Zauberhafter Tag
Stimmung: Voller Dankbarkeit
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(c) berwis/pixelio
Nach einem eher anstrengenden, lästigen Pflichtwochenende war der gestrige Tag einfach rundum gelungen. Am Nachmittag unsere erste Konzeptbesprechung: Zwei Stunden konzentrierte, produktive Arbeit. Ein Kreis aus kompetenten und engagierten Menschen, die innerhalb kürzester Zeit eine Fülle fruchtbarer Ideen hervorbringen. Wie konnte man das Potential dieses Teams nur so lange Zeit brachliegen lassen? Was für eine Verschwendung! Nach der Sitzung spüre ich zwar die Anstrengung konzentrierter, geistiger Arbeit, doch ich fühle mich auch beflügelt und reich beschenkt von all den wunderbaren Aussichten, die wir heraufbeschworen haben. Eine Boyesen-Massage glättet meine Gedanken und lässt meinen Körper herrlich weich und schwer werden. Tief entspannt und innerlich wie auf Wolken entschwebe ich in den Feierabend, den ich seit langer Zeit mal wieder mit meiner lieben C. verbringe. Ein wunderbarer, wohlig vertrauter Freundinnenabend. Sie fragt mich, ob ich Patin ihres ungeborenen Sohnes werden möchte. Was für ein Geschenk! Ich freue mich sehr über diese Bitte. Allerdings gibt es da ein kleines Problem: Ich bin schon seit vielen Jahren aus der Kirche ausgetreten. Von daher komme ich als Taufpatin nicht in Frage. Gerne übernehme ich jedoch eine symbolische, nicht-christlichen Patenschaft. Vielleicht finden wir ja ein geeignetes Ritual, das diese Bindung besiegelt.
