Konzeptkunst
Aleatorische Musik bekommt in der Musik des 20. Jahrhunderts gegen Ende der 50er Jahre eine große Bedeutung und steht im Zusammenhang mit der Fluxus-Bewegung. Ein hervorragender Exponent aleatorischer Werke ist John Cage. Musikgeschichtlich ist der Einsatz von Zufallsoperationen in der Komposition jedoch kein Verdienst der Neuen Musik; bereits im Mittelalter warfen christliche Mönche vier unterschiedlich gebogene Eisenstäbe nach dem Zufallsprinzip, um eine „schöne Melodie“ zu erhalten. Auch Mozart bediente sich in seinem „Musikalischen Würfelspiel“ des Zufalls und ließ den Zuhörer Walzertakte mit zwei Würfeln beliebig zusammenwürfeln.
Astronomische Daten können so u.a. mittels mathematischer Kombinatorik generiert werden. Es gilt Software der objektiven Musik für Soundmaschinen zu entwickeln die Bestandteil von Gesamtkunstwerken aus Licht, Text, Film, Bilderpuzzles und Sound sind.
