Sternentanz

15.03.2009 um 13:35 Uhr

Zwanzig Fragen

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Frühlingputzig
Musik: Mary Black - Fields of Gold

 (c) Lars Wichert/pixelio.de

Heute mache ich mal eine Anleihe bei Galahad :

1. Würden Sie sich selbst heiraten?

Einerseits ja: Das Zusammenleben mit mir wäre außerordentlich praktisch. Wir wären mit dem Hausputz und der Gartenarbeit in der Hälfte der Zeit fertig, könnten uns gegenseitig unsere Texte vorlesen, würden uns für dieselben Themen interessieren und hätten genau dieselben Vorstellung von Ordnung und denselben Geschmack. Andererseits wäre das auf Dauer wahrscheinlich schrecklich langweilig. Und ob ich wirklich in der Lage wäre, auf meine eigenen Macken angemessen zu reagieren, ist fraglich.

2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?

Mir gefällt das Wort "schonungslos" an dieser Stelle nicht. Im Prinzip halte ich Aufrichtigkeit für eine unabdingbare Voraussetzung jeder Beziehung. Das muss aber nicht bedeuten, dass Wahrheiten knallhart und ohne jede Rücksicht ausgesprochen werden. Aufrichtigkeit in Kombination mit Achtung und Feingefühl ist wohl die ideale Kombination. Und das beinhaltet durchaus, manche Dinge, unausgesprochen zu lassen. Trotzdem glaube ich an den Satz: Die Wahrheit ist jedem zumutbar.

3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust Ihrer Schönheit?

Was heißt hier Ersatz? Meinen wachen Verstand, mein warmes Herz, meine Lebensfreude und meine Lebendigkeit werde ich mir hoffentlich bis ins hohe Alter bewahren. Und all das macht schließlich auch heute schon einen großen Teil meiner Schönheit aus.

4. Was tun Sie als erste in einer fremden Stadt?

Ich kaufe mir einen Stadtplan, eine Übersicht übers öffentliche Verkehrsnetz und eine Drei-Tages-Netzkarte.

5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen - oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?

Falls die Frage das Mauer-Szenario heraufbeschwört, fällt es mir wahnsinnig schwer, sie zu beantworten. Ich hänge sehr an meiner Heimat und fühle mich pudelwohl. Aber das wäre vermutlich anders, wenn Deutschland eine Diktatur wäre und jemand vorhätte, mich hier einzumauern. Meine Freiheit ist mir sehr wichtig. Aber ob ich bereit wäre, alles andere - meine Arbeit, meine Wohnung, meine Familie und meine Freunde - aufzugeben, nur um in Freiheit zu leben? Letztlich hinge es wohl davon ab, wo mein Liebster sich zu diesem Zeitpunkt gerade befindet. Wenn ich befürchten müsste, ihn nie wiederzusehen, würde ich sicher zu ihm fliehen. Bin ich froh, dass ich das nicht entscheiden muss!

6. Was denken Sie: Haben Sie den schönsten Tag Ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?

Es gibt viel zu viele "schönste Tage des Lebens", als dass ich diese Frage zufriedenstellend beantworten könnte. Ich habe schon viele davon erlebt und hoffe, dass mindestens noch ebenso viele auf mich warten.

7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.

Ehrlich? Ich hätte lieber die Million. Dann kann ich in aller Ruhe entscheiden, was ich damit anfange.

8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen am liebsten?

Der Sonntag. Da sind meist alle Pflichten des Alltags schon erledigt, die Geschäfte sind zu und ich kann tun und lassen, was ich will.

9. Was finden Sie an sich banal?

Meine Haarfarbe. (Trotzdem färbe ich nicht. Es muss ja nicht alles an mir außergewöhnlich sein.)

10. Wonach riecht Ihre Kindheit?

Puh, schwierige Frage. Der Geruchssinn war noch nie sonderlich prägend für meine Wahrnehmungen und Erinnerungen. Mir fällt gerade überhaupt nichts ein (außer dass ich diese Frage mal zum Anlass für eine Schreibübung nehmen könnte).

11. Welches Lied würden Sie Ihrem liebsten Menschen vorsingen?

"Sommermorgen" von Reinhard Mey

12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?

Zum Schreiben, für die Gartenarbeit und für die Menschen, die ich liebe.

13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?

Ja, z.B. bei Filmen oder beim Lesen. Aber doch wesentlich seltener als in Gesellschaft.

14. Haben Sie in Ihrem Leben genug Liebe bekommen?

Bisher ganz sicher, ja. Was aber nicht heißt, dass ich nun genug davon habe.

15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?

Auf Kinderfotografien sehe ich ein sehr lebhaftes, blond gelocktes kleines Mädchen, im Teenageralter eher ein schüchternes Mauerblümchen mit unmöglichem Kleidungsstil.

16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?

Grundsätzlich bin ich geneigt zu sagen: Ja. Andererseits habe ich es mittlerweile so satt, Beziehung auf Distanz zu leben, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich mich auf so ein Modell (das ja noch wesentlich extremer wäre als das derzeit von uns gelebte) wirklich einlassen würde.

17. Ist Erfolg eine Illusion?

Nein. Ich verstehe die Aussage nicht.

18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?

Meine Gedanken ... mit euch.

19. Was wünschen Sie sich für Ihr Leben?

Das es so erfüllt und glücklich bleibt, wie es gerade ist.

20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?

Das kommt völlig darauf an, worum es sich handelt. Ob mich etwas reizt oder nicht, hängt weniger davon ab, ob ich es schon mal gemacht habe, sondern was ich mir davon verspreche. Generell bin ich wohl eher ein Gewohnheitstier und bevorzuge Dinge, von denen ich weiß, dass sie gut sind. Aber es gibt auch Bereiche meines Lebens, in denen ich gelegentlich Lust auf Neues verspüre.

10.01.2009 um 22:59 Uhr

Hab ich's nicht gesagt?

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Warm, wohlig und zufrieden
Musik: Sarah McLachlan - Push

Your Word is "Think"
You see life as an amazing mix of possibilities, ideas, and fascinations. And sometimes you feel like you don't have enough time to take it all in.
You love learning. Whether you're in school or not, you're probably immersed in several subjects right now. When you're not learning, you're busy reflecting. You think a lot about the people you know and the things you've experienced.

06.01.2009 um 10:21 Uhr

Was macht mein Leben lebenswert?

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Zärtlich
Musik: Robbie Williams - Feel


(c) H-J Spengemann/pixelio.de

Achtsamkeit, Arbeit, die mich erfüllt
Bücher, Behaglichkeit
Chai-Tee, Chiemsee
Der Mann, den ich liebe
Einfachkeit, Erfahrungen sammeln
Frauenbewegung, Freunde, Familie
Garten(arbeit), Gespräche, Geborgenheit
Heiterkeit, Hingabe, Heimkommen
Intimität, innere Ruhe, Ikea
Jubel, Jahreszeiten, Jahreskreisfeste
Kinder, Kreativität, Klugheit
Liebe, Lachen, Lebenslust
Mußestunden, Musik, München
Natur, Nähe, Nichtstun
Ordnung, Offenheit, Orakel
Papier, Psychologie, Pausen
Quellen der Inspiration
Rosen, Rückenkrabbeln, Rituale
Schreiben, Sonnenschein, Seelenräume
Tagebuch, Tage ohne Termine
Umsorgt werden, Urlaub
Vielfältigkeit, Vertrauen
Warmherzigkeit, Würde
X-Chromosomen
Yin und Yang
Zukunft, Zärtlichkeit, Zuhause

13.12.2008 um 15:08 Uhr

Countdown

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Gedankenverloren
Musik: Sarah McLachlan - Push

 (c) Sandra Melicchio/pixelio.de

Gesehen bei Stina , wobei ich das "ohne die du nicht leben könntest" gerne auf ein "auf die du nicht verzichten möchtest" reduziert sehen würde.

10 Dinge, auf die du dich immer wieder aufs Neue freust:

  • Nach Hause kommen
  • Das Wiedersehen mit meinem Liebsten
  • Begegnungen mit geliebten Menschen
  • Freie Tage ohne Termine und Verpflichtungen
  • Neu gekaufte Bücher lesen
  • Ein neues Tagebuch beginnen
  • Der erste Urlaubstag
  • Besuche bei Ikea
  • Meine Schwester singen hören
  • Frühlingsbeginn

9 Dinge, ohne die du nicht leben könntest:

  • Stift und Papier
  • Bücher
  • Blumen, Bäume, Wiesen, Bäche und Seen
  • Geliebte Menschen
  • Öffentliche Verkehrsmittel
  • Computer mit Internetanschluss
  • Musik
  • Körperliche Nähe und Zärtlichkeit
  • Sonnenschein

8 Dinge, die dich ärgern:

  • Bevormundung
  • Psychologisches oder esoterisches Schubladendenken
  • Wenn ich es nicht schaffe, klare Grenzen zu setzen oder mich zu behaupten
  • Festgefahrene Geschlechtsrollenklischees
  • Wenn mir jemand in der U-Bahn einen Sitzplatz wegschnappt
  • Die Abhängigkeit meines fachlichen Handelns von wirtschaftlichen Erwägungen
  • Vor dem Fernseher oder dem Computer verplemperte Zeit
  • Der Inhalt von Frauenzeitschriften (die "Emma" ausgenommen)

7 Serien/Filme, die du immer wieder sehen könntest:

  • Billy Eliot - I Will Dance
  • Drei Haselnüsse für Aschenbrödel
  • Robin of Sherwood
  • Cyrano von Bergerac
  • Ganz oder gar nicht
  • Die "Herr der Ringe"-Trilogie
  • Star Trek - The Next Generation

6 Dinge, die du (fast) jeden Tag tust:

  • Im Internet surfen
  • Zähne putzen
  • Frühstücken
  • Lesen und Schreiben
  • An meinen Liebsten denken
  • Meine Körpertemperatur messen

5 Lebensmittel, ohne die du nicht leben könntest:

  • Joghurt
  • Bananen
  • Schokoladenkekse
  • Pasta
  • Brot

4 Dinge, die du täglich anfasst:

  • Computermaus
  • Türklinken
  • Zahnbürste
  • Kugelschreiber/Füller/Bleistift

3 Dinge, die deine Laune fast immer verbessern:

  • Tolle Bücher
  • Die Begegnung mit geliebten Menschen
  • Meine frisch geputzte Wohnung

2 deiner momentanen Lieblingslieder:

  • "Falling Slowly" (Glen Hansard & Marketa Irglova)
  • "Gabriellas Song" (Helen Sjöholm)

1 Wort/Satz, das/den du in letzter Zeit häufig verwendest:

  • "Ich liebe dich." (Nicht nur in letzter Zeit)

21.10.2007 um 12:11 Uhr

Nimienologie

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Sonntäglich
Musik: Abba - Waterloo


(c) S. Hofschlaeger/pixelio

Den folgenden Fragebogen habe ich bei Stina entdeckt, die sich auch die Mühe gemacht hat, ihn aus dem Englischen ins Deutsche zu übersetzen. Und da mir gerade nach leichter Unterhaltung war, habe ich mich hingesetzt und die Fragen beantwortet.

Mouthology

Was ist dein Lieblings-Salatdressing?
Ich experimentiere noch. Kürzlich habe ich folgendes Rezept ausprobiert und für köstlich befunden: Je 1 1/2 TL süßen und scharfen Senf, 1 1/2 EL Essig, 3 EL süße Sahne, 3 EL Öl, Pfeffer und Salz. Aber am liebsten mag ich immer noch die improvisierten Salatdressings meiner Schwester.

Was ist dein liebstes Fast Food-Restaurant?
Pizza Hut. Die "Garden Lover's" finde ich ausgesprochen lecker.

Was ist dein liebstes "normales" Restaurant?
In der Isarvorstadt gibt es einen sehr feinen Inder mit gemütlichem Ambiente. Mit meinem Liebsten gehe ich gerne in den "Dicken Mann", und mit meiner besten Freundin treffe ich mich hin und wieder im "Rothmund".

Wie viel Trinkgeld gibst du durchschnittlich?
Rund 10% vom Endbetrag, wobei ich bei Bedarf und je nach Service auf- oder abrunde.

Welches Essen könntest du jeden Tag für zwei Wochen essen, ohne seiner überdrüssig zu werden?
Gebackene Kartoffeln mit Kräuterquark.

Was ist dein liebster Pizzabelag?
Viel Gemüse, gerne auch Artischocken, Sauce Hollandaise, evtl. Hähnchenbrust- oder Putenstreifen.

Womit bestreichst du deinen Toast am liebsten?
Je nach Laune mit Erdbeer- oder Marillenmarmelade, Apfel- oder Quittengelee, Samba oder einem dieser leckeren vegetarischen Brotaufstriche von alnatura.

Technology

Welches Desktop-Wallpaper hast du zur Zeit?
"They stole the moon" von Vladstudio, weil mich das Bild beim Durchklicken spontan angesprochen hat.

Wie viele Fernseher gibt es bei dir?
Einen. Und auch der ist meist nur in Betrieb, wenn mein Liebster hier ist. (Obwohl ich zugeben mus, dass ich ihn in letzter Zeit auch hin und wieder mal benutzt habe.)

Biology

Rechts- oder Linkshänder?
Rechtshänderin, ganz unspektakulär. Und beim Tippen Beidhänderin.

Wurde von deinem Körper etwas operativ entfernt?
Meine Weisheitszähne. Ebenfalls unspektakulär.

Welchen schweren Gegenstand hast du zuletzt gehoben?
Zusammen mit meiner Mutter einen Bottich mit Steinen, die wir beim Anlegen neuer Beete aus der Erde gesiebt hatten.

Wurdest du schon mal bewusstlos geschlagen?
Nein, aber mein Kreislauf hat mir schon mal den Dienst versagt und mich in die Knie gehen lassen.

Bull(crap)ology

Wenn es möglich wäre, würdest du dein Todesdatum wissen wollen?
Nein. Ich würde nichts dadurch gewinnen.

Wenn du deinen Namen ändern könntest, in was würdest du ihn ändern?
Gar nicht. Ich mag meinen Namen. Er ist zwar für sich genommen nicht besonders klangschön, aber es ist meiner. Selbst der Gedanke, womöglich eines Tages meinen Nachnamen zu ändern, kommt mir merkwürdig vor.

Was glaubst du, welche Farbe dir am besten steht?
Zarte, verwaschene Pastelltöne mit bläulichem Unterton. Rosa, helles Lila, Graublau, Blaugrün, Graubraun. Die Sommerpalette eben.

Hast du schon mal aus Versehen einen Gegenstand verschluckt?
Nicht, dass ich mich erinnern könnte.

Hast du schon mal jemandem das Leben gerettet?
Nein. Ich habe zwar schon Menschen, die sehr verzweifelt und unglücklich waren, Halt gegeben und Trost gespendet, aber ich glaube nicht, dass sich einer von ihnen ansonsten umgebracht hätte.

Wurde dir schon mal das Leben gerettet?
Das Leben nicht. Aber der Mann, den ich liebe, hat auf wunderbare Weise mein Herz geheilt.

Dareology

Würdest du für 100 Euro eine Frau küssen?
Kommt ganz auf die Frau an.

Würdest du dir für 200.000 Euro einen kleinen Finger abschneiden lassen?
Niemals. Auch nicht für 20 Millionen.

Würdest du für 50.000 Euro auf das Bloggen verzichten - für immer?
Schwer zu sagen. Solange ich weiter Tagebuch schreiben dürfte, wäre es für mich durchaus denkbar, aufs Bloggen zu verzichten. Aber "für immer" ist eine verdammt lange Zeit. Außerdem mag ich es nicht, wenn mir jemand vorschreiben möchte, was ich zu tun und zu lassen habe - auch dann nicht, wenn dabei Geldscheine winken.

Würdest du für 250.000 Euro nackt in einem Magazin posieren?
Kommt ganz auf das Magazin und die Rahmenbedingungen an. Für einen Artikel über die wunderbare Vielfalt weiblicher Körper in der "Emma" würde ich mich eher ausziehen als für den Playboy. Vor dem Hintergrund meines Berufes müsste ich mir das aber gut überlegen. Daher wohl eher nicht.

Würdest du eine Flasche Chilisauce für 1000 Euro trinken?
Auf keinen Fall.

Würdest du, ohne Strafe befürchten müssen, für 1 Million Euro einen Mord begehen?
Ganz sicher nicht.

Dumbology

Was ist in deiner linken Tasche?
Da ist gar keine linke Tasche.

Ist "Napoleon Dynamite" ein guter Film?
Keine Ahnung. Wer ist Napoleon Dynamite? "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" ist ein guter Film. Oder "Ronja Räubertochter". Oder "Billy Elliot". Zufrieden?

Hast du Parkett oder Teppich?
Parkett. Und im Wohnzimmer liegt darauf ein Teppich von IKEA.

Sitzt oder stehst du in der Dusche?
Ich stehe. (Gibt es wirklich Leute, die in der Dusche sitzen?)

Könntest du in einer WG leben?
Ich könnte schon. Es wäre sicher nicht meine bevorzugte Wohnform, aber wenn's sein muss, kriege ich das schon hin. Allerdings wäre es alles andere als einfach. Wesentlich lieber würde ich mit meinem Schatz zusammenziehen. (Auch das wäre eine Herausforderung, aber wir haben mittlerweile schon Übung darin, uns zusammenzuraufen.)

Wie viele Paar Flip-Flops hast du?
Ein Paar. Von Timberland. Wahnsinnig bequem. Das wohlig weiche Gefühl beim Gehen übertrifft alles, was ich bisher ausprobiert habe.

Wann bist du das letzte Mal mit der Polizei aneinander geraten?
Ich kann mich gar nicht erinnern, dass ich jemals mit der Polizei aneinander geraten wäre.

Was möchtest du sein, wenn du groß bist?
Ich bin schon groß. Und ich bin genau das, was ich immer sein wollte. Nur Kinder habe ich keine. (Die waren früher immer fester Bestandteil meiner Zukunftsvisionen, sind heute aber keine unabdingbare Voraussetzung für mein Lebensglück mehr.)

Lastology

Der letzte Freund, mit dem du geredet hast?
Zählen Schwestern auch als Freunde? Dann war es meine jüngste Schwester, gestern Abend am Telefon. Falls Familienmitglieder nicht zählen, war es mein Liebster, ebenfalls gestern, via Skype. Und wenn der auch nicht zählt, war es C., eine liebe Freundin und Mitbloggerin, ebenfalls gestern am Telefon.

Die letzte Person, die dich angerufen hat?
Meine Schwester.

Die letzte Person, die du umarmt hast?
Meine Mutter. (Ich habe schon seit Donnerstag niemanden mehr umarmt. Traurig, traurig.)

Favoritology

Lieblingszahl?
9 ist eine tolle Zahl. Und 13.

Jahreszeit?
Herbst. Und gleich danach Frühling.

Currentology

Wen vermisst du gerade?
Meinen Liebsten.

Was guckst du gerade?
Auf meinen Bildschirm.

Worüber machst du dir gerade Sorgen?
Gar keine. Momentan bin ich sorgenfrei.

Randomology

Der erste Ort, an den du heute Morgen gegangen bist?
Das Bad. Wie originell.

Was kannst du nicht abwarten?
Die Ankunft meines Liebsten zu Allerheiligen. Und das Erscheinen der deutschen Übersetzung des siebten Harry-Potter-Bandes. (Obwohl ich mich danach noch ein paar Tage werde gedulden müssen, bis ich ihn lesen kann.)

Der letzte Film, den du gesehen hast?
Uff! Keine Ahnung. Den Sommer über waren es zu viele, und seit der Abreise meines Liebsten habe ich gar keinen mehr gesehen.

Lächelst du oft?
Oh ja.

Bist du freundlich?
Im Allgemeinen ja. Nur in Menschenansammlungen kann ich schnell mal gereizt reagieren.

Lieblingssuppe?
Im Augenblick Kürbissuppe.

Was denkst du über deine Online-Freunde?
Ich habe keine Online-Freunde. Alle Freunde, die ich über das Internet kennen gelernt habe, sind mittlerweile zu realen Freunden geworden.

17.12.2006 um 10:22 Uhr

Musikorakel

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Vergnügt
Musik: Rachel Sage - Down My Spine

Gestern habe ich in einem Forum die Idee zu einem Musikorakelspiel entdeckt. Man braucht dazu einen Musicplayer mit einer möglichst großen Playlist und einer Zufallsfunktion. Ich selbst habe auf den Quick Mix von Pandora zurückgegriffen. Und dann lässt man sich einfach die folgenden Fragen durch die Zufallszuordnung von Liedern beantworten:

What does next year have in store for me? - Oxford Street (Everything But The Girl)
Wartet auf mich etwa ein Ausflug nach London?

What does your love life look like? - In A Moment (The Intrigues)
Der Name der Gruppe gibt mir zu denken, aber "augenblicklich, gleich, sofort" passt sehr gut zu meiner Ungeduld, meinen Liebsten möglichst bald wiederzusehen.

What do I say when life gets hard? - Evergreen (Barbra Streisand)
Diesen Song hätte ich eher bei der Beschreibung meines Liebeslebens vermutet. Aber die Liebe als immergrüne Kraft trägt mich sicher auch durch schwere Zeiten meines Lebens.

What do I think when I get up in the morning? - One Sweet Love (Sara Bareilles)
Tatsächlich gilt mein erster Gedanke am Morgen oft meinem Liebsten.

What song will I dance to at my wedding? - Fernando (Abba)
Hä? Was hat denn dieser Fernando auf meiner Hochzeit zu suchen? Außerdem geht es in diesem Song um den bewaffneten Freiheitskampf. Scheint mir nicht gerade ein günstiges Omen für eine Eheschließung zu sein.

What do you want as a career? - Before I Go (Starship)
Das erschließt sich mir nun überhaupt nicht. Mit ein wenig gutem Willen könnte ich in dem Songtext allerdings das Bemühen einer Paartherapeutin erkennen. Dann wäre es nicht gar so abwegig. *g*

Your favorite saying? - Heaven Is A Place On Earth (Belinda Carlisle)
Das könnte tatsächlich ein Lebensmotto von mir sein!

Favorite place? - Call Off The Search (Katie Melua)
Passt gut! Seit ich in München lebe, brauche ich nicht mehr länger nach einem Platz zu suchen, an dem ich bleiben und Wurzeln schlagen kann.

What do you think of your parents? - In Transit (Albert Hammond Jr)
*lach* Das passt gut zu der Tatsache, dass meine Eltern ständig irgendwelche Dinge für meine Schwester von hier nach dort transportieren.

Where would you go on a first date? - Lamento (Duke Pearson & Flora Purim)
Wenn ich an meine diversen Blind Dates denke, passt ein Trauergesang durchaus. Ansonsten aber kann ich mit dieser Antwort nicht viel anfangen.

Drug of choice? - Winding Road (Bonnie Sommerville)
Na klar! Spaziergäng auf gewundenen Wegen sind meine Lieblingsdroge. :-)

Describe yourself: - More Than A Woman (Tavares)
Wow! Das passt ja wie die Faust aufs Auge.

What is the thing I like doing most? - Greek Song (Rufus Wainwright)
Diese Antwort geht völlig an mir vorbei, zumindest was den griechischen Anteil angeht. Zu Griechenland habe ich überhaupt keine Beziehung.

What is my state of mind like at the moment? - Moonlight And Skies (Brad Leftwich)
Das ist hübsch!

How will I die? - I Want You To Want Me (Cheap Trick)
Sterbe ich etwa beim Sex?

15.12.2006 um 23:54 Uhr

Kann nicht schlafen

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Hellwach
Musik: Joan Baez - Never Dreamed You'd Leave In Summer

Obwohl ich gerade noch so müde war, bin ich auf einmal hellwach und kann nicht schlafen. Also sause ich noch ein wenig im Internet umher und vertreibe mir die Zeit. Und dabei ereilte mich doch glatt die Erkenntnis, dass ich, wäre ich eine Jahreszeit, der Herbst wäre:

You belong in fall. Intelligent, introspective, and quite expressive at times...
You appreciate the changes in color, climate, and mood, that fall brings. Whether you're carving wacky pumpkins or taking long drives, autumn is a favorite time of year for you.

Und falls ich mich je gefragt haben sollte, welche Art von Lila ich bin, hier ist die Antwort:

You are Lilac. You are a very innocent and pure person. Ethics matter to you.
Your friends consider you a great listener, and you often play therapist with your friends.
You are good in drawing out truths in conversations, however painful they may be.
Non judgemental and patient - people feel like they can tell you anything!

15.12.2006 um 21:47 Uhr

Nimien von A bis Z

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Sehnsüchtig schiele ich nach meinem Bett
Musik: Clannad - Fado

Achtsamkeit • Buchstaben • Council • Daseinsfreude • Entrümpeln • Frauenbewegung • Göttin • Herzlichkeit • Internet • Jahreskreis • Körperfreuden • Liebeslust • Magie • Naturbegegnung • Offenheit • Psychologie • Quasselstrippe • Rituale • Spaziergänge • Tränen • Unabhängigkeit • Verbundenheit • Weblog • X-Chromosomen • Yoghurt • Zwiesprache

16.11.2006 um 21:10 Uhr

Jungianischer Persönlichkeitstest

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Heiter und verliebt
Musik: Barbra Streisand - Happy Days Are Here Again

Ein wahnsinnig wissenschaftlicher Test, der sich auf die Typologie nach C. G. Jung beruft, kam zu dem Resultat, dass ich eine harmoniebedürftige Idealistin bin. Wie alle Typisierungen ist auch diese natürlich arg pauschal und überzeichnet und enthält dennoch (oder gerade deswegen) viele zutreffende Elemente. Allerdings ist letzteres auch nicht weiter verwunderlich, denn vieles, was in der Testauswertung steht, habe ich bei den Testfragen vorher ja selbst so angegeben. Erstaunlich treffend fand ich lediglich die Interessensgebiete, von denen die meisten tatsächlich zu meinem Alltag gehören (oder zumindest zeitweilig gehört haben).

Edit: Nachdem meine Schwester den Test nun auch gemacht hat und ihre Beschreibung sehr viel zutreffender war als meine, habe ich mir die Fragen heute noch einmal angesehen. Ich erinnere mich, dass ich mich beim ersten Mal an der einen oder anderen Stelle nur schwer entscheiden konnte, weil beide Aspekte auf mich zutrafen. Das galt vor allem für die Dimensionen "praktisch versus theoretisch" und "spontan versus planend". Relativ eindeutig erschien mir hingegen die Zuordnung zu Introversion (mit der Einschränkung, dass ich keineswegs introvertiert bin, wenn es um den Ausdruck meiner Gefühle und Seelenregungen geht) und zur Betonung des Fühlens vor dem Denken. Also habe ich mich diesmal bei den beiden unsicheren Bereichen jeweils für die andere Variante entschieden und heraus kam ein völlig anderes Profil, nämlich die sensible Macherin. Meine Schwester fand dieses Profil sogar zutreffender. Ich eigentlich auch.

Das Witzige daran ist aber, dass nach dem zugrundeliegenden System die harmoniebedürftige Idealistin und die sensible Macherin gar nicht sonderlich gut zusammenpassen. Oder muss man es eher so sehen, dass ich mit den meisten Menschen gut auskomme? Fragen über Fragen.

03.10.2006 um 16:56 Uhr

Mrs. Spock lässt grüßen

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Heiter
Musik: Kinderlärm

Analytischer Mathematiker

Wie gut, dass es Tests gibt, die einem sagen, worauf man von alleine nie gekommen wäre! Diesen hier gibt es bei Tickle. (Ich war so frei, die geschlechtsspezifische Formulierung der Auswertung entsprechend anzupassen.)

Ihr Intelligenzquotient beträgt 138. Die Auswertung Ihrer Antworten hat gezeigt, dass Sie großes Talent im Erkennen logischer Zusammenhänge und im Verarbeiten visuell-räumlicher und mathematischer Informationen haben. Dies macht Sie zu einer Analytischen Mathematikerin. Ob es sich um ein Sparguthaben und dessen Zinsentwicklung oder das Wachstum einer Schmetterlingspopulation handelt, Sie sehen durch die Dinge hindurch auf das darunter liegende mathematische Skelett. Dank Ihrer Intelligenz können Sie mit Hilfe dieser Fähigkeiten Probleme drehen und wenden, analysieren und lösen und erfassen so schnell das Gesamtbild.

Endlich weiß ich, warum ich in der Schule Mathe-Leistungskurs hatte, im Studium nicht an der Statistik gescheitert bin, vom Bayerischen Staat ein Hochbegabtenstipendium geschenkt bekam und letztlich sogar meine Doktorarbeit unter Dach und Fach gebracht habe. Und was mache ich mit meinem großen Talent? Ich gehe hin und werde Psychologin. (Bei der Gelegenheit muss ich an das Gesicht meines Mathelehrers denken, als ich ihm von meinen Studienabsichten erzählte. *g*) Aber leider haben mich weder die Zinsentwicklung von Sparguthaben, noch das Wachstum von Schmetterlingspopulationen je sonderlich interessiert. Die menschliche Seele fand ich schon immer wesentlich spannender!

16.09.2006 um 00:01 Uhr

If I could turn back time

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Glücklich und dankbar
Musik: Mary Black - Fall At Your Feet

Ich bin zwar keine Teilnehmerin der Green Hell Blog Tour (zu finden bei "Roots & Wings"), aber nirgendwo steht, dass es verboten ist, sich inspirieren zu lassen. Also habe ich beschlossen, die Themen, die mich interessieren, einfach aufzugreifen und auf meine Weise weiterzuführen. Stinas Aufgabenstellung für die erste Etappe war folgende:

Stellt euch vor, ihr könntet in der Zeit zehn Jahre zurück reisen und euer damaliges Ich treffen. Was würdet ihr ihm sagen wollen? Vor was wollt ihr es warnen? Welche Ratschläge gebt ihr ihm mit auf den Weg? [Jegliche zeitreisentheoretische Paradoxa sind zum Zwecke dieses Blogeintrages außer Kraft gesetzt, ihr müsst euch also keine Sorgen um Paralleluniversen, multiples Kaskadenversagen und kleine Mönche mit Besen machen. Haut rein.]

Vor zehn Jahren war ich 25 Jahre alt. Ein Jahr zuvor hatte ich gerade mein Studium abgeschlossen und war auf das Drängen einer Freundin hin nicht nach Bayern zurückgegangen, wo ich in Mittenwald eine Stelle hätte antreten können, sondern hatte mich entschlossen, mit ihr gemeinsam nach Münster zu ziehen und dort als freie Mitarbeiterin einer psychologischen Stiftung zu arbeiten, die neben der therapeutischen Praxis auch die Vergabe von Promotionsstipendien anzubieten hatte. Kaum in Münster angekommen, das Herz noch immer nicht ganz erholt von meinem ersten großen Liebeskummer, hatte ich nichts Besseres zu tun, als mich neu zu verlieben und mich damit gleich in die nächste Misere zu stürzen. Im September 1996 lag die erste Enttäuschung schon hinter mir, doch ich hatte mich entschlossen, die Hoffnung nicht aufzugeben. Vielleicht würde es mir eines Tages ja nichtsdestotrotz gelingen, die freundschaftlichen Gefühle des Mannes, an den ich mein Herz verloren hatte, in Liebe zu verwandeln...

Ich verzichte auf eine Rahmenhandlung, weil ich keine Ahnung habe, wie ich es meinem jüngeren Ich begreiflich machen sollte, dass seine ältere Version aus der Zukunft angereist kam, um es an seiner Weisheit und Erfahrung teilhaben zu lassen. Also greife ich ohne große Vorreden einfach auf mein Lieblingsmedium zurück und schreibe der Nimien von damals einen Brief:

Liebe K.,

zehn Jahre sind eine lange Zeit und tatsächlich ist vieles seither geschehen. Aber wenn ich eines gelernt habe in all den Jahren, dann dass manche Dinge tatsächlich ihre Zeit brauchen. Das weißt du selbst? Ja, natürlich weißt du es. Du weißt längst, dass es dir nicht gelingen wird, die Liebe dieses Mannes zu gewinnen. Aber dir ist auch klar, dass du es einfach noch nicht schaffst, dich von ihm zu lösen. Das ist völlig in Ordnung. Nimm dir ruhig die Zeit, die du brauchst. Eines Tages wirst du soweit sein. Dein Hoffen und Bangen, deine Tränen und dein Zorn werden dich verwandeln und eines Tages werden deine Kraft und deine Entschlossenheit stark genug sein, um den notwendigen Schritt zu tun. Und am Ende wird sich alles zum Guten fügen - allerdings anders, als du es dir heute vorstellst.

Überhaupt kannst du deinem Herzen voll und ganz vertrauen. Es wird dich sicher führen. Gewiss, manchmal neigt es dazu, sich von überhöhten Idealen, Illusionen und Wunschdenken blenden zu lassen, aber auch das hat seinen Sinn und letztlich wirst du immer wieder zurückfinden zur unerschütterlichen Klarsicht. Ja, natürlich könnte ich dir jetzt kluge Ratschläge geben, dich vor falschen Entscheidungen warnen und versuchen, dich vor unangenehmen Erfahrungen zu bewahren. Doch im Rückblick würde ich nicht einmal deine Dummheiten missen wollen, denn jede einzelne von ihnen hat dem Reichtum deiner Seele etwas hinzugefügt. Auf dich warten noch so viele wunderbare Erfahrungen - traurige und schmerzliche ebenso wie beglückende und erfüllende. Sie alle werden dich verwandeln und dich zu der Frau werden lassen, die ich heute bin. Mit jedem Jahr wirst du dir selbst ein Stückchen entgegenwachsen, wirst dein Leben bewusster gestalten und genau die Dinge tun, die du tun willst. Du machst das großartig, weißt du das?

Die einzige Entscheidung, von der ich versucht bin, dir abzuraten, ist die, promovieren zu wollen. Das passt überhaupt nicht zu dir und wird zehn Jahre lang ein belastender Fremdkörper in deinem Leben sein. Ja, ganz recht: Ich habe es erst vor kurzem geschafft, diesen Mühlstein um unseren Hals abzuschütteln. Aber da sogar dieser Mühlstein am Ende sein Gutes hatte und womöglich gar mitverantwortlich war für ein großes Glück, werde ich mich hüten, dich zurückzuhalten.

Lies ruhig noch ein paar Bücher von Starhawk und Luisa Francia. Diese Frauen tun dir gut. Gehe hinaus in die Natur. Feiere Rituale. Nähre die Beziehungen zu deinen Freundinnen - und vor allem die zu dir selbst. Sei liebevoll und nachsichtig mit dir. Verzeih dir deine Fehler. Die Unsicherheit, die du in deinem Beruf heute noch verspürst, wird sich mit den Jahren von allein geben, wenn du erst den Weg gefunden hast, der dir entspricht. Auch deine Sehnsucht nach einem echten Zuhause wird sich erfüllen. Es wird noch ein paar Jahre dauern, aber dann wirst du den Ort finden, an dem du bleiben und Wurzeln schlagen kannst. Bleib trotzdem in deinem Herzen beweglich und offen für die sich immer wieder verwandelnden Erfahrungen des Lebens. Es wird nämlich auch in zehn Jahren noch ein paar Sterne geben, denen du folgen kannst.

Und bei allem Kummer, den sie dir vielleicht noch bereiten wird: Hör niemals auf, an die Liebe zu glauben. Es lohnt sich immer, ihrem Ruf zu folgen, auch wenn sie dich manchmal in düstere Schluchten führen mag. Ich weiß nicht, ob dir je das ewige Liebesglück begegnen wird, denn der Rest meines Lebens ist hoffentlich noch lang. Aber es wird mindestens einen Mann geben, der dich von ganzem Herzen liebt, und du wirst seine Liebe erwidern und dich darin glücklich und geborgen fühlen. Ich sage dir nicht, wann er in dein Leben tritt, wie du ihn triffst und wer es sein wird. Das, meine Liebe, wirst du schon selbst herausfinden, wenn es soweit ist. Aber du sollst wissen, dass es ihn gibt und dass eure Wege sich früher oder später unweigerlich kreuzen werden. Bis dahin lass es dir einfach gut gehen und genieße dein Leben. Zerbrich dir nicht allzu sehr den Kopf über das Wann und Wie. Schließlich musst du vorher erst noch eine ganz besondere Liebesbeziehung entdecken: Die zu dir selbst.

Alles Liebe,
deine K.

P. S.: Der Mann an meiner Seite hat mir empfohlen, dir die Lottozahlen zu schicken. Aber glaub mir, du wirst auch so dein Auskommen haben und mit deinen finanziellen Möglichkeiten stets zufrieden sein. Wozu also unnötig die Zukunft aufs Spiel setzen?

14.09.2006 um 21:10 Uhr

Modisches Stöckchen

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Gedämpft wegen einer bedrückenden Nachricht
Musik: My Morning Jacket - The Bear (Live)

Unser liebes Huehnchen hat mir ein Stöckchen aus Samt und Seide zugeworfen. Da ist sie bei mir ja genau an der Richtigen! Von Mode verstehe ich ungefähr genauso viel wie von der Raumfahrt. Aber ich will ja keine Spielverderberin sein und mache mit:

Was ist dein Lieblingsoutfit - und warum?

Im Sommer eindeutig ein weiter Rock und ein leichtes Top und superbequeme Sandalen (die leider manchmal schwerer zu finden sind als ein frauenbewegter Mann). Warum? Ich mag es leicht und luftig, lasse gerne Wind und Sonne an meine Haut und finde Röcke meist bequemer als Hosen. Und in meinen Schuhen will ich hauptsächlich LAUFEN, ohne Blasen oder wehe Füße zu bekommen.

Im Winter tausche ich den Rock dann gegen eine warme, bequeme Hose, eher weit und lässig geschnitten, dazu ein T-Shirt und darüber ein warmer Pulli oder eine Strickjacke. Ich friere leicht! Wenn's noch nicht gar so kalt ist, Sneakers, ansonsten warme Stiefel oder andere, bequeme Winterschuhe (immer flach und vorne eher breit geschnitten mit rutschfester Sohle).

Farblich bin ich, seit ich mal eine Farb- und Typberatung gemacht habe, bei den so genannten Sommerfarben gelandet. Das sind eher kühle, zarte, leicht verwaschene Pastelltöne: Rosa, Lila und Flieder, Lavendel, Taubenblau, Himmelblau, Blaugrün, Jadegrün und Graubraun. Farben, die ich früher niemals nicht getragen hätte, die mir aber überraschend gut stehen.

Wie würdest du mit drei Wörtern deinen Style beschreiben?

Weich - schick - bequem (und am liebsten aus Naturfaser)

Dein Modemotto?

"Suchen Sie die Extravaganz", hat die Stilberaterin damals zu mir gesagt. Aber ich fürchte, ich habe sie noch nicht gefunden.

Lieblingsaccessoire?

Je älter ich werde, desto weniger Schmuck trage ich. An manchen Tagen beschränkt sich das auf meine Uhr. Ich habe kein wirkliches Lieblingsaccessoir, aber ich mag den Glasschmuck von Gubo und Tücher oder Schals, die ich mir um die Hüften winde.

Lieblingsdesigner?

Hab ich keinen. Die Sachen von Gudrun Sjöden wären ja ganz nett, wenn sie nicht gar so bunt wären und passen würden. Aber leider habe ich da immer 90% der Sachen wieder zurückgeschickt (auch weil das Preis-Leistungs-Verhältnis selten stimmte).

In welche Klamotte hast du richtig viel Geld investiert?

Der Wintermantel, den ich mir neulich gekauft habe, hat 160 Euro gekostet. Ist das schon richtig viel Geld? Im Grunde widerstrebt es mir, große Summen für Klamotten auszugeben. Aber da ich ein Faible für Naturmaterialien und Öko-Textilien habe, kann es schon mal etwas mehr werden, als wenn ich nur bei H&M einkaufen würden.

Deine größte Modesünde?

Während meiner Teenagerzeit trug ich kreischbunt gemusterte Oberteile. Und teilweise habe ich sie mir in die Hosen gesteckt. Aber es waren die Achziger. Damals sahen alle bescheuert aus. (Ich sah allerdings bescheuert aus, obwohl ich mir aus Mode nichts machte.)

Best angezogener Star (männlich & weiblich)?

Bei dieser Frage muss ich passen. Aber Huehnchen hatte schon recht: Diese Männeroutfits mit den weiten Hemden und den schwingenden Mänteln sehen toll aus. Trotzdem würde ich mich wahrscheinlich kringelig lachen, käme mein Liebster so an.

Kurz und knapp: Was ist für dich in und was out?

In ist Kleidung, in der ich mich rundum wohl fühle und mich frei bewegen kann. Out sind Stöckelschuhe, enge Schuhe und Kleidung, die irgendwo einschneidet.

An welche Blogs wirfst du diese Stöckchen weiter?

Hm, schwierig. Meine letzte Wahl war wenig ergiebig. Ich versuche es trotzdem nochmal: skellington, walkunafraid und den dritten Namen lasse ich offen. Wer mag, nehme das dritte Stöckchen mit nach Hause und schnitze sich daraus einen Kleiderbügel.

24.03.2006 um 21:19 Uhr

Vernetzt

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Wochenende!

Hühnchen hat mir ein Stöckchen zugeworfen, und da es eh gerade ganz gut in die Reihe der letzten Beiträge passt, will ich mit der Beantwortung nicht zu lange auf mich warten lassen.

Nenne mir ein Blog, das du sehr oft und gerne besuchst und aus welchem Grund:

In der Leiste rechts findet ihr meine Favoriten (wobei das längst noch nicht alle Blogs sind, die ich gerne besuche). Es fällt mir schwer, einen Namen besonders herauszugreifen, weil ich damit allen anderen Unrecht täte. Ich sammle Blogs, deren Sprache mich berührt, deren Inhalte mich bewegen oder deren AutorInnen mir in irgendeiner Weise nahestehen.

Nenne mir zwei Lebensmottos von dir, insofern du welche hast!

Das eine Motto, das ich unten ja auch schon einmal aufgeführt hatte, stammt aus dem wunderschönen Gedicht "Was es ist" von Erich Fried und lautet: "Es ist was es ist, sagt die Liebe." Für mich ist es die größte Kunst, die Dinge mit den Augen der Liebe zu betrachten und sie wahrzunehmen und in ihrem DaSein und SoSein anzunehmen, ohne sie zu verurteilen oder zu bewerten. Und das zweite Motto? Vielleicht: "Sei lebendig und folge dem Fluss deines Herzens!" Ich kann es schwer in Worte fassen, aber so etwas in der Art dürfte es wohl sein.

Drei Songs, die du gerne hörst und aus welchem Grund (z.B. auch Erinnerungen, besondere Erlebnisse):

Da sich das immer wieder ändert und es viel mehr als drei Lieder gibt, die mich im Laufe meines Lebens berührt, bewegt und begeistert haben, beschränke ich mich auf die jüngere Vergangenheit.

Annie Lennox: Into the West

Mit diesem Song verbinde ich sehr viele schöne Erinnerungen. Die erste Assoziation ist der Kinobesuch von "The Lord of the Rings - The Return of the King" im Jahr 2003. Ich saß im Kino, völlig aufgelöst und hemmungslos schluchzend, tief berührt von der Geschichte, die ich da gerade erlebt hatte, und noch halb in Trance, spürte auch die Wehmut des Abschiedsschmerzes, der einen befällt, wenn eine schöne Geschichte ein für allemal zu Ende geht, und lauschte dem Gesang von Annie Lennox. Diesen Moment werde ich so schnell nicht vergessen.

Einige Monate später begleitete ich die Vorbereitungen meiner Schwester für ihre Abschlussprüfung, die in Form einer One-Woman-Show stattfinden sollte. Sie hatte dieses Lied als Schlusssong gewählt, und als ich sie bei der Premiere auf der Bühne stehen sah und "Into the West" als ihr persönlicher Abschiedsgesang auf die Zeit des Studiums und Zeichen des Aufbruchs in eine unbekannte Zukunft erklang, da liefen mir erneut die Tränen über die Wangen - aus Liebe zu meiner kleinen Schwester, aus lebhafter Anteilnahme an all dem, was sie Großartiges vollbracht hatte, und weil ich von ihrem Gesang so berührt war.

Nicht zuletzt verbinde ich diesen Song mit einer wunderbaren Liebesgeschichte, die nicht lange währte und längst verklungen ist, deren Spuren aber in meinem Herzen fortdauern. Diese Geschichte ist der Grund, dass ich das Lied seit vielen Monaten nicht mehr gehört habe. Zu wehmütig und traurig hätten mich die Strophen gestimmt. Doch nun, da eine neue Liebe in meinem Herzen Wurzeln geschlagen hat, scheint mir der Zeitpunkt gekommen zu sein, es bald einmal wieder erklingen zu lassen.

Helen Sjöholm: Gabriellas Song

Ein wundervoller, anrührender Film, eine Frau, die von ihrem Ehemann unterdrückt und misshandelt wird und durch die Mitwirkung in einem Chor zu neuem Lebensmut findet, ein kraftvoller Text, eine mitreißende Melodie und eine großartige Interpretation, ein zauberhafter Abend mit meiner kleinen Schwester und unsere gemeinsame Freude über den Soundtrack - Gabriellas Song gehörte in den letzten Monaten eindeutig zu meinen Lieblingsliedern.

Rammstein: Du riechst so gut

Dieses Lied passt vielleicht nicht ganz zu den beiden vorhergehenden und ist auch nicht die Art von Musik, die ich normalerweise höre. Doch ist es für mich ein ganz besonderer Ausdruck der Liebe, die mein Herz seit einigen Monaten berührt. Ich verbinde es mit einer unvergesslichen erotischen Erfahrung, die mich zutiefst aufgewühlt hat und mir das Gefühl gab, mit Haut und Haaren geliebt, begehrt und angenommen zu sein. Als ich es damals hörte, begannen uralte Wunden zu heilen und in mir erwachte eine Ahnung davon, was es heißen könnte, mich völlig hinzugeben.

Vier Dinge, die du überhaupt nicht gerne isst und weshalb.

Hui, das ist schwierig. Denn so heikel ich als Kind war, so genügsam und unkompliziert bin ich heute, was Essen angeht. Es gibt wenig, dass ich überhaupt nicht esse und auf Anhieb fällt mir rein gar nichts ein. Ich will mich aber trotzdem bemühen und sehen, ob ich vier Sachen zusammenkratzen kann.

  • Fisch mit vielen Gräten - weil ich Gräten im Mund widerlich finde
  • Tierische Kost, die glitschig, schleimig, halbroh oder mir in sonst irgendeiner Weise suspekt ist (damit sehe ich mich aber so gut wie nie konfrontiert)
  • Alles, was extrem bitter schmeckt (wobei mir da gerade gar nichts einfällt)
  • Alles, was ausgeprägt nach Kaffee oder Alkohol schmeckt - ich mag weder Kaffee noch die meisten alkoholischen Getränke

Nenne fünf Filme, die du dir 2006 gerne ansehen möchtest.

Das ist auch nicht viel besser als die vorhergehende Frage. Ich musste erst einmal Internetrecherchen darüber anstellen, welche Filme in den kommenden Monaten zu erwarten sind. Ich gehe eher selten ins Kino mit dem festen Vorsatz, einen bestimmten Film zu sehen, sondern lasse mich, wenn mich die Lust auf einen Kinoabend überkommt, lieber vom aktuellen Programm inspirieren. Aber ein paar Filme sind mir dann doch eingefallen:

  • Fluch der Karibik 2 - weil ich Captain Jack Sparrow einfach hinreißend finde
  • Das Parfüm - weil mich das Buch damals trotz seines enttäuschenden Endes fasziniert hat und ich auf seine filmische Umsetzung gespannt bin
  • Der DaVinci-Code - weil das wieder einmal ein Film sein könnte, den ich mir mit meiner kleinen Schwester zusammen anschaue
  • Die Herr-der-Ringe-Trilogie - weil es an der Zeit ist, diese Filme aus den Verflechtungen vergangener Tage zu lösen und sie meinem gegenwärtigen Leben einzuverleiben
  • Und dann verließen sie mich. Ein fünfter Film? Wahrscheinlich irgendein schöner Frauenfilm, falls mal wieder einer laufen sollte.

Sechs Wörter, die dir spontan einfallen und aus welchem Grund

  • Liebe - weil sie mich gerade sehr beschäftigt und bewegt und ganz grundsätzlich mein Leben ungemein prägt und bewegt
  • Uhr - weil neben meinem Bildschirm eine steht und beständig vor sich hin tickt
  • Weblog - weil es zu einer vergnüglichen Freizeitbeschäftigung für mich geworden ist, Beiträge für mein Internettagebuch zu verfassen
  • PC - weil meine unglaublichen Eltern mir zur Doktorprüfung den neuen von Aldi geschenkt haben und ich mich demnächst um ein paar technische Details wie Datentransfer und Internetanschluss kümmern muss
  • Frühling - weil er in diesen Tagen mit großer Macht über uns hereinbricht und ich mich von ganzem Herzen darüber freue
  • Übermorgen - weil ich übermorgen einen lieben Menschen zum ersten Mal persönlich treffen werden und ich dieser Begegnung mit großer Freude entgegensehe

Drei Blogger, denen du das Stöckchen zuwirfst:

  • skellington
  • Constanze
  • pedestrian (Ich weiß, du hast dein Blog gelöscht. Aber vielleicht ist das ja ein Anreiz, wieder eines zu eröffnen? *liebschauundmitdenaugendeckelnklimper* Zur Not kannst du die Fragen auch als Kommentar beantworten.)

23.03.2006 um 11:50 Uhr

Ich sagte doch, wir sind verschieden!

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Albern

Hier seht ihr meinen Liebsten und mich als South-Park-Figuren (Link):

Und hier die etwas realistischere Variante:

Und noch ein letztes, weil bald Sommer ist (die beiden T-Shirts gibt es wirklich):

21.03.2006 um 23:03 Uhr

Streng geheime Informationen über die Autorin

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Leichtfüßig und heiter

Diesen Fragebogen habe ich heute zufällig entdeckt, als ich die Dateien auf meinem PC ausgemistet habe. Ich hatte ihn vor Urzeiten mal ausgefüllt und wollte ihn eigentlich in einem Forum veröffentlichen. Nun habe ich ihn noch einmal aktualisiert und beglücke stattdessen eben euch damit.

Was ich mag: Lesen, Schreiben, Gespräche, Momente der Stille und Besinnung, Spazierengehen
Was ich nicht mag: Sport, "Action", Lärm, Menschenansammlungen
Was ist am wichtigsten in deinem Leben? Die Menschen, die ich liebe, und die Verbundenheit mit den Quellen meiner Kraft
Wörter oder Sätze die du zu oft benutzt: vielleicht, eher, glaube ich, ein bisschen

Was isst du zum Frühstück? Meist Müsli mit Joghurt und Obst
Wann gehst du normalerweise ins Bett? Leider oft zu spät (zwischen zwölf und eins)
Ein oder zwei Kissen zum Schlafen? Zwei
Was trägst Du im Bett? Nichts
Was denkst Du morgens als erstes? "Noch fünf Minuten"
Was ist unter Deinem Bett? Kissen, Decken, ein Karton mit Büchern
Geschwister: Zwei jüngere Schwestern
Haustier: Keins
Beste Freunde: Oh ja!
Raucher oder Nichtraucher? Nichtraucherin
Spielst Du ein Instrument? Gitarre, früher auch Klavier und Cello
Trägst Du eine Brille oder Kontaktlinsen? Nein und nein
Single oder 'vergriffen'? Was für eine Unterscheidung!
Kinder (-wunsch)? Kinder nein, Kinderwunsch ja, aber nicht zwanghaft
Bist Du ein Stadt- oder Naturmensch? Beides
Bist Du Links- oder Rechtshänder? Rechtshänderin

Wann hast das erste Mal...
...das Gesetz gebrochen?
Keine Ahnung. Mein Leben ist, was das angeht, ziemlich unspektakulär. Ist bei Rot über die Ampel gehen auch schon Gesetzesbruch?
...Sex gehabt? Mit 18 Jahren
...Alkohol getrunken? Weiß ich nicht mehr
...deine Knochen gebrochen? Noch nie

Glaubst du an....
...Liebe auf den ersten Blick?
Nein. Nur an Anziehung auf den ersten Blick.
...Gott? Nein. An die Göttin.
...Horoskope? Ja, an individuell nach der Geburtszeit berechnete.
...Außerirdische, Geister, Dämonen? An gute Geister - durchaus!
...Himmel und Hölle? Nein
...dich selbst? Und wie!

Über das andere Geschlecht:
Ehrlich, auf was achtest du zuerst?
Schwer zu sagen. Vielleicht auf Gesicht und Stimme?
Was kannst du am wenigsten an ihnen leiden? Wenn sie auf die grundsätzliche psychologische Verschiedenheit von Männern und Frauen pochen.

Wann hast du das letzte Mal....
...geduscht?
Heute morgen
...Bambi gesehen? Viele Jahre her
...geweint? Vorgestern
...Sex gehabt? Zählt Telefonsex auch?

Was denkst du über....
...Heirat?
Muss nicht unbedingt sein und auf keinen Fall kirchlich.
...Kinder kriegen? Wäre schön, würde mein Leben aber ganz schön umkrempeln.
...Tattos und/oder Piercings? Nix für mich.
...Markenkleidung? Tangiert mich nur peripher.
...Rap? Mir missfallen die vielen halbnackten Frauen in den dazugehörigen Musikvideos.
...Country? Mag ich eigentlich nur live und am Lagerfeuer.
...Klassik? Wunderschön!
...Techno? Bäh!
...Oldies? Ich mag die Beatles und eine ganze Reihe alter Songs.
...Musik aus den 80ern? Erinnert mich an die nicht unbedingt beste Zeit meines Lebens.

Wer....
...bringt dich am meisten zum Lachen?
Meine beste Freundin.
...weiß am meisten über dich? Mein Tagebuch
...hat es leichter, Männer oder Frauen? Gähn.

Wen fragst du um Rat? Menschen, die ich mag und schätze.
Wen hasst du? Niemanden.
Mein Lebensmotto: Das Leben ist ein kostbares Geschenk und ein wundervolles Abenteuer.
Mein Lieblingsspruch: Es ist was es ist, sagt die Liebe.

04.02.2006 um 01:08 Uhr

Aber die Farbe meiner Aura...

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Müde bin ich, geh' zur Ruh'...

... ist smaragdgrün. *g*

Wir benötigen kein Medium, um feststellen zu können, dass Ihre Aurafarbe smaragdgrün ist. Ihre strahlende, erfrischend-grasgrüne Aura deutet auf einen entspannten und gesunden Menschen hin, der eine sehr ausgeglichene Lebenseinstellung hat. Wo auch immer Sie sind, Ihre Bodenständigkeit, Ruhe und Gelassenheit begleiten Sie. Sie haben etwas von der Bescheidenheit und Aufgeschlossenheit eines Blumenkindes. Vielleicht haben Sie auch einen grünen Daumen oder Sie sind der geborene Arzt, der Menschen heilt, denn Sie sind sensibel und mitfühlend. So zuverlässig wie Mutter Erde, und so natürlich wie die Früchte, die sie trägt, so sind auch Sie.

Und wenn ich mir die Testergebnisse so anschaue, dann sollte ich wohl allmählich ins Bett gehen. Soviel Ruhe und Gelassenheit kann nur eines bedeuten: Gute Nacht!

04.02.2006 um 00:54 Uhr

Blue

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stimmung: Wie der Name schon sagt...

Zum Abschluss des heutigen Tages brauchte ich dringend noch etwas Zerstreuung und habe deshalb einen kleinen Test bei tickle.de gemacht: Welche Farbe entspricht Ihrem Typ?

Ihre bevorzugte Farbe ist Blau. Im Farbspektrum steht Blau für Ruhe und Ausgeglichenheit. Als Farbe eines klaren Sommerhimmels oder des tiefen Ozeans symbolisierte Blau seit jeher Vertrauen, Einsamkeit und Loyalität. Als eher ruhiger Typ, der lieber mal Zeit mit sich selbst verbringt, ziehen Sie einen kleinen Freundes- einem großen Bekanntenkreis vor. Für Sie ist es nicht schwer, Freunde zu finden, da sich andere Menschen durch Ihre Freundlichkeit angezogen fühlen und sich in Ihrer Gegenwart wohl fühlen. Sie sind stets zurückhaltend und beherrscht und Sie regen sich nur selten auf. Sie überlegen stets gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen. So, wie die Farbe Blau für Ruhe steht, gehen Sie Ihr Leben ruhig und gelassen an.

16.04.2005 um 11:38 Uhr

Fragebogen

von: Nimien   Kategorie: Stöckchen & Co.

Stina hat einen Fragebogen gepostet. Und natürlich konnte ich nicht widerstehen...

  • Name: Nimien
  • Geburtsdatum: 1971
  • Größe: 1,73 m
  • Ort: München
  • Haarfarbe: Mitteleuropäisches Allerweltsbraun
  • Sexuelle Orientierung: Heterosexuell mit einem besonderen Sinn für die erotische Ausstrahlung von Frauen
  • Welches Deo benutzt du? Citrus-Deodorant von Weleda
  • Hast du Haustiere? Nein
  • Was denkst du über Abtreibung? Ich bin dafür, dass Frauen diese Entscheidung eigenverantwortlich treffen, und befürworte alle gesellschaftlichen Veränderungen, die es Frauen leichter machen, sich für das Kind zu entscheiden.
  • Was willst du mit deinem Leben anfangen? Es auskosten bis zum Grund, indem ich wach und intensiv lebe, liebe, lerne, mich für neue Erfahrungen öffne und immer wieder meinem Bauchgefühl und der Stimme meines Herzens folge.
  • Magst du Hot Dogs? Ich kenne eigentlich nur die von IKEA. Die sind gut.
  • Schon mal Ballettstunden genommen? Nein. Zum Glück! Aus biodynamischer Sicht sind die Gift.
  • Hast du Tätowierungen? Nein.
  • Beschreibe dich selbst in vier Worten? Kluger Kopf, lebendiges Herz.
  • Die letzte CD, die du dir angehört hast: Eine mit drei Symphonien von Mozart.
  • Die letzte Person, die du angerufen hast? Eine Klientin, um einen Termin zu vereinbaren.
  • Die letzte Person, die dich angerufen hat? Mein Liebster, weil mir im Arbeitszimmer zu heiß war, um weiter per ICQ zu plaudern.
  • Die letzte Person, die dir gemailt hat? Der Kollege, mit dem ich am kommenden Wochenende das Seminar veranstalten werde (um die Anmeldung meiner Freundin zu bestätigen)
  • Das letzte Mal, dass du dich an einen anderen Ort gewünscht hast? Dieser Tage während eines sehr schönen Telefonats.
  • Das letzte Mal, dass du über Selbstmord nachgedacht hast? Das muss im Dezember 1994 gewesen sein. Seither bin ich allen Kümmernissen zum Trotz unsterblich verliebt in das Leben.
  • Das letzte Mal, dass andere dich attraktiv gefunden haben? Selten dämliche Frage. Woher soll ich das wissen?
  • Das letzte Mal, dass du Drogen genommen hast? Noch nie.
  • Das letzte Mal, dass du geraucht hast? Noch nie.
  • Magst du Achterbahnen? Früher mochte ich sie sehr, aber jetzt bin ich schon seit mindestens sieben oder acht Jahren mit keiner mehr gefahren.
  • Schreibst du in Schreib- oder in Druckschrift? In Schreibschrift. In Druckschrift nur, wenn ich Formulare oder ähnliches ausfülle. Ich habe eine ausgesprochen leserliche Handschrift.
  • Was denkst du über Fernbeziehungen? Sie haben Vor- und Nachteile und insgesamt wohl eher eine ungünstige Prognose. Aber soll ich der Liebe die Tür weisen, nur weil sie aus der Ferne ruft?
  • Was denkst du über das Töten von Menschen? Früher hätte ich ganz klar gesagt: Nicht gut, auf gar keinen Fall. Heute sehe ich das differenzierter und kann diese Frage so pauschal nicht mehr beantworten. Heimtückischer Mord ist etwas anderes als aktive Sterbehilfe.
  • Was denkst du über vorehelichen Sex? Er hat durchaus seine Momente. Da ich ehelichen Sex jedoch nicht kenne, fehlt mir jeder Vergleich.
  • Glaubst du an Seelenverwandtschaft? Oh ja! Aus Erfahrung.
  • Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Nein. Es gibt Anziehung und Verliebtheit auf den ersten Blick. Aber Liebe muss erst wachsen.
  • Glaubst du an Gott? Nicht an den Gott der Christen. Mein Symbol für das Geheimnis des Lebens ist eher die Göttin - und bisweilen auch ihr Gefährte.
  • Hast du jemals aus Liebe geweint? Deutlich mehr als einmal. Etwa 90% meiner Tränen wurden um der Liebe willen vergossen.
  • Bist du jemals verhaftet worden? Nein.
  • Wenn du entweder Musik oder Sex für den Rest deines Lebens aufgeben müsstest, was würdest du wählen? Auf derart gemeine Spielchen lasse ich mich gar nicht erst ein. Ich will Sex und Musik!
  • Was ist dein Lieblings-das-ist-aber-nicht-gesund-Essen? Schokoladeneis.
  • Dog person oder cat person? Früher hatten meine Eltern mal einen Hund, den ich sehr geliebt habe. Jetzt haben sie zwei Katzen, die ich ebenfalls hinreißend finde. Ich selbst würde mittlerweile wohl eher zu Katzen tendieren, weil sie selbständiger sind und ich nicht die Zeit hätte, regelmäßig mit einem Hund Gassi zu gehen. Aber vielleicht bin ich auch gar nicht der Haustier-Typ.
  • Deine liebste Stadt? München - was für eine Frage!
  • Wie fluchst du am liebsten? Eigentlich selten bis gar nicht. Das gibt mir jetzt gerade zu denken.
  • Welcher gegenwärtige Trend nervt dich am meisten? Da ich die meisten Trends gar nicht mitbekomme, können sie mich auch nicht nerven.
  • Hast du jemals "Ich liebe dich" gesagt und es auch gemeint? Ja. Zu oft vielleicht - auch wenn es jedes Mal von ganzem Herzen ehrlich war.
  • Hast du jemals nackt getanzt? Aber ja!
  • Äpfel oder Bananen? Eher Bananen. Oft auch beides.
  • Rot oder blau? In meinem Zimmer Rot, bei meinen Klamotten Blau.
  • Backstreet Boys oder N Sync? Tangiert mich nur peripher. Backstreet Boys.
  • Willst du mal heiraten? Das entscheide ich, wenn es soweit ist.
  • Wen wirst du heiraten? Ganz banal: Jemanden, den ich liebe und der mich wiederliebt. So einfach ist das.
  • Hast du einen Fetisch? Raoul, Vicomte de Chagny.
  • Wann hast du dich das letzte Mal übergeben? Vor rund einem Jahr, glaube ich. Plötzlich und überraschend nach einem langen, anstrengenden Gespräch mit einem Bekannten.
  • Wann warst du das letzte Mal auf einem Konzert? Damit sind Popkonzerte gemeint, richtig? Sonst hieße es wohl "in einem Konzert". Auf einem Popkonzert war ich gar überhaupt noch nie. Aber wenn Robbie Williams das nächste Mal nach München kommt, könnte ich vielleicht schwach werden.
  • Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast? "The Ring" und "The Ring 2" im Double Feature vor etwa drei Wochen. Ich habe mich überreden lassen mitzugehen. Aber solche Filme sind nichts für mich. Ich bin viel zu schreckhaft.
  • Wann warst du das letzte Mal schwimmen? Während der Weihnachtsferien.
  • Lieblings-TV-Charakter? Ganz spontan: Das Aschenbrödel.
  • Grusteligstes Erlebnis im Internet? Die hielten sich bislang sehr in Grenzen.
  • Wie sieht dein Desktop-Hintergrund aus? Ein Bild, das mir mein Liebster gezeichnet hat.
  • Wenn du ein Gemüse wärst, was wärst du? Eine Stangenbohne.
  • Was regt dich am meisten auf? Dogmatismus in jeder Form.
  • Die seltsamste Idee, die du je hattest? MitAnfang Zwanzig glaubte ich, meine spirituelle Entwicklung sei bereits so weit fortgeschritten, dass es nun meine Aufgabe sei, Sex vollständig zu transformieren. *prust*