Mein Senf dazu!
Ich hätte es schon gestern schreiben können, aber ich tue es erst heute: Drehen die Leute jetzt durch wegen dem Fußballer? Sicher, es ist schlimm, aber muss man deswegen übertreiben? Egal, wie gut oder schlecht er gespielt hat - er war einfach zu Feige zum Leben!!! Nix Anderes! Was tut er da seiner Frau an? Erst musste sie den Tod der Tochter verkraften und dann nimmt er sich selber noch das Leben. Depressionen sind kacke, gar kein Thema! Aber es gibt Leute, die helfen einem. Man brauch die Hilfe nur anzunehmen!!! Der Knüller ist, dass die Adoption der anderen Tochter wohl noch nicht entgültig durch ist! Na vielen Dank! Ich finde den Hype überzogen und ihn einfach feige. Basta!
Btw: mein Onkel ist vorgestern gestorben. Habe es vor etwa einer Stunde erfahren. Er hat sein Leben lang hart geknüppelt und nicht mal annähernd so viel Kohle bekommen, wie manch Fußballer. Wo bitte sind die 35.000 Menschen, die mal eben 'nen Trauerzug bilden wollen?
Zurück zu meinem Leben, respektive Lilly. Ihr Husten will jetzt volle Lotte raus. Die arme Maus sieht aus wie's Leiden Christi, obwohl es ihr gar nicht sooo schlecht geht. Klar, sie hustet fast non stop, aber das stört nur die, die es hören müssen...
Ansonsten kann ich nur vermelden, dass es tatsächlich so aussieht, als würde Stripperella ausziehen. Nicht sich. Das tut sie ja ständig. Nein, aus der Wohnung...


trotzdem führt enkesschicksal uns vor augen, das viele mitmenschen an depressionen leiden und niemand bekommt es mit.
und wenn die krankheit offensichtlich wird, können die wenigsten weggefährten damit umgehen. ich selbst hatte in meinem privaten umfeld einen fall, mit ähnlichen krankheitsbild und es war erschreckend, wie viele "freunde" sich in der leidenszeit abgewandt haben. wenn durch die ganze berichterstattung, mehr aufmerksamkeit für unter depressionen leidenden menschen entsteht, wäre das ein reingewinn.
klar, gibt es viele, die an depressionen leiden und ich finde das krankheitsbild auch schlimm, leugne ich gar nicht. aber der RE war in behandlung und hat es nicht durch gezogen... weder für sich, noch für seine frau oder das kind.
Menschen, und dazu zähle ich Profifußballer, sind eben manchmal sehr schwach. Feige sind die, die Schwäche verurteilen und die, wegsehen statt zu helfen.
Schade, dass die Trauerfeiern und -züge ihm nicht helfen - aber vielleicht helfen sie den Menschen, mit ihrer Trauer umgehen zu können.
Mir ist schon bewusst, dass es sich bei deinem Blogeintrag um DEINE Meinung handelt. Bei meinem Kommentar handelt es sich um meine Meinung. Es ist doch ziemlich normal, dass Meinungen sich unterscheiden - und Meinungsaustausch ist viel interessanter, wenn man sich eben nicht einig ist. Das heißt aber nicht, dass die eine Meinung besser ist als die andere. Falls du dich durch meinen Kommentar persönlich angegriffen fühlst, dann tut es mir sehr leid, das war wirklich nicht meine Absicht.
Und diese Menschen bezeichne ich als feige, weil sie oft selbst nicht stark genug sind, ihre Schwächen zu zeigen und deshalb die, die es können, als schwach darstellen.
Ich gebe zu, ich gebe gern ab und zu meinen Senf ungefragt dazu ;)
mir persl. isses vollkommen wurst, ob der typ nun gut oder schlecht gespielt hat ;) sagte ich ja bereits im eintrag. ich frage mich nur, woher dieser kult plötzlich her kommt/kam, für einen mir fast unbekannten fußballer?!
Robert Enke hat sich umgebracht, trotz Therapy und Liebe von seiner Frau, im Grunde geh ich mit dir Konform, dass es feige ist, sich so davon zu stehlen, ich denke aber, dass sein Leidensdruck so enorm gewesen ist, dass er nicht mehr klar denken konnte. Denn grade Robert Enke zeichnete sich dadurch aus, immer für andere Menschen da zu sein und zu helfen, wo er nur konnte.
Ich habe bei der Tauerfeier Rotz und Wasser geheult, um Robert, für seine Frau und seine kleine Tochter, für seine Freunde und Teamkollegen, die jetzt mit der Belastung da stehen, ihm nicht geholfen haben zu können. Ich hoffe, dass es im Profisport endlich ein Umdenken gibt und die Leute auf dem Platz nicht nur als Figuren, sondern als Menschen gesehen werden!