Reise zu den Sternen

09.12.2017 um 18:13 Uhr

Vorbereitungen

von: mijoni   Stichwörter: LetzterMonat, Abschluss, NeuesImBlick

Stimmung: Minimi .... 🦄

Der letzte Monat im Jahr nährt sich mit Geschwindigkeit seinem Ende. Ein weiteres Jahr, das geschafft ist und zur Geschichte wird und mit viel Getöse wird das neue dann erwartet und begrüßt.

Letztes Jahr las ich das erste Mal über den Brauch der "Raunächte" und fand diese wieder aufgelebte Sitte ganz ansprechend. In der Zeit zwischen Weihnachten bis zum 06. Januar, der Heiligen 3 Königen, soll man sich Zeit nehmen für sich, Familie, Freunde. In sich gehen, das alte Jahr für sich zu Ende bringen und das neue begrüßen. Es gibt diverse Bräuche dazu, manche räuchern, manche putzen die Wohnung und sortieren aus.

Ich kombiniere das dieses Jahr mit der Quality-Time mit den Kids. Ich habe jeweils 5 Tage mit Mini und danach mit Junior. Das gefällt mir. Es wäre sicherlich schöner, normaler alle drei hier zu haben, aber ...

Das wäre dann wieder alle auf dem Haufen und nicht wirklich Zeit, dem einzelnen gerecht zu werden. So schaffe ich besondere Zeit mit und für Mini und Junior. Das ist nicht normal, aber es ist perfekt für uns. Und nur das zählt.

Für die Große, die scheinbar zu kurz kommt, habe ich heute eine Idee gehabt. Sie hat im Februar Geburtstag, am 23. um genau zu sein. Anfang Februar, 04. Februar kommt David Guetta nach Frankfurt. Schon seit ich die Vorankündigung im Radio hörte, war ich am überlegen ... Heute haben wir geschrieben und ich sagte ihr aus Spaß, sie soll mal gucken, wer im Februar in Frankfurt auftritt ... Sie war völlig aus dem Häuschen ... 😂😂😂 ... Es endete damit, das sie mir schrieb, ich dürfte da nicht ohne sie hin.

Ich habe schon nachgeschaut. Es gibt noch Karten, relativ günstig, 120€ für 2 Tickets ist zwar kein Pappenstiel, aber wann sieht man mal wieder David Guetta live? Mit seiner fast 17jährigen Tochter? Eben ...

Zu Neujahr werde ich sie damit überraschen ... 😁 ... Dazu habe ich mich gerade eben beim Schreiben entschlossen. 

Ich bin zur Zeit sehr entspannt und ruhig. Zumindest hier zu Hause. Es wird spannend werden ... Der Jahresabschluss. 

 

03.12.2017 um 01:29 Uhr

Und nun, Fr. H., was machen wir jetzt?

von: mijoni   Stichwörter: Langweilig, ImNebelRumirren

Stimmung: Minimi .... 🦄

Diese Frage stellte ich mir die Tage vorm Spiegel ... Aber statt einer Antwort erntete ich einen Blick der erwartungsvoll/neugierig war.

Mir ist langweilig. Mich ödet dies monotone Einerlei furchtbar an und ich finde nichts, was mich momentan begeistern könnte oder in der Lage ist mich langfristig zu begeistern. Mich ermüdet das Gefühl ein Spielball in einen unbegrenzten Spielfeld zu sein.

Alles von A bis Z zu durchdenken und mit keiner der Ideen oder Möglichkeiten zufrieden zu sein, weil ... Das, auf das es hinausläuft gefällt mir nicht. All die variablen lassen sich prima kombinieren, weil ich da im Grunde flexibel bin, also Arbeit, Wohnort. Auch die Konstante, die Kinder, passt dort hinein. Nur dies andere Stück, Teilchen ... Es passt nicht. Nehme ich es als Konstante bin ich in den anderen Dingen nicht mehr flexibel, weil die Konstante nicht konstant sein will. Entscheide ich mich dazu, es als variablen Punkt zu betrachten, fühlt es sich für mich wie Verlust an, weil es dann austauschbar wird. Zudem fällt es schwer zu verzichten, weil es hohes Suchtpotential hat.

Ich würde gern glauben, das es kein Verlust ist, weil ich mich und die Kontrolle wieder zurück bekommen würde ... Aber ... Es erscheint mir so sinnlos, vernünftig zu sein. Andrerseits bringt mich das jetzige nicht wirklich weiter ...

Es macht mich verrückt, das ich mich dazu gedrängt sehe, mich für etwas entscheiden zu müssen. Es fällt mir schon schwer, diesen Zustand überhaupt verständlich zu machen. 

Letztlich läuft es darauf hinaus, das mir dies unbegrenzte alle Energie raubt. Es mich zermürbt auszuhalten. Das, was ich habe, ist das, was ich mal als wünschenswert ansah. Jetzt aber fühle ich mich darin gefangen ...

Und nu, Fr. H.? 

28.11.2017 um 19:08 Uhr

Spannendes ...

von: mijoni   Stichwörter: Musik, Verweigerung, IstMirAllesEgal

Stimmung: Minimi .... 🦄

Spannend, was die Situation auf der Arbeit so mit mir macht ... 🤔 ... So langsam aber sicher nehm ich Fahrt auf und verpass den Kollegen mal eben freundlich Lächelnd einen Tiefschlag, der sie sprachlos zurück lässt. 

Wie heute Morgen, als einer der Kollegen meinte, es wäre nicht so toll, wenn ich so unfreundlich zu den Lieferanten bin. Ach?? ... Und er setzte zu einem Vergleich an, wo er die Lieblingszicke anführte. Bevor er in Fahrt kam, fragte ich ihn, ob er mich jetzt a. mit ihr vergleichen will und b. ob er sie auch belehrt hat? Unverständliches Gestammel und ich dann nur, danke, ich bin schon groß und weiß das es nicht okay war, aber ich verzichte auf Vergleiche und Belehrungen. Stille ...

Letzte Woche hab ich bei Dick und Doof, so meine heimliche Bezeichnung für das Duo, mal durch die Blume anklingen lassen, das es sicherlich ganz viel bringt, wenn man Kollegen bespitzelt. Andrerseits, wenn man nur ein klein wenig weiter denkt, würde das Ausscheiden eben dieses Kollegen wohl letztlich zu mehr Arbeit führen. Und zwar zu solcher, die nicht unbedingt am Schreibtisch im Warmen getan werden kann ... Entsetzten Gesichter und trockenes Schlucken waren die Reaktion.

Gestern hat es eine andere Kollegin zu spüren bekommen, die zu mir kam, um mir zu sagen, das Hr. XY angerufen hatte, wegen einer vertauschen Retoure ... Ja, die ist schon da. Toll, dann kannst du ihn ja anrufen. Drehte sich um und wollte gehen. Moment, ich so, wenn du eh wieder an deinen Platz gehst, kannst du ihn ja anrufen und ihm sagen, das er alles weitere per Mail schicken soll. Ich hab für sowas echt keine Zeit. Aber ich? Du bist doch deswegen extra gekommen und warum soll ich mich jetzt dazwischen schalten, wenn du eh ins Büro und damit zum Telefon gehst? Und ganz herzig und lieb sagte ich dann, bitte ... Es hat ihr nicht gepasst, merkte man sofort, aber der Logik konnte sie sich nicht entziehen ... 😊

Ich bin wirklich ein hilfsbereiter Mensch und geh anderen gern zur Hand, wenn ich kann. Auch sonst mach ich auch mal Sachen, um Kollegen zu entlasten, aber ich lass mich nicht weiter verarschen. Ich lass mir auch nicht mehr jeden Mist aufhalsen, schon gar nicht momentan, wo ich genug eigenen Kram zu schaffen habe. 

Durch den Druck unter dem ich gerade stehe, fällt es mir leicht, mich abzugrenzen, was unnötige Arbeit angeht oder Kindergartengerede in Form von Maßregelung und Belehrungen.

Musik hilft mir gerade dabei ... Gestern schon, um den Schrott von all denen um mich herum loszuwerden. Mir ist noch nie so bewusst geworden, das ich so viel von anderen aufnehme. Ich sagte ja, Schwamm. Das trifft es perfekt. Dennoch nervt das, weil es schwer ist herauszufinden, was wirklich von mir ist und was Schrott von anderen ist. Laute Musik hilft zumindest alles erstmal zur Ruhe zu bringen und mir hilft es die Unruhe und Ratlosigkeit los zu werden. Wenn ich das geschafft habe, kann ich mich entspannt zurück lehnen und aussortieren ...

 

27.11.2017 um 19:51 Uhr

Schwamm ...

Stimmung: Minimi ....
Musik: http://www.deezer.com/track/371593461

Heute ist einer dieser Tage, da kommen wieder die Knöpfe im Ohr zum tragen ... Waaaaahhhh ... Was für ein Tag ... 😞

Die Musik muss jetzt richtig laut. So laut, das ich nichts mehr höre. Weder von draußen und schon gar nicht mehr von innen. Alle vollkommen verrückt um mich herum.

Ist ja nicht so, das ich nicht genug an Arbeit hätte, die bewältigt werden muss. Nö, anscheinend nicht. Ich halte mir auch noch jegliche Stimmung und Schwingung von da draußen auf. Wie so ein dämlicher Schwamm. Das Ergebnis davon war, das ich heute als "böse Frau" bezeichnet wurde ... Was mich im Rückblick zum Lachen brachte ... 😂😂😂 ...

Und ich war völlig entfernt und gestresst, als ich vorhin nach Hause bin. Die Hälfte sogar noch vergessen hatte, aber egal. Läuft mir nicht weg ... 😐

Schwamm ... Genau so bin ich mir heute vorgekommen. Von jedem habe ich seinen Streß und die ärgerliche Stimmung mitgenommen. Logisch, lädt ja auch jeder seinen Scheiß bei mir ab. Also seinen Ärger, Frust und Unzufriedenheit ...

Himmel, das nervt! Das macht mich ganz rappelig und wenn dann auch noch so ein unorganisiertes Durcheinander herrscht, weil alle anfallenden Aufgaben scheinbar wahllos verteilt werden, ist der Ofen aus. Aber so richtig ...

Der Lieferant, der mich als "böse Frau" bezeichnete, hat schon Recht damit. Ich war etwas knapp in dem, was ich ihm sagte. Er war aber auch nicht gerade mit hoher Intelligenz gesegnet. Erst tauchte er in der Halle auf und fragte mich nach irgendjemanden. Da sagte ich ihm, sorry, den gibt es hier nicht. 5 Minuten später steht er wieder in der Halle und sagt mir, er hätte sich verguckt, er sucht diese Firma. Ich so, hör mal, das hier ist das Lager und kein Eingang, auch wenn das Tor auf ist. Zum anderen, wenn du Ware hast, im Büro melden. Er so, ja, aber das sind Batterien ...  Tief Luft geholt und gesagt, okay, lad sie da vorne ab und dann bitte im Büro melden ...

Wieder 5 Minuten später steht er wieder neben mir und erzählt mir, im Büro sein keiner. Und da ist mir dann die Hutschnur hochgegangen und ich fragte ihn, ob er mich eigentlich verarschen will. Er soll sich bewegen, ich zeig ihm mal, wo keiner sitzt. Und ihn ins Büro begleitet und ihn mit den Worten, da ist niemand umfasst drei Leute. Wird wohl einer dabei sein, der dir hilft ...

Und wer nun glaubt, daß wäre es gewesen ... Irrtum! Der kam durch die Halle zurück und sagte zu mir, ich sollte meine schlechte Laune nicht an anderen auslassen, das könnte böse enden. Ich ihn angeguckt und trocken gesagt, wenn man blond ist, sollte man sich nicht die Haare färben. Dann grinste ich ganz fies ... Und er? Man sah, daß er dreimal überlegen musste, was das heißen sollte ... 😂😂😂

Sorry, nett war das nicht, aber echt mal ... Warum muss man sich mit sowas auch noch rumeiern, wenn man genug anderes hat?

So ... Schwamm ... Das führt mich ganz automatisch zu der Frage, wie ich mich vor solchen Überlastungen schützen kann.

Kann mich ja nicht unsichtbar machen, auch wenn ich gern wollte.

Ach, egal ... Musik noch lauter drehen und dann bald ins Bett. Fühl mich so müde ... 

23.11.2017 um 05:12 Uhr

Geduldsprobe...

Stimmung: Minimi .... 🦄

Es ist wirklich spannend, was gerade um mich herum passiert. Und auch, was genau das mit mir macht, ist spannend ... 🤔

Die Kombination von Geduld, Verständnis und Streß ist echt interessant.

Ich habe eine Kollegin, die lange krank war, seit geraumer Zeit wieder da ist und zur Zeit für mich das Ausdrucken übernimmt. Das könnte auch ein dressierter Affe ... Das sagte sie mal zu mir. In der Überzeugung, daß diese Aufgabe so einfach sei ...

Na ja, so einfach scheint es doch nicht zu sein, wie sich schon mal zeigte, als sie mich vertreten sollte. Es ist ja nicht so, das sie absolut neu wäre im Betrieb und noch nie diese Aufgabe übernommen hat. Sie hat das schon gemacht, aber sie tat so, als hätte sie das noch nie gemacht.

Nun gut, jetzt muss sie das weiterhin machen, weil eben viel zu tun ist. Und es scheint sie mehr und mehr zu überfordern und damit komme ich so langsam aber sicher an meine Geduldsgrenze. Wenn ich ihr etwas sage, worauf sie achten soll, um es uns und auch ihr einfacher zu machen, kommen zum Teil Antworten, die mich nur noch den Kopf schütteln lassen.

Das kann ich nicht wissen, das hat mir keiner gesagt. Nun, deswegen sage ich es dir. Ich lese mir doch nicht die Aufträge durch ... Ähm, überfliegen reicht, dann fallen Besonderheiten schon auf, wie 3er-Holzkisten und/oder Magnumflaschen ... Das hat mir keiner gesagt ... Oder, woher soll ich sowas wissen?

Einiges hatte ich dann schon 5x Mal gesagt und mein Geduldsfaden war schon recht dünn. Und prompt kommt wieder ein Auftrag mit Magnumflaschen und wieder hat sie stur nur die Anzahl der Flaschen zusammengerechnet. Wieder ins Büro, wieder Label ordern und wieder fragen, warum. Leicht gereizt. Der Blick, wie ein verletzten Reh und dann ... Es wäre ihr nicht bekannt ... 

Luft holen, rausgeholt und sich denken und fragen, ob man verarscht werden soll oder was das sonst soll. Inzwischen hängen viele Zettel im Büro mit Artikelnummern die besonders sind.

Und doch bringt sie es fertig, weiter irgendwelche Fehler reinzuhauen. Aufmerksamkeitsfehler, die im Laufe des Tages zu nehmen und sich häufen. Aber sagen darf man auch nichts, weil man sich dann im Ton vergreift ... Also, ich war zwar kurz angebunden, aber noch nicht mal grob, als ich zum x-ten Mal rein musste, weil was fehlte. 

Ob das auch freundlicher ginge. Geht es auch ohne Fehler, lag mir auf der Zunge, habe ich aber nicht gesagt, sondern nur darauf hingewiesen, daß viel zu tun sei und es nicht persönlich gemeint sei.

Das, was ich da sonst mache, ist nicht wirklich kompliziert. Es gibt ein paar Besonderheiten, auf die man achten muss, aber sonst ist es, im Vergleich zu den anderen Arbeiten Kindergarten und das bekommt sie nicht geregelt?

Mal abgesehen davon, macht sie noch andere Sachen, wie ist es da? Ich glaube kaum, das diese Arbeiten fehlerfrei sind, wenn sie schon das, was ein dressierter Affe machen kann, überfordert.

Dann musst du es ihr wieder und wieder sagen. Antwort der Geschäftsführung ... Aber DAS kann es doch nicht sein. Aber genau das ist es momentan ...

Also prüfen das Helferlein und ich jeden Auftrag bevor wir damit anfangen. Vieles sage ich jetzt schon nicht mehr, weil es nicht ankommt. Ich versuche freundlich zu bleiben, egal wie oft ich meine Arbeit unterbrechen muss.

Ich weiß, das es keine Absicht ist. Dennoch hat es mich geärgert, am Anfang. Geärgert, weil sie mir sagte, meine Arbeit sei Pipifax und bekommt es dann nicht geregelt? Inzwischen ist es so, das ich es einfach hinnehmen und ausbügel, was sie verbockt. Aber es fällt mir zuweilen schwer, weil sie immer sagt, das hätte sie nicht gewusst oder es hätte ihr keiner gesagt.

Oft hole ich dann nur Luft, zähle bis zehn und fange von vorn an. Es gibt aber auch momente, da möchte ich einfach nur explodieren ... Wie ein Feuerwerkskörper ...