"Some days are special. Some days are so, so blessed."

30.07.2010 um 00:49 Uhr

Irgendwo im Nirgendwo

von: Orien

 Yeah - Internationales Management bestanden und gestern noch kurz bevor ich in den Zug gesprungen bin eine schicke 1,7 in der mündlichen Prüfung geholt (Comic und Religion).

Die Bahn hat es mittlerweile geschafft, die ICEs runterzukühlen und günstig große Flaschen kaltes Wasser anzubieten - nur wäre Tee und ´ne Heizung gestern sinnvoller gewesen Fröhlich

Erster Eindruck von Summerschoollocation : Kaserne am AdW - abgeschlossen mit nicht viel drumrum. Na gut. So ganz stimmt es nicht. Der Bahnhof ist in einer 1/4 Stunde erlaufen und fährt 20 Minuten in die Bremer Innenstadt. Wenn man eine halbe Stunde in die andere Richtung läuft, kommt man zu einem Einkaufszentrum und einem herzallerliebsten ehemaligen Segelschulschiff.

 

Aber der Campus selbst ist schon...also....hier ist es ruhig. Sehr ruhig. Ich hörte vorhin sogar tatsächlich die Grillen zirpen. Versprengt mal vereinzelt Leute, die aber meist mit Anreise beschäftigt sind. Dazu 2 nette Pförtner und diverses Sicherheitspersonal. Juhu. 

Die Unterkunft ist großartig. Bilder folgen. Mach morgen vielleicht mal eine Campustour.

Und mit dem Reisewasserkocher nebst Vorrat an Tee, Kaffee und sogar Milch und  Zucker bin ich der Held vom Collegeflur (wir erinnern uns - die reichlich vorhandenen Küchen sind abgeschlossen und dürfen im Sommer nicht genutzt werden :wohooo: )

Übrigens: Das erste Matjesbrötchen gab es schon. Was habe ich mich auf Küstennähe und frischen Fisch gefreut. 

 

Meine Mum ist herzallerliebst. Obwohl wir heute morgen noch einkaufen waren, meine Eltern mir die Unterkunft bezahlen, sie mir trotzdem nochmal Geld zusteckte rief sie  gerade nochmal an und versicherte sich, ob es mir gut gehe, sie fände es ja schon nicht so gut mich vorhin hier so in der Pampa alleine gelassen zu haben, ohne dass wir vor Ort nochmal einkaufen waren - ob ich denn genug Geld und Essen hätte und und und. Jaaaa - also der Bär steppt hier nicht, aber es ist immer noch nur ein Vorort von Bremen mit Dingen drumrum. Wirklich. Ich schaff das. 

Komisch, als ich damals im März in Tulloch war, hat sie sich keine Gedanken gemacht. Aber gut - das hat sie auch nicht so direkt mitbekommen ;) 

Heute noch nicht so spannend - überwiegend mit Ankommen, Auspacken und erste Kontakte knüpfen beschäftigt. Guter erster Eindruck. Und das mit dem Englisch klappt auch ;) 

 

Sollte mal die Sachen für morgen packen und schlafen gehen.

Mal sehen, was kommt...

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenWari schreibt am 30.07.2010 um 08:14 Uhr:Ja dass in Bremen nicht der Bär steppt, vorallem nicht jetzt ist einleuchtend. Aber dafür gibt es dort den Meister aller Meister am Balafon und am Hang. Ich würde wer weiß was drum geben, öfter bei ihnen zu sein und sie als Lehrmeister nehmen, wie es im Buche steht. Von daher liegt ein wenig Wehmut in dem Gedanken, dass ich nicht sen kann, wo du bist.

    Alles andere - Mum und so - klingt liebevoll und wohlfühlig.

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