Lustreise
Ein wichtiger Geschäftspartner von uns (nennen wir ihn mal Dino) Lebt ganz feudal in einer fetten Villa bei München. Und jedes Mal, wenn man bei Dino zu Gast ist um irgend welche Geschäfte zu planen und zu besprechen, ist das wie ein Aufenthalt in einem Luxushotel. Es gibt dort von allem im Überfluss und was ganz wichtig für die Herren ist: Dino kennt einige der schönsten Frauen. Also reißen sich immer alle darum, den Boss zu begleiten, wenn er mal wieder Dino besucht. So in dieser Woche stand also mal wieder ein „Dino-Besuch“ an. Ich hatte ja von dem Riesen-Geschäft erzählt, bei dem es um „alles oder nix“ ging. Nun wir haben den Zuschlag bekommen und Dino ist bei dieser Geschichte ein wichtiger Partner. Da ich wegen einer Gerichtsverhandlung, bei der ich unsere Firma vertreten musste, nicht mit nach München konnte (wollte.:) bereitete ich in nächtelanger Feinarbeit die Verträge vor und übergab die Dinger dem Boss, damit er die Geschichte mit Dino abschließen konnte. Ich empfahl gleichzeitig, Simon, einen wirklich fähigen Mitarbeiter von mir, mit nach München zu nehmen. Simon kannte sich genau so gut mit dem Vertragswerk aus wie ich. Aber hört der Boss auf mich? NEIN. Statt dessen fahren Mr. Smart, der zweite Chef, MEINE Sekretärin und (Achtung) Maciela mit nach München. Mal ganz zu schweigen davon, dass die anderen Mädels in der Firma, stinksauer auf Maciela sind und Simon, sich voll zurückgesetzt fühlt und aus Protest Ersteinmahl eine Krankmeldung rein gereicht hat, reiste die geballte „Inkompetenz (ausgenommen meine Sekretärin)“ zu unserem wichtigsten Vertragspartner.
Nun ja, „Shit happens“.
Doch dann kommt das Beste: Ich bin gerade in Hamburg aus dem Gericht raus klingelt mein Telefon. Mein Chef, teilt mir mit, dass Dino einige Details des Vertrages besprechen möchte und natürlich von unserer „Heldentruppe“ niemand durch blickt. Also Flug über die Firma gebucht, Rita informiert, dass sie sich um Hundi kümmert, Lisa angerufen und den üblichen „Schatz tut mir Leid“ Spruch abgelassen und ab nach München. Zum Glück und aus Erfahrung habe ich immer einen gepackten kleinen Koffer im Kofferraum mit den nötigsten Sachen für 2 Tage.
Ich
komme also relativ spät bei Dino an. Das Abendessen ist schon gelaufen und es
herrsch allgemein fröhliche und lockere Atmosphäre. Smart dreht seine Runden im
Hauseigenen überdachten Swimmingpool und „geiert“ Maciela an, die auf einer
Lieg am Poolrand liegt und sich mit dem zweiten Chef unterhält, der in einen
Bademantel gehüllt auf einer Bank neben ihrer Liege hockt. Der Boss und Dino sitzen im Wintergarten,
von wo man einen tollen Blick auf den Pool hat und qualmen dicke Zigarren und
trinken teuren Schnaps. Dino, ist ein „Urbayer“ der immer mächtig auf
„Sizilianer“ macht. Das heißt immer braun gebrannt, Goldkettchen, Pomade im
schwarzen Haar. Sieht man von diesen „spleenigen“ Äußerlichkeiten ab, ist er
ein netter Kerl und gewiefter Geschäftsmann.
Er hat Charakter und legt Wert auf bestimmte Dinge, wie Integrität,
Kompetenz und auch „Worttreue“. Dino mag mich und umarmt mich freudig zur
Begrüßung, er legte vertraulich den Arm um meine Schultern (was lustig war,
weil er viel kleiner ist als ich) und zog mich gleich aus dem Wintergarten und
führte mich direkt in seine Bar, wo er hinter dem Tresen einen Doppelten Whisky
für mich eingoss und mich schweigend mit seinen blauen Augen fixierte während
ich einen kräftigen Schluck nahm.
Er
grinste breit und herausfordernd. „Dir ist doch klar, dass Du mir was
schuldest, dafür, dass ich auf Deine Anwesenheit hier bestanden habe?“
Ich
hielt ihm mein leeres Glas hin.“ So schlimm?“
Er
nickte grinsend. „Wen ich gewollt hätte, hätten mir diese Deppen ihre Firma auf
dem Silbertablett serviert.“ Er hatte immer noch die Zigarre in der Hand und
sah zu wie ich einen weiteren Schluck nahm. „ Sie haben in den Verhandlungen so
viel Zugeständnisse gemacht, dass ich hinterher Euren Laden kassieren hätte
können.... Was mit eigentlich gefallen würde, weil Du dann für mich arbeiten
könntest.“
Ich
lächelte wissend. „Und was hat Dich abgehalten?“
Er
zeigte seine teuren Kronen. „ Es macht einfach keinen Spaß, einen Wehrlosen
über den Tisch zu ziehen.“
Nun
mussten wir beide lachen. „Schlage niemals eines dummen Mannes Geld aus“,
ermahnte ich ihn.
Dino
lachte und klopfte auf den Tresen. „Führe mich nicht in Versuchung!“ Er winkte
eine junge Dame rein. „Sandra, besorge etwas zu essen für meinen Freund und
zeige ihm anschließend sein Zimmer.“ Er zwinkerte mir zu. „Das wird eine lange
und harte Nacht, und wehe Du gibst nicht alles...“
Nun ganz so lang und hart wurde es dann doch nicht. Dino und ich verhandelten im Beisein meiner Sekretärin, die alle Änderungen in den Verträgen auf meinem Laptop mitschrieb, bis 01:30 Uhr dann waren alle Äderungen durch und Dino setzte zufrieden Grinsend seine Unterschrift auf das Papier. Wir waren beide zufrieden und hatten einen guten Vertrag ausgehandelt. Außer uns schliefen schon alle im Haus und kurz nach dem meine Sekretärin sich zur Nacht verabschiedete verzog sich auch Dino zu Sandra ins Zimmer.
Ich schnappte mir ein Glas und eine Flasche „G. Grant“, löste den Schlips und schmiss mich auf ein fettes Ledersofa, im Wintergarten, neben dem Pool. Ich legte die Füße auf den schicken Glastisch und starrte sinnierend auf den Swimmingpool. Das war ein ungemein beruhigender Anblick, das Becken wurde von einer Vielzahl runder Lampen „unter Wasser“ beleuchtet. Ansonsten brannte kein Licht am Pool. Das Wasser reflektierte sich an der Decke und warf bizarre Muster in den Raum. Der Whisky tat langsam seine Wirkung und ich legte müde meinen Kopf auf die Weiche Sofalehne. Plötzlich nahm ich eine Bewegung neben mir war. Ich drehte meinen Kopf und sah, dass Maciela im Türrahmen stand und mich schweigend musterte. Sie trug ein langes, weißes- Nachthemd, das von dünnen Trägern gehalten wurde und im Gegenlicht der Flur Beleuchtung einen atemberaubenden Blick auf ihren Körper ermöglichte. Ihr langes schwarzes Haar umspielte ihr hübsches Gesicht, mit den geheimnisvollen schwarzen Augen. Sie ließ mir Zeit sie ausgiebig zu betrachten, dann kam sie barfuss, mit katzenhafter Geschmeidigkeit näher. Sie trat wortlos hinter das Sofa und legte ihre Hände vorsichtig auf meine Schultern. Langsam und sehr geübt fing sie an meine (tatsächlich total verspannten) Schultern zu massieren. Mittlerweile war es nicht mehr so ungewöhnlich, dass Maciela so vertraut mit mir umging, selbst in Lisas Beisein, berührte sie mich immer wieder einmal und neulich als ich den Jungen Hund, mit aufs Gut gebracht hatte (andere Geschichte- kommt noch) hat sie mich sogar umarmt und mir einen Kuss auf die Wange gegeben. Zu meinem Erstaunen scheint das alles Lisa überhaupt nicht zu stören. Sie genießt wohl den friedlichen Zustand so sehr, dass sie sich nichts schlimmes dabei denkt.
Bei mir hingegen gehen in Macielas Gegenwart immer auch die Alarmsirenen an....
Aber ihre Massage tat mir gut und ich genoss es, dass sie dabei nicht redete sondern nur schweigend massierte. Nach einer Weile, ich wäre fast eingeschlafen, stand auch noch Mr. Smart in der Tür. Er musste bemerkt haben, dass Maciela ihr Zimmer verlassen hatte. Was einige Rückschlüsse auf seine Absichten zu ließ. Er war wohl verwundert und blökte mit seiner schleimigen Stimme: „Na was ist das denn? Eine Private-Party? Wenn das die Schwester wüsste.“ Ich warf ihm einen warnenden Blick zu und sagte: „Glauben Sie eigentlich, dass dies hier ein Schullandheim ist?“ Er wirkte sofort verunsichert und leistete sich aber einen anzüglichen Blick in Macielas und meine Richtung. „Sie habens nötig!“ Versuchte er aufzutrumpfen. Maciela stand immer noch hinter mir und massierte ruhig weiter. Ich wusste genau, dass sie ihn einfach ignorierte. Ihr war es egal was dieser „Affe“ dachte.
Ich
holte tief Luft gab mich wieder ihren kundigen Fingern hin und erwiderte ganz
leise aber immer noch gut hörbar. „Sagen Sie Smart, arbeiten Sie eigentlich
gerne in dieser Firma?“ Ich hörte wie er empört die Luft einsog. „Wollen Sie
mir drohen?“ gab er trotzig zurück. Ganz offensichtlich versuchte der „kleine“
Mann vor Maciela den „Helden“ zu spielen. Maciela hörte mit dem Massieren auf
griff sie sich mein Whiskyglas, schenkte sich einen mächtigen Schluck ein und
beobachtete Smart schweigend, während sie provozierend an dem Getränk nippte.
Ich sah ihn grimmig an. „Ich drohe ihnen nicht Smart!.... Ich verspreche ihnen
statt dessen, dass Sie, sollten sie in 3 Minuten nicht auf ihrem Zimmer sein,
Sie morgen nicht mehr in diesem Laden arbeiten.“ Ich konnte gut sehen, dass er mit sich rang, ob er es darauf
anlegen sollte.
Maciela
war es die ihm dann die Entscheidung erleichterte. Sie schlenderte lasziv wie
ein Katze auf ihn zu, brachte ihr Gesicht ganz dich an seines. Wobei sie ihn
mit ihren dunklen Augen provozierend musterte, wie ein lästiges Insekt. Und
dann sagte sie nur ganz leise. „Husch husch.“ Mit hochrotem Kopf stampfte der
wütende Mann davon. :-)
Ich
hätte laut los brüllen können vor lachen. Ja das konnte die Lady. Männern das
Gefühl geben, ein Idiot zu sein.
Als
Smart weg war, drehte sie sich schelmisch lächelnd zu mir um. „Das hat Spaß
gemacht, nicht wahr?“
Ich
verzog grinsend das Gesicht. “Eine lästige Pflicht.“
Sie
hockte sich mit angewinkelten Beinen neben mich auf das Sofa. “Das hat Dir doch
Spaß gemacht. Du liebst es andere „fertig“ zu machen“.
Sie
trank in kleinen Schlucken und sagte dann mit ihrer angenehm weichen Stimme:
“Die drei Kerle (damit meinte sie Smart, Boss und Co.) sind ziemliche
Dummköpfe, nicht war?“ Ich lächelte sie warnend an: „Du redest von Deinem
Boss.“ Nun lächelte sie spöttisch zurück. „Ich habe genau beobachtet, was in
der Firma und auch hier so passiert. Sie sind Dummköpfe.“ Sie zeigte ihre
strahlenden Zähne und wirkte nun kindlich unschuldig. Das waren Momente, in
denen Maciela ganz sie selbst war und keine Maske trug. „Wären sie keine
Dummköpfe, hätten sie mich nicht eingestellt.“ Nun musste ich grinsen. „Da,
hast Du allerdings recht.“
Ihre
Augen wurden schmal. „Du hättest mich
nicht eingestellt!“ Ich grinste böse. „Nichts persönliches, Du hast nur
keine Qualifikation!“ Sie lachte. „Du
bist eben kein Dummkopf!“ Sie stellte das Glas entschlossen auf den Tisch,
erhob sich und hielt mir ihre Hand hin. Komm wir gehen schwimmen, das wird Dir
gut tun. Ich hob scherzhaft, abwehrend die Hände. „Keine Badehose.“ (Obwohl mir
vorhin schon der Gedanke gekommen war, eine Runde im Becken zu drehen). Sie
lachte amüsiert. „Ich habe Dich schon
nackt gesehen. Aber ich kann ja weg sehen, wenn Du ins Wasser steigst.“ Sie
plinkerte mich unschuldig mit ihren langen Wimpern an.
„Nein, nein, Maciela, dann klemmst Du mich
wieder nackt an den Beckenrand und bringst mich in Verlegenheit.“ Sie beugte
sich zu mir hinunter und löste meinen Schlips. „Du kannst ruhig ins Wasser
gehen. Ich verspreche Dir nicht nackt ins Wasser zu springen und Dich in
Verlegenheit zu bringen. Und an den Beckenrand werde ich Dich auch nicht
drücken.“ Ich sah sie misstrauisch an. „Versprochen?“ Sie knöpfte mein Hemd
auf, strich mit ihren Fingernägel über meine Brust und grinste spöttisch.
„Versprochen und ich schaue auch nicht hin wenn Du ins Wasser gehst!...“
Sie hatte recht, dass Schwimmen tat mir wirklich gut, und beim Auskleiden hat sie mir brav den Rücken zugedreht. Ich planschte also etwas und schwamm hin und her. Maciela begleitete mich dabei immer amüsiert am Beckenrand. Sie sah toll aus in ihrem Nachthemd, wie sie so barfuss neben mir herschlenderte. Wir scherzten und plauderten nett und die Lady wirkte wirklich ausgelassen und ganz entspannt. Es war das erste mal, dass ich Macielas Gegenwart als angenehm und nicht irgendwie bedrohlich empfand.
Als ich in die Mitte des Pool schwamm glitt die Lady plötzlich mitsamt ihres Nachthemdes kopfüber ins Wasser. Sie tauchte bis zu mir in die Mitte und zog sich dann an meinem Körper hoch. Irgendwoher kannte ich diese Situation. Sie legte die Hände auf meine Schultern und drückte mich mit Schwung unter Wasser. Dann schwamm sie schnell laut lachend davon. Ich verzichtete auf das „Haschmich Spielchen“ und wartet bis sie sich wieder feixend näherte. Es machte mir großen Spaß, Maciela lachen zu sehen und zu beobachten wie sie sich völlig unbeschwert amüsierte. Ich wusste, dass die junge Frau, die dort im Nachthemd im Becken schwamm, die richtige Maciela war. Die, die ich bei so mancher Gelegenheit immer wieder Kurz hinter der harten und spröden Fassade erkennen konnte. Wir blödelten rum und machten Späße. Alles ohne, dass Sie versuchte mich in Verlegenheit zu bringen.
Schließlich, schwamm sie ganz langsam an mich heran und schlang die Arme um meinen Hals. Sie sah toll aus mit den nach hinten gestrichenen langen Haaren. Sie sah mich sehr ernst an. „Glaubst Du, wir landen jemals zusammen im Bett?“ Fragte sie leise aber mit einem ganz merkwürdigen Unterton in der Stimme. Ich sah sie einen Augenblick schweigend an. „Die Frage, Maciela die Dich umtreibt ist nicht die Frage ob wir Sex miteinander haben könnten. Sex hatte ich schon mit einigen Frauen und es hatte nicht immer eine tiefere Bedeutung...“ Ich strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Die Frage die Du Dir stellst, ist ob ich mich auch in Dich verlieben könnte, so wie ich mich in Lisa verliebt habe.“
Sie lächelte verlegen. „Und könntest Du?“.........
