Plateforme

28.05.2008 um 23:03 Uhr

Geiz ist geil

von: Paulinchen   Kategorie: Tagebuch

Geiz ist geil. Das haben wir alle durch den Werbeslogan gelernt und leben irgendwie danach. Gespart wird überall, am Ende des Geldes ist soviel Monat übrig. Das hat nichts mit Unterschicht zu tun, das ist die Realität bei allen.

Wer kann, verkauft seine Siebensachen, die er auf Omas Dachboden findet. Auf Flohmärkten. Im Internet. Geschäfte An- und Verkauf haben Hochkonjunktur. Es gibt soziale Kaufhäuser.

Wenn man über den Flohmarkt geht, findet man jede Menge Krempel, den man eigentlich auch zu Hause hat. Schallplatten. Schon vor Jahren wollte ich meine mal irgendwie los werden. Da wurde mir glattweg gesagt, das kannst nicht tun. Die werden irgendwann mal viel Wert sein. Schon jetzt ist mir aufgefallen, die Platten kosten fast 20 Euro. Ich habe einen Großteil dieser auch rumliegen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Gekauft hat die Platten auf dem Flohmarkt wohl keiner. Vielleicht auch aus diesem Grund oder aus dem, dass am Ende des Monats halt kein Geld mehr da ist.

Ich habe vor kurzem erst eine alte Schreibmaschine bekommen. Irgendwie wollte ich nicht, dass die auf den Müll geht. Ein rein ideeller Wert, das Teil dürfte fast so alt wie ich sein. Ich kann mich gut erinnern, dass ich auf ihr schon als kleines Mädchen rumklimperte. Was sie Wert ist, weiß ich im Übrigen immer noch nicht. Ich bekomme das Teil gar nicht erst auf, sie wurde so gut verschlossen. Hätte mich schon mal interessiert, was Liebhaber dafür bieten. Interesse, kein ernsthafter Wille, um sie zu verkaufen.

Überhaupt alte Dinge, die Einen sind froh, sie zu los zu sein, die Anderen kaufen sie. Viele verdienen damit ihr Geld. Heute sind meine Kleidersäcke abgeholt worden. Ich war froh sie los zu sein. Der Kleiderschrank ist leerer - Frauen haben immer leere Kleiderschränke. Und wohin mit dem Kram? Seinen Müll los zu werden, ist bekanntlich auch nicht so einfach. Die Säcke sind weg, und ich bin kurz darauf angerufen worden. Es ist mit Sicherheit auch eine Menge Müll darunter, aber die Bettwäsche, die ist ja Gold wert. Bitte, gerade die war es, die ich unbedingt los werden wollte. Die kann doch ernsthaft keiner mehr wollen. Aber es ist halt so. Mir soll es egal sein. Ich bin froh, den Kram los zu werden. Es sammelt sich im Laufe der Zeit immer so einiges an. Wenn man es denn kostengünstig los wird, ist das schon genug.

Aber das ist nur die eine Seite der Geiz-ist-Geil-Mentalität. Eine andere Seite ist, die, die meisten Menschen gar nicht kennen. Man kann auch Häuser und Wohnungen ersteigern. Mir war schon lange bekannt, dass meine Wohnung und auch andere hier zur Versteigerung vorgesehen sind. Für mich war vor allem von Interesse, wer diese Wohnungen kaufen möchte. Wer bewegt sich schon in 5 und 6stelligen DM-Beträgen?!

Die Geschichte ist nicht unbekannt. Mein Vermieter, ein renommierter Rechtsanwalt aus der Gegend, war Eigentümer einiger Wohnungen und einer gewerbliche genutzten Fläche. Für diese bekam er irgendwann eine Grundschuld von 1.000.000 DM. Gezahlt hat er davon wohl nichts, so zumindestens war es aus den gerichtlichen Bescheiden ersichtlich.

Für Jeden ist es erst einmal ein Trost, dass auch renommierte Anwälte in solche Schwierigkeiten kommen können. Tröstlich oder nicht. Es wunderte. Es gibt viel über diesen Anwalt zu sagen. Unbekannt war er hier nicht, Vorsitzender einer Vermietervereinigung, bekannt als sehr schwieriger Arbeitgeber, der es Anfang der 90iger Jahre mit seiner Anzeige zur Suche einer Stundenkraft in eine Sendung des Privatfernsehens geschafft hatte.

Persönlich können wohl die meisten Mieter nichts Negatives über ihn sagen. Er war nett, freundlich. Ich bekam die Wohnung sofort, Fragen hat er keine gestellt.

Heute war der Versteigerungstermin. Mich hat es interessiert, wer kauft diese Wohnungen. Wer verfügt über etwas mehr als 500.000 Euro?

Ich habe nicht das erste Mal eine Versteigerung besucht. Das Vorgehen war mir bekannt. Als ich eintraft, war aber kaum jemand da. Das änderte sich auch nicht wirklich. Es trafen noch zwei Männer und eine Frau ein. Ein Mann ist hier Mieter, die Dame könnte es auch sein. Der andere Herr war mir irgendwoher bekannt, allerdings kann ich nicht sagen woher. Ein weiterer Mann, der schon etwas mehr nach Geschäftsmann aussah, war auch noch zugegen.

Ein Vertreter der Gläubigerbank war anwesend. Der Anwalt selbst nicht.

Das Verfahren wurde eröffnet. Der Rechtspfleger bezifferte den Verkehrswert der Wohnungen auf über 600.000 Euro. Der Gläubigervertreter bekräftigte, die Wohnungen gehen nur als Paket weg. Damit hatte sich das für die Herren und Damen schon erledigt. Ihr Interesse galt offensichtlich einzelnen Wohnungen. Der Geschäftsmann stellte sich als Immobilienmakler heraus.

Was ich da nun wollte, war von großem Interesse. Man kam dann doch dahinter, dass ich nur Mieter und es sich bei mir um reines Interesse handelte. Die eigentliche Motivation war wohl nicht so offensichtlich. Gern hätte man das erfahren oder ob ich nicht doch Interesse hatte?

Der Geschäftsmann bot 100.000 Euro. Den Zuschlag erhielt er nicht. Wer sich mit dem Versteigerungsgesetz mal beschäftigt hat, wird wissen, die Hälfte des Verkehrswertes ist i. d. R. beim ersten Termin Voraussetzung.

In einem Jahr ungefähr, denn so lange dauert dieser ganze Behördenwahnsinn, wird ein neuer Termin festgesetzt. Es ist zu erwarten, sollten sich bis dahin nicht noch mehr Interessenten einfinden, dass der Immobilienmakler dann den Zuschlag erhält.

Und was macht er damit? Er veräußert sie weiter. Dann können einzelne Mieter ihre Wohnungen kaufen. Für den das nicht in Frage kommt, bleibt dann das Problem, wie geht der Makler damit um?!

Eine andere Geiz-ist-Geil-Mentalität. Da wird der Cent nicht dreimal umgedreht. Da werden Häuser gekauft, gekauft als Kapitalanlage, zurEigennutzung. Deutschland erlebt den Aufschwung. Jede Medaille hat halt zwei Seiten.

Wer also in seiner Portokasse noch etwas Geld rumliegen hat, kann gerne die Wohnungen (oder auch andere, Versteigerungen haben Hochkonjunktur) erwerben.

28.05.2008 um 00:52 Uhr

2 bis 42 Dinge, über die man sich aufregen könnte

von: Paulinchen   Kategorie: Tagebuch

Es heißt ja, negative Erwartungen auszusprechen, ist so eine Art Zweckoptimismus. Man hofft insgeheim, dass es dann doch nicht so kommt. Wenn es dann doch eintrifft, kann man immer noch sagen, ich habe es doch gewußt und ist ggf. nicht ganz so enttäuscht.

Diese Äußerung könnte als Zynismus durch gehen. Aber wie heißt bekanntlich eines meiner Lieblingszitate frei nach Oscar Wilde, Zynismus ist die reale Sicht auf die Dinge.

Heute war die Weiterbildung. Nach obiger Ansprache muß man das Näheres eigentlich nicht weiter erläutern. Im Grunde bin ich aber doch irgendwie sauer.

Was habe ich dann nun heute gelernt? Ich habe gelernt, Word zu öffnen, meinen Namen zu schreiben, diesen auf dem Blatt zu zentrieren, die Schriftgröße zu verändern und das Ganze auszudrucken. Weiterhin wurde mir erklärt, wie ich ins Netz komme. Prima.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber lachen.

Aber es ist nicht zum Lachen. Es ist mir immer wieder schleierhaft, wo man immer noch die Leute her bekommt, die immer noch nicht wissen, wo ein Rechner angestellt oder ausgestellt wird. Leute, die es auch nicht wissen wollen. Oder wenn sie dann doch etwas wissen, ihr Wissen in der Regel überschätzen, den Rest vergessen haben. Was auch immer.

Es waren zu Beginn inkl. meiner Wenigkeit 6 Damen und Herren. Einer hat sich nach 5 Minuten verabschiedet, er hat überhaupt keine Lust dazu, hat davon natürlich auch keine Ahnung, zum Anderen hat er keine Brille und kann eh das Ganze nicht lesen. Ein anderer schaltete den Rechner gleich wieder aus, weil er sowas nicht braucht und überhaupt seine Frau das alles macht. Der Rest hatte wenige Rechnerkenntnisse, das was vorhanden war, dann plötzlich doch vergessen. Einer, der Profi, behauptete er könne nur mit den Worksprogrammen umgehen, schließlich sind die viel besser als Word und Excel. Am Rechner wird gespielt, Filme gebrannt etc.

Der Dozent war eher einer von den Leisen, der hat sich auch gedacht, lass sie mal machen. Und so durften wir dann nach der Übung spielen oder surfen und zur Krönung, welch Trauer, eher gehen.

Natürlich war das mal etwas ganz Anders und in gewisser Weise auch lustig. Schließlich auch so habe ich mein Geld verdient.

Was mich dann so ärgert? In erster Linie ärgere ich mich mal über mich. Das sind bekanntlich die Ärgernisse aller Erwachsenen und die schlimmsten. Schon vor 10 Jahren hat mal ein Dozent, der über ein gutes Fachwissen verfügte, es nur wenig vermitteln konnte, gesagt: "Werden Sie EDV Dozent, die werden gesucht, die gibt es derzeit nicht!" Und ich habe gedacht, der spinnt. Du kannst doch kein EDV unterrichten, Du weißt doch so viele Dinge nicht.

Einige Jahre später habe ich meine Meinung revidiert, nachdem ich Dozenten kennen lernte, die auch nicht mehr wissen als man selbst und sich bestenfalls vorher noch mal schlau machen. Z. B. auch wie man Buchstaben in Word farbig gestaltet.

Das kann halt auch grad noch so.

Aber das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass man wirklich in vielen Dingen Nachholebedarf hätte. Klar kann man immer noch den Rechner anschalten, die Programme öffnen, schreiben, Tabellen in Excel erstellen etc. Selbst wenn man das wirklich vergißt, weil man halt zu Hause wenig Tabellen erstellt, keine Powerpoint-Präsentationen erstellt oder Access-Datenbanken, findet man sich relativ schnell wieder rein. Aber das ist doch nicht alles. Daraus besteht doch EDV nicht. Es gibt doch noch etliche Sachen, von denen man nichts gehört hat. Grafikprogramme, die man nie gesehen hat. Buchhaltungsprogramme, mit denen man sich mal wieder ernsthaft beschäftigen könnte. Kompliziertere Formeln in Excel. Netzwerke. Etc.

Vista habe ich noch nie gesehen. In Linux schon jahrelang nicht mehr rein geguckt.

Aber so ein PC-Lehrgang besteht nicht daraus. Man erfüllt seine Pflicht der Weiterbildung damit, man bietet es an, raus kommen muß dabei nichts. Weder die, die noch nie was von alledem gehört haben, lernen etwas, die werden auch zukünftig kaum den Rechner anschalten können, noch die, die das dann doch schon können, werden mehr lernen.

Dann kann man immer wieder sagen: Sie verfügen nicht über die nötigen Kenntnisse. Die Frage ist zwar, ob mancher Berufstätige das kann. Aber genau das ist nicht die Frage. Die Frage ist, ob es der Arbeitslose kann und er kann es nicht.

Geld wird aus dem Fenster geworfen. Es werden Weiterbildungen auf dem Papier gemacht. Das ganze System krankt, aber der Aufschwung blüht bekanntlich. Nur wo?

Dabei darf man sich nebenbei noch sagen lassen, schließlich habe ich gleich mal noch ein paar Sachen erledigt, habe zu Hause ja keinen so gängigen Rechner, warum man das denn alles kann und trotzdem keine Arbeit hat.

Das nächste ist, dass es nicht nur bei mir so ist, dass ich Überstunden schiebe. Das ist halt so geplant. Die eine Kollegin hat schon vor der Weiterbildung für die Lehrer Kaffee gekocht, denn die Damen und Herren sind es so gewöhnt, dass der Kaffee fertig ist. Ich konnte mich nicht so ganz zurück halten: "Können die denn ihren Kaffee nicht mal selber kochen?" Nun die Einen können es, die Anderen können es nicht. Die eine Kollegin arbeitet in einer Heimgruppe, macht früh erst mal den Haushalt und nachmittags beschäftigt sie sich mit den Kindern. Ja, sind auch mehr als 6 Stunden.

Das Ganze dann noch weiter betrachtet, stellt man fest, dass es momentan tatsächlich weniger Ein-Euro-Jobber gibt. Bewilligungen sind rar geworden. Wahlen stehen nicht an, also fehlt die politische Motivation. Und ich sage dann: " Ihr braucht doch nur durch die Stadt gehen, da bemerkt man das sofort. Es wird kein Rasen gemäht!" Ist so, hat sich schon mancher beschwert. Aber wer hat das denn gemacht? Ein-Euro-Jobber.

Es gab mal so eine Definition, nein, die gibt es noch, da stand was von allgemeinnützig und im öffentlichen Interesse und vor allem sollten keine Arbeitsplätze gefährdet sein. Nein, daran hält sich niemand. Warum auch? Es läuft ja.

Ein Resümee kann ich daraus nicht ziehen. Wie könnte ich. Auch nächste Woche werde ich wieder zur Weiterbildung gehen. Denn eines ist auch Fakt, meine Priorität muß endlich sein, dass es mir zu steht, dass ich nicht zum Team gehöre, dass ich nur das bin, was ich halt bin. Punktum!

Nach dieser grandiosen Weiterbildung war ich dann noch bei meinem Lieblingsamt. Ich habe den Folgeantrag geholt, einen Termin zur Abgabe erhalten und meine Meldepflicht erfüllt. Das ist neu. Früher bekam man dann einen Termin zu seinem Fallmanager, denn schließlich sollte die Mitarbeit, das Sich-Um-den-Kunden-Kümmern besser werden. Man wollte als Partner fungieren. Stand wohl auch so ähnlich in der Agenda. Über geblieben ist davon nicht viel, sondern eher die Tatsache, dass man das alles nicht schafft oder schaffen will und der Kunde weiter Termine erhält, Wochen später.

Und mehr gibt es nicht zum Aufregen? Aber natürlich. Von der Arbeit will ich jetzt mal gar nicht sprechen, da fallen mir noch 2 – 42 Dinge ein. Ich habe meine Hausärztin besucht. Die hatte mir ja in Aussicht gestellt, dass bei dem chronischen Leiden 18 Behandlungen möglich sind. Hat mir auch die Physiotherapeutin gesagt, den Bericht entsprechend abgefasst und gemeint: "Wer, wenn nicht Sie, sollte das bekommen?" Das mag so sein. Meine Ärztin war erst mal stinksauer, dass in diesem Bericht eben dieses stand. Schließlich wissen die ganz genau, wie der Katalog aussieht. Sie hat den nicht erfunden, und wenn es denn alles überhaupt nicht reicht, könne man doch mal eine Behandlung bezahlen! Prima Idee! Allein die Zuzahlung ist schon exorbitant. Hat man übrigens gerade alles in den Medien gehört, Gesundheit war ja mal wieder Thema. Wie dem auch sei, sie hat mir noch einmal Behandlungen aufgeschrieben. Was will ich mehr. Ich weiß, es sind vorerst die letzten. Egal, ob sich nun was gebessert hat oder nicht. Es ist so!

Ansonsten nichts Neues im Osten. Stadtfest war. Habe eine alte Kollegin getroffen, die dann auch mit dem Satz punktete: "Dünner wirst Du wohl nicht mehr?" Dabei war ich es, die sie eigentlich gerne übersehen hätte, aber keine Chance dazu hatte. Irgendwie habe ich mich dann versteckt, dass mich mit ihr niemand sieht. Ich hätte mit dem Satz punkten können: "Gepflegter wirst Du wohl auch nicht mehr?" Klar, sie ist grade 50 geworden, aber das Interesse daran fehlen und der Alkohol fehlt halt nicht. Ja, mal wieder ein Beispiel dafür, was dieser so aus dem Menschen macht. Man nimmt das hin und denkt sich seinen Teil.

Jürgen Drews trat im Übrigen auf. Allerdings habe ich dies mir nicht antun wollen. Ich besuchte nur den Flohmarkt, wurde für ein paar Bücher und (mal wieder!) Schuhe (keine alten) ein paar Euros los, Frau gönnt sich ja sonst nichts. Die beste Regionalband brachte Stimmung. Kleine Highlights im Osten also.

Meinen Kindern, wie es Paulchen so schön formuliert, geht es dann auch bestens. Am Freitag letzter Woche war ein relativ entspannter Dienst. Wir haben draußen gesessen. Montag war es dann ähnlich. Eine kleine Pornoshow gab es für den, der es wollte, noch zu sehen. Ich wollte es nicht. Kinder, 8 und 10 Jahre alt, die sich gegenseitig oder selbständig befummeln, Exhibitionisten, sind mir keinen Anblick wert. Im Gegenteil, das gehört zu den Dingen, die ich, ich habe immer mal überlegt, wie den Begriff für mich definiere, als pervers empfinde. Eine Antwort darauf habe ich dann also gefunden....

Was ich nicht vergessen darf, ist folgendes: Ich habe mal wieder einen Widerspruch verfasst. Das ist nicht so außergewöhnlich, zählt es ja zu meinen Hobbies. Dieses mal ist es nur eine Formsache, denn man hat weniger Geld überwiesen als im Bescheid steht. Der Grund dafür ist mir schon klar. Der Landkreis hat die Müllsatzung geändert, demnach zählen Müllgebühren nicht mehr zu den Mietnebenkosten und werden aus den Mieten heraus gerechnet. Der Landkreis übernimmt trotzdem die Müllgebühren für den geneigten ALGII-Empfänger, hat den Bescheid auch bekommen und sicher auch überwiesen. Die Leistungen werden um diesen Betrag gekürzt. Nur hätte man das dann im Bescheid auch formulieren müssen. Hat man irgendwie vergessen, kann ja mal passieren, oder?!

22.05.2008 um 01:10 Uhr

Houellebecq Zitat

von: Paulinchen   Kategorie: Zitate

Die Geschlechtsorgane sind eine Quelle ständig verfügbarer Lust. Der Gott, der unser Unglück herbeigeführt hat, der uns als törichte, grausame, sterbliche Wesen geschaffen hat, hat zugleich diese Form der schwachen Entschädigung vorgesehen. Wenn es nicht ab und zu ein wenig Sex gäbe, woraus würde dann das Leben bestehen? Es wäre ein nutzloser Kampf gegen die sich versteifenden Gelenke, die allmählich einsetzende Zahnfäule.

(M. Houellebecq in Plattform)

22.05.2008 um 01:03 Uhr

Hannibal Lecter

von: Paulinchen   Kategorie: Tagebuch

Die Errungenschaften der Technik darüber habe ich hier neulich gelesen. Nun gibt es auch wunderschöne Errungenschaften, die das Leben um so vieles leichter machen. Ich rede jetzt mal nicht von Wasch- und Spülmaschine oder auch den Computer, das ist eh unbestritten. Leichter macht das Leben auch die Anruferkennung. Man weiß schon vorher, sofern derjenige es denn eingestellt hat, wer einen anruft.

Ich finde diese Errungenschaft wirklich gut. So manchmal möchte man den, der so gerade anruft nicht sprechen und ganz besonders läßt man es bei unbekannten Nummern oder wenn gar keine Nummer mitgeschickt wird. Das sind dann nicht selten irgendwelche Lottoverkäufer.

Wer später anfängt mit der Arbeit, schläft auch länger. Jedenfalls ist das bei mir so. So kann es schon vorkommen, dass ich noch im Bett liege, wenn andere natürlich längst fleißig arbeiten. Wenn das Telefon dann klingelt, schafft man manchmal den Weg nicht bis zum Telefon, allerdings liegt meistens ein schnurloses Gerät direkt neben dem Bett. Und es klingelte. Gestern. Erst mal ist man noch ziemlich benommen, sieht dann die Nummer und denkt: "Kenn ich nicht, also was geht’s mich an?!" Die Entscheidung, so rein intuitiv getroffen, war gar nicht falsch. Es stellte sich dann heraus, dass es meine Lieblingskollegin war. Sie rief von ihrem Privathandy an, sprach auch auf den AB, dass sie mich doch gerne eher auf Arbeit hätte, da jemand bis 10.30 zum Zahnarzt muss. Es war ca. 9.30. Ich hätte es nie und nimmer bis zu diesem Zeitpunkt auf Arbeit geschafft. Wie wäre es denn, wenn man eher anruft?! Oder es anders organisiert, was man letzten Endes zwangsweise tun mußte. Das hat allerdings noch nicht gereicht, sie klingelte noch zwei Mal an, vom Diensttelefon, einmal direkt auf die Festnetznummer, beim anderen Mal aufs Handy.

Ich war schon erst einmal ziemlich sauer.

Nach einer Weile rief ich dann zurück, fragte nach, wie es denn nun sein sollte. Es hatte sich zwischenzeitlich alles erledigt. Die Pflegeeltern eines Kindes waren da, sie gingen in den Tierpark und den Rest der Horde (noch zwei) nahm sie halt mit zum Arzt. Ich könne ganz normal 14.00 Uhr beginnen.

So tat ich das dann auch. Im Briefkasten dann noch eine wirkliche Überraschung. Paulchen hatte geschrieben, es geht ihm soweit gut. Und, es war zu erwarten, im Grunde hatte ich ihn darum gebeten, ein Paketschein war enthalten mit so allerlei Wünschen. Wie ich mein Geld ausgebe, darüber brauche ich mir wirklich keine Gedanken machen.

Auf Arbeit angekommen, kam dann gleich meine Kollegin angerannt und wollte mir sagen, was alles geplant ist. Sie wolle mit den Kids auf einen Spielzeug fahren, an bißchen an der Saale spazieren gehen und hat zur Belohnung für ordentliches Benehmen 3 Kugeln Eis ausgesetzt. Der Kleinste, in Fachkreisen Hannibal Lecter genannt, hatte schon nur noch zwei! Sie meinte, ich könne doch währenddessen, leider hat sie den Teamkoordinator noch nicht erreicht und hat fragen können, ob das in Ordnung ginge, wenn ich alleine in der Gruppe zurück bliebe, den Schrank eines Kindes aufräumen, er hat von seinen Pflegeeltern (im Grunde Ex-Pflegeeltern) neue Klamotten bekommen und im Schrank liegt alles durcheinander. Außerdem könnte ich doch die Ämter der zwei Kinder machen, die gerade im Urlaub sind, dann bräuche man das morgen nicht tun. Es bleibt doch so wenig Zeit. Wenn dann noch Zeit ist, könne ich ja noch Salat für das Abendessen vorbereiten, auf den Dienstplan schauen, meine Wünsche eintragen und vielleicht noch anfangen, Fenster zu putzen.

Ich habe dazu gar nichts gesagt. Immer nach dem Prinzip: Wozu aufregen? Und mir gedacht, alles schön langsam angehen. Schließlich sind nur 4 Stunden Dienst geplant. Böse, dass ich nicht mit durfte, war ich im Grunde nicht. Ich habe mir sicherlich so manchen Knatsch und Tratsch erspart.

Sie war noch nicht ganz weg, klingelte das Telefon und meine eigentliche Vorgesetzte bei diesem Unterfangen rief an und schlug mir vor, ich könne doch mal einen PC-Lehrgang machen. Das ist Bestandteil der Maßnahme, steht mir zu, ich könne im Netz surfen, vielleicht auch was schreiben und überhaupt ist der Kollege sehr bewandert, man kann ihn vieles fragen und klären. Naja, begeistert bin ich nicht wirklich, aber im Grunde habe ich mir gesagt, relativ leicht verdientes Geld. Das Team wird es wohl etwas anders sehen. Nun gehe ich, wenn es dann wirklich so bleibt, dienstags immer zum PC-Lehrgang.

Ich ließ es dann ganz langsam angehen, ging auch mal eine rauchen. Telefonierte gerade mit Nessi, kaum aufgelegt, rief sie an, sie sitzen jetzt alle beim Eis und wollte mich eigentlich dazu bestellen, aber nun sind sie schon fertig. Aber sie schickt mir jetzt zwei Kinder hoch, mit den anderen Kids fährt sie noch schnell tanken und Wasser besorgen.

Die Kids kamen dann kurz darauf, und ich erhielt mal wieder eine Lehrstunde zum Thema "Unsere Kinder sind Tyrannen". Ein Buch zu diesem Thema wurde neulich bei "Fröhlich lesen" im MDR vorgestellt.

Hannibal Lecter, der bekanntlich gerade erst 8 Jahre alt ist, ließ erst mal den Großen gar nicht rein, hielt ihm die Tür zu. Der war darüber gar nicht begeistert, sie kriegten sich dann anschließend erst einmal so richtig in die Haare. Erst ignorierte ich das, schließlich war ich ja zum Putzen abgestellt, aber dann dachte ich mir so, bevor sie sich noch umbringen, mußte wohl doch mal gucken. Viel genützt hat das dann nicht. Der Kleine hatte sich so hochgeschaukelt, dass ich ihn auch nicht beruhigen konnte. Ließ ich ihn los, ging er auf den Großen los. Wehrte der sich, schrie er wieder. Irgendwann wurde mir das zu bunt, ich griff ein, scheuchte den Großen weg. Aber das nützte natürlich gar nichts.

"Wir sind alle Assys, er will hier weg," Er will Enrico anzeigen, dann kommt er ins Gefängnis. Mit Logik kann man gar nichts erreichen. Enrico kann gar nicht ins Gefängnis, der ist erst 13 und er hat sich nur gewehrt. Dann bringe ich ihn um. Dann kommst auch Du ins Gefängnis. Mir egal, dann sehe ich euch alle nicht mehr. Alle sind Assys, auch Sie. Der verf.... Herr sowieso auch.

Es wurden Besen genommen, auf die Tür eingeschlagen. Bis ich ihn den wieder abnahm. Es sollten Messer geholt werden, er wolle E. abstechen. Schlußendlich meinte er, jetzt gehe er zu Psychiatrie und melde E. dort an.

Ich meinte nur, dann müsse er gehen und schönen Gruß.

Draußen schmiß er noch ein paar Gartenstühle durch die Gegend und ging.

Kurz darauf traf meine Lieblingskollegin ein. Ich war wieder am Putzen. E. berichtete ihr schon, ich brauchte nicht mehr viel zu sagen. Bin auch der Meinung, der Kleine wird schon wieder kommen, wenn er sich beruhigt hat. Das sagte ich ihr auch.

Zum Salat machen, bin ich nicht mehr gekommen. Das hat sie dann übernommen. Wir standen alle in der Küche, ich hatte so langsam Feierabend und sie meinte dann auch: "Du kannst dich los machen!" Das tat ich dann auch ganz schnell.

Hanni hat nur eine Kugel Eis bekommen. Das war wohl der Auslöser. Er ist zwar noch ganz ruhig vom der Eisdiele losgegangen, hat aber Enrico schon während des Weges (sind kaum 5 Minuten) provoziert.

Ob und wann der Kleine wiedergekommen ist, weiß ich also gar nicht. Ich war nicht gerade erbaut davon, wie sie wieder mit der Sache umgegangen ist. Warum hat sie die Zwei hoch geschickt, sie hätte doch mit allen Vieren tanken fahren können? Oder hat die Superpädagogin dann doch etwas Angst, Unsicherheit? Ich wußte schon bei ihrem Anruf, dass es eskaliert. Die Hintergründe dafür sind vielfach, schließlich ist es noch nicht so lange her, da galten die Beiden als Freunde. Wurde von einigen aus dem Team so gesehen. Ich hielt es eher für eine negative Vorbildrolle, der Kleine himmelte Enrico förmlich an, wenn er Blödsinn machte, mißbrauchte ihn dazu, seine Kämpfe auszufechten. Als Enrico das richtig bewußt wurde, eskalierte die Situation sofort und die sogenannte Freundschaft ging denn Bach runter.

Diesen Dienst habe ich also überstanden. Heute hatte ich mal wieder frei. Der Teamkoordinator war ja der Meinung, in den Ferien brauche in nicht so oft zu arbeiten. War mir ganz recht so. So darf ich erst am Freitag wieder antanzen. Dieses Mal leider nicht mit meiner Lieblingskollegin.

20.05.2008 um 00:47 Uhr

Anscheinend gut drauf

von: Paulinchen   Kategorie: Tagebuch

Du klingst gut. So wurde mir es mir vor ein paar Tagen am Telefon bescheinigt. Ich habe natürlich sofort reagiert und nach gefragt, wann ich denn mal nicht gut klinge. Schließlich bin ich immer gut drauf (oder auch drunter).

Aber um die Wahrheit zu sagen, bin ich momentan auch relativ zufrieden. Was denn mal wieder beweist, der Mensch ist auch mit den kleinen Dingen zufrieden. Warum sich über Dinge aufregen oder darüber grübeln, darüber resignieren, wenn man sie eh nicht ändern kann. Das führt nur zu grauen Haaren und Falten, die bekanntlich von allein kommen.

Ich hatte ein paar Tage frei. Allein dieses hat schon gereicht, um sozusagen in Hochstimmung zu kommen. Und heute passierte dann auch noch etwas ganz Unerwartetes, etwas, was ich im Grunde tief vermißt hatte, was mir gefehlt hatte und so ein kleines Loch in die Hochstimmung gerissen hatte. Ich lag gerade so ganz gemütlich auf der Couch, dachte darüber nach, dass ich den Rest des Abends ein bissel fern sehen wollte und das Telefon klingelte. Harry. Und wenn ich Zeit habe, käme er gleich vorbei.

Zeit hatte ich, und so wurde es ein anregender, leidenschaftlicher Abend. Was will Frau mehr.

Dabei ist mir etwas aufgefallen: Er hält sich immer noch bedeckt, was sein Privatleben betrifft. Wobei ihn alles interessiert, was mich so bewegt. Schon eigenartig. Aber, auch wenn es jetzt ein Klischee bedient, ich habe wohl herausgefunden, weshalb das so ist. Der Herr stammt aus den alten Ländern, ist erst 1991 berufsbedingt umgezogen. Nein, er hatte es mir noch nicht erzählt. Heute das erste Mal, auch wenn er es abstritt. Ich weiß zwar immer noch nicht, woher er stammt, aber wenn ich einen Tipp abgeben sollte, so ins Blaue hinein geraten, würde ich sagen NRW. Das würde einfach passen, in jeder Hinsicht.

Die freien Tage habe ich genossen. Ein bissel faulenzen. Ich habe es auch geschafft, meinen Kleiderschrank zu entrümpeln. Das wurde wirklich Zeit und nun ist auch etwas Platz für Neuanschaffungen. Ist für Frau bekanntlich wichtig. Ich habe meinen Vater besucht, unangemeldet. Auch das aus einen ganz bestimmten Grund, hätte ich vorher angerufen, hätte ich ja sagen müssen, dass ich vorbei komme und weshalb. Also bin ich einfach mal wieder dorthin spaziert, habe es genossen, die Gegend zu sehen. Die Gegend, in der in gewisser Weise die Zeit stehen geblieben ist. Klar die Häuser sind bis auf Ausnahmen schöner geworden. Aber noch immer weht dieses Flair der heilen Welt darüber. Jedenfalls empfand ich es so.

Konkret haben wir nichts besprochen, einfach nur mal so. Schließlich muss sich die Tochter auch bemühen, wenn der Kontakt gepflegt werden soll. Es lag mir vorher auf der Seele, mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich es hinter mir hatte. Manche Dinge erscheinen nur einfach.

Auch Dany habe ich besucht. Es ist so etwas wie das Abarbeiten einer "To-Do-Liste".

Mein Sohn hat mir geschrieben. Ihm geht es, auch das war zu erwarten, nicht so gut. Ändern kann man das nicht.

Was die Arbeit betrifft, so hatte ich in letzter Zeit einfach zu viel gearbeitet. Ich war so langsam und sicher an meinen Grenzen. Zumal ich so Erlebnisse hatte, auf die ich hätte verzichten können. Hinterher ist man immer schlauer. Ich bin mir ganz gut im Klaren, das ich das auf Dauer nicht machen möchte. Ich habe einfach nicht den Draht dazu, nicht das pädagogische Fachwissen. Auch wenn ich nicht wirklich weiß oder sagen kann, was hätte man anders machen können.

Die Arbeit selbst ist das Eine, das Gefühl des Ausgenutzt werden, das Andere. Dieses Gefühl ist nicht schön. Das Gefühl, das man irgendwie nicht für voll genommen wird, auch nicht. Diese Gefühle werde ich nicht los. Anhaltspunkte für beides gibt es genügend.

Da waren die Teamtage der Kollegen. Sie fuhren für zwei Tage weg. Intensive Beratungen. Nein, ich sollte nicht mitfahren. Das "Sie gehört zum Team und müßte mitfahren" war dann doch nicht so wichtig. Sie, also ich, mußte ja da bleiben, weil ich die Gruppe kenne und den Vertretungserziehern helfen kann. Das habe ich dann auch getan und muss sagen, dass die Dienste auch relativ entspannt waren. Es war eine Kollegin darunter, die wirklich sehr froh war, mich dabei zu haben und bekräftigte, mit mir würde sie jederzeit wieder einen Vertretungsdienst machen. Der andere Dienst verlief nicht so reibungslos, allerdings nur deshalb, weil ich mir einbildete und mich überreden ließ, mit drei Kids spazieren zu gehen. Das eskalierte dann tüchtig, und ich sah mich, irgendwo in einem Stadtteil mit einem Kind wieder, das vollkommen die Kontrolle verlor. Warum lässt sich jetzt gar nicht mehr sagen. Das war mir eine Lehre.

Ein paar Tage später erfuhr ich dann mehr oder weniger durch Zufall, dass meine Lieblingskollegin, die ja erst neu im Team ist, mich etwas verheizen wollte. So nach dem Motto: Ein bissel blöd ist sie ja. Ich habe den Zettel am Computer gelesen, auf dem stand: Mittwoch 15.00 Uhr Fitnessstudio. Fühlte mich aber nicht angesprochen. Die Praktikantin erklärte mir dann, dass ich am Mittwoch erst 15.00 Uhr erscheinen soll, da sie mit den Kids in ihr Fitnessstudio fahren will. Sie hatte es den Jungs eh versprochen und will dann mit denen kurz Sport machen. Danach gibt sie dann ihren Kurs. Sie kann ihn ja so selten halten, da sie meist mittwochs im Dienst ist. Die Kursteilnehmer sind schon sauer. Währenddessen kann ich mit den Kids ja vielleicht einen Döner essen gehen.

Da fehlen einem doch die Worte? Man gibt während seines hauptberufliches Dienstes, während man die Verantwortung für die Kinder trägt, einfach einen Kurs? Man war mal Teamleiter. Dann müßte man doch eigentlich wissen, dass das nicht geht.

Aber wahrscheinlich weiß ich es nicht. Schließlich wäre ich nur die Zusatzkraft. Vielleicht sollte ich auch immer mal betonen, nur stehe ich auf dem Standpunkt, die Vergangenheit bringt gar nichts, dass ich auch mal in leitender Funktion war?!

Glücklicherweise hatte der Teamkordinator schon mit mir abgesprochen, der im Grunde, was nicht an meiner Person liegt, auf mich verzichten würde, dass ich ein paar Stunden abbummle. Er braucht mich nicht. Er kann seine Dienste auch alleine organisieren. Das können natürlich nicht alle. Letzten Endes ist auch das eine Aussage, dass man nicht wirklich benötigt wird. Drei Leute im Dienst ist mindestens einer zuviel. Aber was soll werden. Es sind nun einmal drei Leute. Eine Lösung für dieses Problem gibt es nicht.

So ist es, mal ist es ganz gut, dass man da ist. Man kann einspringen, wenn Kinder eher aus der Schule kommen, wenn Teamtage sind, wenn die Praktikantin zum Studium ist, aber mal ist man einfach flüssiger als Wasser, überflüssig halt.

Zufrieden damit kann man nicht sein.

Aber da ich das nicht ändern kann, rege ich mich nicht wirklich darüber auf. Ich nehme es so wie es ist. Momentan bin ich relativ zufrieden. Habe mir auch ein paar Massagen verschreiben lassen (die Zuzahlung haut einen allerdings um) und genieße alles soweit es geht. Es wird nicht lange vorhalten, dessen kann man sich sicher sein

Das ist nicht pessimistisch, das ist realistisch.