Reise zu den Sternen

29.01.2017 um 04:34 Uhr

Sonne ...

von: mijoni

Stimmung: Am Aufwachen ...

Die Sonne, Mittelpunkt unserer Galaxie, ohne die mal so gar nichts funktionieren würde. Nicht nur Wärme und Licht, auch eine riesige Anziehungskraft, die alles in Balance hält.

Ich mag die Sonne, jaaa, ich weiß, das habe ich schon öfters erwähnt, ist ja auch so. Ich bevorzuge sie und würde im Leben nicht darüber jammern, das sie scheint oder es gar viel zu "heiß" sei. Wenn ich könnte, würde ich die Wintermonate in Gegenden verbringen, wo es deutlich wärmer ist als hier. Quasi der Sonne hinterher.

Von den rein persönlichen Interesse und Wohlbefinden mal ganz weg, fand ich es sehr spannend herauszufinden und zu beobachten, wie sehr alles um einen herum auf die Sonne ausgerichtet und beeinflusst ist. Wie sehr das Leben von der Sonne abhängig ist.

Letztens sah ich eine Dokumentation die das Thema behandelte, was mit der Erde passieren würde, wenn die Sonne erlöschen würde. Wie lange es dauern würde, bis wir es merken würden und was sich daraus ergeben würde. Ich war vollkommen fasziniert und hin und weg.

Mich wundert es auch nicht, das es immer wieder Gesellschaften gab, die die Sonne verehrten anbeteten, auch nicht minder verwunderlich, das immer mal wieder "Sonnenkönige" in der Geschichte auftauchen.

Auch der Umstand, das in der Natur alle Prozesse einzig darauf ausgelegt sind, ist schon überwältigend.  Zumindest für mich, das sind Dinge, da bin ich hin und weg und verliere mich total in der Fülle der Details und der Vorgänge. 

Letztlich alles nur chemische Prozesse, Kettenreaktion die aufeinander aufbauen und nur exakt in diesem Ablauf dies Ergebnis bringen.

Lange Zeit habe ich das vergessen und nicht mehr so wahrgenommen. Inzwischen gelingt es mir wieder, mich immer wieder daran zu erinnern, daß das, was mir als unlösbares Problem erscheint, nichts ist im Vergleich zu dem, was um mich herum passiert, bzw. das ich auch nur ein winziges Teil einer riesigen, komplexen Kette bin.

 

23.01.2017 um 21:21 Uhr

Sternzeichen

von: mijoni

Stimmung: Letzte Gedanken ...

Ich glaube nicht an die Astrologie. Das Schicksal in den Sternen finden? 🤔 ... unwahrscheinlich ...

Nichts desto trotz, bin ich im Sternzeichen Zwillinge geboren. Im Jahr des Tigers 😂😂, Entschuldigung, das fiel mir auch gerade ein 😎 ...

Über mein Sternzeichen weiß ich alles, was es so zu wissen gibt, weil es mich halt mal brennend interessierte, im Teeny - Alter.

Die Hälfte von dem, was man dem Zwilling so zuordnet, stimmt bei mir schon mal gar nicht. Die andere Hälfte? 🤔 ... ähm, bedingt.

Also Geduld ist echt nicht meine Stärke 😂😂😂 Und auch dies rast- und ruhelos, vor allem gedanklich, jaaahaa... Schuldig im Sinn der Sterne. 

Merkur soll Herrscher dieses Zeichens sein, zugeordnet wird dem Zwilling aber Apollo als Gottheit. Was auch immer das für Auswirkungen haben soll 🤔 ... Na ja, nachgelesen hatte ich natürlich ... Neugierde ist ein wirkliches Laster von mir, dennoch konnte ich schon damals keine Einwirkungen auf mich davon ableiten.

Auch egal ... Ich bin weitaus mehr, als das, was Astrologen in dem Sternzeichen finden 😊 

18.01.2017 um 05:48 Uhr

Ein Stern ...

von: mijoni

Stimmung: Gelöst ...

Menschen folgen vielem, ihrem Weg, ihren Idealen oder einfach ihrem Stern. Folgt man seinen Idealen, ist man zumindest von einer Sache überzeugt. Dem Weg zu folgen, zeichnet sich bei vielen dadurch aus, das sie der Masse folgen.

Einem Stern zu folgen? Was sagt das nun über einem aus? Das man an die Astrologie glaubt? Das man konstant dem Weg folgt, indem man den Stern als Bezugspunkt nutzt?

Mir ist das soweit einerlei, wer, was und warum. Mein Weg führte mich schon damals weg vom Hauptwerk und verfolgte Ideale wurden für sich erarbeitet und versucht umzusetzen. Lange Zeit befand ich mich dann auf dem Mainstream uns versuchte, nicht anzubiegen oder stecken zu bleiben. War eine sehr anstrengende Zeit und in der Art und Weise gar nichts für mich. Dort auf dem Mainstream ist viel zu viel Verkehr, zu viele Dinge, auf die man achten muss.

Sich davon zu verabschieden, war eine große Erleichterung. Aber die erste Zeit auf der Nebenstelle war holprig, so manches Mal war der Weg eine Sackgasse, ein Kreisel und ich habe mich verlaufen und musste entweder zurück oder sehen, wie es nun von dort weiter geht.

Inzwischen ist es nicht mehr gar so holprig, werden doch die nötigen Nabigationshilfen für diese Nebenstraßen immer besser oder anders gesagt, ich habe wieder gelernt, auf sie zu hören und zu nutzen.

Ich folge definitiv einem Stern, ich weiß zwar nicht, wie der Weg so wird, ob nun direkt oder unwegsamen, aber es gibt diesen Punkt, an dem ich mich orientieren kann. Dabei lass ich mich von meinen Idealen leiten, um nicht all zu weit von der Strecke abzukommen oder mich gar wieder ganz und gar zu verfranzen. Der Mainstream ist zu hören und manchmal auch zu sehen, aber dorthin geht es nicht mehr zurück.

 

15.01.2017 um 05:52 Uhr

Sonne, Mond und Sterne

von: mijoni

Stimmung: Irgendwo dazwischen ...

Sonne, Mond und Sterne, Laterne, Laterne ... 

Ich verstehe nicht, das Menschen ihren Glauben verlieren. Und damit ist nicht nur der religiöse Glauben gemeint, sondern der Glauben im allgemeinen.

Wie kann man den verlieren, wenn man nur die Augen öffnen muss, um so unbegreifliche Wunder zu sehen, wie das Universum um uns, von dem wir ein Teil sind.

Wir leben auf einem Planeten, der durch bestimmte Reaktionen zur richtigen Zeit Leben ermöglichen würde und auch hervorbrachte. Schon allein dieser Umstand ist gewaltig, in Anbetracht der ganzen anderen Planeten und Sterne, bei denen diese Reaktionen keinen Erfolg hatten.

Und mit diesem Funken war es ja nicht getan, es gibt viele Faktoren, die dazu beitrugen, die Umlaufbahn und damit die Entfernung zur Sonne. Auch unser treuer Begleiter der Mond, der das Puzzle langsam komplett machte.

Zufall oder Wunder? Wohl eher ein zufälliges Wunder ... Sicher kann man glauben, das dies Konstrukt die Idee eines Erfinders ist ... Oder es nur in dem Kopf eines anderen statt findet ... Man kann aber auch daran glauben, daß der Zufall zur richtigen Zeit, am richtigen Ort die Initialzündung in Gang setzte.

Zweifel gehören zum Glauben dazu, gerade dann, wenn das, woran man glaubt immer wieder bis in die Grundfesten erschüttert wurde. Aber sich ganz davon abwenden, zu leugnen und mit aller Macht seine Zweifel beizubehalten ist ein Unterfangen, das einem selbst fesselt und bindet an die Erfahrungen und Erinnerungen.

Traurig, denn dann verschließe ich mich vor der Möglichkeit doch noch das Wunder zu erleben, das das woran ich glaube, tatsächlich passieren kann.

Aber das ist jedem selbst überlassen. Man kann weder einen Zweifler, noch einen Narren überzeugen ...

12.01.2017 um 19:41 Uhr

Sternschnuppen

von: mijoni

Stimmung: Ich erzähle heute Geschichten ...

Sternschnuppen ... Wer kennt nicht den Spruch, das sie Wünsche erfüllen, wenn man sie sieht? Aber nur, wenn man ihn nicht verrät ...

Schon als Kind fand ich das doof. Ich habe mir die Augen aus dem Kopf geguckt und als ich endlich mal eine sah, wünschte ich mir ganz dolle was ... erklärt sich von allein, das es sich natürlich nicht erfüllte. Das hat mich ziemlich enttäuscht, das noch nicht mal so ein kleiner Wunsch erfülle arbeiten war. Nein, kein Pony, oder Einhorn ... Nein, Zeit hatte ich mir gewünscht ... Zeit mit meinen Eltern. Also war auch das dahin und ich fügte mich in den Gedanken, das es eben keine Zeit für mich gibt.

Jahre später verführte mich einer zum Sterne gucken. Im Gras sitzend, in den Himmel startenden, später liegend, schauten wir und er erklärte und erzählte, ging ganz auf in seinem Eifer. Seine Freude und seine Leidenschaft nahmen mich total mit und ich war glücklich. Freute mich, das mit ihm zu erleben. Sie schoß vorbei und er war hin und weg von der Sternschnuppe. Ganz aufgeregt fragte er mich, ob ich mir was gewünscht hätte. Ich lachte und sagte ihm, das ich nicht an diese Märchen glaube, worauf er mich gespielt gekränkt einen Spaßverderber nannte ... Ich hatte mir was gewünscht und diesen Wunsch tief eingeschlossen ... Kurze Zeit danach war er fort, für immer ...

Wenn ich mir heute Sternschnuppen anschaue, tu ich das nicht, um mir was zu wünschen. Ich denke an ihn und all die anderen, die ebenfalls schon gegangen sind. Wünsche gebe ich den Schnuppen nicht mit, wozu auch? Es sind Sternschnuppen und die erfüllen keine Wünsche. Aber man kann ihnen Namen geben und sich über die schönen Erinnerungen freuen.

 

09.01.2017 um 05:46 Uhr

Das Beste kommt erst noch ...

von: mijoni

Stimmung: Den Sternen folgen ...

"Das Beste kommt erst noch!" ... Das soll man sich sagen, wenn die derzeitige Situation nicht das ist, was man für sich gedacht hatte und eine Veränderung ansteht.

Der Satz soll einen stärken, den Mut und den Willen aufzubringen, die Veränderung willkommen zu heißen und auch den Schmerz in Kauf zu nehmen.

Sterne gucken im Dunkeln hat auch den Vorteil, das man sich verliert. Mir geht es zumindest so und kann ich doch im Dunkeln, unbeobachtet den Träumen einen Raum geben.

Das geht sehr schnell, ich suche meine Sterne und konzentriere mich auf sie. In Kindertagen zeigte mir mal jemand mein Sternzeichen am Himmel und schon damals fand ich es witzig, das alle anderen nur ein Bild und einen Stern haben, der besonders hervorsticht. Ich bin im Zeichen der Zwillinge geboren und das Zeichen hat 2 Sterne die besonders hell sind und sich genau gegenüber liegen.

Wenn ich sie betrachte, kann ich schnell zur Ruhe kommen. Auch die Venus, der ja Abend oder Morgenstern genannt wird, gefällt mir.

Oft hatte ich als Kind und auch später als Teenager das Problem, das das, was ich wahrnahm nicht mit dem übereinstimmte, was andere von der Welt wahrnehmen. Das war äußerst beängstigend für mich und Sterne anzuschauen half, mich wieder zur Ruhe zu bringen.

Auch heute ist das, was ich wahrnehme selten mit dem identisch, was die Umwelt versucht darzustellen. Für gewöhnlich ignoriere ich das, weil alles andere mich immer wieder in Schwierigkeiten gebracht hat.

Seit einiger Zeit höre ich vermehrt wieder auf diese Signale, zumindest dann, wenn es direkt etwas mit mir zu tun hat.

Das Beste kommt erst noch ... Zeit, die Dinge zu richten. 

06.01.2017 um 16:14 Uhr

Sag mir, wieviel Sternlein stehen ...

von: mijoni

Stimmung: Nachdenklich ...

Ich könnte wetten, wenn ich dich das fragen würde, würdest du mir garantiert eine Antwort geben. Eine, die von Fakten und Tatsachen bestimmt ist. Zahlen würden durch den Raum schwirren und eh ich mich versehen, löst sich dieser Zauber auf, verschwindet in den Zahlen, Fakten und Tatsachen. Das kleine bißchen Schönheit, dieser unglaubliche Hauch von Magie und Überwältigung versinkt in der Grauheit der Zahlen ...

Ich mag deine Art, hilft sie mir doch oft genug, die eigene Emotionalität wieder auf den Boden zu holen und nicht in die rosa Wolken hoch zu steigen. Denn in diesem Punkt gebe ich dir recht, zu viel Gefühl in Menschen zu stecken oder sich davon mitreißen zu lassen, ist äußerst bedenklich.

Es gibt aber auch Momente, da wünschte ich mir, du würdest lieber nichts sagen ... Wie mit dem Falken, ich war so begeistert und froh, das ihm nichts passiert war und er diesen Ausflug heil überstanden hatte. Den ganzen Tag, bis ich dir davon berichtete, war ich so freudig davon angetan. Ich erzählte dir davon, um dich an dem ungewöhnlichen und von daher besonderen Ereignis teilhaben zu lassen, mein Glück mit dir zu teilen.

Deine Antwort war wie der Eimer mit kalten Wasser ... schlagartig ernüchtert ...

Sicher, die Feststellung war richtig und sicherlich auch folgerichtig, aber emotionslos und ganz weit weg von dem, was mich bewegte. 

Den Dingen auf den Grund zu gehen und alles bis zum letzten Tüpfelchen zu wissen, ist nicht meins. Zahlen, Fakten und Tatsachen sind das was sie sind, mathematische, wissenschaftliche Beweise in einem starren Rahmen der Überprüfbarkeit. Und? Emotional berührt mich das überhaupt nicht und Freude kann ich daran auch nicht finden.

Kann man Gefühle auch in Zahlen und Fakten oder gar in Skalen ausdrücken? Das kann man bestimmt, aber dann bin ich innerlich tot, weil kontrolliert und beherrscht.

Aber was weiß ich schon davon? Ich bin ja nur das kleine, naive Mädchen, das sich ständig verläuft und verzettelt. Viel zu viel fühlt und noch immer nicht weiß, warum es eigentlich hier ist und auch die Welt um sich herum noch nicht verstanden hat.

Aber ehrlich? Lieber freu ich mich über diese simplen Dinge und stolper über Steine, weil die Nase im Himmel steckt und nicht auf dem Weg, als mich von der grauen Eintönigkeit der Zahlen, Fakten und Vorhersehbarkeiten der Schönheit der kleinen Dinge berauben zu lassen.

 

 

05.01.2017 um 21:39 Uhr

Sterne ...

von: mijoni

Stimmung: Ist das wichtig?

Ich liebe Sterne und ich liebe es, sie mir anzuschauen. Kleine, funkelnde Diamanten auf schwarzen Samt ...

Am liebsten guck ich Sterne im Sommer. Von einem Lieblingsplatz aus, mit dem Duft von Blumen und Gras in der Nase, die Wärme der Nacht und dann der Himmel über einem ...

Ich bin dann mal weg! ... Passt 😊 ... Einer der seltenen Momente, wo alles richtig ist.

Seltsam, ich sehe das direkt vor mir und muss grinsen. Dieses Bild steht im völligen Gegensatz zu dem, was Kollegen von mir sehen und/oder wahrnehmen.

Plappermaul, dafür halten mich wohl die meisten und ich möchte nicht wissen, wie viele nur aufgrund dieser Tatsache meinen, das sie mich "kennen" ... Ich erzähle viel und ich rede gern, aber wirklich wichtige Details gebe ich nicht preis. Manche schweigen und schützen so ihr Innersten. Ich bevorzuge es, viel zu erzählen und damit Ruhe zu haben und mein Innersten zu hüten.

Ich denke, wenn meine Kollegen wüssten, das ich Sterne gucke, wären die Blicke sonderbar 😂😂😂

Mein Balkon hat die perfekte Aussicht um Sterne zu gucken, oder dem Mond zu zuschauen wie er sich über den Berg schiebt, um dann in voller Pracht darüber zu stehen, auch ein Spektakel, das einen voll und ganz einnimmt.

Oder im Sommer mit einem duftenden Kaffee und einer Decke bewaffnet den Sonnenaufgang zu erleben ... Der perfekte Ort, dieser Balkon. Dieser Stille Moment, wenn die ersten Vögel langsam wach werden, das Blau sich langsam verfärbt, heller wird und Rot und Orange sich dazumischen.

Ob Sternenstaub tatsächlich Wünsche erfüllt? Kann man Sterne anfassen?