Nightwulf

17.04.2018 um 07:30 Uhr

Spruch des Tages

von: Nightwulf   Kategorie: etwas philosophieren



Eine fremde Meinung sollten wir anhören und die eigene hinterfragen.



Daniel Mühlemann (*1959),
Naturfotograf, Aphoristiker und Übersetzer


16.04.2018 um 14:32 Uhr

... und manchmal...

von: Nightwulf   Kategorie: tief in mir


... könnt ich mich pausenlos selbst ohrfeigen... für meine Unbeherrschtheit... gleich so aggressiven Verhaltens... könnt mich jetzt wieder hinter Ausreden verstecken... Schuld sei die Umgebung, dies für mich nicht mehr tragbare Klima... blaablaaa... doch werde ich wenigstens langsam ehrlich mir selbst gegenüber... dies war eindeutig ein Fehlverhalten nur von mir selbst...

In Anmassung vorschreiben zu wollen, wie man es "richtig" machen soll, ging über meine Befugnis hinaus... und vorallem in solch einem Tonfall... mit soviel Aggressivität in Lautstärke und Stimme... völlig unangemessen... wenigstens hab ich wohl endlich eines gelernt... meine eigenen Fehler schnell erkennen zu können und mich in aller Form für mein unmögliches Verhalten zu entschuldigen... denn dies ging ja gar nicht... mit solch einer Bösartigkeit um mich zu schlagen...

Alter Schwede... ganz unschöne Dinge zeichnen sich in mir immer mehr ab... als würde ich mich wieder auf leisen Sohlen im Rückfall zu alten Schemen befinden... mir selbst scheint dies wenigstens noch aufzufallen... bemerke ich all diese schlechten Veränderungen an mir...

... "predigen" würde ich jetzt einem anderen... finde die Ursache für all das... denn nur an der Quelle kannst du versuchen, sie entweder versiegen zu lassen, oder sie in etwas Positives zu leiten...

Hmmm... die Ursache... hmmm... schwer ist es meist sie zu finden... viele kleine Faktoren können, unscheinbar im Einzelnen, sich dennoch zu dem Grossen zusammen finden... bin ich mal wieder überlastet von all dem was mich umgibt? Wirken sich Probleme anderer wieder mal zu sehr auf mich selbst aus? Ist es fehlende Stabilität, auf das es mal ein paar Monate ruhig wäre... sind es zu viele aufeinander treffende Veränderungen, welche bereits im Gange oder noch ausstehen?

Fragen über Fragen... und nicht mal den Ansatz wenigstens einer Antwort in Sicht... zu viel ging in letzter Zeit verloren... und ich bemerke an mir, dass ich mich immer stärker selbst verliere... in aufsteigender Bösartigkeit...

Zu anderen Zeiten lebte ich in ihr... völlig gewissenlos... ändert nun das eigene Wissen darüber, sich wieder in solch ein dunkles Dasein leise zu bewegen, irgendwas an der eigentlichen Tatsache? Ganz sicher nicht... die einzige Frage welche zu klären wäre... im Bewussten, will ich es abwenden oder eher wieder zulassen?

Tue ich das was und wie ich es gerade tue, weil es getan werden muss? Oder mehr zum Sebstschutz oder um andere vor mir zu schützen?



 Hypocritical, egotistical
Don't wanna be the parenthetical
Hypothetical, working onto something that I'm proud of
Out of the box an epoxy to the world and the vision we've lost
I'm an apostrophe, I'm just a symbol to reminds you that there's more to see
I'm just a product of the system, a catastrophe
And yet a masterpiece, and yet I'm half diseased
And when I am deceased
At least I go down to the grave and I happily
Leave the body of my soul to be a part of me
I do what it takes


Wenigstens hab ich noch immer ein Hauch von Gewissen... bringt es mich dazu mich auf gleich selbst schlecht zu fühlen... in so manchem Verhalten von mir selbst, auf das ich wenigstens gleich Worte der Entschuldigung versuche zu finden... um diese auch gleich mitzuteilen... birgt dies Hoffnung?

Veränderungen begegnen uns täglich... manche berühren uns wenig, manche etwas mehr... dies ist der Lauf der Dinge... mit manchen kann man besser umgehen, für andere bedarf es mehr Zeit...

Merkwürdiges malt geschlängelte Linien in den Sand der Zeit... will ich nur verleugnen, die Tatsache das ich nicht wirklich fähig dazu bin mich und mein Wesen von Grund auf zu ändern? Oder bin ich eigentlich nie wirklich Willens gewesen, mich selbst ändern zu wollen?

Bin ich dennoch um so einiges mehr wissend als zu jener "blutigen" Zeit... doch was bringt mir all dies Wissen? Doch nur eines... im jetzigen Zustand bin ich kein wohltuendes Umfeld... nicht für mich und schon gar nicht für andere... eher im Gegenteil... das sieht echt nicht rosig aus... neue Wege... was anderes versuchen... um dies mal wieder drohende sich nähernde Dunkle von einem Selbst abzuweisen... auch ohne das es dabei andere um mich verletzen kann.. doch was nur tun? Kann ich im Moment nicht mal mich selbst leiden...


11.04.2018 um 19:16 Uhr

... du bist Schuld... ;-)

von: Nightwulf   Kategorie: tief in mir


... irgendwie ist es gerade mal wieder ein sehr ausschweifendes Thema... in welchem Kontext speziell nun auch für so manchen anders empfunden...

"Nichts ist für die Ewigkeit"


Mit vielem in letzter Zeit beschäftigt... sei es mich direkt betreffend, mein Umfeld... im lesen hier oder da... mal wieder dieses eine Wort... "Ewigkeit"... der Formulierung "auf ewig"...

... der ewige Begleiter, die ewig andauernde Freundschaft... die auf "ewige" Tätigkeit, welcher man nachgehen möchte... den vielleicht zu schnell gesprochenen Worten... "dich auf ewig zu lieben"

Somit die mal wieder aufkommende Frage... Ist und verbleibt dies nicht immer nur als ein reines Wunschdenken? Wenn in einem Satz ein "ewig, Ewigkeit" verwendet wird?

Situationen verändern sich täglich, der Mensch ändert sich, Beziehungen aus welchen Gründen auch immer verändern sich. Bande zerreissen, auch wenn man sich glauben machen wollte, sie würden auf ewig halten...

Ist es dann nicht viel einfacher den eigenen Lebensweg zu beschreiten, mit dem Bewusstsein, nichts ist für die Ewigkeit? Könnte man so nicht viel leichter loslassen, dann wenn sich so manches Ende andeutet? Wäre dies nicht viel einfacher, leichter zu tragen?

Fragen über Fragen, na Danke auch... mijoni, hab ja noch nich genug an gequirltem im Kopp :P


11.04.2018 um 06:49 Uhr

Spruch des Tages

von: Nightwulf   Kategorie: etwas philosophieren


Konstruktiv sein bedeutet nicht, sich nur mit den Schwächen des Anderen
auseinander zu setzen – bei genauem Hinsehen findet man die grössten
Schwächen bei sich selbst.




Justus Vogt (*1958),
denkender Lebender und lebender Denker



10.04.2018 um 19:47 Uhr

...was soll das?


... "Projekt Grill"...

"... du man brachte heute in einem Meeting mal zur Sprache, dass die allgemeine Stimmung wohl recht düster gerade ist... so kam von uns der Vorschlag für nen weiteres Grill - Event. Ich hab dafür Budget bekommen... so dacht ich mir, lass uns doch das Projekt *Grill* angehen."

Alter Schwede... is jetzt nich dein Ernst? Anstatt das man endlich mal offen über all die Missstände miteinander spricht, wieder so ein "Heuchel - Event" "wir haben uns alle lieb?" Ist jetzt echt nicht dein Ernst?... na dann mach, doch ganz sicher ohne mich... ich bin es leid Teil dieser Heuchelei sein "zu dürfen"...

Junge... Junge... wo sind die Zeiten hin, in jenen man sich mal so richtig gegenseitig die Meinung geigte... man kotzt sich aus, verschafft somit vielleicht auch endlich mal so manch aufgewühlter Emotion endlich etwas Luft... beruhigt sich danach recht schnell wieder und versucht daraus gemeinsam ne akzeptable Lösung für alle zu finden... doch diese scheinheilig - Tuerei... geht mir nur noch aufn Sack... erinnert mich irgendwie an das alte Rom... "gib dem Pöbel Brot und Spiele... auf das sie uns Herren wieder mehr als ihre erleuchtende Rettung ansehen können..." und jedes zweite Herdentier wird dem erfreulich folgen... fressen und saufen auf Kosten des Unternehmens... um mal wieder über herrschende Missstände hinwegtäuschen zu können... wie grosszügig... pffff...

Na dann macht... doch ohne mich... is nich mein Ding...