Reise zu den Sternen

30.08.2017 um 20:08 Uhr

Heute ist so ein Tag ...

von: mijoni   Stichwörter: Beziehungen, Single, Fragen

Stimmung: 🙈🙉🙊

... da dachte ich beim heimkommen, es wäre toll, wenn einer da wäre. Außer den Katern, mein ich. 

Will ich das wirklich? Es gibt auch Tage, da verschwende ich keinen Gedanken daran. Und es gibt Tage, da bin ich ziemlich glücklich, das keiner auf mich wartet und mit Atmen nervt ... Um es mal gnadenlos übertrieben darzustellen.

Aber der Wunsch ist da und er gewinnt an Stärke(?), Intensität(?) ...

Manchmal denke ich, je länger ich für mich bleibe, umso weniger werde ich es so wollen und mich reinfinden können.

Schwierige Frage ... 

30.08.2017 um 05:57 Uhr

Wochenteiler

von: mijoni   Stichwörter: BedrucktesPapier, Sinnlosigkeit

Stimmung: ... ??? ...

Wochenteiler ... Bergfest ... wieder einmal. Wieder ein Tag, wie der andere, nur durch die Bezeichnung ein Unterschied.

Gestern war so ein Tag, da fiel es mir im Laufe des Tages schwer, die Fassade aufrecht zu halten. Die, das alles toll und schick sei. War es nämlich nicht, aber wozu das nach außen bringen?

Die Goldmurmel war gestern in der Werkstatt. Die gute Nachricht war, das es nicht soooo schlimm war, wie die Palette der Möglichkeiten bot. Aber auch das nicht ganz so wild und behebbar, reißt ein großes Loch.

Die Frage, die mich gestern Abend beschäftigte, war die, warum solche Sachen immer im Verbund auftreten müssen und nicht einzeln. Es würde doch reichen, wenn man nur mit einer Sache zu tun hat und nicht immer gleich mit tausenden ...

Und wenn es dann gleich so ein Verbund ist, wie kann man es zukünftig vermeiden? Und zwar nicht auf die herkömmliche Weise, also so, wie man es bisher geregelt hat.

Alles was mir dazu einfiel, war völlig dämlich. Zumindest sagt mir das mein Verstand. Der Abend endete mit Gewalt. Ich bin früh zu Bett, nicht um gleich zu schlafen, sondern um zu lesen. Das hilft, Gedankenkreise und Zwänge auszuhebeln.

Eine Lösung oder die Idee habe ich im Schlaf nicht gefunden. Wundert mich jetzt auch nicht. Genauso wenig wie es mich wundert, es wieder auf einen, für andere harten Weg zu regeln. Leicht und locker erscheint mir ein Mythos zu sein. 

28.08.2017 um 05:32 Uhr

Wieder Montag ...

von: mijoni   Stichwörter: Wochenstart, VielZuTun, NeueSchritte

Stimmung: Minimi ....

Das Wochenende war recht friedlich, das Wetter konnte genutzt werden und das, was zu Hause liegen blieb, läuft mir nicht weg. 

Die ersten Termine zu Gesprächen in den neuen Wohngruppen sind eingetroffen. Einer Ende September, der andere Ende Oktober.

Am Wochenende habe ich kurz überlegt, den anderen Blog wieder zu aktivieren, aber wozu? Ich weiß noch nicht mal, ob ich diesen hier weiter behalte oder weiter etwas schreibe.

Schauen wir mal, was sich ergibt. 

27.08.2017 um 05:52 Uhr

Chaosbeseitigung

von: mijoni   Stichwörter: Chaos, NatürlicheOrdnung

Stimmung: Kann ich noch nicht sagen ....

Chaosbeseitigung ... Ich habe nicht wirklich Chaos in meinem Leben, jedenfalls nicht jetzt und das bißchen Unordnung? Andere mögen es Chaos nennen, für mich ist es tolerierbare Unordnung.

Es gibt einige, die mir sagen, ich müsste dies oder das anders machen. Das Chaos wäre ja nicht zum aushalten und wäre auch Grund dafür, das ich manchmal ins schwimmen komme. Damit könnten sie vielleicht recht haben. Für mich allerdings ist es ein gewohnter Begleiter.

Was für mich allerdings schwer auszuhalten ist, wenn jemand meine innere Ordnung auf den Kopf stellt, Chaos verbreitet. Das ist ungefähr so, als würde man jemand zu sich einladen, der dann alles aufräumt, in Schränke guckt und sich nicht aufhalten lässt. Am Ende geht der Besuch und man bleibt zurück und guckt auf das Chaos.

Ich kenne jemand, der macht das auch ganz gerne. Die erste Zeit hat mich das fassungslos gemacht. Denn normalerweise sorge ich für Chaos und bin selbst nicht davon betroffen. Das aufräumen war mühsam, anstrengend und oft genug fand ich dabei Dinge, die ich lieber nicht wieder gefunden hätte.

Inzwischen ist es nicht mehr so arg. Der Besucher versucht gern noch Chaos anzurichten, aber die Möglichkeiten sind gering und überschaubar. Man weiß schließlich mit wem man es zu tun hat und bereitet sich drauf vor. In meinem Fall heißt das, das ich gründlich aufgeräumt habe. Vieles ist verschwunden, der Rest übersichtlich und Dinge, an die keiner ranzugehen hat, sind gut versteckt.

Ist halt doch ein Unterschied, ob man im Inneren oder im äußeren mit Chaos gesegnet ist. 

25.08.2017 um 05:17 Uhr

Freitag ... Auf geht's ...

von: mijoni   Stichwörter: Wochenende, Freizeit, Erledigungen

Stimmung: Kaffee und Gedanken ...

Gestern war die Besichtigung der Wohngruppe. Am Abend schickte mein Ex mir ein paar Bilder und wir telefonierten. Es handelt sich um eine gemischte Gruppe, 3 Mädchen und mit Junior dann 4 Jungs. Alle im Alter zwischen 11 und 14. Zum 01. September kann Junior aufgenommen werden. Die Bilder zeigen ein großes, helles Fachwerkhaus, mit viel Grün drumherum. Am Sonntag wird die bisherige Einrichtung es dem Junior beibringen, das er zum Ende der Woche umziehen wird.

Es macht mir nur wenig Bauchschmerzen, das Junior diesen Wechsel jetzt, für ihn natürlich so kurzfristig, nicht gut verkraften könnte. Da er wirklich sehr gute Fortschritte auf allen Ebenen gemacht hat, erscheint eine Einrichtung in der Nähe des Heimatortes eine Anerkennung dieser zu sein. Mehr wird er nicht zu diesem Thema erfahren.

Natürlich wird Junior nicht begeistert sein, so gut kenn ich ihn. Aber ich glaube nicht, das er vollkommen ausflippen wird und den Boden unter den Füßen verliert. Und, davon bin ich wirklich überzeugt, die Nähe zum Vater und zur Großen werden ihn schnell beruhigen.

Auf Arbeit ist es ruhig. In meinem Sektor ist nun noch Sommerpause und die Vorbereitung für die Herbst-Aktion laufen. Ich nutze die Zeit, um Restposten zu sichten und Platz zu schaffen, die Liste zu aktualisieren und im allgemeinen Ordnung zu schaffen. 

A. ist jetzt eine Woche im Urlaub und hat gestern bei jeder Gelegenheit das Wort "Urlaub" fallen lassen ... 😂😂😂 ... Nach ihrem Urlaub bekommt sie einen Mitbewohner in ihrem Büro. Die Lieblingszicke zieht zu ihr ins Büro. Diese hat schon fleißig aufgeräumt und damit angefangen, sich ihren zukünftigen Platz einzurichten.

Die Frage, die auch gestern ins Gespräch kam, war die nach der anderen Kollegin, die nun schon ewig fehlt durch Krankheit. Kommt sie wieder?  Oder doch nicht? Keiner weiß etwas, es gibt viele Gerüchte und Spekulationen über das Thema.

Montag muss ich einen Termin in der Werkstatt meines Vertrauens ausmachen. Irgendwas stimmt nicht mit der Wasserpumpe. So zumindest die Diagnose auf den ersten Blick, als ich mir ein neues Licht einbauen ließ ... Den Abend bin ich nach Hause gefahren und dachte für mich, das es eigentlich ganz klar war, das jetzt auch noch so etwas dazu kommen muss. Aber es hat mir nicht den Abend verdorbene. Ist halt so. Ich mach mich auch nicht verrückt, wozu auch. Alles noch ungelegen Eier.

Am Wochenende bin ich auch wieder an der Tankstelle. Die einzige Verpflichtung von außen. Die restliche Zeit habe ich noch ein paar Dinge, die noch zu erledigen sind und sonst werde ich einfach ein wenig abhängen. Ich denke, wenn das Wetter mitspielt, werde ich ein wenig frische Luft tanken. 

 

23.08.2017 um 04:32 Uhr

Die Welt hat sich weiter gedreht ...

von: mijoni   Stichwörter: Inspiration, SchwarzeTürme

Stimmung: Mal so, mal so und immer anders ...

"Die Welt hat sich weiter gedreht." ... Der Satz ist aus einer Reihe von Romanen meines Lieblings-Schreibers. In seinen Büchern beschreibt dieser Satz den Zustand, das es in der Welt nicht mehr so ist, wie es einmal war. Positiv, wie auch negatives.

Der Satz passt auch, um meiner derzeitige Situation und auch meinen inneren Zustand zu beschreiben. So wie es mal war, wird es nie wieder, das ist nur noch Erinnerung. Allerdings bin ich noch nicht ganz in der weiter gedrehten Welt angekommen. Noch fällt es schwer, mit den Veränderungen klar zu kommen, sich zurecht zu finden.

Die Welt hat sich weiter gedreht ... Und sie wird es sicher noch ein weiteres Mal tun, bis ich wirklich irgendwo angekommen bin. Manchmal frage ich mich, ob es sich beschleunigen lässt. Man soll es annehmen und akzeptieren, mehr könnte man nicht machen. Geduldig warten, bis es Zeit ist.

Bis dahin stellt sich täglich die Frage, und nun?  

21.08.2017 um 05:23 Uhr

Und wieder von vorn ...

von: mijoni   Stichwörter: Wochenstart, Zeit, Aufgaben

Stimmung: Es ist Montag ... 🤔

Neue Woche und neue Aufgaben, neue Möglichkeiten ... Obwohl, soviel neues wird es nicht wirklich geben.

Auf Arbeit muss der Sonderauftrag fertig werden, weder neu, noch eine Herausforderung. Der Rest? Routine und Vorbereitung.

Zwei unangenehme Sachen muss ich privat erledigen, unangenehm, weil ich etwas klären und um etwas bitten muss. Eine gute Übung für mich, mich zu überwinden und zu bitten. Etwas, was mir noch sehr schwer fällt.

Donnerstag ist die Besichtigung und ich bin gespannt auf den Bericht vom Ex, ob es dort etwas für den Junior sein wird.

Morgen ist sein Geburtstag und er wird in den Genuß und das Vergnügen haben von mir ein Ständchen zu bekommen. Das gehört zur Tradition und damit höre ich erst auf, wenn ich den Text vergessen habe ... 😂😂😂 ...

Freitag hatte ich für mich ein seltsames Erlebnis. Man kann etwas wissen und dies Wissen auch rational begreifen, was dennoch nicht bedeutet, das man dies Wissen auch auf der emotionalen Ebene annehmen kann. In diesem Fall ging es um den Argwohn und das Misstrauen, das tief in mir verwurzelt war. Beides führte dazu, das ich in jeder netten Geste oder Aufmerksamkeit eine versteckte Anforderung vermutete und argwöhnisch darauf wartete, was der andere dafür nun von mir will. Ein Muster, das ziemlich fest verankert war und sich hartnäckig hielt.

Freitag also erlebte ich für mich den Punkt, das ich es nicht mehr so sah. Es so sehen konnte, das es nur dazu gedacht war, mir eine Freude zu bereiten. So, wie ich es auch ab und an mit den Menschen in meiner Umgebung mache.

Viel von dem Druck ist gewichen. Ich muss mich nicht verteidigen und ich muss nicht kämpfen. 

20.08.2017 um 05:26 Uhr

Sternenklar

von: mijoni   Stichwörter: KeineWolken, GlitzerndeSterne

Stimmung: ... Keine die vorherrscht ...

Das hat mich beim aufstehen eben, wirklich überrascht ... Sternenklare Nacht ... Das ist mir sofort aufgefallen. Die letzten Nächte waren bewölkt und damit finster.

Gestern, als ich Junior sein Paket zur Post brachte, hatte ich den ersten Anflug von Herbst bemerkt und auch bewusst wahrgenommen. Einerseits fand ich es ganz toll, gerade gestern war das Wetter angenehm sonnig. Andrerseits ... Schon wieder Herbst? So schnell?

Mich beunruhigte der Zeitschwund. Gerade erst hat das Jahr angefangen und jetzt ist nicht mehr viel davon übrig ... 

Der Tag gestern war für mich ein "Ich mach gar nichts"-Tag. Außer essen, schlafen und später dann auch lesen. Und es hat mir gut getan. Ich denke, ich werde das so beibehalten und mir auch einen Samstag frei halten. 

Auf der Arbeit ist alles wie sonst auch, man kommt, man geht. Momentan steht wieder ein Sonderauftrag vom Kunden an. Nächste Woche kommt eine Hilfe dazu, das beruhigt etwas und reduziert den Zeitaufwand. Zeit, die man in die Vorbereitung der nächsten Aktion stecken kann, die für Anfang September festgesetzt wurde.

Und sonst? Eben das übliche ...  

18.08.2017 um 21:10 Uhr

Glaube und Hoffnung

von: mijoni   Stichwörter: EinThema, AllesMussRaus

Stimmung: Nachdenklich ...

Zwei Worte, Glaube auf der einen und Hoffnung auf der anderen ... Und die Frage, die mich beschäftigt.

Sind die beiden Worte nicht ein und das selbe? Zwei Worte, die etwas beschreiben und erklären, was nur EINEN Zustand beschreibt? Und wenn sie eins sind, warum halten sich beide so hartnäckig im Sprachgebrauch?

Ich glaube, also hoffe ich. Ich hoffe, also glaube ich ... Heißt das im Umkehrschluss, das wenn ich nicht glaube, hoffnungslos bin? Oder wenn ich nicht hoffe, ungläubig bin?

Der Glaube an etwas oder jemanden kann erschüttert, geprüfte und/oder zerstört werden. Das gleiche trifft auch auf Hoffnung zu, sie kann zerschlagen und demontiert werden.

Wird Hoffnung durch Glauben geboren oder gebärt die Hoffnung den Glauben?

Wo wird Glaube von Hoffnung getrennt?

Ist es die Hoffnung, die das Rad am laufen hält oder ist es der Glaube, der Menschen bis zum Ende aushalten lässt?

 Wenn doch die Hoffnung nur ein abstraktes Gespinst des Geistes ist, das einzig dazu dient, das man GLAUBT, das die Lage besser oder anders wird, hat man dann "VER"traut?

Wozu diese Augenwischerei? 

Woran sollte man GLAUBEN? An einen Gott? An viele? An Geld? Daran, das alles einen Sinn macht und hat?

Und worauf soll man HOFFEN? Das es wirklich einen Sinn dahinter gibt? Ein Drehbuch? Das man für seine Leiden entschädigt wird?

Weder Glaube, noch Hoffnung erscheinen mir nützliche Prinzipien zu sein. Beides verklärt die Sicht auf die Dinge.

Und nein, ich bin weder beschwipst, noch anders angeheitert ...

 

17.08.2017 um 05:46 Uhr

Fast geschafft ...

von: mijoni   Stichwörter: Wochenende, SchöneZeit

Stimmung: Ich muss mich noch entscheiden ...

Nächste Woche Donnerstag ist der Besichtigungstermin für die in frage kommende Gruppe für Junior. Ich nehm nicht dran teil, das kann wie besprochen mein Ex übernehmen. Davon weg könnte ich nächste Woche eh nicht weg, zuviel Arbeit und eben noch Urlaubszeit.

Gestern war auch wieder Telefontag. Junior ist aufgeregt, weil er ja am Dienstag Geburtstag hat ... 😊 ... Kommt mein Geschenk? Hast du mir auch Süßigkeiten eingepackt? ... Seine neuen Schuhe sollten bis Dienstag da sein und ich schick Samstag das andere Paket mit Karte und Naschzeug von hier aus weg.

Mini geht es auch gut. Das erste Mal in ihrem Leben hat sie nun Läuse ... 😨 ... Dank der neuen Sachen, die es dagegen gibt, ist es nicht mehr so aufwendig wie früher. Ich dachte nur, das neue Schuljahr fängt dort ja gut an. Gestern hörte der Betreuer mit und Mini fand das doof. Mir ist das egal. Ich rede dann auch nicht anders als sonst.

Mini hat nun einige Termine, was nicht anders zu erwarten war. Zuerst der, bei der hauseigenen Psychologin und dem Arzt, um ihre Medikamenteneinstellung endlich zu prüfen und anzupassen. Und zum Kieferorthopäden ... 😨 ... So wie Junior auch, benötigt Mini eine Spange.

Mit den beiden ist soweit alles gut und das ist beruhigend.

Momentan ist alles ruhig. Wie das kurze Luft holen, bevor es wieder los geht. Und das es wieder losgeht steht außer Frage.

Es tut mir ganz gut, wieder mehr Routine und Gleichklang im Leben zu haben.  

15.08.2017 um 04:42 Uhr

Gespräche und anderes

von: mijoni   Stichwörter: Termine, Stau

Stimmung: Ruhige Oberfläche ...

Vor dem Termin war ich bei Oma und ich bekam ein extra leckeres Essen. Rouladen ... 🤗 ... Oma geht es soweit gut, so gut es einem mit 85 eben gehen kann. 

Das Gespräch auf dem Jugendamt war wie erwartet. Nach dem ganzen hin und her, kamen nun gestern auch die Emails auf dem Tisch. Die Maßnahme wurde von Seiten der Einrichtung für beendet erklärt. Gut, oder nicht gut für Junior, der sich dort wohl fühlt.

Nächste Woche schaut sich mein Ex die in Frage kommende Einrichtung an. Sie wäre von ihm aus in 20 Minuten zu erreichen, was durchaus positiv sein kann. Das ist nämlich das, wie es dem Junior erklärt werden soll. Das der Wechsel für ihn eine positive Bestätigung dessen ist, was er bisher erreicht hat.

Die Fahrt an sich war mühsam. Viel Stau und viel zu viel Zeit, zum nachdenken. Grade nachdenken war echt zu viel. Die Gedanken sind oft, sehr oft in Richtungen galoppiert, die nicht angebracht waren. Richtungen, die Sackgassen sind und auch zu keinem Ergebnis führen.

Inzwischen kann ich das gut abstellen. Wozu sich Gedanken darüber machen, was eh nicht zu ändern ist? Eben ...

 

14.08.2017 um 05:03 Uhr

Kurz vorm Start ...

von: mijoni   Stichwörter: Montag, Dunkel, MussIchEcht

Stimmung: Such ich noch ...

Heute hab ich wieder einen langen Tag vor mir. Muss ja in den Norden und dann zurück.

Vor dem Termin, der ja erst am Nachmittag ist, besuch ich noch die Oma. Sie freut sich schon, ist ja auch wieder einiges an Zeit her, das ich dort war.

Das Wochenende war unspektakulär, aber genau das, was ich wollte und gebraucht habe.

Mal sehen, was die Woche noch bringen wird.  

 

13.08.2017 um 06:14 Uhr

Sonntag früh

von: mijoni   Stichwörter: KeineSonne, Nebel, WiederVerkriechen

Stimmung: Schmusig mit dem Kater ...

No, ein Blick nach draußen sagt mir, ich trink den Kaffee, lasse ein paar Gedanken hier und verschwinde nochmal im Bett ...

Zeit damit zu verbringen, was einem Spaß macht, lädt die Akkus wieder auf.

Eine Arbeit zu haben, von der man mit Begeisterung und Leidenschaft spricht und auch mit beiden Eigenschaften nachgeht ... Das ist wie ein 6er im Lotto.

Es ist nicht das besonders, das ungewöhnlich oder mit viel Aufwand verbunden ist. Manchmal ist das Besondere einfach die Gesellschaft, die sogar banale Alltäglichkeiten besonders macht.

 

11.08.2017 um 05:33 Uhr

Ein paar Stunden noch ...

von: mijoni   Stichwörter: Vorfreude, GemütlichesWochenende

Stimmung: Brauch man eine?

Ein paar Stunden noch ... 😊... Dann ist Wochenende, ein freies Wochenende. Purer Luxus, der mich erwartet. Keine Pläne, keine Verpflichtungen ... Ich freu mich so drauf, das mir glatt die Worte fehlen.

Gestern der Tag war dämlich. Allein schon das Wetter. Fast wie Herbst und nicht wie Sommer. Das setzt mir schon zu, das es bald wieder dunkel und kalt wird ... Vor allem kalt ...

Na ja, noch ist es nicht soweit.

 

09.08.2017 um 20:31 Uhr

Was heute gut und schön war ...

Stimmung: Blick nach vorn ☉

Was heute gut war ...

Ich hab meine reguläre Arbeit geschafft ...

Ich habe einige Dinge vorbereiten können ...

Ich habe den Mund halten können, als ich einen notwendigen Auftrag bekam ...

Ich habe zwei Kollegen getroffen, die ich lang nicht gesehen habe und es tat gut ...

Ich habe einen ehemaligen Kollegen gesehen, der sich nach einem Schlaganfall gut erholt hat. Es hat mich aufrichtig gefreut, ihn zu sehen, was er wohl auch gemerkt hat.

Ich habe meinen Kollegen zu einem späten Frühstück verholfen, auch wenn sie das nicht wissen ...

Ich habe mit Junior und mit Mini telefoniert ... ❤❤❤❤

Ziemlich viel schönes, was sich mir heute gezeigt hat, damit werden die anderen Begebenheiten von heute belanglos und unwichtig.

 

Ich sollte meine Vorstellungen exakt formulieren, damit andere wissen, woran sie sind oder wissen, worum es mir geht?

Wozu? Ich halte meine Aussagen, Vorstellungen so, wie andere ihre Antworten auf Fragen. Wage, nichts oder alles sagend, schwammig, wischiwaschi oder kurz, unverbindlich.

Und manche Fragen bedürfen keiner Antwort mehr. Die Zeit gibt alle Antworten auf alle Fragen. 

09.08.2017 um 05:29 Uhr

Wochenteiler

von: mijoni   Stichwörter: Bergfest, MalSehenWasKommt

Stimmung: Auf der Suche danach ...

Die ganze Planung, die man im Kopf so zusammenbasteln, ist manchmal unnötig, da das Leben andere Strecken bevorzugt.

Das beste Beispiel, mein langes Wochenende. Eigentlich hätte ich Freitag frei gehabt. Das habe ich schon auf den halben Tag reduziert, weil ich ja letzten Freitag frei hatte, um Mini wegzubringen. Ein halber Tag ist schließlich auch nicht zu verachten.

Montag hatte ich dann eine Email vom Jugendamt im Fach, das Junior betreut. Eine Einladung zum Gespräch, entweder Montag oder Mittwoch nächste Woche. Ein anderer Termin ginge auch, wäre aber schlecht, wegen der Dringlichkeit ... Mein Ex bevorzugt Montag, wegen der Schichten.

Also habe ich nun statt Freitag den halben Tag, Montag komplett frei. Habe aber von dem Tag gar nichts, da ich im Auto unterwegs bin ... Das nenn ich Planänderung ... 😂😂😂

Ansonsten ist alles ruhig. Ich warte noch drauf, das mein Ex oder die ehemalige Einrichtung sich wegen der Geburtsurkunde melden. Mein Ex ist in diesem Punkt recht vergesslich (?), nachlässig (?) ... Zumindest scheint es für ihn schwierig zu sein, im Stammbuch nachzusehen ... Okay, das ist lediglich ärgerlich, aber damit kann ich ganz gut umgehen.

Heute Abend telefonier ich mit Junior, bin gespannt, ob ihm schon gesagt wurde, das er die Maßnahme dort oben beendet. Ich habe mich geweigert, es ihm zu sagen, um ihm nicht die Ferien zu versauen. Deswegen gibt es ja auch Montag das Gespräch auf dem Jugendamt. Wie geht es nun für ihn weiter ... Und wo.

Und heute Abend telefoniere ich mit Mini ... 😊 ... Darauf bin ich nun wirklich gespannt. Da ich aber noch keinen Anruf erhalten habe, weder von ihr, noch der Einrichtung, scheint alles seinen Gang zu gehen. Dennoch freu ich mich, ihre Stimme zu hören und darauf zu erfahren, was sie seit Freitag so erlebt hat.

Ansonsten gibt es nicht viel neues. Ich komm langsam zur Ruhe, nach den aufregenden Wochen. Ich arbeite ein paar Sachen auf, die liegen geblieben waren und versuche anderes zu regeln.  

07.08.2017 um 05:08 Uhr

Neue Zeiten ...

Stimmung: Erster Kaffee ...

Das kommende Wochenende habe ich frei ... WUSAAA ... 😁 ... Ich freu mich drauf, nichts tun, nicht los müssen, kein Wecker, kein irgendwas ... Es ist mir auch vollkommen egal, ob ich erst Urlaub hatte ... Ich brauch jetzt Ruhe und Zeit für mich.

Diese Woche liegt nicht viel an, zumindest privat. Was mich auf Arbeit erwartet, kann ich nicht wissen, bin ja kein Hellseher. Aber ich gehe davon aus, das es sich um den üblichen Kram handelt, Kartons, Wein, Staub und Dreck. Welches Theaterstück allerdings die Kollegen spielen werden, wird sich noch zeigen ... 😂😂😂

Meine Große hat ihre Ausbildung angefangen und hat mich die ganze letzte Woche täglich auf dem laufenden gehalten. Ich bin stolz auf sie. Und ich bin beeindruckt von der Organisation des Ausbildungsbetriebes. Die Große hat für Ihre gesamte Lehrzeit einen Plan bekommen, wann sie wo und in welcher Zeit arbeiten wird. Freitag hat sie im BackShop angefangen. Ich freu mich, das sie mich so informiert.

Junior ist seit gestern auch wieder in der Einrichtung. Vorübergehend ... Er muss ja demnächst die Einrichtung wechseln, weil die bisherige jetzt ja doch der Meinung ist, ihn nicht dort behalten zu können. Die Aufgabe, es ihm zu sagen, haben wir jetzt der Einrichtung überlassen. Weder mein Ex, noch ich haben eingesehen, ihm damit die Ferien zu versauen. Vor allem, weil die Einrichtung bis vor kurzem noch behauptet hat, das sie die Maßnahme nicht beenden wollen.

Diese Woche wird das Jugendamt uns mitteilen, welche Einrichtung sie im Auge haben für ihn. Es gibt eine in der Nähe von Hameln, die in Betracht kommt.

Um Minis Angelegenheiten kümmern sich die neue Einrichtung und das Jugendamt direkt. Ich bin immer für den kurzen Dienstweg, so ist auch gewährleistet, das die benötigten Unterlagen und Informationen zeitnah abrufbar sind.

Mein Ex? ... Nun, er gibt sich Mühe und es ist für mich okay. Ich versuche nicht daran zu denken, wie er sich in der Vergangenheit aufgeführt hat und so kann ich relativ entspannt mit ihm und der Situation umgehen.

Freitag erzählte er ein wenig davon, was da wohl die letzte Zeit los gewesen war. So ganz habe ich die Zusammenhänge nicht zusammen setzen können, aber das ist auch nicht wichtig. So viel will ich auch gar nicht wissen. Ich sagte ihm nur, das er halt schlecht aussieht und besser dran täte, sich um sich zu kümmern ...

Es darf jetzt auch gelacht werden ... 😂😂😂 ... Ich finde es schon ironisch (?), sarkastisch (?), was auch immer ...  Ich gebe meinem Ex einen guten Ratschlag und bin für mich nicht in der Lage, diese für mich umzusetzen ... 🤔😂😂😂 ...

Egal ... Er war da und es hat Mini sehr glücklich gemacht.

 

06.08.2017 um 05:43 Uhr

Minis Reise ...

von: mijoni   Stichwörter: Entfernung, Einrichtung, NeueChancen

Stimmung: Noch nicht gefunden ...

Freitag sind wir zwei hier pünktlich um 6 Uhr losgestartet und waren um halb zwölf in der Einrichtung.

Auf der Fahrt hatten wir eine Verzögerung von einer halben Stunde, da wir an einer Baustelle Stau hatten. Wir hatten auch Streit ... Kaum verwunderlich, sowohl Minis, als auch meine Nerven waren angespannt und Geduld war den Tag schwer aufzubringen.

Kaum das ich im Hof der Einrichtung die Autotür geöffnet hatte, war ich umringt von Mädchen, die gleich alle auf einmal mit Fragen auf mich einstürmten ... "Ist das Mini?", "Wir warten schon!" ...

Nikes Papa war schon da, wartete in einer großen, geräumigen Wohnküche auf uns. Das Haus war früher eine Bäckerei, die ehemalige Backstube ist nun die Küche mit dem Essbereich. Ein altes Fachwerkhaus, großzügig aufgeteilt, unten sind die großen Mädchen in der Regelgruppe und oben die Intensiv-Gruppe. Mini hat jetzt zu Beginn ein Einzelzimmer, sehr groß, schön gestaltet und es gab ein Willkommensgeschenk der Mädchen in Form von etwas Süßem und ein Hygiene - Pack mit Zahnbürsten, Duschbad und Bürsten.

Alle Mädchen halfen, Minis Sachen ins Haus zu bringen. Während wir die Formalitäten klären, war Mini mit den Mädchen unterwegs. Im Garten, sich die Tiere angucken. Ziegen, Schafe, Enten, Hühner und Kaninchen.

Die nächsten 6 bis 8 Wochen läuft jetzt die Kennern - Phase und auch erst danach wird Minis Bezugsbetreuer festgelegt. Eigentlich würde in dieser Zeit eine Kontaktsperre bestehen, aber bei Mini nimmt man Abstand davon. 2x die Woche ist Telefontag.

Die Verabschiedung war kurz, herzlich und Mini damit beschäftigt, ihre Sachen auszupacken und sich darauf vorzubereiten, mit den Mädels zum einkaufen zu fahren.

Zur Verabschiedung sagte ich meinem Ex "Danke!" ... Es war für Mini sehr wichtig, das er auch da war.

Dann schauen wir mal, was die Zeit jetzt bringt. 

05.08.2017 um 15:44 Uhr

Nichts mit und von Bedeutung

von: mijoni   Stichwörter: Gedanken, Gedankenkotze

Stimmung: ... Was auch immer ...

Schmerz verlangt gespürt zu werden ...

Des Menschen Wille ist sein Himmelreich, die Freiheit seine Hölle ...

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue ...

Ohne Licht kein Schatten ...

 

Und was macht man, wenn man alles für jemanden geben würde und dieser das nicht will? ... ??? ...

Manchmal ist man besessen ... In diesem Fall hilft wohl nur etwas radikales, wie wenn man ein Krebsgeschwür raus schneidet. Großzügig, damit nichts zurück bleibt ... Ist zwar schmerzhaft, aber man überlebt und Wunden heilen ... Manchmal ... 

Kann etwas so falsch sein, was sich doch so richtig anfühlt?

Oben kehrt sich nach unten, innen wird außen ... Weiß wird Schwarz und schwarz wird bunt ...

Der Rest ist Geschichte und aus dieser lernen wir nicht.

Unberechenbarkeit ...

Ich mache eine Reise und packe nichts in meinen Koffer. Am Ende soll der Koffer leer sein, alles was sich darin befindet, soll dann verschenkt oder begraben sein ...

Am Ende steht ein Strich ... Einen Schlussstrich zieht man mit Edding und nicht mit Bleistift.

Wozu etwas konstruieren? In Balance sein?

 

 

 

03.08.2017 um 05:11 Uhr

Morgen ...

von: mijoni   Stichwörter: Reisevorbereitungen, Anspannung

Stimmung: Frischer Kaffee reicht ...

Morgen ist also der große Tag. 500 km Weg. Gegen Mittag werden wir dort eintreffen. Ich habe für mich 2 Stunden einkalkuliert, für das Gespräch und die Verabschiedung von Mini. Es relativ kurz zu halten, ist für Mini der beste Weg. Zudem wird sie durch die vielen neuen Eindrücke und den ganzen neuen Menschen und Tiere recht gut beschäftigt sein.

Es wird Zeit. Die Situation bei mir zu Hause ist recht belastend und sehr angespannt. Mein Geduldsfaden ist recht abgewetzt und täglich kommt es hier zu Auseinandersetzungen. 

Ich bin erleichtert, das sie den Platz hat. Zeigt sich doch, das das Leben im häuslichen Umfeld noch recht schwierig ist. Die Entfernung freut mich weniger und führte auch schon zu der Frage, ob ich bleibe oder meine Koffer packe.

Darauf kau ich schon seit einiger Zeit rum und es wird wohl auch noch etwas dauern, bis ich mir da einig bin. Es gibt so vieles, was dabei eine Rolle spielt. Mal sehen, wie sich alles entwickelt und einspielt. Und vor allem, wie ich mich dabei fühle.