Das Büro oder die Hexen von Eastwick
Stimmung: Gut
Musik: WASP. Wild Child
Das Büro oder die Hexen von Eastwick.
Wenn’s schneit, dann muss ich mir einfach meinen alten Geländewagen schnappen und mit Allrad über die verschneiten Straßen heizen :-).
Also in aller Frühe, raus Hundi eingepackt und erst mal im Scheinwerferlicht durch die nahe gelegene Sandkuhle „gebrettert“. Stressbewältigung a la Mops und Jacky :-).
Und dann nachdem Hundi noch haufenweise Schnee gefressen hatte, dacht ich es wäre ein guter Zeitpunkt um ins Büro zu fahren.
(hi hi) Da bin ich heute morgen im Büro der Erste 05:35 Uhr. Hundi immer im Schlepptau setzte ich den Kaffee auf schmeiße mein Lapptop an und lese in den Bloggs, checke E-Mails und erledige meine „liegengebliebene“ Post.
Nach und nach so ab 8:00 Uhr trudeln auch die Mitarbeiter ein. Und was muss ich feststellen? Mehr als die Hälfte der Belegschaft rennt mit Huste, Schnupfen, Triefnase oder Grippe durch das Büro. Ich also erst mal eine Duftlampe mit Zitrone und Orange gegen die Viren aufgestellt und alle Kranken nach Hause geschickt. Die Grippewelle greift nämlich nur so um sich, weil die Arbeitgeber so bescheuert sind und die Angestellten mit der Jobangst unter Druck setzen (habe ich im Fernsehen gesehen).
Na ja Chef hat dann ziemlich blöd gekuckt aber meiner Erklärung, genügte ihm und siehe da: Chef fühlte sich nämlich auch nicht und nahm die reduzierte Mannschaft als Anlass um ebenfalls nach Hause zu fahren und sich ins Bett zu hauen.
Nun hat meine (hi hi) Mildtätigkeit zur Folge, dass ich noch mit drei Leutchen, in der Firma hocke. Meine Sekretärin, Smart und eine neue echt schicke Mitarbeiterin, die ich heute zum ersten Mahl kennen gelernt habe. Die Schöne heißt Melanie, und ist ein echt niedlicher „Feger“ (T’schuldigung).
Ich überlegte gerade, ob ich den Rest auch nach Hause schicken sollte und die Firma bis nächste Woche, auf den AB als in Betriebsferien deklarieren könnte?! Als draußen der unverkennbare Klang von Lisas schweren Geländewagen erklang. Eigentlich eher der unverkennbare Klang einer Vollbremsung auf dem Kiesparkplatz. Ich ging zum Empfang und sah erstaunt, dass Lisa zusammen mit Maciela durch die Tür kommt. Die Beiden zusammen sind schon ein recht hübscher und beeindruckender Anblick. Amüsiert registriere ich, wie Smart schnell wieder in seinem Büro verschwindet.
Mir wurde bewusst, wie lange ich meinen kleinen Engel schon
nicht mehr gesehen hatte und sie nun zusehen, versetzte mir doch einen
undefinierbaren Stich in den Eingeweiden. Schon auf die Entfernung kann ich
erkennen, dass es meiner Kleinen wohl ähnlich geht, sie kann ein lächeln nicht
unterdrücken und mustert mich verführerisch mit ihren dunklen Augen. Maciela
hingegen hat wieder den Familieneigenen Spöttischenblick drauf. Ich kann mir
nicht helfen aber beide Frauen haben einfach etwas Raubtierhaftes an sich. Das
wird besonders deutlich, wenn sie so nebeneinander durch die Gegen „ziehen“.
Als Mann fühlt man sich dann sehr schnell wie ein Hammel, beim Anblick einer
Tigerin. Mal abgesehen, davon, dass ich erstaunt war, dass Lisa mit Maciela
unterwegs ist, fand ich es toll, dass sie tatsächlich Zeit fand um sich mit mir
zutreffen. Auch wenn wir gar nicht verabredet waren.
Jacky der Lisa erkannte humpelte voller Freude auf „seine
heißgeliebte Lisa“ zu und nahm ganze 2 Minuten Begrüßungsstreicheln in
Anspruch. Während Lisa Jacky „liebkoste“ warf sie mir immer wieder abschätzende
Blicke zu.
Dann endlich hatte Hundi genug und gab meine Kleine frei, so
dass auch ich etwas Aufmerksamkeit erhielt....
Nachdem, wir uns begrüßt hatten (Maciela war übrigens sehr
freundlich, fast schüchtern) und ich Melanie bat Maciela im Besprechungszimmer
einen Kaffee zu servieren. Verschwand ich mit Lisa in mein Büro. Schon bei der
Begrüßung konnte ich spüren, dass mein Engel irgendetwas auf dem Herzen hatte.
Als ich die Bürotür schloss schmiss sich Lisa schnell und entschlossen in
meinen Arm, drückte sich fest an mich. Ich finde es immer wieder berauschend,
sie im Arm zu halten. Sie ist so kraftvoll und geschmeidig und dennoch zart und
zerbrechlich. (Na ja, natürlich eine sehr subjektive Sichtweise :-).
Nach einer Ewigkeit, so schien es sah sie mich grimmig an
und ich konnte erkennen wie Gewitterwolken über meinen Kopf aufzogen.
„Gehöre ich zu Deinem Leben?“, fragte sie unvermittelt und fixierte mich mit ernstem, bitteren Blick. Ich nickte stumm. Hatte ich doch keine Ahnung, worauf sie hinauswollte. Sie knuffte mich, zornig mit der Faust gegen die Schulter. „Und warum, muss erst Dein bester Freund bei mir anrufen, damit ich erfahre, dass es Dir nicht gut geht? Und glaubst Du Jacky wäre mir so egal, dass Du mir nicht sagen musst, dass er Krank ist?“ Sie knuffte mich Nocheinmahl.
„Manni, ist eine Plaudertasche,“ wich ich ihrer Frage aus.
Zum Glück, kam meine Sekretärin mit zwei Tassen Kaffee rein und ersparte mir
eine tiefergehende Antwort. Lisa schmiss sich mit ihrer Tasse in der Hand in
meinen „Besuchersessel“ ich hockte mich auf die Schreibtischkante. Schweigend
nippten wir an dem heißen Gebräu. Immer wieder fing ich vorwurfsvolle Blicke
meiner Süßen auf. „Netter Bart,“ nahm sie das Gespräch wieder auf. Ich verstand
die Anspielung, hatte ich mich doch einige Tag lang nicht rasiert und nun einen
„schicken“ Bart im Gesicht.
„Ich bin überrascht Dich mit Maciela zu sehen! Ist da
irgendetwas passiert, was ich nicht mitbekommen habe?“ Frage ich interessiert und
fange mir einen giftigen Blick, von meinem kleinen Engel. „Anscheinend, haben
wir schon längere Zeit nicht mehr ernsthaft miteinander gesprochen. Sonst wären
wir wohl Beide besser darüber informiert, was mit dem Menschen geschieht, den
wir lieben“, erwiderte Lisa mit bitteren Unterton in der Stimme. Ich stelle den
Kaffee ab und hocke mich bei Ihr vor den Sessel. Sanft streiche ich ihr Haar
über dem Ohr beiseite und streichle ihren Nacken. „ Es ist nichts schlimmes
passiert. Ich war nicht gut drauf und einige Dinge laufen zur Zeit nicht so
gut, wie ich es gerne hätte.“ Wieder ein grimmiger Blick als antwort. „Nichts
womit ich Dich belästigen wollte...Außerdem, warst Du ja auch sehr
„beschäftigt“!
Lisa schüttelte unwillig den Kopf, setzte sich etwas auf und
drückte ihre Stirn gegen meine. „ Menschen, die sich lieben, sollten immer die
ersten sein, die erfahren, wenn es dem Partner nicht gut geht. Ganz besonders,
wenn sie wenig Zeit für einander haben, und so nicht alles bemerken was mit
ihren Lieben geschieht.“ Ihr Stimme war nun ganz sanft und geduldig. Sie sprach
nun wie mit einem „unverständigen“ Kind. „Mops, ich will wissen, was mit Dir
passiert, egal wo ich bin oder was ich gerade so treibe.... Schließe mich nicht
aus, wenn es Dir schlecht geht. Du nimmst mir damit jede Möglichkeit, für Dich
dazusein, wenn Du mich eigentlich brauchst!“
Manchmal staune ich einfach wie vernünftig und klug mein
Mädchen ist. Sie schafft es doch glatt, dass ein erwachsener Mann wie ein
dummer Junge dasteht. Wir redeten eine Weile und klärten, die Dinge uns
bewegten. Bevor Lisa sich zum Gehen anschickte (die beiden Ladys wollten shopen
gehen) fragte sie mich noch ganz sanft: „Möchtest Du heute Abend mit mir und
meiner Familie Essen gehen? Mein Vater will uns ausführen und er hat
ausdrücklich darauf bestanden, dass ich auch Dich einlade.“
Ich schüttelte desinteressiert den Kopf. „Nein, möchte ich
nicht! Offengesagt, kann ich das Wort Familie im Zusammenhang mit Dir nicht
mehr hören. Und auch Dony, fängt an mich zu nerven!
Lisa lächelte wissend, anscheinend hatte sie diese Reaktion
erwartet. „Und wie steht es damit?: Du lässt Dich heute Abend von einer gut
aussehenden, verdammt scharfen, jungen Dame in ein klasse Steakrestaurant
ausführen. Anschließend schleppst Du diese tolle Frau mit zu Dir nach Hause und
lässt sie erst am Morgen wieder gehen?“ Sie lächelte verführerisch. „Würde Dir
das gefallen?“
Ich verzog unschlüssig den Mund. „ Klingt gut, nur an welche
Frau hast Du da gedacht?“ Ich machte eine nachdenkliche Pause. “Ich könnte ja
mal mein Adressbuch durchforsten. Vielleicht finde ich dort irgend eine heiße
Braut, die heute Abend noch nix vorhat.“
Peng wurde ich wieder geknufft. Sie lachte in gespielter Empörung, ich hole Dich um „Sieben“ ab. Und rasier Dich,
Du siehst fürchterlich aus!“ Sie steckte mir eine Visitenkarte zu.“Und vergiss
nicht den Termin beim Tierarzt.“
Ich war überrascht. „Wir haben heute keinen Termin beim
Tierarzt.“
Meine Kleine tippte auf die Visitenkarte. „Heute 17 Uhr und
wehe Du kommst zu spät.“
Ich schaute auf die Visitenkarte. Diesen Doc kannte ich noch
nicht. „Was ist an dem Arzt anders als an meinem?“
Lisa küsste meine Hand und erwiderte schnippisch. „An IHR ist anders, dass sie sehr viel Erfahrung mit Gelenk und Knochenerkrankungen hat. Sie behandelt unsere Pferde und macht auch lahme Gäule wieder fitt. Geh hin!“
Interessanter Weise stellten wir beim verlassen meines Büros
fest, dass Smart um Maciela „herumschwänzelte“. Der alte Schleimer versprühte
wieder seinen „Schleimer-Charm“. Offensichtlich aber durchschaute Maciela, den
Kerl und beschäftigte sich lieber mit Jacky, der die zusätzlichen
Streicheleinheiten, sichtlich genoss. Smart war nur viel zu blöd zu bemerken,
dass er bei Maciela, chancenlos war. An ihrem genervten Blick konnte ich erkennen,
dass Maciela kurz davor war den Deppen eine „Rein zu hauen“. Man konnte über diese Familie ja sagen was
man wollte, aber die Ladys hatten Geschmack :-).

einen schönen abend wünsche ich dir..*kuss*
Naja, aber deine Süße ist ja intelligent und so wird das auch alles wieder *drück dich fest*
Vielen Dank und bitte nicht entäuscht sein wegen der \"Verdunkelung\" aber Nachteulen und schlaflose Gesellen, vertragen keine helles Licht ;-)
@ the_brain: Besonders die schmutzigen Details? Du willst aber auch immer alles ganz genau wissen oder?
@ SweetTenchi: Ja ich fühle mich ja auch schon wie ein Idiot. Allerdings denke ich mir, dass Lisa ruhig glauben soll, dass ich ein harte Kerl bin :-)
@ dinchen: The Mops soap? Ich hoffe bei Dir läuft es gut?!Gleich mal schauen...
@ blue: Das ist lieb von Dir. Nur leider ist meinem Spezi kaum noch zu helfen :-( Die Ärztin, sieht kaum eine Möglichkeit ihm wirkungsvoll zu terapieren:-/ Wir haben sehr viele Knochensplitter in den Gelenken gefunden. Und er läuft immer schlechter. Bekommt nun stärkere Schmerzmittel. Ich habe am Mittwoch einen Termin bei einem Akupunkteur. Damit wir etwas gegen die Schmerzen tun können. Das tut echt weh, ihn so humpeln zu sehen. Bricht mir das Herz.
@ Lordly: Hoffen wir mal das Beste, Liebe Grüße auch an NuMsI
@Justice: Na Dir merkt man das Nightlife aber an :-) Ich weiß ja: Kopf hoch lebbe gäht weidda.
Liebe Grüße an Euch alle und eine Runde *Gruppenknuddeln*
aber leider weiß ich ja schon, dass du die schmutzigen details für dich behältst ;-)