Naturseele

03.02.2018 um 18:19 Uhr

Ein Gruß aus der Heimat

von: Wolfsgeheul   Kategorie: Gedichte   Stichwörter: Gedicht, Heimweh, Schnee, zweierleiDistanz, Kultur, Sorgen, Zeit, Aufbruch

Stimmung: normal
Musik: keine

 

Dieser Tage kam die Kühle an die Küste,

Schnee bedeckt die Rücken unserer kleinen Berge!

Ein schöner Gruß aus meiner fernen Heimat -

fern, nicht nur aus der Distanz - gleich einem Zwerge!


Der Schnee kühlt meinen Zorn auf dieses Leben

und lindert die Ferne zu dem was mir fehlt!

Die Sprache, die Wälder und die geistige Harmonie -

er schwächt meine Sorgen und alles, was mich quält!


Wie lange noch? Die Zeit, sie schleicht langsam -

die Uhr - ihre Zeiger wandern Runde um Runde -

wie lang bleibt der Schnee, bis die Sonne ihn schluckt!?

Doch eins ist gewiß - es nähert sich die Aufbruchstunde!!


Naturseele

03. Februar 2018

03.02.2018 um 10:50 Uhr

Schöpfung oder Vernichtung - die Mehrheit ist auf dem falschen Weg!

Stimmung: fröstelnd
Musik: keine

 

Haben wir die Metaphern der Bibel falsch verstanden - kann die Mehrheit der Christen die Aussagen ihrer Glaubensschrift richtig deuten?! Mir kommen da so meine Zweifel, wenn ich das Verhalten der Mehrzahl von Menschen christlichen Glaubens sehe, die nicht einmal die Aussagen von Jesus Christus richtig zu deuten in der Lage sind:

Manchmal denke ich, die Christen von heute denken noch immer, die Erde sei eine Scheibe! Sie lesen ihre Bibel, doch können sie die Botschaften darin nicht deuten! Wir sollten im aufgeklärten Zeitalter doch intelligenter sein und endlich einmal dahinter kommen, was die Bedeutung ist von gewissen Aussagen der Bibel!

Jesus lehrte seine Anhänger und danach auch uns, daß wir es selbst in der Hand haben unser Leben zu schöpfen:

 

1.) "Ich bin die Wahrheit und das Leben!"


Jeder Mensch ist ein Individuum, welches sich für sein Verhalten nur sich selbst und "Gott" gegenüber verantworten muß - daß heißt er muß eine Entscheidung treffen und diese Entscheidung nochmals überprüfen!

Was der Mensch für sich selbst als richtig und danach als gut für sich selbst empfunden hat, daß ist der Maßstab, nach dem er sein Leben auszurichten hat - nicht nach den Vorstellungen anderer Menschen!


2.) "Ich soll keine anderen Götter haben neben mir!"

Befiehl Dir selbst und lasse Dich von Gegnern nicht verunsichern! Gehe Deinen Weg, so wie es Dein Wille ist, Dein Leben formt Deinen Charakter und Deine Stärke entscheidet darüber, ob Du Schöpfer Deiner Realität bist oder Knecht von Feinden der göttlichen Schöpfung!

Schöpfung achtet den Willen des Einzelnen - sofern er nicht gewalttätig wird, sondern wahrhaftig und friedvoll seinen Willen umsetzt!

"Wie im Himmel, so auch auf Erden!"

Wir sind keine Kinder mehr, wir glauben nicht mehr an die Scheibe, auf der wir angeblich leben - aber wenn ich die Mehrzahl der Menschen auf unserem Planeten sehe, so kommen mir da so meine Zweifel!

Ich deute das Zitat folgendermaßen: der Himmel ist die geistige Welt von uns Menschen, sei es unser Glaube, unsere Gedanken, unsere Pläne und Ideen und der daraus erstarkende Wille zur Umsetzung der selbigen!

Die Erde ist das zwischenmenschliche, praktische Leben - die Darstellung nach Außen, die Handlungen, die offenbar werden gegenüber unseren Mitmenschen! Und zwar in dem Sinne, daß unsere Nächsten so geachtet und behandelt werden, wie wir auch selbst behandelt werden wollen!  

Daraus folgert sich auch das Prinzip:

"Liebe Deine Nächsten, wie Dich selbst!"

Damit einhergehend ist die Einhaltung der garantierten Menschenrechte - nicht nur gegenüber sich selbst, sondern auch gegenüber unseren Nächsten!

Unsere Nächsten sind in aller erster Linie unsere Verwandten, d. h. unsere Familie, dann unsere Nachbarn, in erster Linie unsere Volksgenossen, oder jene Menschen, in deren Umfeld wir uns aufhalten - dies kann auch im Ausland sein, wo wir die Gepflogenheiten des jeweiligen Landes und seiner Bewohner zu achten haben!

Was Du Dir selbst zugestehst, das kannst Du Deinem jeweils Nächsten nicht verbieten!

Dazu gehören in aller erster Linie die garantierten Menschenrechte!

Dazu gehören die Wurzeln des Individuums und sein Charakter und Wille, der durch sein individuelles, persönliches Leben und den daraus resultierenden Erfahrungen geformt wurde!

Die beiden letztgenannten Merkmale sind die wichtigsten Voraussetzungen für einen menschlichen und gerechten Umgang untereinander, der gegenseitige Akzeptanz und Achtung voraussetzt!


3.) "Er machte die Blinden sehend und die Lahmen wieder gehend"

Grundschülern kann man im Religionsunterricht vielleicht weismachen, daß Jesus Christus wirklich Wunder verbringen konnte! Jedoch haben wir es meiner Ansicht nach mit obiger Aussage wiederum mit einer eindeutigen Metapher zu tun:

Die Blinden, das waren die Verblendeten, welche Lügen auf den Leim gegangen waren - schon damals den Lügen derer, die nur materielles Interesse im Sinne hatten!

Die Lahmen, das waren die Untätigen, welche sich mit ihrer mißlichen Lage abgefunden hatten und sich dem ungerechten Zwang beugten!

Jesus Christus war eine starke Persönlichkeit, welche mit offenem Herzen und mit klarem Blick durch die Welt ging, um seine gute Lehre unter die Bürger zu bringen, um gegenüber Ungerechtigkeiten durch sein Wort auf friedvolle Weise aufzubegehren und die Bürger aufzuklären, ihnen Motivation zu verleihen, damit sie sich selbst als Schöpfer ihrer Realität ansehen und damit, das Gute welches sie sich selbst wünschen, auch ihren Nächsten zugestehen!

Darum sollte auch heutzutage jeder Verblendete aufwachen und den kräftezehrenden Kampf gegen seine Nächsten aufgeben und jedes Individuum so achten, wie es vom persönlichen Lebenslauf geformt wurde!

Gemeinschaft schöpft!

Feindschaft vernichtet!

Schönes Wochenende,

Naturseele


 

Mel Gibsons Film über die Passion Christi:

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Passion_Christi