No, we can't

24.03.2009 um 12:32 Uhr

Alles neu macht der Frühling! Frühling? Frühling?? Hallo??!!

von: lunamab

Stimmung: gereizt, aufgekratzt, Gänsehaut, Bauchkrampf
Musik: Johnny hates jazz - The very best of - random & shuffle

Im Moment plage ich mich mit Bauchkrämpfen und Zitteranfällen am ganzen Körper ab. Die „Wild-Paprika"-Tortillas von Chio bekommen mir so ganz und gar nicht. Es fühlt sich an, als würden sie mit meinen Gedärmen einen unerbittlichen Kampf austragen. Entweder wir oder ihr. Es ist nicht genug Platz für uns in diesem Körper. So fühlt es sich zumindest an. Ich hoffe, meine Gedärme, die mir schon so treu seit 22 Jahren dienen, geben den Kampf nicht auf und verteidigen ihr altgesessenes Territorium.

Der Tag gestern war gar nicht soo schlimm, obwohl er versprach wirklich unerfreulich zu werden. Termin beim Zahnarzt, nachdem ich mich vier Monate lang erfolgreich davor gedrückt hatte einen Folgetermin zu vereinbaren. Mit Zahnärzten stehe ich seit jeher auf großem Kriegsfuß. Aber nicht nur, dass er mir zuliebe, nachdem ich ihn mit flehendem Blick angebettelt hatte, er möge alles mit mir machen, aber bitte bloß mit diesem fiesen spitzen Stocherdings von mir wegbleiben. Das Ding, mit dem Zahnärzte leidenschaftlich gerne in kleinen und großen Löchern rumstochern, um dann anhand der Lautstärke des Patienten festzustellen wie tief das Loch tatsächlich ist. Ich sagte, mir egal, spritzen sie, bohren sie, ziehen sie - komme, was wolle! Aber bleiben sie weg mit dem Ding da. Ich glaube, die Aufrichtigkeit meiner nicht gespielten Tränen in den Augen und das ebenfalls sehr authentische Zittern, das den gesamten Zahnarztsessel mitsamt der daran angeschlossenen Apparatur erbeben ließ, überzeugte ihn dann von meiner Ernsthaftigkeit. Jedenfalls schaute er mich mehr als belustigt an und beugte sich demonstrativ mit dem kleinen runden Spiegel über mich, wobei er diesen verhassten hakenförmigen Gegenstand anschaulich weit weg hielt und mir versicherte, es komme nicht mehr in meine Nähe. Ich hoffe, er hat es sich gemerkt. Ich will mir nicht jedes Mal erneut die Blöße geben ihm zu veranschaulichen WIE SEHR ich Zahnärzte verabscheue. Dann fragt er doch tatsächlich WIE VIEL Angst man denn haben könnte! Mir fiel dazu nur ein alles sagendes Schnaufen ein - er verstand.

Der Rest der Behandlung, die keine war, verlief ohne Komplikationen. Hat nicht zuletzt daran gelegen, dass ich weder gespritzt noch gebohrt, noch sonst wie gefoltert worden bin. Und sicherlich teilweise auch daran, dass er mir zwei gute Nachrichten überbringen konnte.

1)      der Zahn, von dem ich mir jetzt schon seit Wochen einbilde, da sei was abgebrochen, ist intakt und unbeschädigt. Das ist nur reine Paranoia... hmmm, wie untypisch für mich...

2)      er kann mir die beiden Eckzähne mit wenig Aufwand richten. Die, die damals von meiner ebenfalls über alles verhassten Kieferorthopädin aufgrund unsachgemäßer Anbringung der Spange, beschädigt worden sind. Sprich, teilweise ist der Schmelz ab. Das sieht nicht schön aus und verfärbt ganz extrem. Ich bin seit Jahren schon damit beschäftigt diese beiden Zähne halbwegs auf Vordermann zu bringen. Jetzt soll es in einer Sitzung ausgestanden sein - ein Traum!

Naja, und die dritte war, dass ich erst im April wiederkommen brauche. Dafür 3 satte Termine! Herr Doktor kann mir leider jeweils nur sehr wenig von seiner Zeit opfern, daher müssen wir es uns einteilen. Mir wurscht...

Danach gestattete ich mir besten Gewissens ein paar luftige Frühling/Sommerkleidchen zu kaufen. Ich bin eben doch Optimist und gebe die Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen nicht auf. Das hatte ich mir wirklich verdient! Ich hatte eine Zahnarztpraxis betreten und bin nicht schreiend davon gelaufen, so wie ich es als Kind immer zu tun pflegte. Und meine arme Mutter musste mir dann quer über die Straße hinterher hechten. Ich hatte Todesängste ausgestanden beim Anblick einer Zahnarztpraxis. Dabei, wenn ich so zurückdenke, wäre es viel wahrscheinlicher gewesen, dass ich bei einem meiner zahlreichen Fluchtversuche unter die Räder gekommen wäre, hmm. Es ging dann letztendlich so weit, dass ich eingeschläfert werden musste, damit man mir dann in Vollnarkose gewaltsam den Mund öffnen konnte, um überhaupt mal einen Blick darein zu erhaschen. Irgendwann war ich nicht einmal mehr dazu bereit meinen Mund vor Menschen in weißen Kitteln zu öffnen. J

Anschließend begab ich mich ganz spontan in die Fahrschule und meldete mich endlich endlich endlich endlich endlich zum Führerschein an! Die Tatsache, dass ich einen Zahnarzttermin tatsächlich unbeschädigt überstanden und seine Praxis aufrecht gehend verlassen hatte, musste mich irgendwie beflügelt haben. Nun ja, die erste Theoriestunde heute um 10:30 hatte ich nicht wahrnehmen können, weil ich mir, wie bereits geschildert, mit abartigen Magenkrämpfen im Bett wand und vor mich hin winselte. Hätte ich es nicht besser gewusst, hätte ich es glatt für eine Fehlgeburt halten können. Viel schlimmer kann eine Geburt nun wirklich nicht sein!

Der Abend mündete dann in einen Kinobesuch mit meiner Mutter, vor dem mir schon seit dem Morgen graute. Ich bin auf meine Mutter die letzte Zeit nicht sooo gut zu sprechen gewesen.. Aber des guten Willens wegen setzte ich meine beste Interpretation von Liebende-Tochter auf. Das ging auch eine Weile gut. Die Weile, die wir schweigend im Dunkeln im Kino saßen und uns mit Nachos und Popcorn voll stopften, während wir einen Tennishals bekamen vom ständigen Hin- und Herschauen. Vierte Reihe ist eben doch kein Spaß! Während man versucht zu kapieren was in der einen Ecke passiert, geschieht in der anderen Ecke, die man nicht im Sichtfeld hat, etwas vollkommen anderes. Nach dem Film hatte ich das Gefühl zwei Stunden lang nur Keira Knightleys Gesicht im Close-Up angestarrt zu haben, das war irgendwie beängstigend, weil ich das Bild immerzu vor Augen hatte.

Nach Heimgehen war uns beiden noch nicht, also bewegten wir uns in die nächste Bar, die in Sichtweite war und ließen uns dort nieder. Irgendwie überkam mich ein Zusammenbruch. Ich weiß nicht, wer was gesagt hatte.. Im einen Augenblick lächelte ich den Kellner noch freundlich an, im nächsten war ich dabei mit den Tränen zu kämpfen. Meine Mutter saß mir ratlos gegenüber. Nach einigen Sekunden des Schweigens tätschelte sie dann meine Hand und sagte mir genau das, was ich überhaupt nicht hören wollte „Mach dich nicht fertig. Es wird alles wieder gut". Oh ja, ich weiß, dass es nur gut gemeint war, und ich weiß, dass es ihr sehr nahe ging mich so zu sehen. Aber DAS brachte mich letztendlich aus der Fassung. Ich versuchten nicht aufzuschluchzen, die Tränen liefen mir einfach unkontrolliert und geräuschlos über das Gesicht. Wutentbrannt starrte ich sie an, sie schaute liebevoll zurück. „Alles wird wieder gut", dann holte sie Luft und setzte an etwas zu sagen, dass sich nach etwas anhörte wie „Kommst du heute nicht, kommst du morgen bzw. Es gibt noch Andere.. blaaa". Ich verlor die Beherrschung und zischte sie nur an. „Mama, ich bin auf dich wütend!". Meine Stimme kippte. Schluchzen und maßlose Wut gleichzeitig unterdrücken will geübt sein. Meine Mutter verstand nicht. „Es tut mir leid, wenn ich was Falsches gesagt habe", entschuldigte sie sich kleinlaut. „Mama, ich bin wütend auf DICH! Wütend! Rasend! Und das hat nichts mit meiner Beziehung zu tun, die kürzlich in die Brüche gegangen ist!". Jetzt war sie vollkommen perplex. „Vielleicht fällt es dir nicht auf, aber du interessierst dich einen feuchten Dreck für mich. Und mehr noch, du belastest mich regelmäßig mit deiner Beziehungsscheiße, brichst mir regelmäßig damit das Herz, weil ich mir ständig Sorgen um dich mache. Nur, um mir zwei Tage später wieder zu erzählen, alles wäre wieder gut. Und so geht das schon seit Jaaaaahren. Für dich ist es mittlerweile nicht mehr als ein Witz, aber ich, ich nehm mich das jedes Mal aufs Neue zu Herzen. Ich KANN nicht mehr!!!". Und dann schwappte alles über, was sich in mir angesammelt hatte. Ich redete und redete und gab mir nicht die geringste Mühe meinen Zorn oder die Lautstärke zu unterdrücken. Ich hatte kein Auge dafür, ob jemand in dem Lokal Anstoß daran nahm. Es kam einfach rausgeflossen, und sie saß da, hörte stumm zu und bekam Tränen in den Augen. Wortlos saßen wir uns gegenüber, nicht im Stande einander in die Augen zu sehen. Als ich endlich die Rechnung begleichen konnte, verließen wir das Lokal und setzten uns auf die nächste Bank. Es war kalt, der Wind pfiff uns um die Ohren und ich zitterte. Aber das war egal. „Schlechte Mutter! Es tut mir leid, dass ich dir keine gute Mutter gewesen bin. Nicht gut genug". Ich schluchzte und weinte. Ich hatte sie verletzt, aber meine Zunge weigerte sich beharrlich eine Entschuldigung vorzubringen. „Du bist so viel erwachsener und klüger als ich", führ sie fort. Diese Unterhaltung nahm in den nächsten Stunden etwas andere Formen an. Die Gemüter beruhigten sich und man sprach sich von der Seele, was auf ihr gelastet hatte. Anschließend bequemten wir uns ein Taxi zu mir zu nehmen, einen Abstecher beim Kiosk zu machen und uns dann mit einer Flasche Rotwein in meiner Küche nieder zu lassen. Ich glaube, es ist das erste Mal, das ich mir mit meiner Mutter das Bett geteilt habe seitdem ich alleine wohne. Und auch das erste Mal seit langer langer Zeit. Es hat gut getan J

So, und jetzt holen mich die Magenkrämpfe wieder. Aber bevor ich gehe, bleibt noch eins zu sagen: Ich bin absolut und unumkehrbar im Begriff das Abbild meiner Mutter zu werden. Muss noch überlegen wie ich das finde... :hmm:

 

22.03.2009 um 23:37 Uhr

Ende/Anfang/Ende/Anfang... Ente Ente Ente Ente Ente Ente

von: lunamab

Musik: Travis - Sing; Damien Rice - Delicate

Ich habe ihm noch nachgesehen als er das Haus verließ. Und er schaute nach oben zu meinem Fenster. Sah mich winken, hielt für einen Moment inne und winkte halbherzig zurück. Dann überquerte er die Straße und verschwand hinter dem Haus an der Ecke, aus meiner Sicht. Ich stand in der dunklen Küche und musste nicht mal meine Gedanken ordnen. Es war leer. Wohnung leer. Kopf leer. Blitzblank geputzte Küche und der Geruch des Specks, den wir zu den Bratkartoffeln gebraten haben, der die ganze Wohnung wie Weihrauch verpestete, in der Luft hing und die Klamotten kontaminierte.              Tief durchatmen, take a deep breath now. Die Schwerkraft überwinden, nicht auf den Boden sacken und in dieser Position stundenlang verharren. Schultern straffen, viel und tief speckverseuchte Luft einatmen, hinsetzen. Ja, hinsetzen ist wichtig. Festhalten, nicht die Balance verlieren. Mit dem Gefühl und dem Gedanken umgehen lernen, erste mühsame Schritte gehen. Aller Ende/Anfang ist schwer. Nur fühle ich mich leicht. Die innere Leere verstärkt die Schwerelosigkeit zusätzlich. Ich könnte fliegen. Von hier aus dem Fenster auf das gegenüberliegende Dach springen, über der Stadt schweben. Ich empfinde Stolz. Puren und unverfälschten Stolz, der mir ... uns gilt. 

Ich schlurfe ins Treppenhaus. Die dünnen Hausschühchen klatschen witzig an jeder Stufe. Ich habe mir keine Jacke übergeworfen. Gerade mal einen Pulli konnte ich mir drüberziehen, um mich vor dem Erfrierungstod zu retten, der mich ereilen würde, wenn ich in einem Unterhemd zu dem Zigarettenautomat auf der gegenüberliegenden Straßenseite gehen würde. Mit steifen Nippeln (mangels eines BHs, den ich mir ebenfalls nicht anziehen mochte) und verheulten Augen schlurfe ich bis ins Erdgeschoss und klingel bei Sebastian. Zu später Stunde. Aber er grinst. Heute macht mir sein schlemiges Grinsen, das bei mir sonst den Würgreflex auslöst, nichts aus. Er fragt erfreut und höflich was ich möchte. Ich hätte gerne Geld gewechselt, für Zigaretten. Sebastian bedauert, er habe kein Geld, weder in groß noch in klein. Aha, sage ich und drehe mich um zum gehen. Grinsen hin oder her, nach Gesprächen ist mir jetzt nicht. "Schicke Schuhe!", ruft es hinter mir her. "Häh?". "Süße Herzchen!". Da ist es wieder, das Grinsen. Herzchen. Ja. Herzchen. Ja, wirklich! Herzchen. Irgendwie enttäuschen mich meine Hausschlappen in diesem Moment sehr. Für einen Augenblick starre ich sie wütend an. Sie können nichts dafür. Und ich auch nicht. So viel zu Herzchen. "Alles ok bei dir?". Er steht immer noch in der Tür. "Häh? Ja, ja. Ich glaub, ich werd krank", sage ich und versuche ein überzeugendes Schulternzucken in Kombination mit Mundwinkel leicht schräg nach oben ziehen. "Was hast du denn?". Irgendwie klingt es ernst, als würde er befürchten, dass ich auf schon halbem Weg in meine Wohnung im vierten Stock den Löffel abgebe. Ich muss grinsen, starre wieder auf meine Herzchenschuhe und sage "Bin erkältet". Ich nutze den Moment und das aufrichtige Mitleid in seinen Augen, um ihn abzuwinken.

Das schwule Pärchen, oder zumindest die beiden Polen, die sich im ersten Stock eine Wohnung teilen,  sind überrascht über solch späten Besuch. Im Hintergrund läuft der Fernseher, alles duftet nach Heim, nach warmem Zuhause. Vom Treppenhaus aus erspähe ich einen Blick in ein tadellos hergerichtetes Bad. Alle Kosmetikartikel fein säuberlich auf Regalen und Waschbecken platziert. In der Wohnung wird mit Kleingeld geraschelt. Ich starre auf meine Schuhe und verschränke die Arme so gut es geht vor der Brust, damit meine Nippel nicht die Flucht nach vorne antreten. Ich will nicht vulgär erscheinen und die vermutlich homosexuellen Nachbarn mit unübersehbar steifen Nippeln zusätzlich belästigen.

SCHNITT

Wir haben es versucht. Diese Beziehung war von ersten Augenblick an ein Kampf. Gegen- und miteinander, füreinander, für alles und nichts. Wir haben uns nicht ausgeliebt. Es ist der Stoff aus dem Hollywood-Dramen gesponnen werden. Was ist schon ein Happy End? Was passiert nach dem Abspann, nachdem sich Prinz und Prinzessin, in Form von unverschämt überbezahlten Hollywood-Schauspielern, das Ja-Wort bei Sonnenuntergang gegeben haben? Ein Ende ist nur dann happy, wenn es kein Ende findet.                                                                                                                   Es ist verrückt. Man hält sich im Arm, vermischt seine Tränen mit denen des anderen, dankt sich gegenseitig für die schöne (?) Zeit, wünscht sich das Beste, hält sich noch fester im Arm und muss sich doch jede einzelne Sekunde eingestehen, dass es nicht weitergeht. Es zerreißt einem das Herz und fügt es gleichzeitig wieder zusammen. So, als ob man etwas von sich gehen lassen müsste, um wieder ganz sein zu können. Verrückt, huh? Es geht mir nicht in den Kopf, dass zwei Menschen, die sich eigentlich nichts sehnlicher wünschen als zusammen zu sein, gerade das nicht geregelt bekommen. Es hat etwas von "And so the lion fell in love with the lamb.. what a stupid lamb! what a masochistic lion!..". Nein, weiß Gott, wir müssen keinen rivalisierenden Vampirgangs und Werfwolfrudeln trotzen. Wir scheitern gekonnt an den alltäglichsten und menschlichsten Sachen. Schlechter Vergleich mit Löwen und Lämmern. Magneten mit unterschiedlichen Ladungen stoßen sich auch ab. Und das hat rein gar nichts damit zu tun, dass sie sich persönlich nicht ausstehen können. Sie sind verschieden, zu verschieden, um miteinander zu sein. Wir haben uns gepresst und geformt, und keine Anstrengung ausgelassen, um uns ineinander zu fügen. Es hat nicht sein sollen. Verrückt! Rein aus juristischer Sicht ein Ding der Unmöglichkeit.                                                                                                    Zwei übereinstimmende Willenserklärungen + von beiden Parteien erbrachte Leistungen = gut.           Aus Erfahrung: zwei übereinstimmende Willenserklärungen + von beiden Parteien erbrachte "Leistungen" = nix gut. 

Ich setze mich aufs Bett und halte meinen Kopf in beiden Händen, um ihn nicht zu verlieren. Es geht vorüber. Eben wollte ich mich noch übergeben. Streiche mit der Hand über das Kissen. Meine Finger ertasten eine warme Stelle. Das muss die Stelle sein, an der wir eben unsere Köpfe zusammengesteckt hatten und geweint haben wie kleine Kinder. Wo er mich im Arm hielt und mir mit den Fingern durch das Haar fuhr. Da, wo er mir einen Kuss auf die Stirn aufdrückte. Da, wo es so warm und gemütlich Haut an Haut unter zwei Decken war. Ich verliere den Halt und schluchze unkontrolliert vor mich hin. Auch das geht vorüber...

Wäre der Frühling so nett seinen Job zu machen, könnte ich ab sofort im buchstäblichen Sinne Gras darüber wachsen lassen. So werde ich wohl Gras auf den Beinen züchten müssen. Da ich mir das Bett jetzt sowieso nicht mehr teilen muss, kann ich Stachelschwein mich dann unverhohlen in meinem Selbstmitleid suhlen.