Sternentanz

31.01.2010 um 16:44 Uhr

Geburtstagsvergnügungen

von: Nimien   Kategorie: Herzensbegegnungen

Stimmung: Glücklich, dankbar und wehmütig
Musik: Tarkan - Salina Salina Sinsice

 (c) Karin Jung/pixelio

Die Wärme langjähriger Freundschaften • Ein Wiedersehen mit einem sehr lieben Menschen • Die Wandlung festgefügter Einstellungen • Burger und Country Potatoes im 'Bohne & Malz' • Sonnenschein und Schnee • Das Museum Brandhorst • Omelett Gaeta und Aloha Mango-Lime • Schwabing • Durch die Fünf Höfe schlendern • Bei Eis und Schnee in Gartenbüchern schmökern • Vom Fensterbrett bei Hugendubel auf das Gewirr der Menschen auf dem Marienplatz hinunterschauen • Dabei an meinen Liebsten denken • Gebrannte Kürbiskerne • Ein Telefonat mit meinem Schatz • E-Mails, Karten und Anrufe • Ayurvedisch kochen • Ingwerwasser, Chai-Tee und süßes Lassi • Gurken-Tomaten-Rajita • Orangen-Brokkoli, Bananencurry und Basmati-Reis • Feigen-Dessert • Der rote Phönix • Blonde Haare und blaue Augen - was für ein süßer Fratz! • Gemütliches Beisammensein im Kreise lieber Menschen • Über antifeministische Literatur diskutieren • Ein vertrautes, liebevolles und klärendes Gespräch • Hirse mit Nüssen und Pflaumenkompott im Café Rothmund • Das Wiedererstarken einer lieben Freundin miterleben dürfen • In Wortwolken tanzen • Sonne im ersten Haus, Mond im Löwen im siebten Haus und ein Steinbock-Aszendent im Solarhoroskop

27.01.2010 um 01:01 Uhr

Nächtliche Liebesflüstereien

von: Nimien   Kategorie: Liebeszauber

Stimmung: Verliebt
Musik: Alexandra - Der Traum vom Fliegen

 (c) Ray59/pixelio

Und dann, plötzlich und unerwartet, taucht mein Liebster aus seinem Schweigen auf und hüllt mich in einen flirrenden Mantel aus Liebkosungen, zeichnet geflüsterte Bilder auf meine Haut und erinnert mich wieder daran, dass er, nur er allein, die Quelle meiner Inspiration ist. Ohne ihn hätte ich diese Geschichte nie geschrieben. Ohne ihn hätte ich nie den Mut gehabt, meiner Sehnsucht auf diese Weise Ausdruck zu verleihen. Und ohne ihn wären meine erotischen Phantasien wesentlich ärmer. Auch wenn er selbst nicht gerne liest und dem Schreiben wenig abgewinnen kann, begleitet er mich doch mit zärtlicher, liebevoller Aufmerksamkeit auf meiner Reise durch Wortwälder, Vokabelberge und Silbentäler. Danke, du!

25.01.2010 um 20:56 Uhr

Schreiben als Kommunikationsersatz

von: Nimien   Kategorie: Wortwebereien

Stimmung: Übernächtigt
Musik: Leonard Cohen - Hallelujah

 (c) wrw/pixelio

Im Grunde trifft es sich ganz gut, dass ich so in meinen Wortwolken versunken bin. Mein Liebster hat nämlich gerade überhaupt keine Zeit für mich. Er ist gänzlich abgetaucht, hat nur noch Augen und Ohren für seine Verpflichtungen und ist so wortkarg wie schon lange nicht mehr. Das erste, was ich höre, wenn ich ihn anrufe (oder er anruft), ist der Satz "Ich hab nicht viel Zeit", und wenn ich versuche, ihm freundlich zu entlocken, was er eigentlich den lieben langen Tag so macht, dann weicht er mir so kunstvoll aus, dass es eine helle Freude ist. Mein Schatz ist in der Lage, eine Frage derart einsilbig und unbestimmt zu beantworten, dass unsere Wortwechsel nicht einmal mehr den Begriff 'Gespräch' verdienen. Es handelt sich dann nur noch um Rudimente eines Gespräches.

Ich meine das gar nicht böse. Ich kenne ihn mittlerweile gut genug, um diese Reaktion einordnen zu können, und nehme sie nicht persönlich. Aber nichtsdestotrotz sind solche Phasen oft bittere Durststrecken für mich, lange, unerquickliche Fastenzeiten, die meiner wortverliebten Seele allerhand abverlangen. Nicht so in diesen Tagen. Wenn mein Schatz mich mal wieder mit einem lakonischen Brummeln abspeist, setze ich mich einfach hin und schreibe einen geschliffenen Dialog. Gerade unterhalten sich meine Protagonisten beispielsweise über ein Buch, das ich kürzlich gelesen habe, und tauschen ihre Ansichten darüber aus. Meinem Liebsten bräuchte ich mit so etwas gar nicht erst zu kommen. Aber das Schreiben bietet mir die ideale Ersatzbefriedigung, um ein mangelndes Gegenüber zu kompensieren. *g*

22.01.2010 um 20:18 Uhr

Bloßfüßig

von: Nimien   Kategorie: Wortwebereien

Stimmung: Verliebt
Musik: Tarkan - Ikimizin Yerine

 (c) GRASHOFdesign/pixelio

Manchmal tut sich das Österreichische mit bezaubernden Worten hervor. Ich jedenfalls bin hin und weg vom österreichischen 'bloßfüßig', dem das deutsche 'barfuß' einfach nicht das Wasser reichen kann.

22.01.2010 um 19:33 Uhr

Schwulst

von: Nimien   Kategorie: Familiengeschichten

Stimmung: Noch immer vergnügt
Musik: Barbra Streisand - The Way He Makes Me Feel


(c) S. Hofschlaeger/pixelio

"Was schreibst du da eigentlich die ganze Zeit? Ein psychologisches Fachbuch?" - "Nein." - "Aha. Also Schwulst. Wohl wieder so 'ne Räuberposse."

Man muss dazu wissen, dass ich in jungen Jahren, so mit Anfang Zwanzig, mal den Rohentwurf einer herzerwärmenden Geschichte über ein junges Mädchen und einen Räuberhauptmann verfasst habe. Die Handlung spielte irgendwann im 17. Jahrhundert in den französischen Wäldern und dürfte, wie ich gestern gelernt habe, wohl dem Genre der Nackenbeißer zuzuordnen sein. Von diesen wiederum hat meine Schwester in jungen Jahren eine Menge konsumiert, so dass sie weiß, wovon sie redet.

Der oben erwähnte Dialog war Auftakt für einen heiteren Abend, in dessen Verlauf ich mehrfach Tränen lachte. Es gibt niemanden, der mich so zum Kichern bringen kann wie mein Schwesterlein.

20.01.2010 um 08:09 Uhr

Herzlichen Glückwunsch!

von: Nimien   Kategorie: Herzensbegegnungen

Stimmung: Ausgeschlafen
Musik: Mari Boine - Balu BaDJel Go Vuoittán


(c) gänseblümchen/pixelio

Anregende Gesprächspartnerin
Reich an Humor
Therapeutisch bewandert
Eine herzliche, heitere Person
Mütterlich, ohne gluckig zu sein
Immer gern in der Natur
Sie kennt viele Kräuter
Interessierte Leseratte
Als Freundin unersetzbar

16.01.2010 um 23:46 Uhr

Eine Sonate für zwei Liebende

von: Nimien   Kategorie: Wortwebereien

Stimmung: Inspiriert
Musik: Loreena McKennit - Lullaby

Jahrelang habe ich darüber nachgedacht, ein populärwissenschaftliches Fachbuch zu schreiben, einen praktischen Ratgeber oder einen Leitfaden zur Selbsterfahrung, bezogen auf das Fachgebiet, in dem ich seit vielen Jahren tätig bin. Und nun, da die Muse mich so plötzlich und unerwartet geküsst hat, wird es plötzlich ein Roman oder vielleicht eher eine Novelle, in jedem Fall eine rauschende, erotische Liebesgeschichte. Es ist kein Text, den ich je veröffentlichen könnte. Dazu ist er viel zu persönlich, viel zu privat, viel zu stark inspiriert von den Erlebnissen mit meinem Liebsten und streckenweise wohl auch zu explizit. Nichtsdestotrotz ist es eine helle Freude, diese Geschichte zu schreiben. Während ich mich am roten Faden entlanghangele, webe ich einen dichten Teppich aus Worten, lasse ungeahnte Muster entstehen und staune mitunter selbst über die Szenen, die sich dabei entfalten. Über hundert Seiten und mehr als 60.000 Wörter umfasst meine Erzählung schon und ich bin bei weitem noch nicht am Ende. Seit Wochen schreibe ich. Wenn ich aus der Arbeit komme, setze ich mich an den Computer und beginne zu tippen und ich höre nicht wieder damit auf, bis ich spätnachts todmüde und glücklich ins Bett falle. Es ist, als wäre ich verliebt - genauso sprühend und sprudelnd und manisch wie in der Zeit der ersten Liebe. Hach, schön!

They say if you love someone
Then set them free
If they come back again
Then in the end
It was meant to be.

~ Some Good Things Never Last

Wortwolke by www.wordle.net

12.01.2010 um 01:40 Uhr

Versunken

von: Nimien   Kategorie: Wortwebereien

Stimmung: Wie der Titel schon sagt...
Musik: Jamie Cullum - All At Sea

 (c) Wikipedia

Schreibend entfliehe ich der Welt. Versunken und träumend tauche ich in der Anderwelt wieder auf. Wann hatten mich Erato und Kalliope das letzte Mal derart am Wickel? Schlaf und Essen werden zweitrangig, meinem Beruf gehe ich nur nebenbei nach. Ich schwelge in Worten, Bildern, Gefühlen. Irgendwann treibt die Erschöpfung mich ins Bett. Dann reiße ich mich schweren Herzens los von den Gestaden meiner inneren Wirklichkeit, doch nur, um im Traum die Geschichte weiterzuspinnen...

10.01.2010 um 15:38 Uhr

Noch mal die Meadowlark

von: Nimien   Kategorie: Gehört, gesehen, gelesen

Stimmung: Sprühend, sprudelnd und glücklich
Musik: Versteht sich von selbst

 (c) Franz Haindl/pixelio

Vor einigen Tagen habe ich euch hier von der "Meadowlark" vorgeschwärmt und insbesondere von der Interpretation meiner Schwester, die ja leider bei YouTube nicht verfügbar ist. Nun, mittlerweile habe ich mich mal schlau gemacht und herausgefunden, dass es eine Möglichkeit gibt, Musikdateien im Internet hochzuladen. Das brachte mich auf die Idee, euch eine Aufnahme von ihr zu verlinken, die sie mir zu Weihnachten geschenkt hat. Sie ist technisch zwar alles andere als berauschend, da es sich um eine Gesangsprobe während ihrer Ausbildung handelte, bei der das Mikrofon eher ungünstig platziert war. Das Klavier scheppert und rappelt und der Pianist zeigt auch nicht gerade viel Einfühlungsvermögen. Aber ich denke dennoch, dass man einen Eindruck bekommt von ihrer Stimme und ihrer wundervollen Interpretation dieses Liedes. Mein Schwesterchen selbst war eher zögerlich damit, sie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, da sie ganz und gar nicht zufrieden damit ist. Aber da es anonym geschieht, erklärte sie sich schließlich doch damit einverstanden.

Sternentanz Music proudly presents: "Meadowlark" 

09.01.2010 um 15:25 Uhr

Schreiben

von: Nimien   Kategorie: Wortwebereien

Stimmung: Zärtlich
Musik: Leonard Cohen - A Thousand Kisses Deep

 (c) Moreinput/pixelio

Schreiben ist, als würde man eine Geschichte lesen, während sie entsteht. 

08.01.2010 um 18:34 Uhr

Wortverliebt

von: Nimien   Kategorie: Wortwebereien

Stimmung: Verwunschen
Musik: Vivaldi - Violinkonzert in f-Moll, op. 8/4, "Die vier Jahreszeiten: Winter" - 2. Largo

Es gibt Geschichten, die sind so schön, dass sie dir den Atem rauben. Worte, die sich in flüssige Glut verwandeln. Bilder, die ein Feuerwerk an Gefühlen entzünden. Formulierungen, bei denen du weiche Knie bekommst. Ich liebe solche Geschichten. Kein Film und kein Foto erreicht je die magische Wirkung geschriebener Worte.

07.01.2010 um 02:09 Uhr

Das Eichhörnchen im Kobel

von: Nimien   Kategorie: Gehört, gesehen, gelesen

Stimmung: Sprühend - und immer noch nicht im Bett
Musik: Abba - Dancing Queen

 (c) Marion/pixelio

Wollt ihr mal wieder eine ganz wunderbare Geschichte lesen? Merlix macht's möglich.

05.01.2010 um 17:07 Uhr

James Camerons Avatar

von: Nimien   Kategorie: Gehört, gesehen, gelesen

Stimmung: Glücklich, erfüllt, inspiriert und sprühend
Musik: Johannes Brahms - Violinkonzert in D-Dur, op. 77 - 1. Satz: Allegro non troppo

Schon in den Adventswochen lag mein Liebster mir in den Ohren damit, dass er unbedingt in den neuen Film von James Cameron gehen wollte. Einmal im Leben wolle er einen 3D-Film im Kino sehen. Nun muss man wissen, dass ich normalerweise mit Alien- und Actonfilmen nicht viel anfangen kann (obwohl mir 'Terminator 2' überraschend gut gefallen hat). Und nach den Trailern, die ich gesehen hatte, in denen blaue Aliens durch einen knallbunten Urwald krochen, schien dies nicht die Art von Film zu sein, die mir Vergnügen bereiten konnte. "Ich mag lieber Filme, die eine gute Geschichte erzählen", maulte ich. Doch mein Schatz gab keine Ruhe und schließlich ließ ich mich breitschlagen, zwei Karten für die Nachmittagvorstellung zu reservieren.

Wir saßen also im Kino, hatten lächerliche Brillen auf und ich machte mich auf das Allerschlimmste gefasst. So völlig ohne positive Erwartungen an einen Film bin ich bislang nur bei 'Transformers' ins Kino gegangen (ebenfalls eine Liebesgabe an meinen Herzallerliebsten) und damals entsprach das dann auch ungefähr dem, was über die Leinwand flimmerte. Doch was mich diesmal erwartete, nahm mich zu meinem Erstaunen völlig gefangen. Sicher, die Geschichte ist banal und schon hundertmal da gewesen. Eine Art 'Der mit dem Wolf tanzt' meets 'Star Wars' im Regenwald. Aber ich habe nun einmal ein Faible für ökofeministische Botschaften und matriarchale Gottheiten, selbst dann, wenn sie im Science-Fiction-Gewand daher kommen. Ein Rausch an Lichtern, Farben und Formen, gepaart mit einem eindringlichen Soundtrack, zog mich in seinen Bann. Vielleicht liegt es daran, dass ich persönlich nie Erfahrungen mit Drogen gemacht habe und von daher noch Nachholbedarf hatte. Jedenfalls ging ich in der simpel gestrickten Story vollkommen auf, lachte und weinte, während mein Liebster, ohne den ich diesen Film wohl niemals gesehen hätte, etwas konsterniert daneben saß. Er fand das cineastische Drama nämlich nur mittelmäßig. Vermutlich ging es ihm wie jenem jungen Jedi von den Fünf Filmfreunden , der in seiner Filmkritik schrieb:

"Der Film wurde nicht als Action-Spektakel des T2-Machers beworben, sondern als 'Vom Regisseur von Titanic'. Und Cameron, der aber sowas von im Einklang mit seiner femininen Seite ist, wird nicht müde, in Interviews zu betonen, er habe ein Chick-Flick gedreht. Ein gefühlvolles Werk. Einen 300 Millionen Dollar Frauenfilm. Mit wichtiger ökologischer und spiritueller Botschaft. Wenn jetzt noch Celine Dion singt, wäre das wirklich ein Grund sich zu erschießen."

Celine Dion singt nicht. Leona Lewis tut es. Ein selten banales Liedchen. Ansonsten aber war der Film erste Sahne. Nicht so ein anrührendes Kunstwerk wie "Billy Eliot", nicht so wortgewaltig wie "Cyrano von Bergerac" und nicht so herzzerreißend wie "Das Leben ist schön", aber doch ein 160-minütiges Kinoerlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde. Und das Beste ist, das der Film auf Jahre hinaus Stoff für unzählige Lacher liefern wird. Kostprobe gefällig? James Cameron's Avatar meets Disney's Pocahontas und 18 Dinge, die ich durch Avatar gelernt habe .

03.01.2010 um 11:26 Uhr

Tage des Glücks

von: Nimien   Kategorie: Liebeszauber

Stimmung: Glückselig
Musik: Stefan Nilsson - Daniel und Lena

 (c) Martina Goslar/pixelio

Zwischen Weihnachten und Neujahr war der Mann meines Herzens bei mir und wir versanken im Liebesglück. Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, was wir in diesen Tagen miteinander geteilt haben. Ich weiß nur, dass ich ihn über alles liebe und noch nie zuvor so glücklich war. Seine Zärtlichkeit, seine Klarheit und sein liebevolles Verständnis für meine Marotten sind ein unglaubliches Geschenk für mich. Vier Jahre währt unsere Liebe nun schon und noch immer gibt es Neues zu entdecken. Nach wie vor erweitern wir unseren Horizont, entdecken neue Gestade und bislang unbekannte Ausdrucksformen unserer Hingabe füreinander, tauchen tiefer ein in die Erfahrung von Lust und Leidenschaft und besiegeln unsere Verbundenheit im Alltag mit liebevollen Neckereien und heiterem Lachen. Was war das nur für ein gesegneter Tag, der mir diesen wunderbaren Mann in mein Leben gezaubert hat!

03.01.2010 um 11:03 Uhr

Licht und Schatten bei YouTube

von: Nimien   Kategorie: Gehört, gesehen, gelesen

Stimmung: Glücklich, überschäumend glücklich
Musik: Meine Schwester - Meadowlark


(c) Daniel Petersson/wikipedia

Heute Morgen hat mir mein Schwesterchen etwas wirklich Grauenhaftes geschickt: den Link zu einem YouTube-Clip , der mir das Blut in den Adern gefrieren lässt. Gibt es nicht schon genug Leid und Not auf der Welt? Musste da auch noch irgend so ein Schlagerfuzzi kommen und mein geliebtes Aschenbrödel vergewaltigen? Kann man sowas nicht einfach verbieten? Edit: Das Beste ist, dass der Text nichts, aber auch gar nichts mit dem eigentlichen Märchen zu tun hat. Besungen wird hier - man glaubt es kaum - Dornröschen!

Um euch jetzt aber nicht mit diesen fürchterlichen Klängen ins neue Jahr zu entlassen, möchte ich euch noch etwas wirklich Zauberhaftes mit auf den Weg geben. Eines der schönsten, bewegendsten und anrührendsten Lieder, die das Musicaltheater je hervorgebracht hat, ist "Meadowlark" aus dem Musical "The Baker's Wife" von Stephen Schwartz und Joseph Stein. In dem Lied reflektiert die Frau des Bäckers ihre Begegnung mit einem "beautiful young man", der ihr seine Liebe erklärt hat und sie aus der Eintönigkeit ihrer Ehe befreien möchte, anhand der Legende einer Wiesenlerche, die aus falsch verstandener Treue zu einem alten König das Angebot des Sonnengottes ablehnt, ihn zu begleiten, und daraufhin den Tod findet. Leider gibt es bei YouTube keine Aufnahme meiner Schwester. Ich bedauere das sehr, denn sie singt dieses Lied wie keine andere. Als ich es das erste Mal hörte, standen mir Tränen in den Augen, und bis heute halte ich ihre Interpretation für unübertroffen. Immerhin habe ich einen brauchbaren Ersatz gefunden: Alice Ripley singt die "Meadowlark" live in einer Aufführung von "The Baker's Wife". (Das eigentliche Lied beginnt ab 1:25.) Edit: Und für alle, die den Text mittlerweile kennen und sich von erhöhtem Tempo nicht ins Bockshorn jagen lassen, gibt es hier noch eine grandiose Version von Betty Buckley .

Ein glückliches neues Jahr euch allen!