Reise zu den Sternen

28.11.2017 um 19:08 Uhr

Spannendes ...

von: mijoni   Stichwörter: Musik, Verweigerung, IstMirAllesEgal

Stimmung: Minimi .... 🩄

Spannend, was die Situation auf der Arbeit so mit mir macht ... đŸ€” ... So langsam aber sicher nehm ich Fahrt auf und verpass den Kollegen mal eben freundlich LĂ€chelnd einen Tiefschlag, der sie sprachlos zurĂŒck lĂ€sst. 

Wie heute Morgen, als einer der Kollegen meinte, es wĂ€re nicht so toll, wenn ich so unfreundlich zu den Lieferanten bin. Ach?? ... Und er setzte zu einem Vergleich an, wo er die Lieblingszicke anfĂŒhrte. Bevor er in Fahrt kam, fragte ich ihn, ob er mich jetzt a. mit ihr vergleichen will und b. ob er sie auch belehrt hat? UnverstĂ€ndliches Gestammel und ich dann nur, danke, ich bin schon groß und weiß das es nicht okay war, aber ich verzichte auf Vergleiche und Belehrungen. Stille ...

Letzte Woche hab ich bei Dick und Doof, so meine heimliche Bezeichnung fĂŒr das Duo, mal durch die Blume anklingen lassen, das es sicherlich ganz viel bringt, wenn man Kollegen bespitzelt. Andrerseits, wenn man nur ein klein wenig weiter denkt, wĂŒrde das Ausscheiden eben dieses Kollegen wohl letztlich zu mehr Arbeit fĂŒhren. Und zwar zu solcher, die nicht unbedingt am Schreibtisch im Warmen getan werden kann ... Entsetzten Gesichter und trockenes Schlucken waren die Reaktion.

Gestern hat es eine andere Kollegin zu spĂŒren bekommen, die zu mir kam, um mir zu sagen, das Hr. XY angerufen hatte, wegen einer vertauschen Retoure ... Ja, die ist schon da. Toll, dann kannst du ihn ja anrufen. Drehte sich um und wollte gehen. Moment, ich so, wenn du eh wieder an deinen Platz gehst, kannst du ihn ja anrufen und ihm sagen, das er alles weitere per Mail schicken soll. Ich hab fĂŒr sowas echt keine Zeit. Aber ich? Du bist doch deswegen extra gekommen und warum soll ich mich jetzt dazwischen schalten, wenn du eh ins BĂŒro und damit zum Telefon gehst? Und ganz herzig und lieb sagte ich dann, bitte ... Es hat ihr nicht gepasst, merkte man sofort, aber der Logik konnte sie sich nicht entziehen ... 😊

Ich bin wirklich ein hilfsbereiter Mensch und geh anderen gern zur Hand, wenn ich kann. Auch sonst mach ich auch mal Sachen, um Kollegen zu entlasten, aber ich lass mich nicht weiter verarschen. Ich lass mir auch nicht mehr jeden Mist aufhalsen, schon gar nicht momentan, wo ich genug eigenen Kram zu schaffen habe. 

Durch den Druck unter dem ich gerade stehe, fĂ€llt es mir leicht, mich abzugrenzen, was unnötige Arbeit angeht oder Kindergartengerede in Form von Maßregelung und Belehrungen.

Musik hilft mir gerade dabei ... Gestern schon, um den Schrott von all denen um mich herum loszuwerden. Mir ist noch nie so bewusst geworden, das ich so viel von anderen aufnehme. Ich sagte ja, Schwamm. Das trifft es perfekt. Dennoch nervt das, weil es schwer ist herauszufinden, was wirklich von mir ist und was Schrott von anderen ist. Laute Musik hilft zumindest alles erstmal zur Ruhe zu bringen und mir hilft es die Unruhe und Ratlosigkeit los zu werden. Wenn ich das geschafft habe, kann ich mich entspannt zurĂŒck lehnen und aussortieren ...

 

27.11.2017 um 19:51 Uhr

Schwamm ...

Stimmung: Minimi ....
Musik: http://www.deezer.com/track/371593461

Heute ist einer dieser Tage, da kommen wieder die Knöpfe im Ohr zum tragen ... Waaaaahhhh ... Was fĂŒr ein Tag ... 😞

Die Musik muss jetzt richtig laut. So laut, das ich nichts mehr höre. Weder von draußen und schon gar nicht mehr von innen. Alle vollkommen verrĂŒckt um mich herum.

Ist ja nicht so, das ich nicht genug an Arbeit hĂ€tte, die bewĂ€ltigt werden muss. Nö, anscheinend nicht. Ich halte mir auch noch jegliche Stimmung und Schwingung von da draußen auf. Wie so ein dĂ€mlicher Schwamm. Das Ergebnis davon war, das ich heute als "böse Frau" bezeichnet wurde ... Was mich im RĂŒckblick zum Lachen brachte ... 😂😂😂 ...

Und ich war völlig entfernt und gestresst, als ich vorhin nach Hause bin. Die HĂ€lfte sogar noch vergessen hatte, aber egal. LĂ€uft mir nicht weg ... 😐

Schwamm ... Genau so bin ich mir heute vorgekommen. Von jedem habe ich seinen Streß und die Ă€rgerliche Stimmung mitgenommen. Logisch, lĂ€dt ja auch jeder seinen Scheiß bei mir ab. Also seinen Ärger, Frust und Unzufriedenheit ...

Himmel, das nervt! Das macht mich ganz rappelig und wenn dann auch noch so ein unorganisiertes Durcheinander herrscht, weil alle anfallenden Aufgaben scheinbar wahllos verteilt werden, ist der Ofen aus. Aber so richtig ...

Der Lieferant, der mich als "böse Frau" bezeichnete, hat schon Recht damit. Ich war etwas knapp in dem, was ich ihm sagte. Er war aber auch nicht gerade mit hoher Intelligenz gesegnet. Erst tauchte er in der Halle auf und fragte mich nach irgendjemanden. Da sagte ich ihm, sorry, den gibt es hier nicht. 5 Minuten spĂ€ter steht er wieder in der Halle und sagt mir, er hĂ€tte sich verguckt, er sucht diese Firma. Ich so, hör mal, das hier ist das Lager und kein Eingang, auch wenn das Tor auf ist. Zum anderen, wenn du Ware hast, im BĂŒro melden. Er so, ja, aber das sind Batterien ...  Tief Luft geholt und gesagt, okay, lad sie da vorne ab und dann bitte im BĂŒro melden ...

Wieder 5 Minuten spĂ€ter steht er wieder neben mir und erzĂ€hlt mir, im BĂŒro sein keiner. Und da ist mir dann die Hutschnur hochgegangen und ich fragte ihn, ob er mich eigentlich verarschen will. Er soll sich bewegen, ich zeig ihm mal, wo keiner sitzt. Und ihn ins BĂŒro begleitet und ihn mit den Worten, da ist niemand umfasst drei Leute. Wird wohl einer dabei sein, der dir hilft ...

Und wer nun glaubt, daß wĂ€re es gewesen ... Irrtum! Der kam durch die Halle zurĂŒck und sagte zu mir, ich sollte meine schlechte Laune nicht an anderen auslassen, das könnte böse enden. Ich ihn angeguckt und trocken gesagt, wenn man blond ist, sollte man sich nicht die Haare fĂ€rben. Dann grinste ich ganz fies ... Und er? Man sah, daß er dreimal ĂŒberlegen musste, was das heißen sollte ... 😂😂😂

Sorry, nett war das nicht, aber echt mal ... Warum muss man sich mit sowas auch noch rumeiern, wenn man genug anderes hat?

So ... Schwamm ... Das fĂŒhrt mich ganz automatisch zu der Frage, wie ich mich vor solchen Überlastungen schĂŒtzen kann.

Kann mich ja nicht unsichtbar machen, auch wenn ich gern wollte.

Ach, egal ... Musik noch lauter drehen und dann bald ins Bett. FĂŒhl mich so mĂŒde ... 

23.11.2017 um 05:12 Uhr

Geduldsprobe...

Stimmung: Minimi .... 🩄

Es ist wirklich spannend, was gerade um mich herum passiert. Und auch, was genau das mit mir macht, ist spannend ... đŸ€”

Die Kombination von Geduld, VerstĂ€ndnis und Streß ist echt interessant.

Ich habe eine Kollegin, die lange krank war, seit geraumer Zeit wieder da ist und zur Zeit fĂŒr mich das Ausdrucken ĂŒbernimmt. Das könnte auch ein dressierter Affe ... Das sagte sie mal zu mir. In der Überzeugung, daß diese Aufgabe so einfach sei ...

Na ja, so einfach scheint es doch nicht zu sein, wie sich schon mal zeigte, als sie mich vertreten sollte. Es ist ja nicht so, das sie absolut neu wĂ€re im Betrieb und noch nie diese Aufgabe ĂŒbernommen hat. Sie hat das schon gemacht, aber sie tat so, als hĂ€tte sie das noch nie gemacht.

Nun gut, jetzt muss sie das weiterhin machen, weil eben viel zu tun ist. Und es scheint sie mehr und mehr zu ĂŒberfordern und damit komme ich so langsam aber sicher an meine Geduldsgrenze. Wenn ich ihr etwas sage, worauf sie achten soll, um es uns und auch ihr einfacher zu machen, kommen zum Teil Antworten, die mich nur noch den Kopf schĂŒtteln lassen.

Das kann ich nicht wissen, das hat mir keiner gesagt. Nun, deswegen sage ich es dir. Ich lese mir doch nicht die AuftrĂ€ge durch ... Ähm, ĂŒberfliegen reicht, dann fallen Besonderheiten schon auf, wie 3er-Holzkisten und/oder Magnumflaschen ... Das hat mir keiner gesagt ... Oder, woher soll ich sowas wissen?

Einiges hatte ich dann schon 5x Mal gesagt und mein Geduldsfaden war schon recht dĂŒnn. Und prompt kommt wieder ein Auftrag mit Magnumflaschen und wieder hat sie stur nur die Anzahl der Flaschen zusammengerechnet. Wieder ins BĂŒro, wieder Label ordern und wieder fragen, warum. Leicht gereizt. Der Blick, wie ein verletzten Reh und dann ... Es wĂ€re ihr nicht bekannt ... 

Luft holen, rausgeholt und sich denken und fragen, ob man verarscht werden soll oder was das sonst soll. Inzwischen hĂ€ngen viele Zettel im BĂŒro mit Artikelnummern die besonders sind.

Und doch bringt sie es fertig, weiter irgendwelche Fehler reinzuhauen. Aufmerksamkeitsfehler, die im Laufe des Tages zu nehmen und sich hÀufen. Aber sagen darf man auch nichts, weil man sich dann im Ton vergreift ... Also, ich war zwar kurz angebunden, aber noch nicht mal grob, als ich zum x-ten Mal rein musste, weil was fehlte. 

Ob das auch freundlicher ginge. Geht es auch ohne Fehler, lag mir auf der Zunge, habe ich aber nicht gesagt, sondern nur darauf hingewiesen, daß viel zu tun sei und es nicht persönlich gemeint sei.

Das, was ich da sonst mache, ist nicht wirklich kompliziert. Es gibt ein paar Besonderheiten, auf die man achten muss, aber sonst ist es, im Vergleich zu den anderen Arbeiten Kindergarten und das bekommt sie nicht geregelt?

Mal abgesehen davon, macht sie noch andere Sachen, wie ist es da? Ich glaube kaum, das diese Arbeiten fehlerfrei sind, wenn sie schon das, was ein dressierter Affe machen kann, ĂŒberfordert.

Dann musst du es ihr wieder und wieder sagen. Antwort der GeschĂ€ftsfĂŒhrung ... Aber DAS kann es doch nicht sein. Aber genau das ist es momentan ...

Also prĂŒfen das Helferlein und ich jeden Auftrag bevor wir damit anfangen. Vieles sage ich jetzt schon nicht mehr, weil es nicht ankommt. Ich versuche freundlich zu bleiben, egal wie oft ich meine Arbeit unterbrechen muss.

Ich weiß, das es keine Absicht ist. Dennoch hat es mich geĂ€rgert, am Anfang. GeĂ€rgert, weil sie mir sagte, meine Arbeit sei Pipifax und bekommt es dann nicht geregelt? Inzwischen ist es so, das ich es einfach hinnehmen und ausbĂŒgel, was sie verbockt. Aber es fĂ€llt mir zuweilen schwer, weil sie immer sagt, das hĂ€tte sie nicht gewusst oder es hĂ€tte ihr keiner gesagt.

Oft hole ich dann nur Luft, zÀhle bis zehn und fange von vorn an. Es gibt aber auch momente, da möchte ich einfach nur explodieren ... Wie ein Feuerwerkskörper ... 

20.11.2017 um 04:50 Uhr

Quality Time ... Zum Zweiten

von: mijoni   Stichwörter: Zeit, Genuß, KraftTanken

Stimmung: Minimi ... ☕

Das war ein tolles Wochenende ... 😊

Schon der Freitag war entspannt (?), locker (?), anders(?) ... Das erste Mal seit ewiger Zeit bin ich nicht gestresst und angespannt nach Hause gefahren. Ich war zufrieden und locker. Habe mich gefreut.

Ich habe Freitag noch meine Wohnung geputzt, ist ja nicht viel bei mir und ich wollte nichts mitnehmen ins Wochenende.

Samstag bin ich doch noch mal losgefahren, darĂŒber habe ich lange nachgedacht, mich letztlich doch dazu ĂŒberwunden. Schuhe entsorgen, ein Kabel besorgen und die Leute im Einkaufszentrum beobachten ... Die Massen haben mich erstaunt und mit Entsetzen dachte ich daran, das es ja auf Weihnachten geht.

Auf dem RĂŒckweg habe ich spontan am Friedland gehalten. Es war sonnig, trocken und ich bin durch den Wald gegangen. Etwas, was ich in letzter Zeit eher weniger gemacht habe. Es tat gut.

Nachmittags habe ich mir tatsĂ€chlich mal wieder selbst etwas gekocht. Nichts aus der Packung oder der Dose. Sondern alles frisch. Auch das war mal wieder angenehm, auch wenn es fĂŒr mich allein noch immer seltsam ist.

Und ich habe gelesen. Gut 600 Seiten. Das hat mir am meisten Spaß gemacht, zu lesen. Stundenlang. 

FĂŒr mich ein rundum gelungenes Wochenende, das mir Ruhe brachte und half, den Akku aufzuladen.

WĂ€hrend ich im Wald unterwegs war habe ich festgestellt, daß es momentan nichts in mir gibt, was von anderen aufgenommen ist. Alles, was mich beschĂ€ftigt, kommt von mir und ist von mir. Es kommt mir fast so vor, als hĂ€tte ich all das "ausgeschwitzt", was ich von anderen so mitgenommen habe.

Könnte allerdings auch daran liegen, das ich endlich in meiner "Auszeit" angekommen bin. Die erste Zeit war eher wie kalter Entzug. Mit schlechter Laune, Wut, Ärger, Verzweiflung und eine Achterbahn an allem, was sich so angesammelt hat. Emotional ging es rauf und runter. Gedanklich ging es oft im Kreis und immer ging es um 2, 3 Themen.

Ich kann zwar nicht genau beschreiben, was alles von "Außen" mitgenommen war, aber die FĂŒlle dessen ist fast bei null angekommen. Es gelingt mir sogar wieder, mich auf mein GefĂŒhl zu verlassen, ohne mich dabei beeinflusst oder fremd gesteuert zu fĂŒhlen.

Nach der Auszeit wird es fĂŒr mich darum gehen, herauszufinden, wer und was mich derart auflĂ€dt. Und wann es Zeit wird, sich wieder frei davon zu machen.

Letzten Endes scheint es genau darauf hinauszulaufen, das ich fĂŒr mich die Grenzen setze. Und es mir erlaube, eine Auszeit zu nehmen. 

18.11.2017 um 09:05 Uhr

Gedankenspiele ....

von: mijoni   Stichwörter: Gedanken, Erinnerungen, Betrachtungen

Stimmung: Minimi .... 🩄

Ich bin. Das allein sagt nichts und doch alles. Bin ich die Betrachtung meiner Mitmenschen oder eher die Summe meiner Gedanken? Bin ich Spiegel oder Betrachter? Bin ich das, was andere von mir sehen? Eine Momentaufnahme, nach der sie sich ein Bild machen, ein Urteil fÀllen?

Bin ich das, was andere von mir denken? Mir vorwerfen? Sagt das etwas darĂŒber aus, wer ich bin? Und ... Ist es letztlich wichtig, wer ich bin? Wer muss wissen, wer ich bin, außer mir?

Das wahre Gesicht? Wo bitte ist das zu finden, außer in mir selbst. Wie kann sich jemand anmaßen mir zu sagen, er wĂŒrde mich kennen oder wĂŒrde mein wahres Gesicht gesehen haben? Alles was diese Person gesehen hat war eine Momentaufnahme, ein BruchstĂŒcke der Gesamtheit, verunreinigt durch die eigene Wahrnehmung, Gedanken und Erfahrungen.

Wie eitel und hochmĂŒtig ist es zu sagen, man kennt irgendwen, wenn man sich noch nicht mal selber kennt. Sich nur mit den BruchstĂŒcke dessen beschĂ€ftigt, was einem wohl gefĂ€llt.

Ich bin. Das reicht. Ich bin vollstĂ€ndig und ganz, es gibt dort draußen nichts, was mich vervollstĂ€ndigen oder ergĂ€nzen muss.

Ich lasse den Menschen ihre Bilder und ihre Meinung ĂŒber mich. Es sind schließlich ihre.

Bin ich also die dumme Kuh? Ja.

Die arrogante Zicke? Auch das.

Ein fleißiges Bienchen? Von mir aus.

Eitel? Unsicher? Egoistisch? Zynisch? Freundlich? Liebenswert? Rechthaberisch?

Ja, ja und ja.

All das und noch viel mehr, das bin ich. Ich bin all das, was andere in mir sehen wollen. Und ich bin es, weil sich genau das alles in mir findet. 

15.11.2017 um 04:50 Uhr

Bergfest

von: mijoni   Stichwörter: Wochenteiler, FreiesWochenende, Freude

Stimmung: Minimi ....

Das freie Wochenende rĂŒckt immer nĂ€her. Ist zum greifen nah und ich freu mich drauf. Ich habe sogar schon einen Fahrplan dafĂŒr im Kopf ... 😊

Ich werde nichts machen ... 😂😂😂 ... Außer im Bett oder auf dem Sofa liegen und mich ausruhen. Momentan schnieft und hustet alles um mich herum und ich muss etwas aufpassen. Gestern hatte ich ein unangenehmes Ziehen in den Knochen und auf krank hab ich keine Lust.

Der letzte Teil von dem Auftrag lĂ€uft nicht richtig. Ich muss immer wieder aufhören, weil ... Kindergartenkram zu machen ist. Mach mal hier, mach mal das uns das auch noch und gestern habe ich echt die Lust verloren, ĂŒberhaupt etwas zu machen.

NatĂŒrlich habe ich weiter gemacht, es lief halt nicht rund. Aufgeregt habe ich mich nicht, gesagt aber auch nicht. Und wenn, waren die Antworten kurz und knapp. Davon weg, mag ich momentan auch keine langen GesprĂ€che.

Mir ist klar, das die FĂŒhrungsebene den Fortschritt des Auftrages als zeitgemĂ€ĂŸ betrachtet und kein Problem damit hat, das auch wieder am Samstag geschafft wird. Aber das ist nicht mein Ziel und auch nicht meine Vorstellung. Schon gar nicht am Samstag zu schaffen. Im Gegensatz zu den anderen, habe ich nur selten am Wochenende frei. Den Auftrag in die nĂ€chste Woche mitzunehmen ist auch blöd. Das eine Helferlein fĂ€llt da raus und nach einem Wochenende ist immer viel zu tun.

Ich bin noch zuversichtlich, das heute wieder alles rund lÀuft. 

 

 

12.11.2017 um 19:49 Uhr

Quality Time

von: mijoni   Stichwörter: ZuHause, NichtsAlsStille, GemĂŒtlichkeit

Stimmung: Minimi .... 🩄

Seit Tagen das erste Mal kein Chaos im Kopf. Keine Stimmungsschwankungen, von gleichgĂŒltig, zuversichtlich, verwirrt, verzweifelt, traurig, wĂŒtend und was weiß ich noch nicht. Einfach nur ... Ahhh ... 😊

Habe den Tag in meiner Zeit und meinem Rhythmus verbracht. Ein neues, altes Buch angefangen. Neu, weil ich das andere beendet habe und alt, weil ich es zum 2ten oder 3ten Mal lese. Und es macht mich glĂŒcklich. Ja, ein Buch von Stephen King ... ❀ ...

GlĂŒcklich? Ja, ist schon das richtige Wort. Das kleine GlĂŒck zwischen den Seiten.

Und herrlich dazu gemacht, alles andere abzuschalten und auszublenden. Will ich mich damit auseinander setzen was andere machen, sagen, fĂŒhlen, denken, die irgendwie mit mir in einer Beziehung stehen? Nö. Klares Nein. Das hat mich die letzte Zeit zu sehr beschĂ€ftigt.

NatĂŒrlich kann ich mich nicht komplett entziehen, aber es auf das Minimum reduzieren, das was an Interaktion notwendig ist.

Ist schwierig ... Das, was so momentan von der Außenwelt geĂ€ußert wird, ist einfach nur BlaBla und das brauch ich so gar nicht.

Und jetzt genieß ich mein Essen ... 😁 

09.11.2017 um 04:57 Uhr

Lange Tage, kurze NĂ€chte

von: mijoni   Stichwörter: IstDochKeinSommer, DĂ€mliches

Stimmung: Minimi ....

Ich hab keine Stimmung zur Zeit, zumindest keine, die ich zuordnen oder benennen könnte. Derzeit ist das tÀglich alles unterwegs, eine Achterbahnfahrt an Emotionen. Ziemlich nervig. Wie so alles.

Andere fallen in Winterschlaf oder verfallen der Depression und ich wĂŒrde gern in Winterschlaf fallen und plage mich statt dessen mit ... Mit was eigentlich genau? Einem wirren Durcheinander.

GesprĂ€che bringen nichts. Nichts außer, wozu habe ich jetzt was gesagt? Mit vielen Antworten kann ich nichts anfangen. Oder ich kenn sie schon, weil selber zu dieser Erkenntnis gekommen. Aber was sinnvolles, um etwas draus zu machen? Eine konstruktive Antwort, wie "Mhh, ich an deiner Stelle ...", Fehlanzeige.

Mir fehlt ein Lösungsansatz und wenn ich nach so etwas frage, geht es mir nicht darum, das ich mir die Lösung verspreche. Viel mehr ist es eine Idee. Eine Möglichkeit ĂŒber die man nachdenken kann.

Aber gut, ist halt so. Wie so vieles auch. Ist so.

Mein Schlafrythmus ist auch völlig fĂŒr den Arsch. Ein, zwei NĂ€chte, da weckt mich irgendwas lange vor meiner Zeit und ich bin dann wirklich wach. SpĂ€testens nach der zweiten Nacht, fall ich abends um kurz nach acht ins Bett, oder aufs Sofa und schlaf wie im Koma 8 oder 9 Stunden ... 

Gibt es einen Unterschied zwischen sich mit etwas abfinden und etwas anzunehmen? Vielleicht. Minimal. Und im Kern scheint es keinen Unterschied zu machen. Das eine passiert, wenn die Situation nicht verĂ€nderbar ist, momentan und kein wirklicher Handlungsspielraum besteht. Das andere ist so, gut oder schlecht, aber man stellt es nicht Frage. Oder zieht ĂŒberhaupt eine Änderung in Betracht.

Einiges werde ich auf die "Finde ich mich ab." - Schiene. Nicht weil ich das wirklich will, aber es fehlt derzeit an so vielem, um da etwas wirklich zu Àndern. An erster Stelle an dem, was man Einigkeit nennt.

Oder noch besser. Ist mir egal. Manchmal hilft auch das, lÀstige Dinge loszuwerden. Sachen, mit denen ich mich gar nicht auseinander setzen will oder deren KlÀrung momentan noch zu schmerzhaft, anstrengend und kraftraubend ist.

Im Winter frĂŒh wach zu sein, ist Mist. Dunkel, still und kalt. Das ist wie Tod, nur mit atmen. Und ist mir egal, ob eigentlich noch Herbst ist. FĂŒr mich ist schon Winter.

WĂ€re auch eine Möglichkeit. Im Inneren in Winterschlaf zu gehen ... đŸ€” ... Alle schlafen schicken, die da momentan rumgeisternrn und ungefragt ihren Senf dazu geben. Vielleicht hilft das, wieder in die Spur zu kommen.

Wenn der Druck im Kessel zu hoch wird, platzt er. Wenn man nichts unternimmt. Spannendes Experiment. Aber fĂŒr wen? Und welche Rolle nimmt man dabei ein? Der Kessel? Oder der, der den Druck erhöht?

Mhh ...  

 

07.11.2017 um 05:31 Uhr

Aufbauen ...

von: mijoni   Stichwörter: Ausgeschlafen, BesserFĂŒhlen

Stimmung: Minimi ....

Nachdem ich gestern Nacht schlaflos war, bin ich gestern Abend tatsÀchlich um kurz nach acht ins Bett. Vollkommen fertig. Mit den Nerven, mit den Emotionen und auch körperlich.

Meine tierischen Mitbewohner sind da sehr empfĂ€nglich fĂŒr. Schon seit Tagen weichen sie mir hier im Haus nicht von der Seite. Der jĂŒngere Kater nutzt jede Gelegenheit, wenn ich mich setze, um sich auf den Schoß zu legen. Er ist extrem anhĂ€nglich. Es hat mich schon gewundert. Seit gestern bin ich mir sicher, daß die beiden gespĂŒrt haben, das es mir nicht gut geht.

Heute fĂŒhl ich mich zwar ausgeschlafen, aber besser? Nun, ausbaufĂ€hig. Mir fehlen noch immer die Worte, was die Große angeht. Sicher, irgendwas wird sich fĂŒr sie schon finden und wer weiß schon, wozu es gut war ... Alles gut und schön. Aber ... Es fĂ€llt mir schwer, genau diese Haltung einzunehmen. Nicht die KĂŒndigung macht mir zu schaffen, sondern ihr Verhalten ... Das abweisen von Verantwortung an dieser Situation. Na ja, mal sehen.

Das andere, die alte Sache aus der Ehe? Na ja, es dĂŒrfte jetzt das letzte gewesen sein, das ich bezahlen muss. Das nervt mich zwar, aber bringt mich nicht so aus dem Takt, wie das andere.

Mal sehen, was heute kommt ... 

05.11.2017 um 05:35 Uhr

Vollmond

von: mijoni   Stichwörter: HelleNacht, MondsĂŒchtig

Stimmung: Besser ...

Wenn der Vollmond naht, bin ich immer gereizt. Gerade so, wie gegen den Strich gebĂŒrstet, rastlos, aufgekratzt und ruhelos. Manchmal geht es, da komm ich mit wirren TrĂ€umen davon. Dieses Mal war es nicht so. Gestern war ich extrem angefragten, ach was ... Richtig wĂŒtend war ich und klar denken ging gar nicht.

Ich zieh mich an solchen Tagen gern zurĂŒck, meide den Kontakt zu anderen, weil ich Streit und Streß vermeiden will. Gestern ging das auch perfekt und damit ist der Höhepunkt auch ĂŒberschritten.

Schon heute Morgen ist die Stimmung anders. Ruhiger und nicht so angespannt.

Dann will ich mal ...