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<title>Sternentanz</title>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien</link>
<description>In diesem Weblog findet ihr meine Gedanken und Gefühle zu den unterschiedlichsten Themen und Ereignissen meines alltäglichen Lebens. Obwohl ich schon seit vielen, vielen Jahren Tagebuch schreibe, ist es doch eine völlig neue Erfahrung für mich, dies nun auch öffentlich zu tun. Manchmal ist es ein ganz schöner Balanceakt zwischen hemmungslosem Seelenstriptease und dem Verbarrikadieren hinter kryptischen Andeutungen. Nichtsdestotrotz es ist ein wunderbarer Weg, Menschen, die ich mag, an meinem Leben teilhaben zu lassen - und ich schreibe doch so gerne. Im übrigen freue ich mich sehr über Kommentare und Gästebucheinträge. Nur zu!</description>
<language>de</language>
<dc:creator>Nimien</dc:creator>
<dc:publisher>Nimien</dc:publisher>
<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 21:56:00 +0200</pubDate>
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<title>Umzug</title>
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In drei Tagen zieht mein Liebster bei mir ein. Dies habe ich zum Anlass genommen, andernorts ein neues Blog zu beginnen. Ich wechsle den Anbieter, weil ich dort die Möglichkeit habe, einzelne Beiträge, die nicht für die allgemeine Öffentlichkeit, sondern nur für einen vertrauten Freundeskreis bestimmt sind, durch ein Passwort zu schützen. Weiter geht es also künftig unter 
 
 
 nimien.wordpress.com  
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<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 21:56:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Umzug/5807/</link>
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<title>Happy Birthday, kleines Blog!</title>
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  (c) Almut Bieber/pixelio 
 
 
Heute auf die Minute genau vor fünf Jahren fing alles  an.  Damals wagte ich den Schritt in die Öffentlichkeit, hinaus aus den Seiten meines Tagebuchs und munter hinein ins Web 2.0. Mein Garten war damals noch leer und kahl und meine Wohnung erholte sich gerade von einem deftigen Wasserschaden. Ich schwelgte in einer zarten  Liebesgeschichte,  die, wie ich schon damals wusste, nicht von Dauer sein würde und mir dennoch unendlich kostbar war. Auch der Mann, den ich heute liebe, begleitete schon meinen  Weg,  obwohl ich nicht im Geringsten ahnte, dass aus uns beiden eines Tages ein Liebespaar werden sollte. Anfangs dümpelte mein Blog noch weitgehend unbeachtet im Blogigo-Einheitsbrei umher, doch wie so oft befeuerte ab Herbst 2005 der unvermeidliche  Liebeskummer   das allgemeine Leserinteresse. In dieser Zeit begann ich oft und regelmäßig zu bloggen. Wie schon für viele andere hier wurde das Bloggen für mich zu einem wichtigen Heilmittel, um meinen Kummer zu...</description>
<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:25:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Happy-Birthday-kleines-Blog/5800/</link>
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<title>Außenansicht und Innenansicht</title>
<description> 
  (c) Gerhard Fraßa/pixelio 
 
 
Es ist erstaunlich, wie sehr Außenansicht und Innenansicht manchmal auseinanderklaffen. Heute las ich in einem anderen Blog einen Beitrag, in dem es um mich ging. Eine Frau zeichnete nach, was sie hier gelesen hatte. Und das Bild, das sie zeichnete, war vollkommen anders als das, welches ich von meiner Situation habe. Mir ist klar, weshalb sie es so sieht. Ich kann verstehen, dass jemand, der sich rein auf die Informationen in diesem Blog stützt, zu einer derartigen Einschätzung der Sachlage kommen kann. Das Problem dabei ist, dass ich hier stets nur einen Bruchteil der Informationen darlege, die zu dieser Konstellation gehören. Ich ergehe mich in Andeutungen und rudimentären Skizzen, deren Lücken sich mit den wildesten Phantasien füllen lassen. Das macht es unwissenden Beobachtern schwer, das gesamte Bild zu erfassen. Natürlich habe auch ich meine blinden Flecke und sehe manche Dinge vielleicht nicht so klar, wie ich es sollte. Aber soweit kann ich meiner...</description>
<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 01:06:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Aussenansicht-und-Innenansicht/5806/</link>
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<title>Genesungsgedanken</title>
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(c) Ingo Anstötz/pixelio 
 
 
Meinem Rücken geht es besser. Viel besser. Handstandüberschlag kann ich noch nicht machen, aber für ein wenig Gartenarbeit hat es heute immerhin schon gereicht. Dafür ist mein Liebster jetzt krank. So gesehen ist es vielleicht gar nicht so tragisch, dass aus unserem ursprünglich anvisierten Ostertreffen nichts geworden ist. Zumindest versuche ich mir das einzureden. Denn in Wahrheit vermisse ich ihn natürlich ganz schrecklich. Zum Glück beflügelt mich die Aussicht, dass wir unser Wiedersehen in ein paar Tagen nachholen werden. 
 </description>
<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 19:53:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Genesungsgedanken/5805/</link>
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<title>Grober Schnitzer</title>
<description> 
  (c) sparkie/pixelio 
 
 
Ich habe meine Geschichte bestimmt schon 47-mal Korrektur gelesen, und trotzdem ist mir erst gestern ein gewaltiger Schnitzer in der Handlung aufgefallen, über den ich wirklich schon früher hätte stolpern müssen. Aber selbst meine beiden Lektorinnen haben ihn nicht bemerkt, und vielleicht ist er ja doch nicht so offensichtlich, wie er mir vorkommt. Aber seit mir die Unachtsamkeit aufgefallen ist, kann ich meinen Blick nicht mehr davon wenden. Und nun zerbreche ich mir den Kopf, wie ich sie am elegantesten ausbügeln kann. Zwei Alternativen stehen zur Debatte: Tausche ich lediglich ein paar Begrifflichkeiten, muss ich mir über weitere Änderungen keine Gedanken machen, lasse mir aber damit eine interessante dramaturgische Zuspitzung entgehen. Falls ich die Idee jedoch aufgreife, muss ich sie auch in die bestehende Handlung einflechten, und das erweist sich gerade als ausgesprochen schwierig. 
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<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 09:01:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Grober-Schnitzer/5804/</link>
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<title>Stein vom Herzen</title>
<description> 
  (c) chaosbadgirl/pixelio 
 
 
Eines der größten Wunder unserer Liebe ist der Umstand, dass wir es jedes Mal wieder schaffen, auch den verzwicktesten Knoten, den bittersten Streit, die düsterste Krise aufzulösen und in liebevolle Heiterkeit zu verwandeln. Am Ende ist dann alles wieder frei und leicht. Mir fällt ein Stein vom Herzen.
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<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 13:37:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Stein-vom-Herzen/5803/</link>
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<title>Garden State</title>
<description> 
  
 
 
Es war im November 2005, als ich den Mann meines Herzens, von dem ich damals noch gar nicht wusste, dass er es war, in einer Mail fragte, welche Filme er denn gerne mit mir schauen würde. Er dachte daraufhin laut und zählte eine ganze Reihe von Filmen auf, die er mochte und die ihn beeindruckt hatten. Seine Aufzählung endete so: &amp;quot;Ich würde einen Film nehmen, bei dem ich mich vom Anfang bis zum Ende wohl fühlen kann und von dem ich weiß, dass es dir wahrscheinlich nicht anders gehen wird. Ein Film, der trotzdem nicht (...) unnötig intellektuell ist, sondern für das so wunderbare Mädchen in dir, das ich so gerne habe. Ja, ich besinne mich bei meiner Wahl auf meinen Geschmack, uns beide und die Schönheit der Kleinigkeiten und nehme Garden State.&amp;quot;
 
 
Tatsächlich war &amp;#39; Garden    State&amp;#39;   der erste Film, den mein Liebster und ich je zusammen gesehen haben, damals in jenen denkwürdigen Tagen, als unsere Liebe begann und wir in der verwunschenen Zeit zwischen den...</description>
<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 20:46:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Garden-State/5802/</link>
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<title>Hexenschuss</title>
<description> 
  (c) Tobias Bräuning/pixelio 
 
 
Heute Morgen ist mir ganz unversehens und unvermutet die Hexe ins Kreuz gefahren. Da mir gleichzeitig der Kreislauf zusammengesackt ist, blieb mir nichts anderes übrig, als mich hinzulegen, wohl wissend, dass das bei beißenden Rückenschmerzen die denkbar schlechteste Strategie ist. Tatsächlich dauerte es dann auch Stunden und bedurfte einer gehörigen Dosis an Schmerzmitteln, bis ich überhaupt wieder in der Lage war, aus der waagerechten in die senkrechte Position zu kommen. Momentan laufe ich mit einem Umschlag mit Knoblauchtinktur und einem Katzenfell im Rücken durch die Wohnung, da sanfte Bewegung immer noch das beste Heilmittel gegen die Hex&amp;#39; ist. Zum Glück habe ich eine wahnsinnig liebe Familie. Meine Schwester, die mein Hilferuf heute aus dem Schlaf riss, kam sofort, um mir beizustehen, und nun, da sie andere Verpflichtungen hat, haben meine Eltern eine Schicht übernommen. Ich bin so dankbar für ihre tatkräftige Unterstützung und mehr noch für...</description>
<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:14:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Hexenschuss/5801/</link>
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<title>Warten</title>
<description> 
    
(c) Lysann Morgenstern/pixelio 
 
 
Warten ist ein Zustand der Untätigkeit, in dem wir Zeit verstreichen lassen, bis ein bestimmter Zustand oder ein Ereignis eintritt. Wir sind dieses Ereignisses gewärtig, d.h. wir erwarten es, rechnen damit, sind darauf eingestellt und halten es für wahrscheinlich. Wenn das, worauf wir gewartet haben, dann wider Erwarten doch nicht eintritt oder sich der erwartete Zeitpunkt nach hinten verschiebt, sich ein ums andere Mal verzögert und hinauszieht, erzeugt das eine lähmende Ruhelosigkeit, eine rastlose Unzufriedenheit, die uns innerlich zerfrisst und aushöhlt. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob wir auf unser Lebensglück, die Frühlingssonne oder eine verspätete Bahnverbindung warten. Der Effekt ist immer der gleiche.
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<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 17:54:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Warten/5799/</link>
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<title>Tränen gelacht</title>
<description> 
  (c) jutta rotter/pixelio
 
 
Wieder mal meine Schwester (alles natürlich völlig aus dem Zusammenhang gerissen):
 
 
&amp;quot;Ich reihe in diesem Teil meiner Geschichte nicht nur ein erotisches Erlebnis ans andere. Dazwischen gibt es immer wieder Dialoge, zum Beispiel reden die beiden über Bücher.&amp;quot; 
&amp;quot;Ja, klar, wie man das halt so macht: &amp;#39;Der Sex war toll, Schatz. Was hältst du eigentlich von Goethes Werther?&amp;#39; (...) Genug gefickt. Jetzt: Literatur!&amp;quot;
 
 
Ich hätte mich fast verschluckt vor Lachen.  
 </description>
<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 14:45:00 +0200</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Traenen-gelacht/5798/</link>
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<title>Der Sammler</title>
<description> 
  
 
 
Ich las  &amp;quot;Der Sammler&amp;quot;  von John Fowles, die Geschichte eines gehemmten jungen Mannes, dessen einzige Leidenschaft das Jagen und Sammeln von Schmetterlingen ist - und die schöne Kunststudentin Miranda, die er jahrelang aus der Ferne anschmachtet. Als er überraschend im Toto gewinnt, kauft er ein einsames, abgelegenes Haus auf dem Land, renoviert das großzügige Kellergewölbe und bereitet alles vor, um sie als &amp;#39;Gast&amp;#39; zu sich zu holen und sie dort unten einzusperren. 
 
 
Ich hatte vor vielen Jahren einmal die  Verfilmung  dieses Romans aus den Sechziger Jahren gesehen, mit Samantha Eggar und Terence Stamp in den Hauptrollen. Schon der Film war ein eindringliches Kammerspiel, das Buch übertraf ihn jedoch noch bei weitem. Es ist ausgesprochen raffiniert aufgebaut: Im ersten Teil erzählt Frederik Clegg, der Entführer, die Geschichte aus seiner Sicht. Im zweiten Teil schildert Miranda in Tagebucheinträgen ihren erschütternden Leidensweg und das Geschehen erscheint...</description>
<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 23:27:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Der-Sammler/5797/</link>
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<title>Kuriert</title>
<description> 
(c) Viktor Schwabenland/pixelio 
 
 
  
 
Das beste Heilmittel gegen überbordende Sinnlichkeit ist kalte Ernüchterung. 
 . </description>
<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 20:18:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Kuriert/5796/</link>
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<title>Den Tag begrüßen</title>
<description> 
  (c) Jens Bredehorn/pixelio 
 
 
Eben war ich eine halbe Stunde walken auf meiner gewohnten Runde durch den Ostpark. Der Gesang der Vögel, die Morgensonne und das Glitzern des Hachinger Baches begleiteten mich auf meinem Weg. Die Rabatten vor dem Michaeligarten sind schon sauber geräumt. Hie und da spitzen die ersten Krokusse und Stiefmütterchen aus der grauen Erde. Eine duftende Tasse Tee, ein ayurvedisches Müdli, ein warmes Schaumbad und die neue EMMA werden mich nun weiter in den Tag hinein begleiten. Der Frühling ist doch etwas Wunderbares! 
 </description>
<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 07:16:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Den-Tag-begruessen/5795/</link>
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<title>&quot;Frau, komm!&quot;</title>
<description> 
    
(c) Michael Werner Nickel/pixelio 
 
 
Soeben las ich in der neuen EMMA zwei Artikel über die Massenvergewaltigungen der letzten Kriegstage 1944/1945, unter deren Folgen die Opfer zum Teil noch heute leiden. Da die Deutschen als &amp;#39;Volk der Täter&amp;#39; galten, wurden diese Traumatisierungen lange Zeit tabuisiert. Chantal Louis berichtet über das &amp;#39;Lebenstagebuch&amp;#39;-Projekt, das den betroffenen Frauen dabei helfen soll, ihr Lebenstrauma zu verarbeiten. Außerdem wurde ein gekürzter Auszug aus einem Buch von Ingo von Münch abgedruckt (&amp;#39;Frau, komm!&amp;#39; Die Massenvergewaltigungen deutscher Frauen und Mädchen 1944/1945). Beide Artikel waren erschütternd.
 
 
&amp;quot;Jede der Frauen wurde durchschnittlich 17 mal vergewaltigt. &amp;#39;Das ist aber eben nur der Durchschnitt. Eine Frau zum Beispiel fiel ihren Vergewaltigern 70 mal zum Opfer.&amp;#39; Die jüngste Vergewaltigte war sieben Jahre alt.&amp;quot; (Das vererbte Trauma, EMMA 02/2010)
 
 
&amp;quot;Für den von ihr gedrehten Film, der...</description>
<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 21:09:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Frau-komm/5794/</link>
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<title>Küssen statt streiten</title>
<description> 
  (c) Moni Sertel/pixelio 
 
 
&amp;quot;Ich will nicht mit dir streiten. Ich will dich küssen&amp;quot;, sagst du und mir fällt ein Stein vom Herzen. Solange du mich küsst, gibt es keinen Grund zu streiten. 
 </description>
<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 20:58:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Kuessen-statt-streiten/5793/</link>
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<title>Grammatikalisches Missverständnis</title>
<description> 
  (c) RainerSturm/pixelio 
 
 
Soeben habe ich festgestellt, dass eine anhaltende, vor sich hin schwelende Unstimmigkeit zwischen meinem Liebsten und mir einem grammatikalischen Missverständnis geschuldet war. Während ich eine Reihe von Sätzen, die er mit dem kleinen Wörtchen &amp;#39;wenn&amp;#39; eingeleitet hatte, durchgehend temporal gedeutet hatte, hatte er sie ausschließlich konditional gemeint. Das löst nun zwar nicht unser Problem, erklärt aber zumindest, warum wir derart aneinander vorbeigeredet haben.
 </description>
<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 19:22:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Grammatikalisches-Missverstaendnis/5792/</link>
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<title>Schreibend die Welt neu erfinden</title>
<description> 
  (c) Rike/pixelio 
 
 
Wenn ich das, was mir widerfährt, aufschreibe, erhält es eine neue Qualität. Es wird intensiver und distanzierter zugleich. Indem ich meine Geschichte erzähle, werde ich zur Gestalterin meines Schicksals, tauche bewusst ein in das Geschehen und gewinne gleichzeitig Abstand dazu. Es allein schon als Geschichte zu verstehen, verändert die Beschaffenheit des Erlebten. Vielleicht ist das der Grund, warum ich so gerne blogge und seit 25 Jahren Tagebuch schreibe. 
 </description>
<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 17:02:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Schreibend-die-Welt-neu-erfinden/5791/</link>
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<title>Frühlingsäquinoktium</title>
<description> 
  (c) AngelaL/pixelio 
 
 
Seit ein paar Tagen ist mein Garten frei von Schnee. Der Frühling kommt spät dieses Jahr. Grau und kahl liegen die Blumenbeete zwischen dem fahlen Rasen. Nur ein paar Krokusse und Schneeglöckchen, das grüne Laub der Christrosen und die zarten Triebe der Tulpen und Narzissen malen Farbtupfer auf die graubraune Leinwand. Ich fürchte, der alte Lavendelbusch hat den grimmigen Winter nicht überstanden. Auch die Zwergrose auf meinem Balkon, die ich im Herbst in ihren Topf gepflanzt habe, wirkt äußerst mitgenommen. Es muss sich erst zeigen, ob sie austreiben wird. Ich hoffe inständig, dass wir von weiteren Kälteeinbrüchen verschont bleiben und der Frühling wiedergutmacht, was er uns so lange vorenthalten hat. Mein Herz sehnt sich nach Licht, Sonne und Wärme, nach dem zarten Grün der Bäume, nach Osterglocken und Blausternchen, nach Morgentau und lauer Luft. Winter war es lang genug. Jetzt wird es Zeit für die überbordende Sinnlichkeit des Frühlings. Und wenn ich...</description>
<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 18:32:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Fruehlingsaequinoktium/5789/</link>
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<title>Das literarische Duett</title>
<description> 
  (c) berwis/pixelio 
 
 
Mittlerweile habe ich mich dazu durchgerungen, zwei sehr nahen, vertrauten Freundinnen meine Geschichte zu lesen zu geben. Das hat mich einiges an Mut gekostet und ich war doch ziemlich nervös, als ich die Texte losschickte. Immerhin liegt zweifaches Herzblut darin: Zum einen enthält die Geschichte inhaltlich eine hohe Selbstoffenbarungskomponente und zum anderen ist schon das Schreiben an sich eine ausgesprochen persönliche Angelegenheit. Ich entblöße mich nicht nur durch das,  was  ich erzähle, sondern auch dadurch,  wie  ich es tue. Die Worte und Formulierungen, die meiner Geschichte Gestalt verleihen, sind mindestens ebenso sehr Ausdruck meiner Persönlichkeit wie die Inhalte der Erzählung. Von daher bin ich ausgesprochen froh und erleichtert, dass ich bislang in erster Linie positive, ja, sogar begeisterte Rückmeldungen erhalten habe. Natürlich habe ich es mit wohlwollenden Leserinnen zu tun, aber da ich auch kritische Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge...</description>
<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 10:12:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Das-literarische-Duett/5788/</link>
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<title>Frühlingserwachen</title>
<description> 
  (c) Susanne Schmich/pixelio 
 
 
Nun ist er also da, der Frühling. In meinen Adern fließt er ja schon lange. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt solch einen sinnlichen Hunger, so eine unstillbare Sehnsucht verspürt habe. Natürlich bin ich selbst daran keineswegs unschuldig, denn ich gebe ihr durch geeignete Lektüre, die kontinuierliche Überarbeitung meiner Geschichte und das Schwelgen in erotischen Phantasien beständig Nahrung. Angesichts der Tatsache, dass mein Liebster in der Ferne weilt, ist das nicht unbedingt die vernünftigste Strategie. Natürlich wäre es klüger, mich in der Zwischenzeit eher sachlichen Dingen zuzuwenden, etwa meiner Steuererklärung oder meiner Altersvorsorge oder ähnlich aufregenden Angelegenheiten. Der Frühjahrsputz, den ich kürzlich begonnen habe, ist zur inneren Abkühlung nur bedingt geeignet, da die Hausarbeit auf mich eher anregend wirkt und mich in erstaunlich sinnliche Stimmung versetzt. Aber ich will es ja nicht anders. Letztlich möchte ich...</description>
<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 07:51:00 +0100</pubDate>
<link>http://www.blogigo.de/Nimien/Fruehlingserwachen/5787/</link>
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