Nexis' Web-Tagebuch

17.09.2007 um 10:36 Uhr

Der Mensch - Betrachtung des Gefühlslebens

von: Nexis   Kategorie: Privates Tagebuch   Stichwörter: mensch, seine, gefühle, Gedanken, lustig

Stimmung: *crazy ribbon*

An sich ist der Mensch ein durchaus gut durchdachtes Konstrukt, jedoch der Bauplan des Homos Erectus ist bemängelnswert. Der Körperbau ist nicht zu beanstanden, denn dessen Funktionalität hat sich mehr als bewiesen, doch was das Gefühlsleben angeht, nun da dürfte bereits jedem aufgefallen sein, dass hier massive bauliche Mängel vorliegen.

Leider sind wir nicht in der Lage diese Baumängel auszumerzen von daher müssen wir mit diesen Gefühlen, wie Liebe, Hass und Angst leben. Genauer betrachtet haben diese Gefühle Evolutionsbedingte Hintergründe, welche sich natürlich nicht immer erschließen mögen.

Nehmen wir einmal die Liebe, eine der stärksten Empfindungen zu denen wir Menschen fähig sind. Wissenschaftlich gesehen handelt es sich dabei um das totale Hormonchaos im Körper. Botenstoffe um Botenstoffe werden ausgesendet, welche einem suggerieren, das das Gegenüber den richtigen genetischen Pool hat um adäquate Nachzeugen zu zeugen. Simpel und völlig frei von romantischer Betrachtungsweise geht es also um den schnöden Akt der Fortpflanzung. Eine Sicherungsstrategie der Natur, damit keine schwachen Genomprofile aufeinander treffen und das Paar eine gemeinsamen Samen setzen kann.

Wie wir bereits alle wissen, oder zumindest wissen sollten, sind die Menschen ein Gruppentier und daher sind vor allem die männlichen Wesen der Gattung darauf bedacht das Alphatier innerhalb der Gruppe zu sein. Dies macht sich auch in der Art einiger Menschen offenbar, welche zum Alphatierverhalten das möglichst häufige Partnerwechseln zählen und somit versuchen den Rang in der Gruppe zu erhalten oder aufzusteigen.

Jedoch verlassen wir gerade den Weg der Gefühle. Wir haben also soeben die Liebe als profanes genetisches Auswahlverfahren entlarvt. Wenden wir uns nun der Angst zu, welche im Menschenbild eine ebenso zentrale Rolle hat wie die Liebe. Im heutigen Verhalten des Menschen zeigt sich die Angst nicht mehr in dem Maße wie sie eigentlich im Bauplan vorgesehen war. Die Angst an sich erfüllt einen wichtigen und unverkennbaren Zweck, wir haben Angst. Im Zustand der Angst offenbaren sich neue Möglichkeiten, die uns vorher verwährt geblieben sind.

Nehmen wir einmal das Beispiel des Höhlenmenschen, welcher sich alleine (sehr töricht, da er ja eigentlich ein Gruppentier ist) auf einer Auskundschaftsmission befindet. Er trottet also alleine (immer noch eine verdammt dumme Idee) umher, als er auf einmal auf einen großen voreiszeitlichen Bären trifft (tja das hat er vom alleine durch die Gegend rennen). Der Höhlenmensch steht also mitten in der Angst Phase, denn er weiß um die Gefährlichkeit eines solchen Tieres, welches sonst nur durch die Gruppe von Jägern erlegt wird. Im Falle der Angst gibt es drei Reaktionsweisen (eigentlich 3 ½ ).

 

1. Angriff

Der offensive Angriff um sich der Gefahr zu stellen. In unserem spezifischen Fall jedoch wird der Höhlenmensch dem Bären nicht sonderlich viel entgegenzusetzen haben. Schade für den Menschen, gut für den Bären der erstmal nicht mehr hungern muss. Außer der Höhlenmensch hat Muskeln und ein adäquates Mittel zur Hand um den Bären zu töten, wie z.b. einen überdimensionalen Stein oder eine Stangenwaffe.

 

2. In Starre verfallen

Diese Vorgehensweise ist nicht empfehlenswert, da man der unmittelbaren Gefahr ja ausgeliefert ist, jedoch lässt sie sich nicht willentlich steuern durch uns, was einmal mehr gegen den Bauplan Mensch spricht.

Zudem wird der Höhlenmensch vom Bären getötet und sorgt abermals für eine ausgewogene Mahlzeit.

 

3. Flucht

Die Defensive, vor allem für diejenigen geeignet welche nicht all zu oft in der Höhle mit den Felsbrocken geübt haben. Auf den Fußsohlen kehrt machen oder in der Flora untertauchen und darauf hoffen, dass der Bär kurzsichtig ist oder einen Schnupfen hat, so dass er den Menschen nicht findet.

 

3 ½ .Eigentlich zu Punkt 2 ein Unterpunkt

Man verfällt in Starre und lässt spontan eine Miktion der Urethra folgen. Dem Nicht-Mediziner sei gesagt, dass man in diesem Fall in die Hose pinkelt. Das Tier, in unserem Falle ja ein Bär, könnte nun entweder angewidert durch den menschlichen Geruch wegrennen. Dies wäre der wünschenswerteste Effekt, jedoch wird der Bär eher darauf plädieren das das sein Revier ist und daher nicht von jemand anderem markiert werden darf. Der Bär hat daher eine weitere Mahlzeit gefunden, auch wenn diese ein wenig angepinkelt schmecken dürfte.

 

Wir sehen also an unseren beiden Beispielen Liebe und Angst, dass der Mensch im Bauplan der Gefühle äußerst benachteiligend behandelt wurde.

Im Hinblick auf die Zukunft darf der Mensch mehr als gespannt sein ob es dieser Spezies gelingt in naher oder entfernter Zeit seine baulichen Mängel auszugleichen oder gar beheben zu können.

 

09.09.2007 um 05:39 Uhr

Urlaub in Sicht

von: Nexis   Kategorie: Privates Tagebuch

Stimmung: gut ^^

Es ist bald soweit der Nil wird mich mit großen Armen empfangen zu einer 1 wöchigen Nilkreuzfahrt. Ich freue mich endlich das Land der Pharaonen zu sehen und mich an den großartigen antiken Stätten zu ergötzen.

Ich werde vom 26.09 an weg sein und danach dann nach Möglichkeit Bilder für euich bereit stellen. Ich freue mich einfach nur unendlich, dass das geklappt hat ;) 

07.09.2007 um 18:35 Uhr

Neustart, Diary, Insolvenz - Das Leben

von: Nexis   Kategorie: Privates Tagebuch   Stichwörter: Insolvenz, MDK

Stimmung: gut bis prächtig ;)
Musik: rauschender Wind vom Band

Ja wie der Titel bereits verkündet gibt es einen Neustart des Tagebuchs, die vorherigen Einträge belasse ich wie sie sind und jeder soll sich ein Urteil bilden, so wie er es für richtig befindet.

Warum tue ich das?

Nun ich sehe dieses Tagebuch als ein Medium an, welches ich nicht brach liegen lassen soll, sondern welches dazu bestimmt ist genutzt zu werden und das tue ich eigentlich äußerst gerne und daher möchte ich nach 7 Monaten Ruhe wieder aufnehmen was ich so sehr zu schätzen geliebt habe.

Es ist viel passiert in den zurückliegenden Monaten, sehr viel. Das wichtigste ist wohl das ich mehr und mehr Freunde und Bekannte gewonnen habe, die mir Kraft und Energie geben. Jedoch Arbeitstechnisch befinde ich mich derzeit in einer ganz schön verfahrenen Situation und diese Energien die ich derzeit auf der Arbeit lasse, würde ich bei weitem lieber woanders investieren und umsetzen.

Unser Arbeitgeber ist pleite, oder vielmehr insolvent, und das natürlich gerade nach meiner Beförderung im Mai zur verantwortlichen Pflegefachkraft (Pflegedienstleitung). Nicht nur das die Heimaufsicht mit dem MDK voller Inbrunst unser Haus überprüft haben und es auseinandergenommen haben nach der Regel der Kunst, nein auch noch eine Insolvenz. Daraus resultiert das mir die Mitarbeiter wegrennen und letztendlich nun Bewohner verlegt werden mussten, damit wir den Betrieb überhaupt aufrecht erhalten konnten.

„Für einen einzigen Augenblick Zeit, der mir gehört, gäbe ich all meine Reichtümer.”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von Elisabeth I (1533-1603), Königin von England , die am 07.09.1533, also heute genau vor 474 Jahren geboren wurde.)

So wahr dieser Ausspruch und so unterschiedlich die Situationen.

Also auf baldiges widerlesen!

Euer

Nex

 

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