Chez Pete

08.02.2010 um 19:50 Uhr

Nachbeben der "Schweinegrippe"

von: Pete

Hi Leutz

Der akute Lieferengpass bei Impfstoffen für Babys ist auch durch die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffs entstanden. Der Pharmakonzern Glaxosmithkline räumte ein, dass er die Produktion eines Impfstoffs verlagert hatte. Der Lieferengpass kann gravierende Folgen haben. «Besonders gefährlich für Säuglinge sind HIB- Infektionen und Keuchhusten, die so schwere Komplikationen hervorrufen können, dass sie zum Tode führen», sagte der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann.....zip......

Nachdem sich die Schweinegrippehysterie in Nichts aufgelöst hat und wir bereits auf den nächsten Hoax warten, zeigen sich einige tatsächlich gefährliche Seiten der Ghost-Pandemie. Eine davon ist die  Folge von Geldmacherei. Allerdings einer durchaus nachvollziehbaren Geldmacherei. Warum soll eine Firma denn nicht das produzieren was der Markt panisch verlangt? Ja es ist geradezu ein Grundgesetz der Marktwirtschaft dass die Maschinen und Labore das ausspucken wonach der Konsumet verlangt, denn darin liegt der Gewinn. Wenn das Volk nach Tamagotchis schreit, so müssen Tamagotchis her. Alle anderen Produktionen heruntergefahren um Tamagotchis produzieren. Ganz einfach ist das. Wenn der Markt nach Tiefkühlpizzas schreit, dann heisst es Tiefkühlpizzas herzustellen, und zwar jetzt und nicht irgendwann. Und sonst gar nichts! Ganz einfach! Wer immer einen Produktionsbetrieb besitzt muss es so machen. Es sei denn, er legt keinen Wert auf guten Umsatz. Dem Umsatz hat sich alles andere unterzuordnen, ausser der Rendite, denn Umsatz alleine bringt nichts, wenn er nicht rentiert. Und was sonst soll eine Pharmafirma denn Herstellen wenn nicht Schweinegrippeimpfstoff wenn alle Leute, ja ganze Regierungen, ja die ganze Welt nach Schweinegrippeimpfstoff schreit? Und der Preis dabei keine Rolle spielt........... Da heisst die Devise kurz und bündig: Der Schweinegrippeimfpstoff hat absoluten Vorrang in der Produktion. Und es wird Schweinegrippeimpfstoff auf jeder verfügbaren Maschine produziert...... wenn möglich sogar in den Kochtöpfen der Betriebskantine..... denn nur der bringt jetzt den grossen Gewinn. Und man muss ihn selbstverständlich produzieren und liefern solange die Schweinegrippeangst anhält. Ist die Schweinegrippehysterie erst mal vorbei, so verlangt selbstverständlich kein Schwein mehr nach Schweinegrippeimpfstoff. Also los: Räder müssen rollen für den Sieg! Und so geschah es auch. Nun, nachdem die Schweinegrippepanik dahingeschmolzen ist wie der Schnee in der warmen Frühlingssonne, und Millionen ungebrauchter Dosen von Schweinegrippeimpfstoff unzählige Lagerhallen füllen, und dort auf ihr Verfallsdatum warten, weil sie nicht mal mehr irgendwelche Drittweltländer geschenkt haben wollen, stellt man mit gespieltem Erstaunen fest dass es nun an allen Ecken und Enden an anderen Impfstoffen fehlt. Und was lernen wir daraus? Nichts! Schlichtweg nichts! Denn die Marktgesetze sind gegeben und keiner hat was falsch gemacht. Umsatz und Gewinn sind nötig, und Umsatz und Gewinn werden dort gemacht, wo sie zu holen sind. Und die Pandemiehysterie war für die Pharmaunternehmen ein Glücksfall, den sie sich selbstverständlich nicht entgehen lassen konnten. Niemand würde das tun......So einfach ist das.

Es grüsst Pete, nicht im geringsten erstaunt

 

 


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