N8 KILLER
Auszüge aus dem Leben der Frida M.

11.02.2009 um 22:16 Uhr

M3 holt seine Kiste ab

Ja, schon wieder eine Kiste - und was für eine! Am besten beschreibt man sie wohl mit dem Wort "verfahren". Dabei hatte alles so hoffnungsvoll begonnen, meine Erlebnisse mit M3.

Er war mein dritter ernsthafter Versuch, glücklich zu werden, daher die drei. Mit knapp 30 Jahren sind das nicht sonderlich viele. Nicht dass ich das Gegenteil beweisen könnte, aber im Grunde glaube ich auch nicht daran, dass viel auch immer viel hilft; zumindest nicht, wenn man den Vater seiner zukünftigen Kinder sucht. Ich hab ihn mir selbst ausgesucht, meinen M3, im Katalog einer Onlinesinglebörse. Nach dreizehn Monaten Rasterfahndung im Netz und zahllosen Irrwegen, fand ich ihn. Natürlich würde er immer behaupten, dass er mich fand, aber das hier ist meine Geschichte. Er passte nicht ins Raster und trotzdem war ich neugierig auf ihn. Ganz ehrlich, ursprünglich dachte ich nicht an die Vatergeschichte, eher an etwas Spaß. Ich spielte und er spielte mit, allerdings nie so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Sein Kuss war perfekt und so erregend, dass ich befand, er wäre der Richtige, um mich in nächster Zeit regelmäßig zu befriedigen. Aber das sah M3 ganz anders. Er hatte keine Lust auf schnellen Sex und ich muss zugeben, dass selbst ich ihn nicht davon überzeugen konnte. Dabei gab ich mir alles Mühe. Er mochte mich von Anfang an.

Eines Abends standen wir uns in meinem Wohnzimmer gegenüber und er sah mich ernst an. Dann nahm er mein Gesicht in seine Hände und küsste mich zärtlich. Während dieses unsagbaren Kusses streichelte er mit einer Hand meine Wange. Diese liebevolle Geste der Wertschätzung brannte sich in meine Gedanken und ich war gezwungen, mein Vorhaben zu korrigieren. Und das tat verdammt gut. Ich hatte Hoffnung. Dann ging alles sehr schnell, zu schnell. Irgendwann wohnte er regelrecht bei mir und tat alles, um mich bei Laune zu halten. Er trug mich auf Händen; und nicht nur mich, sondern auch meine Einkäufe und sonstige schwere Sachen. So sehr ich es genoss, so schwer war es auch, damit umzugehen. Irgendwie fühlte ich mich in meiner Freiheit beschnitten. Ich wollte nicht anrufen müssen, wenn ich eine halbe Stunde später nach Hause kommen würde. Das Alleinsein fehlte mir und der Sex. Ja, sie lesen schon richtig.

Nachdem ich mein freizügiges und erfülltes Singleleben so abrupt augeben musste, wollte es in unserer Beziehung, zumindest sexuell, so gar nicht klappen. Gut, das ist übertrieben. Ich vertrete immer die Auffassung, dass Männer, die gut küssen auch gut lecken würden. Und das tat er! Himmlisch! Hingebungsvoll, langsam, feucht und quer. Dazu hatte er einen wunderschönen Schwanz: gerade, mit heller Haut, ausgeprägter Eichel, tollem Geschmack und einer beeindruckenden Größe. Ich liebte seine Orgasmen in meinem Mund, die Art wie er atmete und wie sein Körper anfing zu zittern. Alles war perfekt, aber es kam nie zum eigentlichen Akt. Anfänglich schob er es auf meine offene und fordernde Art, später auf Müdigkeit oder Alkohol. Ich machte ihm klar, wie wichtig mir das wäre. Dummer Fehler! Damit erhöhte ich den Druck und er hatte doch nur Angst. Für eine Frau ist das schwer verständlich. Er war so potent, ständig und selbst wenn es nicht geklappt hätte... Na und? Strategieänderung. Wir machten uns einen Spaß daraus und gaben uns zwanzig Versuche. Voila. Problem beseitigt. Schon beim zweiten Anlauf funktionierte alles wie geschmiert. Seine riesigen harten Schwanz in mir zu spüren war eine Offenbarung. Er war sehr liebevoll und ich vollkommen fasziniert vom Liebessex. Ich nehme es gleich vorweg: das war das erste und einzige Mal. Schlimm, schlimm. Eine Tragödie!