*Phantasie ist wichtiger als Wissen....*

18.05.2012 um 00:10 Uhr

Es geht nach Hause

 

Juhu, nächsten Donnerstag geht es nach Hause :) Eigentlich hatte ich keine sehr große Hoffnung, dass es noch was wird, denn für die 3 großen Städte, die in näherer Umgebung von zu Hause liegen, gibt es noch immer keine Mitfahrgelegenheiten. Aber mein Papa hat heute gesagt, dass er mich auch von Gotha aus holen würde, wo man von uns aus ungefähr 20Minuten braucht, glaube ich. Vielleicht auch etwas länger, aber er sagte, dass es trotzdem kein Problem sein würde. Jetzt freue ich mich auf zu Hause und auf die Katzenbabies. Ich will sehen, wie sie sich entwickelt haben. Sie sind bestimmt super groß geworden.
Die Babies von der Bummelbee hab ich noch gar nicht gesehen! Auch auf sie bin ich wahnsinnig gespannt. Ich hab zwar noch keine MFG für den Pfingstdienstag zurück, aber das sollte sich schon noch ergeben.

Am Donnerstag ist dann auch vorerst mein letztes Biochemie'date' mit den lieben Vitaminen. Lipide, biologische Oxidation und Nukleinsäuren hab ich schon hinter mir gelassen. In der Woche nach Pfingsten geht es dann direkt mit den Hormonen weiter, also mit Physiologie. Das heißt, dass ich an meinem verlängertem Wochenende wohl auch nicht ums lernen kommen werde, leider. 

Diesen Samstag ist erst einmal die Geburtstagsparty von meinem besten Freund, auf die ich mich riesig freue :) Er hat sogar organisiert, dass ich abgeholt werde von seinem besten Freund, weil am Wochenende hier ja kein Bus fährt und ich dann erst einmal knappe 4km bis zur SBahn laufen müsste, was auch kein Problem wäre. Aber er bestand darauf, dass ich abgeholt werde - süß, mein bester Freund eben :)

Am Mittwoch hab ich in der Uni ein tolles Geschenk bekommen, vollkommen unerwartet und ich musste so laut lachen und die ganze Vorlesung vor mich her grinsen, so genial war dieser Moment. Ich hatte vor einigen Tagen, vllt auch Wochen, bei meiner Freundin bei FB auf die Pinnwand ein Bild gepostet, auf dem Penishausschuhe zu sehen waren und schrieb dazu, aus Spaß natürlich, dass ich die sehr geil finde und auch solche haben möchte.
Der gute T. kam dann am Mittwoch vor der Vorlesung, ein Wahlpflichtfach, und stellte mir einen Karton hin. Ich fragte, ob der für mich sei und er meinte ja und ich fragte, was denn drin sei und er meinte, da solle ich schon selber nachschauen und das tat ich und tadaaa - Es waren tatsächlich Penishausschuhe :D
Ich musste ja so lachen. Das kam so vollkommen unerwartet, denn er hat dieses Bild vorher nie kommentiert. Schade ist aber vor allem, dass ich sie wohl nie tragen kann. Wenn meine Vermieterin das sieht, möchte ich nicht wissen, was sie von mir denken würde und zu Hause würden wohl die Katzen damit spielen, was sehr makaber wäre und zudem glaube ich kaum, dass meine Mama sehr davon begeistert wäre... aber lustig sind die alle Male.
Das ist nun aber schon die 2. Sache, die mir der liebe T. geschenkt hat. So langsam fühle ich mich im Zugzwang.
Auch muss ich noch immer drüber nachdenken, dass man mir im Praktikum sagte, dass jemand aus unserem Semester auf mich stehen würde. Wobei 'auf mich stehen' übertrieben wäre, man fände mich wohl attraktiv. Aber wer es denn sei, wollte man mir nicht verraten. Aber an diesem Tag war T. selber mit dabei und ich hatte ihn eigentlich von Anfang an ausgeschlossen. Doch meine Freundin V. sagte am Mittwoch zu mir, dass er es vielleicht doch sein könnte, wenn sie sich das so recht überlege. Aber V. weiß ja nicht, wer es ist. Es war nur eine Vermutung. Naja...früher oder später wird es sich vielleicht noch herausstellen. Ich brenne nicht unbedingt darauf, es zu erfahren.

Das Schreiben mit meinem Exfreund verläuft momentan auch gut. Wir reden sehr offen miteinander, was ich eigentlich ganz gut finde. Zuerst dachte ich, dass es sich in eine Richtung entwickeln würde, die wieder in einer mittleren Katastrophe enden würde, aber ich glaube nun, dass es nicht so kommen wird. Wir haben auch sexuelle Dinge angesprochen und ich durfte feststellen, dass ich in meiner jetzigen Beziehung mit dem Ollen, sexuell gesehen, sehr viel glücklicher bin, als ich es mit meinem Exfreund je hätte werden können und ich glaube, ihm geht es mit seiner Freundin nicht anders. Mein Freund stellt Dinge mit mir an, die sind einfach... unglaublich. Und alles ist so bedingungslos, so sehr viel weniger egoistisch, als es mit meinem Exfreund war. Ich kann tragen, was ich will. Ich muss nichts tun, was ich nicht will und ich bekomme, was ich will. Das zu wissen und sich auch dessen auch bewusst zu sein, ist ein wundervolles Gefühl.
Wobei auch der Sex mit meinem Exfreund nicht schlecht war. Nun, ich würde sagen, der eine überzeugte durch Quantität und der andere glänzt durch Qualität.   

Alles ist wunderbar, genauso wie es ist. 

12.05.2012 um 00:54 Uhr

Ich langweile mich - oder - Planänderung

 

Ha, ich habe Biochemie bezwungen in dieser Woche, wenn auch mehr schlecht, als recht. Bezwungen ist bezwungen ;)
Nun habe ich nächste Woche Donnerstag frei und erst die Woche darauf wieder Vitamine. Unweigerlich bedeutet das, dass ich dieses Wochenende nicht lernen muss - was toll ist. Auf der anderen Seite habe ich mich heute zu Tode gelangweilt und morgen wird es wahrscheinlich nicht besser werden. Ich war zwar heute morgen einkaufen und ein bisschen dieses wunderschöne Wetter hier genießen, aber als ich dann wieder zu Hause war, war es einfach nur langweilig und da ich so weit draußen wohne, kann ich eben auch nicht einfach mal schnell in die Stadt fahren.
Ich habe dann den ganzen Tag im Bett gelegen und nichts getan, 2 Filme geschaut und iwann beschlossen zu kochen und das essen dieses Essens wieder verworfen, weil es einfach zu warm war für warmes Essen.
Eigentlich hatte ich mehr Lust auszugehen und was mit meinem freien Wochenende anzufangen... aber wie gesagt, ich wohne einfach zu weit draußen, um spontan was unternehmen zu können. Da ist die Aussicht auf das kommende Wochenende weitaus besser: Mein bester Freund M. hat am Sonntag Geburtstag, also diesen Sonntag und nächstes Wochenende ist dann die Feier und er spricht schon seit Wochen von nichts anderem mehr und freut sich riesig und sagt, dass es toll werden wird. Naja und ich freue mich auch drauf, wir haben uns immerhin eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen und es sind auch andere dabei aus meiner alten Schule, auch auf sie freue ich mich :) 

Und dann wurde ich vorhin noch auf eine Einweihungsparty im Juni eingeladen - hervorragend. Auch darauf freue ich mich - das wird sicher lustig :)

Hoffentlich werd ich morgen nicht so gelangweilt sein, wie heute. Eigentlich hätte ich mal dringend mein Zimmer aufräumen müssen, aber kennt ihr das, wenn man selbst so gelangweilt ist, dass man sogar zu nichts mehr Lust hat?  Vielleicht klappt es ja morgen, wenn das Wetter hoffentlich nicht ganz so heiß ist. 

Ansonsten gibt es eine kleine  Planänderung für Pfingsten: Wenn ich es schaffe, d.h. wenn die MFG es schafft, fahr ich doch nach Hause. Ich habe beschlossen, dass der Olle auch zu mir nach Hause fahren kann und es ist vielleicht die einzige Möglichkeit noch einmal nach Hause zu kommen, vor dem Physikum. Außerdem hat es wirklich noch niemand auf die Reihe bekommen, mir Fotos von den Bumblebeebabys zu schicken. Das ärgert mich - Ich will sie sehen.
Allerdings hab ich auch gesagt, dass ich nur nach Hause fahre, wenn ich eine MFG für den Donnerstag nach Hause finde und für den Dienstag erst wieder zurück - ansonsten lohnt es sich nicht so einen Haufen Geld zu bezahlen. Und sollte das nicht klappen, muss der Olle eben doch zu mir nach München kommen. Der muss das allerdings bis nächste Woche Freitag wissen... also Daumen drücken, bitte :) 

Ansonsten wünsch ich euch ein zauberhaftes Wochenende :) 

01.05.2012 um 11:13 Uhr

Eine Liste

Grade habe ich daran gedacht, dass heute schon wieder der 1. Mai ist und da ich in Bayern bin, war ich gestern wieder nicht bei der Walpurgisnacht auf dem Hexentanzplatz dabei - dabei wöllt ich so gerne mal hin, unbedingt. Vor ein paar Jahren, als meine Mama dort war, war es mir noch relativ egal. Als ein paar Jahre später (vielleicht war es auch nur eins) Faust gespielt wurde, wurde mein Bedürfnis größer und ist es bis heute geblieben. 

Während ich so darüber nachdachte, musste ich mich fragen, ob es vielleicht nicht sinnvoll wäre, eine Liste zu machen. Eine Liste mit Dingen, die man in seinem Leben unbedingt getan haben will/muss. Über solche Listen gibt es ganze Bücher, ich habe mal eins davon gelesen, aber das ist schon lange her. Einer meiner Lieblingsfilme 'Das Beste kommt zum Schluss' heißt im Original soviel wie 'Die Löffelliste' und auch da geht es um solche Dinge. Hier bei Blogigo habe ich zumindest bei Poisonist schon von so einer Liste gelesen.

Da frag ich mich, was würde wohl auf meiner Liste alles stehen? Ich glaube kaum, dass es so skurrile Sachen wären, wie Fallschirmspringen oder Bungejumping. Sowas ist mir viel zu gefährlich. Da bin ich selbst als abenteuerlicher Schütze nicht so der Typ dafür. Dann würde wohl eher sowas wie 'Ballonfahrt' drauf erscheinen :D 

Und Punkt eins, der mir grade in den Sinn kommt, wäre wohl einer, den ich schon abhaken könnte - 1. Einem Blinden über die Straße helfen. Das ist erst letzten Sommer hier in München passiert. Das war ein schönes Gefühl. Aber dann stellt sich auch wieder die Frage: Dürfen Dinge auf die Liste, die man schon gemacht hat? Aber es wäre ja vollkommen egal, es ist ja meine Liste bzw. wäre, wenn es sie geben würde^^.  

Es ist vielleicht einen Gedanken, einen Block und einen Stift wert...

07.03.2012 um 21:35 Uhr

Bemerkenswert

 

 Ich würde glatt behaupten...Ende

Februar/Anfang März, das ist

JETZT!

 

 

Ich warte...

19.02.2012 um 22:14 Uhr

Sex on the beach und eine heiße Schokolade, bitte

 

Mein Wochenende, vor allem der Samstag, war sehr schön.

Am Samstag wurde ich zum Essen eingeladen und danach waren wir noch Cocktails trinken. Es war ein schöner Abend zum Zweijährigen... und er ist auch toll ausgeklungen ;).

Das war also ganz und gar nicht langweilig ♥

...gerne öfter :D

17.02.2012 um 14:35 Uhr

2 Jahre

 

Am Samstag habe ich Zweijähriges mit meinem Ollen. Heute fahre ich zu ihm und ich freue mich.

Wenn ich mir meinen Eintrag von letztem Jahr in Erinnerung rufe, dann ist das Gefühl dieses Jahr nicht mehr ganz so, wie vor einem Jahr.

In zwei Jahren Beziehung kann viel passieren - Viel, was einen kaputt machen kann, aber auch viel, was einen zusammen schweißt.  Was mögen da erst die behaupten, die schon über 20 Jahre zusammen sind?

Eine Fernbeziehung trägt eben auch ihre Spuren davon. Auf der einen Seite ist alles wunderschön, denn man bleibt auf eine gewisse Art und Weise frei und unabhängig, was auch viel Vertrauen verlangt und nur ohne große Eifersuchtsallüren  funktioniert. Das tut es bei uns. Wir vertrauen uns und wir haben auch keine großen Eifersüchtelein, denn dazu gibt es keinen Grund. Und ich habe jede Menge Zeit zum lernen, die ich auch brauche, denn das dritte Semester hat mich vollkommen vereinnahmt und das vierte wird nicht anders werden.
Auf der anderen Seite war das ursprünglich mal alles anders geplant. Geplant war eigentlich, dass er nach dem Studium zu mir kommt, nach München. Dass wir uns dann dort gemeinsam eine Wohnung suchen, sodass wir vielleicht zumindest die Abende zusammen haben und wenn es nur das gemeinsame Nebeneinanderschlafen wäre. Es wäre die ultimative Probe für die Zukunft gewesen, denn nur wenn du mit jemanden zusammen wohnst, lernst du diese Person WIRKLICH kennen. Das war der Plan. Aber die Rechnung haben wir ohne das Schicksal gemacht, denn mit dem Job hat es ja anfänglich nicht geklappt und als es dann geklappt hat, war das nicht in München. So blieben wir also bei der Fernbeziehung. Und statt des großen ultimativen Ausprobierens folgte eine Menge Monotonie - jeden Tag der gleiche Ablauf. Darüber hab ich erst letztens mit ihm geredet, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass er unbedingt versteht, was ich von ihm wollte. Jeden Tag die gleichen SMS, jeden Tag der gleiche Gesprächsablauf im ICQ: 'Wie war dein Tag? Wie gehts dir so? Was machst du grade? Was steht am Wochenende an? Wann gehst du ins Bett?' - Es ist einfach jeden Tag das gleiche - grauer monotoner Alltag...und das macht unsere Beziehung irgendwie...naja...langweilig. Aber was willst du auch von einer Fernbeziehung erwarten? 

Dafür ist es jedes Mal ein Gefühl, als würde man sich wieder neu verlieben, wenn man sich wieder sieht nach langer Zeit. Mein Herz hüpft immer noch vor Freude. Ich freue mich auch auf heute und dieses Wochenende mit ihm. Und an diesem Gefühl halte ich fest. 

In diesem zweiten Jahr unserer Beziehung ist vieles vorgefallen, was mir nicht gefallen hat und einiges davon ist auch nach wie vor präsent. Nur, weil ich einige Dinge nicht ständig anspreche, heißt es nicht, dass sie mich nicht mehr stören. Alles bleibt in den Gedanken und in meinem Kopf.

Trotz alledem ist mein Oller jemand, den ich liebe und bei dem ich auch weiß, dass er für mich da ist und hinter mir steht... aber ab und zu langweilt mich unsere montone Beziehung eben ein bisschen, weil so vieles absehbar ist.

Bin ich wirklich glücklich? Das weiß ich nicht.

Aber ich bin relativ zufrieden damit, dessen bin ich mir sicher.

Und immerhin kerht ja in jeder Beziehung früher oder später der Alltag ein, oder?

16.01.2012 um 23:08 Uhr

Erfahrungswert -oder- Irgendwann ist immer das erste Mal

 

Letzten Samstag (der vor dem 14.), es war das letzte Wochenende bevor ich wieder nach München fahren sollte, traf mich das Schicksal von einer seiner unangenehmsten Seiten. Mein Freund war da. Zum Abendessen gab es Nudelauflauf. Es dauerte nicht lange und ich bekam höllische Schmerzen im Bauch. Solche hatte ich schon einmal vor circa 4 Wochen, doch diesmal waren sie noch schlimmer. Ich musste aufs Klo, mich übergeben, ich habe hyperventiliert und gedacht, dass mir jeden Moment der Oberbauch platzt. Mir ging es echt so mies! Also haben meine Eltern im Krankenhaus angerufen und einen Notfallwagen bestellt und die waren auch ziemlich schnell da.

Notfallwagen! Krankenhaus! Das war für mich bis vor einer Woche noch unvorstellbar. Selber Arzt werden - ja! Aber ansonsten habe ich eine Phobie vor allen Spritzen, Krankenhäusern und Ärzten. Seit Jahren lasse ich mich schon nicht mehr impfen, wegen meiner Angst vor Nadeln und Spritzen.
Im KH angekommen hatten die Ärzte in der Notaufnahme die Arschruhe weg. Bei mir wurde Blutdruck gemessen, EKG gemacht und dann wollte die Schwester Blut abnehmen. BLUT ABNEHMEN! Ich bin jetzt 21 Jahre alt und bei mir wurde noch NIE Blut abgenommen. Und dann bekomm ich auch noch gesagt, dass ich verdammt schlechte Venen habe - zack, das Resultat war ein Zugang in der rechten Hand. Blut geben wollten meine Venen allerdings nicht. Die russische Ärztin in der Notaufnahme war seeeehr unfreundlich. Ich habe entsprechend meiner Angst Rotz und Wasser geheult, als es hieß, dass mir Blut abgenommen werden muss und sie motzte mich an, ich solle mich nicht wie ein kleines Kind aufführen. Nachdem ich circa 2 Stunden rumgelegen habe, ohne dass was gemacht wurde mit mir, wurde ich auf die Innere verfrachtet - irgendwann nachts um zwei. Am nächsten Morgen wurde mir nochmal Blut genommen und die Schwester hat es auf Anhieb hinbekommen. Am Sonntag wurde nichts weiter gemacht, ein Arzt war auch nicht da, denn es gibt ja keine Visite am Sonntag.

Am Montag musste ich zum Ultraschall und sagte dem Arzt gleich, er solle nach Gallensteinen schauen und das hat er auch zuerst gemacht. Auch wenn ich wegen Schmerzen im Magen eingeliefert wurde, was Gallensteinmäßig untypisch ist, wusste meine Mama schon vorher (schon vor diesen 4 Wochen) instinktiv, dass ich Gallensteine habe und nach diesem Abend habe ich es auch geglaubt. Es war auch so. Der Dok hats bestätigt. Da ich ja aber nun wegen Magenschmerzen dort war, war für Dienstag noch eine Magenspiegelung geplant. Es ist ein Unding was da mit mir gemacht wurde, gleich mehr dazu. Am Montag war dann noch der Oberarzt der Chirurgie bei mir, ein Traum von Arzt. Er sagte er habe gehört, ich hätte Gallensteine - Wo hätt ich die denn her? Ich sagte, ich habe genau das gleiche gehört, aber woher ich die hab, weiß ich auch nicht^^. Er sagte dann, dass sie ziemlich schnell raus sollte, denn mit ihr würde ich nicht mehr glücklich werden. Aber wie wir vorgehen, müssen wir erst noch abwarten, je nachdem, was bei der Magenspiegelung raus kommt. Sollte ich ein Magengeschwür haben, dann müssen wir das erst medikamentös behandeln und dann kann ich in 8 Wochen wieder kommen. Sollte ich währenddessen aber eine Kolik bekommen, dann muss die Galle raus, egal wo ich bin. Also auch in München...wo ich niemanden habe.

Am nächsten Morgen kam eine Ärztin, wegen der Aufklärung zur Magenspiegelung. Da sowohl Mama, als auch Oma sagten "Kind, lass dir ja eine Kurzzeitnarkose geben!" fragte ich dementsprechend danach. Darüber wurde ich aufgeklärt und habe extra eine Unterschrift gegeben. Ich habe auch schon am Abend vorher und am Morgen mindestens 3 Schwestern noch danach gefragt und alle wussten, ich will eine scheiß Kurzzeitnarkose. Als es soweit war, hab ich sogar so ein Krankenhaushemdchen bekommen und wurde mit meinem Bett nach unten gefahren. Es wussten also ALLE, dass ich so eine Narkose wollte. Mir wurde vorher auch gesagt, dass es im diesem Krankenhaus in 95% der Fälle ohne gemacht würde, aber das war mir egal. Bei meiner Oma in der Gegend ist es Gang und Gebe, dass man so eine Narkose bekommt.
Ich wurde also nach unten gebracht, mit Hemdchen und Bett, musste eine Weile warten und die Schwestern waren sehr nett. Dann wurde ich in einen Raum gefahren, da saß hinten in der Ecke ein Arzt, der sich nicht einmal vorher hat blicken lassen. Dann musste ich einen Mittel nehmen, dass die Schleimhaut beruhigt und habe noch ein Spray bekommen, dass den Rachen betäubt, damit das Brechgefühl nicht so groß ist. Dann sollte ich mich auf die Seite legen... Ich dachte die ganze Zeit nur, wann bekomm ich meine Narkose...aber es gab gar keine Narkose!!! Kaum lag ich auf der Seite, ich konnte nicht mal sehen, was bei mir wie gespiegelt wurde, kam der Arzt aus seiner Ecke und nahm einen Schlauch in die Hand. Der Schlauch ist ungefähr daumendick. Dann fing die Spiegelung an: Mund auf, Schlauch rein, dann muss man schlucken. Zuerst merkt man nix, weil der Rachen oben ja betäubt ist, aber der Moment, wo man schlucken muss, ist so unangenehm und dann rülpst man ständig, weil ja die Luft irgendwohin muss - das ist ein sehr unschönes Gefühl und dazu kommt der Brechreiz, denn weiter unten merkt man den Schlauch wieder. Am hilflosesten kommt man sich auch noch vor, weil man sabbert, denn man bekommt so eine Art Maulsperre in den Mund. Dann fing ich an zu weinen, noch bevor das Ganze zu Ende war und der Arzt hat die ganze Zeit nicht ein Wort verloren, keine Beruhigung, gar nix. Angefangen zu weinen habe ich u.a. wegen der unangenehmen Situation, aber auch, weil ich während der Behandlung ohne Narkose gemerkt habe, dass ich als Patient und meine Wünsche weder toleriert, noch respektiert werden. Ich habe noch eine ganze Weile danach geweint. Später am Tag sollte sich wohl rausstellen, dass dieser Arschloch-Arzt der Oberarzt der Inneren war. Das ganze Gegenteil von dem Oberarzt der Chirurgie!
Die Magenspiegelung brachte das Ergebnis, dass ich nur eine leichte Gastritis habe (Magenschleimhautentzündung) - Ich konnte also verlegt werden.

Am selben Tag kam ich noch auf die Chirurgie. 

Da kam nachmittags ein Arzt, der mir dann aber sagte, dass ich aufgrung der Gastritis trotzdem noch 6-8 Wochen warten muss. Also ging ich davon aus, ich könne am Mittwoch wieder gehen.

Mittwochmorgen kam die Schwester ins Zimmer, stöpselte meinen Tropf um und sagte, ich bekäme heute nix zu essen, denn ich bin heute vllt noch dran. Ich fragte womit. Sie sagte na mit der Op. Ich sagte cool, erst heißt es ich werd am Donnerstag vielleicht operiert (sagte der Chef der Innern zu mir), dann in 6-8 Wochen und nun HEUTE!!! 

Ich beschloss also die Visite abzuwarten und da kam dann der Arzt, der am Vortag auch da war und erklärte, sie hätten einen Fehler gemacht oder etwas falsch verstanden und ich könne heute operiert werden. Das war also das endgültige Urteil für den Mittwoch. In meinem Zimmer lag noch eine Frau, die sollte am Stoma operiert werden, wurde aber wieder zurück gefahren, wegen Herpes. Wahrscheinlich hab ich ihren Termin bekommen.
Es hat dann noch eine ganze Weile gedauert, bis ich die Tabletten - meine Mama nennt sie 'Leck-mich-am-Arsch-Tabletten'- bekam. Dann musste ich mich nackig machen und Strapse anziehen...also Thrombosestrümpfe, aber ich hab sie einfach Strapse genannt^^. Vorher flossen wieder viel Tränen. Die Frau mit dem Stoma bekam einen neuen Termin, währenddessen kam eine neue ältere Frau ins Zimmer. Auch ihr sollte die Gallenblase entfernt werden. Im Laufe der Woche erfuhr ich noch, wie sollte es anders sein, dass die Frau vom Sternzeichen Steinbock ist. Steinböcke - mein Segen und mein Fluch!^^ Jedenfalls hat die Frau sich gut um mich gekümmert - hielt mir im Vorfeld die Hand und versuchte mich zu trösten.
Die Leck-mich-am-Arsch-Tabletten sollten eigentlich müde machen und beruhigen. Einen Scheiß haben sie gemacht. Im Vorfeld waren noch ein ausländischer Arzt da, der mir die Op erklären sollte und wenn ich nicht teilweise selbst vom Fach wäre, hätte ich kein Wort verstanden und danach noch eine Narkoseärztin, die wie 14 aussah. Aber weder er operierte, noch sie machte die Narkose. Das beruhigte mich ungemein. 

Also dann gings los, circa eine halbe Std nach den Tabletten. Ich kam in einen Raum mit Fließband, das war lustig^^ und wurde von meinen Bett über das Fließband auf den Op-Tisch transportiert. Dann hab ich meine eigentlichen Anästhesisten kennen gelernt. Die waren ultralieb und haben alles erklärt, was sie gemacht haben. Ich hab irgendso ein weißes Zeug gespritzt bekommen, eigentlich gegen die Schmerzen während der Op, aber das Zeug hat mich voll umgehauen und ich war noch vor der eigentlichen Narkose weg. Gegen 14Uhr kam ich in den Op und gegen 17Uhr bin ich im Aufwachraum wieder aufgewacht. Eine Stunde lang war alles ein Wechsel zwischen Schlaf und Wachsein und ich hatte unglaubliche Schmerzen, das hab ich anscheinend gesagt, denn ich hab in der Stunde noch mal die volle Dröhnung bekommen. Am Ende hatt ich einen 'Schmerzschieber' mit aufs Zimmer bekommen. Das ist eine Art Spritze, die jede Stunde automatisch 2ml von den Schmerzmittel in meinen Zugang geleitet hat. Die ganze Nacht war ich noch sehr benommen... aber aufs Klo musste ich nach der Op ziemlich schnell. 

Zuerst hieß es, es sei noch zu früh...Man könne mir den Schieber anbieten, da sagte ich, dass ich dann doch noch nicht muss. Eine Stunde später durfte ich es versuchen, habs prima zum Klo geschafft, aber ich konnte nicht pinkeln. Ich konnte einfach nicht pinkeln.Ich hab auf die Blase gedrückt, ich hab drauf getrommelt und es passierte einfach nix. Da hieß es, sie müssen mir wohl oder übel einen Katheter legen. Ich hatte Angst, dass das voll weh tut, aber es tat kein bisschen weh. Es war eigentlich gar nicht schlimm, aber ich fühlte mich trotzdem unangenehm, sehr.

Am Donnerstag drehte sich mein Tag um mein Pinkelproblem und um jede Menge Übelkeit. Der Katheter wurde wieder rausgezogen und ich hatte Angst, dass es wieder nicht gehen würde. Aber vorerst musste ich ja nicht. Gefragt wurde ich auch, wie meine Schmerzen so sind und ich sagte es geht so. Geht so ging aber nicht - auf einer Skala von 1 bis 10, wenn zehn ganz doll ist war es eine 6. Also blieb der Schmerzschieber vorerst dran.  Das war wohl nicht ganz so eine gute Idee. Ich hatte mich grade gewaschen und ein Nachthemd von zu Hause angezogen, das so schön nach unseren Weichspüler roch, da hab ich mich glatt voll gekotzt. Und das ganze Bett. Naja dann bekam ich also wieder eins von da und der Schmerzschieber kam ab. Der restliche Problemtag beschäftigte sich damit, dass ich wieder aufs Klo musste...und es wieder nicht ging. 3 Schwester sind in der Zwischenzeit vorbei gekommen, bis ich ein Erfolgserlebnis verbuchen konnte. Eine Schülerin dort meinte, ich solle meine Hände unter warmes Wasser halten - das funktionierte nicht, aber kaltes... Kaltes Wasser war mein Schlüssel zum Pinkeln! Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so gefreut, dass ich pinkeln konnte, glaub ich.

Auch Freitag war kein so toller Tag. Der Zugang von Samstagnacht war schon lange verbraucht und ein weiterer war dick geworden. Zudem waren meine Venen vom vielen Blutabnehmen geschunden. Ich hab sozusagen kaum noch eine Vene gehabt. Es kam der gleiche ausländische Arzt, der mich vor meiner Op aufklärte, um mir nen neuen Zugang zu legen und hats vermasselt. Danach kam ein anderer ausländischer Arzt und hats genauso vermasselt. Meine Erfahrung in der Zeit dort hat mir gezeigt, dass sowohl Zugänge legen wie Blutabnahme a Frauen besser hinbekommen als Männer, und b, dass Schwestern es auch besser können, als Ärzte. Aber lass das bloß keinen Arzt hören. Den 2. Arzt an dem Tag hat meine Aussage gar nicht gefreut. Am Ende hatte ich einen Zugang am rechten Arm, der jedes Mal so weh tat, wenn irgendwas durchfloss, dass es einfach nicht richtig sein konnte. Am Abend fragte ich eine Schwester, ob ich mein Antibiotika nicht auch oral bekommen könnte und wurde aufs übelste angepflaumt, dass es schon seinen Grunde habe, dass ich es intravenös bekomme. Am liebsten hätt ich mir meinen Zugang selbst gezogen. Eine nettere Schwester hatte schon vorher den Nachmittagstropf gezogen, weil ich vor Schmerzen wieder weinen musste. Nachts war dann aber meine Lieblingsschwester da, die hat mir ohne irgendwelche Umschweife die Tabletten gebracht und den Zugang gezogen. Am Samstag wurde ich dann komplett auf Tabletten umgestellt. Ebenfalls glaube ich, dass am Freitag mein Drainagebeutel gezogen wurde. Auch da hab ich vorher wieder vor Aufregung geweint - Ich bin so ne Mimose. Aber auch das hat nur kurz geziept und dann wars vorbei.

Ab Samstag fing ich an zu nerven, weil ich immer wieder fragte, wann ich nach Hause dürfte. Die Ärtzin sagte Montag, wenn meine Entzündungswerte gut sein würden. Sie waren gut und zu Hause bin ich nun. Seit Samstag ging es auch steil mit mir bergauf. Ich bin nun um meine erste Krankenhauserfahrung reicher und um eine Gallenblase ärmer.

Verpasst habe ich seitdem 2 Testate: Anatomie und Physiologie. Der Stress sitzt mir geradezu im Nacken. Morgen muss ich erst einmal noch zum Hausarzt, der erzählt mir wies weiter geht. Vielleicht darf ich ja Ende der Woche schon wieder zurück nach München. Das Problem dabei ist mein großer, schwerer Rucksack. Momentan hab ich noch sehr viele Probleme mit heben und bücken, aber das ist normal. Von außen sind es nur 4 kleine Schnitte, aber innen ist es eine genauso schlimme und große Wunde, wie bei anderen Op's auch. 

Erwähnt sei noch, dass ich in der Zeit im KH ganz viele wunderbare Menschen um mich rum hatte. Die netten Krankenschwestern waren eigentlich alle, die nicht blond waren und ein paar von denen waren auch nett, aber nur ein paar. Meine Lieblingsschwester hat mir die Zeit dort um einiges erträglicher gemacht. Auch meine Eltern und mein Oller, die mich so oft sie konnten besuchten. Mit meiner L. aus München hab ich oft getelt und mit V. geschrieben. Diesen Mittwoch sind auch Physikumsanmeldungen am Mi und Do, wenn ich meine 2 nicht hätte, würde ich ein riesen Problem haben. Vorhin hab ich dann die Unterlagen fertig gemacht und eine Vollmacht geschrieben und das Ganze an V. geschickt. Ich bin froh solche Menschen um mich zu haben.

Und wieder ein anderer Gedanke ist der, dass ich hätte tot sein können und es keiner wirklich mitbekommen hätte. Ich war über eine Woche nicht online und keine Sau hat es bemerkt oder hat es gestört... meinen besten Freund nicht, meiner C. nicht... niemanden. Meine C. hat sich generell so sehr verändert. Ihr Lieblingshobby ist momentan Bilder von sich zu machen und sie bei FB online zu stellen, aber es war ja klar, dass sich Freundschaften von hier verlieren werden. So ist das wohl immer im Leben.

Ansonsten geht es mir gut, Schmerzmittel brauch ich keins und auch Antibiotika muss ich keins mehr nehmen. Gespritzt hab ich mir die Thrombosespritze heut selber und ansonsten bin ich so stolz auf mich. 

Ich war das Mädchen, das sich nie Blut abnehmen lassen wollte, das in ihrem ganzen Leben in kein KH wollte und bin zu Beginn 2012 sowas von gewachsen, innerhalb von einer Woche und das macht mich stolz auf mich selbst! 

 

 


 

Weil die Welt sich so schnell dreht,
weil die Zeit so schnell vergeht,
kommst Du nicht hinterher.
Weil die Hektik sich nicht legt,
Du in der Masse unter gehst,
bist du ein Tropfen im Meer.

Doch du lebst länger als ein Leben lang.

Du bist das womit alles begann.

Denn du schreibst Geschichte.

Mit jedem Schritt,
mit jedem Wort setzt Du sie fort.
Du schreibst Geschichte an jedem Tag,
denn jetzt und hier bist du ein Teil von ihr.

Weil ein Monster vor Dir steht,

dir bedrohlich in die Augen sieht,
bist Du lieber still.
Weil jeder Dir erzählt wer Du bist
und was Dir fehlt,
vergisst Du was du sagen willst.

Doch du lebst länger als ein Leben lang.

Du bist das womit alles begann.

Denn du schreibst Geschichte.

Mit jedem Schritt,
mit jedem Wort setzt Du sie fort.
Du schreibst Geschichte an jedem Tag,
denn jetzt und hier bist du ein Teil von ihr.

Weil Du nur einmal lebst,

willst Du, dass sich was bewegt bevor Du gehst,
bevor Du gehst.

du lebst länger als ein Leben lang.

Du bist das womit alles begann.

Denn du schreibst Geschichte.

Mit jedem Schritt,
mit jedem Wort setzt Du sie fort,
Du schreibst Geschichte an jedem Tag,
denn jetzt und hier bist Du ein Teil von ihr.

*Madsen - Du schreibst Geschichte*

 

30.12.2011 um 23:23 Uhr

Das Jahr ist wie eine Treppe

 

 

Als ich grade auf der Suche nach einem geeigneten Bild für meinen Jahresrückblick war, bin ich auf dieses gestoßen und dachte, dass sich mein Jahr genauso beschreiben lässt bzw. vergleichen lässt mit einer Treppe. Du kannst irgendwo auf dieser Treppe stehen und dir stehen alle Möglichkeiten offen. Du kannst nach oben gehen, aber auch nach unten. Nach oben zu gehen ist anstrengender, als nach unten zu wollen. Aber was sich unterhalb der Treppe befindet, weißt du schon, die Tür steht offen - was oben ist, willst du erfahren, diese Tür ist noch zu.
Es kann aber auch ganz schnell passieren, dass du die Treppe hinab fällst, wenn du nicht aufpasst, wo du hin tritts. Ja, ich finde eine Treppe ist passend für mein Jahr.

Und nun folgt der Jahrerückblick anhand des Stöckchens, das den ersten Satz des jeweiligen Monats wiederholt - hab ich auch schon letztes Jahr verwendet ;)

Januar: Nein, das sind nicht etwa Namen von Orten, in denen ich gerne Urlaub machen würde, sondern die bisher bekannten Orte, in denen die toten Vögel vom Himmel fielen.

Februar: Ists nich langsam iwie öde, ständig über den Wasser-Wein-Spruch abzulästern?

März: *yeah* Botanikprüfung bestanden mit zwei :)

April: Der kleine Typ bei DSDS, der aussieht wie Justin Biber^^, hat diese Woche ein Liedchen von Echt gesungen.

Mai: Ich bin noch nicht in Bayern angekommen.

Juni: Das musste ja so kommen.

Juli: Herrlich, ich steh ja auf Zickenterror :) Es gibts nichts spannenderes... Ich schrieb ja bereits darüber, dass meine 3. Physikklausur und mein Anatomietestat auf einen Tag fallen.

August: Boar, ich hasse Chemie :/

September: Dieses ewige Anschweigen, das nervt mich.

Oktober: Mir ist grade aufgefallen, dass ich noch gar nicht von unserer neuen Familienerrungenschaft berichtet habe.

November: Puh, mein Nachtestat in Biochemie über Aminosäuren und Proteine habe ich bestanden und alle anderen zum Glück auch

Dezember:  Ich kann es noch, juhu.

 

Was sonst noch so passierte:

Im Januar: Die Physikprüfung wollte mich einfach nicht in Frieden lassen; Es gab Bafög-Probleme, die sich aber ganz schnell klären ließen, zum Glück; Ich hab einen Kühlschrank bekommen :D und das wahrscheinlich Größte im Januar - Ich bin Facebook beigetreten

Im Februar:  Physik vermasselt; Einjähriges mit meim' Ollen; Terminologieprüfung bestanden

Im März: Ich traf die netteste Mitfahrgelegenheit bis jetzt; Meine Oma kam ins Heim

Im April:  Physik schon wieder vermasselt; auf Comedy Central wurde Roseanne wiederholt

Im Mai:  Die Bummelbee kam zu uns; Ich bin der schlimmsten Mitfahrgelegenheit bis jetzt begegnet; Ich hab angefangen mit V. schwimmen zu gehen; Die Chemienachklausur war ein Klacks; Kaum war ich bei Facebook gabs genügend Gründe mich aufzuregen

Im Juni:  Schlimmen Sonnenbrand bekommen

Im Juli:  Mein Ex bekam ne Neue und ich bekam SMS'en, die ich frisch verliebt nie geschrieben hätte; Die langen Lernnächte fingen an; Mein Selbstbewusstsein landete in Bezug aufs Studium auf dem Nullpunkt; Alles nahm ein gutes Ende, denn ich bestand Physik - ENDLICH!

Im August:  Chemieprüfung bestanden; Es gab großen Streit mit meiner Mama

Im September:  Der Streit setzte sich fort und wurde dann beigelegt; mein Handy ging kaputt und ich hab mir ein neues gekauft; der TAN-Generator der Sparkasse wurde eingeführt; unser Xandoo ging von uns

Im Oktober: Der Dicke zog bei uns ein; mein Oller hat mich schwer enttäuscht - es folgte der wohl schlimmste Streitin unserer Beziehung; der Horror des 3. Semesters fand seinen Beginn; 2. Todestag des T.K.

Im November:  Mein neuer kleiner Backofen kam; mein Selbstvertrauen kam allmählich zurück

Im Dezember: Seitenleiste hier abgeschossen wegen neuen Counter, aber wieder hinbekommen; mein Oller hat endlich einen Job gefunden, zwar nicht in München, aber immerhin ein Job und das war seeehr nötig; meine Mama glaubt, der 'Knoten' sei nun endlich geplatzt, weil ich einen 'Lauf' bei den Testaten hatte; mein Geburtstagsparty war toll :) ;Nilix ist bei uns eingezogen; unsere Barbie ist von uns gegangen

In diesem Sinne: Rutscht gut rein und habt einen ganz fantastischen Start ins neue Jahr 2012! 

29.12.2011 um 18:44 Uhr

Weihnachten und ein Todesfall -und- Mütter können manchmal komisch sein

 

 

Tja, zu früh gefreut würd ich wohl sagen. Vor ein paar Wochen schrieb ich noch, dass der Dezember ein guter Monat sei, aber so gut ist er dann wohl doch nicht. Heilig Abend war hier noch alles ganz wunderbar. Am 25.12. kam dann mein Freund zu mir, endlich. Ich hab mich wie sau gefreut, immerhin hab ich den Ollen auch schon seit Oktober nimmer gesehen. Aber meine Mama ist in solchen Beziehungen immer etwas komisch oder auch merkwürdig und meine kleine Schwester gab der Situation am ersten Weihnachtsfeiertag noch den Rest. Unser Haus ist nicht grade so konstruiert, dass man sich im Winter in jedem Raum aufhalten kann. Warme Räume sind nur die Stube mit dem Kamin und die Küche mit einem Pelletofen, was unweigerlich bedeutet, dass man sich (außer zum Schlafen) im Winter bei uns in diesen zwei Räumen aufhält. Nun ist meine Mama eine Person, die sich sehr schnell in ihren Gewohnheiten und Freiheiten eingeschränkt fühlt. Es ist nicht so, dass sie meinen Ollen nicht leiden kann, das sagt sie immer wieder, aber es beklemmt sie dermaßen sehr, wenn er hier ist und sie beispielsweise nicht einfach unbesorgt aufs Klo gehen kann, wenn sie will (weil das Bad bei uns nicht abschließbar ist). Am ersten Weihnachtsfeiertag war die Situation nun so, dass meine kleine Schwester mit meinem Ollen und mir Monopoly spielen wollte - in der Stube. In der Küche ist momentan nicht genug Platz dafür, weil meine Mama ebenfalls aus ihrem 'Sommerquartier' in die Küche umgezogen ist und aufgrunddessen nun alles sehr sehr eng ist. Aber in der letzten Zeit hat sie jeden Abend mit meinem Paps in der Stube verbracht und das wollte sie an diesem Abend auch tun. Mitspielen kommt übrigens gar nicht in Frage für sie, sie hasst Monopoly. Na jedenfalls fragte meine kleine Schwester meinen Paps an diesem Abend, ob er fernsehen wollte und er fragte 'Seh ich so aus?'. Daraufhin sagte meine Mama zu meiner kleinen Schwester, was denn nun aber wäre, wenn sie trotzdem fernsehen wollten und meine Kleine daraufhin:'Das geht GAR NICHT!' und zack, da wars passiert - Meine Mama war angepisst. Da musste sie sich an Weihnachten aus ihrer eigenen Stube werfen lassen und das alles nur, weil mein Oller da war. Ja, super Situation für alle beteiligten und meine kleine Schwester hats verzapft, denn weder mein Oller noch ich legen gesteigerten Wert darauf, Monopoly zu spielen.

Und um einen Weihnachten dann richtig zu versauen,  gings am 2. Weihnachtsfeiertag einem unserer Hunde gar nicht gut. Unsere Barbie oder auch Barbinka ist an diesem 2. Weihnachtsfeiertag gestorben und im Gegensatz zum Xandoo in den letzten Ferien, dauerte ihr Leidensweg länger. Meine Mama versuchte sie noch aufzupeppeln, aber da war leider nix zu machen. Auch unser kuruzisches Arschloch hat ihre ganz eigene Geschichte. Ursprünglich kam sie noch vor unseren Umzug 2003 aus Tschechien zu uns mit ihrer Schwester Sissi. Beide hatten zu dem Zeitpunkt viel durch gemacht. Ihre Vorbesitzer haben die beiden in einer Scheune eingesperrt und sie sich selber überlassen, sodass sie sogar gezwungen waren ihre eigenen Babies zu fressen. Sissi war die Ängstliche der beiden und Barbie war die Starke, die Beschützerin und sie hasste sowohl Männer, als auch Kinder. Es war also kaum verwunderlich, dass sie immer wieder auf meinen Papa und mich los ging. Ich hatte damals richtig blaue und blutige Flecken an den Beinen von ihren Bissen. Aber irgendwann lies das alles etwas nach. Sie lernte, dass sie uns Vertrauen konnte und auch auf ihre Schwester Sissi gab sie nicht mehr so viel Acht, wie vorher. So kam es, dass wir Sissi woanders hin vermittelten und Barbie behielten. Und an diesem 2. Weihnachtsfeiertag verließ sie uns dann. Ich hoffe, dass es ihr da, wo sie nun ist, gut geht und dass man sich dort genau so gut um sie kümmert, wie wir es gemacht haben. 

Nun naht bald Silvester, mein Lieblingsfest im ganzen Jahr. Ich hoffe, dass dieses Jahr einfach nix mehr Schlimmes passieren wird.
Die Stimmung zu Hause ist nicht wahnsinnig traurig - irgendwann sterben Hunde nun mal. Natürlich sind wir traurig über den Verlust, aber wi
r akzeptieren es. Es war einfach an der Zeit für sie und sie musste nicht alleine sterben. 

18.12.2011 um 12:00 Uhr

Kleines Sternzeichengespräch -oder- Zwei an einem Tag

Und wieder einmal darf ich feststellen, dass ich die beste Vermieterin auf der Welt habe. Am Donnerstagabend hab ich sie gefragt, ob ich das Fahrrad am Freitag haben darf und ob es okay sei, wenn es über Nacht am Bahnhof stehen bliebe. Zuerst sagte sie dann okay, das wär kein Thema und ich fügte noch hinzu, wenn es schneien würde, dann würde ich es sowieso nicht nehmen oder wenn es ihr nicht Recht ist, denn dann könnt ich auch zurück laufen, das wär auch kein Problem für mich. Daraufhin sagte sie, dass es ja am Samstag schneien soll und auch so soll das Wochenende ziemlich schlechtes Wetter sein und dann bot sie mir an, mich auch abzuholen. Sie wär am Samstag ja eh im Geschäft und gegen 14Uhr fertig, da könnte sie mich da auch mitnehmen und wenn es später werden sollte, dann ist sie zu Hause, da kann sie mich auch später abholen. Tolle Frau sag ich da nur :) Hab mich bestimmt 100x bedankt und sie hat mich dann gestern um 14Uhr wieder mit nach Hause genommen. Am Donnerstagabend sagte ich dann noch zu ihr, dass es eben manchmal umständlich sei, wenn man im Winter Geburtstag habe und dann fragte sie mich, wann ich denn hätte und ich sagte 'morgen' und dann reagierte sie genauso, wie ich, als ich erfuhr, wann sie Geburtstag hat: ,,Dann sind Sie also Schütze, oder?´´ Ich bejahte das und weil die gute Frau M. Waage ist, fügte ich noch hinzu, dass wir gut harmonieren würden :) Sie kam dann noch dazu, zu sagen, dass man doch immer meinte wir seien freiheitsliebende Zeichen und ich stimmte ihr zu und fügte noch die harmoniesüchtigen Waagen hinzu. Ja, so kommen manchmal die kleinen Sternzeichengespräche zustande^^.

Um 12 hab ich dann zusammen mit meiner Mama über Facebook mein Geschenkpaket aufgemacht und mich ganz riesig über meine Geschenke gefreut...da gabs Kekse und einen Miniteddy mit Duftöl, Pawly heißt der ♥ und den literarischen Katzenkalender, den ich mir gewünscht habe und das verschärfteste Geschenk überhaupt - eine Katzenmütze mit so Ohren dran und Bommeln, ich liebe diese Mütze :) 

Der Abend mit meinen Freunden war auch ganz toll :) Zuerst waren wir einkaufen und dann haben wir Nudeln gekocht^^ und Film geschaut, das Programm von Martin Rütter. Das war ganz lustig... irgendwie sind die Realisten doch immer am lustigsten. Auch Mario Barth ist ja nichts anderes, als ein Realist und die Leute (mich eingeschlossen) lieben ihn.
Nach dem Programm waren wir dann zur Happy Hour Cocktails trinken und dann sind wir wieder zu L. Heim und haben dort weiter Glühwein getrunken und weiter Filme angesehen. Das war auch schön so im kleinen Kreis, hauptsache nicht alleine. Ich brauch nicht unbedingt ne fette Party mit Tanzen gehen und so. Das mag ich zwar auch sehr gerne, aber auch im kleinen Kreise ist es schön. 

Über meine Gratulanten habe ich mich auch sehr gefreut, viele bei Facebook, vereinzelte vier Leute im Studi (das sind so die letzten Übriggebliebenen^^) und ein paar per SMS und natürlich ihr Lieben hier bei Blogigo :) Ich hab mich riiiiiesig gefreut über jeden einzelnen Glückwunsch.
Auch mein Exfreund hat mir wieder gratuliert und ein angemessener Alkoholpegel hat es mir erlaubt, ihm zu antworten und das Gespräch war echt okay...mal abgesehen davon, dass ich nicht ganz auf der Höhe war und dachte, er würde schon dort arbeiten, von wo er sagte, dass er nur ne Stelle in Aussicht habe^^' Dementsprechend war dann auch immer meine Fragestellung... aber ich hab ihm auch gesagt, dass ich nur diesen einen Abend mit ihm schreiben werde und das tat ich auch und er akzeptierte es, als ich am nächsten Tag sagte, dass ich nun nicht mehr mit ihm schreiben werde. Natürlich hab ich es auch meinem Ollen gesagt, ich bin ja ein ehrlicher Mensch, der nix zu verheimlichen hat und vor meinem Ollen schon gar nicht. Und mein Oller geht damit auch verdammt locker um, er hasst zwar meinen Ex, aber das kann ihm kein Mensch verübeln... wenn mir jemand den Tod wünschen würde, würd ich denjenigen auch nicht grade gern haben. 

Alles in allem war es also ein wundervoller Geburtstag :) Und nun muss ich noch 3x schlafen und dann gehts nach Hause ♥ und noch ein Testat meistern, worauf ich absolut null Bock habe... aber da müssen wir ja so ziemlich alle noch mal durch.

Ich wünsche euch übrigens einen schönen 4. Advent :) Heute ist doch der 4., oder? Ich hab gar keine Kerzen...ich kanns gar nicht so genau sagen...aber da nächste Woche um die Zeit ja schon Weihnachten ist, muss ja heute der 4. Advent sein^^' Jedenfalls...habt einen schönen Tag!

15.12.2011 um 19:37 Uhr

Always look on the bright side of life

Ach es ist herrlich wundervoll tollig scheen :).
Heute ist ein guter Tag und das Jahr scheint gut auszuklingen - der Dezember ist ein guter Monat! Mein erstes Physiologietestat diese Woche über Atmung hab ich bestanden und alle anderen auch wieder :) Zuerst sah es zwar so aus, als würde V. es nicht schaffen, aber sie bekam noch mal eine zweite Chance und hat sie auch genutzt und es damit dann auch geschafft. Jetzt steht nächsten Dienstag noch ein Testat für Physiologie über Muskel- und Neurophysiologie an, aber das klappt hoffentlich auch noch - Man lässt ja auch niemanden so kurz vor Weihnachten durchfallen, oder? Eigentlich hätte ich heute auch den ganzen Tag was dafür tun sollen, aber die Lust hat mich nicht so richtig gepackt und das Gewissen, welches in meinem Nacken sitzt, hat sich noch nicht ganz so schwer gemacht. Stattdessen hab ich heute abgewaschen, meinen Ofen geputzt und meine zwei Herdplatten, den Toaster - der echt schon keimig aussah - und die Tische auf denen der ganze Kram steht. Außerdem hab ich es noch geschafft die Geschenke für meine Vermieterin (Mon Chérie und Handcreme) und ihren Dackel (Knabberzeugs) in Geschenkpapier einzupacken. Ich hoffe, sie werden sich darüber freuen :) 

Während ich heute abgewaschen habe, kam dann auch die sehnsüchtig erwartete Post - ein Paket von zu Hause. Erst letztens hab ich meinen Eltern spaßig vorgeworfen, was für miese und schlechte Eltern sie doch wären, denn meine beiden Freunde haben alle einen Adventskalender geschickt bekommen und ich hab keinen...musste mir selber einen von Mickey Maus kaufen, jaaaaa, das ist sehr schlimm. Und daraufhin hab ich dann ein Päckchen für meinen Bday geschickt bekommen. Das Paket ist natürlich noch zu und wird auch erst morgen bzw. um 12 heute Nacht geöffnet... Ich bin schon ganz gespannt :) Und ich freu mich soooooo sehr :)

Außerdem hab ich heute endlich eine Mitfahrgelegenheit gefunden, nachdem ich schon Panik hatte, es wird nix mehr am 21.12. Zwar fährt derjenige nicht direkt nach Hause oder in die unmittelbare Umgebung, aber immer noch so, dass mein Paps mich holen kann :). Und wir wären dann wahrscheinlich auch so gegen 12 nachts zu Hause, also pünktlich zum Geburtstag von meiner kleinen Schwester. Na, die wird Augen machen :). 

Und morgen geh ich nach der Uni mit zu L. und V. wird auch dabei sein und da kochen wir dann was Feines und dann gehen wir in eine Bar, was trinken und für den Abend ist noch nix Genaues geplant. Das gestalten wir dann flexibel und individuell nach Lust und Laune :) Nur nicht zu viel trinken...Die L. hat am Montag noch mal Testat und ich muss am Samstag auch zurück in mein Dorf laufen, weil ja am Wochenende kein Bus fährt. Naja und es lernt sich einfach schlecht mitm Kater und die 4km nach Hause wären mit Kopfschmerzen sicher auch kein Zuckerschlecken - also werden wir es nicht übertreiben^^.

So naja und ansonsten freu ich mich einfach nur...auf morgen und die kommenden Tage :)

07.12.2011 um 19:41 Uhr

Beschenke dich selbst

Geschafft! Biochemie bin ich für dieses Jahr und dieses Semester endlich los *jubel*. Ich wurde beim Nachtestat sogar sehr gelobt, dass ich das ganz super gemacht hätte mit der y-Carboxyglutamatbildung, der Phosphorylierung und dem Pentosephosphatweg. Da hab ich mich sehr gefreut :) Nun ist es passé bis zu den Semesterferien, in denen ich schon die Ausarbeitung fürs 4. Semester machen muss/will/sollte.
Ab Dienstag haben wir dann Physiologieübungen - zwei noch, dann ist erst mal Weihnachten. Atmung und  Muskel&Nerv sind die 2 Themen. Also noch 2 Testate bis Weihnachten. Meine Mama sagte heute zu mir, sie habe gehört, ich hätte schon wieder bestanden - Ich mache ihr langsam Angst :D Und sie wisse, dass sie mich mit ihrem Knoten nerve, aber es wäre ja toll, wenn jetzt geplatzt wäre. Jaaaa, sie nervt mich allerdings mit ihrem Knoten, aber lassen wir ihr die Illusion.

Gestern haben wir dann beschlossen, was wir meinem Paps zu Weihnachten schenken, bzw. er hat es selbst entschieden. Er hatte die Wahl zwischen einem Dampfgarer, einem Aktenvernichter und einer Kühlbox fürs Auto - und hat sich fürs Letztere entschieden.
Ganz nebenbei bemerkt fällt mir auf, dass dieses Weihnachten teilweise unter dem Motto 'Beschenk dich selbst' bei mir steht. Das trifft nicht auf alle Geschenke zu, aber doch auf einige. Also gestern hab ich zB Knabbersachen für den Dackel meiner Vermieterin gekauft, davon hab ich nix^^ Und sie bekommt Handcreme und eine Packung Mon Chérie, auch davon hab ich nix. Aber von der Kühlbox, die mein Paps bekommt, hat die ganze Familie etwas und meine Mama bekommt ja die Komplettbox von Roseanne (voraussichtlich), davon werd ich auch was haben :D Da fällt mir ein, ist euch bei Amazon auch die tägliche Preisschwankung aufgefallen? Die Kühlbox hat gestern zB 77 Euro gekostet und kostet heute 113, genauso wie die Rosikomplettbox - die schwankt zwischen 50 und 70 Euro. Komisch ist das mit den Preisen bei Amazon - heute so und morgen so... naja...
Von dem Geschenk für meinen Ollen hab ich auch zu 75% etwas. Ich kann nur leider nicht hinschreiben, was er bekommt, denn er liiiiiest es ja sonst. Momentan sage ich ihm immer, er bekommt eine Gummipuppe - das sind seine Kohlen für seine Sünden dieses Jahr. Und er sagt, es nervt, dass ich ihn immer wieder damit aufziehen muss, aber dann sage ich, es ist meine Art, damit umzugehen. Natürlich bekommt er keine Gummipuppe und das ist ihm auch bewusst. Aber es wäre mir ein Fest sein Gesicht zu sehen und das seiner Mama, wenn er eine Gummipuppe auspacken würde - vielleicht nächstes Jahr... Denn wir vertrauen den Männern ja nicht.
Zurück zu den eigentlichen Geschenken - meine kleine Schwester, die am 22.12. dreizehn wird, bekommt ein Beautypacket mit allen möglichen Kram drinnen...Deo, Bodylotion, Wattepads, Make-up-Entferner, Nagellack, -entferner, Shampoo und und und. Alles, was das pubertäre Herz eben so begehrt. Davon hab ich also auch nix. Gut, dann ist das Motto also nur zu 50% erfüllt - egal :) Die Hauptsache ist, dass ich dann zu Hause bin. Ich freu mich schon sooo riesig. Wenn alles klappt, dann sind es noch genau zwei Wochen und dann bin ich in 2 Wochen um die Zeit vllt schon fast zu Hause :) 

Heute hat mein Oller Geburtstag und es ist doof, dass ich nicht bei ihm sein kann. Wahnsinnige 24 wird er heute - das ist schon fast alt :D. 

Demnächst stehen auch mal wieder ein paar Jahrerückblicke ins Haus, denke ich... immerhin gehts straff auf Silveter zu :D 

Ich hab heute gute Laune :) 

01.12.2011 um 13:36 Uhr

Heute ist nicht nur der 1. Dezember - oder - Das Glück nur zu 50%

Ich kann es noch, juhu. Ich bin tatsächlich noch dazu in der Lage auszuschlafen. Daran hatte ich schon echte Zweifel, weil ich die letzten Wochenenden immer schon um 8 aufstehen musste und teilweise auch von alleine um diese Uhrzeit wach wurde. Und heute bin ich erst halb 12 aufgewacht. Dazu muss ich aber vielleicht auch sagen, dass ich erst um zwei ins Bett bin. Die Muffin war nämlich gestern der Meinung, ihre Seitenleiste abschießen zu müssen, was ziemlich fatal ist, bei so einer langen Seitenleiste. Grund dafür war, dass mein speedcounter nicht mehr funktionierte, also habe ich mich kurzerhand daran erinnert, dass unser lieber sternenschein erst letztens davon berichtete, dass er auch einen neuen Counter hat und ich dachte mir, dass ich es auch ziemlich interessant finde, zu wissen, wer wie auf meine Seite gekommen ist. Also hab ich mich kurzerhand auch bei dieser Counterseite angemeldet und habe ein bisschen rumprobiert, welches Design sich gut in meiner Seitenleiste macht. Allerdings bin ich dabei nicht ordentlich brav, wie es sich gehört, zwischen 'Weblog ansehen' und 'Adminbereich' hin- und hergewechselt, sondern bin oben auf den Zurückbutton von Firefox. Das Ergebnis war, dass meine Seitenleiste nur noch aus komischen Zeichen bestand, wie ///''''////. Also hab ich mich die halbe Nacht auf die Suche nach meinen ursprünglichen Seitenleistenbildern gemacht. Dabei ist einiges verloren gegangen, aber neue Bilder zieren sie nun, aber auch viele alte. Ich hatte also Glück, dass ich so vieles wieder gefunden habe :). Außerdem ist öfter mal was Neues ja auch nicht verkehrt. Achja und danke an sternenschein, ohne deinen Beitrag dazu, würde ich wahrscheinlich jetzt noch nach einem guten Counter suchen :)

Ausschlafen konnte ich heute, weil ich ausnahmsweise mal keinen allzu großen Biochemiedruck habe. Das Testat über Kohlenhydrate hat unsere ganze Gruppe bestanden :). Jetzt gilt es nur noch, das Nachtestat über Enzyme II zu bestehen und alles ist gut. Hätte ich KH nicht bestanden, wäre meine Weihnachtsplanung wirklich ein bisschen ins Wanken geraten, aber nun steht dem Ganzen vorerst nichts im Wege. Jetzt muss ich nur noch eine Mitfahrgelegenheit für den 21.12. finden. Mit meiner Mama hab ich ausgemacht, dass sie meiner kleinen Schwester nichts sagt, falls es klappen sollte, dann würde die am 22.12. ziemlich dumm aus der Wäsche gucken, wenn ich es doch zu ihrem Burzeltag schaffen würde. 

Und nun muss ich erst mal was erzählen, was ich bisher noch nicht geschafft habe, weil ich zu sehr mit mir selbst zu tun hatte. Mein Oller hat endlich einen Job gefunden, seit dem Sommer sucht er ja schon einen. Dabei gab es auch immer wieder und sehr oft Streit zwischen uns wegen den Bewerbungen an sich, seiner Einstellung und seinem Arbeitstempo... und wie gerne hätte ich ihn doch hier in München bei mir gehabt, schließlich war das meine Besserungsaussicht, mein Lichtblick zu Beginn des Studiums. Ein paar Mal sah es auch so aus, als könnte es klappen, aber dann gings doch daneben. Doch nun hat er sozusagen einen Sechser im Lotto gehabt! Er kommt zwar nicht zu mir nach München, aber er hat endlich einen Job in der Heimat gefunden. Und heute ist sein erster Arbeitstag. Ich drücke ihm wirklich alle Daumen, dass alles gut geht und er sich da wohl fühlt und klar kommen wird. Natürlich könnte man jetzt meinen, ich sei enttäuscht, dass er doch nicht nach München kommt, aber das bin ich gar nicht. Ich habe momentan wirklich sehr viel mit mir selbst zu tun bzw. mit meinem Studium. In den letzten Wochen blieb da manchmal abends nur eine halbe Stunde zum Schreiben. Das ist hart, sehr hart. Aber mein Studium ist mir sehr wichtig und mein Oller steht in allem hinter mir. Wie wäre es dann also, wenn er zusätzlich noch mit hier wäre? Ich glaube, dann würde mir nur noch mehr Zeit verloren gehen für das Studium. Zeit, die ich nicht habe. Nicht, dass er sie mir nehmen würde, nein, ich wäre wahrscheinlich selbst der Übeltäter, der viel lieber was unternehmen würde, anstatt zu lernen. Deswegen ist es irgendwo auch gut, dass er nicht hier ist. Mir ist es vor allem wichtig, dass er überhaupt einen Job hat und den hat er ja jetzt und darüber freue ich mich sehr.

So und nun hatte ich gestern auch endlich mal Zeit, mein Zimmer ein bisschen aufzuräumen, denn hier sah es in den letzten Wochen aus, wie in einem Kriegsgebiet. Sieht es teilweise immer noch. Aber ich habe mich erst einmal darauf konzentriert den Abwasch zu erledigen. In den letzten Wochen war nämlich so ziemlich alles in Benutzung, was ich an Geschirr habe und das alles abzuwaschen, dauert ein wenig. Nebebei habe ich mir auch noch einen Lichterbogen und eine Lichterkette bestellt. Der Lichterbogen ist nun schon seit 2 Tagen in Benutzung. Es war ein recht günstiger, für 15 Euro, nur aus Holz. Aber bei Bedarf könnt ich ihn ja anmalen... und für die Lichterkette hab ich mir gestern extra Paketband gekauft, um sie ins Fenster basteln zu können. Ich hatte die Lichterkette vorher mal kurz an und habe mich gefreut, wie hell sie leuchtet, hab sie dann bestimmt ne halbe-dreiviertel Stunde ins Fenster gebastelt, schaltete sie an, als es dunkel wurde und plötzlich.... plötzlich roch es ziemlich komisch aus dem Regler und alle grünen Lichter gingen nicht mehr -.-' Da hing sie nicht mal fünf Minuten am Fenster und schon war sie kaputt, das fand ich sehr unlustig. Also hab ich gleich dem Anbieter geschrieben und den Sachverhalt geschildert. Heute morgen bekam ich dann die Antwort, dass es ihnen sehr Leid täte und sie mir ja gerne eine neue schicken würden, sie die bunten aber nicht mehr hätten. Ich könnte stattdessen eine weiße oder blaue Lichterkette haben. Ich fragte dann, ob es auch möglich sei, zu warten, bis sie die bunten wieder auf Lager haben, aber keine Chance - die kommen erst im nächsten Jahr wieder :( Da sagte ich, wenn das so sei, dann würde ich gerne die blaue Lichterkette nehmen. Schade ist das trotzdem. Erst freut man sich so darüber und dann geht es nicht und die ganze Arbeit war auch noch umsonst. Schade eigentlich.
Außerdem würde ich auch dieses Jahr gerne wieder auf den Lauschaer Kugelmarkt gehen. Schon seit meiner Kindheit war ich jedes Jahr dort. Lauscha ist DAS Weihnachtswunderland schlecht hin. Aber da meine Oma ja seit Anfang diesen Jahres im Heim wohnt, fällt es dieses Jahr - und wohl auch alle weiteren Jahre- ins Wasser. Eine neue Freundin von mir, urpsrünglich aus Brandenburg, eine aus meiner neuen Anatomiegruppe, fährt aber dorthin. Ich bin regelrecht neidisch auf sie, aber auch ein bisschen stolz auf meine Urheimat, wenn da sogar Leute von so weit weg hin fahren. Ja, das stimmt mich schon ein wenig traurig, dass ich dieses Jahr nicht mal ein Vorweihnachtswochenende in Lauscha verbringen kann.
Trotz alledem bin ich in Weihnachtsstimmung. Aber nur in dieser. In Geburtstagsstimmung will ich nicht so richtig verfallen und dabei ist es doch morgen in zwei Wochen schon soweit. Aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich weiß, dass ich an Weihnachten zu Hause sein werde und an meinem Geburtstag so ziemlich allein. Vielleicht frag ich aber auch L. und V., ob sie was mit mir machen wollen, immerhin ist es ein Freitag und wenn ich die Physiosachen schon vorher ausarbeite kann ich an dem Freitag auch mal was machen. Oder ich frage meinen besten Freund, der ja jetzt auch hier in München verweilt und mit dem ich bisher noch nichts unternommen habe. Und ein Burzeltagswunsch hab ich jedes Jahr immer wieder - Schnee. Es hat schon ein paar Male geklappt, dass es genau am 16. anfing zu schneien. Mal schauen, wie es dieses Jahr wird. 

Aber heute räum ich erst mal ein wenig mein Zimmerchen auf...oder liege einfach nur faul im Bett rum :D Aber ein bisschen was fürs Nachtestat muss ich dann auch noch ausarbeiten... Naja ich lasse den Tag einfach auf mich zu kommen.

16.11.2011 um 19:00 Uhr

Umgedreht

Von vielen Menschen könnte man behaupten, sie haben eine harte Schale und einen weichen Kern. Das stimmt auch oftmals. Wenn ich so darüber nachdenke, glaube ich, dass es bei mir genau andersherum ist: Ich habe eine weiche Schale und einen harten Kern.

Klingt iwie doof, aber ich finde, es macht Sinn. Ich bin nämlich unglaublich sensibel. Manchmal könnte ich wegen den kleinsten Dingen sofort losheulen, z.B. als ich letztens einen Platten hatte und im Bus mitfahren wollte, da sagte der Busfahrer zu mir, dass ich mit dem Fahrrad nicht in den Bus dürfe und hat mich total angeschnauzt. Da musste ich mich wirklich zusammenreißen, damit ich nicht darauf los weine. Komisch, oder? Wie es einem manchmal so ergehen kann... Dennoch glaube ich auch, dass ich einen harten Kern habe.
Denke ich nur einmal daran, wie oft ich nun schon durch Prüfungen gefallen bin...aber ich bin trotzdem noch hier. Ich habe jede iwie geschafft. Generell ist mir schon so viel im Leben passiert, wo ich hätte denken können, ich breche auseinander. Aber ich bin noch da. Ich habe einen harten Kern.

Tja und was sagen wir dazu? Es muss wohl an der Erziehung eines Steinbockes gelegen haben, zumindest dieser harte Kern :D
Danke Mama ♥ 

31.10.2011 um 12:10 Uhr

2 Jahre und 1 Jahr

Zwei Jahre ist es jetzt her, dass du von uns gegangen bist.  Vor 2 Jahren um diese Zeit ist es passiert. In der Zeit von letztem Jahr bis heute, war ich viel mit mir beschäftigt. Das Studium bringt einiges mit sich. In dem ersten Jahr nach deinem Tod habe ich jeden Tag an dich denken müssen. Ich hab mich dir so nah gefühlt. In diesem zweiten Jahr muss ich zugeben, dass meine Gedanken nicht mehr jeden Tag um dich kreisten, denn ich habe gelernt, es zu akzeptieren. Du bist unwiederbringlich von uns gegangen und es war ganz alleine deine Entscheidung. Dennoch denke ich ganz oft an dich. Nicht jeden Tag, aber noch oft. Ich denke auch noch immer an deine Familie, wie es ihnen gehen mag. Ich habe sie bis heute nicht kennengelernt. Und ich glaube auch nicht, dass sie im folgendem Jahr kennen lernen werde. Aber ich denke an sie, ganz fest und hoffe sie sind jedes Jahr stark genug, diese Zeit zu überstehen. Du fehlst mir und das wird sich wohl auch in 50 Jahren nicht ändern.Wo auch immer du jetzt bist, ich hoffe, es geht dir gut und deine Seele hat ihren Frieden gefunden. 

Und letztes Jahr um diese Zeit starb auch mein Mephisto. Das ist nun ein Jahr her. Doch ich habe das Gefühl, er ist schon längst wieder bei uns in Form von meinem Dicken. Sie haben ja so viel gemeinsam. Mein Meph muss wohl connections haben.

Trotzdem frage ich mich auch, ob das Schicksal dieses Jahr, jetzt wieder um diese Zeit, einen Verlust von mir fordern wird.

Es gab mal eine Zeit, da habe ich Halloween geliebt. Ich habe auch dieses Jahr wieder das Bedürfnis rauszugehen und zu feiern. Nichts wäre mir lieber, als eine Halloweenparty. Aber die wird es nicht geben. Ich wäre auch zu gern zu Hause und würde meiner kleinen Schwester den heutigen Tag versüßen, doch ich bin nicht Daheim. Trotz, dass ich all diese Dinge gern tun würde, bleibt Halloween eine schwere Zeit für mich.

29.10.2011 um 12:51 Uhr

Was mich erfreut

Ich freue mich sehr darüber, dass das viele Reden und Schimpfen und Meckern anscheinend endlich Früchte getragen hat und ich freue mich sehr darüber, dass ich dich wahrscheinlich ganz bald wieder hier bei mir habe. Ich kann es kaum erwarten :)

Und ich tu nichts lieber, als abends neben dir einzuschlafen, unter der Lichterkette, wir beide nackt nebeneinander, du an mich gekuschelt. Das sind die kleinen Momente, die ich so liebe. Und ich glaube an dich und ich drücke dir alle Daumen, die ich besitze, denn mir würde nichts besser gefallen, als das den ganzen Winter mit dir zu tun ♥.

21.10.2011 um 18:39 Uhr

Willkommen zurück

 

Nun bin ich also wieder zurück in München. Juhu, was für ein Glück... Das neue Semester startete für mich schon letzten Freitag mit der Nachklausur für Zoologie. Circa die Hälfte der Fragen waren genau die gleichen, wie in der vorherigen Klausur. Glück für alle, unter anderem auch mich^^, die sich diese Fragen so eingeprägt hatten, dass man sie nachts hätte wecken und danach befragen können. Die andere Hälfte der Klausur setzte sich aus teilweise sehr schweren und aus teilweise sehr leichten Fragen zusammen. Ich bin mal gespannt, denke aber, dass ich die Klausur nun bestanden habe. In ungefähr einer Woche erwartet mich das Ergebnis.

Nach München bin ich am vorherigen Donnerstag nicht allein gefahren - mein Oller kam mit, denn er musste hier zum Probearbeiten, was aber keine Früchte getragen hat. Unseren Streit haben wir beigelegt, d.h. dass ich ihm sagte, dass mich das ganze sehr sehr verletzt hat und wenn das noch ein einziges Mal vorkommen sollte, egal ob wieder durch sowas oder etwas anderes, dann bin ich weg mit Sack und Pack. Einfach so und das mein ich ernst. Liebe hin oder her, das geht verloren ist das Vertrauen erst einmal flöten gegangen. Nebenbei ereignete sich noch etwas, worüber ich sehr erstaunt war. Die anscheinende Unfehlbarkeit eines Sohnes, oder sagen wir, eines Kindes generell. Ich bin ja der Meinung, dass man sein Kind sehr wohl in Schutz nehmen kann und das auch sollte, aber man kann seinem Kind auch sehr gut deutlich machen, was richtig ist und was falsch. Ich vermied es bis gestern über diese Sache mit meiner Mama zu sprechen, da ich der Meinung war, es ginge sie nichts an. Aber aufgrund der Tatsache, dass mein Freund das nicht so sah und aufgrund der Reaktion seiner Mama, habe ich mich entschlossen, mit meiner Mama auch darüber zu reden. Meine Mama ist nach wie vor mein bestes Ventil und im Grunde meine beste Freundin. Diese ganze Sache ist also nicht an mir vorüber gezogen, ohne Spuren zu hinterlassen. Ich bin momentan sehr unzufrieden. Das kann ich gut überspielen oder zumindest versuch ich das, aber es ändert nichts an der Tatsache. Unzufriedenheit macht sich mehr und mehr breit und die Frage ist: Wie viel Raum gibt man dieser Unzufriedenheit? - Ich warte ab. 

Zurück zur Uni, erste Woche ist überstanden und endete heute in einem grandiosen Wochenabschluss in einem Wahlpflichtfach. Unsere Lernziele im WPF 'Verlgeichende Physiologie des Magen-Darm-Traktes' sind: Spaß, Spaß, Spaß :) - Warum kann die Einstellung eines jeden Professors nicht so lauten?
Ansonsten komme ich mir aber maßlos überfordert vor und die Hälfte meiner Ausarbeitungen, die ich in den Ferien für Anatomie machte, ist für nichts zu gebrauchen. Situs Pferd ist noch gar kein Thema dieses Semester, hab ich aber schon gemacht. Natürlich ist es nie umsonst. Was ich jetzt gemacht hab, muss ich nächstes Semester nicht machen, aber schon allein die Einführung in das Thema steht in meinem Buch gar nicht so drin. Herrlich. Und dann ist es immer so viel, was auf uns zu kommt... und schon gleich zu Beginn des Semester sieht man einen riesen Berg vor sich, bei dem man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

Zudem kommt noch dazu, dass wir nun wöchentlich Testate haben, in Biochemie und/oder in Physiologie. Dazu durften/mussten wir uns schon ganz dicke Bücher besorgen... Biochemie vom Stryer, Physiologie vom Engelhardt und all diese Bücher bekommt man leider nicht geschenkt. Aber zum Glück gebraucht von höheren Semstern zu wenigstens etwas niedrigeren Preisen. In Biochemie dürfen wir dann auch noch für jede Übung Stichworte schriftlich ausarbeiten, juchei. Daran wollte ich mich schon die ganze Woche setzen, aber konnte mich noch nicht dazu aufraffen. Nur ist leider am Dienstag schon das erste Testat zu Aminosäuren und Proteinen fällig, also MUSS ich mich wohl gleich ransetzen. 

Zu allem Überfluss kommt auch wieder erschwerend dazu, dass ich zu Hause sehr arg vermisse. Bislang hat mich noch keine Welle der überwältigenden Trauer erfasst. Ich bin nun schon seit über einer Woche wieder hier und hatte noch keine Heulattacke. Vielleicht hilft mir ja die Aussicht, dass es bis Weihnachten gar nicht mehr so lange hin ist. Und wieder lautet die Devise: Durchhalten! 

 

 

So und was hat sich an Bayern so verändert? Nicht viel eigentlich. Das Dorf, in dem ich wohne, ist noch immer wunderschön. Ich mag es tatsächlich sehr. Letzte Woche bin ich zum ersten Mal mit meinem Ollen durchs Dorf gelaufen, das habe ich in dem ganzen Jahr, indem ich hier schon wohne, nicht ein einziges Mal gemacht. Das ist eigentlich traurig, aber nun hab ichs bzw. wir, es ja nachgeholt und es sehr genossen.
Ansonsten habe ich eine neue Zimmeruntermieternachbarin^^, die genauso heißt, wie ich und doch sehr freundlich erscheint. Einmal hat sie uns vom Einkaufen mitgenommen, weil sie ein Auto hat und iiiiiich niiiiiiiicht^^. Sie studiert BWL und scheint auch jemand ziemlich ruhiges zu sein, zumindest sehe und höre ich sie nicht so oft.
Naja und der Dackel ist wieder scheinschwanger, d.h. unsere Tessa hat schon Scheinbabys. Ich erzähl meiner guten Frau M. schon seitdem ich hier bin, sie soll Tessa doch kastrieren lassen, aber Tessa ist schon 8 Jahre alt und Frau M. hat schon Recht, wenn sie sagt, es sei ein Risiko und das ganze Leid, das wollte sie Tessa immer ersparen. Da kann die Muffin noch so oft sagen, wenn Herz und Lunge noch in Ordnung sind, dann sollte das kein Problem sein und die Muffin kann außerdem noch so oft sagen, dass das Nichtkastrieren für Frauchen und Hund mehr Leid ist und schlimme Folge nach sich ziehen kann. Vergebens. Aber ich kann sie auch gut verstehen. Sie hängt sehr an ihrer Tessa und 8 Jahre sind eben doch nicht ohne.
Aber ansonsten ist alles beim Alten...und die Muffin muss jetzt was für Biochemie tun, driiiingend. Sonst wächst die Unzufriedenheit mehr und mehr. 

12.10.2011 um 00:18 Uhr

I'm halfway gone

 

Wenn ich einem Mann danach frage, warum ich bei ihm bleiben sollte, aus welchem Grund sich unsere Beziehung noch lohnt, wenn mir Liebe allein nicht reicht und das Vertrauen beschädigt ist, dann ist diese Antwort, garantiert nicht die richtige.

Ich habe dich verletzt, das war nie meine Absicht, egal auf welche Weise. Es ist gerade eine sehr schwere Zeit, an der ich schuld bin! Wir haben uns gegenseitig verletzt. Aber ich glaube daran, dass uns diese schwere Zeit nur noch mehr zusammenschweisst. Wir haben immer eine Lösung gefunden und konnten drüber reden. Ich kann es nicht wieder gutmachen. Und was noch wichtiger ist, ich finde, dass ich der Richtige bin für dich! Ich habe dich nicht betrogen oder fremdgeflirtet ich habe es auch nicht vor! Egal, was du sagst. Ich hab dich nie angeschrien und bin auch nicht handgreiflich geworden. Habe viel gemacht, damit wir ein gemeinsames Interesse haben/finden. Und ich hab Angst um dich, dass der Nächste dich schlecht behandelt, er dich betrügt, dich von a bis z belügt, dich anschreit, deine Familie nicht leiden kann und vorallem dass er dich schlägt. Das will ich alles nicht.

Während du daran denkst, dass uns das mehr zusammenschweißt, denke ich daran, dass es mich zerreißt. Dass du mich zerreißt. 

Und die Antwort, die mich bei dir bleiben lässt ist sicher nicht die, dass DU denkst, du seist der Richtige für mich. Ich kann selber für mich denken. Ich bin schon groß. Und ich würde mir bestimmt keinen Schläger suchen. 

DAS ÜBERZEUGT MICH NICHT! Das kränkt mich eher nur mehr, als ob ich nicht auf mich selber aufpassen könnte, als ob ich mir jemanden suchen würde, der mich schlägt.

Und Lügen... alle Männer lügen und du genauso. Kennst du einen, kennst du alle! Und was nützt dir die Angst, dass mich andere schlecht behandeln, wenn du derjenige bist, der das momentan tut?

Auf meine Aussage hin, dass ich mich momentan kotzhässlich finde, bekam ich immer nur die Antwort, dass ich es nicht sei. Aber gewünscht hätte ich mir, du sagst mir, ich bin wunderschön. 

Was ist, wenn sich auf einmal herausstellt, dass du auch nicht das bist, was ich mir gewünscht hatte? Wenn du doch jemand ganz anderes bist?

Was nützt es mir, wenn du sagst die Familie zählt für dich mehr, als eine billige schnelle Nummer. Die Nummer sollte überhaupt keinen Stellenwert haben und die Familie das einzige sein. 

Was nützt es, wenn du mich fragst, ob du mich vorher schon mal belogen hast, wenn du es jetzt getan hast?

Was nützt es mir, wenn du es persönlich klären willst, wenn ich denke, dass ich dich nicht mehr ansehen kann?

Was nützt es mir, dass du mich angeblich liebst, wenn sonst alles ruiniert ist?

 


 

I’m holding on your rope
Got me ten feet off the ground
And I’m hearing what you say
But I just can’t make a sound
You tell me that you need me
Then you go and cut me down
But wait
You tell me that you’re sorry
Didn’t think I’d turn around and say..

That it’s too late to apologize, it’s too late

I said it’s too late to apologize, it’s too late

I’d take another chance, take a fall, take a shot for you

And I need you like a heart needs a beat
(But that's nothing new)
Yeah yeah

I loved you with a fire red, now it’s turning blue

And you say
Sorry like an angel, heaven not the same but you
But I’m afraid

It’s too late to apologize, it’s too late

I said it’s too late to apologize, it’s too late
Woahooo woah

It’s too late to apologize, it’s too late

I said it’s too late to apologize, it’s too late
I said it’s too late to apologize, yeah yeah
I said it’s too late to apologize, yeah

I’m holding on your rope

Got me ten feet off the ground

*One Republic - Apologize*


10.10.2011 um 17:52 Uhr

Beinah

 

 

 

'Ich lass dich gern in deiner Welt allein. Wie kann jemand so hübsches nur so hässlich sein?'

'Weil du nur mit falschen Farben malst, hab ich ein Bild von dir, das nicht mehr strahlt.'

 


http://www.youtube.com/watch?v=f1yXUVQEUO4

 

 

28.09.2011 um 01:25 Uhr

Manchmal geht es komisch zu

Wer später einmal jeden Tag mit Tod konfrontiert werden wird, muss heute schon lernen, damit umzugehen.

 

Gestern Nacht, ich wollte grade auf einen Kommentar von sternenschein antworten, passierte es. Einer unserer Hunde ist gestorben. Ich saß in unserer Küche, sie ist zweigeteilt. Vorne ist der Bereich für Mensch und Katze und in der Mitte gibt es eine Abtrennung, sodass sich hinten die Hunde befinden. Man sitzt hier in unserer Küche wie an einem Tresen, der die Abtrennung darstellt und hat direkt beide Küchenhälften im Blick, wenn man will.

Ich hörte ein Husten, ich sah hinten hinein und sah den kleinen Mann wie er sich taumelnt fortbewegte. Ich ging nach hinten, um nach ihm zu sehen. Da hatte ich schon dieses Gefühl. Ich hob ihn hoch und in diesem Moment musste er schon pinkeln. Die Nieren, das ist normal, wenn man stirbt, das weiß ich schon. Als ich ihn hoch hob, legte ich meine Hand um seinen Brustkorb und spürte sein Herz schlagen. Spürte, wie es immer langsamer wurde. Mich überkam Angst und die Frage danach, was ich tun könnte und sehr wenig später die Erkenntnis, dass ich nichts tun kann. Er sabberte. Sabberte meinen Pullover voll. Nicht schlimm. Ich konnte zu sehen, wie sich seine Zunge verfärbte. Ich wusste, was da passierte. Trotzdem ging ich nach oben, um meinen Papa aufzuwecken. Als mein Papa nach unten kam, war es schon vorbei. Er starb. Es ging ganz schnell. Es passierte in meinen Armen. Er war zum Glück nicht allein. Ich glaube, er hat nicht gelitten. Es ist gut, dass es schnell ging. Er schrie auch nicht. Seine Uhr war einfach abgelaufen. Als es vorbei war, hab ich gezittert. Es kam so unerwartet. Ich musste nicht weinen. Ich hab danach fast eine Stunde mit meiner Mama telefoniert. Unser neuer Kater hat mich den ganzen Abend nicht aus den Augen gelassen. Er liebt mich halt und ich ihn auch. Ich bin froh, dass er da ist. 

Unser kleiner Mann, Xandoo war seine Name, hat einen ungeheuren Lebenswillen gehabt. Er war etwas ganz Besonderes mit einer ganz besonderen Geschichte, wie sie bestimmt kein zweiter Hund aufzuweisen hat. Geboren wurde er 2003. Es war das Jahr unseres Umzugs. Er war noch ein Welpe, als geschah, was ihn sein ganzes Leben prägen würde. Er war ein Einzelkind, der ganze Stolz meiner Mama. Meine Eltern und meine kleine Schwester waren grade hier, in unserem neuen Zuhause und ich war mit meiner großen Schwester alleine zu Hause. In der Stube war die Couch ausgeklappt, weil wir dort geschlafen haben. Als es passierte, war ich in unserem damaligen Kinderzimmer und sie in der Stube. Plötzlich kam sie ins Kinderzimmer zu mir, ich war 12 Jahre alt, sie muss 15 gewesen sein, und sagte ich solle in die Stube kommen, sie glaube, es würde ein Hund unter der Couch stecken, weil einer jaulte. Als ich in die Stube kam, war diese halb zusammengefahren. Ich zog sie wieder auf und holte einen Welpen raus. Den einzigen Welpen, den wir zu dem Zeitpunkt hatten. Sein ganzer Schädel war komplett verschoben. Nicht offen oder blutig, nur brutal verschoben. Welpen haben im Kopf eine Art Loch, das mit der Zeit zu wächst - die Fontanelle. Dieses Loch hat dem kleinen Mann das Leben 'gerettet'. Meine Schwester organierste jemanden, mit dem sie zum Tierarzt fahren konnte. Wahrscheinlich hätte ihn fast jeder Tierarzt erlöst von seinem Leid. Doch die Tierärztin, bei der meine Schwester war, tat das nicht. Sie versuchte zu retten, was zu retten war. 

Von da an hatten wir einen Hund mit einer komischen Schädelform und einer krummen Wirbelsäule, der sich nur im Kreis drehte. Doch wer denkt, dass dieser Hund ein Leben lang litt, hat falsch gedacht. Unser kleiner Mann hatte einen ungeheuren Lebenswillen. Er hat sich trotz allem durch andere, ranghöhere Hunde durchsetzen können und wollte immer am Geschehen teil haben. Er war kein unglücklicher Hund. Ich glaube niemand hat damals wirklich gedacht, dass er einmal 8 Jahre alt werden würde. Er war wirklich etwas ganz Besonderes. 

Nun ist er im Hundehimmel. Und ich bin froh, dass er nicht alleine sein musste, als es passierte. 

Natürlich ist es immer etwas anderes, wenn eins deiner eigenen Tiere stirbt. Aber man muss lernen, damit umzugehen. Der Tod wird mir später immer wieder begegnen und nicht immer wird es so 'angenehm' sein, wie gestern Nacht. 

Ich bin mir sicher im Hundehimmel kann er wieder gradeaus laufen. Möge er in Frieden ruhen. Wir haben ihn lieb, unsern kleinen Xandoo-Mann.