*Phantasie ist wichtiger als Wissen....*

21.05.2015 um 22:17 Uhr

Zeit, die vergehen muss

Das Gras wächst hier noch ein bisschen...

06.01.2015 um 17:13 Uhr

2015 - ein Jahr der Herausforderungen!


 

Dieses Jahr - oder sollte ich besser letztes sagen? - fehlt mir der Jahresrückblick, zumindest bisher. Es ist ja auch zugegebenermaßen ein wenig spät dafür, aber besser spät, als nie. Den ersten Satz des jeweils ersten Eintrages aus jedem Monat kann ich dieses Jahr nicht zitieren - dafür habe ich nicht regelmäßig geschrieben und generell ist 2014 sehr Informatiker-lastig. Und da ich es zum Glück geschafft habe, dieses Thema im Jahr 2014 zu lassen, meine/unsere Geschichte dort noch zu Ende erzählen konnte, wäre es mir ein Gräuel, den Informatiker mit in 2015 zu nehmen. Manche Dinge bleiben besser dort, wo sie sind - nämlich in der Vergangenheit. Auch, wenn ich sehr schöne Dinge mit ihm erlebt habe, über die ich schreiben könnte, werde ich dies nicht tun. Nur so viel sei noch gesagt - Ich habe viele schöne Dinge gesehen und erlebt und bin generell mehr herum gekommen. Das waren sehr schöne Zeiten in 2014. Doch für den Preis, den ich am Ende dafür bezahlen musste, hätte ich auch gut und gerne darauf verzichten können.

Schauen wir uns lieber an, was 2014 unitechnisch passierte. Da hieß es leider überwiegend Stillstand. Ich habe zwar mein kleines kuratives Praktikum machen können und habe dort auch einiges dazu gelernt, aber trotzdem musste ich aufgrund fehlender Prüfungsleistung aussetzen. Und blöderweise habe ich mir dadurch jede Menge Herausforderungen für das neue Jahr geschaffen! Mehr, denn je. Es wird enger, denn je, schlimmer, als jemals zuvor. Es ist ein heißes Eisen, das es aus dem Feuer zu holen gilt.  Mein größter zu verbuchender Erfolg war wohl die bestandene Pharmakologie&Toxikologie-Klausur im letzten Versuch. Davor hatte ich SO Bammel und zu dieser Zeit war ich am Boden, weil ich das Gefühl hatte, mit zu Hause im unreinen zu sein. Aber auch das konnten wir klären und aus der Welt schaffen. Es war nicht das erste Mal, dass ich mich von Daheim unter Druck gesetzt fühlte und es wird auch sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, aber immer können wir im Nachhinein darüber reden und es mehr oder weniger aus der Welt schaffen.
Ich war auch gezwungen viel über einen Plan B nachzudenken - und bin es noch. Nie war ich mir unsicherer, ob Tiermedizin wirklich das ist, was ich später tun will. Mich haben nie mehr Zweifel geplagt - und plagen mich noch. Aber ich weiß, dass ich nicht freiwillig aufgeben werde. Ich ziehe das durch, bin schon so weit gekommen, aber sollte ich 'gegangen werden', dann werde ich es als Chance und Zeichen sehen. Dennoch ergebe ich mich nicht kampflos.

Auch in 2014 habe ich wieder den Verlust eines geliebten Haustieres zu bedauern gehabt. Doch es kamen auch zwei neue Familienmitglieder hinzu - unsere zuckersüßen Bullys. Wenn ich nur an die beiden denke, geht mir das Herz auf :). 

Ein anderes, sehr trauriges Thema, ist meine Oma. Dass es irgendwann steil bergab gehen würde, wusste ich ja und doch fühlte ich mich nicht darauf vorbereitet. Ich hoffe und wünsche mir für sie, dass sich ihr Leid nicht ewig in die Länge zieht und doch bin ich auch für jeden Moment, den ich noch mit ihr haben kann, sehr dankbar.

Und so lasse ich das alte Jahr, wie einst Goethe, mit seinem Sonnenschein und Wolken ruhig hinter mir und blicke erwartungsvoll in das neue Jahr.

 

Es wird mit Sicherheit kein ruhiges Jahr werden, soviel ist sicher. Es kommt viel auf mich zu, viele Herausforderungen. Die Uni habe ich ja schon angesprochen - 2015 habe ich es nicht nur mit einem letzten Versuch in Prüfungen zu tun, sondern gleich mit drei: Tierernährung, Parasitologie und Lebensmittelhygiene. Zudem liegen auch einige Zweitversuche vor mir in Reproduktion, Arzneimittelverordnung und Virologie. Ich würde jede dieser sechs Prüfungen dieses Mal gerne gleich auf Anhieb packen wollen. Wobei ich das ja eigentlich immer will. Aber sollte ich eine dieser Prüfungen nicht schaffen, bedeutet das entweder wieder zittern, wegen eines bevorstehenden Drittversuches, oder das Aus fürs Studium. Drei Mal besteht dieses Jahr also die Gefahr, mein Studium in den Sand zu setzen. Das ist enormer Druck und eine extreme Herausforderung, die es zu meistern gilt.

Um meine fehlenden Praktika muss ich mich auch noch kümmern. Das Schlachthofpraktikum habe ich den vergangenen Tagen festgemacht. Da muss ich mich nun 'nur noch' um eine Unterkunft sorgen, auch wenn es erst im Januar 2016 so weit sein wird. Fehlt also nur noch das auf dem Amt. Und dann schon mal das große Kurative planen, das sich über das gesamte 10. Semester erstreckt.

Und da sind wir auch schon bei dem nächsten Problem der nächsten Herausforderung: da ich nun erst 2017 fertig sein werde, überschreite ich meine Förderungshöchstdauer beim Bafög, die nur die Regelstudienzeit abdeckt. Ich würde also praktisch ein Jahr ohne Geld da stehen. Ich muss also dieses Jahr - und das möglichst bald - zu meinem Bafögberater und schauen, ob und wenn ja, was ich da für Möglichkeiten habe. Einen Studienkredit aufzunehmen wäre mir, ehrlich gesagt, zuwider und einen Nebenjob anzunehmen ist gar nicht so einfach in unserem Studium, was mit Sicherheit keine Ausrede sein soll.

Damit aber nicht genug, auch meine Wohnzeit in der StuSta beschränkt sich bis auf Oktober 2015 und da ich hier auch einfach nichts geleistet habe, werde ich auch hier keine Wohnzeitverlängerung bekommen. Ich kann aber einen Härtefallantrag stellen und danach noch ein Prüfungssemester herausschlagen. So bliebe mir zumindest noch ein Jahr Wohnzeit. Ich denke aber auch, dass ich mich in diesem Jahr eventuell nach einer WG umsehen werde, denn mit dem Bafög, das ich bekomme, werde ich mir keine 1-Zimmer-Wohnung leisten können, da muss ich realistisch bleiben. München ist ein hartes Pflaster.

Ich stehe 2015 also vor vielen Herausforderungen und hoffe, dass ich sie alle gut meistern kann. Meine Wünsche für das kommende Jahr habe ich alle auf einen Zettel geschrieben und in der Neujahrsnacht verbrannt. Hoffentlich kommen sie beim Universum an ;)

Eine schöne Sache, auf die ich mich in den kommenden Tage freue, gibt es aber auch. Dieses Mal werde ich aber wirklich vorerst nicht darüber berichten, bis es was Spruchreifes geworden ist. Ich bin da aber mal vorsichtig optimistisch :). Dennoch: Don't feed the trolls. 

Achja, dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, meine Glückskekssprüche mal hier festzuhalten. Das ist bei uns eine Tradition an Silvester - es gibt Glückskekse, die dir für das kommende Jahr den Weg weisen sollen. Dieses Jahr gab es drei für jeden:

1. Setzen Sie sich ein Ziel; Selbstvertrauen zeigt Ihnen den Weg.

2. Sie haben tolle Ideen und reißen alle mit.

3. Sie kommen konsequent zur Sache, punkten Widersacher aus.

Das klingt doch schon mal gar nicht so übel ;) Und das Buchorakel, zu dem ich durch die Lady inspiriert wurde, habe ich dieses Jahr auch gemacht, selbstverständlich mit meinem Lieblingsbuch, dem Faust und heraus kam: "Doch nur vor einem ist mir bang: Die Zeit ist kurz, die Kunst ist lang."
Klingt nach dem üblichen Problem, wenn ich es auf das Studium beziehe: Es gibt sooo viel zu tun und die Zeit rennt nur so davon.

Nun ja, schauen wir mal, was 2015 so bringen mag. 

30.12.2013 um 00:42 Uhr

Mach's gut 2013 - Mach's besser 2014!

Da ist es wieder einmal soweit... noch drei Mal schlafen und schon haben wir wieder ein Jahr hinter uns gelassen. Irgendwie verging 2013 wie im Flug, obwohl es nicht immer schön war. Es könnte so ein bisschen unter dem Motto stehen: Kopfüber in die Hölle und zurück. Was habe ich nicht gelitten in 2013... die Liebe wollte nie so funktionieren, wie ich das gerne gehabt hätte und das Studium erst recht nicht. Abschiede gab es auch in diesem Jahr - mein Hund ist gestorben und auch unser Kaninchen, einer unserer liebsten Menschen hier ist aus dem Leben geschieden. Sternenschein, ich vermisse dich sehr.

Neuzugänge gab es dagegen nicht. Trotzdem habe ich eine wunderbare Freundschaft mit der Türkin dazu gewonnen, die ich heute nicht mehr missen möchte. Das hätte ich zu Beginn nicht für möglich gehalten.

Dieses Jahr fing durchaus durchwachsen an. Im Januar ging ich wegen des Friesen durch die Hölle. Als ich auf seinen Geburtstag ging, mit ihm Sex hatte und dann spontan entschloss, dort zu bleiben, bereute ich es schon ein paar Stunden später wieder. Im Grunde hatten wir uns ja im Januar zum zweiten Mal voneinander getrennt und dann entstand daraus eine Sexbeziehung. Das bereue ich an und für sich nicht. Immerhin war der Sex super. Aber im Januar war das alles doch noch recht schwierig, denn von meiner Seite aus waren da noch verdammt starke Gefühle im Spiel und der Friese machte immer den Eindruck, dass ihn das alles kein bisschen kümmert. Außerdem hatte ich im Januar auch ein paar schöne Dates mit einem anderen Typen, den ich echt mochte, auch wenn er in der FDP war. Aber das hat schlussendlich einfach nicht gepasst. Ab und zu sehe ich ihn noch und wir sind ganz gute Kumpels, aber mehr war da nicht und wird da nicht sein. Und ich habe zu Jahresbeginn die Famulatur in der inneren Kleintierklinik angenommen - das Beste, was mir je passieren konnte. Nun muss ich ja nur noch vier Dienste im Januar 2014 absolvieren und dann ist dieses Famulantenjahr auch schon wieder um. Rückblickend gesehen bin ich zwar auch ein wenig froh, dass es vorbei ist, weil es neben dem Studium teilweise wirklich schwierig war, aber ich wusste endlich wieder, wofür ich studiere und diese Erfahrungen sind einfach Gold wert. Ich würde das auch jederzeit wieder machen. Zugegeben zu Beginn war die Famulatur gar nicht schön, gerade unser erster Dienst nicht. Aber so wurde einem gleich als erstes beigebracht, dass dieser Job nichts für schwache Nerven ist und man sich besser ein dickes Fell zulegen sollte. Aber wenn man sensibel ist, ist man sensibel - man lernt nur besser damit umzugehen.

Auch im Februar waren dieselben Themen wie im Januar aktuell. Wegen des Friesen oder vielmehr wegen der Rothaarigen bin ich zu der schlimmsten Version meiner Selbst geworden. Ich war wie von meiner Eifersucht und auch von meiner Wut besessen - zu Recht, das hat zu diesem Zeitpunkt nur noch niemand erkannt. Es herrschte viiiiel böser Schriftverkehr zwischen der Rothaarigen und mir und das hat mich am Ende so fertig gemacht, dass ich mich nur noch leer fühlte. Als ich dann in den Ferien nach Hause konnte, war das wie Balsam für die Seele - ist es irgendwie ja immer. Ich habe beschlossen mit der Sache abzuschließen, die Freakshow Freakshow sein zu lassen und mein Leben einfach weiter zu leben - "We've got holes in our hearts, we've got holes in our lives...but we carry on", um es mit den Worten von Passenger zu sagen. Nur leider war auch dieser Vorsatz nicht so einfach, als ich wieder nach München kam und nach wochenlangem Stillschweigen des Friesen dann doch endlich einen Brief von ihm im Postkasten hatte. Den beantwortete ich auch und dann kam wieder ewig nichts, typisch. 
Dafür fing die Famulatur im Februar an, besser zu laufen und irgendwie habe ich mich rein gefunden und von da an machte es auch sehr viel mehr Spaß :)

Haha, im März habe ich dann den Christen kennengelernt. Rückblickend betrachtet eine witzige Zeitverschwendung. Ich glaube, ich habe zu diesem Zeitpunkt nur jemanden gesucht, der meiner Seele gut tut, nach alledem, was im Februar so lief und mal ganz ehrlich gesehen, hat er mir auch irgendwo gut getan. Aber ein bisschen freakig war er schon. Außerdem habe ich seinen Glauben an Gott mit einer Menge unangenehmer Fragen ein bisschen ins Wanken gebracht. Immerhin wurde mir dann gesagt, dass ich im Kindergottesdienst ganz gut aufgehoben wäre mit meinen Fragen. Aber eine Zukunft wäre undenkbar gewesen mit jemanden, der Schwule und Lesben als krank ansieht. Zum Glück hatte ich keinen Sex mit ihm :D. Da bleibt wohl nur zu sagen, dass es ganz nett war.

Bäm - im April habe ich dann endlich mein Physikum geschafft. Das war ein knappes Ding und ich hatte ehrlich gesagt auch wieder mehr Glück, als Verstand und ich hatte gute Freunde, die mir zur Seite standen und es mir ermöglichten, dass ich genug Lernzeit bekam. Außerdem ging es im April eigentlich erst so richtig mit dem Christen zu Ende. Der Grund dafür war schlicht und einfach, dass er sich überhaupt nicht mehr so oft meldete, wie zu Beginn und damit kam ich nicht klar, vor allem, wenn man mir nicht erklärt warum das so ist, sondern mich einfach vor vollendete Tatsachen stellt. Aber, wie schon gesagt, es ist gut, dass es so passiert ist.

Unspektakulärer war der Mai - was vorher große Funkstille zwischen dem Friesen und mir war, ging wieder dazu über, dass wir Kontakt hatten. Das ging zu Beginn von ihm aus. Ich wäre ihm auf Partys auch weiterhin aus dem Weg gegangen, aber er kam ja an. Und das wiederum gipfelte darin, dass in mir der unabdingbare Wunsch aufkeimte, mit ihm Sex zu haben. Außerdem begann es im Mai, dass die Türkin und ich immer bessere Freunde wurden. Ich würde sagen, dass das einfach so passierte. Das passte und passt bis heute weder dem Friesen, noch der Rothaarigen. Haha kann ich da nur sagen, so dreht und wendet sich das Blatt und nun ist die Rothaarige irgendwie eine ziemlich eifersüchtige Ziege.  

Der Juni war in Liebessachen ein herber Rückschlag. Alle vorher tief im Keim erstickten Gefühle, kamen wieder zurück. Ich bildete mir ernsthaft ein, kein Problem mehr mit der Rothaarigen zu haben und ich bildete mir auch ein, dass ich zu nur Sex in Lage wäre... das ging verdammt nochmal nach hinten los. Und ehe ich mich versah, steckte ich wieder viel zu tief in der Tinte. Nichts kam da gelegener, als eine Ablenkung aus der Singlebörse. Leider aber wieder jemand, der nur Sex wollte. Dabei hatte sein Profil was ganz anderes versprochen. Der lockte quasi mit Beziehung und stellte dann klar, dass er doch nur das Eine will. Mit dem habe ich mich auch gar nicht erst getroffen, aber ein paar Abende lang geschrieben und das war auch eine willkommene Ablenkung. Trotzdem endete der Juni sprichwörtlich im Bett, mit dem Friesen.

Da mich der ganze Sommer bis dahin mehr verwirrte, als dass er mir gut tat, beschloss ich mir die Karten zu legen und wie so oft, haben sie mir geholfen bei der einen oder anderen Entscheidung. Im Grunde haben sie mir gesagt, dass das mit dem Friesen nix mehr wird, außer eben Sex. Und sie haben auch prophezeit, dass sich jemand bei mir melden wird, worüber ich nicht glücklich sein werde und schon ein paar Tage später hatte der Christ wieder von sich hören lassen. Auf den hatte ich zu diesem Zeitpunkt allerdings genauso viel Bock, wie auf Fußpilz. Das habe ich ihn auch deutlich spüren lassen und somit wars eigentlich das letzte Mal, dass ich mit ihm Kontakt hatte. Der Friese hingegen hatte mich im Juli tierisch aufgeregt. Wir hatten Sex und danach hat er sich kein einziges Mal gemeldet. Deutlicher hätte die Message nicht sein können. Und irgendwie fragte ich mich, wie oft mir das denn noch mit ihm passieren muss, damit ich das auch endlich mal schnalle. Mehr als Sex ist da nicht drin, wenn überhaupt. Aber dass ich genau das realisiert habe und ich meine wirklich realisiert habe, brachte mich dazu, endlich Abstand von der ganzen Gefühlssache zu nehmen. Von da an war es auch für mich einfach nur noch guter Sex. Zudem glaube ich, dass es im Juli war, dass ich einen Versuch startete und mich bei meinem Ex, dem Muttersöhnchen, meldete. Aber er war noch immer nicht bereit dazu, was okay war... aber dadurch endete das Gespräch eher schlecht, als recht, aber auch das war okay.  

August stand dann unter dem Motto: Keine Zeit für Einträge, ich habe Prüfungen und danach fahre ich nach Hause. Von daher war es in allen anderen Bereichen ein eher ruhiger Monat.

Das gleiche Spiel auch im September... Es gab Prüfungsergebnisse und für Oktober standen noch zwei Prüfungen aus. Sonst war es auch hier eher etwas ruhiger.

Im Oktober war ich dann endlich in der Lage mit der Sex mit dem Ex-Sache so umzugehen, dass absolut keine Gefühle mehr im Spiel waren. Ich war nicht mehr überrascht, wenn sich der Friese nach dem Sex nicht mehr meldete und auch so, es war einfach ok. Ich war/bin mir sicher, mit der Sache abgeschlossen zu haben. 
Dann lernte ich den anderen Typen in der Singlebörse kennen, der ja zu Beginn vielversprechender wirkte, als er wirklich war. Es hat mich immerhin im Oktober schon tierisch aufgeregt, dass es einfach nie gepasst hat und zu einem Date kam. Gut, das lag anfangs an mir, weil ich arbeiten musste und danach einfach kein Date mehr wollte, zumindest kein erstes und die Wochen danach lag es an ihm.

Das zog sich bis in den November hinein. Die Sache mit dem Typen gestaltete sich teilweise als recht kompliziert. Immerhin hat er sich dann einfach mal drei Wochen gar nicht mehr gemeldet. Dann kamen auch noch die Ergebnisse der letzten beiden Prüfungen vom Oktober und auch die hab ich mal gepflegt verkackt. Aber ich hatte auch ein persönliches Highlight, weil ich das Café mit den Katzen für mich entdeckte :) Und meine Freunde sofort dabei waren, als ich vorschlug - nein, darauf bestand - dass wir dahin gehen müssen!

Tja und wer hätte sich dann träumen lassen, dass sich der Dezember doch noch als guter Monat entpuppt? Zuerst hatte ich den Typen aus der Singlebörse ja abgeschrieben, aber dann meldete er sich doch plötzlich und wir hatten tatsächlich das besagte Date und das schien eigentlich auch gar nicht so schlecht gelaufen zu sein. Um ein Haar wäre ich ja mit zu ihm gekommen und zumindest hat er soviel Anstand besessen, mich doch nach Hause zu fahren. Das muss man ihm lassen, auch wenn er sonst ein ziemliches Arschloch zu sein scheint. Immerhin war es alles andere, als die feine Art, am Ende des Dates zu sagen, dass er es auch schön fand und sich schon auf den nächsten Abend freue und dass er sich melden wird und nein, nicht erst in drei Wochen. Ja, denkste. Und ein weiterer Mann auf der Liste derer Männer, bei denen ich froh bin, nicht mit ihnen geschlafen zu haben. 
Tja und dann kam mein Geburtstag und weder der Friese, noch der Typ, noch mein Ex haben sich gemeldet. Ich hatte trotzdem einen super Tag mit guten Freunden. Außerdem - und das ist das wichtigste - habe ich das Gefühl, dass mir das Universum ein persönliches verfrühtes Geschenk machte -> den Informatiker, ich habe ja schon berichtet. Genau an dem Tag, nachdem ich das letzte Mal mit dem Friesen schlief, hatte ich eine Nachricht von ihm in meinem Posteingang und das bzw er fühlt sich bisher einfach gut an. Ein Traummann? Wer weiß. Ich habe nach meinem letzten Eintrag jedenfalls schon wieder einiges zu berichten, nicht nur unbedingt bezauberndes. Aber für jetzt war es das erst einmal mit dem Jahresrückblick.

Ich hoffe und wünsche mir, dass 2014 ein wunderbar erfüllendes Jahr sein wird; dass es mit allen Prüfungen klappt, so wie ich mir das vorstelle; dass ich die Liebe wieder finde und alte Dinge hinter mir lassen kann, die definitv in 2013 bleiben können und es nicht mal ansatzweise wert sind, mit in 2014 genommen zu werden; dass alle, die mir wichtig sind gesund und munter bleiben und dass es einfach ein gutes Jahr werden wird, beständiger in Liebesdingen. 

Und euch wünsche ich ebenso, dass ihr gut hinüber kommt, ins neue Jahr und dass 2014 EUER JAHR werden wird! 

18.12.2013 um 03:22 Uhr

Just breathe and have faith

 

 

Erst am 15.12. dachte ich noch, als ich aus der Klinik raus bin und auf dem Weg zur Bahn war, dass es jetzt gerade in diesem Moment ein kleines bisschen perfekt ist. Und ich habe versucht, diesen Moment bewusst zu genießen und ein kleines bisschen festzuhalten, denn er ist schneller vorbei, als man denkt und irgendwie hatte ich damit wohl auch Recht...

Am Montag hatte ich Geburtstag - 23 Jahre bin ich nun schon alt - und es war an und für sich ein recht schöner Geburtstag, aber drei Leute von denen ich irgendwie erwartet habe, dass sie mir gratulieren, haben es nicht getan. Da wäre zum einen der Typ, aber irgendwie habe ich das auch schon erwartet. Bin sowieso gespannt, ob der sich überhaupt nochmal meldet, aber wenn, dann werde ich ihm niemals mehr zurück schreiben. Dann mein Ex, das Muttersöhnchen. Habe ihm vor ein paar Tagen ja auch gratuliert, aber bei ihm kann ich es am ehesten nachvollziehen und verstehen, dass er sich nicht gemeldet hat. Tja und zu guter Letzt wäre da noch der Friese - und das find ich wirklich mega traurig, dass er es einfach vergessen hat. Immerhin landeten wir erst vergangenen Donnerstag wieder in der Kiste miteinander und ich weiß nicht, vielleicht habe ich irgendwo zu viel verlangt, wenn ich gedacht habe, dass der Mann, mit dem ich mehr oder weniger regelmäßig schlafe, mir zu meinen Geburtstag gratuliert. Aber auch das ist irgendwie typisch für den Friesen und ich bin froh, dass es mich nicht so sehr beutelt und es mit ihm nur bedeutungsloser Sex ist, der zugegeben nicht mal toll war am Donnerstag.

Aber es ist beinahe, als ob das Schicksal mich trösten wollte, denn als ich nach Donnerstagnacht nach Hause kam, hatte ich gleich zwei Kontakte in der Singlebörse, die sich zu etwas Vielversprechendem entwickeln könnten - der Informatiker und der Luftwaffemann :) Aber dieses Mal berichte ich darüber vielleicht erst später, ehe es sich wieder in Wohlgefallen auflöst. Nur so viel: Der Informatiker scheint schon n dufte Typ zu sein :)

Trotz allem war heute dann wohl nicht so mein Tag. Meine Eltern hatten mich gestern nicht telefonisch erreicht, weil ich den ganzen Tag unterwegs war. Erst in der Uni, dann feiern und irgendwie haben wir uns verpasst, als ich Zeit hatte. Ich hab dann heute selber zu Hause angerufen und das artete dann so halb im Streit mit meiner Mama aus. Zur Zeit ist sie echt schwierig und ich kann nicht sagen, woran das liegt. Mich nervt es total, dass sie mich ständig fragt, wenn ich mich mal eine längere Zeit nicht gemeldet habe oder irgendwas sage, was ihr nicht passt, ob da nicht ein Kerl dahinter steckt. Das würde ihr nämlich gar nicht gefallen, hat es ihr noch nie. Sie teilt mich nämlich nicht gerne. Und überhaupt muss ich mich ja auf die Uni konzentrieren und nicht auf irgendeinen Typen. Achja und außerdem, wenn sie nochmal jung wäre und wüsste, was sie heute weiß, dann wär sie Single geblieben. Deswegen ist es auch gar nicht toll, wenn ihre Kinder vergeben sind. Und ständig, wenn wir in den letzten Wochen telefonierten, ihre Aussagen, ich sei so komisch, da steckt doch sicher wieder n Typ dahinter. Und ob ich noch in dieser Singlebörse angemeldet sei? Da laufen ja nur Perverse und Idioten rum, sie weiß das! Boar und ich kann gar nicht sagen, wie mich das ankotzt. Ich bin 23 Jahre alt und muss mir so ne Rotze immernoch anhören. Und überhaupt würde mich ein Kerl ja nur vom Studium ablenken und wo wir gerade dabei sind - Ich weiß gar nicht, wie viele endlose Diskussionen wir schon darüber hatten, in denen schon zahlreiche Tränen geflossen sind, weil ich mich von ihr zwecks Studium so unter Druck gesetzt fühle... und immer war das Ergebnis, dass sie es nicht mehr machen wird und trotzdem tut sie es immer wieder, wenn vllt auch unbewusst. Neulich haben wir darüber geredet, dass ich vom ersten Staatsexamen vier Prüfungen wiederholen muss und da sagt sie zu mir: "Das schaffste aber, oder?"... Woher soll ich das denn jetzt wissen? Oder wenn ich irgendwo mit meinen Freunden unterwegs bin und dazu eine Angabe bei FB mache, kommt irgendwann mal so beläufig geflogen, dass sie dachte, dass ich hier studiere und nicht Plätzchen backe und Wii spiele. Vielleicht ist das Spaß, vielleicht ist das Ernst - ich weiß es oft nicht einzuschätzen, aber es setzt mich total unter Druck. Zusätzlich zu dem Druck, den ich mir selber schon mache und das ist nicht mehr feierlich. Ich wette, wir werden zu Hause das x.te Gespräch darüber führen und es ist tatsächlich das erste Mal, wo ich mich nicht so arg auf zu Hause freue, wie sonst immer. Denn ich hab jetzt schon das Gefühl, dass meine Mama sagt, ich habe mich verändert und sie weiß nicht woran das liegt und dann über Tage hinweg Ursachenforschung betreibt - angefangen von Männern bishin zur Frage, ob ich depressiv sei. Das wird ein Spaß. Und ich weiß bei alledem wirklich nicht, ob es an mir oder an ihr liegt. Ich habe zumindest nie den Eindruck, dass ich mich verändert habe.

Naja und nach dem netten Telefongespräch mit Mama heute, waren wir dann noch bei einer Freundin zum Spieleabend... 1 Pärchen, 1 Pseudopärchen und ich... man stelle sich vor, dass ich mit Abstand jedes Spiel verloren habe, alle ständig total in love waren und ich vorher ein prima Gespräch mit Mutti hatte. Man, war ich froh, als ich wieder zu Hause war! 

Ich dachte, vielleicht hilft es mir ja, wenn ich mir den Kummer ein bisschen von der Seele schreibe und den Rest versuche ich jetzt einfach wegzuschlafen.  

Manchmal biste eben der Baum und manchmal biste der Hund. Vielleicht darf ich ja morgen wieder Hund sein. 

31.10.2013 um 18:22 Uhr

Gipfel der Kotbehaftung

Ich glaube, heute ist nicht mein Tag. Vielleicht soll heute auch gar nicht mein Tag sein, vielleicht ist es so vorher bestimmt. Ich habe ja schon gestern erwähnt, dass ich mich auf diesen Tag schon seit über 3 Jahren nicht mehr freue und heute, ja heute dachte ich, könnte ich mich endlich mal wieder auf den Halloweenabend freuen, aber dann kam alles doch ganz anders.

Zunächst mal bin ich heute morgen aufgewacht und meine Erkältung war, abgesehen davon, dass ich mich nicht mehr so krank fühlte, nicht wirklich besser. Alles noch da. Aber egal, ich hatte trotzdem super Laune, immerhin wollte ich heute Abend auf ein Date gehen.

Nach der Uni lagen dann im Briefkasten meine Prüfungstermine für Februar/März. Diese haben mich zutiefst verärgert. Wie kann es sein, dass manche Leute zwischen 2 Prüfungen über eine Woche Zeit haben und ich zwischen zwei wirklich wichtigen und schweren Prüfungen nur 2 Tage? Das ist so unfair! Das hat mich wirklich sehr sehr geärgert. Trotzdem habe ich versucht es auszublenden.

Dann schrieb ich meinem Typen, dass es mir, abgesehen von Halsschmerzen und ein bisschen Husten gut gehen würde und wie es bei ihm aussehe. Daraufhin schrieb er mir dann, dass er beruflich spontan irgendwo in die Nähe von Ingolstadt musste und wir unser Treffen wohl besser verschieben sollten, da er nicht weiß, wann er wieder da ist. Das war der Punkt, an dem ich am liebsten laut 'Scheiße' gerufen hätte. Warum kann er mir das nicht gleich sagen? Hätte ich nix gesagt, hätt ich das vermutlich erst heut Abend erfahren.
Und was sind jetzt meine 2 Optionen für diesen Abend? Zu Hause bleiben und meine Krankheit auskurieren oder auf irgendeine Halloweenparty im Wohnheim gehen und meinem Ex in der Konstellation wie letzte Woche übern Weg laufen - Nein, danke. Also habe ich mich definitiv für zu Hause bleiben entschieden.

Also dachte ich mir, ich bestell mir jetzt fett Essen, leg einen Film ein und lass den Abend Abend sein. Hab mir dann auch gleich einen Tomatensalat mit viiiiel Zwiebeln gemacht, denn ich muss ja heute eh niemanden mehr sehen. Und gerade, wenn du denkst, heute kann es echt nicht mehr schlimmer werden, kommt der Teufel und kackt bekanntlich auf den größten Haufen.

Da schreibt mir meine Mama gerade, dass unser Merl (=unser Zwergkaninchen) gestorben ist. Mein Papa wollte ihn gerade füttern und da lag er in seinem Käfig.

Und dabei hatte der Tag doch eigentlich gar nicht übel angefangen... Für heute bin ich fertig mit der Welt! 

03.10.2013 um 17:45 Uhr

Der Herbst steht vor der Tür

 

Oh man, ich hab schon wieder so lange nicht geschrieben - aber es passiert momentan auch einfach nichts wirklich Spannendes. Die Ferien zu Hause waren wundervoll. Gut, mein kleiner pubertierender Zombie war anfangs etwas schwierig, aber das hat sich dann zum Glück gegeben. Jetzt bin ich schon ein kleines Weilchen wieder in München und habe festgestellt: Ich wohne jetzt seit einem Jahr wieder im Wohnheim :) Erstaunlich, wie schnell so ein Jahr schon wieder vergangen ist und was währenddessen alles so passierte - letztes Jahr um diese Zeit war ich noch voll aufgeregt wegen des Friesen, denn unser aller erstes Treffen stand bevor - und wie schön alles noch am Anfang war! Und dann innerhalb kürzester Zeit erkennen zu müssen, dass eigentlich gar nichts schön ist, das tat alles wirklich weh. Ganz zu schweigen von der Zeit, die danach kam... immer wieder ein Hin&Her. Zum Glück stehe ich jetzt an einem Punkt, an dem ich vor zwei Monaten schon stand - er ist mir immer noch einfach so scheißegal. Wenn er mir denn mal schreibt, was selten vorkommt, bekommt er meistens keine oder nur ganz kurze und knappe Antworten oder gar pampige, jedoch nicht bösartige, Antworten. Es ist, als würde man ihm einen Spiegel vorhalten - und es fühlt sich so gut an. Was ich damit nur sagen wollte - ich finde es erstaunlich, welche Gefühlswandlungen man innerhalb eines Jahres durchmachen kann. Ein Jahr ist ein Jahr ist ein Jahr...

 

Gestern war ich zur Klausureinsicht in Radiologie. Zuerst wollte ich da gar nicht hin, weil ich abends arbeiten musste, aber dann hat mich ein guter Freund überredet doch hinzugehen, immerhin fehlt mir ja nur ein Punkt und vielleicht könnte ich ja versuchen, mit dem Prüfer zu reden. Aber die Einsicht an sich war eine absolute Katastrophe. Unser Professor kam und ging anhand einer Klausur alle Fragen durch. Es gab keine Musterlösung oder sowas. Aber das Problem war, dass die Fragen in jeder Klausur anders angeordnet waren. Es dauerte also immer, bis man die Frage und die entsprechende Antwort fand. Aber darauf wurde keine Rücksicht genommen. Das fand ich schon Kacke. Dann habe ich gefragt, ob man sich die Klausur abfotografieren dürfte oder Notizen dazu machen - aber nein, das durften wir natürlich nicht, denn dann müsste sich unser Prof ja 60 komplett  neue Fragen für die Klausur ausdenken - welch eine Begründung. Kurz vor Schluss habe ich dann anhand einer anderen Klausur von Einer, die eine 1 bekommen hat und mithilfe dessen, was der Prof sagte, meine Punkte nochmal nachgezählt - und bin auf 38 gekommen. Wenn das stimmt und selbst wenn ich mich um 1 oder 2 Punkte vermacht habe, hätte ich noch immer 36 und das würde genau zum Bestehen reichen. Das fänd ich schon arg klasse, wenn ich die Klausur doch bestanden hätte. Jedenfalls wurde dann zusammen mit ein paar anderen eine Mail von unserem Prof verfasst, die an eine Dame ging, die das Ganze nochmal nachkontrolliert und sobald sie das hat, bekommen wir dann eine Mail von ihr zurück. Dass da heute nichts passiert, ist auch klar, ist ja Feiertag, aber vielleicht ja morgen.

Ansonsten steht das neue Semester vor der Tür und mit ihm das Semesterticket. Ich finde es richtig klasse, dass es das jetzt gibt. Vor allem an solchen Tagen, wie Donnerstag, an denen ich immer weiter raus fahren muss zu meinen Kursen. Apropros Kurse - Ich habe meine Wunschkurse für dieses Semester alle bekommen, aber nicht gleich auf Anhieb. Wir haben so ein Programm, über das die WPF verteilt werden und da kann man verschiedene Prioritäten vergeben und mit ein bisschen Glück bekommt man dann den Kurs, den man haben will. Über dieses Programm müssen wir dann auch immer unsere Pflichtkurse wählen und die stehen in diesem Semester zusammen mit den Biochemiekursen für das 3. Semester. Als es dann Ergebnisse gab, bekam ich zunächst einen kleinen Schock - Man hatte mich wieder für Biochemie eingeteilt :D Dabei wollt ich das doch gar nicht mehr machen, haha. Ich wendete mich dann an unsere Sekretärin und sie hat das Problem für mich behoben und mich in meinen Wunschkurs gesteckt - zum Glück.
Nun freue ich mich über meinen Stundenplan, also so von der Zeiteinteilung. Rein theoretisch werde ich dieses Semester genug Zeit haben, regelmäßig schwimmen zu gehen und wenn der Winter nicht all zu bald vor der Tür steht, kann ich auch noch oft genug Fahrrad fahren zur Uni. Überhaupt kommt jetzt die Jahreszeit, die ich sehr gerne mag. Die Sonne scheint, aber es ist angenehm kühl. Das finde ich super.

Und sonst schauen wir mal, was der Oktober so bringen mag :) 

11.08.2013 um 03:26 Uhr

So verschoben

 

Mein Schlafverhalten ist momentan das allergrößte Chaos. Vielleicht liegt es an der Prüfungszeit, vielleicht an meinem Körper, vielleicht an meinem Kopf. Jedenfalls ist es momentan total verschoben. Ich meine klar, dass ich vor Prüfungen ganze Nächte durchmache, das ist nix Neues. Meistens schlafe ich dann nachmittags nach der Prüfung und dann ist alles wieder gut. Aber momentan funktioniert das nicht so richtig. Dazu kommt noch das Arbeiten - vielleicht liegt es ja auch daran. Jedenfalls liege ich in letzter Zeit viel öfter nächtelang wach und schlafe dann so gegen 6Uhr morgens ein und bis 14Uhr durch. An sonnigen Tagen ist das auch alles andere als schön, denn bei mir scheint morgens so richtig fett die Sonne ins Zimmer und das trägt nicht dazu bei, dass mein Schlaf sich sehr erholsam gestaltet. Oft wache ich dann auch einfach schweißgebadet auf, eben so gegen 2, gehe duschen und schlafe danach auch prompt wieder ein, wache irgendwann 2-3Std später wieder auf und habe das Gefühl, meinen gesamten Tag sinnlos vergeudet zu haben. Ich dachte eigentlich, dass es sich vielleicht jetzt am Wochenende ändern würde, immerhin hatte/habe ich ja Tagdienst. Das bedeutet konkret, dass ich um 6Uhr aufstehen muss, um um 8Uhr auf Arbeit zu sein. Dort bin ich dann den ganzen Tag nur am rumwuseln bis 18Uhr, bin dann gegen 19Uhr zu Hause und mache mir was zu essen, gehe duschen, schaue noch ein kleines bisschen fern und schlafe dann, vollkommen fertig vom Tag, ein. Heute war das so gegen halb zehn. Ich bin auch sofort eingeschlafen... bis - und daran bin ich dann vllt selbst Schuld - eine Welle an Whatsapp-Nachrichten und SMS von dem, dessen Name nicht genannt werden darf (sprich mein Ex), über mich herein brach. Davon bin ich dann gegen 2Uhr wieder aufgewacht... und jetzt kann ich wieder nicht einschlafen - und der Wecker klingelt wiiieder um sechs morgen früh... also in drei Stunden ungefähr. Ganz toll. Aber wie gesagt, vermutlich selber Schuld. Ich hätte mein Handy einfach lautlos stellen sollen. 

Wenn ich morgen bzw heute diesen Tag überstehe, bin ich bestimmt noch fertiger als gestern Abend. Wenn ich dann nach Hause komme, werde ich bestimmt auch wieder gleich schlafen wollen... und dann mache ich einfach mein Handy lautlos oder stelle es gleich ganz aus und dann klappts vielleicht auch mit dem Schlafen und ich komme endlich aus meinem total verschobenen Rhythmus raus, was sicherlich total wünschenswert wäre, denn ab Montag heißt es dann nämlich Powerlernen für die vorerst letzte Runde der Prüfungszeit und da alle außer mir schon mit lernen angefangen haben (immerhin muss ich ja arbeiten, sonst hätte ich das sicherlich auch), fangen auch schon alle an, sich zu beschweren. Scheint ein richtiger Brocken zu sein, Pharmakologie. Da freu ich mich ja jetzt schon drauf. Yeih... Aber immerhin, danach gehts nach Hause :) ENDLICH! 

25.07.2013 um 01:58 Uhr

Ich warte nur darauf, dass...

 

...es endlich der 19. August wird!
Denn am 19. August ist erstmal Pause mit den Prüfungen bis zum 01. Oktober. Und ich habe gerade mal eine Prüfung hinter mir, nämlich OSCE Propädeutik. Schriftlich habe ich da ja ganz gut mit einer 2 vorgelegt und am Dienstag folgte dann der mündliche Teil dazu und wenn ich meinem Gefühl vertraue, dann habe ich erst einmal ganz sicher bestanden und hoffe eigentlich mit einer 3. Dann würde nämlich unterm Strich eine 2,5 raus kommen und damit wäre ich absolut zufrieden! Bekäme ich  aber eine 4, dann wär das sicherlich auch okay, aber es würde mich schon ärgern. Und mit einer 2 rechne ich eigentlich nicht, da müsste es schon mit dem Teufel zu gehen.
Jedenfalls bleibt jetzt auch nicht mehr viel Zeit, denn am Freitag ist schon die nächste Prüfung in Tierhaltung und Tierhygiene. Diese Fächer habe ich immer sehr gemocht und auch regelmäßig besucht. Es ist beinahe schade, dass man ihnen nicht mehr Tribut zollen kann, als diese zwei Tage Bulimilernen. Und ich gebe zu, dass ich auch noch gar nicht viel dafür getan habe... Ich werde dafür im Grunde auch nicht richtig lernen können, sondern nur meine Unterlagen durchlesen. Mehr wird es nicht werden und dann heißt es am Freitag hop oder top.
Samstags hab ich dann wieder Tagdienst in der Klinik und darauf freue ich mich ehrlich gesagt schon. Momentan sitze ich nämlich nur jeden Tag in meinem Zimmer, sterbe fast vor Hitze und tue nichts weiter als lernen, schlafen, essen, aufs Klo gehen und Fernsehen schauen. Das ist so furchtbar. Ich fühle mich, als hätte ich in den letzten zwei Wochen 100kg zugenommen vom Nichtstun und faul rumsitzen.
Montag folgt dann eine MC-Klausur über innere Medizin Kleintiere. Die zählt aber nur zu 25% und wird vermutlich überwiegend aus Altfragen bestehen, also sollte vermutlich nicht so das riesen Problem werden - hoffe ich.
Der August wird dann bis zum 19. ein Wechselspiel aus Arbeit und Prüfungen:
3. Tagdienst,
5. MC Geflügelkrankheiten,
6. Nachtdienst,
9. MC Radiologie,
10.+11. Tagdienst,
19. MC Pharmakologie
- Aber dann, dann geht es endlich nach Hause!!! 

Soviel jedenfalls dazu. Allzu verständlich also nur, dass ich momentan nur meine Uni im Kopf habe. Vom Friesen bin ich momentan eigentlich nur angepisst. Nicht, weil er irgendwas gemacht hat oder so, sondern einfach ganz generell von dieser Erscheinung. Wir haben auch kaum Kontakt und das stört mich nicht mal. Ich glaube, ich bin jetzt tatsächlich an einem Punkt angelangt, an dem ich mir denke: Er ist mir egal, soooo egal. Ich habe weder das Bedürfnis mit ihm zu schlafen, noch mit ihm zu reden. Ich will kein Date mit ihm und ich vermisse ihn auch nicht. Er ist mir momentan einfach... egal. Ich habe momentan auch nur ein Ziel - meine Prüfungen packen und ab nach Hause und dann kann mir die ganze Welt auch gestohlen bleiben. Am liebsten würde ich mein Handy dann bis Oktober aus machen und für niemanden erreichbar sein wollen. Mal schauen, vielleicht tu ich das sogar.

Dann habe ich neulich über zwei Tage mit meinem Ex geschrieben... Nicht gerade ein berauschendes Gespräch. Nachdem er versucht hat, mich irgendwie ein bisschen davon zu überzeugen, dass bei ihm viel in einem Jahr passiert sei und das aber alles gar nicht in eine SMS passen würde und es aber irgendwie so aussah, als hätte sich so gut wie gar nichts verändert, wollte er ein bisschen Kritik an mir üben und fragte mich, ebenso wie ich ihn ja auch, was sich bei mir so verändert habe. Auf meine Nachfrage hin, wie er das denn meine, fragte er, ob ich noch immer so kritikempfindlich sei, meinen Spionier- und Kontrollwahn noch immer hätte und man sich in einer Beziehung mit mir noch immer hinten anstellen müsse. Nichts davon habe ich geändert, nichts davon wollte ich je ändern. Und schon war das Gespräch auch schon wieder beendet. Ich finde es sehr erstaunlich, dass er nach über einem Jahr noch immer nicht über die Sache hinweg ist. Vielleicht spricht das aber auch für ihn, keine Ahnung.

Und ich habe heute in der Datingbörse, in der ich bin, einen Typen angeschrieben, 29, Wassermann und Lehrer. Der Friese ist übrigens auch Wassermann und studiert auf Lehramt - sehr witziger Zufall jedenfalls. Aber dieser Lehrer gefiel mir sowohl vom Foto, als auch von seinem Profil her. Er schrieb vorhin auch zurück, dass er mir am Wochenende antworten würde... na immerhin, besser als gar nix :D. Ich vermute mal, dass er keine Zeit hat momentan, da in Bayern ja bald die Ferien anfangen. Aber vielleicht erklärt er mir das ja auch am Wochenende ;).

Ansonsten möchte ich einfach nur, dass diese unerträgliche Hitze aufhört! Ich will Regen und Hagel und Schnee! Das hält ja kein Mensch aus zur Zeit. Mich macht solches Wetter eher depressiv, als tagelanger Regen.

So naja, vielleicht lese ich jetzt noch ein bis zwei Vorlesungen durch und leg mich dann schlafen. Morgen muss ich dann den restlichen Riesenberg an Vorlesungen irgendwie durchlesen... das wird sicher wieder eine lange Nacht, wobei die Prüfung am Freitag erst am Nachmittag sein wird... naja trotzdem.

Ich wünsche euch eine gute Nacht und süße Träume! 

20.06.2013 um 23:30 Uhr

Super-einfach-schwierig

 

Vergesst die Sache mit der Umorientierung. Der süße Typ hat sich definitiv als Schuss in den Ofen entpuppt, leider. War gerade erst fünf Jahre in einer Beziehung und sucht nun definitiv was fürs Bett - auch wenn sein Text in der Singlebörse was ganz anderes aussagt. Aber klar, so bekommt man die Frauen vermutlich leichter rum. Aber ich bin ja kein rohes Stück Fleisch - ein bisschen umwerben könnte man mich schon. Ganz nebenbei erzählt er auch noch, dass, wenn ich ihm keinen Blowjob geben möchte, seine Kollegin das bestimmt macht - immerhin sei sie so auch an ihrem Job gekommen, aber psssst. Alles klar - Idiot. Schade eigentlich, er sah vielversprechender aus und schrieb auch so... aber es geschieht ja bekanntlich nichts ohne Grund.

Was die andere Fingerverbrennungssache anbelangt - ja... hm... Irgendwie steckt das ziemlich fest. Gestern war es wieder so zum greifen nahe und dann - doch nicht. Hm... jaa.... nervt mich tierisch. Es geht nichts vorwärts und nichts zurück. Aber es ist auch sehr fies von ihm, mich per Schreibfantasien erst scharf zu machen und dann eiskalt abblitzen zu lassen. Ein Spiel, das mir am Anfang noch gut gefiel - aber jetzt würde ich es ja doch gern haben, dass mal etwas mehr passiert, als nur schmutzige Fantasien.

 

Ansonsten gibt es sehr traurige Nachrichten zu verkünden. Meine Freundin L. - sie war ja für ein paar Wochen im Krankenhaus, da ihr die Mandeln herausgenommen wurden und als sie wieder kam, war die Freude groß. Nur leider ist ihre Infektion von den Mandeln weiter abgerutscht und hat sich in den Lymphknoten breit gemacht, sodass sie diese Woche wieder ins Krankenhaus musste mit Verdacht auf Sepsis und Endokarditis. Zum Glück wurde schon bestätigt, dass es sich nicht um eine Endokarditis handelt. Aber um die Sepsis zu identifizieren mussten sie ja eine Kultur anlegen und davon sind die Ergebnisse noch nicht da, aber es geht ihr schon besser, ich war sie heute im KH besuchen. Traurig an der ganzen Sache ist jedoch, dass sie jetzt soviel im Studium verpasst hat, dass das Semester für sie gelaufen ist. Das ist auch ihre eigene Entscheidung. Sie wird jetzt bis zum nächsten Frühjahr pausieren und dann wieder einsteigen. Klar in jedem Falle geht die Gesundheit vor, aber es ist schon sehr traurig. Natürlich freue ich mich auch, dass es ihr wieder besser geht, aber ohne L. zu studieren stell ich mir nicht unbedingt einfach vor. Oftmals ist es so, dass die Leute sagen, dass eine Freundschaft, die aus drei Personen besteht, keinen Bestand hat - einer fühle sich immer wie das fünfte Rad am Wagen. Doch ich glaube, dass die Freundschaft zwischen L., V. und mir nur zu dritt wirklich gut funktioniert. Natürlich verstehe ich mich mit beiden super, aber wenn L. nun rausfällt, dann ist unsere Gruppendynamik irgendwie verändert und ich bin sehr gespannt in welche Richtung sich das Ganze dann entwickeln wird.

 

Außerdem gibt es vielleicht noch zu erwähnen, dass es so langsam wieder auf die Prüfungen zu geht. Ende Juli beginnt es - und so langsam wird es Zeit mit dem Lernen anzufangen. Und zack ist er auch schon wieder zu Besuch - der innere Schweinehund. Da steh ich doch tatsächlich schon vor meinem ersten, von insgesamt drei, Staatsexamen. Mittlerweile haben wir auch die Ergebnisse der MC-Prüfung von Propädeutik und ich habe eine zwei geschrieben. Das hat mich unglaublich stolz gemacht und ich sollte wohl versuchen diesen Stolz in Motivation umzutransformieren. Immerhin zählt diese Klausur nur zu 50%. Und obwohl ich viel weniger dafür getan habe, als V. und L., habe ich doch besser abgeschnitten, als die beiden. Ich glaube V. hätte mich in dem Moment, als wir unsere Noten erfuhren, am liebsten umgebracht. Immerhin habe ich dafür nur Altfragen gelernt und sie alles drum herum - aber ich bin mir sicher, dass sie aufgrunddessen zum einen besser in der mündlichen Teilprüfung abschneiden wird und zum anderen auch, dass sie nach hinten heraus einfach mehr Wissen haben wird - denn das war eigentlich schon immer so.
Wenn alles gut geht, dann habe ich vielleicht am 19. August meine letzte Prüfung für August+September hinter mir... weiter gehts dann erst im Oktober mit den letzten beiden Prüfungen. Druck gibt es natürlich auch wieder jede Menge, weil man wieder nur eine gewisse Anzahl an Prüfungen nicht bestehen darf und sonst fliegt bzw aussetzen muss. Naja - lassen wir die Spiele einfach mal auf uns zukommen. 

03.06.2013 um 00:01 Uhr

Ins Wasser gefallen

 

Seit Dienstagnacht regnet es hier in München ununterbrochen. Na gut, ununterbrochen stimmt nicht ganz - zwischenzeitlich hört es immer mal wieder auf, nur um dann doch wieder anzufangen. Und ausgerechnet von Mittwoch bis gestern war hier StuStaCulum - das Festival der StuSta... leider ist es einfach mal komplett ins Wasser gefallen. Es hat geregnet und es war kalt. Man könnte denken, es ginge wieder auf Weihnachten zu und nicht auf den Sommer. Ich meine, eigentlich stören mich so kalte Tage gar nicht und Regen mag ich auch - ist mir eigentlich alles lieber, als unerträgliche Hitze, bei der man sich keinen cm bewegen kann, ohne gleich in Schweißausbrüche zu verfallen. Aber ich vermisse die lauen Sommernächte. Es wäre so schön gewesen auf dem StuStaCulum auf der großen Wiese gemeinsam mit Freunden der nächtlichen Musik zu lauschen.

Gearbeitet habe ich da dieses Jahr auch und mir bei einer Schicht, die eigentlich nur drei Stunden gedauert hat, beinahe den Hintern abgefroren. Dazu bin ich auch noch erkältet vom feinsten und das Wetter ist der Genesung nicht gerade förderlich. Zum Glück hatte ich es dann bei einer anderen Schicht, die fünf Stunden dauerte und bei der ich mir sicher war, dass sie mir gesundheitlich den Rest geben würde, warm und überdacht. Am Ende durfte ich sogar eine halbe Stunde früher Schluss machen, weil einfach nix mehr zu tun war. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht und gestern den letzten Abend haben V. und ich auch versucht, noch einmal richtig zu nutzen... bis es wieder anfing, zu regnen.

Hoffentlich wird kommende Woche das Wetter besser, immerhin ist da Bergfest. Und am Dienstag kommt meine Freundin L. aus dem Krankenhaus zurück bzw von zu Hause. Sie hat sich die Mandeln rausnehmen lassen, weil sie einfach chronisch entzündet waren und V. und ich freuen uns schon sehr auf sie. Wir haben sie wirklich vermisst. Mittwoch wollen wir dann vermutlich irgendwo grillen. Donnerstags ist wieder Stockwerksparty und Freitag wird mal nichts gemacht, da ich am Samstag Tagdienst in der Klinik habe - dafür gehen wir dann aber Samstagabend Party machen.

Ich freue mich also schon sehr auf kommende Woche, wenn nur das Wetter endlich besser werden würde. Es müssen ja nicht gleich tropische Temperaturen erreicht werden - also bitte bitte nicht - aber ein wenig wärmer wär schon schön.

16.05.2013 um 23:30 Uhr

Pfingsten

 

Morgen ist es endlich wieder soweit - Ich fahre nach Hause zu meinen Liebsten :) Darauf freue ich mich schon seit Wochen richtig arg doll. Ich vermisse meine Familie und meine Katzen und auch Hunde jede Sekunde, die ich nicht bei ihnen sein kann. Umso schöner ist es dann, nach Hause fahren zu können und wenn es auch nur für ein paar Tage ist - bis Dienstag um genau zu sein.
Allerdings macht mir meine kleine Schwester ein paar (große) Sorgen - aber dazu werde ich vielleicht später mehr berichten, wenn ich direkt zu Hause vor Ort bin, um mir ein Bild über das Ausmaß zu machen. 

Ja und ansonsten, wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es Pfingsten genau ein Jahr her, dass ich mit meinem Exfreund Schluss gemacht habe... und ich bereue es nicht. Seitdem ist so viel passiert und mein Leben hat sich zum Teil so verändert, dass ich mittlerweile gar nicht mehr glaube, dass er da überhaupt noch hinein passen würde. Wir hatten seitdem auch kaum Kontakt miteinander und ich weiß überhaupt nicht, wie es ihm geht oder was er jetzt so macht. Ein bisschen schade finde ich das schon, aber laut seiner Gesichtsbuchseite arbeitet er noch immer im selben Büro, wie schon vor einem Jahr. Vermutlich wohnt er auch immer noch bei Mutti, natürlich weiß ich das nicht genau, aber ich halte es schon für möglich. Traurig, wenn es so wäre, wenn Mutti immer noch das einzige wäre, was er hat.
Vor einem Jahr, als ich es beendete, sagte ich zu ihm, dass ich heute noch wisse, was in einem Jahr sei - und er wollte so viel in diesem Jahr erreichen: Selbstständiger werden, sich einen neuen Studienplatz für den Master suchen, bei Mutti raus ... Ich hab absolut keine Ahnung, was er davon wirklich realisieren konnte und auch, wenn er heute nicht mehr in mein Leben passt, war er doch einmal ein sehr wichtiger Teil von mir und meinem Leben und ich wünsche ihm nur das Beste.

Was mich angeht, dann habe ich es in diesem einen Jahr geschafft mein Physikum zu bestehen, ich habe die Famulatur angefangen und so viel schon gelernt seitdem. Ich bin ins Wohnheim gezogen und habe ein Stück meines Lebens, meiner Freiheit damit zurückgewonnen. Ich habe es ganz alleine geschafft, Katzenbabys gesund und munter auf die Welt zu bringen. Ich hatte mit dem einen oder anderen Mann zu tun und bin durch meine ganz persönliche Gefühlshölle gegangen, in der ich mich selber nicht mehr wieder erkannte und bin doch keine Schlampe geworden oder ein emotional abgestumpftes Wesen. Man hat mir große Steine in den Weg gelegt und ich habe versucht, einen Weg daraus zu bauen und es ist mir mehr oder minder gelungen - Ich bin an mir selbst gewachsen und nicht auf der Stelle stehen geblieben, auch wenn es nicht immer leicht war. - Ich liebe mein Leben, so ist das eben - und zwar trotzdem, trotzdem und nicht deswegen! 

16.04.2013 um 23:21 Uhr

6. Semester und Wochenendpläne

 

Wahnsinn - Ich bin nun tatsächlich schon im 6. Semester angekommen, ohne Altlasten mittlerweile ;) Sechstes Semester... das bedeutet Halbzeit!
Diesen Sommer findet unser Bergfest statt. Normalerweise kennt man das Wort 'Bergfest' ja vom Mittwoch her - da hat man die Hälfte der Woche/des Berges hinter sich gebracht und von da geht es nur noch bergab, es wird quasi leichter, bis man den Freitag erreicht hat. Bei uns wird dieses Bergfest nun symbolisch als die Mitte unseres Studiums angesehen. Ob es nun allerdings wirklich leichter wird, wage ich zu bezweifeln. 9 Prüfungen stehen am Ende des 6. Semesters an. Na gut, prinzipiell nur noch 8, denn die Klausur in Propädeutik haben wir ja schon am 12.04. geschrieben und erwarten nun sehnsüchtig die Ergebnisse - aber auch 8 Prüfungen haben es echt in sich. Einfacher ist es vielleicht nur insofern, gegenüber des Physikums, dass wir nun überwiegend schriftliche MC-Klausuren haben - dh kein Stress durch unfreundliche Prüfer oder unangenehme Nachfragen. 
Also ja, das neue Semester hat begonnen und mit ihm nicht allzu viele neue tolle Vorlesungen, relativ unspektakulär... sowas wie Milchkunde oder Geflügelkrankheiten... nicht wirklich vom Hocker hauend. Aber es ist ja gerade mal die erste Woche - die Woche, in der man sich aufrappelt, zu jeder Vorlesung zu gehen, um im Nachhinein zu wissen, welche man aussortieren kann, auch wenn das Gewissen einem etwas anderes erzählt - im Endeffekt siegt dann doch wieder das ES. 

Genug zur Uni!

Mit dem Beginn des sechsten Semesters hat auch endlich der Frühling Einzug gehalten in München. Wir haben seit Wochenstart wundervolles Wetter - und Pläne für das Wochenende. Am Donnerstag findet zunächst mal wieder die erste Stockwerksparty im Sommersemester statt, unter dem Motto 'Beauty and the Nerd' - und ich freu mich schon seit Wochen darauf, ganz egal unter welchem Motto. Ich möchte endlich mal wieder feiern gehen und dazu dann noch dieses herrliche Wetter, sodass man bei Pausen auf die Dachterasse im 19. Stock gehen kann, um frische sommerliche Nachtluft zu schnappen :) Ein bisschen Bauchschmerzen bereitet mir trotz aller Vorfreude trotzdem etwas bzw jemand - der Friese. Keine Ahnung, ob ich ihn da auch antreffen werde, aber es ist einfach mal naheliegend. Bisher habe ich es glücklicherweise vermieden, ihn anzutreffen. Nur V. hat ihn schon gesehen... dafür lief mir die Rothaarige aber schon mal wieder über den Weg - und unter Garantie wäre sie am Donnerstag auch mit im Schlepptau. Ich habe keine Ahnung, wie ich dann mit der Situation umgehen sollte. Vermutlich würde ich einfach nur 'Hallo' sagen und ansonsten versuchen, ihm/ihnen aus dem Weg zu gehen. Ganz einfach schon mal deswegen, weil ich gar nicht mit ihm reden will... Meine letzte SMS an ihn vor ein paar Monaten blieb unbeantwortet, auf meinen Brief bekam ich keine Reaktion - Ich fühlte mich einfach wie ein riesen Trottel. Da kommt man sich so dumm vor. Und zum anderen vertraue ich mir selbst nicht... Sexentzug und Alkohol sind einfach keine gute Kombination und der Friese hat einfach eine enorme sexuelle Ausstrahlung und Anziehungskraft auf mich... also halte ich mich fern vom Feind. Außerdem will ich auch den Christen nicht verletzten...

Apropros Christ - der hat sich ja letztes Wochenende ein bisschen was geleistet. Da dachte ich, dass wir uns am Wochenende sehen würden und dann...Pustekuchen! Schon als ich in der Woche nachfragte, ob wir uns denn sehen, sagte er von Samstag auf Sonntag wäre gut und als ich so durchsickern ließ, dass ich eine Nacht ziemlich doof finde, sagte er, er richte sich da ganz nach mir, aber er könnte Freitag erst später kommen. Als ich fragte, was 'später' denn heißen würde, sagte er 'Gegen 20Uhr' - also gut, das war vollkommen okay. Dementsprechend war ich den ganzen Freitagnachmittag damit beschäftigt meine Wohnung zu putzen, Wäsche zu waschen, mein Bett frisch zu beziehen, zu kochen, abzuwaschen, mich hübsch zu machen... damit er mir um halb acht Bescheid sagt, dass er nun doch nicht kommt. Ich war dementsprechend gepisst! Dann hieß es, er würde aber morgen sehr gerne kommen. Als ich fragte wann, nannte er mir eine Zeitspanne zwischen halb eins und abends um 5, weil er nicht wusste, ob er in eine andere Klasse versetzt werden würde. Als er mir dann am nächsten Tag wieder nicht Bescheid sagte, steigerte sich meine Wut natürlich noch mehr. Ich fragte dann so gegen eins mal nach, ob er denn irgendwie vor hatte, sich heute noch bei mir zu melden - da sagt er tatsächlich 'Nö.', weil er nicht das Gefühl hatte, dass ich ihn heute noch sehen wollen würde. WTF. Warum war ich denn bitteschön so sauer?
Männer...hatter nicht kapiert.
Und bevor er dann tatsächlich zu mir kam, hat er sich noch mit einer alten Schulfreundin getroffen, um ihren Freund kennenzulernen, der wohl zehn Jahre älter wäre, als sie. Ob ich jetzt eifersüchtig wäre? Als ich sagte 'Nein.', sagte er 'Schade.' - Das hab ich wirklich auch noch nicht erlebt, dass ein Mann gerne möchte, dass ich eifersüchtig bin. Meine Kirsche auf dem Sahnehäubchen kam aber erst noch, als er sagte, dass er in ein paar Stunden wieder fahren müsste, weil er morgen nun schon Pläne mit seiner Schwester habe, weil ich ja angedeutet hätte, dass ich ihn dieses Wochenende gar nicht sehen möchte. Hab ich auch tatsächlich, aber aus ganz anderen Gründen. Aber dieses ganze Verhalten, dieses Wischi-Waschi hat mich echt wütend gemacht. Dafür waren die paar Stunden, in denen er hier war, ganz schön und ich hatte dann am Samstagabend doch noch gute Laune. Außerdem hatte ich sowohl am Freitag, als auch am Samstag Ausweichmöglichkeiten bei Freunden.  
Dieses Wochenende ist er dann auch nicht da. Er fährt in die Schweiz - ist so n Kirchending, keine Ahnung... aber generell bin ich ein bisschen, weiß nicht - enttäuscht - ist vielleicht nicht das ganz richtige Wort dafür, aber die häufigen SMS haben stark abgenommen. In den letzten beiden Tagen bekam ich oftmals nur noch irgendwelche Smileys als Antwort auf meine SMS - was im Grunde nicht schlimm ist, wenn das MAL kommt...aber am Montag war das echt heftig. Als ich ihn drauf ansprach hieß es, er würde ja arbeiten grade...eigentlich sollte er das Handy da ja gar nicht nutzen. Versteh ich, komisch nur, dass er es die ganzen letzten Wochen auch ohne weiteres nutzen konnte, trotz Arbeit. Guten-Morgen- und Gute-Nacht-SMS hab ich ebenfalls schon eine ganze Zeit nicht mehr bekommen... irgendwie weiß ich nicht, ob sein Interesse an mir abgenommen hat oder ob es vielleicht tatsächlich an meinem Interesse liegen könnte. Ich weiß auch nicht, fühlt sich momentan komisch an... vielleicht liegt es aber auch einfach nur am Rattenschwanz, den ich im letzten Eintrag schon erwähnte.

Zurück zu den Wochenendplänen - Donnerstag ist also Stockwerksparty. Freitag besorgen V. und L. und ich mir dann endlich ein Fahrrad - nicht mehr als 120€, einen tiefen Einstieg und ohne Rücktritt - das sind so meine Wünsche.
Samstag, wenn das Wetter mitspielt, grillen wir dann vielleicht hier in der StuSta - machen in den letzten Tagen schon ständig alle und da bekommt man einfach Lust, es auch zu tun.
Und Sonntags fahren wir dann vielleicht an den See, ebenfalls wenn das Wetter mitspielt.

Also ich freue mich auf das Wochenende ;)

13.04.2013 um 02:06 Uhr

Rattenschwanz

 

Ich hasse es, was für einen Rattenschwanz meine letzten Beziehungen an Nichtvertrauen hinter sich herziehen. Wirklich, das ist ganz furchtbar...es ist einfach da: dieses Misstrauen, dieses Alles hinterfragen müssen, die Zweifel - es ist da und es macht miese Laune.

Ich bin pissig - vielleicht ist es ja aber auch nur PMS. 

19.02.2013 um 22:10 Uhr

Schuldzuweisung

Ich weiß nun, wer an allem Schuld ist. Ich weiß, wer mir den ganzen Schlamassel eingebrockt hat. Dass ich am liebsten mit dem Fahrstuhl runter fahren würde und an der Tür des Friesen klopfen möchte, ihn umarmen und küssen will, dass ich nachts stundenlang wach liege, dass ich am Tag 100x in meinen Briefkasten schaue und mein Handy förmlich hypnotisiere, dass ich nicht lernen kann und nicht lernen will, dass ich den ganzen Tag heulen möchte - dafür gibt es nur eine Schuldzuweisung. Mein ES ist daran Schuld! An allem! Mein ES hat die vollkommene Kontrolle übernommen und mein ÜBER-ICH ist irgendwo in der Karibik Urlaub machen und lässt mein ICH mit meinem ES allein und schon haben wir den Schlamassel. Aber jetzt, da ich das erkannt habe, möchte ich umgehend, dass mein ÜBER-ICH zurück kommt. Sofort! Und es kann seine Freunde Würde und Selbstachtung gleich mitbringen.

ÜBER-ICH, ich brauch dich jetzt. Du musst mein ES wieder  zur Vernunft bringen, damit mein ICH nicht mehr so überfordert ist. Los jetzt. 

17.02.2013 um 01:40 Uhr

Tage, wie dieser

 

Es gibt Tage, da kann dich die ganze Welt getrost am Arsch lecken. Da hast du vielleicht nicht unbedingt schlechte Laune, aber auf nichts und niemanden Lust. Heute ist einer dieser Tage - morgen muss ich zurück in meine persönliche Hölle. Seit der Sache mit dem Friesen ist sie das mehr denn je. Also ist morgen wieder der letzte Tag mit meiner Familie, gelernt habe ich auch kaum (obwohl ich es mir so fest vorgenommen hatte) und V. ist auch grade nicht in München... dann habe ich noch eine Mail bekommen, dass am 27. die Handwerker zu mir kommen und ausgerechnet an dem Tag muss ich abends zur Arbeit, würde also normalerweise den ganzen Tag schlafen und jetzt geht das nicht. Es gibt Tage, die nerven einfach. Ich möcht am liebsten hier bleiben. 

22.12.2012 um 23:46 Uhr

2012 -oder- unfertig

 

Da ist die Welt nun also doch nicht untergegangen und übermorgen ist Weihnachten - ganz urplötzlich und überraschend, wie jedes Jahr. Zum Glück sind schon alle Geschenke besorgt, vielleicht noch nicht verpackt, aber alle schon anwesend. Und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen - Zeit auf dieses Jahr zurückzublicken.

Ich würde sagen, dass es nicht grade ein ruhiges Jahr war - turbulent, chaotisch und vor allem ein Jahr der Veränderungen. Okay, jedes Jahr bringt Veränderungen mit sich, aber mein Jahr 2012 brachte größere Dinge mit sich... überblickend kann ich sagen, dass ich ein Organ ärmer bin und einen Traummann ärmer, dafür einen Exfreund reicher und ein fast bestandenes Physikum in der Tasche habe... obendrauf habe ich einen Chaoten dazugewonnen, mit dem wohl absolut nicht viel anzufangen ist... Es war auch ein Jahr der großen Versöhnung, denn nun habe ich wieder wirklich guten Kontakt zu dem, dessen Name nicht genannt werden darf. Familienzuwachs gab es auch - 19 Katzen zählen wir mittlerweile in diesem Haus und ich liebe jede einzelne davon mehr, als ich auch nur irgendeinen Mann lieben könnte. Außerdem habe ich meine erste Katzengeburt ganz alleine gemeistert. Umgezogen bin ich ebenfalls - und bereue es vielleicht ein ganz kleines bisschen, denn ich vermisse den Dackel. Auf der anderen Seite ist es aber auch wunderbar nicht mehr von der Außenwelt abgeschieden zu sein. Das Semesterticket wurde durchgesetzt und wird ab nächstem Winter, glaube ich, in Kraft treten... jetzt müssen nur noch die widerlich hohen Studiengebühren abgeschafft werden.

Unfertig heißt der Titel meines Blogs aber deswegen, weil ich mich nicht fühle, als wäre das hier ein in sich abgeschlossenes Jahr. Ich bin nicht ganz im Reinen mit mir am Ende diesen Jahres. Da wäre zum einen die Sache mit dem Studium... ich habe wirklich eine unglaubliche Hürde geschafft mit dem Physikum, aber genau die Prüfung, von der ich dachte, sie wäre die einfachste, schon zwei Mal verkackt. Am 07. März ist dann mein letzter Versuch. Ich habe wirklich große Angst davor, denn es ist wie damals in Physik. Obwohl ich Physiologie echt mag und es eigentlich echt nicht so schwer ist. Aber die Nervosität schwingt einfach mit, da es sich um meinen letzten Versuch handelt.

Unfertig fühle ich mich aber auch wegen meiner Beziehung mit dem Friesen. Es ist alles immernoch... ja, schwierig. Nicht einfach jedenfalls. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so lange gebraucht, jemanden zu sagen, dass ich ihn liebe. Es ist auch nicht so, dass ich es nicht tun würde, denn scheiße, das tu ich wie verrückt - das Problem dabei ist, dass der Friese es schafft mich immer wieder von ganz oben mit einer Bruchlandung nach ganz unten (auf den Boden der Tatsache) zu holen/ fallenzulassen. Ich habe einfach Angst, sind diese Worte erstmal ausgesprochen, würde ich noch verletzlicher sein. Wer weiß, ob er sie überhaupt erwidern würde?
Ich möchte diese Beziehung im Grunde immernoch wirklich... aber ich bin trotzdem unentschlossen, weil ich nicht weiß, ob er das WIRKLICH will. Wir sind jetzt seit Mittwoch voneinander getrennt und wirklich viel Kontakt haben wir nicht. Das ist etwas, was mich echt traurig macht. Ich möchte wetten, mit der Rothaarigen schreibt er den ganzen Tag mehr, als mit mir. Aber ja, das ist nur wieder eine zornige Vermutung, die die Eifersucht in mir nur so brodeln lässt. Trotzdem fühle ich mich hier und da sehr vernachlässigt und auch mit so einigen Sprüchen sehr provoziert. Einer dieser Sprüche hat mir unseren letzten Abend vor den Weihnachtsferien echt versaut. Es ist also noch immer so, dass ich nicht denke, dass sich Glück so anfühlt. Ich werde ständig verletzt und entweder merkt er es einfach nicht, wie sehr mich all das verletzt oder er macht es wirklich mit Absicht. Außerdem glaube ich, dass er sich meiner viel zu sicher ist. Das ist schade. Ich ertrage ein gewisses Maß... aber die Frage ist immer: "Wie lange?". Jedenfalls habe ich grade nicht das Gefühl, zu wissen, was er so den ganzen Tag treibt... und er hat heute das erste Mal seit Mittwoch mich gefragt, was ich so mache... ansonsten hatte ich auch nicht grade das Gefühl, dass es ihn sonderlich sehr interessiert. Ich weiß also wirklich nicht, was mich bei einem Mann hält, der mich ständig nur verletzt, den ich einen Scheiß bedeute und interessiere... und die guten Eigenschaften gehen mir auch langsam aus. Bevor wir miteinander Schluss gemacht hatten, konnte ich wenigstens noch sagen, dass er immerhin für mich mit dem Rauchen aufgehört hat... aber das ist mittlerweile auch hinfällig. Ich wette, er raucht zu Hause wie ein Schlot.

Ist es wirklich das, was ich will?

Nein!

Aber warum halte ich dann so daran fest? Ich weiß eigentlich genau, dass ich niemals von ihm das bekommen werde, was ich möchte... Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Aber ich schweife zu sehr auf das Friesen-Thema ab. 

Es wird Zeit für die Jahreszusammenfassung via Erster Satz jeden Monats:

Januar: Letzten Samstag (der vor dem 14.), es war das letzte Wochenende bevor ich wieder nach München fahren sollte, traf mich das Schicksal von einer seiner unangenehmsten Seiten. (bezieht sich auf die Gallen-OP) 

Februar: Menschen sind, wie sie sind. (bezieht sich auf den Aberglauben mit dem Glück und dem Erfolg)

März: Ich würde glatt behaupten...Ende

Februar/Anfang März, das ist

JETZT! (bezieht sich auf meinen Ex, der ewig nicht zu Potte gekommen ist.)

 

April:  Eine Ewigkeit ists her, dass ich mich gemeldet habe! (Hier gabs dringend von den allerersten Babys zu berichten :)

Mai: Grade habe ich daran gedacht, dass heute schon wieder der 1. Mai ist und da ich in Bayern bin, war ich gestern wieder nicht bei der Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz dabei - dabei wöllt ich so gerne mal hin, unbedingt. (Hier steckte der Gedanke dahinter, mal eine Liste anzufertigen, mit den Dingen, die ich im Leben gerne tun würde)

Juni: 'Alles ist wunderbar, genauso wie es ist.' - Damit habe ich meinen letzten Blogeintrag beendet und es scheint mir so, als hätte ich schon zu diesem Zeitpunkt versucht, mir etwas einzureden, was nicht so ist. (Handelte übers Schlussmachen mit F.)

Juli: Noch 20 Tage bis zur ersten großen Prüfung, Histo&Embryo.  (Tja, der Sommer ging eben komplett fürs Physikum drauf.)

August: Ab morgen zählts! (noch immer Physikum)

September: Was mich verrückt macht, ist der Toleranzgedanke, der mir abverlangt wird, wegen etwas, das gar nicht existiert und etwas, das mich sonst zum ausflippen bringen würde. (Die Anfänge mit dem Friesen...wo ich schon viel zu früh etwas für ihn empfunden habe und schon ganz früh eifersüchtig geworden bin... es konnte ja zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen, welche Ausmaße das mal annehmen würde :/ )

Oktober: Ich bin nun offiziell wieder ein Wohnheimkind! (Der große Umzug vom Dorf in die Stadt... und das erste Treffen mit dem Friesen stand bevor - man, da war ich so aufgeregt und die Schmetterlinge in meinem Bauch haben wie verrückt getanzt)

November: Also gut, wie versprochen, werde ich nun über das Exfreundin-Problem berichten und über eine ganz andere Sache, die mich unheimlich gefordert hat. (Gott, wäre die Exfreundin doch nur das einzige Problem geblieben...)

Dezember: Warum tust mir das nur an? (Tja, ein paar Tage nachdem er mich verlassen hatte... zum Glück wurde wieder alles gut. Aber ist wirklich alles gut? Und kann man hier wirklich von Glück reden?)

 

...eben, ich fühle mich unfertig. 

 

18.12.2012 um 21:04 Uhr

Weihnachten kann kommen

 

Morgen geht es nach Hause und ich freue, freue, freue mich sooo riesig darauf. Auf meine Familie und vor allem auf meine Katzen, aber auch aufs Backen - das wird hoffentlich wieder ganz toll. 

Es wird morgen nur noch ein Testat anstehen in Patho, was wirklich ziemlich gemein ist, so kurz vor Weihnachten, aber das konnte ich mir schon denken, weswegen ich meine Abfahrt auf eine Uhrzeit nach der Pathovorlesung legte. Um 13Uhr gehts hier los. Zu Hause holt mich dann mein Papa ab und dann bin ich bis zum 06. Januar zu Hause.

Weihnachtsgeschenke hab ich auch schon alle besorgt und muss sie dann nur noch verpacken und auch darauf freue ich mich schon.

Endlich, endlich, endlich geht es nach Hause :) 

05.12.2012 um 19:43 Uhr

Mal was anderes

 

 

Meine Güte... mein Blog wimmelt nur so von Einträgen über den Friesen und alles andere kommt viel zu kurz! Okay, wenn ich ehrlich bin, gibt es dieses Semester auch echt nicht viel über die Uni zu berichten... es ist eher so ein entspanntes Semester nach dem Physikumsstress und man geht eben nur zu den wichtigsten Vorlesungen, die einen auch interessieren - oder zu denen man eben muss wegen Anwesenheitspflicht und vor lauter Faulheit kommen da echt nicht viele Stunden in der Woche zusammen. 

Aber ganz einfach, weil mein Blog in den letzten Wochen nur so vor negativer Energie wimmelte, ist es jetzt mal an der Zeit, auch wieder von den schönen und glücklichen Dingen zu berichten :)

Da sei zu erst einmal gesagt, dass ich ganz außergewöhnliche und super Freunde habe! Sie standen mir in den letzten Wochen wirklich immer bei, haben Termine für mich verschoben, waren nicht sauer, wenn ich genervt war und haben sich immer angeboten - fürs reden, kuscheln oder einfach nur da sein. Selbst, wenn man total verheult vor der Tür stand und nur um den Wodka gebeten hat, wurde das (auf Wunsch hin) still schweigend hin genommen. Ich hab tolle Freunde und es ist wunderbar, sie zu haben :) 

Und ich habe genauso wunderbare tolle Eltern! Da habe ich mich doch letztes Jahr beschwert, dass ich keinen Adventskalender bekommen habe und meine Freunde von ihren Eltern teilweise riesen Pakete bekamen...und schwupps, hatte ich dieses Jahr einen in der Post und nicht nur irgendeinen, nein, einen von den Teuren - von Milka. Wobei ich mich über die dabei liegende Karte fast noch mehr gefreut habe, als über den eigentlichen Adventskalender. Auf der Karte ist vorne ein Fischi drauf und darüber steht: 'Das Leben ist bunt!' und hinten drauf hat mein Paps geschrieben: '...genau wie dieser Adventskalender! Lass es Dir schmecken und die Zeit bis zum nach Hause kommen nicht zu lang werden. Grüße von uns allen.' - Das fand ich so zuckersüß :) Und ich habe auch schon gesagt, dass ich mit dem Adventskalender nicht die Zeit bis Weihnachten zähle, sondern bis ich endlich nach Hause kann. Ich vermisse alle so, besonders meine Katzen! Meine Babys sind jetzt bestimmt auch schon wieder riesen groß geworden. Ich kann es kaum erwarten und nun sind es nur noch knapp zwei Wochen :). Ich meine, ich werde sicherlich auch den Friesen vermissen, aber nichts auf der Welt vermisse ich mehr, als zu Hause... außerdem ist ein bisschen Abstand vielleicht auch ganz angenehem - umso größer ist die Freude, wenn man sich dann wieder sieht.

Und ich freue mich auf dieses Wochenende! Am Samstag gehen wir auf das Winter-Tollwood, eine Art Weihnachtsmarkt oder so. Ich war da selber noch nie, bisher war ich nur einmal auf dem Sommer-Tollwood und das war schon schön. Dementsprechend freue ich mich sehr auf das Wochenende :)

Und dann freue ich mich auch noch auf meinen Geburtstag, der dieses Jahr auf den 3. Advent, also einen Sonntag, fällt - genau wie vor 22 Jahren :)  Ich habe schon ein paar Leute für den Samstag eingeladen, um in meiner Lieblingsbar hineinzufeiern und hoffe, dass ganz viele kommen können und dass es einfach schön wird :) 

 

Also ja, es ist nicht alles dunkelgrau....sondern auch kunterbunt. Man darf sie nur nicht vergessen, die schönen Seiten im Leben :) 

31.10.2012 um 19:10 Uhr

3 Jahre

 

 

Heute werden es drei Jahre - tatsächlich ist es schon drei Jahre her... oder erst? Es ist, als würdest du schon viel länger fehlen.

Es wird von Jahr zu Jahr weniger, dass du meine Gedanken beherrschst. Heute ist das kaum noch so, aber es ist auch nicht so, dass du vollkommen daraus verschwunden wärst. Ab und zu bist du noch dort - in meinem Kopf und auch in meinem Herzen. Ich werde dann immer ganz traurig und melancholisch.

Ich frage mich, was wohl aus dir geworden wäre, wenn du noch bei uns wärst. Was du wohl studiert hättest? Ob es dich glücklich gemacht hätte? Ob du ein Mädchen gefunden hättest? Ob wir noch immer in Kontakt stehen würden?

Du fehlst mir. Immernoch. Das wird wohl nie vergehen.

Ich glaube, heute werde ich deine DVD schauen - dein Abschiedsgeschenk. Ich hoffe, es geht dir gut, da wo du jetzt sein magst.

Und ich hoffe auch, dass es deiner Familie gut gehen mag. 

 

 

20.10.2012 um 15:55 Uhr

Die StuSta und das 5. Semester

 

Jetzt bin ich nun schon fast wieder eine Woche in München - in der StuSta, im 5. Semester. 

Erzählen wir erstmal ein bisschen was zur StuSta. Ich mag mein Zimmer und ich habe mich auch schon so einigermaßen eingerichtet. Zum Glück wurde in der Zeit, als ich zu Hause war, mein Zimmer gestrichen. Das merkte ich daran, dass meine Möbel wieder so wie am Anfang standen, als ich zurück kam. Aber das machte ja nichts - hab ich sie eben einfach wieder umgestellt. Ich liebe meinen riesigen Schreibtisch - hier passt soviel drauf und selbst wenn er schon so voll zu sein scheint, ist immer noch iwo ein Stückchen Platz. Mein Bett steht am Fenster - einem gigantischen Fenster und der Ausblick ist fantastisch, zumindest wenn man den Blick aufs Kraftwerk und die Tennisplätze ignoriert, denn dann sieht man die Berge und morgens den Sonnenaufgang und die vielen bunten Bäume momentan - einfach schön.
Am Donnerstag war schon die erste Stockwerksparty - aber das war ja nicht wirklich was Neues für mich, immerhin war ich hier ja schon öfter dabei. In meinem Zimmer herrscht momentan großes Chaos, was aber auch daran liegen könnte, dass ich so oft unterwegs bin. Worüber ich mich wirklich sehr freue ist, dass ich meine Wäsche jetzt endlich wieder alleine waschen kann und vor allem dann, wann ich möchte und ich kann auch endlich abwaschen, wann immer ich das möchte und muss nicht erst schauen, ob niemand in der Küche ist oder die Spüle vielleicht voll steht. Ich habe ein Stück meiner Unabhängigkeit wieder zurück bekommen. Wir hatten in dieser Woche auch die erste Stockwerksversammlung, bei der sich die Leute aus unserem Stockwerk im GAP (Gemeinschaftsapartment) treffen und man zu Semesterbeginn Organisatorisches klärt und dann gemütlich zusammen sitzt. Eigentlich ist das der ideale Treff für Neueinzügler, um neue Leute kennenzulernen...aber irgendwie hat das bei mir noch nicht so gut funktioniert. Ich war dann auch einen Tag später bei V. auf der Stockwerksversammlung und da war eindeutig mehr los und es war viel einfacher Leute kennenzulernen. Jedenfalls gefällt es mir sehr gut, hier zu wohnen.

 

Im 5. Semester bin ich nun angekommen - fehlen noch 6. Es ist also bald Halbzeit. Naja so richtig bin ich aber wohl noch nicht im 5. Semester, weil mir ja noch eine Physikumsprüfung fehlt und die hab ich am Montag um 13Uhr. Eigentlich hätte ich die ganzen Ferien über lernen sollen, aber nach diesem Lernmarathon ist das wirklich sehr sehr kurz gekommen und so bleiben mir wieder nur wenige Tage zum Lernen - aber ich bin ja selbst Schuld. Eigentlich hatte ich mich ja auch krank schreiben lassen für den ersten Versuch, aber das Prüfungsamt hat meine Entschuldigung nicht anerkannt, wegen einer rein formellen Sache - und so wurde ich am Montag zur ersten Wiederholung geladen. Das ärgert mich ein bisschen, aber es ist okay.
Das 5. Semester ist irgendwie nicht ganz so spannend, wie erwartet. Eigentlich denkt man ja, wenn man nun in der Klinik ist, dann geht es jetzt richtig los, aber irgendwie ist es doch nicht wirklich anders als vorher auch. Was ich wirklich nicht so toll finde ist, dass das 5. Semester sehr Pferdelastig zu sein scheint... so viele Vorlesungen wurden mit den Pferden begonnen und wir haben sogar einige Vorlesungen, die direkt zB. 'Innere Medizin Pferd' heißen. Da ist mir zu viel Pferd und zu wenig Kleintier, aber okay, da muss ich durch. Wirklich recht interessant finde ich meine gewählten WPF, zumindest vorerst zwei davon. In WPF der abdominalen Ultraschalluntersuchung dürfen wir in einer Gruppe aus 4-6 Leuten selber ins Ultraschalllabor und Hunde und Katzen untersuchen und wenn wir dieses WPF erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen wir zu jeder Zeit in das Labor und schallen... und unsere Professorin meinte, wenn wir das wirklich auch nach dem WPF weiter durchziehen, dann hätten wir große Vorteile gegenüber anderen Leuten und können dann auch wirklich schon etwas Praktisches, wenn wir mit dem Studium fertig sind.
Auch mein anderes WPF über EKG bei Hund und Katze wird sicher interessant. Dort lernen wir dann EKG's auszuwerten und wir benötigen dafür extra ein EKG-Lineal. Ich wusste bisher nicht einmal, dass es sowas gibt. Auch hier wurde uns gesagt, dass wir, wenn wir es dann erstmal beherrschen, diese ganze Sache schon während es ausgedruckt wird, auswerten können. Das find ich super!
Besonders schön am 5. Semester ist jedoch, dass es nichts zu tun gibt. Ja okay, es wird 8 Testate in Pathologie geben, aber die sind immer am Ende der Vorlesungsstunde und außerdem in MC gestellt und es sind immer nur 4 Fragen, von denen man nur 2 richtig haben muss, um zu bestehen. Ich lehne mich also, glaub ich, nicht weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass das 'Easy going' ist. Eine, wie in der Prüfungsordnung vermerkte, Klausur in Immunologie wird es nicht geben - was das Studentenherz sehr erfreut.

Von dem Friesen werde ich wohl zu einem späteren Zeitpunkt berichten, was zum einem daran liegt, dass der Eintrag jetzt doch schon eine gewisse Länge hat und ich will ja niemanden langweilen^^ und zum anderen liegt es auch daran, dass ich keine Herzen brechen will, was ich aber unweigerlich tun würde. Es sei bisher nur soviel gesagt: Es ist sehr schön hier!