weihnachten
das erste mal seit jahren werde ich es mit einem guten freund verbringen, der ebenso wie ich an jenem tag allein im doppel-d verweilen wird. ganz neue erfahrungsoptionen, die sich da auftun.
das erste mal seit jahren werde ich es mit einem guten freund verbringen, der ebenso wie ich an jenem tag allein im doppel-d verweilen wird. ganz neue erfahrungsoptionen, die sich da auftun.
scheint sich hier daheim alles ums aufräumen, ordnung schaffen zu drehen. andere tage sind permanent von leben besetzt. um heute alles zu toppen, wird weihnachtsgrün in vasen verzweigt, das getrocknete bananenstaudenblatt mit den weihnachtlichen mitbringseln aus dem bremer umland befüllt und der herbstkranz an der tür gegen zweige und baumanhänger ausgetauscht. beim säubern und neubefüllen des heimischen unterwasserkinos stellen wir fest, dass sich zu den ohnehin sieben vorhandenen neulingen vier weitere hinzugesellt haben. süß, einfach süß. und man kann sie wieder sehen, über blütenweißen kies gleitend, durch von algen befreite scheiben. ein beruhigender anblick.
arbeiten, arbeiten, arbeiten!!! - steht auf einem tollen slogan, den mir meine liebste ein-bis-zwei-tage-pro-woche-chefin an meinem arbeitsplatz angebracht hat. ich halte mich dran, versuche es zumindest, arbeite oft auch wider willen, weil es andere, mir wichtigere dinge gäbe. aber manchmal müssen die warten, weil so ein weihnachtsmarkt nun mal nicht zu verschieben ist. und der selbst auferlegte workshop auch nicht. also straff durchziehen. und so nebenher das bisschen alltag noch organisieren, kabel deutschland in die hölle schicken (ihr habt mich nur noch vier monate an die backe genagelt, keine angst!), nikolausgeschenke für 20 kinder verpacken (grete, deinen hinweis mit dem mal abgeben-müssen-können bezüglich elterninitiativen hättest du wahrlich eher anbringen dürfen ;) ). aber (gott jetzt fang ich auch noch damit an, ich hoffe, die ein-bis-zwei-tage-pro-woche-chefin hat´s nicht gelesen) ... also aber: es entstehen in diesen scheintoten arbeitszeiten arbeiten, die ich liebend gerne behalten würde. nur kommt von nix ja auch nix und deswegen werde ich sie brav zum weihnachtsmarkt tragen, gemeinsam mit der hoffnung, dass es nur mir gefällt. oder ich setze einen horrenden preis an. oder. oder. oder. vorsichtige schritte in einen arbeitszweig, der mit architektur, design und dergleichen so gar nichts am hut hat, aber andere möglichkeiten bietet. und zugleich anklopfen an türen fremder chefs, die vielleicht mal zum eigenen werden könnten.
immer zum jahresende kommt alles knüppelhart zusammen. wo ist meine auszeit?