alles und nichts
Es gab eine Zeit, in der ich dachte, ich hätte das Glück gefunden...diese Zeit ist vorbei. Drei Jahre? Ja, es ist eine verdammt lange Zeit, doch diese Zeit wurde nach paar Tagen in eine Schublade gesteckt, dessen Schlüssel niemand mehr finden sollte.
Zwei wunderbare Menschen wurden über Nacht, zu Menschen denen man, wenn man in Geschichten etwas über sie hört, nie begenen möchte.
Mit einem Mal wurde einem einfach alles genommen, was in den letzten und durch aus prägenden Jahren wichtig und teuer war. Was blieb? Leere und Schmerz, vorallem weil man es nie erwartet hätte, dass etwas, was so schön begonnen hatte so unschön zu Ende geht. In einer Sache, in der man sich offen gegenüber stehen sollte, haben einige Menschen nicht den Mut den Tatsachen ins Auge zu blicken, aus Angst bemerken zu müssen, dass das was sie getan haben, nicht richtig war.
Vielleicht ist es auch einfach nur der geistige Stand, der die Menschen hindert in angemessener Form miteinander um zugehen oder die fehlende geistige Reife.
Es mag viele Ursachen, für ein Verhalten gegenüber Personen, die man mal mit dem Wort Freunde beschmückt hat, geben, dass man nicht mal seinen Feinden an den Hals wünscht.
Liebe, Schmerz und Verrat gehen da Hand in Hand.
Was bleibt ist eine offene Wunde, die wahrscheinlich nie ganz geschlossen sein wird, solange man sich verhält wie ein scheues Reh, wenn es auf ein anderes Lebewesen trifft.Ein Grinsen auf dem Gesicht der anderen? Die ganze Heuchelei? Was soll das? Nehmt einem menschen so ziemlich alles und verlangt dann von ihm es gut zu finden! Leben wir wirklich in so einer Welt, in der deine engsten Freunde wirklich deine größten Feinde sind? In der ein freundliches geschicht im nächsten Moment sich in eine hässliche Frazte verwandelt?
Und das Leben danach? Ist der Schmerz erstmal vergangen (auch wenn einige es nicht glauben mögen, ja es hat verdammt weh getan!!), beginnt ein neues Leben. Was blieb einem auch anderes ürbig, wenn man praktisch aus dem vertrauten Umfeld, der letzten Jahre gerissen wurde?! Nachtrauern? Niemals! Natürlich ist der Schmerz da am Anfang, doch wie schon eine sehr gute Band verlauten lies, Schmerz macht lebendig und Schmerz macht frei. Und ja verdammt es ist so, man muss diese Phase durchgangen sein, um dem neuem Leben "Guten Tag" sagen zu können, ansonsten schleppt man die alten Sachen immer weiter mit sich, bis sie zu einer unerträglichen Last werden, die dich hindern wieder Mensch zu sein und Neuem zu begegnen.
Der Schmerz ist schon lange vorbei, das neue Leben steht schon mit anderthalb Füßen in meiner Tür, was bleibt ist der winzige aber dennoch stöndig blutende Riss im Herz, der nie aufhören wird zu bluten, bis Menschen den Mut gefasst haben in einer würdigen Weise miteinander zu reden und zu ihren fehlern zu stehen.
Danke!
Danke auch an alle Leute, die mich in dieser Phase unterstützt haben...Jenny, Niiicole, Nils, meine Mama und den Rest.
