Dunkle Zeit
Stimmung: Behäbig und träge
Musik: Pat Benatar - We Belong
Obwohl der Winter nach wie vor auf sich warten lässt und die Luft tagsüber immer noch erstaunlich mild ist, spüre ich doch ganz deutlich die Wintersonnwende herannahen. Es ist stockdunkel, wenn ich morgens aufstehe, und wenn ich abends nach Hause komme, ist die Sonne längst untergegangen. Die einzige Zeit des Tages, die ich bei natürlicher Helligkeit draußen verbringe, ist der Weg von und zur U-Bahn am Morgen. Ansonsten begleiten mich Dunkelheit und künstliches Licht. Ich spüre das Nahen der Mittwinternacht an der Müdigkeit, die mich dieser Tage umfängt, der Behäbigkeit meiner Glieder, wenn ich morgens aus dem Bett krieche, und der Trägheit meines Geistes bei allen abendlichen Aktivitäten. Es gibt gar keinen Zweifel: Die Traumzeit ruft! Leider kann ich ihrem verlockenden, schmeichelnden Ruf noch nicht nachgeben, denn die nächste Woche hält noch allerlei Termine für mich bereit. Erst nach Weihnachten besteht für mich Aussicht auf eine Zeit der Muße und der Ruhe - und der sinnlichen Vergnügungen in den Armen meines Liebsten. Von daher freue ich mich schon sehr auf den diesjährigen Rauhnachtzauber.

"Die Traumzeit ruft", das hört sich schön an und so verlockend.