Das Leben und andere Unmöglichkeiten

09.06.2008 um 22:49 Uhr

So schön...

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Ich kann es einfach nicht anders nennen als Poesie mit den Händen und dem Klavier... Wie ein schöner Traum oder der Moment morgen, wenn der morgen da ist, die Sonne einem ins Gesicht scheint und man ganz entspannt aufwacht, weil man alle Zeit der Welt hat, weil es Ferien oder Wochenende sind...

Danke an Seren_a, die mir dabei geholfen hat es einzufügen... Habe jetzt auch noch ein zweites wunderschöne gefunden...

  

21.03.2008 um 02:35 Uhr

Anhören...

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Das Lied wird ganz eindeutig zu dem Soundtrack meines Lebens gehören!

Ich habe es live auf dem letzten Kirchentag gehört... Es ist zwar irgendwie ein Heuler, aber ich liebe es einfach!

Es drückt einfach zu sehr aus, wie ich mich fühle wenn ich gehen muss...

 

Da: Anhören! Die Quali ist bissl schlecht, aber es müsste live sein.

11.03.2008 um 23:04 Uhr

*seufz*

von: chaotika   Kategorie: Poesie

 

 

"Er wollte sie beschützen vor all dem vergangenen Schmerz

und vor der Dunkelheit in ihrem Herzen, auch wenn er

wusste, dass niemand das konnte."

 

aus: "Tintentod" von Cornelia Funke

20.12.2007 um 22:30 Uhr

Kästner

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Habe mal wieder eine etwas Geichtlastige Phase, aber nicht eigene, sondern die anderer Leute...

 

Kleines Solo

 

Einsam bist du sehr alleine.

Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.

Kennst das Leben. Weißt Bescheid.

Einsam bist du sehr alleine --------

und am schlimmsten ist Einsamkeit zu zweit.

 

Wünsche gehen auf die Freite.

Glück ist ein verhexter Ort.

Kommt dir nahe. Weicht zur Seite.

Sucht vor Suchenden das Weite.

Ist nie hier. Ist immer dort.

 

Stehst am Fenster. Starrst auf Steine.

Sehnsucht krallt sich in dein Kleid.

Einsam bist du sehr alleine ------

und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

 

Schenkst dich hin. Mit Haut und Haaren.

Magst nicht bleiben, wer du bist.

Liebe treibt die Welt zu Paaren.

Wirst getrieben. Musst erfahren,

dass es nicht die Liebe ist ..........

 

Bist sogar im Kuss alleine.

Aus der Wanduhr tropft die Zeit.

Gehst ans Fenster. Starrst auf Steine.

Brauchtest Liebe. Findest keine.

Träumst von Glück. Und lebst im Leid.

Einsam bist du sehr alleine -----

und am schlimmsten ist die Einsamkeit zu zweit.

 

Erich Kästner

20.12.2007 um 13:09 Uhr

Gedicht

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Das folgende habe ich mal von einer Lehrerin gekriegt, als es mir so richtig schlecht ging, hat irgendwie aufgebaut...

 

Gestutzte Eiche

 

Wie haben sie dich, Baum, verschnitten
Wie stehst du fremd und sonderbar!
Wie hast du hundertmal gelitten,
Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!

 

Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
Gequälten Leben brach ich nicht
Und tauche täglich aus durchlittnen
Roheiten neu die Stirn ins Licht.

 

Was in mir weich und zart gewesen,
Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
Ich bin zufrieden, bin versöhnt,

 

Geduldig neue Blätter treib ich
Aus Ästen hundertmal zerspellt,
Und allem Weh zu Trotze bleib ich
Verliebt in die verrückte Welt.

 

Hermann Hesse

02.11.2007 um 21:03 Uhr

Hmmmmmmmmmmmmm.....

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Es sind 2 Songs die erinnern mich an ihn...

Daran, dass er jetzt nicht mehr hier ist...

Den einen, den hat er sicvh gewünscht, geungen haben wir ihn, auch als er nicht mehr da war. In Erinnerung daran, dass er ihn wollte...

Der andere, von dem weiß ich nicht ob er ihn mochte, aber es war der letzte, bevor ich ihn verschwinden sah.

oder eher nicht verschwinden sah. Es waren zu viele menschen.

Ich sah erst hin, als er weg war...

Die Songs sie erinnern mich daran, dass alles einmal zu ende ist und manches zu früh...

Sie sagen mir, dass es vieles gibt, was ich über ihn nicht gewusst habe, dass ich ihm nicht gesagt hab, dass er mich verletzt hat, dass ich ihm nicht gesagt hab, dass ich ihn gern hatte.

Jetzt kann ich es nur noch der kalten erde und den blumen darauf sagen. Auch ich hatte eine mitgebracht, auch wenn er sie nicht sieht, bin ich davon überzeugt, dass er weiß, dass wir an ihn denken... 

Sie machen mich traurig...

Trotzdem höre ich sie immer wieder um nmich dran zu erinnern, dass es weh tut, auch wenn ich sowas nicht vergessen kann...

09.10.2007 um 21:09 Uhr

Musik

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: Pur, Song

PUR - Herzbeben

 

Nach all dem Ab und Auf,
hätt ich langsam doch geglaubt,
daß ein bißchen Weisheit mich beschützt,
doch danach sieht´s nicht aus

Du bringst mich durcheinander,
läßt mich los, hälst mich zurück
Jede Logik macht sich aus dem Staub
für ein paar Tropfen Glück.

Laß mich meine Ängste
in Deinem Blick verliern
Laß uns zittern, wohlig schaudern und vibrieren.

Du bist
wie ein Herzbeben,
erschütterst bis ins Mark
bin irritiert, verlegen,
doch jetzt erst recht ganz stark,
du bist
wie ein Herzbeben,
tief und mittendrin
Ich will dich erleben
wenn das allerletzte Eis zerspringt.

Ich weiß doch sonst so genau,
was mich warum wozu führt
Ja ich bin doch sonst so furchtbar schlau, nur indirekt berührt

Doch Du kommst hemmungslos,
so ganz nah an mich ran.
Fühl mich wehrlos,
Du ahnst, daß ich so nicht von Dir lassen kann.

Treib mich in den Wahnsinn,
aber treib mich nicht zu weit
oder bitte doch ein kleines Stück zu weit.

Du bist
wie ein Herzbeben,
erschütterst bis ins Mark
bin irritiert, verlegen,
doch jetzt erst recht ganz stark,
du bist
wie ein Herzbeben,
tief und mittendrin
Ich will dich erleben
wenn das allerletzte Eis zerspringt.

wenn es zerspringt,bis es zerspringt...
spürst Du das Beben,den Puls des Lebens...

wie ein Herzbeben,
erschütterst bis ins Mark
bin irritiert, verlegen,
doch jetzt erst recht ganz stark,
du bist
wie ein Herzbeben,tief und mittendrin
Ich will dich erleben
wenn das allerletzte Eis zerspringt.

 

 

Der song ist toll!!! 

27.09.2007 um 12:38 Uhr

...

von: chaotika   Kategorie: Poesie

 
 
 
So stell ich mir Engel vor, selbst wenn sie
 
 
weinen stolz und stark!
 
 
 
 

21.09.2007 um 21:55 Uhr

als wie...

von: chaotika   Kategorie: Poesie

 

Jetzt steh ich hier ich armer Tor

und bin so klug als wie zuvor.

(Johann Wolfgang von Goethe, Faust I) 

 

Der Beweis... Auch Goethe hatte mit dem Vergleich und dem Komparativ Probleme... So macht man sich das einfach, man bietet eben beides an!

Wie heißt das richtig?

Und wie hieße das wenn man sagt "und bin nicht klüger ... zuvor"?

 

Danke ich weiß selbst, das man das zu der Zeit zumindest noch durfte mit "als wie", aber mal so scherzeshalber ;) 

12.09.2007 um 21:20 Uhr

Peterchens Mondfahrt

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: Kinderbuch

Ich liebe dieses Buch.

Vor 2 Jahren etwa haben wir das beim Ballett aufgeführt und ich finde es immer noch toll...

Leider finde ich das Buch net wieder und auch die Kassette hat sich irgendwie in wohlgefallen aufgelöst :(

Finde die Figuren auf dem Fest der Nachtfee so toll!

Peterchens Mondfahrt

 

12.09.2007 um 13:03 Uhr

Wer Schmetterlinge lachen hört...

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: Songtext

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, daß er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt
und den Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich, ungestört
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört
von Furcht die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novalis

29.08.2007 um 18:50 Uhr

Ballade

von: chaotika   Kategorie: Poesie

 

 

Zu Dionys dem Tyrannen schlich,

Damon den Dolch im Gewande,

ihn schlugen die Häscher im Bande.

"Was willst du mit dem Dolche, sprich!"

"Die Stadt vom Tyrannen befreien!"

"Das sollst du am Kreuze bereuen!"

"Ich bin", spricht jener "zu sterben bereit

Und bitte nicht um mein Leben.

Doch willst du Gnade mir geben,

Ich flehe dich um drei Tage Zeit,

Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;

Ich lasse den Freund dir als Bürgen,

Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen."

F. von Schiller "Die Bürgschaft"

 

Ich weiß, die ist noch länger, aber ich finde die so toll und die ganze würde hier den Rahmen sprengen!

29.08.2007 um 17:48 Uhr

Mondnacht

von: chaotika   Kategorie: Poesie

 

Mondnacht

Es war als hätt der Himmel

die Erde still geküsst,

Dass sie in Mondes Schimmer

von ihm nur träumen müsst.

 

Die Luft ging durch die Felder,

Die Ähren wogten sacht,

Es rauschten leis' die Wälder,

So sternklar war die Nacht.

 

Und meine Seele spannte,

Weit ihre Flügel aus,

Flog durch die stillen Lande,

als flöge sie nach haus...

28.08.2007 um 20:47 Uhr

Nightwish

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: Musik

Habe heute den ersten Song von Nightwish in der neuen Bestzung gehört...

Hmumpf, naja ich finde den ja nicht so umwerfend! Gegen die neue Sängerin kann ich erstmal nix sagen, die Stimme finde ich nicht sooo schlimm, aber der Song ist irgendwo so meins, aber vielleicht wird es ja einfach wieder besser?! 

War leicht geschockt! Aber eins muss man dazu sagen, vom aussehen ähnelt sie finde ich Tarja schon ziemlich.... 

28.07.2007 um 23:53 Uhr

Schwimmen!

von: chaotika   Kategorie: Poesie

 See

Gegen den Strom des Lebens zu schwimmen ist sinnlos

Man wird nur schneller müde

Man sollte sich einfach vom Schicksal treiben lassen

Dann hat man auch Gelegenheit das Ufer zu beachten

Dann sieht man vielleicht auch die nächste Brücke kommen...

07.07.2007 um 23:25 Uhr

Träume

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: traum

 

 

 

Ich träume davon sicher zu sein,

dass mir einer sagt, er passt auf mich auf.

Ich träume davon klug zu sein,

zu wissen was ich will.

Ich träume davon stark zu sein,

zu tun was immer ich will.

Ich träume davon shön zu sein,

dass auch ich mich akzeptieren kann.

Ich träume davon geliebt zu sein,

Liebe zu empfangen.

Dann sind alle Träume erfüllt.

22.11.2006 um 20:49 Uhr

Es reizt...

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: Kempner, Gedicht

Stimmung: müde

Es reizt...

Düster liegt die Welt mir da,

Wie ein ödes Meer.

Und der Abgrund ist so nah,

Und er reizt mich sehr.

 

Drin vergessen und versenken,

Selbst das Schöne mit.

Nichts mehr fühlen, nichts mehr denken:

Erde, wir sind quitt!

 

Düster liegt die Welt mir da,

Wie ein ödes Meer.

Und der Abgrund ist so nah,

Und es reizt mich sehr.

 

(Friederike Kempner)

 

Das Gedicht habe ich gestern Abend in gesungener Form gehört. Die Musik gefiel mir nicht so, war mir zu modern, aber der Text hat irgendwas berührt... Ich finde den total toll!

08.10.2006 um 19:10 Uhr

Engel...

von: chaotika   Kategorie: Poesie   Stichwörter: Engel

 
 
 
Engel sind die innere Stimme. Sie machen,
dass Menschen vor Freude weinen.
 
 
 
 
 

02.10.2006 um 21:08 Uhr

Sternstunden des Lebens...

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Stimmung: müüüüde
Musik: Wise Guys - Ruf doch mal an

In
jedem
Leben gibt
es Sternstunden.
Seltene Momente
strahlender Freude,
strahlenden Glücks, strahlender Zuversicht, Sternstunden
werden uns geschenkt. Sie lassen uns atrahlen sichtbar
nach außen, unsichtbar nach innen. Wir können sie
sammeln. Die Strahlen solcher Stunden. In un-
serem Herzen. Für dunkle Stunden unseres
Lebens. Für Stunden ohne Mut, ohne
Hoffnung, ohne Glück. Für Stunden
der Trauer und der Einsamkeit. Die
Strahlen in unserem Herzen lassen uns
wieder hoffen.                 Sie lassen uns
hoffen auf                            neue Stun-
den des                                      Glücks,
                               auf                                                  Sternstunden des Lebens.
 
 
Heidi Rose
 
 
Danke all dene, die meinem Leben solche Sternstunden geschenkt haben. Ich denke die betroffenen wissen schon, wer gemeint ist, aber die wichtigsten sollten denke ich nochmal aufgeführt werden:
 
 
crystal
 
Die Gurki
 
Svööön
 
Rena (auch wenn sie hier nicht hingucken wird, so wie ich sie kenne)

Lorelai
 
Sylvie, die garantiert nie hier rankommen wird
 
 
Und bestimmt habe ich wieder die Hälfte vergessen!!!!

18.05.2006 um 20:18 Uhr

Engel...

von: chaotika   Kategorie: Poesie

Stimmung: engelig

"Menschen sind Engel mit nur einem Flügel, um fliegen zu können müssen sie sich umarmen..."


Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein

Es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.
Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein,
oft sind sie alt und hässlich und klein,
die Engel.

Sie haben kein Schwert, kein weißes Gewand,
die Engel.
Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand,
oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,
der Engel.

Dem Hungernden hat er das Brot gebracht,
der Engel.
Dem Kranken hat er das Bett gemacht,
und er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht,
der Engel.

Er steht im Weg und er sagt: Nein,
der Engel.
Groß wie ein Pfahl und hart wie ein Stein
es müssen nicht Männer mit Flügeln sein,
die Engel.

Rudolf Otto Wiemer


Nochmal Danke an meinen Engel, dass sie immer dann da ist, wenn ich sie brauche und mich schon so oft wieder gefangen hat...