Mit eigenen Augen
... konnte sich heute 'jemand' von den Kindern überzeugen, mit denen ich nun tagtäglich zu tun habe. Die Unterschiede zu 'unauffälligen' Kindern sind doch gewaltig.
Und: der Unterschied zu 'Erziehungsmethoden' ist enorm!!! Eine sogenannte Kollegin (38) hat selbst keine Kinder, vor Kurzem erst ihre Ausbildung zur HeilerziehungsDingens abgeschlossen und muss zum Endes des Monats gehen. Sprich sie ist entlassen. Sie weiß aber nicht warum. Ich vermute mal, dass es an ihrer 'Lautstärke' und ihrer Art liegen könnte. Heute drehte Kind XY frei, hörte nicht mehr auf das was man sagte und machte statt dessen derben Blödsinn. Okay fand ich es nicht und es ging mir auch auf die Ketten. Die Kollegin packte ihn aber derartig stark am Arm und schleuderte ihn zurück, dass er mit seinem Hintern auf der Steintreppe landete ... Ich hab ihm - um ihn da irgendwie raus zu holen - gesagt, er solle bitte ins Zimmer gehen, was er auch ohne zu Murren tat ...
Ich denke nicht, dass Erwachsene OHNE Kinder grundsätzlich anders mit Kindern umgehen, aber es könnte doch durchaus sein, oder? Ich werde auch nicht zur Chefin gehen und davon berichten. Die Kollegin geht eh zum Ende des Monats. Ich bin erst eine Woche da ...
Meine Einstellung: man kann auch im Ruhigen seinen Standpunkt klar machen. Es funktioniert bei mir. Und ich bin NICHT in diesem Beruf ausgebildet!!!! Ich denke, man muss Kinder nicht quer über den Hof anbrüllen. Dann muss man auch als Erwachsener seinen A*** mal hinbewegen und sein Problem klären. Völlig Wumpe, ob die Kinder eh 'auffällig' sind oder nicht.
Und Lilly? Die saß heut 'ne Stunde in ihrem Pool und sämtliche Nachbarn waren neidisch =)))

Für soziale Berufe muss man den richtigen Charakter haben, finde ich und sie scheint ihn nicht zu haben ;)
ein junge sitzt im garten und spielt pilot. die mutter ruft, er soll zum essen kommen. er reagiert nicht. nach ein paar minuten ruft sie zum zweiten mal, er solle endlich kommen. er reagiert immer noch nicht. beim drittern mal geht sie nach draußen und fragt, wieso er nicht rein komme. er antwortet ganz sachlich: "aber mama, ich bin über den wolken, da kann ich dich nicht hören. und da musst du sagen, dass man zur landung ansetzen muss, wie ein fluglotse."
für erwachsene vollkommen unverständlich, für kinder manchmal normal. das bemerkt man immer wieder ganz deutlich, wenn sie ins spiel versunken sind. meine methode: ich gehe zum kind, berühre es, warte auf augenkontakt - und dann kann cih mit ihm sprechen. cih war schon in freizeitbetreuungen, wo acuh schwierige kinder waren, aber diese methode hat immer geholfen. selbst wenn gerade ein junge am "ausflippen" war, nur quatsch gemacht und nicht mehr zugehört hat - körperkontakt, augenkontakt, dann klappt's.
dafür braucht man eben ruhe, geduld und ein wenig einfühlungsvermögen. diese dame konnte das wohl nicht. schade, beruf verfehlt.
ich verstehe schon, was du meinst und ich bin auch deiner meinung. nun denn, der monat juli ist bald zu ende... ich sehe es positiv
Sich selbst rein versetzen und eher Kind werden, statt Erwachsener zu bleiben, ist natürlich ein Problem *gg*. Aber cih denke, wenn man empathisch ist und sich einfach mal ansieht, w i e das Kind die Welt sieht, verändert sich automatisch der Umgang, ohne dass man sich selbst so verhalten muss.
*gg* ich wünsche dir starke Nerven für die letzten Wochen. Du machst das schon, und zwar gut :).
Nur einine oder auch etliche Eltern können es trotz eigener Kinder dennoch nicht.
Wie @ames Beispiel mit dem Augenkontakt zeigt.
Da gibt es Eltern, die tun so als sei das Kind garnicht da, schauen es nicht an wenn sie eine Forderung stellen. Sprechen einfach so in den Raum, als würden sie auch garnicht erwarten, dass das Kind reagiert.
Und sagen dann vielleicht noch mit dem Blick auf den Fernseher:"Wie oft soll ich es dir noch sagen?"
In Wirklichkeit scheint da oftmals garkein Kontakt zwischen den Kindern und Eltern zu bestehen.
Oder eben nur abwertender und kritisierender.
Und in die Welt der Kinder kann man sich wohl auch hineinversetzen, denn da braucht man nur an seine eigene Kinderwelt von früher zu denken.
Welche viele wohl scheinbar sehr schnell vergessen haben oder vergessen wollen.
Da hätte diese "Erzieherin" nur dran denken brauchen, wie sie sich als Kind gefühlt hätte, wenn sie mit dem Hintern auf diese Steintreppe geschleudert worden wäre.
Aber vielleicht war dieses bei ihr als Kind ja auch der "Normalfall" einer elterlichen Erziehung und sie kennt es nicht anders.
Würde dann in die Rubrik der Menschen fallen, die immer wieder lautstark betonen:
" Mir hat es auch nicht geschadet".
Liebe Grüsse und danke für diese, eure Gedankenanregungen.
ich hab 2 oder 3 mal in meinem leben eine ohrfeige bekommen und die waren gerechtfertigt, denn ich hab echt sch*** gebaut und hätte mich selber dafür verprügeln müssen, aber ich würde nie mein kind schlagen/schleudern oder sonstwas. kinder sind viel zu klein, um sich zu wehren ... denen tun doch schon worte weh!!! geht gar nicht.