Buddhistische Fussballfans
Hi Leutz
FUSSBALL
Buddhisten gegen christlichen Torjubel
Der Konflikt zwischen Südkoreas führenden zwei Religionsgemeinschaften hat sich auf den Fussball ausgeweitet.
Der Jogye-Orden als grösste Buddhisten-Gemeinschaft des Landes forderte vom nationalen Fussball-Verband KFA ein Verbot christlicher Gebetsgesten beim Jubeln nach einem Torerfolg. Minimalziel der Mönche ist eine entsprechende Vorschrift zumindest für Spiele, die im Fernsehen übertragen werden....zip........
Eine ein wenig verwirrende Nachricht. Nun, ich bin ja, wie allgemein bekannt ist, einteils Christ und anderenteils Fussballfan. Was sich ja nun wirklich auch nicht ausschliessen muss.....So!....... Aber was
christliche Gebetsgesten beim Jubeln bei einem Torerfolg jetzt genau sind, dass ist mir als christlicher Fussballfan eher unklar. Natürlich, ich weiss: Andere Länder, andere Sitten. Und daher ist es durchaus auch möglich dass Südkoreanische christliche Fussballfans ander Bräuche haben wie die einheimischen hierzulande. Aber welche können das sein? Auf die Knie fallen und für das Tor der eigenen Mannschaft danken? Könnte sein ne? Das Kreuzzeichen schlagen vor Freude? Auch das kann man sich vorstellen. Und noch mehr. Aber die Buddhisten sollte das doch nicht stören wo sie doch eher Nirvana als Jesus Fans sind..Buddhisten sollten gelassen sein, egal ob ihre Fussballmannschaft gewinnt oder verliert, egal, was die gegnerischen Fans tun oder nicht tun, klar, das ist Theorie, in der Praxis sieht manches realistischer aus, selbst die buddhistische Gelassenheit, auch wen wir das aus dem Fernseher anders kennen........ Aber ich will hier gar nicht mehr weiter spekulieren, da ich schlichtweg keine Ahnung habe, wo hier das Problem liegen könnte. Einen Lösungsvorschlag habe ich jedoch selbstverständlich: Liebe Südkoreaner macht doch einfach Fussballmannschaften die in ihrer Zusammensetzung entweder klar Buddhistisch oder klar christlich sind. Dann sollte das Problem gelöst sein. Schiessen die Buddhisten ein Tor, so werden die Gebetsmühlen angeworfen was das Zeug hält, und schiessen die Christen ein Tor, so wird vor lauter Freude auf die Knie gefallen und dem Herrn lautstark gedankt. Ist doch gar kein Problem. Und da beide Religionen im Grundsatz friedlich sind, so könnte dieses Vorgehen auch grad noch als ein positives Beispiel für Toleranz dienen. Denn nach dem Spiel feiern dann beide Fanblöcke friedlich und gemeinsam das spannende Spiel......... so es denn auch spannend war. Aber ein Grund zum Feiern sollte es sowohl für Buddhisten wie auch für Christen normalerweise immer geben, denn das Leben ist schön!
Es grüsst Pete, für friedliches Zusammenleben, wie auch immer
