S t e r n s c hnuppen

01.12.2013 um 01:26 Uhr

Der neue Alltag

 

Ich habe lange nicht mehr geschrieben, liegt wohl daran, dass ich momentan einfach keinen Kopf dafür hatte.

Mein neues Leben als Ehefrau, Studentin, Nachtstudentin/Hilfskraft jede zweite Woche, Tänzerin ist vollgepackt und mit wenig Langeweile verbunden. Was natürlich gut ist. Aber irgendwie fehlt die freie Zeit. Und manchmal frustriert es ganz schön, wenn ich nicht alle meine Aufgaben geschafft habe... wenn beim Tanzen die Takte aufgrund des Schlafmangels nicht getroffen werden und die Trainerin komisch guckt... und wenn der Schlaf in einer Woche wegen des Nachtschichtjobs auf ein Minimum reduziert wird. Aber naja ICH HABE ES MIR JA SO AUSGESUCHT :D, sagt mein Mann :) 

Klar, das habe ich und ich bin auch um einiges glücklicher damit, als mit dem Beruf zur RA-Fachangestellten. Ich könnte mir auch nicht vorstellen in der Richtung noch IRGENDWAS zu unternehmen. Ich bin jetzt auf einen ganz anderen Zweig.

Zunächt mag ich mir noch keine Gedanken in Richtung Beruf machen. Ich muss erstmal das Studieren lernen. Allerdings erhoffe ich mir ab dem zweiten, dritten Semester eine Richtung oder auch schon einen Schritt in das Verlagswesen, Öffentlichkeitsarbeit gemacht zu haben. Oder ich unterstütze das SchreibZentrum :) Auf jedenfall brauche ich ein Ziel. Ich habe nicht vor wieder unzählige Praktika zu unternehmen. Diesmal sollte eine genaue Richtung feststehen. Allerdings ist wieder nur ein Gefühl von endlos weitem Himmel ohne Boden unter den Füßen. Klar, ich habe etwas Neues begonnen. Das Ziel war ein Studium zu beginnen. Das ist erreicht. Jetzt muss die neue Orientierung her. 

Das mit dem wiss. Arbeiten funktioniert noch nicht ganz, aber ich habe mich heute fleißig ans Werk gemacht und mich mit der mittelhochdeutschen Verbkonj. beschäftigt. Welche Freude. Aber klar, irgendwo muss ich anfangen.

 

Mein Mann darf sich ab heute an 24 Tagen an Überraschungs"türchen" erfreuen:Es ist kein Schokikalender sondern ein liebevoll selbstgebastelter Adventskalender. :-) Schöön :) Und heute Nachmittag überrasche ich ihn noch mit Plätzchen. Dann gehts ab Montag wieder mit den Nachtschichten los.. Eigentlich ja kein Problem bei einem TV-Sender zu arbeiten. So bekomme ich journalistische Erfahrung ;) Die Uhrzeit ist echt hart (Dienstbeginn 3 Uhr morgens), aber momentan ist es ein sehr guter Arbeitsplatz. Kann mir keinen besseren vorstellen. Klar, ich habe gleich im ersten Semester zu jobben begonnen, quasi ohne Eingewöhnung. War hart aber ist machbar. Wenn ich an den Februar denke, wird es schon ein wenig unheimlich, denn da ist die Klausurenphase. Mein Ziel ist es, jeden Tag etwas für die Uni zu tun - es irgendwie alles passend aufzuteilen.

Frohen ersten Advent!