Auf einmal Tränen
Stimmung: Traurig
Musik: Queen - Innuendo
(c) Bodo Schmitt/pixelio
Und auf einmal, nach einem sehr schönen, geruhsamen und höchst befriedigenden Wochenende, packt mich die Sehnsucht mit solcher Macht, dass ich weinen muss. Bis letzte Woche bin ich völlig selbstverständlich davon ausgegangen, dass ich Silvester mit meinem Liebsten hier in München verbringen und mit ihm gemeinsam die neuen beruflichen Aufgaben feiern werde, die auf mich warten. Doch schon zu Beginn meines Besuches bei ihm hat er mir schonend beigebracht, dass seine Pflichten das diesmal leider nicht erlauben. So werde ich nun also zum ersten Mal in meinem Leben Silvester ganz alleine verbringen. Mein Schatz und ich werden sicher miteinander telefonieren, aber das ersetzt mir nicht seine Nähe, die Wärme seines Körpers, die Zärtlichkeit seiner Blicke und die Vertrautheit unseres Miteinanders. Ich bin es so leid, dass Hunderte von Kilometern uns trennen. Ich will endlich meinen Alltag mit ihm teilen, will mit ihm leben und mit ihm zusammen sein. Ich wünschte so sehr, es gäbe eine klare Perspektive, ein Datum, an dem ich mich festhalten und auf das ich mich freuen könnte. Aber nach wie vor ist der Zeitpunkt ungewiss - und es liegt nicht in meiner Macht, das zu ändern. Ach, wenn er doch nur hier wäre!
