Mops- Rock n Roll Boulevard

31.03.2005 um 18:08 Uhr

Ich bin fremdgegangen oder der untreue Mops!

von: Mops

Stimmung: Knallermäßig
Musik: Epica- Consign to Oblivion

Stimmt zwar nicht aber die Überschrift wollte ich mir nicht entgehen lassen. Also Ihr Lieben, ihr könnt euch ganz beruhigt zurücklehnen. Mops hat natürlich, nix (unanständiges) mit Maciela angestellt.

Und Ihre Frage habe ich auch nicht beantwortet. Warum auch? .....

Um ganz ehrlich zu sein, Maciela und Lisa sind sich in vielem sehr ähnlich. Und ja unter anderen Umständen hätte wohl auch aus mir und Maciela etwas werden können. Allerdings ist sie ja noch jünger als Lisa und da fängt es vielleicht an „albern“ zu werden. Alter Knacker und viel zu junge Frau?!

Es stimmt ich spiele ein wenig mit Ihr- und sie ganz sicher auch mit mir.- Es ist ja auch aufregend sie und im gleichen Maße Lisa zu beobachten. Die ja wie zwei Seiten einer Münze sind. Die Beiden habe sehr viele Ähnlichkeiten, die mich natürlich ansprechen. Außerdem ist es Macielas Art, die diese Spielchen erst möglich macht. Die Alternative wäre ja die, dass ich immer gleich entsetzt und mit „Zurückweisung“ reagieren müsste. Und das will ich nicht. Ich denke mal wir sind auf einem guten Weg und das lässt doch hoffen. So und mehr möchte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht darüber schreiben. Sonst wiederhole ich mich auch nur unnötig.
Da, Maciela, ja bei uns in der Firma arbeitet, stresst mich dieses Thema sowieso etwas. 

Leider bin ich zur Zeit sehr viel unterwegs und habe kaum Möglichkeiten, in Euren Bloggs zu stöbern. Ich bitte also um etwas Nachsicht. Bin schon froh noch einigermaßen regelmäßig posten zu können.

 

Am Wochenende ist wieder etwas TV angesagt. Wer aufmerksam ist weiß auch schon wo der Mops sich rumtreiben wird ;-) Und da Maciela und Lisa dieses mal, meine Begleiterin sein werden, könnt Ihr wenn Ihr aufmerksam schaut auch das Mops-Geheimniss lüften. Vorausgesetzt, die Kameras zeigen uns mal?! :)

Gott sei Dank, sind wir nur Gäste und können uns ganz entspannt zurücklehnen und zusehen, wie andere Künstler „arbeiten“. Aber die Partys anschließend werden wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Folglich heißt es wieder mal Klamotten kaufen, Haare färben und insgesamt ein wenig „aufhübschen“. Mein Gittarist hat sich fest vorgenommen, Janette Biedermann „anzugraben“. Pech für ihn, dass man in der Szene munkelt, sie wäre bereits mit ihrem Gittaristen verbandelt. Aber das ging ja schon durch die Presse.

Weiterhin startet im Mai die „Festivalsaison“ dann sind wir fast jedes Wochenende auf irgend einem Open Air und treten dort auf. Als Vorbereitung absolvieren wir im April zwei Testkonzerte. Die Proben dafür laufen bereits auf „Hochtouren“. Wir haben uns extra eine Lagerhalle gemietet, wo wir eine komplette Bühne aufgebaut haben. Dort wird unter realistischen Bedingungen die Bühnenshow geprobt. Das alles ist natürlich sehr „zeitintensiv“ und nimmt mich sehr in Beschlag. Ich hoffe Ihr verzeiht mir diese relative „Abwesenheit“. Ich werde aber immer versuchen Euch von dem zu berichten, was sich so ereignet.

 

So ihr lieben das war ein kurzer „Lagebericht“. Mehr folgt in Kürze.

 

   

 

   

23.03.2005 um 17:57 Uhr

Neulich im Radio...oder Partnerbörse mit dem Mops.

von: Mops

Im Rahmen der anstehenden Promotion (Werbung) für das nächste Album tingeln meine Bandkollegen und ich nun schon öfter mal durch die Medienanstalten.
Also sitze ich vor kurzem im Nachtprogramm bei einem tollen kleinen Sender im Studio und plaudere zwischen den einzelnen  Musiktitel mit der netten Moderatorin, über alles mögliche und über das neue Album im „Speziellen“. In der zweiten Sendestunde wird eine Dating /Partnerbörse abgehalten. Das heißt Singles rufen an, erzählen etwas von sich und nennen  dann eine Telefonnr. wo sich „interessierte“ Kandidaten melden können.
Die Moderatorin nennen wir sie mal Nina gibt sich wirklich mühe, die „einsamen Herzen“ in nette Gespräche zu verwickeln, so dass sich diese von ihrer besten Seite präsentieren können. Hin und wieder werde ich auch an dem Gespräch beteiligt und glänze mal wieder durch völlige „Unverbindlichkeit und Desinteresse“. Ich finde solche Dating-Lines nämlich total bescheuert. Ich frage mich ernsthaft wie einsam und verzweifelt man sein muss um der Ganzen Welt (na ja wenigstens der ganzen Stadt) zu erzählen wie sehr man sich nach einem Partner sehnt. Gibt es denn nicht unzählige Möglichkeiten nette Menschen kennen zulernen?

Hier mal einige Beispiele, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind. Der erste Anrufer ist „Horst“ 45 Jahre alt, Landwirt und immer noch „alleinstehend“. Und schnell wird klar warum Host noch keine Frau gefunden hat. Er spricht fast nur Plattdeutsch und bekommt dabei die Zähne nicht auseinander. Nach Hobbys befragt, gibt er an dafür wegen der ganze Arbeit keine Zeit zu haben. Aber in der freiwilligen Feuerwehr ist er und im Schützenverein. Als das Gespräch mit Horst beendet ist bin ich mir sicher, dass in dieser Nacht niemand für den „lustigen“ Landwirt anrufen wird.

Die nächste Anrufern ist Monika, 21 Jahre alt, alleinstehende Mutter eines dreijährigen Sohnes. Monika hat keinen Job, keine Ausbildung und auch absolut keine Hobbys. Sie klingt am Telefon müde und schwerfällig und hat auch gar keine Vorstellungen von ihrem Traummann. Wenn Sie den mal mit Freunden weggeht trifft man sich in der „Stammkneipe“ um die Ecke. (Na toll denke ich) Nina die Moderatorin rollt während des Gesprächs genervt mit den Augen und kritzelt auf einen Zettel das Wort „Langweilig!“. Immer wieder versucht Nina, Monika eine Möglichkeit zu geben sich in einem „guten Licht“ dazustellen aber Monika macht nicht mit. Zum Schluss versucht sie es dann noch damit, dass der Mops ihr ganz gut gefallen würde und ob ich denn noch Single wäre.... (Das fehlte mir noch...)
„Leider bin ich schon in festen Händen“, stammele ich erschrocken ins Mikrophon. „Na ja“, meinen Gittaristen findet sie auch ganz „süß“.
„Auch der ist schon vergeben!“
Ich stoße einen Seufzer der Erleichterung aus, als Monika mit einem enttäuschten „Schade!“  endlich die Leitung frei macht.

Nina erklärt während die Musik läuft, dass sehr oft Typen anrufen, die sich einfach hängen lassen und im Prinzip „hoffnungslose Fälle“ sind. Zu mindest bei Monika war klar, dass Sie einen Ernährer suchte und ansonsten absolut nix zu bieten hatte... Traurig aber wahr!

Dann ist Marc am Telefon. Marc ist Maurer und gut drauf. Er sei ein wenig „kräftig“ erzählt er, aber auf keinem Fall dick (als wenn das nun so wichtig ist). Aber Marc klingt nett erzählt recht lustig über seine Hobbys und über seine Arbeit und dass er kein Discogänger ist und nicht Tanzen kann. Tja manchmal hapert es eben an so unwichtigen Dingen wie „Tanzen“. Ich muntere ihn auf und sage, dass Tanzen eh was für „Weicheier“ ist. Wohl wissendlich verschweigend, dass ich ja auch ganz nett mit Lisa getanzt hatte. Ich lasse noch schnell einige dumme Sprüche ab, die tanzende Männer als Memmen klassieren. Weiterhin behaupte ich, dass Frauen eh nur auf richtige Kerle stehen (hi hi) und dass Softies out sind.  Nun warte ich  hoffnungsvoll darauf, dass meine Sprüche Wirkung zeigen. Kurz darauf hagelt es, zu meiner großen (diebischen) Freude empörte Anrufe von Leuten die da ganz anderer Meinung sind. Ich wundere mich, lauthals und rotzig wie man sich über eine so unwichtige Bemerkung aufregen kann.
Ganz fies ärgere ich einige der Menschen die da anrufen mit immer mehr flapsigen Sprüchen. Immer schön darauf bedacht, sie noch ein wenig weiter zu treiben. Mops spielt mal wieder den bösen Jungen. Unsere Fans mögen das (glaube ich) Hatte ich mich nämlich gerade wo es so öde langweilig in der Sendung wurde, darauf besonnen, dass man in den Medien das meiste Aufsehen erregt, wenn man sich daneben benimmt. Na mein Manager hat sich jedenfalls gefreut.

Nina die Moderatorin, zeigt mir ein breites Grinsen. Sie hat sofort geschnallt, dass mir die „olle“ Partnerbörse zu langweilig und öde gewesen ist und ich nun drauf und dran war ihre Sendung zu schmeißen. Nach und nach schalten sich immer mehr Menschen mit ihren Anrufen in die Sendung ein. Die Diskussion verselbständigt sich und ganz plötzlich ist auch die zweite Stunde geschafft, und Mops darf endlich wieder nach Hause, wo er vielleicht noch ganz brav, die Nacht mit seiner Liebsten verbringen darf :-) Werbung für die neue Platte habe ich genug gemacht und am Wochenende gehen Lisa und ich vielleicht tanzen.....

19.03.2005 um 16:06 Uhr

Lustreise

von: Mops

Lustreise

Ein wichtiger Geschäftspartner von uns (nennen wir ihn mal Dino) Lebt ganz feudal in einer fetten Villa bei München. Und jedes Mal, wenn man bei Dino zu Gast ist um irgend welche Geschäfte zu planen und zu besprechen, ist das wie ein Aufenthalt in einem Luxushotel. Es gibt dort von allem im Überfluss und was ganz wichtig für die Herren ist: Dino kennt einige der schönsten Frauen. Also reißen sich immer alle darum, den Boss zu begleiten, wenn er mal wieder Dino besucht. So in dieser Woche stand also mal wieder ein „Dino-Besuch“ an. Ich hatte ja von dem Riesen-Geschäft erzählt, bei dem es um „alles oder nix“ ging. Nun wir haben den Zuschlag bekommen und Dino ist bei dieser Geschichte ein wichtiger Partner. Da ich wegen einer Gerichtsverhandlung, bei der ich unsere Firma vertreten musste, nicht mit nach München konnte (wollte.:) bereitete   ich in nächtelanger Feinarbeit die Verträge vor und übergab die Dinger dem Boss, damit er die Geschichte mit Dino abschließen konnte. Ich empfahl gleichzeitig, Simon, einen wirklich fähigen Mitarbeiter von mir, mit nach München zu nehmen. Simon kannte sich genau so gut mit dem Vertragswerk aus wie ich. Aber hört der Boss auf mich? NEIN. Statt dessen fahren Mr. Smart, der zweite Chef, MEINE Sekretärin und (Achtung) Maciela mit nach München. Mal ganz zu schweigen davon, dass die anderen Mädels in der Firma, stinksauer auf Maciela sind und Simon, sich  voll zurückgesetzt fühlt und aus Protest Ersteinmahl eine Krankmeldung rein gereicht hat, reiste die geballte „Inkompetenz (ausgenommen meine Sekretärin)“ zu unserem wichtigsten Vertragspartner.

Nun ja, „Shit happens“.

Doch dann kommt das Beste: Ich bin gerade in Hamburg aus dem Gericht raus klingelt mein Telefon. Mein Chef, teilt mir mit, dass Dino einige Details des Vertrages besprechen möchte und natürlich von unserer „Heldentruppe“ niemand durch blickt. Also Flug über die Firma gebucht, Rita informiert, dass sie sich um Hundi kümmert,  Lisa angerufen und den üblichen „Schatz tut mir Leid“ Spruch abgelassen und ab nach München. Zum Glück und aus Erfahrung habe ich immer einen gepackten kleinen Koffer im Kofferraum mit den nötigsten Sachen für 2 Tage.

Ich komme also relativ spät bei Dino an. Das Abendessen ist schon gelaufen und es herrsch allgemein fröhliche und lockere Atmosphäre. Smart dreht seine Runden im Hauseigenen überdachten Swimmingpool und „geiert“ Maciela an, die auf einer Lieg am Poolrand liegt und sich mit dem zweiten Chef unterhält, der in einen Bademantel gehüllt auf einer Bank neben ihrer Liege hockt.  Der Boss und Dino sitzen im Wintergarten, von wo man einen tollen Blick auf den Pool hat und qualmen dicke Zigarren und trinken teuren Schnaps. Dino, ist ein „Urbayer“ der immer mächtig auf „Sizilianer“ macht. Das heißt immer braun gebrannt, Goldkettchen, Pomade im schwarzen Haar. Sieht man von diesen „spleenigen“ Äußerlichkeiten ab, ist er ein netter Kerl und gewiefter Geschäftsmann.  Er hat Charakter und legt Wert auf bestimmte Dinge, wie Integrität, Kompetenz und auch „Worttreue“. Dino mag mich und umarmt mich freudig zur Begrüßung, er legte vertraulich den Arm um meine Schultern (was lustig war, weil er viel kleiner ist als ich) und zog mich gleich aus dem Wintergarten und führte mich direkt in seine Bar, wo er hinter dem Tresen einen Doppelten Whisky für mich eingoss und mich schweigend mit seinen blauen Augen fixierte während ich einen kräftigen Schluck nahm.
Er grinste breit und herausfordernd. „Dir ist doch klar, dass Du mir was schuldest, dafür, dass ich auf Deine Anwesenheit hier bestanden habe?“
Ich hielt ihm mein leeres Glas hin.“ So schlimm?“
Er nickte grinsend. „Wen ich gewollt hätte, hätten mir diese Deppen ihre Firma auf dem Silbertablett serviert.“ Er hatte immer noch die Zigarre in der Hand und sah zu wie ich einen weiteren Schluck nahm. „ Sie haben in den Verhandlungen so viel Zugeständnisse gemacht, dass ich hinterher Euren Laden kassieren hätte können.... Was mit eigentlich gefallen würde, weil Du dann für mich arbeiten könntest.“
Ich lächelte wissend. „Und was hat Dich abgehalten?“
Er zeigte seine teuren Kronen. „ Es macht einfach keinen Spaß, einen Wehrlosen über den Tisch zu ziehen.“
Nun mussten wir beide lachen. „Schlage niemals eines dummen Mannes Geld aus“, ermahnte ich ihn.
Dino lachte und klopfte auf den Tresen. „Führe mich nicht in Versuchung!“ Er winkte eine junge Dame rein. „Sandra, besorge etwas zu essen für meinen Freund und zeige ihm anschließend sein Zimmer.“ Er zwinkerte mir zu. „Das wird eine lange und harte Nacht, und wehe Du gibst nicht alles...“ 

Nun ganz so lang und hart wurde es dann doch nicht. Dino und ich verhandelten im Beisein meiner Sekretärin, die alle Änderungen in den Verträgen auf meinem Laptop mitschrieb, bis 01:30 Uhr dann waren alle Äderungen durch und Dino setzte zufrieden Grinsend seine Unterschrift auf das Papier. Wir waren beide zufrieden und hatten einen guten Vertrag ausgehandelt. Außer uns schliefen schon alle im Haus und kurz nach dem meine Sekretärin sich zur Nacht verabschiedete verzog sich auch Dino zu Sandra ins Zimmer.

Ich schnappte mir ein Glas und eine Flasche „G. Grant“, löste den Schlips und schmiss mich auf ein fettes Ledersofa, im Wintergarten, neben dem Pool.  Ich legte die Füße auf den schicken Glastisch und starrte sinnierend auf den Swimmingpool. Das war ein ungemein beruhigender Anblick, das Becken wurde von einer Vielzahl runder Lampen „unter Wasser“ beleuchtet. Ansonsten brannte kein Licht am Pool. Das Wasser reflektierte sich  an der Decke und warf bizarre Muster in den Raum. Der Whisky tat langsam seine Wirkung und ich legte müde meinen Kopf auf die Weiche Sofalehne. Plötzlich nahm ich eine Bewegung neben mir war. Ich drehte meinen Kopf und sah, dass Maciela im Türrahmen stand und mich schweigend musterte. Sie trug ein langes, weißes- Nachthemd, das von dünnen Trägern gehalten wurde und im Gegenlicht der Flur Beleuchtung einen atemberaubenden Blick auf ihren Körper ermöglichte. Ihr langes schwarzes Haar umspielte ihr hübsches Gesicht, mit den geheimnisvollen schwarzen Augen. Sie ließ mir Zeit sie ausgiebig zu betrachten, dann kam sie barfuss, mit katzenhafter Geschmeidigkeit näher. Sie trat wortlos hinter das Sofa und legte ihre Hände vorsichtig auf meine Schultern. Langsam und sehr geübt fing sie an meine (tatsächlich total verspannten) Schultern zu massieren. Mittlerweile war es nicht mehr so ungewöhnlich, dass Maciela so vertraut mit mir umging, selbst in Lisas Beisein, berührte sie mich immer wieder einmal und neulich als ich den Jungen Hund, mit aufs Gut gebracht hatte (andere Geschichte- kommt noch) hat sie mich sogar umarmt und mir einen Kuss auf die Wange gegeben. Zu meinem Erstaunen scheint das alles Lisa überhaupt nicht  zu stören. Sie genießt wohl den friedlichen Zustand so sehr, dass sie sich nichts schlimmes dabei denkt.

Bei mir hingegen gehen in Macielas Gegenwart immer auch die Alarmsirenen an....

Aber ihre Massage tat mir gut und ich genoss es, dass sie dabei nicht redete sondern nur schweigend massierte. Nach einer Weile, ich wäre fast eingeschlafen, stand auch noch Mr. Smart in der Tür. Er musste bemerkt haben, dass Maciela ihr Zimmer verlassen hatte. Was einige Rückschlüsse auf seine Absichten zu ließ. Er war wohl verwundert  und blökte mit seiner schleimigen Stimme: „Na was ist das denn? Eine Private-Party? Wenn das die Schwester wüsste.“ Ich warf ihm einen warnenden Blick zu und sagte: „Glauben Sie eigentlich, dass dies hier ein Schullandheim ist?“ Er wirkte sofort verunsichert und leistete sich aber einen anzüglichen Blick in Macielas und meine Richtung. „Sie habens nötig!“ Versuchte er aufzutrumpfen. Maciela stand immer noch hinter mir und massierte ruhig weiter. Ich wusste genau, dass sie ihn einfach ignorierte. Ihr war es egal was dieser „Affe“ dachte.

Ich holte tief Luft gab mich wieder ihren kundigen Fingern hin und erwiderte ganz leise aber immer noch gut hörbar. „Sagen Sie Smart, arbeiten Sie eigentlich gerne in dieser Firma?“ Ich hörte wie er empört die Luft einsog. „Wollen Sie mir drohen?“ gab er trotzig zurück. Ganz offensichtlich versuchte der „kleine“ Mann vor Maciela den „Helden“ zu spielen. Maciela hörte mit dem Massieren auf griff sie sich mein Whiskyglas, schenkte sich einen mächtigen Schluck ein und beobachtete Smart schweigend, während sie provozierend an dem Getränk nippte. Ich sah ihn grimmig an. „Ich drohe ihnen nicht Smart!.... Ich verspreche ihnen statt dessen, dass Sie, sollten sie in 3 Minuten nicht auf ihrem Zimmer sein, Sie morgen nicht mehr in diesem Laden arbeiten.“  Ich konnte gut sehen, dass er mit sich rang, ob er es darauf anlegen sollte.
Maciela war es die ihm dann die Entscheidung erleichterte. Sie schlenderte lasziv wie ein Katze auf ihn zu, brachte ihr Gesicht ganz dich an seines. Wobei sie ihn mit ihren dunklen Augen provozierend musterte, wie ein lästiges Insekt. Und dann sagte sie nur ganz leise. „Husch husch.“ Mit hochrotem Kopf stampfte der wütende Mann davon. :-)

Ich hätte laut los brüllen können vor lachen. Ja das konnte die Lady. Männern das Gefühl geben, ein Idiot zu sein.
Als Smart weg war, drehte sie sich schelmisch lächelnd zu mir um. „Das hat Spaß gemacht, nicht wahr?“
Ich verzog grinsend das Gesicht. “Eine lästige Pflicht.“
Sie hockte sich mit angewinkelten Beinen neben mich auf das Sofa. “Das hat Dir doch Spaß gemacht. Du liebst es andere „fertig“ zu machen“.
Sie trank in kleinen Schlucken und sagte dann mit ihrer angenehm weichen Stimme: “Die drei Kerle (damit meinte sie Smart, Boss und Co.) sind ziemliche Dummköpfe, nicht war?“ Ich lächelte sie warnend an: „Du redest von Deinem Boss.“ Nun lächelte sie spöttisch zurück. „Ich habe genau beobachtet, was in der Firma und auch hier so passiert. Sie sind Dummköpfe.“ Sie zeigte ihre strahlenden Zähne und wirkte nun kindlich unschuldig. Das waren Momente, in denen Maciela ganz sie selbst war und keine Maske trug. „Wären sie keine Dummköpfe, hätten sie mich nicht eingestellt.“ Nun musste ich grinsen. „Da, hast Du allerdings recht.“
Ihre Augen wurden schmal. „Du hättest mich  nicht eingestellt!“ Ich grinste böse. „Nichts persönliches, Du hast nur keine Qualifikation!“  Sie lachte. „Du bist eben kein Dummkopf!“ Sie stellte das Glas entschlossen auf den Tisch, erhob sich und hielt mir ihre Hand hin. Komm wir gehen schwimmen, das wird Dir gut tun. Ich hob scherzhaft, abwehrend die Hände. „Keine Badehose.“ (Obwohl mir vorhin schon der Gedanke gekommen war, eine Runde im Becken zu drehen). Sie lachte amüsiert. „Ich habe Dich  schon nackt gesehen. Aber ich kann ja weg sehen, wenn Du ins Wasser steigst.“ Sie plinkerte mich unschuldig mit ihren langen Wimpern an.
 â€žNein, nein, Maciela, dann klemmst Du mich wieder nackt an den Beckenrand und bringst mich in Verlegenheit.“ Sie beugte sich zu mir hinunter und löste meinen Schlips. „Du kannst ruhig ins Wasser gehen. Ich verspreche Dir nicht nackt ins Wasser zu springen und Dich in Verlegenheit zu bringen. Und an den Beckenrand werde ich Dich auch nicht drücken.“ Ich sah sie misstrauisch an. „Versprochen?“ Sie knöpfte mein Hemd auf, strich mit ihren Fingernägel über meine Brust und grinste spöttisch. „Versprochen und ich schaue auch nicht hin wenn Du ins Wasser gehst!...“

Sie hatte recht, dass Schwimmen tat mir wirklich gut, und beim Auskleiden hat sie mir brav den Rücken zugedreht. Ich planschte also etwas und schwamm hin und her. Maciela begleitete mich dabei immer amüsiert am Beckenrand. Sie sah toll aus in ihrem Nachthemd, wie sie so barfuss neben mir herschlenderte.  Wir scherzten und plauderten nett und die Lady wirkte wirklich ausgelassen und ganz entspannt. Es war das erste mal, dass ich Macielas Gegenwart als angenehm und  nicht irgendwie bedrohlich empfand.

Als ich in die Mitte des Pool schwamm glitt die Lady plötzlich mitsamt ihres Nachthemdes kopfüber ins Wasser. Sie tauchte bis zu mir in die Mitte und zog sich dann an meinem Körper hoch. Irgendwoher kannte ich diese Situation. Sie legte die Hände auf meine Schultern und drückte mich mit Schwung unter Wasser. Dann schwamm sie schnell laut lachend davon. Ich verzichtete auf das „Haschmich Spielchen“ und wartet bis sie sich wieder feixend näherte. Es machte mir großen Spaß, Maciela lachen zu sehen und zu beobachten wie sie sich völlig unbeschwert amüsierte. Ich wusste, dass die junge Frau, die dort im Nachthemd im Becken schwamm, die richtige Maciela war. Die, die ich bei so mancher Gelegenheit immer wieder Kurz hinter der harten und spröden Fassade erkennen konnte. Wir blödelten rum und machten Späße. Alles ohne, dass Sie versuchte mich in Verlegenheit zu bringen.

Schließlich, schwamm sie ganz langsam an mich heran und schlang die Arme um meinen Hals. Sie sah toll aus mit den nach hinten gestrichenen langen Haaren. Sie sah mich sehr ernst an. „Glaubst Du, wir landen jemals zusammen im Bett?“ Fragte sie leise aber mit einem ganz merkwürdigen Unterton in der Stimme. Ich sah sie einen Augenblick schweigend an. „Die Frage, Maciela die Dich umtreibt ist nicht die Frage ob wir Sex miteinander haben könnten. Sex hatte ich schon mit einigen Frauen und es hatte nicht immer eine tiefere Bedeutung...“ Ich strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Die Frage die Du Dir stellst, ist ob ich mich auch in Dich verlieben könnte, so wie ich mich in Lisa verliebt habe.“

Sie lächelte verlegen. „Und könntest Du?“.........      

      

 

 

 

     

 

 

 

15.03.2005 um 12:14 Uhr

Der Don ist weg!

von: Mops

Stimmung: Gar nicht grrrrrrr.
Musik: Meatloaf- I would do anything for you

Der Don ist weg!
Geschafft, der Don hat Deutschland wieder Richtung Spanien verlassen. Und obwohl ich zur Zeit nicht weiß wo mir der Kopf steht, macht sich doch so etwas wie allgemeine Erleichterung breit. Das Beste aber ist, dass Lisa nicht wieder „dauerhaft“ zurück nach Spanien gehen will :-)))))) (lalalalalalaaaaaaaaaaaaaa Goodbye Doni).

Allerdings hat die ganze Geschichte wieder einen Haken: Maciela will nun für eine Weile in Deutschland bleiben und „ihr Deutsch etwas aufbessern“! Und als wäre das nicht schon schlimm genug, hat sich die Lady einfallen lassen, sich einen Job zu suchen...... Und wer fiel ihr da gleich ein? Richtig der Mops!

Man was hat das hier für Diskussionen gegeben. Alle einschließlich Lisa haben sie auf mich eingeredet, dass ich Maciela einen Job in unserer Firma geben sollte. „ Da wäre sie dann gut aufgehoben, wäre unter „Aufsicht“ und würde ein Bisschen was erleben. Und viel Gehalt bräuchten wir auch nicht zu zahlen, weil sie ja eher wie eine „Praktikantin“ einzusetzen wäre“....

Aber Mops blieb hart. Das fehlte mir noch, Maciela ständig in meiner Nähe.....

SO WEIT DIE THEORIE.....

Was macht die „liebe“ Maciela, nach dem sie bei mir angeblitzt war? Sie fährt einfach in die Firma wickelt meinen Chef nebst zweiten Chef um den Finger und hat jetzt den Posten am Empfang! Grmllll...... Was in der Folge dazu führte, dass ihr sämtliche Kerle in der Firma hinterher sabbern und Mr. Smart nun einen Stammplatz am Empfangstresen eingenommen hat.
Das die anderen Damen in der Firma (sind ja auch alle sehr hübsch  und nett) nun eifersüchtig sind und mir mit ihrer „miesen“ Laune und Zickenkrieg auf den Senkel gehen, ist dann wohl noch das „Sahnehäuptchen“ auf der ganzen Geschichte.
Und weil Maciela noch kein eigenes Auto hat, soll ich sie morgens immer schön brav abholen. Und an den Tagen, wo ich nicht ins Büro komme, will Mr. Smart die Lady fahren. Natürlich nur so lange bis Maciela ein eigenes Auto hat....   

Mal ganz ehrlich: Habe ich das wirklich verdient? Ich bin doch eigentlich ein ganz netter Kerl.

Ach ja und dann ist demnächst wieder etwas Fernsehen angesagt (eine Veranstaltung mit E. oder B. oder war es D?), und weil Lisa sich beim Letzte Mal so amüsiert hat, kommt nun auch Maciela mit....Grrrrrrrrrr.

HILFEEEEEEEEE     

10.03.2005 um 20:56 Uhr

Snake-Eater

von: Mops

Snake-Eater
Vor 11-12 Jahren trieb ich mich im Anschluss an eine Tournee in Mittel und Südamerika rum. Ich befand mich damals (wie so oft) in einer echten Sinnkrise. Wir wurden rumgereicht und natürlich echt verheizt. Ich wollte ausbrechen und was bot sich besser an als Südamerika, wenn man schon mal dort war. Ich will nun gar nicht alle aufzählen was ich dort getrieben haben :-) Aber eines Abend saß ich mit einigen Kumpels in einer Bar, trank und feierte. Plötzlich gab es einigen Tumult, weil eine der Barfrauen eine wohl sehr giftige und gefährliche Schlange zwischen den Getränkekisten entdeckt hatte. Sofort gab es ein großes Durcheinander und einige Aufregung. Ich hatte damals einen Heiden Angst vor allem was dort so im Jungel kreuchte und fleuchte. Und sah zu, dass ich außer Reichweite des giftigen Reptils kam.

Ein etwas 12 Jahre alte Junge erschien nach einer Weile in der Bar und fing die Schlange sehr geschickt ein und verstaute dieses sich windende Viech in einem schmutzigen Beutel. Er Band den Beutel zu und verlies die Bar wieder mit seiner Beute. Dabei war seine Haltung, stolz und unbeeindruckt. Ich erhaschte einen Blick aus seinen dunklen Augen und hatte das Gefühl ein jämmerlicher Wicht zu sein. Es waren die Augen eines Menschen, der mit dem Tod umzugehen gelernt hatte....

Ich war damals sehr beeindruckt von der Routine und der Kaltblütigkeit des jungen „Mannes“.

Ich fragte einen der Männer in der Bar wohin der Junge mit der Schlange gehen würde?! Man erklärte mir, dass es in der Nähe eine Farm gab, wo man für die  Schlangen bezahlte. Und, dass viele der Kinder professionelle Schlangenfänger waren, die mit dieser gefährlichen
Arbeit ihre Familien unterstützten.
Am nächsten Morgen ließ ich mir den Weg zu dieser „Schlangenfarm“ zeigen und fuhr mit einem alten Pickup-Track dorthin. Der Betreiber der Farm war ein lederhäutiger Niederländer, der dort für die Pharmaindustrie und natürlich für einige Schlangenliebhaber die gefährlichsten Giftschlangen der Welt hielt. Also auch Tiere aus Indien, Afrika, und anderen Regionen. Er verkaufte das Gift und die Jungtiere und leistete sich damit einen recht guten Lebensstil. Dazu muss man wissen, dass Schlangengift zum Teil in Gold aufgewogen wird und wurde.
Der Holländer mochte mich und war über etwas Abwechslung sehr dankbar und so quartierte ich mich bei ihm auf der Farm ein.
Eigentlich sollten es nur einige Tage sein aber schlussendlich blieb ich einen ganzen Monat auf der Farm, bis mich endlich (leider) ein Mitarbeiter der Plattenfirma im Regenwald aufspürte und wieder zurück nach Deutschland schleppte (hi hi).

Bei dem „Holländer“ lernte ich einiges über Schlangen und Giftschlangen im speziellen. Irgendwann musste ich unter seiner Aufsicht eine Königskobra (Ophiophagus hannah) aus ihren Käfig holen und das Gift melken. Wer nun denkt, das wäre einfach der sollte folgendes wissen: Die Königskobra ist die größte Giftschlange der Welt. Sie kann um die 5,5 Meter lang werden. Trotz ihres schlagkräftigen Giftes vermeidet die Königskobra im Allgemeinen einen Biss. Trifft man jedoch auf eine Mutter, die das Nest ihrer Jungen beschützen will, ist ein Angriff höchstwahrscheinlich. Dann kann man sich nur noch durch sofortiges Zurückweichen vor einem Biss retten, der ohne medizinische Sofortmaßnahmen innerhalb von nur 30 Minuten zum Tod führen kann. Die Giftdosis, die pro Biss verabreicht wird, ist so hoch, dass ein Biss einer Königskobra ausreicht um einen Elefanten oder etwa 20 Menschen zu töten.

Natürlich war die Cobra relativ friedlich, aber ich schwitzte damals trotzdem Blut und Wasser. Und mein Körper produzierte Adrenalin ohne Ende. Mit der Zeit wurde ich etwas sicherer und zum Abschied ließ ich es mir nicht nehmen, mit einem der jungen Schlangenfänger auf Schlangenjagd zu gehen. Ich wollte dem Holländer zum Abschied ein ganz besonderes Geschenk da lassen. Eine „Fer-de-Lance Die gefährlichste Schlange in Mittel- und Südamerika, die größte Lanzenotter (Bothrops asper). Sie kommt dort im feuchten Regenwald, aber auch in den trockenen Gebieten der Plantagen vor. Die meisten tödlichen Schlangenbisse dieser Region sind auf diese Schlange zurück zu führen. Sie gilt als hochaggressiv und beißt sofort zu, wenn sie sich bedroht fühlt. Die Fer-de-Lance verspritzt durchschnittlich 105 mg Gift pro Biss. Es reichen jedoch schon 50 mg ihres Giftes aus um für einen Menschen tödlich zu sein.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass hätte mich eines der Biester damals gebissen, es heute kein Mops geben würde.  Aber dank meines jungen Begleiters, der mich damals „tatkräftig“ unterstützte gelang es uns sogar 5 Stück von den Lanzenottern einzufangen und dem Holländer zu bringen. Ein Abenteuer war es aber allemal. Der Holländer nannte mich dann zum Abschied „Snake Eater“ so wurden nämlich die Schlangenfänger in der Gegend bezeichnet. Dieser Name aus seinem Mund bedeutete mir mehr als jeder Erfolg als Musiker. Und so ist es auch noch heute. Privat habe ich nur ungiftige Schlangen gehalten. Weil mir eines nach den Erlebnissen in Südamerika und später auch in anderen Ländern klar war: Es ist keine Frage ob Du gebissen wirst sondern nur: Wann Du gebissen wirst. Besonders wenn die Schlange in ihrem Käfig keine Möglichkeit zur Flucht hat....Und ich kann nur allen „Interessierten“ raten, die Finger von Giftschlangen zu lassen....

Hier ein Bild der Lanzenotter

 

 

 

09.03.2005 um 17:22 Uhr

Anastacia und andere „Schlangen“ :-)

von: Mops

Anastacia und andere „Schlangen“ :-)
Am Montag waren wir alle zusammen beim Anastacia Konzert im Bremer AWD-Dom.
Ich habe mich so lange und ganz tüchtig auf dieses Konzert gefreut.....Und wurde voll enttäuscht. Man war ich sauer.

Die Lady war so was von langweilig...

Bei 2 Songs hat sie gar nicht gesungen sondern (jeweils) ein Video laufen lassen. Bei einer weiteren „Einlage“ sang irgend so ein anderer Typ (freak out) und einige Hansel lieferten eine „Breakdance“ Einlage.
Zwischen den Songs hat das Mädel uns dann „schwindelig“ gequatscht und noch nicht einmal 1 ½  Stunden gespielt (ohne Zugabe) wie uns später berichtet wurde.
Wieso später? Na ganz einfach wir sind nach 1 ¼ Stunden enttäuscht gegangen.
Sorry Anastacia, ich mag Dich ja aber mich hast Du das letzt Mal ins Konzert gelockt....grmllll.

So und nun in „Kürze“ ich muss gleich noch zu den Proben und bin dann den ganzen Abend „unterwegs“.
Auch habe ich viel Stress endlich meinen Schlangenbestand zusammen zu „bestellen“. Wir waren schon bei einigen Züchtern und werden in dieser und der nächsten Woche noch einige besuchen.

Über die Gründe für Schlangenzucht schreibe ich etwas später einen extra Eintrag.

Damit ihr einen ersten Eindruck bekommt, hier ein Blick auf meine Traumtierchen :-)
So Ihr lieben ich muss wech. Wünsche Euch allen:

Erfüllte Wünsche

06.03.2005 um 21:55 Uhr

Der Duft der Frauen

von: Mops

Stimmung: Ganz ruhig
Musik: U2 Live

Der Duft der Frauen

Aus Euren Kommentaren, lese ich heraus, dass Ihr der „lieben/bösen“ Maciela und mir nicht traut?! Zum einen glaubt Ihr, dass Maciela immer noch ein böses Mädchen ist, zum Anderen habt Ihr die Sorge, dass ich Lisa mit Maciela betrügen könnte.

Ich denke Ihr solltet ganze Sache etwas lockerer sehen. Was könnte denn passieren?

Ja ich mag Frauen! Ich bin fasziniert von den Ladys seit ich denken kann. Schon mit 4 Jahren war ich verrückt nach den „Trumpf-BH Model“ im Schwarz Weiß Fernsehen :-) Ich wusste immer, dass Frauen toll sind und als ich Solo war habe ich auch oft meinen Spaß mit diesen wundervollen Wesen gehabt (und umgekehrt hoffe ich). Aber ich bin doch nicht sooo blöd, dass ich mich nicht im Griff habe, wenn ein „heißer“ Hintern vor meiner Nase rumwackelt (Tschuldigung).

Gesetzt dem Fall, dass ich auf die Lady „reinfalle“, hätte ich doch so viele Probleme am Hals, dass es doch wirklich dumm wäre, für ein Wenig Spaß solch ein Risiko einzugehen. Außerdem würde das bedeuten, dass ich mit meinem kleinen Wirbelwind irgendwie „unzufrieden“ oder unglücklich wäre ODER schlimmer noch ich wäre ein so unbeherrschter und unreifer Schürzenjäger (wie Didi), dass ich für ein Bisschen Sex, meiner Liebsten weh tue.... Also ehrlich wirke ich unzufrieden oder unreif? Ganz zu schweigen davon, dass ich meine kleine „Raubkatze“ liebe und niemals verletzen möchte....
Nein, ich denke ehrlich, dass Maciela, nur ein wenig spielt. Es ist ihre Art ihre „Überlegenheit“ zu demonstrieren. Und sie kann das nur so gewagt machen, weil sie sich sicher sein kann, dass ich zu keinem Zeitpunkt darauf einsteige. Es ist ein Spiel, nicht mehr und ich  werde den Teufel tun und Lisa davon erzählen oder die Sache zu wichtig nehmen. Unterm Strich  ist es interessant zu sehen, wie Maciela immer mal wieder in die Rolle des „bösen“ Mädchen zurückfällt. Ich denke sie hat diese Rolle so lange gespielt, dass sie gar nicht anders kann als sich so „drastisch“ wie in der Sauna auszudrücken.
Denn was hat sie mir denn in Wirklichkeit sagen wollen? Sie hat sich dafür entschuldigt, dass Sie mich beleidigt hatte und sie  hat klar gemacht, dass zwischen uns aus „Respekt“ vor Lisa nix laufen wird. Ich finde für eine Frau mit ihrer „Vergangenheit“ ist das schon ein recht  guter Anfang. Und da Maciela eben Maciela ist, konnte sie nicht einfach nur kommen und „Entschuldigung“ sagen. Sie musste es genau so machen wie sie es getan hat, sie konnte gar nicht anders....
Außerdem denke ich, dass es ihr Spaß macht mich in solche Situationen zu bringen. Und seien wir mal ehrlich es war schon ein Erlebnis, das man nicht aller Tage hat :-) Und ich bin froh, dass mir immer mal wieder solche Sachen passieren..... Ich finde jedenfalls, seit Lisa in mein Leben getreten ist wird es nie langweilig....

Kommen wir mal zu den unerfüllten Wünschen und Sehnsüchten. Sollte ich jemals an den Punkt kommen, wo ich mich in meiner Beziehung unbefriedigt und unerfüllt fühle und schaffe es nicht dieses Problem mit meiner Partnerin zu „lösen“. Werde ich ganz sicher anfällig für „Abenteuer“. Aber an diesem Punkt bin ich nicht und ich hoffe, dass ich immer in so guten Händen sein werde, dass dieser „Fall“ niemals eintritt.
Was Maciela natürlich interessant macht und mich zu einem Teil auch fasziniert ist, dass sie in ihrer Art viele Wesenszüge von Lisa hat nur eben auf eine härtere und „bösere“ Weise. Und das ist eigentlich das faszinierende an den Beiden. Sie sind wie zwei Seiten einer Münze. Und es macht einfach Spaß diese beiden Aspekte zu beobachten.
Also keine Angst, der Onkel Mops hat alles im Griff (hüstel) :-)
Und was das nackt in die Sauna gehen betrifft (Sweet Tenchi). Es kommt auf die Sauna an. Es gibt Saunen da hocken alle züchtig verhüllt und es gibt welche mit großen Bade und Welness- Bereichen, da ist man eben etwas „freizügiger“. Ich mag es eben so... Aber es gibt auch extra Frauentage, da muss Didi dann draußen bleiben ;-)
So was ist noch passiert? Ach hat mich jemand im Fernsehen gesehen? Nicht? Na ihr passt ja auf....

Tja und dann wurde es mit meiner Stimme so schlimm, dass ich in der nächsten Woche zu einem Spezialisten gehe. Es steht definitiv die Möglichkeit im Raum, dass ich meine Musik-Karriere an den Nagel hängen muss. Was ich aber als nicht so schlimm empfinde. Irgendwie habe ich diesen Zirkus auch mehr als satt. Aber wir werden ja sehen.....
Dann bin ich gerade dabei mir wieder eine Schlangenzucht aufzubauen (hatte früher ja schon mal eine). Morgen fangen wir an die Anlage in meinem Haus aufzubauen. In der letzten Woche war ich schon bei verschiedenen Züchtern um mir einen „Bestand“ zusammen zu bestellen. Vielleicht fahre ich  ja nächstes Wochenende noch nach Hamm zur Reptilien-Börse. Solltet Ihr Euch auch mal anschauen. Ist eine tolle Sache :-).

Und dann habt Ihr mit Recht nach Didi gefragt. Ja wir haben uns wieder vertragen. Allerdings ganz unspektakulär so, dass ich es eigentlich nicht weiter ausbreiten wollte. Allerdings ist mir erst jetzt bewusst was für ein Casanova, mein Kumpel ist. Durch Zufall habe ich erfahren mit wem Didi in den letzten Jahren alles „im Bett“ gewesen ist.... Ohne Worte. Das schlimmste ist, dass er echt alles genommen hatte was nicht schnell genug auf die Bäume gekommen war. Von 17 bis 55 war da alles dabei. Also echt...da meint man, man kennt seinen Kumpel und stellt fest, dass er ein „Doppelleben“ geführt hat...... Also das muss ich erst mal verdauen.
Ja Ihr lieben das soll es in Kürze gewesen sein.

Wünsche Euch eine tolle Woche und Bussi für die vielen „besorgten“ Kommentare. Aber vertraut mir ich mach schon keinen Scheiß....oder doch? ;-)
Ach ja hier noch ein Foto von meiner Nordpolexpedition. (hi hi)  
    

02.03.2005 um 10:10 Uhr

In der Sauna ODER: Feuchte, heiße Körper reiben sich aneinander (hi hi)

von: Mops

In der Sauna und ein Mops in der Klemme :-) ODER: Feuchte, heiße Körper reiben sich aneinander (Hüstel, aber den Titel wollte ich mir nicht entgehen lassen :-)
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Das kalte Wetter hat uns so genervt, dass wir gestern beschlossen in die Sauna zu gehen. Wir das waren Manni, Didi (der ja wieder lieb ist) Lisa und meine Wenigkeit. Wir haben in der Nähe ein echt cooles Saunahaus, das hier als „Geheimtipp“ gilt. 5 Saunen, das Ganze aufgemacht wie ein Römisches Badehaus. Mit Säulen, Mosaiken und Wandmalereien. Dort konnte man wunderbar entspannen, und hatte seine Ruhe, weil der Laden eben nicht so überlaufen war wie die Oase am Weserpark.
Manni und ich wir hatten mit Lisa vereinbart, dass wir sie zuhause abholen würden um dann gemeinsam, zum Saunahaus zu fahren. Didi, wollte uns dort treffen.

Als wir bei Lisa vor dem Haus stoppten, blieb Manni im Auto und ich sprang schnell raus um meine Kleine abzuholen. Lisa bewohnte ein hübsches kleines Cottage auf dem Gut ihres Onkels. Ich traf meinen „Herzbluttropfen“ in der Küche, wo sie noch schnell einen O-Saft runterkippte. Sie strahlte mich an und stürzte sich mit „Anlauf in meinen Arm, schlang die Arme um meinen Hals und küsste mich herzhaft mit ihrer O-Saft Schnute. Na ja Vitamine sollen ja gesund sein:).
Ich schnappte mir ihre Saunatasche und wollte schon los toben, als sie mich noch mal umfasste und mit unschuldigen Blick musterte. „Liebst Du mich?“ Fragte sie und konnte sich dabei nur schwer ein Grinsen verkneifen. Nun schrillten bei mir die Alarmsirenen. Immer wenn sie mit auf die Tour kam, musste ich mit einer Überraschung rechnen....
„Ist das eine Fangfrage“, erwiderte ich misstrauisch. Nun konnte sie sich ein breites Grinsen nicht  mehr verkneifen. „Komm schon, Du liebst mich doch!“
„Und wenn?“
Nun hob Lisa „abwehrend“ in gespielter Erwartung eines „Wutausbruches“ die Hände. Dabei verzog sie feixend das Gesicht. „Mein Mutter und Maciela, kommen mit in die Sauna. Ich konnte sie nicht abwimmeln...“
Nun muss ich erklären, dass es der Don tatsächlich geschafft hat, dass seine Töchter wieder etwas entspannter miteinander umgingen. Ich möchte zwar nicht behaupten, dass sie nun gleich die „besten Freundinnen“ wurden, aber insbesondere bei Lisa hatte sich in ihrer Einstellung zu ihrer Schwester einiges getan. Aus langen Gesprächen wusste ich, dass meine Kleine wohl eingesehen hatte, dass Maciela, damals noch sehr jung war und sich seit dem doch schon sehr verändert hatte.
Außerdem hat Lisa für sich erkannt, dass ihr ihre Familie fehlte und sie sich nach der Geborgenheit sehnte, die nur Eltern zu geben, in der Lage sind.
Auch wenn ich gelegentlich etwas vernachlässigt wurde so blühte mein kleiner Engel gerade durch den Besuch und die Gegenwart ihrer Eltern, auf. Ich habe sie noch nie seit dem wir uns kennen, so glücklich und ausgeglichen erlebt. Allerdings behagte mir der Gedanke nicht sonderlich, mit „Mutti“ und „Schwesterchen“ nackt und schwitzend in der Sauna zu hocken. Nennt mich prüde aber irgendwie, war mir der Gedanke unangenehm. Auch wusste ich nicht, wie Mutti auf Manni und Didi reagieren würde. Die Beiden konnten ja doch schon etwas „merkwürdig“ sein.
Ich ließ die Saunatasche fallen und schaute meine kleine verzweifelnd an. „Ach nööö!“
Lisa sah mich mitleidig an und strich mir sanft über das Gesicht. „Ach komm schon, so schlimm ist das doch nicht.“ Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste mich zärtlich auf den Mund.“ Ich kniff „Bockig“ die Lippen zusammen und schob sie grimmig von mir weg. Schmollend hob ich ihre Saunatasche auf und drückte ihr das Ding demonstrativ in die Hand. „Hier die falsches Luder, trag Dein Gelumpe selbst, „foppte ich sie immer noch in gespieltem Groll. Lisa tat übertrieben schuldbewusst, und schlurfte mit hängendem Kopf hinter mir her.
Im Wagen informierten wir Manni, dass Mutti und Maciela, uns begleiten würden. Am Haupthaus sammelten wir dann die Beiden Ladys auf und ab ging es in die Sauna...grmll.
Mir war das schon etwas unangenehm. Wegen Mutti und Maciela. Ich mochte den Gedanken nicht, dass sie mich so ganz nackt sahen. Außerdem konnte man nun alle meine Tätowierungen sehen, die sich vom Rücken über beide Schultern bis zu den Oberarmen zogen. Nicht dass ich mich deswegen schämte (schon weil es echt cool ausschaut), aber einen „Schwiegersohn“ hatte sich Mutti vielleicht nicht ganz so „Bemahlt“ vorgestellt.

Übrigens kann man gar nicht in der Sauna sitzen ohne sich mit den Körpern der anderen  schwitzenden Menschen zu beschäftigen. Folglich wird einem selbst auch immer schmerzlich bewusst, dass man eben nicht mehr (ganz so) wie Pitt Brett aussieht :-) Aber man kann sich ja mehr mit den „Besonderheiten“ fremder Körper beschäftigen und so von den eigenen „Unzulänglichkeiten“ ablenken. So fiel mir bei Maciela auf, dass sie einen wahnsinnig schönen und grazilen Körper hatte, der aber einige mächtige Narben, trug. Nicht, dass die Narben ihren Körper unattraktiv machten. Vielmehr gaben ihr diese verheilten Wunden ein ganz bestimmtes Credo, das man durchaus als faszinierend bezeichnen konnte. Dennoch gewann ich erst jetzt eine Vorstellung wie schwer Lisas Schwester seiner Zeit verletzt wurde. Nachträglich beschlich mich ein Gefühl des Bedauern und des Mitgefühls. Sie hatte tatsächlich fürchterlich, unter Ihrem Fehler gelitten. Und ich kann mir vorstellen, dass es für eine schöne Frau, mit einem derart „tollen“ Körper sehr belastend sein musste, mit so fürchterlichen Narben leben zu müssen.
Unwillkürlich verglich ich Lisa mit Maciela.
Die Beiden Schwestern, waren vom Körperbau her höchst verschieden. Maciela, war sehr schlank, und durchtrainiert ohne muskulös zu wirken, während Lisa zwar auch schlank war dabei aber sehr weibliche (Latina) Rundungen hatte und recht kraftvoll und muskulös war. Auch war Lisas Haut dunkler als die von Maciela. Dafür waren Macielas Augen fast schwarz, wohingegen Lisa einen warmen, dunkelbraun Schimmer in den Augen hatte. Lisa hatte eine lockige, lange „Löwenmähne“ und Maciela langes, glattes Haar. Nur die Farbe der Haare war bei den Beiden gleich, schwarz. Und dennoch konnte man gut erkennen, dass die Ladys Schwestern waren. Das lag hauptsächlich an der Ähnlichkeit in den Augen und in bestimmten Gesichtszügen. Unnötig zu erwähnen, dass sie den gleichen spöttischen Blick hatte, den sie augenscheinlich von ihrem Vater geerbt hatten.     

Mir fiel übrigens auf, dass mein Kumpel Didi, immer wieder lüsterne Blicke über Macielas und Lisas Körper gleiten ließ. Keine Frage, Didi war Genießer und ließ es sich nicht nehmen ein Paar Augen voll zu nehmen. Weiterhin waren wohl noch einige andere Frauen anwesend, die ihm ebenfalls gefielen. Erstaunlicher Weise war es Manni, der Didi zurechtwies und ermahnte, nicht ganz so offensichtlich „zu beobachten“. Ich war froh, dass Manni derjenige war, der Didi darauf aufmerksam machte, dass es sich nicht gehört nur wegen der nackten Frauen in die Sauna zu gehen :-). Schließlich hatten Didi und ich erst Frieden geschlossen und ich wollte nicht wieder als Spielverderber dastehen.
Außerdem passte es mir nicht, dass er meine Kleine, so lüstern musterte. Ich wollte gar nicht wissen was so in seinem Kopf passierte. Auffällig war in diesem Zusammenhang wie oft mein Kumpel ins kalte Tauchbecken stieg....

Lisas Mutter, ließ uns weitgehend in Ruhe. Nach 2 Saunagängen, verließ sie uns und gönnte sich einen echten wellness und beauty Tag, im zum Saunahaus gehörigen Kosmetiksalon.

Manni hingegen, dozierte, während Lisas Mutter sich eine Massage gönnte, Didi im Dampfbad saß (einige andere Frauen „bespannerte“) und wir auf Lisa und Maciela warteten, die es deutlich länger als wir in der Hitze aushielten, über den Grad der Körperbehaarung und Intimrasuren einiger Saunisten :-).
Da ich gerade nicht anderes zu tun hatte, ließ ich Mannis Weisheiten über mich ergehen :-)
Früher, (also in Mannis Jungend und wie ich zugeben muss auch in meiner Jugend) so erklärte mir mein Kumpel hätten sich die Frauen und Mädchen kaum die Körperhaare entfernt. Es hatte eine ganze Weile gedauert, bis einige anfingen, sich die Haare am Körper zu entfernen. „Und heute?“ sagte Manni nachdenklich. „Sind nicht nur die Frauen enthaart nein auch die Kerle, entfernen sich jedes noch so kleine „Härchen“. Und wenn ich mich so umschaue, scheint die natürliche Schambehaarung bei jungen Frauen und Mädchen nicht mehr zu existieren oder nur noch aus einem schmalen Strich zu bestehen! Außerdem sind heute ja wohl alle jüngeren Damen gepierct. Und das an Stellen, da möchte ich keine Nadel durchgestochen bekommen.“

Ich sah meinen Kumpel nachdenklich an. Offengesagt wunderte ich mich über die Gedanken, die er sich so machte. „Du klingst ja so als ob dich das stört.“ Manni schüttelte den Kopf. „Nein, das stört mich nicht! Ich finde das toll...Ich wundere mich nur wie sich die Sitten ändern, und wie leicht man diese Veränderungen akzeptiert und verinnerlicht. Weißt Du Früher, war es oft so, dass Frauen mit unrasierten Beinen oder Achseln zu sehen waren und man hatte das für ganz  normal gehalten.“ Er lachte leise. „Ich kann mich noch daran erinnern wie im Sommer viele meiner Lehrerinnen in Rock und ärmellosen Tops, unrasierten Beinen und mit Büscheln unter den Achseln in die Schule gekommen sind.“ Er lachte. „Und genau aus diesem Grunde bin ich bestimmt Schwul geworden.“ Er sah sich grinsend um. „Ja das war damals meine Prägephase und wenn die Frauen damals alle etwas „leckerer“ ausgesehen hätten...“ Er zuckte die Achseln. „Wer weiß?“
Ich musste lachen.“ Das ist eine gewagte Theorie, mein Freund“.
In diesem Augenblick kamen Lisa und Maciela aus der Sauna, sprangen unter die kalte Dusche und gingen hinterher geradewegs in das kalte Schwimmbecken, das in der Mitte des Saunahauses in der Art eines Römischen Tauchbeckens angelegt war. Direkt daneben gab es ein etwas wärmeres Schwimmbecken mit tollen Mosaiken im Boden. Lisa winkte nach mir und gab mir zu verstehen, dass ich auch ins Wasser kommen sollte. Manni wollte nicht mitkommen also überwand ich meine „Abscheu“ und stieg in das kalte Wasser. Lisa nutzte, die Gelegenheit und schwamm gut gelaunt in meine Arme, sie küsste mich, leidenschaftlich und hatte ihre Hände (ganz zufällig) gelegentlich, dort, wo sie nicht unbedingt sein sollten (hüstel). Sie sah toll aus, die nassen Haare glatt nach hinten gestrichen In solchen Momenten, wurde mir immer wieder bewusst, was dieser kleine Spanische Teufel für mich bedeutete. Immer wieder schmiegte sie sich beim Schwimmen an mich. Was zwar toll war, sich aber für ein gut erzogenes Mädchen nicht gehörte....-Das Frauen immer wieder versuchen müssen einen Mann in der Sauna „in Verlegenheit“ zu bringen :-)
Sie lachte mich unschuldig an. „Noch böse?“
Ich verzog das Gesicht in gespieltem Groll.“ Das klären wir später, Du fieses Biest!“ Sie lachte und bespritzte mich mit einer Fuder Wasser. Mir wurde es zu kalt und ich beschloss ins „wärmere“ Becken zu wechseln.

Faul lehnte ich mich dem Rücken gegen den Beckenrand und strampelte ein wenig im Wasser.  Das Becken hatte einen abfallenden Boden und war an der tiefsten Stelle 1,80m tief.
Ich konnte also an der tiefsten Stelle noch bequem stehen.

Nach einer Weile wechselte auch Maciela ins wärmere Wasser, während Lisa sich in ihren Saunamantel hüllte und mir signalisierte, dass sie etwas zu trinken aus der „Saftbar“ holen wollte. Ich beobachtete Maciela, die tauchend und schwimmend durchs Becken kurvte.
Ich sah sie beim Schwimmen und wunderte mich, wie sich das Verhältnis zwischen Ihr, mir und Lisa entspannt hatte. Je besser sich  die Schwestern verstanden, desto zugänglicher wurde Maciela, auch mir gegenüber. Ihre anfänglich „schroffe Art“ wich einem eher schüchternen, unsicheren Verhalten.
Ich kam zu der Überzeugung, dass ihre harte und spitze Art nichts weiter als Fassade war und wie eine Art „Schutzwall“ verhindern sollte, dass man merkte, wie weich  und verletzlich sie in Wirklichkeit war. Und nun, wo Härte und Bösartigkeit nicht mehr „angebracht“ waren, fehlten Maciela einfach sämtliche „Schutzmechanismen“ im Umgang mit den Menschen ihres Umfeldes.
Erst vor Kurzem traf ich sie schon früh morgens auf dem Gut ihres Onkels in einen langen dicken Wintermantel gehüllt, und mit einer bunten Strickmütze auf dem Kopf, im Schnee stehend an der Staffelei. Mit rot gefrorener Nase, mahlte sie dort ein wirklich tolles Bild des Hofes bei Sonnenaufgang im Schnee. Ich erkannte, dass sie schon sehr lange in der Kälte gestanden hatte und völlig unterkühlt war. Ich sprach sie an und riss sie aus ihrer verbissenen Malerei. Dieser Blick, den ich in dem Moment erhaschen konnte, als sie mich erschrocken ansah, sprach Bände und offenbarte, mir wie es in Macielas Innenleben aussah. Ich konnte dort jedenfalls nichts böses oder falsches erkennen. Wohl aber sah ich, dass sie empfindsam und verletzlich war, weit mehr als jeder andere Mensche den ich kannte. 

Unvermittelt wechselte sie beim Tauchen dir Richtung und schwamm unter Wasser auf mich zu. Ihre Hände umfassten meine Hüften und sie zog sich auftauchend an mir hoch. Da sie in dieser Wassertiefe nicht mehr stehen konnte, fasste sie links und rechts von mir den Beckenrand und drückte sich ganz dicht an mich. Ihre Beine schlang sie um die meinen. Das war eindeutig zu nah und zu intim. Ich bewegte mich nicht und ließ meine Arme ausgestreckt am Beckenrand liegen. Ich war überrascht und wusste nicht gleich wie ich reagieren sollte. Ich konnte ihr ja schlecht eine knallen und sie wegstoßen. Außerdem wusste ich, dass Maciela, wohl eine solche Reaktion erwartete. Sie sah mich  einen Moment lang ganz sanft aber spöttisch lächelnd an. Ich sagte mit trockenem Hals: „Maciela, das ist eindeutig zu nahe!“ Sie drückte sich noch etwas dichter an mich und sah mich nun ernst an.“ Elisa und ich  sind auf einem ganz  guten Weg, und ich bin froh, dass es so ist.“ Ein herber Zug spielte um ihre Lippen. Und sie ließ den Oberkörper nach hinten ins Wasser gleiten, hielt mich mit ihren Beinen jedoch noch umschlungen wodurch ihr Becken etwas Abstand zu meinem Becken gewann. Wohl unnötig zu erwähnen, dass Lisa ausgeflippt wäre hätte sie diese Szene beobachtet. „Ich habe früher stets versucht Elisa, die Freunde auszuspannen, weil ich ihr wehtun wollte und ihr zeigen musste, wer von uns die „Bessere“ ist.“ Sie tauchte den Hinterkopf ins Wasser und sah  mich abschätzend an. „Ich habe nicht vor, ihr wieder weh zu tun.“ Ich verzog das Gesicht. „Dann sollten Sie mich nicht so berühren wie Sie es gerade tun. Lisa würde Sie “töten“ wenn Sie das hier sieht.“
Maciela lachte amüsiert. „Die Bedienung an der Bar ist nicht sooo schnell.“ Sie zog sich mit den Beinen wieder dichter an meinen Körper, wobei sich ihr Becken fest auf meines presste. Sie hielt sich nun wieder links und rechts am Beckenrand fest und „klemmte“ mich so fest zwischen sich und Beckenwand ein. Sie brachte ihr Gesicht dicht an meines und ließ unvermittelt für einen Augenblick, die Maske des „bösen“ Mädchen fallen. Ihr Blick wurde weich- fast zärtlich. „Ich habe gesagt, dass ich Sie unattraktiv, zu alt und etwas übergewichtig finde Senor Mops?!“ Ich verzog das Gesicht. „So in etwa haben Sie sich ausgedrückt!“ Ich schluckte schwer. Die Situation war einfach unglaublich. „Maciela, sie sollten nun etwas Abstand nehmen, ich will nicht erst „grob“ werden müssen.“
Sie ignorierte meine Worte, sah mich immer noch sehr sanft an und sprach den ganz leise weiter, ohne den Druck von meinem Körper zu nehmen. „Ich habe gelogen! Ich finde Sie nicht zu alt oder unattraktiv. Ich wollte Ihnen nur weh tun, als ich das sagte.“

Ich nickte. „Schon klar!“

Sie schüttelte leicht den Kopf. “Nein, es ist noch nichts klar. Sie gefallen mir unabhängig davon, dass Sie der Freund meiner Schwester sind. Und auch wenn ich Elisa zum ersten Mahl ihr Glück von herzen gönne, ertappe ich mich  dabei, wie ich sie um dieses Glück beneide. Ich beneide sie um Sie, Senor Mops“ Sie löste sich nun von mir und ließ sich etwas nach hinten ins Wasser gleiten. Wobei sie sich nun mit den Händen an meiner Hüfte festhielt. „Es wird nie etwas zwischen uns sein Senor Mops, auch wenn Sie mir sehr gefallen!“ Sie machte eine kurze Pause. „Ich glaube, das schulde ich meiner Schwester....“

Sie ließ mich nun endgültig los und trieb etwas von mir weg. Sie lächelte spöttisch als sie bemerkte wie ich aufatmete. „Aber nun wo Sie schon fast zur Familie gehören, könnten wir doch wenigstens auf das „Sie“ verzichten, oder?!“ damit war ich einverstanden. Ich sah nun zu, dass ich aus dem Wasser kam und schmiss mich, in meinen Saunamantel gewickelt neben Manni auf eine Liege. Als Lisa zurück kam, sah sie mich besorgt an. „Mops, Du bist ganz bleich, geht es Dir nicht gut? Sie legte sich zu mir auf die Liege und strich mir sanft mit der Hand durchs Gesicht. „Du solltest mit den Saunagängen etwas vorsichtiger sein. Nicht, dass Du mir hier umkippst.“ Ich nahm sie in den Arm und strich ihr durch das feuchte Haar.

Sie hatte recht, in der Sauna sollte man vorsichtig sein..........