Maria Maria Maria......
Maria Maria Maria....
Oh man ist das schön zu sehen, dass doch noch welche von Euch hier sind. Und natürlich auch die Besten.... Super freu MOPS :-)Das mit dem Schreiben ist gar nicht so einfach. Als Familien-Vater (grins und hüstel gekünstelt) hat man ja immer irgendwie Äkschn.
Dabei war das am Anfang gar nicht so einfach. Klang ja alles nach super tollem Happy End und so... Aber Maria hatte ihr kurzes Leben lang im Heim gelebt und da ist es nicht einfach gewesen aus dem Nichts heraus eine Beziehung zu der Lüdden aufzubauen. Ich hatte als alter Knacker absolut keine Ahnung von Kindern und eine Gebrauchsanweisung haben die mir für meine kleine Zuckerschnute auch nicht mitgeliefert.
Hinzu kam noch, dass der kleine Fratz kein Wort Deutsch oder Englisch verstand und mein Spanisch eher dazu angetan war das richtige Essen oder Trinken im Restaurant zu bestellen.
Ganz anders Maciela, sie hatte von Anfang an alles im Griff; Konnte mit Maria umgehen als hätte sie ihr ganzes Leben mit der Kleinen verbracht. Ich war da anfänglich immer etwas außen vor. Was mich auch nicht sonderlich störte. Maciela war glücklich und das reichte mir. Auch wenn ich nun nicht mehr alleiniger Nutznießer ihre Zuwendungen war/bin.
Na ja und es gab so viel zu organisieren. Kinderzimmer, Bett, Kleidung, Spielzeug. Also die Kredokarte erlebte in den ersten Wochen einen Blutsturz nach dem anderen... Frauen können ja so schön einkaufen :-). Und ich wusste gar nicht was so ein kleiner Racker alles brauchte. Aber wenigstens wurde nun bei uns auf geregelte Malzeiten und einen gepflegten Tagesablauf geachtet. Kein Rauchen in der Wohnung, keine Tiefkühlpizza und kein Fluchen und unanständige Wörter....
Mmachen konnte man(n) auch nicht mehr was er wollte... Schnell lernte ich (oder bekam die eine oder andere Gardinenpredigt), dass wir nun nicht mehr allein waren und, dass spontane Partys und Happenings nicht so der Renner sind, wenn Prinzessin in ihrem Bettchen schlafen soll :-))
Und Sportwagen ist wohl auch nicht die richtige Kiste weil Schnuckelchen nicht immer auf dem Dach mitfahren wollte.... Also Familienkutsche gekauft und den Flitzer in die Garage verbannt (schnief). Anfangs schlich ich mich dann nachts aus dem Haus nur um mal wieder ganz entspannt über die Piste zu brettern.
Ja und dann die Band... Zum Glück haben alle meine Kollegen auch das Eine oder andere Kind (wenn auch von verschiedenen Frauen) so, dass wir das ganz gut regeln konnten.
Ich habe mir natürlich auch Mühe gegeben, irgend einen Zugang zu Maria zu bekommen. Trotzdem war ich anfänglich natürlich nur der Onkel, der mit der lieben Mama-Tante im selben Haus lebte. Verständlich wenn man sich klar macht wie gravierender die Veränderungen für Maria waren. Plötzlich war sie nicht eine von vielen sondern die „Eine“ um die sich alles drehte. Zu meiner großen Freude ist sie aber überhaupt kein Quengel Göre sondern so überlegen, verständig und auch Dankbar, für alles was sie an Zuwendung bekommt, dass es schwer fällt sie nicht einfach zum fressen lieb zu haben.
Neidisch beobachtete ich immer wieder wie vertraut Maciela und Maria miteinander umgingen. Wobei es irgendwie kein Verhältnis zwischen Mutter und Kind sondern eines zwischen zwei „Freundinnen“ (klingt vielleicht doof) ist.
Na ja und dann das Rock n Roll Leben. Tour, Hotel, Studio und der ganze Quatsch. Aber das gefällt meiner Kleinen. Wo auch immer wir mit ihr auftauchen dreht sich alles nur noch um sie.
Selbst die hartgesottenen Roadies werden weich wenn der kleine Strahlearsch irgendwo auftaucht.
Maciela passt immer auf wie eine Katze auf ihr Junges. So dass unserer Kleinen nur nirgendwo etwas passieren kann.
Und auch für Abwechslung sorgt Maciela. Sie schaut schon immer im Voraus, dass sie mit Maria in jeder Stadt in der wir spielen etwas sinnvolles unternehmen kann. Und was sie nicht alles mit dem kleinen Hasen unternimmt... ohne Worte. Beachtlich ist auch wie sehr sie darauf achtet, dass Maria eine anständige Erziehung genießt. So ist das gemeinsame (nicht lachen) Abend Gebet zwischen den Beiden ein festes Ritual vor dem einschlafen. Ich wusste bis dahin nicht einmal, wie wichtig meiner Frau der Glaube ist.
Sie erklärt das so, dass im Waisenhaus auch immer vor dem Einschlafen und Essen gebetet wurde und, dass so etwas Maria ein Stück Vertrautheit und Sicherheit gibt. Das sehe ich inzwischen übrigens genauso. Neulich musste ich meinen Hasen mal ins Bett bringen weil Maciela nicht da war. Sie lag in ihrem Bettchen und wartetet erwartungsvoll darauf, dass ich mit ihr das „Gute Nach Gebet“ spreche. Dabei habe ich mich wohl so dumm angestellt, dass sie nur mürrisch mit dem Kopf schüttelte sich im Bett aufhockte ihre kleinen Hände um mein legte, mich aufforderte die Augen zu schließen, und dann das Gebet für uns beide sprach. Gott war das süß... Ich hätte sie sofort auffressen können.... Sie ist immer sooooo niedlich. Herrje ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass sie nicht da wäre. Ich habe ja schon ein schlechtes Gewissen wenn ich irgendwann mal zu spät nach Hause komme.
Und dann das erste Mal als sie mit mir gekuschelt hat:
Wir waren mit dem Nightliner unterwegs, es war schon spät und wir drei hatten uns in die obere Longe von dem Buss verkrochen, wo Maria in ihrem süßen weißen Sommer Kleidchen dich an Maciela gekuschelt schlief, während wir von oben auf die nächtliche Autobahn schauten und uns leise unterhielten. Bis dahin hatte sie nie mit mir geschmust oder rumgetobt! Irgendwann in der Nacht wachte sie auf und murmelte unter ihrer Lockenpracht mit dem süßen Schmollmund „Tengo ambre“. Worauf Maciela sie sanft auf die Stirn küsste und sagte, dass sie ihr von unten aus der Küche etwas holen würde. Maria rollte sich zunächst wieder auf dem Sitz zusammen, zog die Knie an den Körper. Sie war Barfuss und trug zwei weisse Muschelketten um die Fußgelenke. Gott hat sie kleine Füße.....
Ich saß nur schweigend da und beobachtete die Kleine Nachdenklich. Plötzlich setzt sie sich auf schielt mich unter ihren wilden Locken abschätzend und schmollend an. Und dann kommt sie auf den Knien über den Sitz gekrochen und schmiegt sich in meinen Arm, legt ihren Kopf auf meine Brust und schläft sofort wieder ein. Als Maciela mit dem Essen und Trinken zurück kommt zieht sie anerkennend und auch verwundert die Augenbrauen nach oben. „Na dann bin ich für heute wohl abgemeldet.“ Wir schauen uns lange an und lächeln uns zufrieden an. Maciela breitet eine leichte Decke über die Kleine und kuschelt sich von der anderen Seite an. Nun schlafen sie beide...Nur ich nicht...Mir schlafen nur die Arme ein, aber um nix in der Welt wollte ich mich bewegen oder diesen Moment aufgeben.... Tja und nun bin ich der Kerl fürs Kuscheln! Ab diesem Tag war das Eis zwischen uns endgültig gebrochen und wir wurden eine richtige „normale“ (hi hi) Familie.....
Ach ja für die Detektive unter Euch oder für die die mich mal persönlich kennen lernen wollen: Wir spielen an diesem Wochenende auch noch ein wichtiges Konzert, für das wir erst einmal geprobt haben...Na ja wer übt kann nix ..oder?
Kleiner Tipp: wir spielen nicht in Wacken. Und wir spielen auch nicht in Deutschland.
Ich habe Euch vermisst.

Oh man is das toll zu hören wie gut es dir nun geht !!
die kleine und deine Maciela scheinen dir wirklich gut zu tun !!!!
und ist echt niedlich zu lesen wie wichtig sie dir nun sind !!!
Immer weiter so ! wirst schon ein guter PAPA (hi hi) für die kleine sein!
Gruß Darkbaby
ich freu mich, von Dir zu lesen und hoffe, dass Du nun wieder ab und an was schreibst. Hab Dich auch vermisst :o)
Grüßle und *drück*
Knuddel.
nicht daran geglaubt, dass noch etwas kommen würde...
und nun ist es doch da...
nun ja... auch mein blog ist weg... aber das ist eine längere geschichte...
nicht ganz freiwillig wie ich zugeben muss, aber davon können wohl mehrere blogger, die gestalkt werden ein lied singen...
ach egal... würd mich freuen, wieder mal was von dir zu hören ;)