*Phantasie ist wichtiger als Wissen....*

10.10.2013 um 22:50 Uhr

Wütend

Der dritte Teil Bridget Jones ohne Colin Firth! Die spinnen doch! ...Vielleicht taucht er mal als Geist auf, oh toll. Die können doch nicht einfach den Guten sterben lassen... und dabei hab ich mich schon SO darauf gefreut und dann lese ich heute morgen, dass sie die Figur des Mark Darcy sterben lassen - U N F A S S A B L E ! ! ! Da können sie den ganzen Film auch gleich in die Tonne treten Wütend

Ihr müsst mich ein bisschen verstehen, Colin Firth ist (neben Tom Hanks) einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler und nicht minder deswegen gehören die Bridget Jones Filme auch zu meinen Lieblingsfilmen. Und dann streicht man meinen Lieblingscharakter aus meinem Lieblingsfilm - das ist als würde man mir Spargel anstelle von Pizza servieren!

03.05.2012 um 23:27 Uhr

Touch

 

Mein Papa hat mir die Serie Touch (montags 21.15Uhr auf Pro7) folgendermaßen empfohlen: 'Wenn du nicht an Zufälle glaubst, dann ist Touch bestimmt die richtige Serie für dich.' Genau so würde ich sie auch uneingeschränkt weiter empfehlen. Wer außerdem Greys Anatomy gerne schaut und so unwahrscheinlich auf die Eingangsmonologe steht, wie ich, wird dasselbe auch bei Touch wieder finden ;) 

Ich find die Serie einfach toll.


89°, 15 Minuten und 50,8 Sekunden – das ist die Position von Stella Polaris, dem Polarstern. Von einem anderen Planeten aus betrachtet ist er nur einer unter vielen, aber auf der Erde ist er von einzigartiger Bedeutung. Er steht fest an seinem Ort, ein Anker. Ganz egal, wo man sich auf der nördlichen Himmelsphäre befindet – Sieht man zum Polarstern, sieht man nach Norden und man weiß, wo man ist. Aber man kann trotzdem die Orientierung verlieren: Bei Entscheidungen, die wir treffen; bei Ereignissen, die uns überwältigen; sogar in unserem eigenem Kopf. Was kann dann ein Anker sein? Auf welches Leuchtfeuer können wir uns dann verlassen, damit es uns aus der Dunkelheit ins Licht führt? Vielleicht sind es die anderen Menschen, die ein Leben, wie unseres, berühren – im Großen und im Kleinen, denn im Gegensatz zum Polarstern wird das Licht, das sie ausstrahlen, niemals vergehen. 

 

23.02.2011 um 01:41 Uhr

Mr. Nobody

Filmbeschreibung: Ein Junge steht auf einem Bahnsteig. Gleich wird der Zug losfahren: Die Mutter ist in den Zug eingestiegen, der Vater bleibt am Bahnhof zurück. Eine Trennung. Der Junge steht dazwischen. Für wen soll er sich entscheiden, bei wem will er lieber bleiben? Eine endlose Zahl verschiedener Möglichkeiten ergibt sich aus dieser Entscheidung. Aber so lange er sich nicht entschließt, kann ihm nichts passieren, so lange kann er noch nachdenken, wie seine Zukunft aussehen könnte. Drei Mädchen haben den Jungen bisher begleitet, alle drei interessieren ihn. Welche wäre die Richtige? Schon beginnen drei Liebesgeschichten, jede zeigt ein ganzes Leben voll glücklicher und trauriger Ereignisse: Anna ist die Ruhige, mit der ihn eine Liebe verbinden wird, die so heftig und wunderbar ist, dass er sie nie mehr vergisst. Die beiden werden getrennt, finden wieder zusammen und verlieren sich erneut, sein Leben lang sucht er nach ihr . Elise ist die immer irgendwie Unglückliche, mit der er drei Kinder haben wird, trotz ihrer Unzufriedenheit. Sie gibt ihm den Auftrag, nach ihrem Tod ihre Asche auf dem Mars zu verstreuen, also tritt er die lange Reise ins Weltall an, ein Marstourist im Gefrierschlaf. Jeanne ist die Perfekte, mit der er Ehrgeiz und Langeweile teilen wird. Das Leben mit ihr ist luxuriös, eine Villa mit Pool, zwei Söhne, nur sein Herz ist nicht ganz dabei. Drei Varianten der Liebe werden das Leben des Jungen bestimmen - als alter Mann blickt er darauf zurück. Er weiß: Jedes einzelne dieser Leben verdiente es, gelebt zu werden.

Filmbewertung: Manchmal durchforste ich im StudiVZ die Profile fremder Menschen, nur um zu sehen, welche Filme ihre Lieblingsfilme sind. So bin ich beispielsweise auf Mr. Nobody gestoßen. Der Film ist nicht neu, so wie doch die meisten Filmbewertungen von neuen Filmen von mir gewohnt sind, aber der Film ist auch noch nicht alt. Trotzdem bin ich der Meinung, dass ich hier was großartiges entdeckt habe. Wer den Film Benjamin Button gesehen hat, der dürfte diesen hier auch gut finden, so heißt es jedenfalls in der Kritik des Trailers bei YouTube. Er zieht sich ein bisschen hin mit seinen 133Minuten, aber ist trotzdem an jeder Stelle hoch interessant. Der Film befasst sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Entscheidungen des Hauptcharakters Nemo Nobody. Die meiste Zeit allerdings es um Entscheidungen in der Liebe. In diesem Film werden drei Hauptmöglichkeiten gezeigt und hier und da individuelle Abweichungen der einzelnen Hauptmöglichkeiten. Ich finde, er ist auf jeden Fall sehenswert und auch ein bisschen tiefgründiger.

 



 

Was war vor dem Urknall? Nun, es gab kein davor, denn vor dem Urknall hat die Zeit nicht existiert. Die Zeit ist eine Folge der Ausdehnung des Universums. Doch was geschieht, wenn sich das Universum nicht mehr ausdehnt und die Bewegung umgekehrt wird? Was ist dann die Natur der Zeit?

 

Es gibt kein Zurück. Deshalb ist es so schwer, sich zu entscheiden. Man muss die richtige Wahl treffen. Solange man sich nicht entscheidet, bleiben alle Möglichkeiten offen.

 

Sie meinen also, dass wir uns entscheiden müssten? …Jedes von diesen Leben ist das richtige Leben. Jeder Pfad, ist der richtige Pfad. Denn all das könnte auch anders gewesen sein und dennoch hätte es ganz genau so viel Bedeutung. … Aber können sie denn sicher sein, dass sie überhaupt existieren? Das tun sie nicht. Genau so, wie ich.

15.01.2011 um 21:45 Uhr

Love and other drugs

Ein unglaublicher Film, von dem ich nie gedacht hätte, dass er mich so berühren würde. Das denke ich anscheinend von den meisten Filmen, die Lieblingsfilmcharakter haben. Er hat mich zum Lachen gebracht und mich auch zu Tränen gerührt. Vielleicht nur ein gewöhnlicher Liebesfilm, wie es in der Realität möglicherweise nie vorkommt, aber trotzdem so tief. Ich mag diesen Film sehr und ich halte ihn für unbedingt sehenswert.

 

Filmbeschreibung: Maggie (Anne Hathaway), eine selbstbewusste Künstlerin, lässt sich von nichts und niemandem einengen. Doch hinter dem taffen, verführerischen Freigeist verbirgt sich eine sensible Seele, die sich bloß einen Schutzpanzer zugelegt hat. Dann trifft sie Jamie (Jake Gyllenhaal), einen Seelenverwandten, dem es mit seinem beharrlichen und unnachahmlichen Charme gelingt, sich zum einen bei den Frauen und zum anderen in der skrupellosen Pharmaindustrie zu behaupten. Die Beziehung, die sich zwischen ihnen entwickelt, trifft beide vollkommen unerwartet und sie kommen zu der Erkenntnis, dass es im Leben nur eine ultimative Droge gibt - die Liebe.

 

 

 

 


,,Ähm, ach ich bin nur glücklich in diesem Augenblick - mit dem Licht, das dir grad aufs Gesicht fällt und der leichten Briese, die durchs Fenster weht. Es ist völlig egal, ob es noch zehntausend Momente, wie diesen oder...oder nur diesen einen, weil das ist Glück. Ja, so ist das. Jetzt - dieser Moment gehört mir.´´

 

,,Ich bin ein Arschloch, okay? Nein, ich bin... ich weiß, dass ich ein Arschloch bin, weil äh, weil ich... Ich habe... Ich hab mich nie für irgendjemand oder irgendetwas interessiert - mein ganzes Leben lang nicht und irgendwie haben das alle akzeptiert. Es hieß immer: "So ist Jamie halt.", und dann kamst du. Oh Gott, du. Du. Du hast viel mehr in mir gesehen. Ich kannte noch nie jemanden, der tatsächlich davon überzeugt war, dass ich gut genug bin... Bis ich dir begegnet bin. Und du hast es geschafft, dass ich es auch glaube. Das heißt, leider muss ich dir sagen, dass ich dich brauche und du brauchst mich.´´

08.01.2011 um 14:37 Uhr

Dramas, Action und Komödien

Ich hab in letzter Zeit wieder ein paar Filmchen gesehen und möchte euch meine exklusive Meinung und die Beschreibungen der Filme nicht vorenthalten.

1. So spielt das Leben***

Filmbeschreibung: Holly Berenson (Katherine Heigl) profiliert sich mit ihrem angesagten Catering-Service, während sich Eric Messer (Josh Duhamel) als Nachwuchs-Regisseur von TV-Sportsendungen einen Namen macht. Ihr erstes Date endet in einer Katastrophe - gemeinsam haben die Beiden nur ihre gegenseitige Abneigung und die Vergötterung ihrer Patentochter Sophie. Doch als sie plötzlich die alleinige Verantwortung für Sophie übernehmen müssen, sehen sich Holly und Eric gezwungen, ihre Differenzen zu überwinden. Beruflicher Ehrgeiz und kollidierende Termine in unterschiedlichen Freundeskreisen machen das durchaus nicht einfach. Allerdings wird beiden klar: Wenn man unter einem Dach lebt, muss man sich irgendwie zusammenraufen.

Meinung: Ist ne super klasse Komödie :) Ich hab viel lachen müssen. Zu Beginn zwar etwas traurig, als die Eltern von Sophie sterben, aber ansonsten gabs immer was zu lachen. Trotzdem ist die Komödie wieder eher was klassisches, was der Zuschauer schon kennt. Die Story ist nicht wirklich neu, absehbar, erfreut aber trotzdem das Herz :) Für uns Frauen, die auf sowas stehen (selbst wenn die Story absehbar ist), ist der Film auf jeden Fall sehenswert. Dank Topbesetzung Katherine Heigl wird der Film auch noch einmal qulitativ gesteigert. Würde ich Sterne für Filme vergeben, bekäme dieser hier 3 von 5.

 


2. The Tourist **

Filmbeschreibung: Der unauffällige Amerikaner Frank (Johnny Depp) reist durch Europa, um eine unglückliche Liebe zu vergessen und trifft im Zug von Paris nach Venedig die atemberaubend schöne Elise (Angelina Jolie). Als sie auch in Venedig seine Nähe sucht, fühlt Frank sich mehr als geschmeichelt. Aber die geheimnisvolle Unbekannte hat seinen Weg nicht zufällig gekreuzt. Nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet sie und Frank findet sich plötzlich in einem halsbrecherischen Abenteuer wieder, in dem er gleichzeitig von russischen Killern und einer mit allen Mitteln agierenden Polizei gejagt wird. Frank muss unbedingt herausfinden, in wessen gefährliches Spiel er geraten ist. Und der Schlüssel dazu ist Elise.

Meinung:Topbesetzung - allein dafür könnte man schon 5 Sterne vergeben, aber leider auch nur dafür. Den Film habe ich mir nur angesehen, weil er bei irgendeinem Preisverleih angeblich so große Konkurrenz für Inception darstellen so. Pah - sowas gelogenes. Der Film kommt nicht mal annähernd an Inception heran. Auch diese Story ist absehbar für den einen oder anderen Filmegucker. Ich finde nicht, dass es er unedingt sehenswert ist. Er ist zwar hier und da ganz lustig und ganz nett, aber wir wissen ja alle, was nett bedeutet.

 


3. Rapunzel- neu verföhnt *****

Filmbeschreibung: Flynn Rider ist ein Dieb, wie er im Buche steht. Smart, charmant und seinen hartnäckigen Verfolgern immer einen klugen Schritt voraus. Groß ist seine Freude, als er auf der Flucht einen scheinbar verwaisten Turm im Wald entdeckt. Flugs klettert er an ihm hoch und geschwind hangelt er sich hinein. Noch größer ist allerdings seine Überraschung, als er dort auf ein Mädchen mit langem, seidig glänzendem, blonden Haar trifft. Sehr viel langem blonden Haar. Das Sprichwort "an den Haaren herbeigezogen" bekommt für ihn eine völlig neue Bedeutung, als Rapunzel - so ihr Name - ihn damit fängt und an einen Stuhl fesselt. Sie ahnen, was passiert? Haargenau! Rapunzel will raus aus dem Turm. Doch jetzt beginnt entgegen aller Überlieferung für das ungleiche Duo ein haarsträubend komisches und warmherzig verwuscheltes Abenteuer, bei dem sich die beiden mehr als einmal in den Haaren liegen.

Meinung: Der Film ist absolut toll ♥. Für Disneyliebhaber ein MUSS. Wahrscheinlich doch aber eher ein Film für Frauen, als für Männer. Gelacht habe ich viel und ich mein Herz ging für das Chamäleon Pascal und das Pferd Maximus auf. Super toll fand ich den Film, das kann ich nur noch mal wiederholen. Danke für dieses Vorweihnachtsgeschenk an Disney.

 


4. Me too - Wer will schon normal sein? ** bis ***

Filmbeschreibung: Daniel ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen verschämt anschauen. Er hat ein klitzekleines Chromosom zu viel - Daniel ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. Jetzt, mit 34 Jahren, hat er ein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Das hätte wirklich niemand für möglich gehalten! Voller Energie, Lust und Freude beginnt er seinen neuen Job und trifft doch wieder auf alte Vorbehalte bei Freunden, Kollegen und selbst bei seiner Familie. Als sich zwischen seiner Kollegin Laura und ihm eine intensive Freundschaft entwickelt, sind alle völlig ver-unsichert. Die Ablehnung, auf die ihre Freundschaft stößt, führt diese beiden rebellischen Seelen noch enger zusammen: sie verlieben sich - unerwartet und überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle Anderen. Vorurteile, Ressentiments und eingefahrenen Verhaltensweisen werden kräftig durchgeschüttelt.

Meinung: Als meine Freundin diesen Film sah, sagte sie danach, dass sie ihn nicht sehr realistisch fände. Aber dieser Film ist realistisch, denn der Schauspieler erzählt hier im Grunde seine Geschichte, die wahr ist. Das kann man ganz einfach bei Wikipedia nachlesen, wenn man sich damit beschäftigt. Ich finde, der Film ist nicht besonders toll gemacht - er zieht sich ziemlich hin. Dennoch ist er interessant und regt auch zum Nachdenken an. Gut finde ich auch, dass das Thema Sex hier so offen angesprochen wird, ist es doch sonst bei Behinderten eher nach wie vor ein Tabuthema. Dieser Film nimmt kein Blatt vor den Mund, das finde ich gut und er ermutigt auch auf irgendeine Art und Weise. Ob er sehenswert ist? Das würde ich mit einem jein beantworten. Wer sich dafür interessiert sollte ihn sich ansehen. Allgemein finde ich ihn aber ziemlich langwierig, wie schon erwähnt.

 

 


5. Meine Frau, unsere Kinder und Ich ****

Filmbeschreibung: "Meine Braut, ihr Vater und ich" und "Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich" sind zwei der erfolgreichsten Komödien des vergangenen Jahrzehnts. Jetzt ist es Zeit für Nachwuchs, Zeit für eine Fortsetzung: Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Gaylord Focker den Zusammenprall seiner Eltern und der Familie seiner Frau Pam mit Mühe und Not und ohne bleibenden Schaden für Seele und Körper überstanden hat. Mittlerweile ist er stolzer Vater von Zwillingen, was die kleine Focker-Familie vor ganz ungeahnte neue Probleme stellt. Zumal der Schulbeginn vor der Tür steht, Schwiegerpapa Jack völlig andere Vorstellungen von Erziehung als Gaylord hat und Pams Ex Kevin unvermittelt wieder auf der Bildfläche erscheint. Und was soll der gestresste Papa von den Avancen einer schönen Unbekannten halten?

Meinung: Diese Filme hören einfach nicht auf langweilig zu werden. Und doch schaffen sie es immer wieder mit neuen Gags zu bezaubern. Und wer kennt die gefürchtete Schwiegerelten- und Exfreunde-Situation denn nicht? Diesmal haben die Fockers Nachwuchs bekommen - Zwillingen, denen man kein bisschen ansieht, dass sie welche sein sollen :D, ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und würden die Kinder nicht schon genug Probleme mit sich bringen, handelt der Film natürlich wieder von einer Reihe voller Missverständnissen - wie immer mit genügend Sexappeal und Witz. Die Besetzung mit Jessica Alba dürfte den Film für Männer wahrscheinlich noch sehenswerter machen, als er eh schon ist ;). Ich finde ihn absolut sehenswert. Ich denke man kann ihn auch sehen, ohne die vorherigen Teile zu kennen.


Sorry Leute, dass es diesmal keine Filmzitate gibt, die die Filme noch interessanter und sehenswerter machen. Das ist diesmal einfach zu kurz gekommen, aber bei den nächsten Bewertungen werden sie dann bestimmt nicht fehlen ;)

11.08.2010 um 20:27 Uhr

Meine heutige Empfehlung

Meine liebe angelmagia schrieb es schon auf ihrem Blog und ich spreche mich heute ebenfalls für diesen einwandfreien Film aus: Inception. Meiner Meinung nach der Film des Jahres 2010, neue Geschichte, keine 0-8-15-Story, die man schon kennt und deren Handlungsverlauf vorherzusagen ist. Ich hoffe er wird einen Award oder sowas bekommen. Ich muss auch dazu sagen, dass ich Leonardo nicht so mag, eigentlich gar nicht, aber Inception ist trotz Leo nicht schlechter geworden Fröhlich.

Und auch wenn hier und da geballert wird ist es dennoch auch ein Film für Frauen. 

Allerdings muss ich dazu sagen, dass der Film sehr anspruchsvoll ist. Die Spannung wird von Beginn an aufgebaut und den ganzen Film über aufrecht erhalten und man muss sehr aufpassen, sonst kommt bei der Story irgendwann nicht mehr mit. Gelungen ist auch das Ende, weil es mehr oder weniger offen bleibt. Aber ich will auch noch nicht zu viel verraten, falls es welche gibt, die den Film noch sehen wollen und noch nicht gesehen haben.

 


Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvolle und gefährliche Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist - während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die so genannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen. Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Ein Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.

Filminfo von Klamm

 

 

 

Welches ist der widerstandsfähigste Parasit? - Ein Bakterium, ein Virus, ein Darmwurm? Ein Gedanke! – Resistent, hoch ansteckend. Wenn ein Gedanke einen Verstand erstmal infiziert hat, ist es fast unmöglich ihn zu entfernen. Ein Gedanke, der voll ausgeformt ist, vollkommen verstanden ist, der bleibt haften… irgendwo da oben drin. 
*aus Inception*

21.06.2010 um 01:12 Uhr

Goldfischglas

Heute empfehle ich einen französischen Film namens: "Die Eleganz der Madame Michel". Das ist ein französischer Film und ich gebe zu, ich mag keine französischen Filme. Schon die fabelhafte Welt der Amélie hat mich nicht sonderbar begeistert, obwohl alle immer so davon schwärmen. Aber dieser Film ist wirklich gut. Mal abgesehen von dem einen oder anderen französischen Begriff fällt mir nicht mal sonderlich sehr auf, dass er französisch ist. Er ist aber herzzereißend schön, anders als gewöhnlich (für mein Befinden) und hat ein überraschendes Ende. Unbedingt sehenswert...

 

 

 

 

Die Filmbeschreibung: Madame Michel (Josiane Balasko) ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus. Auf den ersten Blick bringt sie alle typischen Attribute mit sich: Sie ist mürrisch, ungepflegt und unscheinbar. Um ihre Ruhe vor den herablassenden reichen Bewohnern des Hauses zu haben, versteckt sie ihre Leidenschaft für Bücher sorgfältig und schlüpft in die Rolle der kratzbürstigen Concierge. Auch die hochbegabte 11jährige Paloma (Garance Le Guillermic), ebenfalls Bewohnerin des Hauses, lebt in ihrer eigenen Welt. Längst hat sie durchschaut, wie ärmlich ein Leben im Luxus sein kann und beschließt, sich am Tag ihres 12. Geburtstags das Leben zu nehmen, sollte sie nicht etwas entdecken, was das Leben lebenswert macht. Beider Schicksal wandelt sich jedoch mit dem Einzug des geheimnisvollen Japaners Kakuro Ozu (Togo Igawa). Schon bald bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Denn Monsieur Ozu ahnt, dass sich hinter Madame Michels mürrischer Fassade ein liebenswertes Geheimnis verbirgt und lockt, sanft wie beharrlich, die barsche Concierge aus ihrem Winterschlaf...

 

 

 


 "Alle glücklichen Familien gleichen einander." - "Alle unglücklichen Familien sind auf eigene Art unglücklich."

"Ich glaube an die Ausstrahlung und Sensibilität einer Eiche, also glaube ich erst Recht an die einer Katze."

"Madame Michel erinnert mich an einen Igel. Nach außen ist sie mit Stacheln gepanzert, eine richtige Festung. Aber ich hab das Gefühl, sie ist innen genauso sensibel, wie diese kleinen Tiere, die scheinbar träge undausgesprochene Einzelgänger sind und dabei unwahrscheinlich elegant."

"Ich frag mich, was das Gute an Schokolade ist. Ist es die Substanz selbst oder die Technik, mit der die Zähne sie zerbeißen? Also ich mag es am liebsten, wenn sie langsam auf der Zunge zergeht." - "Das stimmt. Wenn man die Art abzubeißen ändert ist es wie ein ganz neuer Geschmack."  

01.05.2010 um 01:36 Uhr

A Single Man

Ein Anruf - mehr braucht es nicht, um die Welt von George Falconer (Colin Firth), einem britischen Professor im Los Angeles der frühen 1960er Jahre, zerbrechen zu lassen. Seit er am Telefon vom Unfalltod seines langjährigen Lebensgefährten Jim (Matthew Goode) erfahren hat, ist das zuvor so intensive Glück aus dem gemeinsamen Haus verschwunden und die Zukunft für George ein dunkles, unvorstellbares Nichts. Während um ihn herum die Kubakrise oder elegante Cocktailpartys den Alltag bestimmen, wird sein Leben von Trauer und Einsamkeit dominiert. Mit Gin und Zigaretten, Musik und Gesprächen versucht Georges wunderschöne beste Freundin Charley (Julianne Moore), dem Verzweifelten Trost und Freude zu spenden. Ausgerechnet an dem Tag, an dem George sich der Traurigkeit ergeben und alles hinter sich lassen will, erkennt der junge und wissbegierige Student Kenny (Nicholas Hoult) in ihm eine verwandte Seele und sucht seine Nähe. Nicht zuletzt durch diese berührende Begegnung beginnt George ganz langsam und zaghaft, die verblasste Welt um sich herum wieder in einem neuen Licht zu sehen. Ob im Lächeln eines kleinen Mädchens, dem sonnendurch fluteten Herbsthimmel oder einer attraktiven Zufallsbekanntschaft entdeckt er in den kleinen Dingen des Lebens die Schönheit wieder - und auch Kenny kreuzt noch einmal seinen Weg.


 

http://absolutemichigan.com/blogs/tcfilmfestival/files/2010/03/a-single-man.jpg

Ein unbedingt sehenswerter Film, nicht nur für alle Homosexuellen diesen Landes, sondern für jeden einzelnen, der weiß wie es ist, einen geliebten Menschen zu verlieren.

 


Eine Welt, in der es keine Zeit für Gefühle gibt ist eine Welt, in der ich nicht leben will.


"Wer die Gegenwart nicht genießen kann hat keinen Grund zu denken, dass die Zukunft besser würde..." - "... aber der Punkt ist doch: Du kannst es nicht wissen."

 

Ein paar Mal in meinem Leben habe ich Momente der absoluten Klarheit erlebt. Für wenige Sekunden ertränkt dann die Stille den Lärm und ich fühle anstatt zu denken. Die Dinge zeigen sich ganz scharf und die Welt scheint noch unverdorben. Es ist, als wäre alles gerade erst entstanden.
Es gelingt mir nie, diese Momente zu halten. Ich klammere mich daran, doch wie alles andere verblassen sie. Von diesen Momenten habe ich gelebt. Sie holen mich zurück in die Gegenwart und ich erkenne, dass alles ganz genau so ist, wie es sein soll.

 

19.07.2008 um 19:03 Uhr

Meine Empfehlung

Ich muss zugeben, als ich diesen Filmtitel für die Kinowerbung hörte "Das Beste kommt zum Schluss" dachte ich nicht gerade an einen berauschenden Film...auch der Trailer konnte mich bei weitem nicht überzeugen oder das Kinoplakat, das ich sah, als ich an unserem Kino vorbei lief... dieser Film war also schnell wieder vergessen...

...eines abends als mir allerdings langweilig war und ich auch noch nicht müde, beschloss ich fernzusehen... Premiere und ich verfluchte abermals diese dämliche Kiste dafür, dass der Programmhinweis nicht funktionierte. Also wusste ich nicht, was ich da schaue...und ich wusste es die ganze Zeit über nicht, aber schon allein das Anfangszitat war klasse:

“Edward Perryman Cole starb im Mai. Es war ein Sonntagnachmittag und es war nicht eine Wolke am Himmel. Es ist schwer, das Leben eines Menschen in seiner Bedeutung zu beurteilen. Einige würden sagen, man misst es an denen, die man zurücklässt. Einige meinen, man misst es am Glauben oder an der Liebe. Andere wiederum sagen, das Leben hat nicht die geringste Bedeutung. Ich, - ich glaube, man misst sich an den Menschen, die sich ihrerseits an einem selbst messen. Was ich Ihnen mit Sicherheit sagen kann, ist, dass Edward Cole - egal woran man es messen will, in seinen letzten Tagen mehr gelebt hat, als es die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben tun. Ich weiß, als er starb, waren seine Augen geschlossen und sein Herz war offen.”

Ich habe mir den ganzen Film angesehen und musste fürchterbar lachen und gegen Ende fürchterbar weinen... Am Ende des Films konnte ich mich vor heulen gar nicht mehr retten und ich war mir sicher, den Film, den ich da gesehen hatte, war einer der besten, die ich je gesehen habe!!!

Allein das Abspannlied ein Hammer!

 

 

Am Ende des Films stand da

THE BUCKET LIST

was auf deutsch soviel wie 'Die Löffelliste' heißt... Ich recherchierte daraufhin im Internet danach und fand heraus, dass man diesen Film in Deutschland 'Das Beste kommt zum Schluss' nannte... ich muss euch sagen, dass ich diesen ungenialen Filmtitel für diesen genialen Film mehr als unpassend finde... man hätte es bei 'The Bucket List' belassen sollen...

Ich jedenfalls kann euch diesen Film nur empfehlen, wer traurig-lustige Filme liebt, sowie ich. Vergesst nicht eure Taschentücher... und die Liste eurer Lieblingsfilme, in die ihr vielleicht, sowie ich, seit Jahren keine Filme mehr eingetragen habt...

denn dieser Film ist einen Eintrag wert!