hab noch mich noch nie so sehr auf diesen tag gefreut wie diese woche, denn ich hoffe auf neue noten, die der große zum üben heimbringt. die stücke von letzter woche gehen schon ziemlich gut von der hand, auch zweihändig gespielt.
hab noch mich noch nie so sehr auf diesen tag gefreut wie diese woche, denn ich hoffe auf neue noten, die der große zum üben heimbringt. die stücke von letzter woche gehen schon ziemlich gut von der hand, auch zweihändig gespielt.
punktete bei den jungs dadurch, dass er die gitarre stimmte und wunderschön klavier spielte.
ich sollte ihn öfter einladen.
schwarz-weiß, vier jahre alt und schleicht auf samtpfoten durch seine neue heimat.
immerhin hat er mir schon aus der hand gefressen. ein gutes zeichen für uns vier!
sich jemand fragt, was ich in der vehementen blogabwesenheit so treibe ...
elternabende, elterngespräche im kiga, arbeitseinsätze im kiga, pinatas kaschieren, wandern mit der schulklasse, taschen nähen, wohnung auf vordermann bringen, lachen, seufzen, zur therapeutin rennen, tolle bücher mit den jungs lesen, mich mit freunden über deren leben freuen, an viele menschen denken und feststellen, dass der tag einfach zu wenig zeit hat, über irgendwas vierbeiniges nachdenken, den gedanken verwerfen, angenehme anrufe tätigen, unangenehme anrufe tätigen, zur elternsprecherin wählen lassen (incl. zwei-jahres-vertrag), über die kinderverteilung während der kita-umzugswoche nachdenken und aushandeln, urlaubszeit planen ...
was zu kurz kommt - familiäres mit den eltern, treffen mit freunden.
was ich liebe - diese wunderbaren kinder!!!
machte am wochenende das bastelskalpell :) und herausgekommen ist dies:
die geräusche, die da eben von der waschmaschine herüberrollten, klangen aber gar nicht gut.
naja, nach 13 jahren, darf man schon mal den geist aufgeben. also heisst es, neue kaufen! *seufz*
den hinzugewonnenen beifahrer setze ich im zentrum der stadt mit dem großen l aus, um ein wenig, nein viel zu wenig zeit, mit einem liebgewordenen menschen zu verbringen. und ich werde an einen ort entführt, der voller harmonie wunderbar auf dieses wochenende einstimmt. leise klimpernd spielen segeltaue ihr lied am wasser und wir genießen beide diese kurze auszeit im aufkommenden sonnenschein. es hat gewöhnungscharakter, ebenso wie einen besonderen charme, weil es eben doch viel zu selten vorkommt.
hannover ist nach wie vor hässlich und ich zu blöd, um dem navi einzubleuen, dass wir in die königs-dings-bums-straße wollen ... das ding ist einfach nicht dazu zu bewegen, ein ö zu akzeptieren. na egal, der beifahrer weiß ja wo er wohnt und lotst mich die letzten meter zu seinem trauten heim. raus aus hannover ist nicht nur in ästhetischer hinsicht der absolute horrortrip, sondern auch verkehrstechnisch. also reihe ich mich brav in den feierabendverkehr ein und erreiche den ortsausgang nach gefühlten stunden. und auf der autobahn sind wie immer viel zu viele mittelspurschei**** unterwegs. neues jahr, neues glück ist da nicht, die kleben einfach wie pech und schwefel in der mitte, auch wenn rechts alle 500 meter mal ein lkw auftaucht. das klientel immer das selbe: alte opas mit hüten auf der ablage, junge frauen, denen die angst schon ins gesicht geschrieben steht, dass sie wohl nie von der rechten spur wieder weg kämen, wenn sie zum überholen ansetzen müssten und mittelalterliche frauen mit ebensolchen gedanken. ich finde, sie sollten alle nochmal die fahrprüfung absolvieren müssen mit einem gesonderten fragebogen zum thema autobahn - dreispurig!
kirchlinteln kommt mir in diesem jahr so vertraut vor, als wenn ich jeden tag dort vorbeifahren würde und es stellt sich relativ schnell dieses "hach, ich bin wieder da"-gefühl ein, gepaart mit großer vorfreude auf liebe menschen, leckeres essen, wundervoll anmutende und noch wundervoller klingende balafone und das knistern des lagerfeuers.
dr.o wird in der abendstimmung leicht nervös und beginnt mit bodypercussion, bei der es mir gerade so gelingt, entweder meine beine oder aber meine hände koordiniert zu bewegen. beides zu kombinieren ist bei einem rhythmusschwein wie mir eine rein utopische vorstellung und ich muss bei dem gedanken daran mit einem mal irgendwie laut lachen.
momo fragt mich abends, woher ich dieses stück kenne, welches ich auf einem seiner selbstgebauten balafone spiele. er findet es toll und harmonisch und ich gestehe ihm, dass ich einen trommelrhythmus auf´s balafon "umgeschrieben" habe. auf dem seinen klingt es noch tausend mal schöner als daheim und ich weiß, dass ich im nächsten jahr nach bremen fahren werde, um eine woche lang zu feilen und mein eigenes ebenso wunderschönes balafon zu bauen.
samstag kommt dann der eigentliche workshop in gang und da die älteren herrschaften der teilnehmerschar eher spät aus den betten kriechen, entfällt eine megalange bodypercussion-runde, was ich nicht großartig bedauere. ich will spielen. und zwar balafon! und zwar so schnell wie möglich. als momo den grundrhythmus zeigt, bin ich ein wenig enttäuscht und denke mir, dass das wohl nicht alles gewesen sein kann. und tatsache, es kommt irgendwann noch besser, als er den balafonrhythmus mit dem der clave kombiniert. hah! das ist schwer ... sauschwer, aber ganz nach meinem geschmack und wie schon im letzten jahr zeigt momo eine engelsgeduld und eine hervorragende eigenschaft als lehrer seine schüler an diese rhythmen heranzuführen. allein hätte ich nach fünf minuten kampf aufgegeben, mit seiner hilfe hab ich es drauf und klimpere dann irgendwann nachmittags dem kombinierten grund-/clavenrhythmus. feine sache das! und ich bin stolz auf mich. hab das gefühl, dass das nur manchmal beiläufige klimpern daheim schon einiges bewirkt hat, was die spieltechnik und die rechts-links-koordination angeht.
und abends spielen wir alle gemeinsam und singen ... (ich verzichte auf den gesang, damit ich meinen rhythmus halten kann ;o) )
... quimbara kumbara kumba kimbamba ... eh mama ... eheh ... mama ...
die jungs und mädchen im pfadfinderlager, das zeitgleich mit unserem workshop stattfindet schauen immer wieder fasziniert auf unsere instrumente. und abends traurigerweise auf unser grillfleisch und die würstchen. die ganz schlauen pirschen sich an, verwickeln uns in gespräche und bekommen dann tatsächlich etwas von unseren leckereien ab. sie wissen eben, wie man als pfadfinder überlebt :o)
am lagerfeuer trudeln dann noch ein paar bekannte eines teilnehmers ein, die gitarrenrockig musik vom balkan, aus chile etc. spielen. da sie santanas "oye como va" lange genug klimpern, kommt mein erinnerungsvermögen irgendwann zum tragen und ich kann es tatsächlich wieder auf dem balafon mitspielen. wow, ich bin so gut, denn immerhin hab ich das seit dem letzten hasentrommeln nicht mehr gespielt! momo nimmt es mit wohlwollen auf :o)
sonntagvormittag spielen wir alle nochmal unseren neuen rhythmus und anschließend mache ich mich auf dem weg in richtung hannover. auch dort wieder das gefühl, als wenn ich schon ganz oft diesen weg gefahren wäre, obwohl der erste und bisher einzigste besuch bei meiner lieben freundin nun genau ein jahr zurückliegt.
wieso stellen es männer immer noch in frage, dass man als frau in der lage ist, dem elternrat in einer führungsrolle beizuwohnen, wenn man seit mehr als vielen jahren erfolgreiche familienmanagerin ist?
die getrübte freude über fehlpässe in freundschaften wird aufgehellt durch einen zwischenerfolg bei der suche nach sponsoren für ein großes konzert von tussangana ...
mit stolz geschwellter brust sehe ich, dass ich es genau richtig gemacht habe, auch große fische anzuködern. denn die messe dresden wäre schon ein oberhammerharter auftrittsort!
ich bin so gut!
manchmal täuscht man sich in so kleinen dingen mit großer auswirkung. manchmal irrt sich auch die ganze welt und keiner will es wirklich sehen. und manchmal gibt genau das einfach tierischen frust, auf den ich nicht näher eingehen will ...
.oO(wo ist mein boxsack???)
ich weiß, es ist vermessen, aber bitte, bitte mach dass diese abende nicht so furchtbar öde sind!!!
ich hätte mich ja schon gefreut, wenn ich nur im elternrat der klasse hätte mitwirken können, aber dass ich den posten der elternsprecherin einnehmen soll, DAS finde ich mal ganz grandios! vorallem so ganz ohne mein zutun!
DANKE!
ist eigentlich so gar nicht mein programm, aber ne runde apocalyptica reißt es dann irgendwie schon raus. so schön düster und melodramatisch nur mit streichinstrumenten, das hat was!
sind eine tolle erfindung!
vorallem, wenn man sie bei sich im wohnzimmer sitzen hat, habib koité hört und dann dazu auf dem balafon eine wunderschöne begleitung gespielt bekommt.
tage wie diese gehören eindeutig in die kategorie "wohlfühlprogramm"!
für diesen einen augenblick schuf uns der himmel das paradies auf erden und ich erlag der versuchung, den rest meines lebens darin verbringen zu wollen.