Reise zu den Sternen

30.07.2017 um 03:52 Uhr

MHD für Beziehungen ...

von: mijoni   Stichwörter: Schelmisch, Narretei, WarumNicht

Stimmung: Schelmisch lächelnd

Während ich gestern eifrig damit beschäftigt war, jede Tür, Fenster und jede Ritze abzudichten, damit ja kein Licht ins innere Dunkel fällt ... Da ploppt plötzlich, wie ein neonfarbender Sektkorken der Begriff "MHD" auf. Und kurz daneben, ebenfalls neonfarbend, der Begriff "Beziehung" ... Wie ich erstaunt auf die Begriffe starre, spüre ich im Nacken den Atem des Schelms, der mir ins Ohr kichert und ins Dunkel die grell leuchtende Frage malt, warum es kein MHD für Beziehungen gibt ...

Auf den ersten Blick fand ich die Frage völlig sinnlos ... Aber so doof ist sie nicht, wenn man mal drüber nachdenkt ... 🤔

Für gewöhnlich bin ich kein Freund von Abkürzungen, weder im wörtlichen Sinn, noch im Sprachgebrauch, aber MHD ist ziemlich cool. Das MindestHalbarkeitsDatum läuft ziemlich rund als Kürzel über die Zunge ...

Gerade im Lebensmittelbereich wird man mit dem Kürzel überrannt und es hat dort ja auch Berechtigung. Keiner möchte, das verdorbene Lebensmittel in den Verkauf oder den Verzehr gelangen.

Hier in Deutschland wird die Einhaltung des MHD's ja penibel überwacht und mit empfindlichen Strafen belegt. Jeder der mal eine Lebensmittelvergiftung hatte, wird darüber dankbar sein und von daher bin ich ja auch überzeugt, das es sinnvoll ist.

Ich denke aber auch, das jeder der schon mal Liebeskummer, eine Trennung un/oder Scheidung hinter sich gebracht hat, zustimmen wird, das eine Lebensmittelvergiftung dagegen ein erträglicheres Übel ist ...

Warum also gibt es kein MHD für Beziehungen, die definitiv eines haben  und deren Überschreitung ebenfalls gesundheitliche Schäden verursacht?Warum leuchtet nicht gleich, wenn man Mann oder Frau begegnet auf, wie lang eine Beziehung mit diesem halten kann? Ein, zwei, drei Jahre? (Höhere Zahlen zieh ich aufgrund der vielen beziehungsgeschädigten Menschen und im Zeitalter von Tinder und Co. gar nicht in Betracht!

So ein Datum würde soviel sinnlose Zeit Verschwendung vermeiden, die man damit verbringt, herauszufinden, was der andere will, sich vorstellen kann und könnte ... Man kann sich auf das wesentliche beschränken.

Keine Eifersuchtsszenen mehr, weil bei einer Haltbarkeit von nur 3 Jahren, liegt man statistisch genau in dem Zeitraum, der genug Fokussierung auf den einen Partner garantiert.

Kein schlechtes Gewissen und sinnlose Rettungsversuche, wenn es nicht mehr ganz rund läuft und man mit dem Gedanken einer Trennung spielt, weil dies ja schon zu Beginn fest steht.

Man kann schon beim kennenlernen sortieren, ob es ein kurzfristiges Vergnügen oder mittelfristiges Arrangements wird.

All das Lügen, Täuschen wäre überflüssig, Beziehungen würden dadurch eine ganz andere Qualität erhalten ...

Ich bin von der Idee begeistert und finde es wirklich bedauerlich, das dies nicht möglich ist.

Und bevor wieder trollige Kroeten oder andere damit kommen, das Leben Veränderung und Fluß bedeutet und damit auch Beziehungen diesem Wechsel unterzogen sind und es keine Sicherheit gibt ... 

So ein Datum ist Zeichen für den Wandel und würde lediglich etwas so kompliziertes, in ein einfaches Konstrukt verwandeln ... Etwas, das sonst dadurch gekennzeichnet ist, das man viel zu viel Zeit investieren muss, um bestimmte Merkmale herauszuarbeiten und auch damit verbringt, sie lebhaft und attraktiv zu halten, würde dadurch pflegeleicht werden und ein Scheitern ausschließen. Und warum nicht mal einfach?

Ach ja ... Dieser Beitrag enthält kleinste Spuren von ... Was auch immer 😂😂😂 

 

29.07.2017 um 05:22 Uhr

Eskalation

von: mijoni   Stichwörter: Schwarz, KeineBesserung, Hamsterrad

Stimmung: Überhaupt keine ...

Gestern war ein schlimmer Tag ... Nicht nur für Mini, sondern auch für mich. Mini hatte gestern noch Nachwehen von dem Aufenthalt bei ihrem Vater. Sie zickte furchtbar rum und suchte regelrecht Streit mit mir.

Für gewöhnlich komme ich damit klar. Für gewöhnlich lass ich sie ins Leere laufen. Für gewöhnlich ...

Aber seit Ostern schrubbt diesen Situation an meinen Nerven und an meiner Basis. Ich bin durch damit und kann einfach nicht mehr, auch wenn das Ende absehbar ist, was wohl auch zu Minis Verhalten beiträgt.

Während Mini also äußerlich eskaliert, und erstaunlich viele neue Facetten offenbart, eskaliert es bei mir innerlich.

Obwohl bei mir von Eskalation zu sprechen, wäre vollkommen übertrieben. Resignation trifft es da wohl eher.

Bisher habe ich mich immer wieder damit aufgerichtet, das alles irgendwie gut wird, das eben eine andere Tür aufgeht, eben all diese von Hoffnung getragenen Durchhalte-Parolen. Vor ein paar Tagen sagte mir das auch jemand und es führte zu einer seltsamen Reaktion bei mir.

Ich wurde wütend und konnte mich nur gerade so beherrschen, demjenigen zu sagen, er solle sich diesen Mist sparen. Das es mir vollkommen egal sei, ob sich andere Türen oder sogar Tore öffnen, weil dahinter eh nur der gleiche Schxxx zu finden sei, wie jetzt auch. Vielleicht sieht die Schxxx dahinter anders aus, wie die, mit der man gerade zu tun hat. Vielleicht hat sie auch eine andere Form ... Aber Schxxx bleibt Schxxx.

Ich war versucht zu sagen, das man mich mit diesen dämlichen Durchhalte-Parolen in Ruhe lassen soll. Das man mich mit dem Prinzip "Hoffnung" in Ruhe lassen soll. Das Hoffnung nur für die Irrenden ist, die nicht sehen können und wollen.

Nichts wird gut, nichts wird besser ... Es gibt nur vielerlei Möglichkeiten sich das Leben und die Situation schön zu reden. Und ich habe darauf keine Lust mehr ...

Ich mag momentan nichts hören, sehen und schon gar nicht mag ich reden. Mir wäre nach verkriechen und abkapseln. Es gelingt mir nicht, meine Umwelt derzeit als schönen Ort wahrzunehmen oder auch nur einen Hauch dessen zu finden, was mir Freude bereitet.

Ich sollte glauben und hoffen, allein schon für Mini ... Es gelingt mir nicht. Es wundert mich also nicht, das Mini sich so aufführt. Ist sie doch sensibel genug, solche Stimmungen für sich wahrzunehmen. 

 

28.07.2017 um 05:48 Uhr

Die Entscheidung ist gefallen ...

von: mijoni   Stichwörter: Unentschlossen, Möglichkeit

Stimmung: Noch immer nicht definierbar ...

Gestern war ich also wieder on the road, um Mini abzuholen ...

Als ich ankam, schienen alle dort sehr erleichtert zu sein, das ich endlich da bin. Mini war extrem aufgekratzt, unruhig und das erste, was sie mir sagte ... Mama, ich hab den Platz ...

Um sie zu beschäftigen schickte ich sie mit der Großen raus, ihre Sachen schon mal ins Auto packen.

Um es abzukürzen ... Die Situation war dort sehr seltsam und ich habe mich dort auch nicht wohl gefühlt. Mir behagte es auch nicht, Junior zurück zu lassen, aber was sollte ich machen?

Mini hat tatsächlich einen Platz bekommen. Der Gruppenleiter hat sich gestern gemeldet und mitgeteilt, das Mini am 04. August dort einziehen kann. Ein Aufenthalt zuvor in der KJP halte er für nicht nötig ... Nun, das werde ich mit ihm dann in einem Gespräch klären. Mich hat er ja noch nicht gesehen und auch noch nicht gesprochen, was ich schon etwas seltsam finde.

Zu Minis und auch zu meinem Glück, ist in einer Gruppe in Niedersachsen ein Platz frei geworden. Somit verringert sich die Entfernung auf nur 527 km.

Zur Gruppe komme ich dann die Tage noch mal, momentan habe ich ja nur Randinformationen.

Die Rückfahrt mit Mini war die Hölle. Ihr Tonfall war aggressiv, sie beschwerte sich über alles und jeden. Das schlimme dabei war es, das sie versuchte, mich dazu zu bewegen, ihr Recht zu geben und auf ihrer Seite zu stehen. Das war anstrengend, zumal ich mich gleichzeitig auf den Verkehr konzentrieren musste.

In Kassel habe ich angehalten und war drauf und dran, Mini dort auszusetzen. Sie ist eine wirklich gute Spieglerin und ich selbst hatte bemerkt, das ich mit jedem Kilometer aggressiver wurde. Ich sagte ihr, das es so nicht geht. Das ich mich nicht von ihr dazu bringen lasse, Partei für sie zu ergreifen, wenn ich nur eine Seite der Begebenheiten kenne.

Danach ging es dann langsam wieder. Zu Hause selbst kochte es erneut hoch, aber eskalierte nicht mehr.

Dafür bekam ich um 10 noch einen Anruf von Junior, der furchtbar weinte und quasi Heimweh hatte ... Das hat ganz schön weh getan.  

26.07.2017 um 05:19 Uhr

Nicht schon wieder ...

von: mijoni   Stichwörter: Retoure, Enttäuschungen

Stimmung: Ganz viel Kaffee ...

Gestern kam noch ein Anruf vom Ex. Um es abzukürzen ... Es geht nicht. Er kommt mit Mini nicht klar, Mini stellt alles auf dem Kopf und hat vor allem den kleinen Sohn seiner Freundin vor. Nicht bösartig oder aggressiv, das nicht ... Aber gestern Morgen hat sie ihn um halb sechs geweckt und damit dafür gesorgt, das dieser den ganzen Tag schlechte Laune hatte ...

Der Anruf kam, wie kann es anders sein, als ich in der Wanne saß ... Entspannungsbad ...

Ich hörte es mir an und sagte nur, okay. Also morgen müsste ich sie nicht gleich holen ... Aber Donnerstag? Okay ...

Frustriert bin ich aus der Wanne geklettert ... Bedeutet das doch auch für Junior ein frühes Ende seines Aufenthaltes ... Wie gedacht, war auch dieser extrem frustriert und fragte, ob er nicht doch bis Sonntag bleiben könnte.

Das geht nicht, für einen weiteren Ausflug in dieser kurzen Zeit fehlt mir das Geld ...

Wir waren dann beide frustriert, hocken zusammen auf dem Sofa und Junior setzte es mehr zu, als mir. Nachdem er sich Luft gemacht hatte, versuchte ich ihn zu trösten. Es hat mir in der Seele weh getan, weil der Junior jetzt etwas ausbaden muss, wofür er gar nichts kann.

Ich schlug ihm vor, das ich ihn nach seinem Geburtstag ein Wochenende besuche und wir dann diese Zeit quasi nachholen. Das hat ihn etwas versöhnt, aber glücklich und zufrieden war er dennoch nicht. Was absolut verständlich ist.

Später am Abend rief mich meine Große an und fragte, ob ich ihr Geld mitbringen kann. Für ihre Fahrkarte, die sie brauch, um ihre Ausbildung anzufangen. Sie wollte noch mehr erklären, warum ihr Vater das nicht bezahlen kann ... Das habe ich unterbrochen und ihr gesagt, das ich das gar nicht wissen will. Sie braucht Hilfe und gut.

Also machen Junior und ich heute das Beste aus dem Tag. 

25.07.2017 um 20:44 Uhr

Also ...

von: mijoni   Stichwörter: Mädchen, Mädchenkram, Sowasgeht

Stimmung: Nachdenklich ...

Heute morgen, beim Blick in den Spiegel passierte zweierlei ... Zum einen entdeckte ich wieder die obligatorischen Hautunreinheiten, landläufig unter Pickeln bekannt, die obligatorisch ein monatliches Phänomen begleiten, das lediglich Frauen erleben und aushalten müssen ... Und nöö, auf BlaBla der Art das gehört zur Weiblichkeit und man muss es als Geschenk annehmen ... Spart euch den Atem und tanzt von mir aus spirituelle Tänze ... Ich hasse diesen Teil der Weiblichkeit ... 🖕 ...

Aber zurück zu dem, was mich heute Morgen so ansprang ... Ja, klar, Pickel ... 😒 ... Der erste Gedanke war, Himmel, ich bin inzwischen 43 und bekomm noch immer Pickel wie ein Mädchen ... Was soll das??? Auch in jungen Jahren hatte ich nie damit zu tun, außer eben in der besagten Woche ... Man hat mir damals zugesichert, das das spätestens nach der Pubertät aufhört ... *Hüstel* ... Bin ich also noch in der Pubertät? ... 🤔

Das brachte mich im Laufe des Tages zu immer mehr komischen Dingen ... Andere stylen und schminken sich und sehen am Nachmittag noch so aus wie morgens ... Bei mir sehen meine Haare schon nach 5 Minuten wieder so aus, als hätten sie nie eine Bürsten gesehen. Es sei denn ich vergewaltige sie mit Tonnen von Haarspray und Co.

Schminke? Mittags lässt der Waschbär grüßen oder ich werde dezent darauf aufmerksam gemacht, das ich Schmutz an der Wange, Stirn und am liebsten auf der Nasenspitze habe ...

Während andere sich selbstbewusst als Wurst in Pelle in ihrem Outfit präsentieren, fühle ich mich in solcher Kleidung extrem unwohl ... Wie ein schlecht behängter Kleiderständer ...

Shoppen? OmG ... Pure Folter für mich. Mir beschert das Schweißausbrüche und erscheint mir so unnötig. Ich bleib eh immer an Jeans, Jeggins und Leggins hängen ... Und jaaaa ... Ich darf die tragen, ohne das zulässige Höchstgewicht zu erreichen und bei meinem Mitmenschen Augenkrebs zu verursachen ... 😎

Während andere eine gute Figur beim Yoga, Pilatus und Co. machen, habe ich Knoten in den Extremitäten und frag mich, warum und wozu ich mir das antun soll? ... 🤔 ... Ich finde es lästig und kann nur selten die Disziplin aufbringen, es weiter zu verfolgen, regelmäßig ...

Andere managen Familie, Beruf, Sport und Gesellschaftsleben mit einem zuckersüßen Lächeln, durchgestylt und mit perfekten Make-up. Immer perfekt, ohne Chaos ...

Bei mir hingegen herrscht immer Chaos ... Neben der Spur, mit Haaren, die sich geschworen haben, immer aus der Reihe zu tanzen, eigenwilligen Outfits ...

Kennt jemand den Film "Bernard und Bianca - Die Mäusepolizei"? ... Da gab es ja dies kleine Mädchen ... Zerzaust Haare, schmutziges Gesicht und verschmutzte Kleidung ... An dies Bild muss ich immer denken ...

Aber letzten Endes ist es mir egal ... Ich bin halt noch lange nicht erwachsen ... 

 

25.07.2017 um 05:40 Uhr

Jetzt ist Urlaub ...

Stimmung: Juniors Schnarchen lauschen ....

Gestern also einmal Niedersachsen und zurück ... Und das ohne Stau und andere besondere Vorkommnisse.

Das Zusammentreffen mit meinem Ex war ziemlich seltsam ... Zum einen war er blass und wirkte eingefallen, gerade so, als hätte er enormen Streß. Dann tobte dort noch die hauseigene Friseuse mit ihrem Kind rum ...

Alles nebensächlich ... Junior hat seit Ostern noch einen Satz gemacht und überragt mich nun um einen Zentimeter ... 😊 ... Er strahlte und packte gerade seine Sachen für hier.

Während wir auf die Große warteten, wies ich ihm in die Medis von Mini ein und sprachen dann noch über das, was Mini am Herzen lag.

Auch die Große sah schlecht aus. Blass, Augen Ringe und Gewicht hat sie verloren ... Und es scheint Spannungen zwischen den beiden zu geben ...

Wir sind dann zur Bank, was recht zügig über die Bühne ging. Er fuhr dann zurück und ich nahm Junior und die Große mit zu dem großen M. Dort hatte ich Gelegenheit mit der Großen allein zu reden.

Ich hatte recht, die Große hat Streß mit ihrem Vater und mit seiner Stimmung. Er ist jetzt wohl eben mit jener Friseuse zusammen, die wohl auch dort wohnt. Pikanterweise ist eben jene die ehemalige Freundin des Bruder derjenigen, die nach der Trennung bei ihm lebte. 23 ist die Gute ...

Davon mal weg, scheint es durch die Trennung von der anderen wieder drunter und drüber zu gehen ... Es läuft nicht und teilweise lädt er seinen Frust bei der Großen ab. Die reagiert sehr sensibel auf sowas. Mal sehen, ich muss sie unbedingt mal allein erwischen ...

Auf dem Heimweg bekam ich eine Nachricht vom Ex. Am Mittwoch kommt der Gruppenleiter aus Merzen zu ihm, um Mini kennen zu lernen. Einerseits ist das okay, andrerseits bin ich nicht dabei und damit kann ich nicht danach fragen, was mir und für Mini wichtig wäre ... Nun gut, ich schrieb ihm später, das er mich anrufen soll oder die Nummer weiter geben, damit ich mit dem Menschen sprechen kann.

Das alles ist aber derzeit auch nebensächlich ... Oder nicht permanent im Fokus. Die Zeit mit Junior zählt und die werden wir uns ganz angenehm gestalten. 

23.07.2017 um 21:10 Uhr

Gedankenwirwar

von: mijoni   Stichwörter: Unsortiert, Unvollständig

Stimmung: ??? ... Immer noch keine ...

Junior weiß noch nicht, das er die Einrichtung verlassen muss ... Von mir wird er auch nichts erfahren, ich werde ihm bestimmt nicht die Ferien versauen ... Das können die in der Einrichtung ausbaden, die erst Hüh, jetzt Hot mit uns gespielt haben.

Eine Einrichtung für ihn zu finden, ist weniger kompliziert, als für Mini. Das Jugendamt hat 2 Stellen in der Nähe seines Vaters im Auge ...

Mini's Suche ist wirklich verbracht und ich weiß nicht, was ich damit anfangen soll.

Ich könnte versuchen hier alles für Mini zu richten, Schule und Tagesgruppe. Würde allerdings etwas dauern, weil erst Kontakt zu den zuständigen Jugendamt erfolgen muss. Bedeutet aber auch, das alle Therapien von mir organisiert werden müssen.

Mini in der Gruppe besuchen, wäre eine andere Möglichkeit. Ist dann nur die Frage, wie weit sie weg sein wird. Hieße für mich, Zeitaufwand und finanzielle Mehrbelastung.

Oder ... Zelte abbrechen, Koffer packen und in die Nähe von Mini und den beiden anderen zurück ... Etwas, was sicher den Kindern nutzt ...

Gedanken kreisen ... Wichtig ist der Arzttermin nächste Woche. Wenn ich es jetzt nicht durchziehe, dann wird es wieder ewig dauern ... 

22.07.2017 um 19:33 Uhr

Was denn noch?!

Stimmung: 🖕🖕🖕🖕🖕🖕🖕🖕

Liebes Universum, lieber Typ, der du den Menschen nur so viel aufmachst, wie sie tragen können, liebes Männchen, das die Geschichte eines jeden in sein Buch schreibt ... Egal WER jetzt der korrekte Ansprechpartner ist, ZUHÖREN ...

Echt jetzt?! Erst knallst du mir Donnerstag die Absage um die Ohren, das mir eine zeitlang alles an Boden und Perspektive verloren ging. Und als wenn es für mich nicht schlimm genug gewesen wäre, nein ... Ich musste es der Mini sagen, ihren Schmerz, Wut, Verzweiflung und ihre Resignation aushalten, auffangen ... 

Wenn es um mich geht, bin ich ziemlich abgestumpft, ist halt so und ich bin einiges gewöhnt. Aber bei meiner Meute?

Das Ding allein hätte mir vollkommen gereicht, kann noch immer nicht gerade aus denken, weil ...

Aber das reicht DIR nicht ... Nöö ... Du musst mir Freitag noch einen reinwürgen ... So lustig kichern in der Ecke sitzen, Hände reiben und feixen.

Die Wohngruppe von Junior, die bis vor kurzem noch behauptet hat, sie hätten die Maßnahme nicht beendet, berufen sich jetzt auf die Beendigung eben dieser ...

Ich versteh es nicht ... Weder das mit Mini, noch das mit Junior ...

Schau dir meinen Mittelfinger an ... Auch über meine Kinder bekommst du mich nicht klein ...

Ist halt so ... DAS LEBEN IST EIN MIESER VERÄTER ... 

20.07.2017 um 22:30 Uhr

Die Suche geht weiter ...

von: mijoni   Stichwörter: Tagediemanstreicht, Weitermachen

Stimmung: Sowas von im Keller ...

Der Anruf kam früh ... Und noch während sich die Sachbearbeiterin meldete, wusste ich, das das "Oder" mich, uns eingeholt hat.

Nach langen, intensiven Gesprächen und zum Wohl der Gruppe ... Wenn ich Fragen hätte, könnte ich dort anrufen ...

Wozu? Um mir anzuhören, das man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat? Das sich bestimmt ein genau so guter Platz für Mini finden wird? ... Nee, danke. Auf solche Gespräche habe ich keine Lust ...

Ich werde dann die zwei anderen Stellen kontaktieren ... Ja, bleibt ja keine Alternative. Frau H., ich weiß nicht was ich sagen soll. Es hörte sich so gut an ... Ich weiß. Sagen Sie mir Bescheid, was Göttingen und Sachsen gesagt haben.

Sie werden es der Mini sagen? Kurze Pause ... Ja, das muss ich wohl.

Den restlichen Tag habe ich damit zugebracht, mir den Kopf darüber zu zerbrechen, wie ich es der Mini sage, ohne ihr das Gefühl zu geben, das sie keiner will, was sie ja eh schon hat ...

Ohne Plan bin ich nach Hause gefahren und am liebsten gar nicht angekommen. Das ist nämlich das, was all die tollen Leute einem nicht sagen oder gar selbst aushalten müssen ... Wie sage ich es dem Kind?

Minis erste Frage war genau die. Haben die angerufen, Mama? ... hoffnungsvoll, freudig, neugierig ... In diesem Moment habe ich sie alle gehasst, jeden einzelnen von denen, der gegen Mini entschieden hat ...

Eine Stunde lang hatte ich hier alles, Wut, Verzweiflung ... Und ganz viele Tränen ... Warum will mich denn keiner? ... Ich will nicht so weit weg, Mama!

Das erste Mal seit sie hier ist, hat sie heute Abend volle Dosis ihres Dämpfer bekommen. Sie schläft jetzt und irgendwie beneide ich sie darum. Bei mir ist an Schlaf nicht zu denken. Ich sitze hier, schaue zu, wie es dunkel wird und einzig die Frage, ob es diesen Platz für Mini gibt, beschäftigt mich ...

Ich glaube nicht mehr ...

Ich hoffe nicht mehr ...

Akzeptieren, was nicht zu ändern ist ... Ach, was soll's, bin ich es doch gewöhnt, das mir gern gezeigt wird, wie schön es sein könnte und am Ende bleibt eben nur die Hölle ...

 

20.07.2017 um 05:14 Uhr

Urlaubsvorbereitungen ...

von: mijoni   Stichwörter: DasZielvorAugen, Endspurt

Stimmung: Einatmen, ausatmen ...

Von wegen Sommerloch ... Bei mir ist das noch nicht angekommen. Die Zeit reicht irgendwie nie aus.

Die Tage war ich am überlegen, ob mir einfach die Zeit fehlt oder ob ich einfach nicht hinterher komme, weil mir Energie, Kraft und Motivation fehlt. Momentan schaff ich gerade so das Tagesziel und fange jeden Tag wieder von vorne an. Hat was von "Täglich grüßt das Murmeltier" ... 🤔

Etwas vorbereiten? Im Traum nicht zu schaffen ... Auffüllen und Einlagern? Immer nur gerade so, das nichts mehr rumsteht ....

Eine Woche Urlaub liegt vor mir und ich brauch den. Raus aus dem Hamsterrad und mal nicht an Kartons denken. 

19.07.2017 um 05:48 Uhr

Spannung

von: mijoni   Stichwörter: Anspannung, Warten, Geduld

Stimmung: Immer noch müde ...

Heute, spätestens morgen sollen wir Bescheid darüber bekommen, ob Mini den Platz nun bekommt oder ... An das Oder mag ich nicht denken.

Das Warten zerrt an den Nerven ... Gerade wenn es sozusagen auf die Zielstrecke geht. Das Mini da ist, macht es nicht einfacher. Sie fragt natürlich danach und das oft, sehr oft .... Etwas, was ich schon so oft bei ihr beobachtet habe, sie kann sich nicht von der Frage lösen, fragt immer wieder nach, auch wenn die Antwort immer die selbe bleibt.

Ich würde es mir für sie wünschen, das sie den Platz bekommt. Nicht nur deswegen, weil sie dann um die Ecke ist. Nein, das Konzept der Einrichtung, der Schule und des Therapeutischen Dienstes überzeugt mich.

Die Schule besitzt übrigens ihren eigenen Zoo ... 😂😂😂 ... Sie haben Pferde, klar, therapeutisches Reiten setzt sich immer mehr durch. Mini kennt das und sie liebt es. Es hat ihr auch geholfen, sehr viel ruhiger zu werden. Also brachten die Pferde sie zum lächeln, aber vollkommen hin und weg war sie, was es da noch gibt ... Alpakas, genau die. Kleinere Lamas ... Und davon eine ganze Herde, weil eine Lehrerin dort eine Zucht betreibt. Da staunte sie wirklich ... Mit offenen Mund ... 😁

Aber das ja noch nicht alles. Nöö, also wenn schon, denn schon. Es gibt eigene Schulhunde. Aber kein Schäferhund oder ein Mischung, nöö, es muss schon etwas besonderes sein ... 😂😂😂 ... Bernhardiner ... 2 Stück ... Da habe sogar ich gestaunt und war beeindruckt.

Das Konzept der Schule basiert auf Klassen von 8 Kindern, es gibt eine reine Mädchenklasse, eine Intensivklasse mit nur 5 Kindern und viele AG's an denen die Kinder teilnehmen können. Es gibt klare Strukturen, eine Mittagspause und am Nachmittag nochmal Schule bis 15 Uhr. Diese Zeit ist für die Hausaufgaben und die Lehrer betreuen auch diese.

Der Therapeutische Dienst arbeitet sehr verzahnt mit Schule und Wohngruppe, was durch die Nähe optimal ist. Alle vier Wochen ist ein Arzt für Kinder- und Jugenpsychiatrie in der Einrichtung, in Notfällen im Ort erreichbar. Die ersten drei Monate nach Aufnahme gelten der Diagnostik, Einstellung und Konzeptentwicklung. Danach findet das erste Gespräch statt, in dem die Einrichtung seine Zielsetzung präsentiert.

Ich habe das Gefühl, das dort gut gearbeitet wird und man dort auch in der Lage ist, ihre Ausraster aufzufangen.

15.07.2017 um 20:06 Uhr

Menschen und ... ich

von: mijoni   Stichwörter: Anders, Unterschiede, Aroganz

Stimmung: Minimi ....

In letzter Zeit stelle ich vermehrt fest, das meine Traurigkeit darüber gewichen ist, nicht so zu sein wie die anderen. Irgendwie nicht dazu zu gehören. Das hat mir wirklich lange zugesetzt und wenn ich darüber nachdenken, was ich angestellt habe, wie ich mich verbogen habe, kann ich jetzt und heute nur noch den Kopf schütteln.

Ich bin froh, nicht so zu sein wie all die anderen. Und auch wenn das bedeutet, allein zu sein, ist mir das inzwischen lieber, als so zu sein, wie die Masse da draußen. Speichelleckende Heuchler, blind, taub und stumm folgende Lemminge, nicht-denkende Hüllen, die sauber ins System passen. Kriechend und buckelnd vor dem, der scheinbar die Macht besitzt und tretend und schlagend zu denen, die unter einem zu sein scheinen.

So einfach zu durchschauen und kinderleicht zu manipulieren ... Wenn man das denn will. Ich will es nicht. Es ekelt mich an, der Gedanke das es von allein läuft, wenn man nur genug Honig ums Maul schmiert, verursacht mir Brechreiz.

Wird mein Leben deswegen so bleiben wie es ist? Chaotisch, anstrengend, mühsam und erfolglos? Wahrscheinlich.

Von mir aus sollen alle um mich herum das tun, was sie meinen, wie sie meinen ... wozu das in Frage stellen? Wozu gewohnte Abläufe in Frage stellen oder gar Strukturen? Pfff ... Macht man, kreist in eurem Universum, in dem es nur das gibt, was einem selbst am besten passt. In dem es unmöglich ist, Wissen zu teilen, weil das dazu führen könnte, an Ansehen zu verlieren.

Und ja ... Ich lächel vor mich hin, mache kommentarlos, was man verlangt und habe meine Ruhe.  

15.07.2017 um 05:42 Uhr

Warten auf Wärme ...

von: mijoni   Stichwörter: zukalt, Unbehagen, keinSommer

Stimmung: Einstimmen auf die Arbeit

Dies abrupte Umschwingen des Wetters hat mir ganz schön zugesetzt und mir zwei, drei Tage beschert, in denen es mir gar nicht gut ging. Aber dank Ibu ging es dann doch.

Dennoch ist es mir zu kalt. Ich möchte wieder Sonne und Wärme. Soll ja nächste Woche langsam wieder werden.

Nächsten Monat kann ich noch ein paar Stunden als Urlaubsvertretung übernehmen und damit die Spätschicht machen. Das ist ein lustiges Unterfangen, vor allem weil ich es an der anderen Tankstelle mache, die größer und auch besser besucht ist.

Meine Chefin dort ist froh, das ich es mache und formulierte es so, das sie sich bei mir zumindest darauf verlassen kann, das ich es beim 2ten Mitlaufen und arbeiten verstanden habe und auch allein geregelt bekomme. Ausschlag gebend ist auch, das auch die Stammkundschaft sich positiv über mich geäußert hat.

Ein wenig Ausgleich zum anderen Job.

 

 

14.07.2017 um 20:11 Uhr

Noch 8 Tage ...

Stimmung: Noch immer müde ... 😪😪

Nächsten Samstag nach meiner Schicht ist Urlaub ... 😎 ... Ich kann es kaum erwarten, ich brauch einen Cut und Ruhe. Zwar ist der Junior da, aber ich kann dann durchatmen und nichts tun. Außer das, was ich will und das, was mir Spaß macht.

Die Woche war dämlich ... hoher Streßlevel, wenig Schlaf, ein blöder Infekt, der nicht wirklich ausbrach und mich mit Knochenschmerzen ausbremste, der Termin mit Mini und kaum Ruhepausen.

Zumindest der Einsatz für Mini wird sich auszahlen. Irgendwann ... Ich bin sehr zuversichtlich, auch wenn ich es nicht begründen kann.

13.07.2017 um 23:39 Uhr

Besichtigung mit Mini

Stimmung: Ich muss und will nur noch schlafen ...

Ich könnte jetzt 10, 12 oder mehr Stunden schlafen ... Ich könnte sofort mit jeglicher Arbeit aufhören ... Aber ich halte durch. Wie immer. Eine verdammte Woche noch, dann ist alles gut ...

Nächste Woche ist dann Urlaub und ich werde das erste Mal mit fliegenden Fahnen flüchten ... Jedenfalls von der Arbeit.

Nächste Woche bekommen wir Bescheid, ob Mini hier aufgenommen wird oder eben nicht. So oder so. Der Termin heute war gut und Mini sehr ruhig, gefasst und ehrlich.

Im Hinblick auf die Dringlichkeit, soll nächste Woche entschieden werden ...

Ich bin zu müde, einen klaren Gedanken zu fassen ... 

11.07.2017 um 05:49 Uhr

Amanitas Vorbild folgend ...

von: mijoni   Stichwörter: Fragen, DummeFragen, Antworten

Stimmung: Einatmen, ausatmen ... Und nochmal ...

Kannst du nicht besser auf dich achten? .... Ich achte auf mich, in letzter Zeit besser, als zuvor. Dennoch nehm ich mich nicht wichtig oder so wichtig , um einen regelrechten Hype um mich zu veranstalten.

Du bist selber Schuld daran, das es ist, wie es ist ... Ja, dessen bin ich mir bewusst. Es wird allerdings nicht besser, es mir wiederkehrend unter die Nase zu reiben. Und warum ist das so? Darüber schon nachgedacht? Vielleicht mach ich das, weil ich unglücklich bin und die Situation so ohne jemand vor den Kopf zu schlagen, verlassen kann. Ich bin lieber die Blöde, als die, die sich mit dem "Warum" auseinander setzen muss.

Hör doch auf die, die es gut mit dir meinen ... Waaaaahhhh ... Das habe ich schon zu oft getan und musste feststellen, das es überhaupt nicht gut gemeint war. Jeder der es gut mit dir meint, nutzt dich egoistisch zum eigenen Vorteil aus unter dem Deckmantel des "Gut gemeint".

Was willst du eigentlich? Gute Frage ... 🤔 ... Ich weiß es nicht. Ich könnte höchstens benennen, was ich nicht will. Ich will jeden Tag was anderes und bin verdammt jeden Tag aufs Neue den Weg zu finden.

Warum weißt du nicht, was du willst? ... Wenn ich wüßte, was ich will, fälle ich eine Entscheidung, schließe die Türen und lege mich fest. Ich fürchte das, weil das so zwanghaft erscheint. 

Du musst dich anpassen. ... Warum?

Nennst du das etwa Beziehung? ... Ähm, nö. Es ist irgendwas außerhalb dessen, was normal ist.

Du kannst doch was besseres finden. ... Das ist wie, ich mein es ja nur gut.

Warum bist du immer so abwehrend? ... Weil mir einlassen nichts bringt, außer mehr Arbeit, mehr Druck, mehr von allem, was ich nicht leiden kann. Und alles Sachen, die mir körperlich nicht gut tun.

Warum nimmst du keine Hilfe an? Weil ich immer wieder damit konfrontiert wurde, das wenn ich Hilfe in Anspruch nahm, man mir das später vorgehalten hat.

Du bist wirklich mager. Ess doch mal mehr! ...  

10.07.2017 um 19:46 Uhr

Ähm ... okayyyy ...

von: mijoni   Stichwörter: Montag, Typisch, WaldvorBäume

Stimmung: Montag ... 😒

Montag ... Begebenheit beim Arzt, morgens um halb acht. Nein, tut mir leid, das Rezept für ihre Tochter kann erst ausgestellt werden, wenn der Arzt sie gesehen hat ... ??? ... Der Arzt ist Allgemeinmediziner und Mini benötigt BTM-Medikamente und Psychopharmaka .... Grrrrrr .... Also morgen das Kind vorzeigen, neben der Verordnung der Kinder- und Jugenpsychiatrie - als wenn ich für so einen Mist gerade Zeit hätte ... 😒 ... Und das, weil die letzte Betreuungsstelle von jetzt bis 12 Uhr mitgemacht hat ... 😒

Macht ja Sinn, das Kind zu sehen ... Muttern könnte sich das Zeug ja selbst reinpfeifen ... 😡 ... Obwohl ... 🤔 ... Ob Minis Dämpfer tatsächlich so gut ist??? ... Mhh ... Etwas dämlich in die Gegend grinsen und ansonsten alles peripher am Arsch vorbei, wäre bestimmt auch mal lustig. Zumindest bliebe mir dann die Eintönigkeit des Ablaufs erspart.

Monotones Hamsterrad ... Ich schwang noch zwischen Strafarbeit und Sissiphus-Arbeit, obwohl streng genommen es da keinen Unterschied gibt. 

09.07.2017 um 06:07 Uhr

Zusammenfassung ...

von: mijoni   Stichwörter: Kindergeburtstag, Arbeit, Leben

Stimmung: Ausgeschlafen

Heute hat Mini Geburtstag ... 😊 ... 11 Jahre wird sie nun, ist sie nun. Und so lange die Prinzessin noch schläft, will ich mal aufräumen.

Lange nichts geschrieben, da ich einfach keinen Bock hatte. Das war aber übergreifend. Zeit hatte ich auch nicht. Es war eine schwierige Zeit.

Von heute ausgetrachtet, waren die letzten 2, 3 Wochen die reinste Achtwrbahnfahrt. Allerdings nur runter. Ich habe viel einstecken müssen, habe ganz schön aufs Dach bekommen. Das war schon unangenehm.

In zwei Wochen habe ich Urlaub. Diese Woche ist momentan mein Anker. Ich brauch Zeit zum abschalten, ausschlafen und zur Regeneration. Junior wird dann da sein, aber das schließt das andere nicht aus.

Um meine Große brauch ich mir keine Sorgen, Gedanken machen. Am 01. August fängt sie nun ihre Ausbildung an. Sie möchte mich gern noch besuchen kommen und wir basteln daran, ob sie übernächste Woche herkommt.

Junior wird wohl, so wie es aussieht, in Schleswig-Holstein bleiben können. Da ging es ja plötzlich drum, das er heimatnah in eine andere Gruppe wechseln sollte. Letzten Endes lief es darauf hinaus, das es zwischen Jugendamt und Träger erhebliche Defizite in der Kommunikation gab und gibt, die dann auf die Eltern übertragen wurden. GsD, hat und ist der Junior nie darin involviert gewesen. In einem Telefonat sagte ich das der Sachbearbeiterin auch, das ich Junior nur positiv erlebe und durch einen Wechsel befürchte, das alle Fortschritte zunichte gemacht werden.

Um dieses Gespräch führen zu können, war es allerdings nötig, das ich den Joker der Verweigerung ausspielte. Also teilte ich dem Amt mit, das ich meine Zustimmung zur Besichtigung und zum Wechsel nicht gebe. Kann ja nicht sein, das Junior unter einer mangelhaften Kommunikation leiden soll.

Mini ist jetzt wieder bei mir, zumindest bis Ende Juli. Donnerstag gucken wir uns die Einrichtung in meiner Nähe zusammen mit der Sachbearbeiterin an. Der nächste Schritt zum "Ja" der Einrichtung. Ich hoffe drauf, die Zusage noch im Juli zu erhalten, der weitere Weg wäre dann sicherer. Mini wird vor dem Einstieg in die neue Gruppe nochmal in die Klinik gehen. Dort ein Feintuning der Medikamente erhalten und auf die Situation vorbereitet, in Zusammenarbeit mit der Einrichtung.

Dieser Block in meinem Leben läuft also zufriedenstellend. Loslassen ist auch hier ein großer Bestandteil dessen, es annehmen zu können.

Der Rest? Na ja ... Da ist noch einiges zu richten. 

 

05.07.2017 um 05:43 Uhr

Bedichtigung

von: mijoni   Stichwörter: Termin, Überrascht, SchönerOrt

Stimmung: Noch müde ...

Montag war ich in der Einrichtung, die einen Platz frei haben und 10 Minuten von mir weg sind.

Ich war etwas über eine Stunde da, hatte das Gespräch mit dem Gruppenleiter und einer Sozialpädagogin.

Es war für beide Seiten gut, der Einrichtung half es, sich ein Bild zu machen, das den oder die vielen Berichte ergänzte und Fragen gleich beantwortet werden konnten.

Mir war es wichtig, exakt auf Minis Schwierigkeiten hinzuweisen und deutlich zu machen, das ein absolut professionelle Handeln und Vorgehen notwendig ist, langfristig.

Die Einrichtung bietet eine Intensiv-Gruppe mit maximal 5 Kindern und 5 Betreuern, einem eigenen Therapiezentrum vor Ort, Föderschule mit Schwerpunkt sozio-emotional. Alles Pluspunkte.

Die Gruppe selber arbeitet lösungsorientiert und mit einem konstanten, strukturierten Ablauf.

Der nächste Schritt wäre ein Treffen mit Mini, wenn die Gruppe bereit ist, sie aufzunehmen.

Der Gruppenleiter stellte im Gespräch fest, das es ihn beeindrucke, das ich auch auf die vielen tollen Seiten von Mini hinweise und nicht nur auf ihren Probleme. Ich lachte und sagte ihm, das Mini nun wirklich nicht einfach sei, sie aber ein tolles Mädchen sei, das sich lediglich mit ihren Auffälligkeiten im Weg steht.

Thema war auch die Zielsetzung. Ich sagte, das ich derzeit eine Rückführung noch nicht sehe, da sie viel zu instabil sei und es so momentan zu Hause nicht funktionieren würde.

Ich schließe es nicht aus, wenn Mini wieder so stabil ist, wie vor einem Jahr. Und ich sagte auch, das durch die Nähe zu mir ein ganz anderes arbeiten mit ihr möglich sein wird.

Aufnahmetermin wäre Mitte August, bei Mini später, da zuvor ein Aufenthalt in der Psychiatrie zwischengeschaltet ist, um sie zum einen auf die Situation vorzubereiten und ihre Medikation anzupassen.

Durchatmen und hoffen ...