerv!“ Ich stehe auf hole mit einen Drink und bringe Ihr ein Glas Buttermilch mit. Dann setze ich mich wieder „zu ihren Füßen“ auf den Hocker. „Also schieß los.“

 Sie trinkt ihre Milch und spielt mit ihren Zehen an meinem Bein. „Wie alt bist Du?“

„Das weißt Du doch, 40“

„Wie alt bin ich?“

„ Du bist nicht alt, du bist schön!“

Nun kehrt zum ersten mal dieses Lächeln auf ihre Züge zurück, dass ich so liebe.

„Also gut! Machen wir das anders. Mein Vater ist keine 12 Jahre älter als Du und er ist ein reicher und einflussreicher Mann. Jemand der geachtet ist und über ein gewisses Maß an Macht verfügt. Außerdem hat er Prinzipien. Er ist streng Katholisch und geht jeden Sonntag in die Messe.“

Sie macht eine Pause und schaut mich liebevoll an. „Was bist Du?“

Ich versuche es auf die lustige Art zu nehmen. „Du meinst außer gut im Bett?“ Sie tritt mich leicht mit ihrem nackten Fuß. „Macho!“

Ich denke kurz nach. „Also ich bin ein wirklich netter Kerl, intelligent, warmherzig und einfühlsam. Ich trage Dich auf Händen und finde mich echt klasse. Ich bin Musiker und verkaufe auch schon mal ne Platte und war ganz sicher öfter in der Zeitung als der „Don“.

Ich grinse breit. „Hey ich bin eine gute Partie.“

Sie beugt sich kurz vor küsst mich mit ihrer „Milchschnute“ und schüttelt mitleidig den Kopf.

„Ich sage Dir mal was Du in den Augen meines Vaters bist: Ein Taugenichts, der Schlagzeilen wegen seiner Skandale und Eskapaden gemacht hat. Ein ehemaliger Drogensüchtiger, und Protestant. Nicht gesellschaftsfähig und außerdem viel zu alt für eine 25jährige Tochter aus gutem Hause.“

Peng das saß und es traf mich voll und unerwartet unterhalb der Gürtelinie. Ich konnte nicht anders ich war getroffen und verletzt. Vielleicht auch weil es aus ihrem Mund kam oder vielleicht auch weil ich nicht zulassen wollte, dass sich jemand der mich gar nicht kannte, solch ein Urteil über mich erlaubte.

Lisa merkt, dass mich das gesagte getroffen hat. “Das ist nicht meine Meinung!“

„Aber die Deines sauberen Dad’s!“

Ich schaue sie fragend an. „Wo her weiß er denn das alles von mir?“

„Mein Onkel hat ihm von uns erzählt und so hat er „Erkundigungen“ über dich eingezogen.“

Nun platzte mir gleich der Kragen. „Er hat was?“

Sie legt beschwichtigend die Hände auf meine Beine.“ Ich habe davon Weihnachten erfahren! Und glaube mir ich habe gebissen und gekratzt.“ Sie schaut mich traurig an. „Das war ein sehr schlimmes Weihnachten. Mein Vater und ich wir haben uns nur gestritten. Wir sind beide ganz schöne dick Köpfe..... Ich bin im Streit abgereist! Und habe seit dem nur mit meiner Mutter telefoniert.“

„Warum hast Du denn nichts davon erzählt?“

Ihr Blick füllt sich wieder mit Wasser. Sie schaut mich hilflos an und ich sehe, dass es Ihr weh tut. „Weil es dich verletz! Mops, ich liebe Dich. Ich will nicht, dass Dir jemand weh tut oder Dich mit Dreck beschmeißt. Und das ausgerechnet mein Vater, so denkt, wollte ich Dir nicht erzählen.“ Ach herrje, ich Blödmann. Sie hatte Zoff mit ihrem Dad und ich merke es nicht.

Ich zog sie auf meinen Schoß und hielt sie ganz fest im Arm.

Wir haben noch die halbe Nacht wach gelegen, und über das Problem mit ihrer Familie geredet. Tja und nun werden ihre Eltern wohl kommen, um gegen unsere Beziehung front zu machen.

Wer nun aber glaubt, dass ich mich von einem eingebildeten, Spießer ins Bockshorn jagen lasse, der irrt. Heute habe ich mit Manni telefoniert, und der kennt einen der einen kennt ;-) So und nun hole ich Ersteinmahl Erkundigungen über den Don ein. Wer so mächtig und wohlhabend ist hat auch oft „Dreck am Stecken“. Wollen doch mal sehen grmml grrrr....

 

Rechtschreibfehler, bitte ich zu entschuldigen aber ich bin heute echt platt. Außerdem wuselt mein kleiner Engel hier ständig rum. Sie brät nämlich Steaks für uns und das ganze Haus duftet schon danach. Jacky hockt die ganze Zeit in der Küche und Hypnotisiert, das Fleisch :-)

Liebe Grüße Euch allen.  

19.01.2005 um 10:05 Uhr

Eine Nacht vor dem Kamin

von: Mops

Stimmung: Müde
Musik: Was eigenes.

Eine Nacht vor dem Kamin.

So in dieser Woche habe ich das totale Stressprogramm. Morgens schnell meine Mails erledigen, dann in mein kleines Studio, Texte und Gesangslinien, schreiben und abends bis spät in der Nacht im großen Studio, singen und mit der Band arbeiten. Zwischendurch immer mal in Eure Bloggs gelinst, und schon geht es weiter. Und wenn ich Pech habe wird sich das im Februar fortsetzen. Ja und dann startet im April die Konzert und Festivalsaison, was zusätzliche Belastungen mit sich bring.

Folglich komme ich im Moment immer sehr spät nach haus. Was bedeutet, dass Lisa und ich uns kaum sehen. So hatten wir auch ausgemacht, dass sie in dieser Woche bei sich zu hause schläft. Schließlich muss sie ja auch immer sehr früh raus und so macht es eigentlich keinen Sinn, dass sie bei mir alleine im Haus hockt und auf mich wartet.
Ich komme also gestern, ziemlich geschlaucht aus dem Studio. Mir dröhnte der Kopf und ich war wirklich im Eimer. Erfreut bemerkte ich, dass noch Glut im Kamin war, und warf einige Scheite nach. Wahrscheinlich, hatten Rita oder Manni, Jacky ein wenig Gesellschaft geleistet und ein Feuer für mich hinterlassen. Im Backofen standen Semmelknödel mit Schweinebraten, Erbsen und brauner Sauce (danke Rita). Ich schob das Essen in die Mikrowelle, schenkte mir einen leckeren Whisky ein und schmiss mich in den Sessel vor den Kamin. Plötzlich höre ich tappende Schritte, die Treppe herunter kommen. Ich war etwas irritiert und wartete, darauf, dass sich zeigte, wer sich da noch in meinem Haus rumtrieb. (Drei mal dürft Ihr raten!?)

Mein kleiner Engel, schlurft, völlig verschlafen, in einen viel zu großen Bademantel von mir gewickelt (anders kann man das wohl nicht beschreiben), das Haar zerwuschelt und wirr, auf mich zu und lässt sich schwer in meinen Arm und auf meinen Schoß fallen. Sie zieht dabei einen Schmollmund so wie kleine Kinder eine Schnute ziehen, wenn sie müde sind. Überhaupt wirk sie in diesem Augenblick wie ein kleines Mädchen (liegt wohl auch am viel zu großen Bademantel ). Sie sagt nichts, schmiegt sich in meinen Arm, legt den Kopf an meine Brust, und ist sofort wieder eingeschlafen. Ich halte sie fest und höre ergeben, wie die Klingel, von der Mikrowelle signalisiert, dass mein Essen gar ist. Na ja, essen konnte ich wohl vergessen. Also sitze ich da und schaue in die Flammen, spüre ihren Atem, ihre Wärme und bin froh, dass sie sich nicht an unser Abmachung gehalten hatte. Irgendwann schlief ich dann auch ein. Um 5Uhr bin ich dann aufgewacht, es war kalt geworden, der Kamin erloschen und mein kleiner Engel lag immer noch angekuschelt in meinen (nun ebenfalls  eingeschlafenen) Armen. Ich bemühte mich wieder Blut in die Arme zu bekommen, und trug meine schlummernde Zuckerschnute hoch ins Schlafzimmer. Dabei ist sie nicht einmal wach geworden. Selbst als ich ihr den Bademantel ausziehe schläft sie weiter. Ich nehme einen „sehnsüchtigen“ Blick auf ihren Körper und decke sie zu. Da ich weiß, dass Lisa schon um 6 Uhr wiederaufstehen muss, beschließe ich Brötchen in den Ofen zu schieben, Eier zu kochen und Kaffee aufzusetzen. Danach verschwinde ich ins Badezimmer unter die Dusche. Die Hitze des Wassers, weckt schnell wieder die Lebensgeister. Um 6Uhr, dann wecke ich meine Schnuckelmaus mit einem großen Becher schwarzen Kaffee. Sie öffnet die Augen und strahlt mich gleich schelmisch an. Sie greift nach mir und mustert mich aus der Nähe. Sie riecht, dass ich schon geduscht bin. „Kaffee gekocht, und schon geduscht?“ Sie küsst mich sanft auf die Nase. „Schläfst Du eigentlich nie?“
Ich streiche mit den Fingern sanft über ihren Rücken und bemerke wie sie eine Gänsehaut bekommt. „Du hast das Frühstück vergessen, dass unten auf dem Tisch steht.“
Sie lächelt schnippisch. „Dann komme ich  jetzt doch jeden Abend zu Dir. Bei mir muss ich das Frühstück nämlich selbst machen.“
„Du kommst also nur wegen dem Frühstück?“ Schmolle ich ein wenig. „Nein“ besänftigt sie mich schon wieder mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht. „Sondern?“ Frage ich gespannt.

Blitzschnell haut sie mir lachend ein Kissen über den Kopf, spring aus dem Bett und läuft ins Badezimmer. „Ich verwüste lieber Dein Badezimmer als wie meins.“  Na ja das hat sie dann auch getan :-).
Ich verstehe offen gesagt nicht wieso Frauen Stundenlang im Badezimmer, Rumfuhrwerken. Allerdings sieht das Ergebnis immer viel besser aus als bei und Männern ;-).
Beim Frühstück war ich dann auch wirklich fasziniert, wie hübsch, mein kleiner Engel aussah. Irgendwie war ich eifersüchtig, auf die Kunden im Geschäft, die Lisa an diesem Tag bedienen würde. 

So Ihr lieben ich muss wieder was tun. Bitte seid nicht böse, wenn ich in dieser Woche nicht so viele Kommentare schreibe oder beantworte. Ich  schaue aber in jedem Fall immer wieder bei Euch rein.

 

Macht Euch eine schöne Woche.

        

        

16.01.2005 um 08:36 Uhr

Heavy Metal Mops.

von: Mops

Stimmung: Müde
Musik: Stille

Heavy Metal Mops.
Hallo Ihr lieben, vielen Dank für die vielen Kommentare und Diskussionsbeiträge. Ich werde später dazu etwas schreiben.

Lisa und ich wir kommen nämlich gerade erst nach Hause. Zwei aufregende Tage liegen hinter uns. Aber der Reihe nach.....
Wir haben seit noch nicht langer Zeit einen neuen Manager. Einen ganz cleveren Typen, mit sehr gutem Ruf. Wir wollen ihn hier mal der Einfachheit halber „Clever“ nennen. Also Clever ist noch relativ Jung und trotzdem gilt er schon als einer der Shooter in der Branche. Wir waren sehr glücklich als wir ihn für unser Comeback, als Manager gewinnen konnten. Von Anfang an nahm Clever seine Aufgaben sehr ernst und legte eine Professionalität und ein Tempo an den Tag, die erschrecken war. Dennoch bleibt bei mir immer auch ein Funken Skepsis, zumal ich ja selbst in der Branche arbeite und da neigt man ja dazu, dem Anderen mächtig auf die Finger zu schauen.

Wir waren als angenehm überrascht als es vor kurzem hieß: Nächste Woche habt ihr bei dem Sender xxx eine Aufzeichnung für die Show yyyy. Das alles kam sehr plötzlich und traf uns doch etwas unvorbereitet. Irgend ein Act war ausgefallen und wir rutschten so in die Sendung. Auch würden wir einen Tag vorher eine Bühnen und Mikrofonprobe bekommen. Normal reist man nämlich für solche Shows 1-2 Tage früher an und macht diverse Checks und Probeläufe. Damit die Licht und Soundleute auch genau wussten was dort auf sie zu kam und damit man selbst einen guten Monitorring Sound haben würde. Da aber alle Künstler, auf der Veranstaltung mit Innohr-Systemen arbeiten würden, gab es eh nur eine Monitoreinstellung :-)  

Zu unserem Glück sollte die Musik vom Band kommen (also Playback) und nur der Gesang würde live sein müssen. Na ja toll dachte ich, aber da wir eh nur einen Song spiele würden, sah ich auch keine wirklichen Probleme.
Das einzige Problem das ich sah lag darin, dass ich etwas ..Ähm...“kräftiger“ geworden bin und wohl nicht mehr in meine „alten“ Bühnenklamotten passen würde. Also war Ersteinmahl Shopen angesagt. Haare färben, Sonnenbank,  Bartstutzen etc. Einige meiner Jungs, ließen sich zusätzliches Haar einflechten. Dann suchten wir alle noch kollektiv einen Schönheitssalon auf, wo die Augenbrauen aufgeputzt, die Bärte (so weit vorhanden) auf cool getrimmt und die Haut schick gemacht wurden.

Innerhalb von nur wenigen Tagen verwandelten wir uns wieder in eine „vorzeigbare“ Truppe. Da ich Lisa mitnehmen wollte, bekam sie also auch den „Tipp“ sich schick einzukleiden (als wenn sie nicht schon toll aussah).

Meine Jungs ärgerten sie damit, dass dort ja auch andere berühmte und gut aussehende Damen anwesend sein würden.

Weil Frauen natürlich keine Gelegenheit auslassen um der „Konkurrenz“ zu zeigen wer die „Schönste“ ist, nahm mein kleine Engel, die Herausforderung sehr ernst. Auch für sie war, folglich ausgiebiges Shopen angesagt.

Lisa war fürchterlich aufgeregt und fand die ganze Unternehmung wahnsinnig spannend.

Beim Soundscheck am ersten Tag stand sie mit großen Augen in der Halle und beobachtete uns wie wir unseren Auftritt vorbereiteten und mit Technik und Regie die Einzelheiten durchgingen.

Es waren tatsächlich einige berühmte Leute anwesend und mein kleine Engel hatte sehr schnell einen Haufen Verehrer (mehr als mir lieb war). Ist ja klar, wenn so viele Egomanen zusammenkommen, dann ist einer toller als der andere.....

Einige hielten sie tatsächlich für Salma Hayek (zumal ihr spanischer Dialekt nicht zu überhören ist), was für noch mehr Aufmerksamkeit sorgte.  Zum Glück war Clever auf zack und hielt sich ähnlich wie Manni immer sehr führsorglich in ihrer Nähe auf. So war sichergestellt, dass nicht irgend eine durchgeknallte Kapelle „Dummheiten“ machte. Außerdem hatten wir noch zwei Roadies mitgebracht, die sowieso für etwas Sicherheit sorgten.
Um jetzt einem falschen Eindruck vorzubeugen, es ist Grundsätzlich nicht gefährlich auf so einer Veranstaltung. Trotzdem rennen dort schon viele komische Gestalten rum. Und nicht selten wird auch mal etwas aus einer Garderobe gestohlen, Dabei geht es nicht immer um Bereicherung sondern eher um Souvenirs. Blöd, wenn das „Souvenir, gerade eine Lederjacke oder ein Laptop ist.
Na ja, meine Kleine Zuckerschnute hatte, jedenfalls ihren Spaß. Während der Proben (von den anderen Kapellen) saß ich mit Ihr auf der Tribüne oder vor der Bühne, hielt sie im Arm und genoss es wenn sie vor Begeisterung für einen Act aus dem Häuschen war. Ich habe meinen kleinen Engel selten so aufgekratzt und begeistert erlebt. Sie strahlte, wie ein Honigkuchenpferd. Das leuchten in ihren Augen, war ansteckend und machte mich sehr glücklich. Es erinnerte mich daran, wie es damals bei uns war, als wir als junge Musiker, das erste mal, mit richtig berühmten Bands in Berührung kamen. Musiker, die wir schon immer Bewundert hatten, und mit denen wir dann tatsächlich gemeinsam auf der Bühne stehen durften. Ich bin sicher, dass wir damals genau so gestrahlt haben.
Einige der Bands und Künstler sind echt cool und zur Zeit mächtig angesagt. Nicht wenige von ihnen schenkten Lisa etwas, wenn sie bemerkten, dass sie ihre Musik mochte :-) Irgendwann wurde es dann ein „Running Geck“ So schleppte sie haufenweise Merchandise Artikel wie T-Shirts, Caps, Sweatshirts, CD und Autogramme in unsere Garderobe. Es war wie verhext, jeder Mann wollte nett zu ihr sein. 

Wenn sie mal wieder durch den Backstagebereich getobt war, gab es immer jemanden, der sie ansprach und ihr irgend etwas schenkte. Ich bin ja schon lange dabei, aber so etwas hatte ich noch nicht erlebt. Auch Manni war gelegentlich etwas gestresst vom aufpassen und Sachen schleppen. Ich konnte ja nicht dauernd in Ihrer Nähe bleiben...

Andersherum hatten aber auch wir unseren Spaß, meine Jungs hatten ihre Frauen, wohlwissend zu hause gelassen und schäkerten nun mit einigen hübschen Damen, einer anderen Truppe. (Ich nenne nun aber keine Namen, sonst wisst ihr ja ruckzuck, wir Rumpelmops richtig heißt und wo wir waren ;-).

Abends dann im Hotel ging der Spaß weiter, Essen, trinken, feiern, Dummheiten machen. Es war fast wie im Schullandheim. Als wir dann gegen 3 Uhr in unsere Zimmer verschwanden, schlief mein kleiner Engel so schnell und selig (das Kissen im Arm) ein, dass ich nicht anders konnte als, mit meiner Kamera ein Foto von ihrem glücklichen Lächeln zu machen. Diese druckte ich aus und legte es ihr Morgens beim Frühstück in die Hand. Natürlich ging das Bild bei Tisch rum und alle zogen Lisa damit ein wenig auf. Zum Schluss fand sie es dann auch ...Ähm... ganz lustig (hi hi).
Am Abend, als wir am Hotel abgeholt wurden, sah der kleine Wirbelwind so toll aus, dass es nicht nur mir den Atem verschlug. Sie trug eine schwarze mit aufwendigen Silberbeschlägen verzierte Hose, die vom Knie abwärts geschlitzt war, wobei der Schlitz mit dicken Silberknöpfen zu verschließen war und die Knopfleiste die ganze Naht (bis zum Po) hoch lief. Was (im unteren Bereich) aufgeknöpft natürlich klasse aussah. Darunter trug sie hohe schwarze Stiefel, mit mörderischen Absätzen. Als Oberteil hatte sie eine Weiße Bluse und eine ebenfalls aufwendig verzierte Weste gewählt. Dazu schicken Schmuck und einen absolut genialen Mantel. Dieser Mantel (der fast bis zum Boden reichte) sah aus wie ein Uniformmantel aus der Zeit Napoleons. Zweireihig geknöpft mit Troddeln, quasten und Bordüren. Der Mantel hatte noch eine große Kapuze. So eine wie sie an Mönchskutten zu finden sind oder an Mittelalterlichen Umhängen. Irgendwie sah sie aus wie einem „Mantel und Degen Film“ entsprungen. Das lange Haar trug sie Offen, was wunderbar zu ihrem Outfit passte. (So ich wollte Euch aber nicht langweilen).....
Wir wurden vom sendereigenen Shuttleservice abgeholt. Üblicherweise geschieht dies in Minivans, mit verdunkelten Scheiben. Auf der Fahrt zum Sender wurden wir von Clever gebrieft. Er fragte wie es mit TV-Team- Erfahrung aussähe und ob wir wüssten, wie man in eine Kamera kuckt?! Ich frage mich derweil, ob er uns verarschen will. Aber ich denke mir: Lieber einen peniblen Manager, als wie einen koksenden Deppen, der mit der Kasse abhaut. 

Eindringlich ermahnte er weiter, dass niemand von uns mit Presse oder Reportern reden durfte. Wir sollten cool, böse und unnahbar wirken. Was wohl Sonnenbrille bedeutete :-) Er erklärte auch, dass einige Presse Heinis gar nicht wissen würden wer wir waren (wegen der langen Bühnenpause) und es daher galt zwar gut auszusehen, die Leute aber im unklaren zu lassen, wer da gerade an ihnen vorbei marschierte. (Das würde extra Aufmerksamkeit bringen) Er sagte auch noch, dass er vorausgehen würde, und wir in einigem Abstand, einfach in seinem „Kielwasser“ folgen sollten. Tja und dann fuhren wir auf das Gelände, wo die Veranstaltung stattfinden würde......

Mehr kann ich glaube ich nicht, erzählen ohne mich selbst zu verraten! Eines will ich aber noch los werden. Auf dem roten Teppich wurden wir nicht großartig von den Pressefritzen behelligt. Aber Lisa wurde tatsächlich von einigen ganz schlauen mit Salma Hayek verwechselt und auf Spanisch und Englisch angesprochen. „Ob sie denn Deutschland mögen würde, wie lange sie schon in der Stadt sei? etc.  Wenn Ihr also demnächst irgendwo lest, dass Salma Hayek einen neuen Freund hat (einen Rocker), dann wisst Ihr ja bescheid.....;-)

So und nun schläft die kleine Zuckerschnute. Und ich werde erst mal ihre „Schätze“ ins Haus räumen. Vielleicht sollten wir eine Boutique eröffnen, für Merchandise Artikel. 

Euch allen ein schönes Wochenende.   

13.01.2005 um 19:36 Uhr

Computer oder Sammlerstück?

von: Mops

Stimmung: Gut
Musik: Vanilla Ninja

Computer oder Sammlerstück?

Ich habe vor einer Ewigkeit mal einer Mitarbeiterin, die ihren Mann verloren hatte (Trennung) und mit 3 Kindern alleine da stand etwas Geld geliehen. Natürlich habe ich das Geld nicht wiederbekommen und eigentlich auch nicht damit gerechnet. Auch habe ich sie nie darauf angesprochen. Ich wusste ja, dass sie knapp bei Kasse war und von daher wohl schon genug Problem hatte.
Vor einem Monat kündigte die Dame dann, um nach München zu ziehen. Ich schrieb das Geld ab und hatte auch nicht die Absicht eine Rückzahlung einzufordern. Heute war ich dann kurz im Büro und musste feststellen, das dort ein großes Paket für mich stand. Ich öffnete die Box und entdeckte einen Computer (Big Tower). Irritiert las ich das Begleitschreiben.

Es war von der ehemaligen Mitarbeiterin. Darin erklärte sie mir, dass der Computer ein Sammlerstück ist (Im Big Brother Design, blau weiß mit Aufkleber von RTL II an der Seite). Er sei zwar schon ein Paar Tage alt aber ihr „teuerster Besitz“ Sie hoffe, dass dieser Rechner meinen finanziellen Verlust etwas mildere. Zu mehr sei sie im Moment nicht in der Lage. Es folgte noch eine lange Entschuldigung und Danksagung.

Tja und nun schaue ich mir den Compi genauer an: PIII 500, mit Voodoo 3000 Grafik, ein SCSI Brenner und eben das blaue Design. Blaue Tastatur mit schwarzen Tasten. Und ein kleiner BigBrother Aufkleber plus RTL Spruch „Du bist nicht allein“. Also aus der Zeit als Alida und Co im Container weilten (ist ja schon einige Zeit her). Dazu noch eine Schwarze Strickmütze mit blauen Big Brother Emblem.

Ich bin wirklich etwas ratlos. Gibt es Computer, die Sammlerstücke sind? Wer sammelt den Computer? Ich habe schon so viele Rechner.... Denkt sie denn, dass ich das Ding bei Ebay verhökere? Hätte ich gar keinen Bock drauf.

Vielleicht spiele ich ja alle meine Mp3 Files darauf auf und stelle das Ding an die Stereo-Anlage? Sieht ja schick aus das Teil.

Andererseits finde ich es nicht richtig das Ding zu behalten. Dass sie mir Geld schuldet ist eine Sache, aber ich bin doch nicht so ein Geier, dass ich ihr den Rechner wegnehmen will. Irgendwie fühle ich mich „beschmutzt?!“.... Ratlos... Soll ich das Ding zurück schicken? Oder verhökern? Soll ich den Behalten?...

Irgendwie ist das so als hätte jemand einen Korb mit Katzenbabys vor meiner Tür abgelegt.

Nix gegen Katzenbabys.

 

 

   


13.01.2005 um 10:58 Uhr

Let´s talk about Sex?

von: Mops

Let´s talk about Sex?

 

Nachdem Euch ja die Gentestproblematik so wahnsinnig, interessiert hat :-) kommen wir mal zu etwas gänzlich anderen....

Ich habe in der letzten Zeit auch mal außerhalb unser kleinen Bogigo-Welt in  fremden Weblogs gestöbert. So musste ich feststellen, dass wir hier echt die kleinste Gemeinschaft sind. Und, dass einige auch noch in anderen Comunity’s bloggen. Der Trend geht wohl zum zweit Blogg?

Aber das ist jetzt nicht das Thema. Beim stöbern bin ich auf einige „Dirty Blogg’s“ gestoßen, in denen sich fast alle Beiträge nur um Sex und Erotik drehten. Dabei wurde das ganze Spektrum „primitiv und sehr fein“ abgedeckt. Mal abgesehen, davon, dass ich es komisch finde, dass jemand sich so sehr dem Sex widmet, dass man schon von einem Hobby oder gar Passion sprechen möchte, frage ich mich muss oder soll man so weit gehen? Schließlich haben wir bei allen möglichen Dingen, eine Altersfreigabe aber bei Bloggs, in denen also wirklich sehr deutlich zur Sache gegangen wird,  scheint es keine Grenzen zu geben. Nicht, dass mich das Grundsätzlich stört, ich bin ja für die absolute Informationsfreiheit. Ich frage mich nur ob wir nicht auch eine gewisse Verantwortung für das was wir schreiben haben? Und ich bin, auch wenn ich früher anders dachte, schon der Meinung, dass wir bei jungen Menschen schon darauf achten sollten, was sie konsumieren. Und ich denke, der Zustand unsere Kid gibt mir zum Teil auch recht.

Andererseits, kann man anführen, was ist schon schlimm an Sex? Außerdem habe ich dort auch einige sehr schöne und gefühlvolle Sachen gelesen.

Ich für meinen Teil, habe mich entschlossen, in meinen Beiträgen offen und auch intim zu schreiben aber nicht detailliert. Die Frage ist nun: Wir denkt Ihr über dieses Thema? Wie weit sollte man gehen? Wie weit darf man gehen?

Sacht mal? 

12.01.2005 um 17:38 Uhr

Heimliche Vaterschaftstests

von: Mops

Heimliche Vaterschaftstests

Ich find es ist an der Zeit, dass ich mich mal wieder unbeliebt mache. Außerdem hatten wir schon lange keine Männlein Weiblein Diskussion mehr.

Heimliche Vaterschaftstests sind nun verboten.
Konkret bedeutet das: Nun sind heimliche Gentests also auch, wenn bewiesen ist, dass das Kind nicht vom Zahlvater ist, unzulässig. Außerdem will die Justiz- Ministerin ein Jahr Strafe für heimliche Tests verhängen. Auf Handtaschendiebstahl stehen nur 3 Monate. 

Also ich finde, dass dieses Verhalten nur dazu da ist, Männern Kinder unterzuschieben und sicherzustellen, dass auf keinem Fall, der Staat für solche Kuckuckskinder löhnt. Wenn man sich noch die gesetzlichen Hürden anschaut, die gebaut wurden nur um zu verhindern, dass Männer legal die Vaterschaft überprüfen können, stellt man fest, dass Männer keine...aber auch wirklich keine Chance mehr haben sich gegen ein untergeschobenes Kind zu wehren.

Scheiß Land in dem wir da leben.      

 

11.01.2005 um 11:41 Uhr

Früher war ich schlimm. Spaziergang in die Vergangenheit.

von: Mops

Stimmung: Verschnupft
Musik: Vanilla Ninja

Früher war ich schlimm. Spaziergang in die Vergangenheit.

Zu guter Letzt hat es mich dann doch noch recht fies erwischt. Ich beschloss, dann gestern einen Genesungs-Tag einzulegen. Viel Tee trinken, auf dem Sofa liegen und schlafen. Am frühen Nachmittag stand dann Manni (ebenfalls) verschnupf, in der Tür. Wir beschlossen uns und Jacky etwas Gutes zu tun, und einen langen Spaziergang durch die Landschaft zu unternehmen. Frische Luft ist die beste Medizin. Da ich auf dem Land lebe, muss ich nur ein kurzes Stück die Straße rauf gehen und stehe dann mitten im Wald und auf der Heidi :-). Trotzdem kann ich es nicht ausstehen, wenn überall (im Wohngebiet) Hundekot rumliegt. Als Manni und ich ein Stück gegangen waren, musst mein Hundi sich natürlich von seiner schlechtesten Seite zeigen. Er machte einen dicken Haufen vor einer fremden Einfahrt. Wie selbstverständlich holen ich einen Plastikbeutel raus und mache die „Sauerei“ wieder weg. Was bei Manni ein breites Grinsen und heftiges Kopfschütteln auslöste. Wir gingen also weiter und ich fragte ihn warum er so blöd grinsen würde. Immer noch grinsend antwortete er:“ Ich habe mich nur gerade an unsere und speziell Deine wilde Zeit erinnert! Und fand es eben komisch, dass Du nun ein richtiger braver Bürger geworden bist, der seinen Rasen mäht, abends vor dem Kamin sitzt und obendrein noch die Hundescheiße wieder aufsammelt.“ Mir dämmerte es worauf er hinaus wollte.
"Wir wollten nie so werden, nicht wahr?“

Er nickt grinsend. „Was haben wir die Spießer gehasst.“
Wir kamen ein wenig ins schwärmen, während wir wie zwei Rentner spazieren gingen. Ich erinnerte mich an Zeiten, auf Tournee, als ich so mit Koks zugedröhnt war, dass ich mich später kaum daran erinnern konnte in welcher Stadt wir gewesen waren. Wie oft saß ich nach einem Konzert einfach nur angeknallt und innerlich leer in einer Ecke, als um mich herum das Leben tobte? Wir haben tatsächlich noch Hotelzimmer verwüstet, gesoffen wie die Löcher und uns mit Groupies vergnügt. „Manni lächelt leise vor sich hin. „Weißt Du noch damals in dem xxx Schuppen, nach der Tour mit yyyy? Wie die Mädchen anfingen mitten im Laden zu strippen und Ihr den Whisky aus den High heels getrunken habt. Oder an den kleinen Jungen bei Mc Donalds dem wir mit dem Edding eine Brille und Bart aufgemalt hatten?“ Oh ja ich erinnerte mich. An all die schönen und aufregenden Tage und Nächte, als wir noch dachten, wir würden ewig leben.

Ich erinnerte mich aber auch daran, wie ich 1998 mit lebensgefährlichen Organversagen ins Krankenhaus kam und in der Folge mein Leben radikal änderte. Ich fand ein Mädchen, das mich liebte und das mir zeigte, dass es auch noch ein Leben abseits der Bühne und der Glitzerwelt gab. Sie zeigte mir, dass es auch Frauen gibt, die nicht nur mit Musiker ins Bett wollten, sonder sich für den Menschen hinter der Maske interessierten. 

Ich ging nach meiner Genesung zum ersten Mal Clean auf eine Bühne vor 15.000 Leuten und erlebte wie es ist, wenn man ganz ohne Drogen, gut drauf und glücklich ist. Zum ersten Mal konnte ich ein Konzert voll und ganz auskosten. Wir trennten uns damals auch von unserer Plattenfirma und unserem Manager, der uns immer mit „Koks“ frisch machen wollte, wenn wir mal down und ausgepowert, nicht so fit waren. Wir trennten uns von falschen Freunden und miesen Geschäftpartnern und produzierten bis 2001 ein erfolgreiches Album nach dem anderen. Bis auch hier der Punkt erreicht war, an dem wir merkten, dass es uns an einem Zuhause und evtl. einer Familie mangelte. Wir machten also ein Pause in der Häuser gekauft wurden, oder der eine oder andere eine Familie oder sogar ein Firma gründete.

Manni lächelte ein wenig wehmütig vor sich hin. „Damals hatte ich noch eine Familie“.

Das stimmte! Manni hatte ja erst relativ spät sein Coming out. Das war eine schwere Zeit für ihn. Viele „Freunde“ wandten sich damals von ihm ab. In der Zeit galt es noch längst nicht als „normal“, dass ein Mensch Schwul oder Lesbisch war. Viele fanden es schlicht ekelig und widerwärtig, dass Manni sich zu seiner Homosexualität bekannte. Und seine Frau machte es ihm auch nicht gerade einfach. Der reinste Scheidungskrieg brach damals los. Für mich war das nie ein Problem und auch der Rest der Truppe nahm diese Wandlung in seinem Leben relativ gelassen auf. Nur beim gemeinsamen Duschen, waren einige später etwas verunsichert :-)

Heute ist Manni allerdings viel „schwuler“ als er es früher war oder zeigen konnte. Er trägt elegante aber immer etwas exzentrische Kleidung. Näselt etwas übertrieben und gibt sich schon gelegentlich etwas sehr „tuckig“ Er genießt es wohl, dass er sich nicht mehr verstellen muss....

Als wir auf dem Rückweg waren, trafen wir auf den Gemeindearbeiter, der gerade die Grünanlagen vor dem Spritzenhaus reinigte. Dafür hat er einen kleinen Trecker mit  Anhänger auf dem er das Grünzeug und den Müll entsorgt und mit dem er den ganzen Tag „hoch wichtig“ durch die Gegend düst. Als er uns mit Hundi kommen sieht stellt er sich mit seinem Besen auf den Weg, und blafft uns schon von weitem an:“ Na, hat der Köter wieder schön überall hingeschissen?“ Er bläst sich richtig auf. „Diese Drecks- Tölen, alles kacken sie voll! Und wer darf es dann wieder weg machen?“

Gott wie ich diese Typen hasse. Ob es nun die Hausmeister in der Schule waren oder eben Gemeindemitarbeiter, für mich haben die alle einen Minderwertigkeitskomplex, der dadurch kompensiert wird, dass sie ihren Mitmenschen auf den Geist gehen. Die reinsten Hilfspolizisten sind dass. Wie oft habe ich schon Post von der Gemeinde bekommen, wenn dieser nette Herr mal wieder der Meinung was, dass mein Grundstück nicht dem Dörflichen Ideal entsprach oder schlicht der Weg neben meinen Grundstück nicht richtig und „Ordnungsgemäß“ von Laub, Schnee oder Eis befreit wurde. Ich habe diese Briefe dann immer an den Bürgermeister, mit dem Vermerk geschickt „Gelesen und gelacht! Mops.

Darauf wurde ich mal zum Gespräch eingeladen. Wo mir erklärt wurde, dass unser Dorf immer ganz vorne im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ abschneidet. Und daher gibt es ein gewisses Erscheinungsbild welches im Ort erreicht werden sollte. Zu gut Deutsch: Meine Tannen passen nicht ins Ortsbild ich solle die doch fällen und gegen Laubbäume austauschen. Und mein weißes Haus hätte nicht die „Ländliche“ übliche Farbe. Häuser im Ort sollten 2-3 Farbig und möglichst grün, blau oder „Eierschalenfarbig“ sein. ...Na ja und ich habe dem Bürgermeister dann erklärt, dass er mir mal den „Stuhlgang ansaugen kann“. Solange dieses sch*** Dorf Kampfhundsteuer für Jacky erhebt, kann er von Glück sagen, wenn ich nicht noch brennende Ölfässer in den Garten stelle. Und ein Rockertreffen veranstalte....

Nun kann man sich wohl vorstellen, dass mein Verhältnis zur Gemeinde nicht das aller beste ist (hi hi).
Es schien also an der Zeit diesem Blödmann von „Gemeinde Mokel“ etwas ins Hemd zu treten. Doch das übernahm dann Manni. Er marschierte auf den grüngekleideten Menschen zu und drückte ihm schweigend den Beutel mit Hundekot in die Hand, klopfte dem total verdutzten Mann freundlich auf die Schultern und ließ ihn schimpfend und drohend stehen. Wir wollten also friedlich weiter gehen, als der Gemeinde Mensch, hinterher gelaufen kommt- um sich wohl mit uns anzulegen. Es schien, er war etwas ungehalten wegen dem Beutel mit Hundekot (hi hi). Nachdem Jacky ihm aber freundlich die Zähne zeigte, blieb er stehen und begleitet uns aus der Entfernung mit übelsten Flüchen und Beschimpfungen.

Als wir um die Ecke waren schütteten wir uns aus vor lachen. „Früher hätten wir ihm eine rein gehauen und die Nase in den Dreck gedrückt“, sagte Manni lachend. „Und anschließend hätten wir wieder Ärger mit den Bullen, gehabt“, ergänzte ich feixend. So freute ich  mich auf den nächsten Brief von der Gemeinde. Schön, dass wir nicht mehr sooooo schlimm sind :-) 


09.01.2005 um 09:44 Uhr

Alle sind krank.

von: Mops

Stimmung: Krank
Musik: Nix

Alle sind krank.

Vor-Gestern Nachmittag, wir waren vorher noch schön mit Hundi, in den Wäldern spazieren, ging es Lisa immer schlechter. Es hatte sich schon in der Nacht davor abgezeichnet, dass die Süße eine Erkältung ausbrütete.

Ich verfrachtete meinen kleinen Hasen, also ins Bett. Rita kochte Hühnersuppe und Manni schleppte aus seiner Hausapotheke alles an was helfen könnte. Lisa wehrte sich zu nächst noch mit Händen und Füßen, gegen so viel Führsorge genoss es dann aber doch, dass wir uns alle so um sie bemühten.

Trotzdem verschlimmerte sich ihre Erkältung im Laufe des Tages. Dick eingemurmelt in Decke, Wolldecke und Überdecke, konnte man zusehen, wie mein Engel sich immer elender fühlte. Die Suppe brachte sie kaum runter und immer wieder schlief sie unvermittelt ein nur um nach einigen Minuten wieder zu erwachen.

Tja und gegen Abend bekam sie dann Fieber, dass bis 22 Uhr schon in Bereiche stieg, die mir Anlass zur Sorge gaben. Draußen stürmte es wie die Hölle, trotzdem rief ich bei meinem Hausarzt an, der zum Glück im selben Ort lebt. Er kam dann auch sofort und brachte gleich seine Frau mit, die ebenfalls Ärztin ist.

Die Beiden machten sich dann daran Lisa zu untersuchen. Ich musste trotz aller Sorge der Untersuchung fern bleiben. Manni und Rita saßen unten in der Küche und leisteten uns Beistand. Rita tätschelte immer wieder meine Hand.“ Das wird schon“, sagte sie dann immer mit ihrem spitzen Norddeutschen Dialekt. Außerdem strich sie mir immer wieder im Vorbeigehen mütterlich über den Kopf.

Nun muss man allerdings sagen, dass ich überführsorglich, gewesen bin. Viele Menschen liegen ja mal ein-zwei Tage richtig auf der Nase. Also machte ich es wohl schlimmer als es war.

Da ich mich etwas überflüssig fühlte und mir die beiden Ärzte viel zu lange bei meinem „Herzbluttropfen“ weilten, machte ich erst einmal für alle einen schöne steifen Grog. So saßen wir in der Küche und bliesen „Trübsal“. Endlich nach einer Ewigkeit kamen die Beiden runter, sie sahen schon ein wenig müde und ernst aus. Also gab es auch für sie einen Grog. Ich war total nervös und hatte Angst, dass Lisa ernstlich erkrankt sein könnte, wartete jedoch mit einer Frage nach ihrem Befinden, bis mein Arzt einen Schluck von dem heißen Gebräu genommen hatte.

Er war sehr ernst und das verursachte bei mir schon einiges an Unbehagen. „ Jetzt schläft sie.... Im Prinzip hat sie alles Symptome einer heftigen Grippe,“ sagt der Arzt und nimmt noch einen Schluck, seine Frau tut es ihm gleich. „Allerdings ist das Fieber zu hoch und es ist ungewöhnlich, dass eine so junge, starke Frau, so sehr von einer Grippe umgehauen wird.“ Seine Frau, die wohl bemerkt, wie sich Sorgenfalten auf meinem Gesicht ausbreiten fällt ihrem Mann ins Wort. “Was aber nicht heißen soll, dass so etwas nicht auch mal passieren kann. Vielleicht war sie schon vorher etwas angeschlagen.... Wir haben ein Mittel zum, Fieber senken gegeben und eine Aufbauspritze gesetzt. Trotzdem, wenn morgen früh nicht eine deutliche Besserung eintritt muss ihre Freundin ins Krankenhaus.“

Alleine das Wort Krankenhaus ließ eine Gänsehaut über meinen Rücken jagen. „Der Arzt hielt sein nun leeres Glas hoch. „Kann ich noch einen haben?“ Seine Frau signalisierte ebenfalls Interesse an einem weiteren Drink. Ich hielt es nun aber einfach nicht mehr in der Küche aus und bat Rita das zu erledigen.

Ich ging ins Schlafzimmer, und eine eisige Hand umkrampfte meine Herz, als ich meinen süßen Sonnenschein, so still, klein und verletzlich in den Kissen liegen sehe. Auf ihrer Stirn steht kalter Schweiß und ich kann sehen wie sie vor Fieber „glüht“. Ich hole ein Handtuch aus dem Schrank und trockne ihre Haut. Ihr heißer Atem geht stoßweise und rasselt auch ein wenig. So sitze ich eine Ewigkeit an ihrem Bett und vergehe vor Sorge. In meinem Hirn spielen sich wahre Horrorszenarien ab. Irgendwann, kommt dann Rita und will mich ablösen, aber ich kann nicht von diesem Bett, fort. Rita stellt ein Glas mit Wasser auf den Nachttisch und legt eine Packung Tabletten daneben. „Die haben sie dagelassen“, sagt sie leise. „Drei am Tag und eine morgen früh.“ Dann setzt sich sie sich einen Moment zu mir. Sie lächelt gütig und spricht ganz leise. „Früher habe ich so wie Du jetzt am Bett von meinen Kinder gesessen, wenn sie mal wieder krank waren. Meine Mutter hat dann immer gesagt, dass ich zu sehr „klucke“. Und meistens waren es auch ganz normale Wehwehchen. Trotzdem hatte ich immer Angst, dass sie ernstlich erkranken könnten.“ Sie lächelt weise. „Das ist nur eine Grippe. Du solltest Dir nicht so viele Sorgen machen.“ Als sie geht (muss ja nur einige Meter die Straße hoch) küsse ich sie sanft auf die Stirn (sie mag das) und sage: „Danke Rita, schlaf schön.“ 

Dann verabschiedet sie sich und verspricht, am nächsten Tag wieder nach „uns“ zu sehen. Manni schaut auch noch einmal rein und verzieht sich dann ins Gästezimmer. Er hatte am nächsten Tag noch früh einen Termin und würde früh aufstehen müssen.

Ich setze mich ins Bett und lehne mich mit den Rücken an das Kopfteil. So sitze ich und achte auf jeden Atemzug meiner kleinen Königin. Zwischendurch trockne ich immer wieder ihre Haut und schiebe ihr das Thermometer in den Mund um herauszufinden, ob das Fieber sinkt oder steigt. Jacky liegt vor dem Bett und hebt - wann immer ich mich bewege- den Kopf und wirft uns einen prüfenden Blick zu. Er scheit genau  zu wissen, dass Lisa krank ist. Ganz führsorglich hatte er sich den ganzen Tag in ihrer Nähe aufgehalten.

Gegen 5 Uhr fing dann die Temperatur endlich zu fallen an. Mir viel ein Riesen Stein vom Herzen.

Tja und um 9Uhr ist sie dann erwacht. Sie öffnete zaghaft die Augen und blinzelte mich schon wieder frech an. „Hi!“ Mehr sagt sie nicht und dennoch geht für mich die Sonne auf. Sie bemerkt, dass ich angezogen im Bett sitze. Sagt jedoch kein Wort dazu.

Unter ihrer Decke wühlt sie einen Arm frei und zieht mich damit dicht zu ihrem Gesicht. Sie mustert mich, und ich muss wegen der durchwachten Nacht wohl nicht so gut ausgesehen haben.“ Du siehst schrecklich aus. Sie zeichnet mit ihren Fingern Linien in meinem Gesicht nach. „Du hast Ränder unter den Augen, und eine Rasur täte Dir gut“, sagt sie sanft. „Und etwas Schlaf könnte wohl auch nicht schaden.“ Ihr Blick ist warm und liebevoll. Mit sanfter Gewalt zieht sie mich in ihren Arm, ich lege den Kopf auf ihren Bauch und schlafe sofort ein....
Als ich erwache, zieht ein Duft von gebratenen, Fischstäbchen durchs Haus. Lisa liegt nicht mehr im Bett. Ich rappele mich auf und folge dem Duft in die Küche. Dort steht Rita am Herd und Lisa sitzt in einen dicken Saunabademantel, frisch geduscht und geföhnt am Küchentisch und trinkt Buttermilch aus einem Becher. Ich begrüße Rita mit einem Kuss und werfe gleich mal einen Blick in die Kochtöpfe. Es gibt lecker Fischstäbchen, Kartoffelpüree und Erbsen und Möhren mit einer braunen Soße. Dann schmiegt sich schon mein kleiner Engel schnell in meinen Arm. Sie sieht immer noch etwas erschöpft aus, kann aber schon wieder strahlen wie ein Honigkuchenpferd. Ich halte sie und wir müssen nicht reden, um zu wissen was der andere gerade denkt.

Ja und wie es der Teufel so will, bin jetzt ich erkältet, Nicht so schlimm, dass ich ins Bett müsste aber mein Hals ist dick ich fühle mich schlapp und Husten haben ich auch noch.  Die Nacht über habe ich nicht geschlafen und bin ruhelos durchs Haus gewandert. Heute morgen habe ich dann eine E-Mail von Manni im Postfach gehabt. Auch er liegt erkältet auf der Nase....

06.01.2005 um 19:53 Uhr

Vanilla Ninja’s in der Post und Lisa geht reiten. Oder: Smart wird geschubst :-)

von: Mops

Stimmung: Klasse
Musik: Vanilla Ninja

Vanilla Ninja’s in der Post  und Lisa geht reiten. Oder: Smart wird geschubst :-)

So dann bin ich heute doch noch in die Firma gefahren. Muss ja aufpassen, dass mein Stuhl noch dort steht wo er hingehört. Außerdem hat mich mein Chef informiert, dass die Vanilla Ninja CD angekommen ist. Wunderbar, Limited Edition, und Blue Tattoo Singel und Unplugged CD. Alles mit Autogrammen und mit besten Empfehlungen eines alten Freundes. Außerdem noch alle vier Videos. Ja Ihr könnt mich ruhig „Poser“ nennen. Ich finde die Ninja Mädels echt nett und Singen können sie im Gegensatz zu manchem „Superstar“ auch noch.

Also habe ich noch einige Stunden gearbeitet. Und nebenher schon mal in die Scheiben reingehört. Durchs Fenster konnte ich dann sehen wir Lisa mit ihren Geländewagen auf unseren Parkplatz geheizt kam und die Karre direkt vor dem Eingang abstellte. Sie trug noch ihren „Duster“ Cowboy-Mantel und ihre Reitklamotten. Sie musste also direkt vom Stall kommen. Ihr Haar trug sie immer noch offen, wie eine Löwenmähne. Muss ich noch extra betonen, dass mein kleines Cowgirl aussah wir direkt aus einem Westernfilm entsprungen? Es fehlte nur noch der Colt an der Seite (hi hi).

Nun ist unser Firmengebäude so aufgebaut, dass man über einen langen, überglasten Flur“ an einer Vielzahl Büros vorbei muss, bevor man an den „Empfang“ gelangt. Hinter dem Empfang liegen drei Büros, nämlich das vom Boss, das vom zweiten Chef und meines. Also verlasse ich mein Büro und stelle mich an den Empfang um meinen kleinen Wirbelwind dort abzuholen. Schwungvoll stößt sie die Glastür zum Flur auf, sieht mich und marschiert schnell und entschlossen auf mich zu. Im Gehen zieht sie sich die schwarzen Lederhandschuhe von den Händen. Ich kann schon auf die Distanz sehen, dass ihre Augen wie bei einer Wildkatze blitzen. In diesem Moment stürmt Smart aus seinem Büro (er hatte wohl auch aus dem Fenster gesehen und Lisas Ankunft bemerkt) Er versperrt Ihr den Weg und will auf seine charmante (schleimige) Art, die Lady in Empfang nehmen.

Lisa schaut irritiert und will an ihm vorbei, aber er stellt sich ihr wieder in den Weg. Er weiß ja nicht, dass sie mein Mädchen ist und denkt wohl er hat eine unserer Kundin oder Künstlerin vor sich. Ich höre seine vor Charme sprühende Stimme über den Flur hallen.

„Guten Tag schöne Frau, was kann ich für sie tun?“

Lisa stutzt und runzelt einen Augenblick irritiert die Stirn. Während dessen stehen auch noch andere Mitarbeiter auf dem Flur und feixen in der Gewissheit, dass Smart schon wieder einen schweren Fehler machte.
Da Lisa nicht antwortet, versucht Smart sich noch weiter in Szene zu setzen. „Gestatten, dass ich mich vorstelle...Ich bin...“ Aber weiter kommt er schon nicht mehr. Lisa schubst ihm mit beiden Händen und aller Kraft zur Seite und beendet seinen angefangenen Satz:
“Im Weg!“
Ohne sich noch einmal nach dem durch den Stoß völlig aus der Balance gebrachten Smart umzuschauen, marschiert sie unter dem Gejohle meiner Mitarbeiter weiter auf mich zu. Ich kann mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. Es sah so niedlich aus, wie mein kleiner Engel, den viel größeren Smart zur Seite schubste :-). Das Grinsen verging mir allerdings, als ich erkenne, dass die Lady keinen deut langsamer wird... Ungebremst, packt sie mich am Kragen und schiebt mich vor sich her in mein Büro. Ich hatte dabei Mühe nicht auf dem Hintern zu landen. Mit den Fuß knallt sie die Tür von innen zu und schiebt mich mit aller Kraft weiter. Ich stoße rückwärts gegen meinen Schreibtisch, und falle mit dem Rücken auf die Arbeitsplatte. Wie ein Fisch auf dem Trocknen rudere ich mit den Armen aber Lisa lässt nicht locker. Unerbittlich hat sie mich am Kragen gepackt und schiebt mich weiter auf den Schreibtisch. (Ich helfe ihr ein wenig mit den Füßen). Schwer atmend und die Haare wirr im Gesicht kommt die „Lisa Lokomotive“ auf mir zum stehen/liegen. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es nun Ärger gibt, weil ich einfach diesen Sattel anfertigen lassen habe oder ob sie mich nur vor Freude umbringen wird :-)

Ihre Augen blitzen und sind zwei gefährlich dünne Schlitze. Sie hält mich immer noch gepackt und verstärkt noch den Griff an meinem Kragen. „Du!“

Mehr sagt sie erst einmal nicht. Ich versuche keine Miene zu verziehen und schaue sie nur abwartend an. „Du!“ Sie wiederholt sich.

Kurzentschlossen lässt sie den Kragen los, packt mein Gesicht mit beiden Händen und drückt mir einen Kuss auf, an dem ich fast ersticke. Als sie mich wieder atmen lässt (so nach einer halben Stunde), schaut sie mir strahlend in die Augen, sie grinst so breit wie ein Honigkuchenpferd. „Du hast Dir mit diesem Sattel keinen Gefallen getan,“ sagt sie immer noch grinsend, allerdings bekommt ihre Stimme einen leicht grimmigen Unterton. „Ich bin etwas erschrocken. „Er gefällt Dir nicht?“

Sie schüttelt immer noch böse lächelnd den Kopf. „Er ist wundervoll, aber leider werde ich nun keine Zeit mehr für Dich haben, weil ich nämlich nur noch auf diesem Traum-Sattel unterwegs sein werde.“ Sie macht eine Pause und neckt mich. “Und wenn ich schlafe werde ich ihn mit ins Bett nehmen!“

Ich spiele den enttäuschten, „Du ziehst ein Stück Leder, meiner Person vor?“ Sie küsst mich wieder, dieses mal ganz sanft und zärtlich. „Das ist kein Stück Leder“ flüstert sie leise, „das ist ein, ein Kunstwerk... Der schönste Sattel, der Welt“ Sie streicht mir über das Gesicht. „Aber das Lied, das Du für mich geschrieben hast, wird immer das schönste Geschenk für mich sein. Du hättest mir nicht noch etwas schenken müssen. Außerdem habe ich bei so teuren Geschenken immer das Gefühl, dass ich sie nicht verdiene..“

Ich tue gekränkt. „Umtauschen können wir das Ding aber nicht mehr!“ Ich denke kurz nach. „Wir können den Sattel ja bei Ebay verhökern.“ Nun lacht sie und packt mich am wieder am Kragen, „Untersteh Dich! Ich werde diesen Sattel nie wieder raus rücken.“ Sie strahlt mich an und wir liegen Minutenlang schweigend auf dem Schreibtisch. Breit grinsend schaut sie mich verschwörerisch an. „Wollen wir zum Stall fahren und zusammen eine Runde reiten?“

Ich schiebe sie sanft von mir runter und mache mich frei. „Du reitest, ich fahre mit den Fahrrad und vorher holen wir Jacky.“ Tja und das haben wir dann gemacht. Jacky hat Hühner, Pferde und Katzen auf dem Gut gejagt und ich habe Lisa bei ihren Übungen mit Willi zugesehen. Sie sahen beide so richtig schick aus, Willi und Lisa :-)

So und gleich fahre ich wieder zu ihr. Sie hat mich nämlich zum Essen bei sich zuhause eingeladen, und versprochen, dass ich diesen Abend nie vergessen werde. Was sie wohl damit meint?

          Eure lieben Kommentare beantworte ich dann morgen. Ich will ja nicht zu spät kommen....Zum Essen

   

06.01.2005 um 10:40 Uhr

Frühstück bei Tifany-Mops :-)

von: Mops

Stimmung: Toll
Musik: Radio

Frühstück bei Tifany-Mops :-)

So heute Nacht ist dann mein kleiner Engel vor meinem Bett aufgetaucht. Erst habe ich gedacht, dass ich träume aber als sie sich plötzlich auf mich fallen ließ und mein Gesicht mit Küssen bedeckte wurde, mir klar, dass sie tatsächlich wieder da ist. Oh man, das war toll. Ich war so glücklich, konnte sie nur festhalten. Und sie drückte mich so fest, dass ich dachte meine Knochen würden brechen. „Du hast mir so gefehlt!“

Wir hielten uns nur fest und bedeckten unsere Gesichter immer wieder mit Küssen. Fast schien es als ob wir ineinander hinein krabbeln wollten :-) 

Da hat mich dieses kleine Luder doch glatt in dem Glauben gelassen, sie würde erst Ende nächste Woche wieder in Deutschland sein. Tja und dann schleicht sie sich einfach in mein Haus und überfällt mich im Schlaf! (Kopf schüttele). Das sollte wohl die Revanche sein für meinen Scherz am Flughafen. (Der mit den Monsterblumen).

Hach war das schön! Und das Beste ist, dass ein einziger Blick aus ihren dunklen Augen mir den Frieden geben konnte, der mir so gefehlt hatte. Aller Ärger und Stress waren wie fort gewischt. Sie lächelte auf ihre sanfte und spöttische Art und ich war wieder so etwas von relaxt :-). Sie strich mir sanft übers Gesicht und durch die Haare und jeder Berührung war wie Feuer so verzehrend. „Wo warst Du so lange?“

Sie schälte sich schnell aus ihrer Kleidung und schlüpfte nackt unter meine Decke. Sie schmiegte sich an mich und legte sich auf meinen Bauch (Ihr Lieblings Platz).

„Du warst 1000 Jahre fort“.

„100.000“

„Ja!“

„Geh nicht wieder weg.“

„Nie wieder.“

Der Rest der Nacht war wie ein Fiebertraum, wir genossen uns und unsere Liebe. Das Bett wurde zu einer Insel auf der die Zeit still stand. Oh man ich könnte noch Stunden lang so rumschwärmen. Allein der Duft ihrer Haut, der Geschmack ihrer Küsse...*schwärm* :-) Irgendwann regte sich bei Ihr der Hunger....Wir tranken Rotwein und stellten 100 Teelichter auf. Aus der Küche holte ich ein Brat-Huhn. Wir fütterten und küssten uns...machten halt alles das was man so macht ...*räuspere*.

 ...Draußen dräute der Morgen und wir lagen „ewig Lange“ erschöpft und einfach nur  glücklich dicht an dicht gekuschelt im Bett und hatten uns so viel zu erzählen. Dabei spielten unser Finger und Hände ständig miteinander. Kennt Ihr das, wenn man die Finger nicht voneinander lassen kann? Wir versanken in unseren Blicken und bekamen das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Ich glaube wir strahlten um die Wette? Sie erzählte und ich sah und hörte nur fasziniert zu. Tja und so stand mir heute Morgen nicht der Sinn danach mich mit Arbeit zu belasten. Kurzerhand habe ich beschlossen erst später ins Büro zu fahren (wenn überhaupt). Ich informierte meine Sekretärin, dass ich gestorben bin und meinen ganze Besitz Smart vermacht habe. :-)

Sie lachte nur und sagte. „Lassen sie mich raten Ihre Freundin ist wieder da!?“

„Woher wissen sie das?“

Durch die Leitung höre ich sie Grinsen, „Sie klingen heute viel netter!“

„Und Sie können sich einen Blumenstrauß auf Firmenkosten kaufen.“

„Ich hätte lieber ein Paar Schuhe.“

„Sehen die denn gut aus?“

Nun schnurrte sie ins Telefon. „Teuflisch.“

„Dann kaufen Sie sich die Dinger.“

„Und Sie drücken ihrer Freundin einen Schmatzer auf und richten Ihr bitte von der gesamten Belegschaft, ein herzliches Dankeschön aus.“ Sie lacht wieder leise. „Ich bin sicher, Lisa weiß dann schon wofür.“

Nun muss ich auch grinsen. „Wenn Sie noch lange so frech sind, können Sie die Schuhe vergessen.“

„Oh ich muss auf die andere Leitung.“ Sie lacht und dann macht es *Klick*.

Lisa kommt von hinten und drückt mir einen Kuss auf die Wange. Sie hat sich in ein Badelaken gewickelt und trocknet sich die Haare mit einem Handtuch. „Mit wem hast Du da telefoniert?“

„Mit einer fremden Frau!“

„Und was hat sie gesagt“ Lisa schenkt mir wieder einen ihrer spöttischen Blicke.

„Das meine Mitarbeiter Dir Dank schulden.“

Nun legt sie das Handtuch aus der Hand und setzt sich auf meinen Schoß. „Warst Du so schlimm?“ Ich verziehe schuldbewusst das Gesicht. „ Nöhhhh......Normal!“

Sie lacht  und verschwindet ins Badezimmer. „Du warst bestimmt unmöglich.“

Ich folge Ihr und schaue zu wie sie sich die Haare fönt. Dabei erzähle ich Ihr von Smart und wie sehr mich dieser Typ nervt. Sie hört zu und sagt dann grinsend: „Ich weiß nicht wer mir mehr Leid tut, Smart oder Deine Kollegen“ Ich will etwas entgegnen aber sie tritt schnell an mich heran schmiegt sich in meinen Arm und schnurrt: „Ich verhungere, und Du langweilst mich mit Geschichten über diesen doofen Kerl.“

Ich umfasse Sie an der Hüfte und sage lachend: „Stimmt du bist ja nur noch Haut und Knochen. Ich bin sicher wenn Du vor einer Lampe stehst kann man Dein Herz schlagen sehen.“

Sie schaut mich mit gespielter Qual an.“ Ja, ich bin ganz schwach.“

Also verschwinde ich in die Küche, decke schön den Frühstückstisch, Brötchen aufbacken Croissants auf den Tisch. Eier gekocht und freute mich auf ein gemütliches Frühstück mit meinem Engel.

So und nun ist sie nach Hause gefahren. Schließlich muss sie ja mal bei Onkel und Tante vorbeischauen. Außerdem wollte sie noch eine Runde mit ihrem Willi reiten. Tja und dann wird sie ihren Sattel entdecken (*freu*). Ich bin gespannt wie Sie reagiert.

Euch allen einen tollen Tag.

 

04.01.2005 um 19:50 Uhr

Little Big Horn!

von: Mops

Stimmung: Grrrrr hier fließt gleich Blut
Musik: Hellraiser

Little Big Horn!

Hier gibt es gleich ein Massaker dagegen ist das vom Little Big Horn ein Dreck :-(
Mann bin ich genervt. Das Jahr hat gerade 2 Arbeitstage und in meinem Postfach stehen um 6:30 Uhr,  135 neue E-Mails. Als ich ins Büro komme 09:00Uhr hat meine Sekretärin schon7 Anrufe für mich entgegengenommen. Dabei bin ich offiziell noch bis zum 15.01.05 im Urlaub. Fast alle Mails und Anrufe stammen von unseren Künstler, die sich darüber aufregen, dass man ab Mitte Dezember Urlaub hatte. Und überhaupt, eine Frechheit, dass wir zwischen Weihnachten und Neujahr nicht rund um die Uhr erreichbar waren. Nebenher noch schnell einige Künstler für die verschiedenen Spendengala im Fernsehen abgestellt. Die Erste heute Abend. Das alles habe ich bis 11 Uhr erledigt. Zwischendurch steigt der Pegel in meinem E-Mail Postfach auf 186 Mails und es ist noch nicht Mittag.

Dann hat mein Boss über Weihnachten einen neuen Produktmanager eingestellt und dafür einen wirklich guten Mann gefeuert. Nur weil mein Boss bei Kritik gleich rot sieht... Na ja der NEUE ist so ein richtig smarter Gewinnertyp. So ein Blender, der vorne lächelt und hintenrum intrigiert. Der Gute hat sich zwischen Weihnachten und Neujahr mal schnell alle Künstlerakten aus meinem Büro gekrallt und fuhrwerkt in meinem „Premium“ Künstlerbestand rum. Dabei ist er nur für die rein mechanische Vervielfältigung zuständig. Also ein reiner Weisungsempfänger. Und so ein Idiot macht meine Musiker verrückt...... Keine Frage er ist scharf auf meinen Job und denkt, wir sind alle so blöd, dass wir das nicht merken.

Na ja, das hat dann Gestern gleich so fürchterlich geknallt, dass selbst der Chef in Deckung ging. Ich habe den Neuen (wollen wir ihn Smart nennen?) dann im Flur, schön fein säuberlich die „Füße aufgepumpt. Natürlich so, dass alle anderen ebenfalls ihren Teil abbekamen. Einschließlich zweiter Chef.

Der „big Boss“,  hat sich dann erst einmal zu einem dringenden Termin verkümmelt bevor wir aneinander geraten konnten. Wir kennen uns ja schon sehr lange und irgendwie hat er großen Respekt vor mir (nicht im Sinne von Angst sondern eher Respekt vor meiner Art).

 In der Folge, dieser netten Begebenheit,  hat Herr Smart bei mir im Büro „Hausverbot“ ich habe allen in der Firma gesagt, dass ich persönlich jeden rausschmeißen lasse, der noch einmal in meiner Abwesenheit einen Fuß in mein Büro setzt. Und um das Ganze noch zu unterstreichen habe ich einen Handwerker kommen lassen, der ein Sicherheitsschloss in meiner Bürotür installiert hat (ja ich weiß, dass das übertrieben ist).
Mit der Rechnung bin ich am Abend wortlos ins Büro von meinem Boss gegangen und habe Ihm das Ding auf den Tisch geknallt. Verlegen grinsend holte er zwei Gläser raus und schenkte uns einen doppelten Vierfachen ein.
„Noch sauer?“, fragte er mit einem schiefen Lächeln. Ich ließ mich in den schweren Ledersessel vor seinem Schreibtischfallen und nahm einen Schluck von dem Whisky. „Noch mal so ein Ding und ich komme mit ner Kanone zur Arbeit.“
Nun mussten wir beide lachen. „Na den Smart kannst Du ja ruhig abknallen aber mich lässt Du aus dem Spiel. Ich habe keine Lust auf Löcher im Anzug.“ Der Boss wurde wieder ernst. „Du bist sauer, dass ich xxx gefeuert habe und dafür Smart in die Firma geholt habe, richtig?“ Ich nickte schwer und trank noch einen Schluck. „Eine mächtig dumme Idee war das!“

„Ich hatte meine Gründe,“ erwidert Chef.

Ich trank aus und erhob mich aus dem Sessel. „Sagte der Amokläufer an der Kasse von Mc Donalds,“ knurrte ich grimmig und verließ das Büro.
Und was Smart angeht: Demonstrativ wird nun immer schön abgeschlossen, wenn der Onkel das Office verlässt.
So und nun werde ich mich weiter durch den Berg dummer und dümmster Künstlereitelkeiten wühlen. Sollte mein Zorn noch die Woche über anhalten, kann ich für nix garantieren..... Man nun wachsen mir schon Haare auf den Händen, meine Augen werden ganz gelb und meine Fingernägel wachsen und wachsen......grrrrrr..
..       

02.01.2005 um 16:57 Uhr

Neues Spiel neues GlücK

von: Mops

Stimmung: Gut
Musik: Anastacia-Album

Neues Spiel neues Glück

Hallo Ihr lieben.

Ich habe mich entschlossen, auf die Flutkatastrophe in Süd-Asien nicht weiter einzugehen. Ich fühle mich einfach nicht berufen, auch nur ein tröstliches Wort dazu zu finden. Ich habe lange über diese Katastrophe nachgedacht und fühle nichts außer Hilflosigkeit, Trauer und Trostlosigkeit. Man möge es mir also verzeihen, wenn ich es anderen überlasse, darüber zu sprechen und zu schreiben. Ich habe viele sehr gefühlvolle Beiträge zu dem Thema gelesen und habe großen Respekt vor den Leuten, die sich auf behutsame und intelligente Weise damit auseinandersetzen. Ich selbst verspüre, wenn ich darüber nachdenke eine gewisse Ratlosigkeit und Leere. Ich denke jedoch, dass jeder für sich selbst einen Weg finden wird, mit diesem furchtbaren Unglück umzugehen. Dass Hilfe nötig ist und auch geleistet werden muss und sollte dürfte außer Frage stehen. Ich bin mir Sicher, dass die Meisten schon auf die eine oder andere Art, einen Beitrag geleistet haben. Mehr möchte ich nicht dazu sagen.

Ihr lieben, ich hoffe Ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. (Mir fällt gerade auf was für eine blöde Phrase das eigentlich ist). Na ja ich will es dann mal anders formulieren: hoffentlich habt Ihr keinen Kater und seid auch sonst nicht beschädigt. (Ist zwar genau so blöd trifft es aber wohl besser?)

Den ausführlichen Weihnachtseintrag werde ich nicht ins Blogg stellen. Der ist mir zu sehr „heile Welt“ und passt wohl gerade nicht so richtig in die Zeit. Auch wenn zu mindest Heilig Abend sehr schön war.

Silvester war ich übrigens ganz allein mit Hundi. Wir haben auf dem Sofa gelegen (geschmust) einen Film auf DVD angesehen und sind dann um 1 Uhr (nach dem Bon Jovi Konzert auf 3 Sat) ins Bett gegangen. Gibt es das Konzert eigentlich auf DVD? Na jedenfalls war das alles ganz Ok.  Zumal ich ja ganz freiwillig im Haus geblieben bin. Einladungen zu irgendwelchen Feiern hatte ich ja. - Hätte also weg gehen können. Aber erstens war mir wegen der fürchterlichen Tragödie nicht nach feiern und zweitens mag ich das Geknalle nicht. Außerdem hat mir Lisa etwas gefehlt und so habe ich eben Couch-Mops gespielt.

Das dann, Manni am Neujahrsmorgen um 4:15 Uhr (ja morgens) anruft und mich bittet Ihn von einer Silvesterfeier in Bremen abzuholen war dann doch nicht geplant :-) Sasha und er hatten streit und Sasha ist mit dem Auto abgehauen.... Na ja und die Taxi-Situation war wohl auch nicht die Beste....Also müder Mops ins Auto und Manni retten. Die Einzelheiten erspare ich mir und Euch....

Didi hat sich über Weihnachten nicht ein einziges Mal gemeldet und war auch nicht einmal bei seinem Sohn. Also habe ich mich nach den Feiertagen ins Auto gesetzt und ihn besucht. Das Ergebnis: Wir haben uns wider gestritten. Ich erkenne den Kerl einfach nicht wieder. Er ist so verbiestert und bösartig, dass er keinem richtigen Gespräch zugänglich ist. Ich habe nun beschlossen ihn in Ruhe zu lassen. So wie er jetzt ist, gefällt er mir nicht und ich frage mich, was da eigentlich passiert ist. Manni ist der festen Überzeugung, dass Didis „Neue“ ihn manipuliert und beeinflusst. Ich mag die „Else“ ja  auch nicht aber so weit will ich nicht gehen, dass ich ihr die Schuld für Didis Verhalten gebe....Na ja ich hake das wohl mal besser ab?!

Ich bin dann am zweiten Weihnachtstag, zu Didis Frau, seinem Sohn und Ihrer Familie gefahren. Lisa und ich hatten etwas Spielzeug, Kleidung und zwei Paar Schuhe für den Kleinen gekauft. Und da Didis Frau nicht besonders viel Geld hat und im Moment jeden Cent braucht, dachten wir, dass sie solche Sachen ganz gut verwenden kann. Na ja sie hat dann abends noch geweint und ihre Mutter kämpfte auch immer wieder mit den Tränen. Insgesamt war das Ganze nicht sehr lustig und ich war froh als ich dort wieder raus war.     

Heiligabend haben wir bei mir gefeiert und gegessen. Manni war total aufgeregt, nicht nur, dass er Angst hatte das Essen zu versauen (er hat nämlich für uns gekocht)....Seine Tochter hatte sich angekündigt und das bedeutete Manni sehr viel. JA Ihr lest richtig. Manni ist Vater....

Vor seinem „Coming Out“ war er nämlich lange Zeit verheiratet und hat aus dieser Ehe drei Kinder. - Zwei Söhne und eine Tochter. Die Söhne wollen aber nichts von ihrem schwulen Vater wissen.

Tanja, so heißt seine Tochter (16) hat auch erst seit kurzer Zeit wieder Kontakt zu Manni. Aber so weit wie ich das sehe, kommen die Beiden gut miteinander klar.

Weiterhin waren noch Sasha und Rita anwesend. Rita ist meine Nachbarin und hat mich praktisch adoptiert. Sie ist eine reizende alleinstehende alte Dame (ihre Kinder leben im Ausland) und ich habe sie wirklich in mein Herz geschlossen und umgekehrt. Rita kümmert sich auch immer ganz toll ums Haus und um Jacky wenn ich mal wieder unterwegs bin. Oft stellt sie mir sogar Essen in den Backofen, so dass ich etwas anständiges zu Essen bekommen, wenn ich nach Hause komme. Ich revanchiere mich dann mit gelegentlichen Besorgungen oder fülle ihr die Vorräte auf. Geld will sie ja keines. Oft kommt sie am Abend rüber um mir/uns etwas Gesellschaft zu leisten. Ich denke sie hat so das Gefühl noch gebraucht zu werden. ... Irgendwie ist das wohl so ein Mutter-Sohn Ersatzverhältnis mit uns. Rita ist übrigens sehr resolut. Sie erinnert mich mit ihrer „Norddeutschen- Schnauze“ immer ein wenig an Heidi Kabel. Die Älteren werden sich vielleicht noch an diese erinnern?! Jedenfalls ließt Rita mir auch schon mal gehörig die Leviten. Eben so wie eine Mutter ihrem Sohn.....        

Ich glaube ich habe über die Feiertage etwas (ähm) zugenommen. Es gab einfach überall viel zu viel Leckereien. Manni hat einen Rehbraten gezaubert...Mir läuft jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Besonders niedlich fand ich, wie er den Tisch dazu dekoriert hat (siehe Bild unten). Wenn ich allerdings an meine Küche denke. Oh Mann, Kochen kann er ja aber die Küche sah danach aus (ohne Worte).....

So ihr lieben, das soll’s erst einmal gewesen sein. Ich muss am Montag schon wieder ins Büro und muss noch einiges vorbereiten. Ich freue mich auf ein neues Jahr mit Euch und Euren Geschichten. Vielen Dank auch für die vielen netten Kommentare und Mails. Ich habe mich darüber sehr gefreut.

Euch allen wünsche ich Gesundheit und Zufriedenheit.

PS: Nur damit Ihr mal seht was ein Mann so zaubern kann, hier ein Foto von Mannis Weihnachtsessen. Den Tisch hat er ganz alleine so dekoriert. Er war extra noch einkaufen, damit auch alles farblich passt. Sogar die Unterteller waren in orange gehalten Ich finde das hat er sehr schön gemacht. Ich bin aber sicher, dass Ihr auch alle mächtig geschlemmt habt...Oder?