Pauluna

14.03.2009 um 16:26 Uhr

Mit Oma im Tempel

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

Nachdenklich sitze ich auf meinem Bett und drehe das rote Blechherz in der Hand. Es sieht alt aus, abgenutzt – und ich kann es nicht aus der Hand legen, es ist wunderschön.

 

Es ist ein Gruß dabei:

 

„Fühle mehr, als du denkst. Träume mehr, als du planst. Schlafe mehr, als du wachst. Sei mehr, als du willst. Ich bin alle Zeit mit dir.“

 

Unterschrieben: „Großmama“

 

Jetzt bin ich schon fast zwei Realwochen bei Oma und träume in der Tat mehr, als ich wache…

 

Die Einreise in die namenlose Provinz ist gewöhnungsbedürftig und auch diesmal bin ich in einem Zeitstrom gelandet, von dem ich nicht genau sagen kann, ob er schneller oder langsamer fließt, als gewohnt. Mein Empfinden ist augenblicklich beides zugleich und dieses Empfinden ist ein alter Freund. Da hilft nur weiter atmen.

 

Großvater ist aufmerksam und hat für Oma und mich bei meiner Ankunft einen Tempeltag arrangiert - ich höre ihn Lydia seine Anweisungen geben: „…achja, Lydia – Luna kommt auf Besuch – all diese Unebenheiten in der Zeit… und sie breitet sich aus, denk daran Lydia – hier sind wir noch sicher, aber in die meisten Provinzen hat sie bereits Einzug gehalten - eine Nebenwirkung der Orakeltätigkeiten und immerhin… ich schweife ab. Was ich sagen will ist, arrangier doch am Eintreffen einen Tempeltag für meine Frau und die Kleine, ihr Körper wird sich besser gewöhnen.“

 

Lydia hat die wunderbare Gabe, inmitten Großvaters großartiger Reden sicher die Essenz dessen, was ihr Tun ist, zu hören.

 

„Lieber Großvater – allerbeste Lydia“ denke ich, während eine der Tempeldienerinnen meine Füße bearbeitet.

 

Ein wenig vermisse ich die süße Maylea, die mir sonst immer dienlich ist… nun, meine Füße sagen, Loma macht ihre Sache ebenfalls sehr gut. Ja, so ist es - wohlig dehne ich ein wenig mein linkes Bein, während Lomas Hand die Wade hinaufwandert.

 

Maylea betreibt jetzt in Reality einen Massagesalon und recht erfolgreich, wie ich höre. Das bedeutet, sie ist aus dieser Idylle herausgewandert, denn Großvater hält eine Beschleunigung der Dinge hier durch Rückwandern nicht für zweckdienlich. Seines Zweckes nicht dienlich, versteht sich – und der ist, seine  Provinz von Reality möglichst sauber zu halten.

 

Wieso er mit Oma bei sich zuhause und in aller Fröhlichkeit den Valentinstag begeht - und das, wo er immer so beschäftigt ist – ist mir allerdings ein Rätsel… sich um gesamtutopische Belange kümmern und den Austausch mit Reality pflegen, ist ja seine Verpflichtung – aber Oma???

 

Meine Oma, die mir emsig in ihrer Küche und in ihrem Garten beschäftigt vorkommt – sie überrascht mich ebenfalls. Geht hin, um eine Hinterlassenschaft zu sehen…

 

„Oma, wer ist Belle?“ murmele ich in mein Handtuch. Ich fühle mich so wunderbar, dass ich fast nicht bemerkt habe, dass ich meinen Gedanken laut ausspreche. Ich zucke ein wenig zusammen, als ich Oma´s erstickte Stimme tief aus ihrem Handtuch höre: „Belle ist der Zartname, mein Kind. Wenn du wissen willst, wessen Nachlass ich mir um deinetwillen angesehen habe, so wisse, es ist die Erbin unsere Urmutter - deine Großmama Maria.“

 

Jetzt zucke ich wirklich – und nicht nur, weil Lomas Ellenbogen nun ebenfalls mit ihrem ganzen Gewicht meinen Rücken aufwärts streichen, wie vorher Shivani´s Ellenbogen bei Oma.

 

„Uaff???“ Jetzt sind die Ellenbogen oben angekommen und drücken mich tief in mein Handtuch…

 

„Schatz, lass uns den Tempel genießen, du erhältst, warum du hier hier bist - sei sicher.“

 

Oma hat gesprochen und die Hände auf meinem Rücken sind offensichtlich sehr einverstanden – alle Dienerinnen des Tempels lieben die Stille. Seufzend gebe ich mich diesen Händen hin und meinen Gedanken.

01.03.2009 um 02:04 Uhr

Muss dringend Oma besuchen...

von: Pauluna

... ja, ich will es und ich gebe es  - als gute Enkelin - nur ungern zu.

Jetzt aber brauche ich sie und deshalb mache ich morgen das offizielle Besucherprocedere und bleibe ein paar Tage.

Ich habe etwas entdeckt - und was das mit den Unterlagen zu tun hat, die Lydia mir kopiert hat, das möchte ich Oma gern mal persönlich fragen...

... es ist eine "Zugangsberechtigung für eine Hinterlassenschaft" - die Hinterlassenschaft einer gewissen Belle und in Omas Schrift steht drauf Kein Zweifel - sie ist es! und dann eine Art kleine To-Do-Liste:  

Gandolf Bescheid, Würde senden (Lydia), Ausgleich besorgen (ich).

Ich sehe sie vor mir, wie sie das schreibt und im nächsten Moment in ihrer Küche das Abendmenü bereitet, als wäre nichts wichtiger als das - liebe Oma...

...nun, zumindest werde ich gut essen, während ich über alles andere mit ihr persönlich rede - in der Tat :-)

01.03.2009 um 01:36 Uhr

Meine Abruftickets...

von: Pauluna

... habe ich in der Zwischenzeit zum Einsatz gebracht - und das Erste von insgesamt Fünf - ein Sechstes habe ich entwertet, weil ich mich verschrieben hatte - ist auch schon pünktlich eingelöst. Danke :-)

Die anderen sind alle im März eingelöst, das letzte ist Nummer Fünf bis 25. März.

Es ist auch alles soweit dokumentiert und ich denke, ich habe den Bedarf gut geschätzt - nicht zu viel und nicht zu wenig, nicht zu früh und nicht zu spät - denn zielgenau schätzen muss ich schon, wenn ich mein Nebenfach ernst nehme und mich der Pool-Teilnahme als würdig erweise.

Dies ist ein Fach, in dem alles ordentlich zugeht - darum habe ich es ja gewählt - und das erfordert nun eine regelmäßige Aufmerksamkeit.

Innerhalb der verbleibenden drei Jahre meiner Regelstudienzeit sind immerhin 250 Tickets zum Einsatz zu bringen - jedes für seinen ganz eigenen Zweck und zu seiner eigenen Zeit...

... denn eigentlich (...) ist dieses Mittel ja ebendies, nicht wahr?

26.02.2009 um 12:28 Uhr

Mein Studienführer...

von: Pauluna

... entspricht inhaltlich mehr oder weniger dem ganz normalen Reiseführer für den Reality-Reisenden.

Der Unterschied ist, dass Studenten ihn ohne Ausnahme im Camp durchnehmen während die Schulung für Reisende nicht Pflicht ist.

So weiß ich darüber hinaus, dass Kerber nicht gern alleine ihre Mahlzeiten nehmen, Futterneidig sind, gern in Gruppen ihre Kräfte messen oder gemeinsam spielen und so weiter...

Meiner entwickelt sich gut - ich spiele viel mit ihm und lasse ihn mit anderen spielen und seine Kräfte messen. Zugegeben, er darf auf mein Kommando manchmal zubeissen und er knurrt auch öfter - dabei merke ich auf ihn.

Seinen Futterneid hält er zurück - er bekommt in seinem Futterrhytmus gutes Futter und zwischendurch nützliche Leckerli, so fühlt er sich prächtig. Das macht die anderen Futterneidig - die bekommen dann von mir gern ein nützliches Leckerli - und ihm macht das Freude.

Er brennt förmlich darauf, seine Aufgabe zu erfüllen - das macht ihn manchmal etwas ungeduldig und reizbar. Ich weiß, was ihm dann gut tut und gebe es ihm - überwiegend Streicheleinheiten und Leckerli - und ich schütze ihn in solchen Zeiten vor sich und bestimmten anderen Kerbern.

Manchmal schlägt er dann auch über die Stränge oder gerät ausser Rand und Band. Ich merke auf ihn - er entspannt sich in time. 

Ich weiß, dass er seine Aufgabe gut erfüllt.

Wir sind ein Team :-)

26.02.2009 um 11:26 Uhr

Über den Kerber

von: Pauluna   Kategorie: Studieren in Reality

Der Studienführer sagt:

In Reality ist immer ein Kerber an deiner Seite. 

Realer aller Zeiten wissen um den Kerber.

Ein Kerber ist in Reality ein "Höllenhund" - in diesen Zeiten eher ein "Schweinehund" (Realsprache und Mentalitäten siehe dort).

Sieh, wie Realer über "Höllenhunde" und "Schweinehunde" sagen und merke - dies ist nicht exakt die Wahrheit. *

Ein Kerber...

... kann eine Waffe sein.

... kann eine Nervensäge sein.

... kann ein Spielkamerad sein.

... kann ein Partner sein.

Letzeres ist die Aufgabe des Kerber, er teilt deine Verpflichtung wo du exakt in der Mitte von Fort und Vor-Hin bist - im Hin.

Du beziehst deinen Kerber.

Du lässt deinen Kerber nicht betteln und stehlen - du fütterst ihn gut und regelmäßig, du weißt, was er gern isst.

Du lässt deinen Kerber keine Nervensäge sein - du spielst mit deinem Kerber, du weißt wie ihr gern zusammen spielt.

Du weißt deine Verpflichtung und wozu der Kerber dient. Du gibst deinem Kerber eine Aufgabe.

Du lässt deinen Kerber keine Waffe sein - du bist jederzeit achtsam auf deinen Kerber.

Ist dein Kerber in seiner Aufgabe, ist er glücklich.

Du liebst deinen Kerber und tust auch so. Dein Kerber liebt dich - er tut wie er meint oder du ihm sagst.

In Reality sieh, was Hunde sind. Merke auf einen Blindenhund, einen Polizeihund, einen Lawinenhund. Merke auf einen  Schoßhund, einen Kläffer, einen Beißer. Dann sieh ihre Besitzer  - sind sie der Mitte ihrer Verpflichtung? Kennen sie ihre Verpflichtung? Wie tun sie mit ihrem Hund?

Nun sieh dich - sieh deinen Kerber. Wähle gut.

Du lebst in Reality nicht als Realer.

*) ... nun, hier ist der Studienführer nicht ganz up to date, nicht wahr? Ich finde treffende Aussagen über den Kerber in einigen realen Materialien neueren Ursprungs. Viele sagen ihm "Innerer Schweinehund", das ist wahr - Clinton Callahan sagt ihm "Gremlin".

25.02.2009 um 16:45 Uhr

Utopische Post :-)

von: Pauluna

... kaum monatet sich mein Geburtstag, kommt auch schon der utopische Bote mit meinen Abruftickets :-)

Das erfordert nun ein wenig Aufmerksamkeit...

... deshalb sage ich meine Shoppingtour mit Maria ab - ist eh kein passendes Wetter (...).

Sollte es dem geneigten Zeugen aufgefallen sein, dass ich Maria nicht gefragt habe, wie sie das macht - mir ist es aufgefallen und ich habe es nachgeholt: Sie tut so.

Ganz klassisch. Die Entscheidung, das Tun, das Sein - es geschieht.

Dabei hat Maria nicht die geringste Ahnung von all dem...

... nicht wahr?

Nein, was mich betrifft. Das an dieser Stelle, weil eine gewisse utopische Arroganz (...) gegenüber Realern meine Aufmerksamkeit hat.

Der Studienführer sagt: Das Universum entwickelt sich zweifellos wie vorgesehen und alles, was ist, ist gut.

 

25.02.2009 um 16:19 Uhr

Meine Arbeitsgruppe...

von: Pauluna

... weiter unten habe ich gesagt, in Reality ist alles wie bei uns - und in Anbetacht realer Mentalitäten kann jederzeit einfach alles passieren.

Reality funktioniert komplett anders weil alles genauso funktioniert - seit Anbeginn zunehmend weniger beachtet und augenblicklich zunehmend mehr beachtet - und immer mehr Utoper geben in diesen Zeiten hilfreiche Informationen.

Ich gehe nicht davon aus, dass Utoper alles besser wissen, es sei denn, sie leben - wie Peter - schon sehr lange in Reality. 

Das Explosivzeitalter nähert sich im Aufschwung der Beachtung seiner Vollendung - ich erzähle meine Liebensgeschichte in einer historisch äußerst spannenden Ära. Das bringt einige Unregelmäßigkeiten in realer Zeit- und Raumstruktur mit sich -  gewöhnungsbedürftig in der Tat.

Nun lerne ich Seiltanz indem ich auf dem Seil übe in Anbetracht der Schwerkraft das Gleichgewicht zu halten. Trittsicher rennen, hüpfen, tanzen - all das ist meisterhaft und nicht der Anfang - und nicht das Ende, wenn ihr mich fragt.

Der Studienführer empfiehlt spätestens ab dem zweiten Jahr eine Arbeitsgruppe und ich kümmere mich darum.

Eine Menge Gruppen sind real länger und konkret. Ich bin als Pionier eingereist - meine Gruppe ist nicht lang.

Meine Arbeitsgruppe nutzt im Augenblick überwiegend Grundlageninformationen aus original utopischen Quellen - derzeit vor allem Informationen darüber, das in Reality alles genauso funktioniert wie Zuhause.

Es ist tatsächlich slightly different und wie schon erwähnt, im Augenblick explosiv. Also finde ich - ebenfalls im Augenblick -  reales Studienmaterial und das Coaching von Peter wesentlich hilfreicher. 

In Reality sind die am meisten verwirren, zum größten Widerspruch anregen, die fremdesten Gedanken denken der effektivste Matrix-Dünger.

Das sagt nicht nur der Studienführer, das sagt auch meine Erfahrung anderer Zeiten :-)

Mein Pionierziel ist Maithuna, ist Vermischung und ist, was im Augenblick geschieht. Matrix (i.S. C.C.) definiere ich als Voraussetzung dafür - was also ist die Aufgabe?

21.02.2009 um 13:42 Uhr

Die Bedeutung der Katze in Reality

von: Pauluna   Kategorie: Studieren in Reality

Was tut die Katze seit Anbeginn in Reality? Sie schützt vor Schädlingen. Sie ist offensichtlich mit Jagen, Töten und Fressen beschäftigt und hält die Schädlinge durch ihre bloße Anwesenheit fern.

 

Die schädlingsfreie Region rund um die Katze breitet sich konzentrisch zu schädlingsarmen Regionen aus.

 

Je länger die Katze an einem Ort verweilt, desto weiter breitet sich die schädlingsfreie Zone in immer größere und schädlingsärmere Gebiete aus.

 

Je öfter die Katze den Ort wechselt, desto mehr schädlingsfreie Punkte setzt sie – die Wiederverschädlingung dieser Punkte erfolgt in Abwesenheit der Katze desto langsamer, je länger die Katze dort verweilt.

 

So hat jede Katze ihren eigenen Rhytmus, der den Menschen bedingt betrifft.

 

Mäuse und Ratten sind vielfach real definiert als Schädlinge. Menschen mehrerer Zeiten nutzen offensichtlich die Eigenschaft der Katze, um Mäuse und Ratten daran zu hindern, ihre Vorräte zu verderben.

 

Nicht doch offensichtlich ist dies:

 

„Die Stärke unserer Hauskatze ist es, die Energien, die in ihrem und auch unserem Lebensbereich auftreten, zu bündeln. So kann sie gleichermaßen gut mit den Erdstrahlen umgehen, die besonders stark an den Schnittpunkten der Magnetgitter des Erdmantels hervortreten, wie mit der hochschwingenden kosmischen Strahlung. Wie mit einer energetischen Lupe sammelt die Katze mithilfe ihrer starken Aura die Energiestrahlen, zentriert und bündelt sie. Auf diese Weise unterstützt sie die Klärung und Anhebung der Energien auf der Erde.“ ... „Wir Menschen sind übrigens keinesfalls Mittelpunkt der Katzenwelt. Sie machen diese Energiearbeit in erster Linie für die Erde und alles Leben auf ihr, und erst in zweiter Linie kümmern sie sich – wenn überhaupt – unmittelbar um das energetische Wohlergehen der Menschen.“ ... „Viele Katzen werden sich zur Begleitung in unsere Nähe setzen, um uns zu helfen, unsere meditativen Schwingungen zu erhöhen.“

 

Zitat realer Quelle: Angela Kämper „Unsere Haustiere, spirituelle Begleiter des Menschen“

 

Schädling ist in diesen Zeiten zunehmend real definiert als niedrigschwingende Energie.

 

Eine glückliche Katze wirkt effektiv an dem Ort, an dem sie am glücklichsten ist. Glückliche Katzenorte schwingen hoch und wirken nachhaltig und weit.

 

Orte, deren Energiedichte das Wirken sehr vieler Katzen erfordert, sind vielfach Orte, an denen Katzen offensichtlich nicht glücklich sind - und es sind vielfach Orte mit vielen glücklichen Katzen. Zu welchem Zweck so ist, was ist, ist  Forschung wert und im Augenblick nicht meine Frage.

 

So hat jede Katze ihre eigenen Wirkstätten, die den Menschen bedingt betreffen.

 

Offensichtlich ist dies den Menschen aller Zeiten vage bewusst – viele Mythen und Sagen ranken sich um die Katze und auch einige Religionen und deren Randgebiete beschäftigen sich mit ihr.

 

Fazit: Ein Mythos ist ein Mythos - eine Katze ist eine Katze. Sieh, wie die Katze tut. Höre, wie die Katze sagt. Denke, wie die Katze denkt. Fühle, wie die Katze ist. Wenn du willst und es ihr passt, fordert sie dich zum Tanzen auf. Wenn du nicht willst und es ihr nicht passt, stör sie nicht in ihrem Tanz.

 

... eingereicht Realzeit 21. Februar 2009 von Luna

21.02.2009 um 12:35 Uhr

Alles hat seine Zeit...

von: Pauluna

... und ich hab´s mit den Bibelzitaten :-) 

Nun könnte der geneigte Zeuge auf die Idee kommen, ich spiele den ganzen Tag mit meiner Forschung herum und mache mir überwiegend eine gute Zeit.

Gute Idee und es ist wahr - nun habe ich nebenbei noch ein kleines Studium zu erledigen, mal abgesehen von all den Experimenten und Arbeitsgruppen und Übungen und Dokumentationen - nicht zu vergessen, die umfangreichen Praktika...

Nun ist dieser Blog zugleich die Durchführung und der Abschluss im Kommunikationszweck - herausfinden, was ich sagen will - und den ich abschließe, indem ich es sage (... nicht wahr ist, dass es im Kommunikationszweig grundsätzlich ums Reden geht - ich korrigiere - und viele tun so - Korrektur.). Gleichzeitig bekomme ich dafür einen kleinen Schein im Zeitzweig für Dehnung.

Im Aufbau habe ich den Grund Tierkommunikation gewählt (...ich kann im Augenblick mit Tieren einfach mehr anfangen, als mit Pflanzen und Mineralien und all dem Zeug... Korrektur), spezialisiert auf Katzen - später vielleicht Großkatzen.

Wobei ich andenke, mich bei den scheinbar unbelebten Materialien der Elektronik zu widmen, mit Zweck, Geräte zu reparieren, die ich scheinbar nicht verstehe - finde ich ganz witzig... nun schweife ich ab.

Die Katze fällt mir leicht, sie begleitet mich schon ewig. Deshalb mache ich als kleine Fingerübung einen Schein in Bedeutung - denn mit der Bedeutung fängt die Kommunikation an - kennenlernen und verstehen, nicht wahr?

Ich beschreibe meine Beobachtung und ergoogle mir eineTheorie dazu. Gibt es keine, bin ich ein Entdecker, nicht wahr? Je mehr ähnliche Entdeckungen, desto stärker die Theorie. Das ist ein äußerst dynamischer Prozess, zunächst sind es vielleicht vage Ähnlichkeiten, die sich annähern - oder auch nicht, dann gibt es vielleicht Glaubenskriege... nun schweife ich ab.

Nun habe ich beim Googeln eine Perle gefunden - ein Buchzitat, das sehr genau meine Beobachtung in Theorie übersetzt, von nun an auch meine Theorie, nicht wahr? Nun kann leicht der Eindruck entstehen, ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und mehrere Bücher dazu gelesen - in deren einem ich die für mich beste Theorie fand.

Das stimmt - und es ist beobachten, nicht lesen.

Nun, ich bin entspannt und meine beste Theorie findet mich - was kann besser sein und habe ich dafür nicht den kleinen Schein verdient?

Nun ist das kein Trick und ebenso leicht. Es ist das Nächstliegende. Das ist eigentlich (...) alles. Korrektur: Es ist erforderlich der kleine Schein im Sehen... nun schweife ich ab.

Um dem die Ehre zu geben, der mir die Perle eines guten Zitates schenkt, hier die Quelle:

http://martinm.blogr.at/stories/2233293/

Vielen Dank, Martin :-)

Meine kleine Fingerübung zum Thema "Bedeutung der Katze in Reality" schreibe ich ins Reine zu eurer Erbauung - so wie es im Augenblick aussieht Realzeit heute oder morgen.

Herzlichst

Luna

20.02.2009 um 15:02 Uhr

Es sind neue Dynastien...

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

... erzählt von Salomo.

 

Kraft und Würde sind ihr Gewand

und sie lacht des kommenden Tages.

 

So richtig hier und anderwo.

 

So anderwann und richtig jetzt.

 

Luftig das Zeichen und Wasser die Kraft.

 

Felidae begleitet das feurige Ross.

 

Der Name ist Mutter und Wurzel im Anfang.

 

Verborgen bis offenbar Erde und ist.

 

Vollendet der Klee durch dreieinige Gabe.

 

Und endlich unheimlich der Stammhalter da.

 

Es ist Geburtsrecht und kraftvolle Würde.

 

Im Ende ist Anfang und Fremde Stattheim.

 

Der Zweite befreit der Erfüllung und gut.

 

Die 13 kehrt Mutter in Vater und um.

 

Verwurzelt und fliegt ist die Quelle und fließt.

 

So Luft ist der Heimweg geschieht.

 

Maithuna verpflichtet folgt rein fast zugleich.

 

Konzentrisch kreist Pendel ist Gipfel und um.

 

Eins ist im Anfang und viele zurück.

 

Sieh höre und nicht, gesagt ist nun alles.

 

Gezeichnet wird sein war und ist.

 

...das ist der entscheidende Quelltext der Familienchronik - dacht ich´s mir doch, erzählt von Salomo - also real ziemlich alt.

Von Lydia kopiert ist er das oberste Blatt eines dicken Papierstapels voller mitkopierter Flecken und Eselsohren.

Neue Dynastien, ja? Gassenorakel... 

 

Der Text ist nach Offenbarungsschema aufgebaut - die ersten vier Zeilen sind richtig mit Zitat aus anderer Quelle - also nicht umgekehrt, das wäre ja auch was, hätte bestimmt schon mal jemand aufgegriffen... 

 

- ... die letzten vier Zeilen sind klassisch vollendet - dazwischen was ist - entsprechend der Teil mit dem Zweiten das entscheidende Tun, nicht wahr?

 

Ja, so in der Art habe ich getan und ein paar Hinweise klingen durchaus plausibel - lässt sich also mit ein bisschen Geschick auf mich interpretieren... und wer weiß auf wen noch, nicht wahr?

 

In einem Offenbarungstext der Familienchronik vorzukommen macht mich - ehrlich gestanden - etwas nervös... oder es liegt an den vielen Kehrtwendungen im Text, dass mir grad übel wird? Korrektur...

 

Nicht alle in den Verweistexten verwendeten Zeichen sind mir bekannt und die Blätter sind übersät mit Randbemerkungen, Hin- und Her- und Querverweisen in verschiedenen Handschriften... 

 

...muss dringend (...) Oma fragen, was sie unter "genauestens überprüft" versteht - da soll sie durchgestiegen sein? Pardon...

17.02.2009 um 13:59 Uhr

Abruftickets ordern...

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

... mit meinem Kaffee und dem Brief gehe ich rüber zum Tisch und schalte den Laptop ein.

Während er hochfährt genieße ich die Aussicht auf den sonnigen Garten - mal rausgehen wäre heute nicht verkehrt...

... üblicherweise reicht mir die Aussicht aus dem Wintergarten - um diese Jahreszeit bin ich überwiegend nicht entschlossen genug, ihn zu verlassen, solange es noch hell ist. Muss wohl gut sein so.

Ich melde mich an und rufe die angegebene Adresse auf - die Seite ist utopisch schlicht - ich finde mich sofort zurecht - meine Login-Daten sind meine Stipendiaten-Nummer und Orakelchens geheimer Name.

Hier ist es: Abfordern persönlicher Abruftickets. Ich prüfe, ob alle Angaben richtig eingetragen sind, kann den "für einen geringen Aufpreis enthaltenen Zusatznutzen" nicht widerstehen und wähle auch diese.

Ich entscheide mich für "Standardversand". Die Option "Eil für Aufpreis" ist zwar verführerisch, aber ich möchte nicht unorganisiert erscheinen - "Snail aber günstig" dauert vermutlich eine der Ewigkeiten.

Klick auf "Ordern".

Order-Nummer: 35758-56111-3R0

Maßgefertigte Abruftickets, Anzahl: 250 - 35,28 Euro.

Maßgefertigte Zusatznutzen, Anzahl: 140 - 06,08 Euro

Versand- und Bearbeitungskosten: 12,85 Euro.

Realimport-Steuer: 10,30 Euro.

Summe 64,51 Euro - bitte gib deine realen Kreditkartendaten an.

Kreditkarte ist immer gut, auf dem Konto ist im Augenblick kein Spielraum... - Unternehmensgründung ist durch, ich bin ja schon im Aufbaukurs, die Realimport-Steuer kann ich also absetzen - gut.  

Alles ok und senden. Augenblicklich sehe ich die Orderbestätigung.

Liebe Luna,

vielen Dank für deine Order!

Beachte, dass du Abruftickets bestellst, die nach deiner Stipendiatenspezifikation persönlich für dich angefertigt sind. Der Rechnungsbetrag wird sofort deiner realen Kreditkarte belastet. Du erhältst deine persönlichen Tickets voraussichtlich innerhalb von 14 Tagen.

Beachte, dass persönliche Zusatznutzen separat von den Abruftickets versandt werden.

Sei mit deiner Bestellung weise!

Mit freundlichen Grüßen
Imonah

utopisches Komitee, Assistent Stipendiatenbüro

So - wichtigster Punkt heute erledigt - Zwei ist, du vertraust - du tust, als wäre nichts davon wahr... 14 Tage tun und dann weiter tun in geeigneter Weise, nicht wahr? Das ist der Seiltanz...


17.02.2009 um 12:42 Uhr

Utopische Post

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

War es nicht vor mindestens drei Stunden 9:00 Uhr? Mir ist so, obwohl ein Blick auf die Uhr eindeutig feststellt, dass es jetzt 9:30 Uhr ist... mein Schlaf ist im Augenblick intensiv und braucht Zeit - so sehe ich auch aus, ganz schön zerwühlt.

Auf dem Weg zu Küche und Kaffee finde ich utopische Post - das macht mich auf der Stelle hellwach.

Ich seh mir die beiden Umschläge an. Der dünne ist vom  Komitee, auf dem dicken ist als Absender Großvaters Büroadresse angegeben - also von Lydia.

Den dicken reisse ich auf dem Weg in die Küche auf - ein Haufen Kopien, zum Teil mit handschriftlichen Notizen in unterschiedlichen Zeichen - manche zusammengeheft... - da werde ich mich später in Ruhe mit beschäftigen.

Ich öffne den dünnen Umschlag - mein Herz klopft bis zum Hals - Zusage oder Absage?

"Das utopische Komitee freut sich, dir die Stipendiatennummer 0098765 zuzuteilen." Dann ist noch eine Adresse angegeben, wo ich Abruftickets abfordern kann, die ich bei Bedarf "in geeigneter Weise" einreichen soll.

Ich muss mich setzen - eine Zusage. Ich wusste es und habe doch nicht damit gerechnet - das ist gut. "Eins ist, du weißt - du bewahrst das Geheimnis gut vor dir selbst."

Während der Kaffee durchläuft, rufe ich Peter an.

"Ja?" ...wie gut ein einziges Wort rüberbringen kann, dass sich der Anrufer gestört fühlt - Peter ist schon fast ein Realer, nicht wahr?

"Was heißt hier Ja - ich habe die Zusage für´s Stipendium!"

"Und damit auch für den Studienplan - bestens, Luna, du bist wirklich begabt." - Peter ist jetzt voll da - "Ruf als erstes fix deine Tickets ab, die Lieferung dauert ein paar Tage."

"Danke für das Lob, Coach! Das ist natürlich das Erste, was ich heute mache - zusätzlich kam heute die Info aus unserer Chronik, die schaue ich mir später auch noch an - in Ruhe."

"Gut, gut - es geht voran, Luna. Es geht voran."

"Voran, naja - jetzt brauche ich erstmal Kaffee, vor allem anderen."

"Natürlich" - ich höre ihn grinsen - "denn man zu, Kleine. Melde dich, wenn du mit den Chroniken soweit bist."

"Mach ich, klar - dir einen erfolgreichen Tag, Peter..." 

Peter unterbricht meine Überleitung zum Auflegen: "Ich muss dir noch sagen, dass der Ticketabruf kostenpflichtig ist - nicht dass du dich wunderst..."

"Kostenpflichtig? Warum denn das?"

"Du kennst doch die Gesetze von Geben und Nehmen, Schatz.

... zusätzlich bedenk bitte, dass du für weisen Umgang nachher den großen Finanzschein beantragen kannst. Du weißt schon, Vorausschauendes Tun und so weiter. Für den Versuch gibts freundlicherweise schon mal den kleinen - das ist echt hohe Kunst jetzt."

"Uh! Ok, ich achte drauf."

"Trink erstmal deinen Kaffee, Luna und lass dir Ruhe - jetzt nur nicht die Ruhe verlieren..."

"Mache ich, Tschüß, du."

"Tschüß."

Wie legen auf, ich hole mir einen großen Becher Kaffee in meine Denkecke und lese noch mal den Brief vom Komitee...

14.02.2009 um 23:34 Uhr

Lob der tüchtigen Hausfrau?

von: Pauluna

... ich habe die Bibelstelle gefunden - wusste ich´s doch...

Es steht in den Sprüchen Salomos und ist übertitelt mit "Lob der tüchtigen Hausfrau" - das sollte (...) Oma doch gefallen, nicht wahr?

Vielleicht nimmt die Bibel hier ja Anleihe an unsere Familienchronik. Salomo schreibt für eine Menge Chroniken...

...wobei Salomo so einiges zugeschrieben wird und er dementiert es nie.

Jedenfalls finde ich mich in der beschriebenen Dame nicht wirklich wieder. Ich hätte gedacht, der Oma gefällt sie... 

...aber wie ich höre, begeht sie ja auch mit Großvater den Valentinstag - was weiß schon ich?

Vielleicht ist der Oma die tüchtige Hausfrau nicht sexy genug? Zu wenig romantisch, zu geschäftstüchtig - zu viel oder zuwenig was-auch-immer - für ihre Daily-Soap-Fantasien...

Oder aber, der Zusammenhang ist in der Chronik ein ganz anderer.

Die Neugier bringt mich um!

Pardon...

 

14.02.2009 um 22:41 Uhr

Die Forschung beginnt...

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

Als erstes widme ich mich der Familienforschung – dafür muss ich zunächst mal an unsere Chroniken ran. Reisen möchte ich in diesem Stadium erstmal noch nicht, deshalb rufe ich meinen Großvater an.

Die Sache klingt einfach und erfordert eine Menge Aufmerksamkeit – Interleitungen sind nicht immer stabil und Großvater ist nicht immer erreichbar…

Heute ist Samstag, also utopischer Montag, da sollte (…) er sehr lange und mehr oder weniger unerreichbar in seinem Büro sein – letztendlich erwische ich ihn zuhause…

„Ich grüße dich, Großvater! Es geht dir gut, die Geschäfte laufen gut. Was tust du zuhause?“

„Danke ebenso, Luna. Es ist Valentinstag. Deine Oma ist, was reale Gewohnheiten betrifft, nicht so strikt wie du denkst – jedenfalls, wo es ihr passt. Was kann ich dir tun?“

„Es geht um die Familienwürde, die du mir aus Versehen zur Geburt gegeben hast, Großvater. Ich möchte sie anpassen lassen – kennst du einen guten Schneider dafür?“

„Aus Versehen? Wieso? Die stand dir doch zu – deine Oma sagt, es steht eindeutig geschrieben - ich kümmere mich ja nicht um solchen Kram (…), das ist Frauensache – aber ich weiß, dass sie sehr erschrocken darüber ist – du kennst sie ja, sie hält nicht viel von diesen modernen Frauen – deshalb hat sie versucht, das mit ihrem albernen (…) Sträußchen irgendwie auszugleichen…“

Oma´s Stimme aus dem Hintergrund: „Kraft und Würde sind ihr Gewand“ – das bezieht sich eindeutig auf Luna, ich hab es sehr genau geprüft.“

„Gib sie mir mal bitte.“

„Sie backt – warte mal…“ Ich höre ein kleines Gerangel und sehe vor mir, wie Oma sich ziert, schnell noch die Hände an der Schürze abwischt und dann zum Telefon greift…

„Oma?“  Ich höre sie sagen „Kraft und Würde sind ihr Gewand..."  – dein Geburtsrecht, mein Schatz - "...und sie lacht des kommenden Tages“.

„Oma, das ist aus der Bibel!“

„Woher auch immer. Es steht geschrieben – in unserer Familienchronik – und es bezieht sich auf dich, ich hab es genauestens überprüft.“

„Aber es ist aus der Bibel Oma – ich habe christlichen Glauben intensiv studiert, von innen und von außen.“

„Du studierst zuviel, Lunchen, das ist nicht gut für eine Frau – glaub einfach dem, was geschrieben steht, da machst du nichts falsch.“

Mit Oma zu reden ist manchmal etwas anstrengend (…). „Oma“ beherrsche ich mich mühsam „ob das wahr ist, oder nicht, steht hier doch gar nicht zur Debatte – du sagst, es bezieht sich auf mich, sprichst von Geburtsrecht…“

„Ich habe es genauestens überprüft und ich bin nicht davon begeistert, das kannst du mir glauben“ Omas Stimme klingt jetzt etwas verschnupft „du kannst selber nachsehen, die Familienchroniken stehen dir ebenso offen wie mir.“

„Oma, ich lebe in Reality! – gibst du mir bitte noch mal Großvater?“

„Gern, mein Schätzchen, ich habe ohnehin einen Kuchen im Ofen, der meine Aufmerksamkeit fordert – gehab dich wohl, mein Bellechen…“ - für Oma bin ich auf immer und ewig die Kleine…

... und schon habe ich wieder die Stimme meines Großvaters im Ohr. „Ah, sie widmet sich wieder ihrer Küche“ höre ich seine erleichterte Stimme „was kann ich dir tun, Luna? Du rufst doch nicht nur wegen eines Schneiders an.“

„Nein. Um die Würde geht’s mir nicht in erster Linie und ist ein Anfang - mein Forschungsobjekt sind Familiengaben – kompliziert, es geht um Liebe.“

„Oh. Da sprichst du wohl besser weiterhin mit Oma…“ ich höre ihn verlegen hüsteln.

„Nicht diese Liebe, Großvater – ich forsche in Sachen wahre Liebe als Familiengabe. Das ist in Reality eine ganz große Sache.“

„Ist das so? Und wie kann ich dir da helfen? Ich bin Geschäftsmann…“

„Nur eine Kleinigkeit, Großvater – das kann deine Sekretärin für dich erledigen. Schickst du mir Kopien der Quellen unserer Familienchronik, auf die Oma sich bezieht, damit ich mir das mal selber ansehen kann? Vielleicht brauche ich später noch anderes Material, aber dies genügt für´s erste.“

„Ich verstehe zwar nicht ganz, was unsere Stammhaltergabe mit wahrer Liebe zu tun haben soll… aber ich schicke Lydia eine Notiz, und dann vergesse ich es.“

Großvater sieht immer zu, dass er im Kopf nur das Wesentliche behält – das macht ihn so erfolgreich.

Ob und wie das alles zusammenhängt, ist mir selber neblig und ich sage nur: „Danke, Großvater, ich weiß das zu schätzen – wenn ich mehr brauche, wende ich mich gleich an Lydia?“

„So ist es mein Schatz, ich brauche einen freien Kopf. War´s das?“

„Ja, Großvater, auf Wiederhören.“

„Bewahre – mach´s gut, Mädchen.“

Und schon höre ich nur noch das Summen der Interleitung.

14.02.2009 um 11:48 Uhr

Geschafft :-)

von: Pauluna

Mutter Al´SHA´RA überwintert in einem Blumentopf - der Boden ist verdammt (...) hartgefroren am Freitag, den 13. Februar 2009, da grab mal ein Loch, bitte...

Wie dem auch sei: Das Stipendium ist beantragt.

Mein Studienplan entfaltet sich in der Obhut von Vater HY´LA´ANAR.

Die Bezeichnungen und Symbole für das erste und siebte Chakra stammen aus utopischen Materialien der Kryonschule - www.kryonschule.de (Quelle, keine Werbung).

Der Feng Shui Kompass ist reales Material und ein überaus praktisches kleines Hilfsmittel - erschienen im Schirner Verlag, ISBN 3-89767-173-5 (s.o.).

Nachdem diese beiden fetten Punkte auf meiner To-Do-Liste erledigt sind, kann ich mich in Ruhe meiner Forschung widmen, nicht wahr?

14.02.2009 um 00:00 Uhr

Richtig gut vollendet

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

Ich atme noch einmal tief durch bevor ich die schön bemalte Tonvase vorsichtig in das Erdloch vorne links in meinem Vorgarten stelle – die Vase, die Ali mir mit der Weissagung geschenkt hat, sie bringt mir Sethjan zurück… irgendwann, nachdem er mich verlassen hat.

 

Ich sehe es vor mir, wie ich mit ihm vor seinem Laden in der Sonne sitze -  ich platze vor Glück, weil Sethjan mir soeben einen Heiratsantrag gemacht hat und es durftet nach Öl und Gewürzen.

 

Ali schenkt mir die Vase und sagt: "Wenn er geht, stell sie in dein Schlafzimmer und sie bringt ihn zurück." Da steht sie nun seit ich in Reality bin... - sie wird kaputt gehen in der Erde. Schöne Vase… vollendet.

 

Südosten - hier ist der Platz, den mir mein Feng Shui Kompass als Platz des Geldes ausgewiesen hat und hier versenke ich die Vase, in der sich unter anderem Mutter AL´SHA´RA befindet – in Form eines Symbols, das einem umgedrehten Regenschirm ähnelt.

 

Ich spreche so wahr es nur geht: „AL´SHA´RA lässt frei für Möglichkeit. Hier und jetzt vollendet – Sethjan.“

 

Nachdem Wahrheit, Freiheit und Möglichkeit eine Weile herumgeströmt sind, halte ich HY´LA`ANAR in die Höhe - in Form eines rautenförmigen Symbols mit einem Rautenmuster in der Mitte.

 

„HY´LA´ANAR fliegt -  AL´SHA´RA wurzelt. Verbunden.“

 

Dann schaufle ich Erde über Ali´s Vase und sinniere noch eine Weile in der Kälte über diese wahrhaftige Umkehr in der Umkehr – mir ist so schwer…

 

HY´LA´ANAR und ich steigen zwei Stockwerke höher und dann bis auf´s Dach von wo aus er zu einem Papierflieger gefaltet in die Nacht segelt - meiner Bestimmung entgegen und von meinen Worten begleitet:

 

„Achtsam der Wurzel – es geschieht.“

 

Lange sitze ich in meiner Denkecke und fühle dem nach, was ich wahrhaftig gelassen habe – es fühlt sich gut an. Sehr gut - wie Orakelchen in meinem Schoß.

 

Richtig gut vollendet.

13.02.2009 um 19:07 Uhr

Procedere.doc

von: Pauluna   Kategorie: Studieren in Reality

Zweck 

Abgabe eines legal unbestimmten Studienplans – mit Ziel diverser zu definierender Abschlüsse im zweiten Jahr.

 

Zugang zum flexiblen Stipendien-Pool – mit Ziel eines zu definierenden Abschlusses im Nebenfach Finanzen und Option auf unbefristete Teilnahme am Pool.

 

Referenz-Basis:

 

Loslassen von Erwartungen befreit deine Bestimmung.

 

Sei deine Bestimmung und sorgfältig mit dem Rest.

 

Durchführung:

 

Tu dies an einem Freitag, den 13ten - im Bewusstsein, dass dies eigentlich (!) ein unGlückstag ist – sei dir der Umkehrung bewusst, in ihr liegt die Kraft des Gelingens.

 

Erkenne, dass Freiheit und Bindung eins sind.

 

Gib Mutter AL´SHA´RA was du wahrhaftig lässt – vollendet und frei für Möglichkeit.

 

Verbinde mit Vater HY´LA´ANAR.

 

Lass AL´SHA´RA im Ort des Geldes wurzeln.

 

Lass HY´LA´ANAR in die Bestimmung fliegen.

 

Du bist - lass geschehen - vollendet der Rest.

 

Eins ist, du weißt – du bewahrst das Geheimnis gut vor dir selbst. Zwei ist, du vertraust – du tust, als wäre nichts davon wahr. Drei und vier ist Seiltanz. Trittsicher. Fünf, der Boden ist fest. Tanzen hat seine Zeit.

 

So sei es.

 

 

...für mich sind solche Anweisungen ja immer etwas kryptisch – aber wie ich dich kenne, schlägt deine Kreativität schon Purzelbäume – du stehst ja auf so was… viel Spaß dabei. Peter.

13.02.2009 um 14:14 Uhr

Brunch mit Maria

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

Bis Mitternacht ist noch jede Menge Zeit – deshalb treffe ich mich wie geplant zunächst mit Maria – unser monatlicher Brunch im Mast&Segel.

„Du willst wissen, was meine Wahrheit über Liebe ist?“ fragt Maria, während sie sich nachdenklich Butter auf ihre Laugenstange streicht – ich nutze diesen sehr privaten Termin gleich für meine Recherchen, tricky, nicht wahr?

„Naja – ja. Ich vermute bei dir eine etwas andere Wahrheit, als beim Durchschnittsrealer, weißt du? Und ich steuere da grad auf ein Thema zu, bei dem ich jede Wahrheit gebrauchen kann, wenn ich weiterkommen will…“

„Immer im Dienst – das ist meine Luna“ lächelt sie – „mal sehen – fangen wir so an - was für eine Art Wahrheit vermutest du denn bei mir?“

"Keine Ahnung. Eben anders. Bei deinem Job… und dennoch bist du deinem Ehegemahl in treuer Liebe verbunden, wenn ich das mal so ausdrücken darf – und er dir auch. Was ist das dann? Liebe-Liebe und Job-Liebe? Liebe und Nichtliebe? Was?“

„Ich will´s mal versuchen, Schätzchen – aber tu mir die Liebe (!) und unterbrich mich nicht ständig mit deinen Korrekturvorschlägen – das macht mich wahnsinnig.“

…die Übung zum Umgang mit Realsprache, die ich im Vorbereitungscamp zur Umsiedlung nach Reality gelernt habe, gefällt den meisten Realen nicht wirklich (...) – ich möchte  dem Komitee mal einen Verbesserungsvorschlag schicken… mir fällt nur keiner grad ein – pardon: das hat bei mir grad keine Priorität…

„Schon gut, Maria – fang einfach an, ich halte mich zurück.“

„Für Zurückhaltung bist du gerade nicht berühmt – versuch´s halt…

…Job-Liebe – das klingt zunächst mal ganz gut… ich liebe jeden einzelnen meiner Gäste - das ist meine Wahrheit, wenn du´s genau wissen willst.

Manche sagen, es ist nur die Illusion von Liebe – aber das spielt keine Rolle, weißt du? Ich habe viele Stammgäste, sogar den einen oder anderen Abonnenten – ja, lach ruhig, die habe ich in der Tat, wenn ich mal deinen Ausdruck verwenden darf…“

„…ist nicht meiner, den habe ich mir von jemand anderem so angewöhnt…"

„…egal – wo war ich stehen geblieben?“ „Stammgäste und Abonnenten“ …ich muss schon wieder grinsen… „achja – also, warum wohl? Weil es Männer gibt, die suchen Sex und Männer, die suchen Liebe.

Ich mag die, die Liebe suchen, deswegen liebe ich sie alle – wer zu welcher Kategorie gehört, weiß ich vorher nie, du würdest dich wundern, was für coole Machos zur Liebe-Kategorie gehören. Das finde ich heraus, indem ich sie alle liebe - oder wenn du so willst: ...ihnen die Illusion von liebe gebe - so bleiben die bei mir hängen, die zur Liebe-Kategorie gehören – also die, die ich will.“

„Wow – Maria… du wendest da mal ganz locker das Resonanzgesetz an, weißt du das überhaupt?“

„Verschon mich mit diesem Kram, Schätzchen – ist auch nicht so, dass ich so auf die romantischen Minnesänger stehe oder so was – Sex vom Feinsten ist immer noch meine Ware – es ist eben der Typ Mann, der nach Liebe sucht, der mich anzieht – sentimentales Weib, ich…“

Sie sieht mir lächelnd von unten herauf in die Augen - so sentimental wie sie sagt, sieht sie sich nicht in Wahrheit – sie kokettiert damit. Niemand (…) käme auf die Idee, Maria für sentimental zu halten – Maria ist Profi.

„Und Jesús?“

„Über Jesús rede ich nicht. Nicht auf die Art - nicht, wenn er nicht dabei ist.“ Sie sagt es nicht unfreundlich, aber unmissverständlich – keine weitere Diskussion - so ist Maria…

„Na dann…“ ich stelle meine Kaffeetasse hin. „…ist auch schon nach Zwei, ich habe heute noch viel vor.“

„Ah – du kannst mich nicht weiter ausquetschen und schon lässt du mich sitzen…“

„Maria, nein doch…“ „Klar doch - lacht sie – ...aber lass man gut sein – lauf zu deinen vielen Terminen, ich bin eh mit Zahlen dran.“

„Danke Maria, du bist in Wahrheit ein Schatz – adiós…“ ich küsse sie auf die Wange und weg bin ich.

13.02.2009 um 13:23 Uhr

Memetik?

von: Pauluna

Den Begriff Memetik verwende ich frei nach Clinton Callahan, der sich auf Richard Dawkins beruft - es ist dies einer der vielen Fälle, wo es in Realsprache keinen für alle gültigen Ausdruck für das was ist, gibt.

In diesem Fall nicht mal annähernd - diese Wahrheit ist in Reality sehr neblig und nur wenige haben Ausdrücke dafür versucht. Den Treffendsten finde ich eben bei Clinton Callahan im Buch "Wahre Liebe im Alltag", s.w.u.

Den Begriff jemandem zu erläutern, der Possibility Management nicht kennt, möchte ich nicht versuchen - allein der Gedanke erschöpft mich schon - oh, pardon...

13.02.2009 um 12:38 Uhr

...oh heiliger Schlaf...

von: Pauluna   Kategorie: Lunas Liebensgeschichte

... nachdem ich mir die halbe Nacht um die Ohren geschlagen habe - warum eigentlich? - weckt mich um 9:00 morgens das Telefon...

Klingelt, genauer gesagt, eine Ewigkeit, während ich mich schlaftrunken die Treppe runterquäle - jetzt bloß nicht über Orakelchen stolpern, es neigt dazu, mir morgens am Bein zu kleben...

Zwei Treppen tiefer endet die Ewigkeit abrupt in dem Augenblick, in dem ich zum Telefon greife - Schwenk, kehrt marsch - Küche - Kaffee...

So langsam bin ich in der Lage, den Laptop hochzufahren. Als erstes finde ich eine Nachricht von Peter - Realzeit 4:35 Uhr, aha, er auch - was ihn wohl die Nacht über wach gehalten hat?

Neugierig klicke ich auf Durchlassen und lese die Nachricht:

"Guten Morgen, liebste Luna - was auch immer für dich grad Morgen ist... ich habe die halbe Nacht intensiv recherchiert und eine  Lösung gefunden.

Bitte reich die beiden vorbereiteten Anlagen (Studienplan, Stipendium) heute vor Mitternacht beim Kommittee ein - eine Anleitung für das Procedere in diesem Fall hänge ich dir ebenfalls mit an - das verschafft dir zusätzlich noch den Schein "Magische Praxis" noch für das letzte Jahr.

Der Studienführer sagt "Loslassen von Erwartungen befreit deine Bestimmung" - immerhin ein Grundsatz - und auf den berufen wir uns bei der Planung für dein zweites Jahr.

Zum Thema "Wer bist du in Reality?" sagt der Studienführer: "Sei deine Bestimmung und aufmerksam mit dem Rest." - wobei du finanzielle Mittel durchaus als großen Teil vom "Rest" definieren kannst - damit hätten wir das Stipendium gebongt und du bekommst auch noch gleich den Grundschein Finanzen, da hast du ja bisher noch nicht soviel Offizielles...

Ich habe einige Kommentare und Präzedenzfälle zum Studienführer gefunden, die wir so interpretieren können, dass du solcherart Tricks durchaus schon im zweiten Jahr anwenden kannst - das ist legal vor dem Hintergrund deiner bisherigen Erfahrungen - du bist halt schnell in der Praxis, die Theorie ist in diesem Fall nicht so entscheidend, die schieben wir hinterher - es sei denn dir fällt was genial Delphinisches ein, wie du es einfacher haben kannst.

Um den Papierkram später kann ich mich kümmern, wenn du willst - falls Rückfragen kommen, meine ich.

Dieser Weg geht wirklich nur heute - der nächste Termin wäre erst wieder Frühlingsanfang, dann mit einem anderen Procedere, wie du weißt und recht spät - die allerletzte Möglichkeit, du weißt ja, wie dich sowas unter Stress setzt (...). Außerdem hast du in dem Zeitraum eh genug um die Ohren, wie ich höre... *grins*

Also mach es einfach, mach es EINFACH.

Einen ereignisreichen Tag wünscht dir

Peter."

Na sowas... da hat sich mal wieder alles im Schlaf gelöst, wie wunderbar.

Den Schein "Wunder bewirken" sollte ich dann auch endlich mal beantragen, wieviele Nachweise brauche ich denn noch?

Ich drucke die Anhänge aus - auf zwei Seiten befinden sich merkwürdige Symbole - und vertiefe mich in die Anleitung...