Nicci Pain

04.10.2009 um 12:09 Uhr

Ihre Eltern..

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Leipzig. Die Eltern von Michelle haben kein Verständnis für die Verurteilung des Mörders ihrer Tochter zu neuneinhalb Jahren Jugendstrafe. "Wir wissen, dass uns kein Urteil der Welt, egal wie hoch es ausfällt, unsere Michi zurück bringt. Aber wir finden, dass jemand, der einem anderen Menschen auf so eine Art das Leben nimmt, mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft und lebenslänglich weggesperrt werden sollte. Die Vorstellung, dass der Täter irgendwann entlassen wird und möglicherweise wieder zuschlägt, macht uns große Angst", zitierte "Bild am Sonntag" die Eltern. Die Familie lebt mit den beiden Söhnen völlig zurückgezogen an einem geheimen Ort.

Den Urteilsspruch im Landgericht Leipzig am Freitag hatten Michelles Eltern nicht verfolgt. Sie wollten dem Mörder ihrer achtjährigen Tochter nicht gegenübertreten. Der 19-jährige Daniel V. war wegen einer gravierenden Entwicklungsstörung nach Jugendstrafrecht verurteilt worden. Bei Erwachsenen steht auf Mord lebenslänglich. Michelles Eltern sagten: "Wir hoffen, wieder Arbeit zu finden und irgendwann ein weitgehend "normales" Leben führen zu können."

dpa

03.10.2009 um 08:40 Uhr

9,5 Jahre

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Leipzig. Der Mörder der kleinen Michelle aus Leipzig ist zu neun Jahren und sechs Monaten Jugendstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Leipzig sprach Daniel V. am Freitag des Mordes sowie des sexuellen Missbrauchs und der Vergewaltigung schuldig. „Das Leben von Michelle war ihm gleichgültig“, sagte der Vorsitzende Richter Nobert Göbel.

Der 19-Jährige hatte gestanden, die Achtjährige im August 2008 missbraucht und umgebracht zu haben. Der Teenager wurde nach Jugendstrafrecht verurteilt, weil er erhebliche Reifemängel hat und sozial gestört ist. Bei Erwachsenen steht auf Mord lebenslänglich.

Das Gericht erkannte bei V. zwar eine psychische Erkrankung, die aber unterhalb der Schuldunfähigkeit liege. Deshalb sei er für sein Handeln voll verantwortlich. Eine Sicherungsverwahrung lehnte das Gericht ab.

Bei Urteilen nach Jugendstrafrecht sei diese nicht möglich. Nach einer Gesetzesänderung im vergangenen Jahr lässt sich nach der Haftverbüßung aber eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus oder einer Erziehungsanstalt anordnen. Dafür sind zwei Gutachten von Sachverständigen nötig. Die Expertisen müssten ausweisen, dass V. auch nach seiner Haftzeit noch mit hoher Wahrscheinlichkeit gefährlich ist.

Staatsanwalt Klaus-Dieter Müller hatte die Höchststrafe von zehn Jahren Haft gefordert. In seinem Plädoyer betonte er, dass die straferschwerenden Gründe überwiegen.

"Der Angeklagte nutzte die kindliche Unbefangenheit des Opfers bewusst aus", sagte der Staatsanwalt. Michelle habe keine Gefahr vermutet als sie mit ihrem späteren Mörder, der in unmittelbarer Nachbarschaft des Mädchens in Reudnitz-Thonberg gewohnt hat, mitging.

V. hatte das Kind am 18. August 2008 unter dem Vorwand, etwas für ihre Mutter zu haben, in seine Wohnung gelockt. In seiner langjährigen Praxis sei ihm, so Müller, kein Fall bekannt, bei dem so massive Gewalt gegen das Opfer ausgeführt wurde. Der heute 19-Jährige Daniel V. hatte die Achtjährigen sexuell missbraucht. Anschließend prügelte er auf sie ein und brach ihr mehrere Zähne und einen Teil des Kiefers heraus.

Außerdem habe er dem Mädchen durch einen Trichter Wein eingeflößt. Bei der Obduktion wurde bei dem Kind ein Alkoholwert von 0,83 Promille festgestellt. "Es muss für Michelle ein Martyrium gewesen sein, bei dem sie Todesangst ausstand", betonte der Ankläger in seinem Schlussvortrag. V. habe sich schließlich auf die Schülerin gekniet und sie erwürgt.

Den Leichnam lagerte er in einem Abstellraum im Treppenhaus und warf ihn später in einen Teich im Stötteritzer Wäldchen. Erst im März 2009, sieben Monate nach dem Mord, stellte sich Daniel V. der Polizei. Die Beamten hatten sich zuvor bei ihm für eine Speichelprobe angekündigt.

Für sein Geständnis wollte Müller dem Angeklagten keinen Abschlag einräumen. V. habe sich nicht freiwillig gemeldet, sondern unter dem Druck der drohenden Speichelprobe, die ihn in seinen Augen überführt hätte. Ob ein DNA-Test die Ermittler tatsächlich auf die Spur von V. geführt hätte, ist während des Verfahrens offen geblieben. "Die DNA-Spuren am Kind waren unvollständig", berichtete Gerichtssprecherin Katrin Seidel. Es hätten Hautspuren, nicht aber Spermareste vorgelegen.

Das Verfahren wurde am Freitag für rund eine Stunde unterbrochen. Der Grund: Verteidiger Malte Heise hatte die Unterlagen für sein Plädoyer vergessen. In seinem Schlussvotrag betonte er später, dass er sich dagegen wehrt, das Geständnis seines Mandanten "madig" zu machen. Die Anklage fuße auf den Aussagen von Daniel V.. Dies müsse im Urteil ebenso berücksichtig werden, wie die Entwicklungsstörung des Angeklagten. Deshalb forderte er achteinhalb Jahre Gefängnis.

Sachverständige haben den Angeklagten im Prozess als zurückgeblieben und sozial gestört beschrieben. Er leidet wohl am Asperger Syndrom, einer Form des Autismus. Kinder- und Jugendpsychiater Michael Günter hatte dem Angeklagten eine autistische Störung und Reifeverzögerungen attestiert.

Müller zeigte sich erschüttert, dass V. mit dem Psychiater nicht zusammgearbeitet und ein Gespräch verweigert hatte. Dahinter steckte offenbar die Verteidigerstrategie von Anwalt Heise.

Es sollte erst gar keine Diskussion über eine Maßregel wie die Unterbringung seines Mandanten in der Psychiatrie aufkommen. Günter musste die Eindrücke für sein Gutachten in der Hauptverhandlung sammeln. Nach Meinung von Heise ist V. kein Fall für den Maßregelvollzug. Eine ambulante psychotherapeutische Behandlung reiche aus. Dann sei sein Mandant auch in der Lage, später mit einer einfachen Frau zusammenzuleben und auch Vater zu sein.

V. erklärte in seinem Schlusswort, dass ihm erst während des Prozesses das Ausmaß seiner Tat bewusst geworden ist. Es habe ihn schockiert, dass Michelles Familie so traumatisiert ist. Auf das Urteil reagierte V. regungslos und blickte bei der Verkündung auf den Boden. Über seinen Verteidiger ließ er anschließend erklären, erleichtert zu sein, dass das Gericht ihm noch eine Perspektive gelassen hat. Heise kündigte an, auf ein Rechtsmittel zu verzichten.

Sabine Kreuz/Matthias Roth, LVZ-Online

30.09.2009 um 14:38 Uhr

Prozess geht weiter..

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Leipzig. Der mutmaßliche Mörder der kleinen Michelle aus Leipzig soll nach Ansicht der Sachverständigen nach Jugendstrafrecht verurteilt werden. Der 19-jährige Daniel V. sei voll schuldfähig, sagte der Kinder- und Jugendpsychiater von der Universität Tübingen, Michael Günter, am Dienstag im Landgericht Leipzig. Er sei in seiner Entwicklung aber deutlich zurückgeblieben und aus diesem Grund nicht mit einem Erwachsenen gleichzusetzen. Günter betonte aber, dass seine Einschätzung auf wackligen Füßen stehe. Er habe nicht mit dem Angeklagten länger sprechen oder ihn untersuchen können. Das habe Daniel V. auf Anraten seines Anwalts abgelehnt.

Als zurückgebliebenen Außenseiter hatte Karin Würden von der Jugendgerichtshilfe den 19 Jahre alten mutmaßlichen Mörder am Dienstag im Gerichtssaal beschrieben. Dem jungen Mann fehle es an Empathie und Einfühlungsvermögen. Befindlichkeiten seiner Gesprächspartner verstehe er nicht. Er sei kindlich naiv und könne nicht eigenständig handeln oder auf spontane Veränderungen reagieren. Der Teenager hatte nach Auskunft von Würden zuvor keine sexuellen Erfahrungen mit Gleichaltrigen gesammelt. "Das war ein Tabu-Thema in der Familie", sagte sie. Selbst Gespräche über Sexualität seien Daniel V. peinlich und unangenehm gewesen.

Die offensichtliche Sexualstörung und die sozialen Störungen des 19-Jährigen müssten dringend behandelt werden, sagte Psychiater Günter. "Ganz ungefährlich ist Daniel sicher nicht. Ich habe schon Bedenken, dass er wieder eine Sexualstraftat begeht." Daniel V. sei während seiner gesamten Schul- und Ausbildungszeit von anderen Kindern gehänselt und gemobbt worden.

Der Junge wuchs bei seiner allein erziehenden Mutter auf. Die habe ein deutliches Alkoholproblem, sagte Würden. Das bestätigte Daniel V. im Prozess auf Nachfrage seines Anwalts. Trotzdem sei der 19-Jährige in stabilen Verhältnissen aufgewachsen, die Mutter habe sich aufopferungsvoll um ihn gekümmert, erklärte Würden. Sie habe ihn als behindert angesehen und als "gutmütigen tapsigen Teddy" bezeichnet. Die Frau habe immer versucht, ihn von anderen abzuschirmen, weil sie ihn selbst als anstrengend empfunden habe.

Drei Tage vor der Urteilsverkündung im Mordfall Michelle sagte außerdem Ermittler vor dem Landgericht Leipzig aus. Demnach haben die Kriminalisten die Versuche des mutmaßlichen Mörders der kleinen Michelle aus Leipzig, seine Tat durch falsche Angaben zu verschleiern, von Anfang an durchschaut.

Der 19-Jährige hatte sich zwar gestellt, zunächst aber behauptet, nur die Leiche entsorgt, das Kind aber nicht getötet zu haben. Der mutmaßliche Täter habe bei der mehrstündigen Vernehmung im März zunächst gefasst und ruhig gewirkt, berichtete der Beamte. Erst nach dem Geständnis sei er in Tränen ausgebrochen.

Ebenfalls geladen wurden eine Polizeibeamtin, die mit den Eltern Michelles gesprochen hatte, und eine Vertreterin des Weißen Ringes. Die Opferschutzorganisation betreute über Monate hinweg die Familie des Mädchens, die inzwischen an einem streng geheim gehaltenen Ort lebt. Wie berichtet, hatten Mutter und Vater von vornherein erklärt, auf keinen Fall an der Gerichtsverhandlung teilnehmen zu wollen, um eine direkte Konfrontation mit dem Angeklagten zu verhindern.

Wie eine Mitarbeiterin des Weißen Rings während der Verhandlung mitteilte, habe die Familie Leipzig verlassen und halte sich derzeit an einem geheimen Ort auf. Vater und Mutter gehe es sehr schlecht, beide seien ohne Arbeit. Die Brüder von Michelle lebten völlig isoliert und hätten noch keinen Anschluss zu Gleichaltrigen gefunden.

Der Prozess hatte am 17. August vor der 3. Strafkammer begonnen. Daniel V. (19) wird beschuldigt, Michelle am 18. August 2008 in seine Wohnung in der Lipsiusstraße gelockt, sich an ihr vergangen und sie dann erwürgt zu haben. Zum Auftakt des Prozesses hatte er sich bei den Eltern des Opfers entschuldigt. Von Verteidiger Malte Heise war in nicht öffentlicher Verhandlung ein Geständnis verlesen worden. Mit Plädoyers und Urteil wird am 2. Oktober gerechnet, heißt es am Gericht.

S. K./dpa

24.07.2009 um 16:56 Uhr

Zeugen bleiben!

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Fall Michelle: Keine Zeugen ausgeladen - Vier Prozesstermine bleiben

Fall Michelle: Keine Zeugen ausgeladen - Vier Prozesstermine bleiben
Leipzig. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der achtjährigen Michelle könnte sich doch wie geplant auf mehrere Termine erstrecken. Gerichtssprecher Hans Jagenlauf widerspricht der Darstellung, wonach das Verfahren nach nur einem Tag beendet ist. Das hänge vom Verhandlungsverlauf ab und könne nicht durch den Vorsitzenden der Kammer "angeordnet" werden. Mit Verfügung vom 17. Juni seien ein Zeuge und drei Sachverständige geladen, die alle zum Auftakt erscheinen sollen. Eine Ausladung oder eine Veränderung des Zeitplans erfolgte Jagenlauf zufolge nicht. Weitere Termine seien am 8. September, 29. September und 2. Oktober vorgesehen.Die Bild-Zeitung hatte am Donnerstag berichtet, dass bereits am ersten Prozesstag, am 17. August, das Urteil gegen den 19-jährigen Daniel V. gesprochen werden soll. Um keine Zeit zu verlieren, habe der Richter alle 15 Zeugen – Polizisten und Nachbarn – wieder ausgeladen, berichtete das Blatt. Göbel habe dies damit begründet, dass der Angeklagte voll geständig sei.

Für Besucher der Mordverhandlung gelten am Landgericht besondere Sicherheitsvorkehrungen. Sie müssen sich vor Betreten des Sitzungssaales einer Kontrolle auf Waffen oder sonstiger gefährlicher Gegenstände unterziehen. Laut Jagenlauf sei diese Anordnung aber rein vorsichtshalber getroffen worden, "ohne dass dafür ein konkreter Anlass oder konkrete Befürchtungen bestehen würden". Unklar ist, ob sich Daniel V. nach Erwachsenen- oder Jugendstrafrecht verantworten muss. Darüber solle erst in der Verhandlung entschieden werden. Das Gericht wolle dafür einen Mitarbeiter der Jugendgerichtshilfe und einen Psychiater hören. Bei einem Urteil wegen Mordes nach Jugendstrafrecht droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren, sonst könnte der Richterspruch auch lebenslang lauten.

V. hatte das Kind am 18. August 2008 nach dem Ferienhort auf dem Heimweg in seine Wohnung gelockt, dort missbraucht und dann getötet. Die Leiche warf er später in einen Teich im Stötteritzer Wäldchen. Monatelang ermittelte die größte Sonderkommission in Sachsen. Der 19-Jährige stellte sich am 8. März 2009 der Polizei.

22.07.2009 um 15:40 Uhr

Gruslig

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Ich finde es schon ein Stück weit gruslig..!

Mein Kind machte Theater beim Einschlafen, deswegen schläft sie jetzt erst (15:40 Uhr) bzw. immer noch. Ich gurke derweil im www rum u.a. nach Wohnungsangeboten. 

Find ich doch die Wohnung, in der die kleine Michelle (wir erinnern uns: letztes Jahr im August) gelebt hat . Keine Fotos, nur der Grundriss. Trotzdem gruslig ...

11.06.2009 um 07:46 Uhr

17.08.09

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Mord an Michelle: Prozess beginnt am 17. August am Landgericht

Mord an Michelle: Prozess beginnt am 17. August am Landgericht
Leipzig. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der achtjährigen Michelle aus Reudnitz beginnt voraussichtlich am 17. August am Landgericht Leipzig. Das bestätigte der Verteidiger des Angeklagten, Malte Heise, gegenüber LVZ-Online. "Dieser Termin ist zwischen den Prozessbeteiligten fest vereinbart", sagte er. Der zweite Verhandlungstag ist für den 29. September geplant. An diesem Tag wird laut Heise bereits das Urteil erwartet. Ein Ausweichtermin ist für den 2. Oktober vorgesehen. Gerichtssprecher Hans Jagenlauf wollte sich zu diesen Terminen nicht äußern, weil es noch keinen offiziellen Eröffnungsbeschluss der zuständigen Jugendkammer gibt.

Zuschauer dürfen Jagenlauf zufolge das Verfahren, das fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Tat startet, verfolgen. Nur bei Angeklagten zwischen 14 und 16 Jahren sei die Öffentlichkeit aus Gründen des Jugendschutzes bereits per Gesetz ausgeschlossen. Durchaus denkbar sei aber, so der Sprecher, dass einzelne Verhandlungsabschnitte hinter verschlossenen Türen stattfinden. Dafür sei aber ein Antrag von der Verteidigung oder der Staatsanwaltschaft nötig.

Der 19-jährige Daniel V. hatte gestanden, die Schülerin sexuell missbraucht und anschließend getötet zu haben. Er muss sich nun wegen Mordes, schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes in Tateinheit mit Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Das Mädchen war am 18. August 2008 nicht von den Ferienspielen nach Hause gekommen und zuletzt gegen 16 Uhr auf dem Spielplatz an der Holsteinstraße lebend gesehen worden. Danach verlor sich ihre Spur. Drei Tage später fand ein Spaziergänger die Leiche des Kindes in einem Teich im Stötteritzer Wäldchen, rund einen Kilometer von der Wohnung von Daniel V. in der Reudnitzer Lipsiusstraße, dem Tatort, entfernt.

Am 8. März hatte sich der Angeklagte mit seiner Mutter der Polizei gestellt und wenig später ein umfassendes Geständnis abgelegt. Einer schriftlichen Erklärung von ihm zufolge hat er die kleine Michelle aus seiner unmittelbaren Nachbarschaft vor zwei Jahren während eines Praktikums an deren Schule kennen gelernt und sie in den Ferien im Sommer 2008 wiedergetroffen.
Seitdem hätte er sein Augenmerk auf das Kind gerichtet. Die Leiche des Mädchens habe er nach der Tat in einen Müllsack gepackt und in der Abstellkammer auf halber Treppe versteckt. Erst zwei Tage später will er sie zum Teich im Stötteritzer Wäldchen gebracht haben. <

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft „fußt voll umfänglich auf dem Geständnis meines Mandanten“, sagte Verteidiger Malte Heise. Daniel V. habe sich in der Untersuchungshaft geändert. „Er ist sehr nachdenklich geworden, führt Gespräche mit Psychologen und der Jugendgerichtshilfe“, so Heise. „Er ist heute ein anderer als am Tag seiner Verhaftung.“

Offen ist, ob Daniel V. nach Jugend- oder Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird. Diese Frage ist vom Gericht im Prozess zu klären. Bei einer Jugendstrafe – diese gilt als wahrscheinliche Option – drohen ihm maximal zehn Jahre Haft. Andernfalls könnte er lebenslänglich hinter Gitter kommen.

mro, LVZ-Online/F.D.

19.05.2009 um 11:45 Uhr

Alles Horror!

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Fragt mich nicht: die letzte Nacht war Horror. Meine Maus hat fast gar nicht geschlafen, aber durch das Antibiotika geruchs-intensiv ausgedünstet. I love it. Dazu ihr permanentes Geningel, ich möge doch bitte (mitten in der Nacht!) den Fernseher anmachen oder Rotkäppchen vorlesen. Natürlich, nichts anderes!!!

Dem entsprechend sieht sie heute aus wie'n Schluck Wasser in der Kurve. Leichtes Fieber, strikte Verweigerung aller Medikamente und keinerlei Nahrungsaufnahme bisher ... wir haben jetzt kurz vor 12 Uhr ... sie liegt - auf Grund der Übermüdung - seit einer Stunde im Bett, davon hat sie vielleicht 30 Minuten geschlafen. Ich kann mich nur wiederholen: ich liebe solche Tage.

Frische Luft soll ja bekanntlich helfen, also hab ich mich überwunden und ging mit Lilly zum Ententeich. Dem Teich, in dem vergangenen Jahr die kleine Michelle gefunden wurde.  Aber Lilly hat Spaß am Enten füttern...

Ich habe den Eindruck, dass sehr sehr viele Leute den Teich meiden. Die doofen Viechter sind so verfressen, die kommen sogar zu Dir an die Tasche und betteln. Fehlt bloß noch, dass sie nach Brötchen fragen!!!

Jenes Pärchen erwies sich als besonders dreist. 

 

 

 

Im Übrigen sind dort alle Hinweise, wie Blumen, Kerzen, Plüschtiere o.ä. beräumt worden, was ich für mich selber gut finde. Ich will es einfach nicht sehen. Einfach, weil es zu sehr runter zerrt. Außerdem: wie hätte ich es Lilly erklären sollen?

 

09.05.2009 um 12:12 Uhr

Pervers

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Ich finde es unter aller Sau, wie sich diese shice Bullen feiern lassen. Ohne Recht. Ohne Sinn und Verstand! Und damit gehen sie auch noch an die Öffentlichkeit. Gestern kam es raus: Die Beamten im Fall "Michelle" ließen sich Prämien für ihre Verdienste auszahlen. Offiziell heißt es, dass an 58 Mitarbeiter jeweils 1000 € gezahlt wurden. Inoffiziell spricht man von anderen Summen - denen ich eher traue.

DAS IST PERVERS.

Dieser Milchbubi hatte sich selber gestellt!!! Sicher hätte man ihn früher oder später - nach dem man seine DNA geprüft hat - gefasst, aber die Bullen haben ihn nicht gefunden. Das ist nun mal die Wahrheit. Dem fetten Scheißer ging einfach der Arsch, deswegen hat er sich gestellt.

Sorry, aber das regt mich auf. Wenn die zuviel Geld haben, hätten die es doch der Familie geben sollen .. oder Stiften. Was weiß ich. Aber nee, man lässt sich Feiern. Arschmaden!

10.03.2009 um 17:35 Uhr

Plötzlich..

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

..wollen alle es mal wieder gewusst haben. Da werden Stimmen laut, man fasst es kaum. Ehemalige Mitschüler äußern sich übers www, dass Daniel Vetterlein schon immer dumm gewesen sei und der totale Außenseiter. Mag sein, aber GEWUSST hat es Keiner. Ich selber hatte bis gestern die Vorstellung von einem Familienvater mittleren Alters, der irgendwo heimlich Kinderpornos guckt ...

Btw: Schwach vom HTC, die komplette HP lahm zu legen. Ich hätte ein fettes Statement auf die Seite gesetzt und die Fotos von dem Typen entfernt. Naja, gut. Müssen die selber wissen!

10.03.2009 um 12:11 Uhr

Sind wir mal ehrlich!

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Der mutmaßliche Täter ist ein halbes Kind! Fördermaßnahme etc.! 15 Jahre Knast? Hört doch auf! Der Bettnässer war sonst nicht weiter auffällig und wir sind hier in Deutschland. 5 Jahre Klapper, aller höchstens! Sicherheitsverwahrung? Nie im Leben! Mit diesem Bubi wird kein Parade-Prozess veranstaltet, das kann man vergessen. Die, die Todesstrafe geschrieen haben, sind entsetzt ... ich bin ja auch am Kopf schütteln. Der bekommt jetzt Psycho-Hilfe vom Feinsten. Ist ja vollkommen Wurscht, ob das eigentlich die Eltern der Kleinen bräuchten. Hurra, wir sind Deutschland! Ich könnte Kotzen. Und mit so einem Fatzke als Täter hat doch keine Sau gerechnet, logisch, dass der nicht auffällt, wenn er irgendwo rum-schlackst.

Seine Mutter tut mir einfach nur Leid. Ich möchte nicht mit ihr Tauschen müssen. Muss ich ja auch nicht, aber auf ihr rumhacken, wäre der falsche Weg. Sicher, warum ist ihr als Mutter nix aufgefallen? Aber man steckt nicht drin in dieser Familie. Wenn sie schlau ist, packt sie fix ihre 7 Sachen und zieht weg, damit keine Hetzjagd mit ihr veranstaltet wird.

Sagen wir mal so: Gut, dass er gefasst ist, aber wieviele laufen da draußen rum, die ähnliche Gedanken haben? An 'nem Kind ist doch nix dran?! Ich versteh das nicht!

 

10.03.2009 um 07:52 Uhr

So ein..

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

BETTNÄSSER! Aber kleine Kinder umbringen .. wenn er es tatsächlich war - und es deutet alles darauf hin - na dann Prost Mahlzeit. Selber noch'n halbes Kind.

09.03.2009 um 12:21 Uhr

Michelle - Mord geklärt?

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Ganz ehrlich? Ich zweifel das an. Der Typ hat über ein halbes Jahr sein Maul gehalten, was, wenn man es zugeben muss, ziemlich schlau war. Die Polizei hatte Nichts. Gar nichts. Egal, wie die das hinstellen wollen. Und dann geht er urplötzlich und stellt sich? Never! Ich glaub das nicht ganz. Es wäre wünschenswert, wenn man den richtigen Täter hat, persönlich glaube ich nicht daran... Bleibt abzuwarten.

Gestern dachten wir, mein Rechner macht mal wieder die Hufe hoch. Plötzlich ging gar nix mehr. Irgendwie muss wohl ein USB-Hub was blockiert haben ... Jedenfalls löschte der Herr dann sämtliches Zeug vom PC und wieder funktionierte nix. Jetzt gehts wieder. Fragt sich bloß wie lange. Ich trau dem Frieden nicht.

Samstag: Kurz-Party bei meiner Oma. *muahaha* Wie's halt so ist. Und gestern? Erst recht nix unternommen. Ach ... ähm ... ganz vergessen zu erwähnen. Nee halt stop, kann ich bloß im PW-Bereich des 2. Standbeines machen. 

Btw: Mein liebes Tattoo erholt sich ziemlich schnell, ich staune. Ging bei den anderen nicht so schnell..

09.03.2009 um 12:11 Uhr

Michelle - Mord geklärt?

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

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Mordfall Michelle: Polizei nimmt 19-jährigen Leipziger fest

Mordfall Michelle: Polizei nimmt 19-jährigen Leipziger fest
Leipzig. Der Fall Michelle steht offenbar vor der Aufklärung. Die Polizei hat nach Informationen der „Leipziger Volkszeitung“ einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 19-Jährigen. Er wurde am Montagmorgen in Döbeln verhaftet. Der Polizei zufolge ist der Mann aber im Leipziger Osten gemeldet, unweit von Michelles früherer Wohnung in der Carpzovstraße.

Deshalb durchkämmen die Ermittler seit den Frühstunden ein Gelände zwischen Riebeck- und Holsteinstraße. "Wir haben neue Hinweise bekommen und untersuchen jetzt diesen Abschnitt", sagte Behördensprecher Daniel Kapferer. Im Einsatz sei auch die Bereitschaftspolizei. Details wollte Kapferer nicht nennen.

Die noch immer verschwundene Jacke und Tasche von Michelle spiele bei dem Einsatz aber nur eine Nebenrolle. Unterstützt wird die Leipziger Polizei von der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes. Das bestätigte Sprecherin Silvaine Reiche. Landespolizeipräsident Bernd Merbitz verfolgt die Arbeiten vor Ort.

Auf dem Spielplatz an der Holsteinstraße war Michelle am 18. August vergangenen Jahres gegen 16 Uhr zuletzt lebend gesehen worden. Danach verliert sich ihre Spur. Drei Tage später fand ein Spaziergänger die Leiche des Kindes in einem Teich im Stötteritzer Wäldchen. Die Polizei hatte in der Folge wiederholt leer stehende Industriebrachen im Leipziger Osten durchkämmt. Die entscheidende Spur fanden die Beamten dabei nicht.

In der vergangenen Woche hatte die Polizei nach neuen Auswertungen der Sonderkommission und des Landeskriminalamtes wieder Bürger aus Michelles Wohnumfeld in Reudnitz befragt. Unklar ist noch, ob dabei der entscheidende Hinweis erfolgte. Bei Befragungen der Anwohner hatten die Ermittler auch stets um eine freiwillige Speichelprobe gebeten. Auch DNA-Material von Familienangehörigen, Bekannten und Nachbarn des Opfers gehöre dazu. Grundlage dafür sei ein richterlicher Beschluss vom vergangenen Jahr. Begonnen hatte die Entnahme von Speichelproben bereits im September.

Zum Them:
 







 

Im November waren auch Schüler und Angestellte des Humboldt-Gymnasiums untersucht worden, nachdem dort ein Fährtenhund angeschlagen hatte. Zuvor hatte die Soko Michelle die in Datenbanken gespeicherten DNA-Profile bekannter Sexualstraftäter auf Übereinstimmungen untersucht – und war laut Polizeipräsident Horst Wawrzynski auf „mögliche Fragezeichen“ gestoßen.

Wie viele Bürger der Untersuchung bisher zugestimmt haben, halten die Ermittler geheim. Allein in Stötteritz sind nach Polizeiangaben aber mehr als 97 Prozent aller Wohnungen von Beamten aufgesucht worden. Die Zahl der Zeugenvernehmungen liege bei mehr als 750.

17.02.2009 um 07:47 Uhr

Speichelproben

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Leipzig. Mit erneuten Bürgerbefragungen im Leipziger Stadtteil Stötteritz hofft die Polizei auf einen Durchbruch im Mordfall Michelle. "Wir werten noch immer Spuren und Hinweise aus", sagte Polizeisprecher Uwe Voigt. Dazu gehöre auch, dass Beamte Anwohner zu Hause aufsuchten. Im Fokus haben die Beamten der Sonderkommission besonders Mieter, die in Michelles Umfeld leben. "Auf freiwilliger Basis werden bei solchen Terminen auch Speichelproben genommen", erklärte Voigt. Ein richterlicher Beschluss erlaube dies bereits seit dem vergangenen Jahr.

"Es handelt sich aber nicht um einen Massengentest", so der Sprecher. Eine DNA-Reihenuntersuchung werde erst in Erwägung gezogen, wenn alle Ermittlungsansätze ins Leere führten. Die Ermittler sind bislang mehr als 1600 Hinweisen nachgegangen, haben mehr als 750 Zeugen vernommen und 4500 Spuren gesichert.

Die Achtjährige war vor einem halben Jahr auf dem Heimweg von der Schule am Spielplatz Simsonplatz im Leipziger Osten verschwunden. Drei Tage später wurde ihre Leiche in einem Teich im Stötteritzer Wäldchen gefunden. Trotz tausender kriminaltechnischer Spuren und Hinweise sowie hunderter Zeugenvernehmungen läuft der Täter noch immer frei herum.

Der Chefermittler in dem Fall setzt sich deshalb noch nicht zur Ruhe. Das sächsische Innenministerium entschied vergangene Woche, dass Kriminaldirektor Uwe Matthias seine Dienstzeit um ein halbes Jahr verlängern darf. „Diese Ausnahmeregelung gilt bis Ende September“, hieß es aus dem Ministerium auf Anfrage der LVZ.

Normalerweise wäre für den Leipziger Kripo-Chef Ende des Monats Schluss gewesen. Der 60-Jährige hätte nach fast vier Jahrzehnten bei der Polizei das Ende seiner Dienstzeit erreicht und müsste laut Beamtendienstrecht in den Ruhestand gehen. Doch Matthias will nicht aufhören, so lange er nicht den Mörder der kleinen Michelle gefasst hat.

  Wegen dieses ungeklärten Falles hatte Matthias beim Innenministerium einen Antrag auf Dienstzeitverlängerung für die Dauer von sechs Monaten gestellt – ein außergewöhnlicher Vorgang. Jörg Dressler von der Gewerkschaft der Polizei sagte: „Eigentlich gibt es so etwas gar nicht mehr, ein solcher Antrag ist quasi chancenlos. Nur bei ganz wichtigen Beamten, die faktisch nicht zu ersetzen sind, für die kein Nachfolger gefunden werden kann, wird das noch genehmigt.“


Im Falle Matthias, der die 75 Beamte starke Soko Michelle führt, waren das Innenministerium und auch der Personalrat nach mehrtägiger Prüfung offenbar der Ansicht, dass der Kriminalist unbedingt weitermachen sollte. Details wurden nicht genannt, Personalangelegenheiten würden intern behandelt, hieß es.

„Ich bin sehr froh über diese Entscheidung“, sagte Polizeipräsident Horst Wawrzynski. „Herr Matthias kennt die Zusammenhänge des Falls Michelle wie kein anderer. Es gibt niemanden, der ihn ersetzen kann.“

13.01.2009 um 08:07 Uhr

Mädchen korrigiert Beschreibung

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Leipzig. Die Polizei fahndet nach der versuchten Entführung einer 13-Jährigen in Stötteritz jetzt nach einem 35 bis 40 Jahre alten Mann. "Das Mädchen hat bei einer Vernehmung am Sonnabend seine Angaben noch einmal korrigiert", sagte Polizeisprecher Sebastian Schmidt gegenüber LVZ-Online.

Ersten Aussagen zufolge sollte der Täter zwischen 40 und 50 Jahre alt gewesen sein. "Die weitere Beschreibung stimmt aber noch", so Schmidt. Demnach ist der Gesuchte etwa 1,75 bis 1,85 Meter groß. Er sprach akzentfrei Deutsch, hat ein graues Gesicht und ein ungepflegtes Äußeres.

Die Aussagen des Opfers hätten bisher nicht ausgereicht, um ein Phantombild zu erstellen. Das Mädchen habe den Mann auch nicht auf Fotos aus einer Täterkartei der Polizei wiedererkannt. Die neuen Aussagen der Schülerin überraschen Schmidt nicht. Der ganze Überfall habe nur rund eine Minute gedauert. Da sei es schwer, sich an Details zu erinnern.

Gemeldet hat sich am vergangenen Freitag dafür das von der Polizei per Zeugenaufruf gesuchte Paar mit Kind. Es hatte sich in der Nähe des Tatorts aufgehalten und wurde inzwischen von Kriminalisten vernommen. Über die Aussagen schweigen sich die Beamten aus. "Dazu sagen wir nichts", so Schmidt. Nur soviel: Eine heiße Spur hätten die Ermittler noch nicht. Vom Wagen des Täters ist nur bekannt, dass es ein dunkles, viertüriges Auto mit grau-karierter Sitzpolsterung ist. Anmerkung von mir: DIESE Sitzpolsterung ... alter Mercedes vielleicht? Davon gibt es nicht mehr sooo viele Zugelassene...
Einen Durchbruch könnte die Spurenauswertung an der Mütze und der Brille der 13-Jährigen bringen. Beide Gegenstände hatte sie bei der Auseinandersetzung mit ihrem Peiniger verloren. Die Ermittler hatten die Sachen kurz darauf in "Tatortnähe" gefunden. "Sie werden jetzt im Labor untersucht", berichtete der Polizeisprecher. Die Beamten erhoffen sich DNA-Spuren.

09.01.2009 um 11:44 Uhr

Langsam reicht es mir!

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

P12 und wie sie alle heißen, werden es schon noch quotenbringend ausschlachten .. Um eine überzogene Medienerstattung zu verhindern, gab die Polizei erst gestern Abend bekannt, dass bereits am Sonntag Abend ein 13jähriges Mädchen beinahe-Entführungsopfer wurde. Wo? Wieder quasi um die Ecke bei mir ... unweit es Teiches in dem die kleine Michelle gefunden wurde. Mein Gott! Wohne ich in 'nem Verbrecher-Viertel? Eigentlich nicht. Zumal der Täter vom Sonntag akzentfrei Deutsch gesprochen hat, was für mich ein eindeutiges Zeichen dafür ist, dass er NICHT hier aus der Gegend ist ... und nur wer von hier ist, kannte auch den Teich! Aber P12 zieht schon wieder Vergleiche. Ich kotze!

05.12.2008 um 13:22 Uhr

Murder? No Match! # 2

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Das Verbrechen

 

 

Im Jahre 1981 verschwand in Halle-Neustadt der siebenjährige Lars Bense. Seine Leiche wurde etwa zwei Wochen später an der Bahnstrecke HalleLeipzig in einem älteren Reisekoffer gefunden. Darüber hinaus fand man auch einige alte Zeitungen mit ausgefüllten Kreuzworträtseln in dem Koffer. Die Obduktion ergab, dass jemand den Jungen vor dessen Tod sexuell missbraucht hatte. Der Koffer war sehr wahrscheinlich aus einem fahrenden Zug geworfen worden.

 

 

Die Aufklärung

 

 

Da – laut den beteiligten Experten – weitere Morde des Täters zu erwarten waren und den ermittelnden Behörden von übergeordneter Instanz eine rasche Aufklärung des Verbrechens abverlangt wurde, aber außer den ausgefüllten Kreuzworträtseln keinerlei weitere Spuren vorhanden waren, kam es zu einer in der Geschichte der DDR einzigartigen Aktion. Alle zur Verfügung stehenden Schriftstücke wurden mit der Schrift aus dem Koffer abgeglichen. Als dies aber nicht zum Erfolg führte, wurden unter diversen Vorwänden von jedem Bewohner Halle-Neustadts Schriftproben eingeholt, im Jargon der Volkspolizei als individuelle Schreibleistungen bezeichnet. Außerdem wurden wiederholt Altpapiersammlungen durchgeführt, um bei positivem Ergebnis das vermeintliche Wohngebiet des Täters geografisch besser eingrenzen zu können.

 

 

Insgesamt wurden 551.198 Schriftproben ausgewertet. Dieser immense Aufwand der Ermittler war es, der den Fall beispiellos in der Kriminalgeschichte der DDR machte und schließlich auch nach etwa zehn Monaten zur Festnahme des Täters führte. Die Kreuzworträtsel waren von einer Frau ausgefüllt worden, der auch der Koffer gehörte. Der ermittelte Täter war der Freund ihrer Tochter.

 

 

Bedeutung

 

 

Der Fall gilt als der Kriminalfall mit der weltweit umfassendsten Auswertung von Schriftproben. Aufgrund der besonderen Dringlichkeit wurden die Ermittlungen maßgeblich von den Mitarbeitern der Bezirksverwaltung und Kreisdienststelle Halle des Ministeriums für Staatssicherheit unterstützt.

 

 

Ein derart umfassendes polizeiliches Vorgehen wäre unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten in der Bundesrepublik Deutschland nicht direkt möglich gewesen. In der vergleichbaren Operation Mikado wurden 2006 jedoch sämtliche 22 Millionen deutsche Kreditkarten verdeckt nach einem bestimmten Betrag hin untersucht.

 

 

Sonstiges

 

 

Hauptmann Siegfried Schwarz, von 1976 bis 1983 Chef der Morduntersuchungskommission bei der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BdVP) Halle, leitete regulär die Untersuchung. Sein Stellvertreter, Hauptmann Löser, führte die unmittelbaren Ermittlungen. Aufgrund der Bedeutung des Falles wurde eine erweiterte Morduntersuchungskommission gebildet, zu welcher Oberleutnant Adolf Döling vom Volkspolizeikreisamt Halle abgeordnet wurde. Dessen Aufgabe bestand darin, die gesammelten Schreibleistungen zu erfassen und an die Schriftsachverständigen weiterzuleiten. Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen wurden auch andere Delikte (Unterschlagungen usw.) bekannt. Gemäß der Weisung des Chefs der BdVP, General Schröder, konzentrierte sich Hauptmann Schwarz ausschließlich auf den Mord und kommentierte unnötige Aufforderungen durch den Chef Operativ, Oberst Becker, zur Erstellung von Berichten über die anderen Delikte mit der Bemerkung, dass er „ihn mal könne“.

 

 

Der Fall und die Aufklärung wurden im Buch Der Kreuzworträtselmord und andere Kriminalfälle aus der DDR von Hans Girod geschildert. Näheres ist im bald erscheinenden Buch des Hauptmanns Schwarz nachzulesen. Der Fall diente 1988 auch als Vorlage einer Folge der Krimi-Serie Polizeiruf 110 mit dem Titel Der Kreuzworträtselfall.

 

 

Der Täter

 

 

Der ermittelte Täter, Matthias S., wurde vom Bezirksgericht Halle wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit gleichzeitiger Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Da der Mörder zur Tatzeit erst 18 Jahre alt war und damit in der Bundesrepublik die Anwendung des Jugendstrafrechts möglich gewesen wäre, beantragte der bundesdeutsche Staatsanwalt 1991 die Wiederaufnahme des Verfahrens. Das neue Urteil vom 20. Mai 1992 lautete wegen Mordes zwar erneut auf Höchststrafe, die jetzt allerdings nur noch zehn Jahre Jugendhaft mit anschließender Einweisung in die Psychiatrie nach sich zog. Die Einweisung erfolgte laut dem zuständigen Oberstaatsanwalt, um mit einiger Gewissheit weitere Morde auszuschließen.

 

 

Der Täter war bis 1996 im Maßregelvollzug Uchtspringe untergebracht und lebte anschließend drei Jahre in einem Projekt für betreutes Wohnen. Im Jahre 1999 wurde er endgültig entlassen.

 

 

 

 

04.12.2008 um 16:24 Uhr

Murder? No Match!

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Erwin Hagedorn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

 

Hans Erwin Hagedorn (* 30. Januar 1952 in Eberswalde; † 15. September 1972 in Leipzig) war ein deutscher Sexualtäter und mehrfacher Kindermörder.

 

 

Der in einer Mitropa-Gaststätte arbeitende Kochlehrling Hagedorn ermordete im Mai 1969 zwei 9-jährige Schüler und im Oktober 1971 einen 12-jährigen Jungen im gleichen Waldstück in Eberswalde auf grausame Weise mit einem Messer.

 

 

Es folgte eine aufwändige und langjährige, jedoch zwischenzeitlich eingestellte Ermittlung, bei der auch vom MfS aus dem Westen beschaffte Fachliteratur zum Einsatz kam und - erstmals in der DDR - durch den Gerichtspsychiater Hans Szewczyk das sog. Profiling angewandt wurde. Nach dessen Ergebnissen musste der gesuchte Mörder schon früher durch sadistische Handlungen aufgefallen sein. Großangelegte Befragungen in Schulklassen führten die Ermittler dann auf die entscheidende Spur: nach dem Hinweis eines einst von ihm gequälten Jungen wurde Erwin Hagedorn am 12. November 1971 festgenommen und gestand die Sexualmorde sofort.

 

 

Seine Taten wurden in einem dokumentarischen Lehrfilm mit ihm selbst in der Hauptrolle nachgestellt. Kinder von Kriminalbeamten spielten die Opfer. Vor der Kamera äußerte sich Hagedorn bereitwillig und emotionslos zu seinen sadistischen Taten.

 

 

Am 15. Mai 1972 wurde er vom 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Frankfurt (Oder) wegen mehrfach vollendeten und mehrfach vorbereiteten Mordes (in acht Fällen) sowie sexuellen Missbrauchs von Kindern zum Tode verurteilt. Die Revisionsverhandlung bestätigte den Richterspruch der Vorinstanz. Ein von Hagedorns Eltern eingereichtes Gnadengesuch lehnte der Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht ab. Hagedorns freimütige Selbstdarstellung im Film soll Ulbrichts Entscheidung maßgeblich beeinflusst haben.

 

 

Der erst 20-jährige Hagedorn wurde am 15. September 1972 in der Strafvollzugseinrichtung Leipzig durch einen „unerwarteten Nahschuss“ mit der Pistole in den Hinterkopf hingerichtet. Der Leichnam wurde im Krematorium des Leipziger Südfriedhofes eingeäschert und geheim begraben.

 

 

Die Exekution von Erwin Hagedorn war die letzte Hinrichtung nach zivilem DDR-Strafrecht.

 

Anscheint ermitteln die Beamten von damals noch heute an dem Fall 'Michelle'. Kein Wunder, dass es keine neue Erkenntnisse gibt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass wenn der Täter sich nicht verrät, er nie gefasst wird. Eine Schande! Und ich bin der Meinung, dass er 100%ig aus meiner Wohngegend kommt!!! Wir haben uns erst gestern wieder darüber unterhalten. Unwillkürlich muss ich dabei an den Film mit dem Kindermörder Erwin Hagedorn denken. Welche Perversion - er spielt selber mit!!!

 

 

 

 

26.09.2008 um 11:42 Uhr

Geschieden! + Foto

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Letzte Nacht im Traum: Ich öffnete mein Email-Postfach - drin war u.a. eine Mail vom Bundesverwaltungsgericht (???). Inhalt: mein Scheidungsurteil! Leider konnte ich den Namen der Person nicht lesen, von der ich geschieden wurde. Obwohl die Schrift sehr groß, blau und in Arial war. So ein Scheiß! Ich bin weder verheiratet, noch habe ich vor zu Heiraten. Was will mir dieser Traum also sagen? Abschluss eines Kapitels? Aha, und welches bitte? Ich hab keinen blassen Schimmer!

Ich hab mir vielleicht gestern einen abgerubbelt! Fröhlich Mir tut heute noch der Arm weh. Immer hoch und runter...und dann wieder quer. Zwischendurch mal abwischen. Was ich gemacht habe? Och, wie soll ich sagen? Nix Unanständiges. Enttäuscht? Dann lies nicht weiter. Es sei denn, Du willst wissen, was ich gemacht habe. Aaaalso: AF war vor Monaten der Meinung er klebt mal bunte Bildchen für Lilly in die Scheiben unserer neuen (!) Schrankwand. Ich hab die Teile aber vor 'ner ganzen Weile entfernt, weil ich es - sorry - GRÜTZE fand. =) Nun waren aber noch Kleberrückstände, die sich durch normales Putzen nicht entfernen ließen. Ich war echt planlos, wie ich es abkriege. Bis mir AF doch gesteckt hat, ich solle es mal mit einem Radiergummi versuchen. Das ging! Aber wie gesagt: ich hab mir vielleicht einen abgerubbelt!

Heute Vormittag war meine Oma da. Interessiert jetzt keinen, aber es musste ja mal gesagt werden. Essen jetzt!

Hatte ich gänzlich vergessen zu erwähnen. Gestern fand - aus welchem Grund auch immer - ein Trauermarsch für die ermordete Michelle statt. Erhofft waren 500 Teilnehmer, tatsächlich kamen nur ca. 130. Auch ein bissel braune Brut mischte sich darunter. Der Weg führte von der Grundschule zum Fundort. Und SO sieht es da aktuell aus. Normalerweise stehen WIR an genau dieser Stelle und füttern Enten. Haben wir aber seit dem 21.08.08 nicht mehr gemacht. Ich will das nicht sehen, das nimmt mich zu sehr mit. Übrigens wurde das Mädel am 18.09. an einem unbekannten Ort (nicht in LE) beerdigt. Die Familie will nicht mehr in LE wohnen... 

 

(c) LVZ

 


04.09.2008 um 16:45 Uhr

Schreck: Eben war die Kripo da!

von: TheNicciPain   Kategorie: Murder? No Match!

Ohne Scheiß! Es klingelte direkt an der Wohnungstür - Zwang aufzumachen, da man uns hörte. "Guten Tag - Kripo - XY mein Name...moment ...hier mein Ausweis...ich hätte da mal ein paar Fragen an Sie" Schock! WAS HAT MEIN SCH*** FREUND GETAN? -> war mein erster Gedanke. NIX hat er. Man(n) klärte mich auf wegen der 'Mordsache Michelle' da zu sein. Herz klopfte trotzdem noch. Ich gleich gesagt, dass ich 'ne Mail geschickt hab. GUTE NICOLE! Jetzt kann wenigstens keiner sagen, ich wäre meiner Pflicht nicht nach gekommen. Letztendlich habe ich ja NICHTS gesehen. Super Sache - zumal ich ZU HAUSE / HEUTE im Räuberzivil laufe. Sprich ich hab 'ne uralt-orangene Radlerhose an, die kilometerweit ausgebeult ist. HEISSE BRAUT - werden die sich nicht gedacht haben. Jedenfalls sagte man durch die Blume, dass das Puzzlespiel begonnen hat. Mit anderen Worten: Die haben NICHTS....
AF im Anschluss angerufen - der dürfte auch kurzzeitig geklappert haben...aber es ging GOTT SEI DANK nicht um ihn!!!