Reise zu den Sternen

28.02.2018 um 08:34 Uhr

WOW ...

von: mijoni   Stichwörter: Sonnenaufgang, Farbenspiel, LuftHolen

Stimmung: Minimi ... ☕

Als ich vor einer Weile die Augen aufschlug, zeigte sich eine zaghafte Helligkeit. Verschlafen stand ich am Fenster und war beeindruckt von dem, was ich sah. Das erste zarte rosa das sich über den Berg gelegt hatte und darüber ein mildes lila ... 😍... 

Auf dem Weg in die Küche dann innehalten. Stutzen, durchatmen. Kein Pfeifen uns nur noch ganz wenig Beklemmung. WOW ... Ungläubigen Testen, wirklich, kein Pfeifen. Husten ja, auch noch ein leichtes rasseln, aber das Pfeifen ist weg (?) ... 

Mit meinem Tee stand ich dann am großen Fenster im Wohnzimmer, schaute nach draußen, grinste vor mich hin und dachte nur, was für ein verdammt schöner Morgen ... 😁

Ich werde heute nicht dem Wahnsinn verfallen und Bäume ausreißen ... 😂😂😂 ... Nee, das werde ich heute auskosten, das es doch endlich aufwärts geht. Ich behalte heute noch den Schongang bei und kümmer mich nur um das notwendigste.

 

25.02.2018 um 17:01 Uhr

Kontrollverlust?!

Stimmung: Minimi ... ☕

Ich schrieb ja, das man mir sagte, mein Husten hätte den Hintergrund, das ich Sachen nicht aussprechen, verstecke, für mich behalte ... Das hatte ich ja schon als Eso-Kram in die dazu gehörige Ecke geschoben.

Ich denke, das ich immer wieder mit diesen heftigen Bronchitien zu tun habe, mit Atemnot und all den netten Zugabe, liegt schlicht an dem drohenden Kontrollverlust.

Kontrolle ist ein immer währendes Thema in meinem Leben. Die Stationen in meinem Leben und diverse Situationen, die sich meiner Kontrolle entzogen, haben mich gewaltig geprägt. Dahingehend, alles unter Kontrolle halten zu müssen. Stringent nur diesen Weg zu gehen. Keine Versuche. Keine Experimente. Und nichts unvorhergesehenes.

Wenn es zu Situationen kam, die mich meiner Kontrolle berauben und es erforderlich machten, sich eben dieser anzupassen, sie zu akzeptieren, kam es immer zu solchen gesundheitlichen Einschränkungen. Das letzte Mal so ausgeprägt kurz nach der Trennung vom Ex. Da war ich 5 Wochen krank, weil ich nur am pfeifen war.

Auch die Vorstellung von Erwartungsdruck von außen, verschlimmert meine Luftnot. Dies "Ich muss das jetzt aber, weil ich niemanden enttäuschen will ... Weil man es so von mir erwartet ..." und die innerliche Überzeugung eines "Nö, ich will nicht!" raubt mir im wahrsten Sinne des Wortes die Luft. Die Anspannung ist dann offensichtlich. Eben durch das krampfhaft Luft ziehen.

Das "Ja" zu mir, mit all seinen Konsequenzen, schnürrt mir die Luft ab, weil ich dann die Kontrolle über die Situation verliere, Sicherheit und Halt verliere. Angst und mangelndes Vertrauen. Krampfhaft festhalten an dem, was scheinbar Halt gibt ...

Es hat ja etwas gedauert, aber letztlich muss ich der Wahrheit ins Auge blicken. Der jetzige Infekt ist auch Ausdruck dafür, das ich tief in mir drinnen schon weiß, was jetzt nötig wäre und mir gut tun würde. Allerdings sagt das Kontrollorgan weiter oben, nö und reagiert völlig überzogen auf die drohende Entmachtung.

Loslassen ... erstaunlich wie hilfreich es ist, wenn ich mir Zeit nehme und die Affen da oben ausschalte. Ich kann es förmlich spüren, wie die Anspannung nachlässt und ich freier atmen kann.  

24.02.2018 um 17:49 Uhr

Nicht - Mehr - Raucher

von: mijoni   Stichwörter: Entzug, Entwöhnung, DurchhaltenIstAlles

Stimmung: Minimi ....

Den Begriff des Nicht - Mehr - Raucher habe ich noch aus der letzten Reha im Kopf behalten.

Das Rauchen aufzugeben ist ein Vorhaben, das wirklich ein gewaltiger Schritt ist. Ist ja auch nicht so, das ich es nicht auch schon mehrfach versucht habe, zwei Mal auch davon weg war. Und es ist auch nicht so, das ich weiß, das Rauchen völlig Banane ist und einfach nur eine idiotische Sucht. Und ja, ich weiß auch, warum ich rauche und wann. Also von der Verständnisebene, vom Intellekt und von der Vernunft ist der Entschluß es sein zu lassen abgesegnet und wird freudig erwartet.

Suchttechnisch und emotional ist das was ganz anderes ... 😱 ... So ganz spontan fallen mir x - Situationen ein, in denen ich mir gern einen Glimmstengel gönne oder mich einfach drauf stürze, weil ich ihn in dieser Situation benötige. Und die große Frage ... Was mach ich mit der Zeit? ... 😱

Okay, letztlich sind das alles Ausreden, Schutzbehauptungen und was weiß ich nicht noch alles. Eine Veränderung der Gewohnheiten muss her, wenn ich nicht wieder in die Falle tappen will.

Einer meiner Kollegen hatte vor Wochen mal etwas gesagt, was sich im ersten Moment völlig bescheuert angehört hat. Bei näherem Hinsehen und drüber Nachdenken, ändert es zwar nichts, das er ein Schwachkopf ist, aber einer, der mal eine gute Idee hatte ... 😁 ... Er meinte zu mir, ich solle statt zu rauchen, etwas essen. Hört sich wirklich dämlich an, aber für mich, in meiner Lage, wäre es ein Versuch wert. Essen ist bei mir ja nicht begrenzt. Im Gegenteil, je mehr, umso besser ... 😉

Gut, ab morgen wird das ausprobiert ... 😊 ... Morgen bin ich unterwegs und da wird sich zeigen, ob die Idee was taugt oder nachgearbeitet werden muss.

Die Kippe zum Kaffee ist momentan gar kein Thema. Durch den Infekt ist Kaffee derzeit ein ekelhaften Getränk, um das ich einen weiten Bogen mache ... 😱 ... Und das mir! Wo ich so gern und auch viel Kaffee getrunken habe. Aktuell reicht mir eine Tasse und der dann auch nur mit viel Zucker und Milch ... 🤔

Ich plane nicht aufzuhören. Ich zieh es jetzt einfach durch. Ich denke, sich noch ewig damit zu beschäftige und/oder 1000 Dinge zu planen, damit es gelingt, ist nicht meine Methode.

Ich halte auch nichts davon, sich das Ziel zu setzen, das wenn man Summe X eingespart hat, was besonderes damit zu machen. Nö. Ich werde mir zwar ein Glas zulegen, indem ich brav das Geld lege, das ich spare. Aber Zweck und Ziel lass ich noch offen. Ist halt nur ein visueller Anreiz.

Ein Wettbewerb mit mir selbst ... 😎 ... Bei dem einen Entzug erlaubte ich mir nach einer gewissen Zeit zu rauchen. Statt aber wie ein Irrer die Zeit abzusitzen und dann endlich an der Kippe zu ziehen, stellte ich mir selbst die Frage, will ich oder will ich es noch etwas länger ohne versuchen. Wenn ich dann schwach wurde, habe ich die Zeit ohne notiert. Die galt es natürlich zu schlagen ... 😊 ... Das hat gut geklappt. Ist aber keine Methode für Leute, die gern schummeln ... 😂😂😂

Und vielleicht hilft mir dieses Mal ja auch die positive Denkweise ... 🤔 ... Auch das wäre ein Versuch wert.

So, jetzt gibt es erstmal was zu essen. 

23.02.2018 um 11:05 Uhr

Schlüsselmomente

von: mijoni   Stichwörter: Veränderungen, WiederAufstehen

Stimmung: Minimi .... 🦄

Zwei Wochen krank zu Hause. Zwei Wochen in denen ich nichts anderes gemacht habe, als rumzuliegen und gar nichts zu tun. Außer das Nötigste. Draußen war ich nur, wenn ich musste, zum Arzt oder Einkaufen.

Die Wohnung sieht danach auch aus ... 🤔 ... Obwohl es sicher noch schlimmer geht, aber für meine Verhältnisse ist der jetzige Zustand schon hart an der Grenze. Aber ... Ich habe keine Lust gehabt, irgendwas zu machen. Wozu auch? Den Katern ist es egal, so lange das Futter frisch und das Katzenklo gemacht ist. Ganz klar ein Vorteil, wenn man allein wohnt. Es schert niemanden, ob der Abwasch noch steht oder Staub gewischt ist.

Fatalerweise gewöhnt man sich schnell, sehr schnell an diesen Zustand. Einfach nur rumzuhängen und gar nichts zu tun. Auch ein Zeichen, das ich überhaupt nicht auf dem Damm bin. Dennoch bin ich froh, das ich Montag wieder arbeiten gehe. Wieder etwas Struktur ... 😂 ...

Post vom Rententräger habe ich bekommen. Dort ist man der Meinung, ich wäre nicht in der Lage an einer Reha teilzunehmen und sollte lieber in ein Krankenhaus gehen. *AugenRoll* ... Der Einspruch ist verfasst und geht am Montag raus. Ich finde es schon interessant, das ich nicht in der Lage bin, an einer Reha teilzunehmen, aber arbeitsfähig bin. Was das denn für eine Logik? Und was soll ich im Krankenhaus? Mein Hausarzt und ich haben uns bewusst für die Reha entschieden, um alle Bereiche, medizinische und sportliche Leistungen, aber auch soziale und psychische Beratung abzudecken. All das habe ich im Krankenhaus nicht. Genau das ist der Kern meines Einspruchs. Und natürlich auch der Hinweis darauf, daß es ja gerade Sinn einer Reha ist, Arbeitskraft zu erhalten. Dennoch werde ich es mir nicht nehmen lassen, auch darauf hinzuweisen, das ich bereit bin mir jedes Mittel zu eigen zu machen und auszuschöpfen, wenn die Maßnahme weiter verweigert wird.

Die zwei Wochen haben es auch mit sich gebracht, das man über diverse Sachen nachdenkt. Es hat mir einige Einsichten gebracht, die es nun auch umzusetzen gilt. 

21.02.2018 um 05:21 Uhr

Zu früh ...

Stimmung: Minimi ... ☕

Immer noch im verqueren Schlafrythmus gefangen. Noch ist das nicht schlimm, kann ja tagsüber schlafen. Nächste Woche allerdings muss sich das zwangsweise wieder ändern, ich geh dann wieder arbeiten.

So langsam geht mir auch die Geduld aus. Ich bin noch immer kurzatmig, zwar nicht so schlimm, wie letzte Woche, dennoch zwingt mich das Gejapse noch immer zu Pausen ... grumel ... Das dauert noch, Fr. H., Sie kennen das doch schon, oder nicht? Ja, schon, aber ... Kein aber, es dauert halt, bis die Spanien komplett nachlassen.

Nun gut, also Zähne zusammen beißen und aushalten. Aussitzen. Sich in Geduld üben ...*AugenRoll* ... Geduld ist ja auch ein immer wieder kehrendes Thema. Geduld.

Ich halte mich nicht für besonders ungeduldig. Auch wenn man mir das gern immer mal wieder nachsagt. Allerdings gehöre ich auch nicht zu denen, die jahrelang auf etwas warten oder es in Kauf nehmen, das es Jahre dauern könnte. Dazu reicht meine Geduld nicht. Also langfristige Geschichten, die dann erst in 5 Jahren oder noch länger benötigen, um Erfolg zu bringen, sind nicht mein Fall und für mich ist das okay.

So weit plane ich nämlich nie im voraus. Auch etwas, wo man mir schon sagte, das dies aber notwendig wäre, wenn man Erfolg haben möchte. Mhh, ich weiß ja nicht, aber ich habe wohl eine ganz andere Definition von Erfolg.

Ich gehöre ja auch nicht zu denen, die ihre Möglichkeiten, um schnell mal einen Euro nebenher zu verdienen, erkennen. Weil es mich nicht interessiert? ... 🤔 ... Kann man so nicht sagen, Geld kann man immer gebrauchen, aber ich zerbreche mir nicht den Kopf darüber. Entweder habe ich es oder nicht. Wenn ich es nicht habe, macht es das Leben zwar etwas komplizierter, aber inzwischen habe ich so viel Mangel überlebt, das ich sehr gut und sehr genau den Punkt benennen und einnehmen kann, an dem ich in Balance bin. 

Bin ich bescheiden? Wenn man es für bescheiden hält, damit zufrieden zu sein, was man hat, dann ja. Bedeutet das auch, das ich den erreichten Zustand beibehalten will? Nicht unbedingt. Wenn Veränderungen nötig sind, dann werden diese auch nach Möglichkeit angestrebt und umgesetzt.

 

19.02.2018 um 04:12 Uhr

Stille Nächte

von: mijoni   Stichwörter: Sterne, Gedanken, ZuSichKommen

Stimmung: Minimi ... ☕

Das Wochenende habe ich bewußt gar nichts gemacht. Kurz getreten, um wieder auf die Beine zu kommen.

Scheint geholfen zu haben. Die Kurzatmigkeit hat nachgelassen und nicht mehr so ausgeprägt, der Husten nicht mehr so quälend und ausgeschlafen bin ich jetzt auch. Gerade letzteres hat mich gestern gewundert. Ich habe fast den ganzen Tag verschlafen und das ohne Fieber ... 🤔

Erklärt aber auch, warum ich um diese Uhrzeit jetzt wach bin. Hellwach ... Und Kaffee trinke ...

Grade die letzten Tage waren ein hervorragender Lehrmeister. Die Luftnot, die mich oft belastet, ist Ausdruck meiner Anspannung. Des Widerstandes und dem Kämpfen. Es fällt mir so schwer, Dinge einfach sein zu lassen, zu akzeptieren. Manchmal gelingt es mir ganz gut, an anderen Tagen hingegen lässt sich der Widerstand kaum überwinden.

Grade das Thema "Zukunft" ist so mit Widerständen behaftet und mit Ängsten. Ich weiß, das noch nicht mal ein Bruchteil meiner Ängste wirklich ernst zu nehmen sind. Dennoch sind sie da. Angefangen damit, das ich mich damit anfreunden muss, auf einen "Schreibtischjob" umzuschulen. Da prallen Vorurteile und Ängste in geballter Form aufeinander. 

Es gibt dazu keine Alternative. Die Umschulung wird auch problemlos durchgehen, allein schon deswegen, weil ich noch über 20 Jahre arbeiten muss. Das bereitet mir auch keine Kopfschmerzen. Auch nicht die finanzielle Seite, da ging es für mich bisher immer irgendwie weiter.

Viel schwieriger erscheint mir die Frage, was dieser "Schreibtischjob" beinhalten wird. Ich gebe zu, das ich was das angeht, überhaupt kaum Ahnung habe. Es hat mich auch nie interessiert ... Ein Job am Schreibtisch war für mich immer das Sinnbild von "Spießertum". 

Was natürlich auch beängstigend ist, ist die Tatsache, das sich alles verändern wird.

17.02.2018 um 05:55 Uhr

Verstimmungen

von: mijoni   Stichwörter: Frust, Beherrschung, SichDennochNahSein

Stimmung: Minimi ... ☕

Der Husten lässt mich noch nicht durchschlagen. Ist nicht schlimm. 

War es fair meinem Besuch den Abend zu verderben? Der hatte sich Donnerstag angekündigt und ich freute mich auch. Aber ... Ich war aufgewühlt, wütend und stellte mich in Frage ...

Außerdem ... Wenn es so schlimm für den Besuch gewesen wäre, hätte er auch gehen können.

Es wäre um so vieles einfacher, wenn man auf eine Person wütend sein kann und dieser sagen kann, das er schuld daran wäre, weil er dieses oder jenes getan oder nicht getan hätte oder was zum Geier er sich überhaupt dabei gedacht hätte! Das wäre so einfach ... So einfach, das es an dem Kern völlig vorbei geht.

Und schon ist man an dem Punkt, der mich gewaltig herausfordert und mich in den Wahnsinn treibt. Warum triggern bestimmte Situationen und Verhaltensweisen mich dermaßen, das ich wütend werde, mich herabgesetzt, betrogen und wertlos fühle?

Warum ich es mir nicht einfach mache und dem anderen Schuld und Verantwortung zuweise und auflade?

Weil ich selbst in vergleichbaren Situationen, in denen man mich dafür verantwortlich machen wollte, diese immer abgewehrt habe, weil das Befinden und Empfinden des anderen nicht meine sind.

Und dann die Frage nach meiner Zukunft ... Warum sollte ich mir vor der Reha darüber Gedanken machen? Und was geht dich das an? Du bist ein FREUND und nicht mein PARTNER! ... Letzteres blieb unausgesprochen.

Weil ich keine Lust darauf hatte, weder das eine, noch das andere Thema durchzugehen. Und ich hatte auch keinen Bedarf, mir zum wiederholten Male anzuhören, das ich spießige, kleingeistige Vorstellungen habe.

Na und? So what, ich finde meine Einstellung völlig okay. 

15.02.2018 um 11:26 Uhr

Verlängerung

von: mijoni   Stichwörter: Menno, DämlicheKrankeit, WeiterZuHause

Stimmung: Minimi ....

Noch eine Woche zu Hause. Der Husten ist es jetzt der mich, wieder mal, Schach matt setzt. Geahnt hatte ich es, und ich wäre nicht wieder zum Arzt gegangen, wenn ... Ich war verunsichert. Der Husten hat sich so überhaupt nicht wie sonst angehört und ... Der Gedanke sich eine Lungenentzündung einzusammeln ist für mich ein persönlicher Alptraum. Und Trauma.

Nun gut, dann mach ich halt das Beste aus der Situation. Immerhin ist das Fieber und der ganze andere Mist ist weg. Der Husten wird auch besser werden. Das ist in Bewegung und löst sich, so der Arzt.

Mal sehen, ob ich jetzt auch wieder zu einem normalen Schlafrythmus finde. Das nervt so langsam auch. Klar, es gibt keinen den es stören könnte, wenn ich mir die Nächte teilweise um die Ohren schlage und dafür tagsüber vor mich hin schnarche ... Mich stört es aber. Allerdings bin ich da im Innern ganz entspannt, ich kenn das ja schon und von daher weiß ich, das in den nächsten Tagen der Rhythmus wieder da sein wird.

Essen geht auch, aber zäh und schleppend. Ganz viele Mini - Portionen. Es fehlt allerdings der Appetit. Was immer geht ... Bananen ... 😂😂😂 ... Weiß der Geier warum. Nächste Woche schau ich mal, ob man den Appetit nicht wieder anmachen kann.

Und sonst konzentrier ich mich vor allem auf eins. Ich bin gesund! Positive Bestätigung ist ja alles ... 😎 

10.02.2018 um 17:47 Uhr

Abmachungen

von: mijoni   Stichwörter: WennDann, WarumDamitBelasten, Mimimi

Stimmung: Minimi ... ☕

Bei einem starken Kaffee, Kaffee, der tote Tanten hätte wecken können, habe ich zwei lästige, aufdringliche Themen in die hintersten Ecke verbannt.

Das Thema Wohnung und Arbeit ist mit einer roten Karte in die Ecke gestellt worden, bis ich aus der Reha zurück bin. Zum einen kann ich jetzt eh nicht wirklich was unternehmen und zum anderen erhoffe ich mir, die Erleuchtung in der Reha zu finden ... Jaaa, es ist ein klein wenig eine Ausrede, diese mir so lästigen Angelegenheiten ruhen zu lassen. Andrerseits denke ich aber auch, das ich in der Reha einige Gespräche mit klugen Leuten führen kann, die sicher die eine oder andere Idee haben. Ideen, Vorschläge, die neutral sind und nicht emotional beeinflußt sind.

Letztlich wird es dieses Jahr noch die eine oder andere Entscheidung geben. Außerdem denke ich, das ich in der Reha einfach den Kopf völlig frei bekomme und damit in der Lage sein werde, frei vom gewohnten Umfeld, herauszufinden, was und wie es nun will.

Der starke Kaffee war heute notwendig. Das Wetter schafft mich. Ich war und bin noch immer hundemüde. Müde ist echt doof ... Aber... uihh ... DAS hat mich heute und auch schon die Tage, in Erstaunen versetzt. Magen knurren und grummeln ... 😄 ... Hungergefühl ... Dies so lange nicht gefühlte ist jetzt wieder da und das in einer Art und Weise, die schon seltsam ist.

Erst äußerte sich das Gefühl nur leise und zaghaft, fast so, als würde es testen, ob dem Rechnung getragen wird. Tat ich, wenn ich es bemerkte, aß ich und zwar das, wonach mir gerade war. Vor zwei, drei Tagen hat sich das geändert. Die Intensität hat sich geändert. Es macht sich erst nur wenig bemerkbar und plötzlich knurrt und grummelt es, das es hörbar ist und meist habe ich dann auch gleich eine Vorstellung davon, was ich jetzt in dies Loch stopfen möchte ... 😂😂😂 ... Momentan ist es ganz viel Obst ... 😱 ... Äpfel, Bananen und Weintrauben ... Diese bitte leicht gekühlt ... 😎 ... Und Bananensaft ... Beim Einkaufen komm ich kaum um die Obsttheke rum. Mich erstaunt diese Abwandlung. Nach den Bluttests habe ich keinen Mangel an Vitaminen und anderen ... 🤔 ... Aber mein Körper scheint das anders zu sehen. Er schreit nach Obst und Gemüse, frisch und in Mengen, das ich selbst staune.

Und ... Das ist ganz neu, dies Hungergefühl kommt in regelmäßigen Abständen. Heute suchte es mich nach dem Aufstehen heim, dann 2 Stunden später, als ich arbeiten war und dann wieder auf dem Heimweg. Wie ein kleines Tier springt es mich an und schreit "Fütter mich!" ... 😂😂😂

 

 

08.02.2018 um 18:07 Uhr

Frühjahrsputz mal anders

Stimmung: Minimi .... 🦄

Gestern fiel mir noch ein netter Artikel in die Hände, den las ich ganz gebannt, grinste und ging zu Bett.

Es ging um Dualseelen, ein Thema, das ich immer mal wieder verfolge. Gestern ging es darum, loszulassen, weg zu gehen, wenn der andere nicht bereit ist. Man solle die Energie lieber für sich selbst nutzen. Und schließlich findet man sich ja immer wieder. Okay ... DAS ist so ein Punkt, der mich immer mal wieder aufregt, wütend macht. Weil, wenn es sowas gibt und man mit jemanden verbunden ist, finde ich es nicht gerade tröstlich, das HappyEnd erst im nächsten Leben zu erleben ... 😡 ... Echt jetzt?! Was bitte schön ist daran tröstlich? Genau ... gar nichts! Wenn ich meinen Seelen Partner, Dualseele oder wie auch immer gefunden habe, will ich jetzt, hier, in dem jetzigen Leben ein HappyEnd ... ARGH ... 😡 ...

Virtueller Mülleimer auf Seelen-Dual-Eso-Liebes-Schxxx rein, Mülleimer zu ... Hände reiben und grinsen.

Und wenn ich schon dabei bin ... Mülleimer auf, Bestimmung-Talente-RoterFaden-Selbstbestimmung-Knäul rein, Mülleimer zu. WOW ... Da ist noch Platz ... 

Ich werde bestimmt noch etwas finden, um die Mülltonne zu füllen.

Als Erziehungsberichtigter meines inneren Kindes Stimme ich ihm diesmal zu und unterbinde den Trotz nicht.

Was juckt mich, was in einem anderen Leben passiert oder was in einer Paralellwelt läuft? Bin ich da? Kann ich es erleben? Fühlen? Nein? Also, fixxt Euch, Klugscheißer! Ich lebe jetzt, heute und hier und ich will jetzt den Lolly und das HappyEnd! Jetzt! Und nicht im nächsten Leben oder in einer anderen Zeit ...

So ... Und jetzt nehm ich die Göre an der Hand, grinse und zwinker ihr zu. Sie grinst zurück, mit dem Lolly im Mund und die Augen leuchten ... Schaukeln bringt zwar nichts ... Aber es macht Spaß und es lässt einen so viel fühlen ... 

06.02.2018 um 20:31 Uhr

Kurz treten ...

Stimmung: Minimi ....

Diese und kommende Woche ist Zeit ein knappes Gut ... Morgen bin ich den halben Tag im Auto unterwegs, die Große zurück bringen und dann noch der Gesprächstermin mit Junior in der Einrichtung. Gott sei Dank ist damit erstmal der Formalität genüge getan und die nächsten 6 Monate wieder Ruhe ... 😊

Dieses Wochenende kurze Schicht an der Tankstelle, dafür nächste Woche Samstag nicht ... 😒 ... War zwar gut gemeint, nervt aber, weil ich Sonntag dafür arbeiten soll ... 😒 ... durchatmen und nächsten Monat ganz exakt formulieren. Der Samstag frei bringt mir gar nichts, wenn ich Freitags die Spät und Sonntags dann Frühschicht machen soll ... 🦄 ... Logik lässt grüßen ...

Egal ... Ab März sind es nur noch 2 Wochenenden ... 😊 ... Und Urlaub zu Ostern. Und wenn es ganz blöd und fix läuft auch die Reha ...

Flexible Arbeitszeiten klangen letztens auf der Hauptarbeit an ... Ist mir im Prinzip recht, bliebe nur die Frage, wie es sich vorgestellt wird. Zumal der Fahrweg momentan nicht gerade von Pappe ist ...

Wäre ein extra Anreiz die Wohnungssuche zu intensivieren ... 🤔 ... Aber meine Meinung zum Thema? ... 😵😱 ... Die Wohnungssuche ist dermaßen frustrierend, lästig ... Kurz so gar nicht mein Thema und am liebsten würde ich das Thema jemand anderen aufs Auge drücken. Ich habe derzeit keinen Zugang dazu Anzeigen zu wälzen, Termine zu vereinbaren, Besichtigungen hinter mich zu bringen ... Die letzten Besichtigungen haben mich furchtbar frustriert ... 😒

Mhh ... Mal sehen ... 

 

02.02.2018 um 05:53 Uhr

Aufgeregt

von: mijoni   Stichwörter: Konzert, Freude, AllesMöglich

Stimmung: Minimi ... ☕

Morgen kommt also die Große. Ich bin nicht nur auf das Konzert gespannt ... 😁 ... Das wird bestimmt Mega ... 😎

Ich bin vor allem darauf gespannt, wie die Zeit mit ihr wird ... 🤔 ... Sie bleibt ja bis Mittwoch. 

Das erste Mal seit einer Ewigkeit, das wir allein sind und Zeit miteinander verbringen können.

Mal sehen, ob uns das jetzt gut tut oder halt in die Hose geht ... 🤔

Und der Februar bringt noch eine Umstellung, die den Nebenjob betrifft und ab März dann zum tragen kommt. Der Februar ist jetzt quasi der Übergangsmonat. Meine dortige Chefin war zwar nicht begeistert, das ich weg von den Wochenenden will, aber entweder oder. Ich will und muss mir mehr Auszeiten nehmen.

Die Regelung ab März sieht vor, das ich weiter 1x in der Woche dann abends arbeite, was ich bevorzuge. Ich rutsch von der Arbeit rüber, die Abende an der Tankstelle sind wuselig, aber dafür geht die Zeit schnell vorbei. Ich habe nur den Tag getauscht. Bisher war es der Donnerstag, jetzt ist es halt der Freitag. Und ab März sind es nur noch 2 Wochenenden ...

Ein Kompromiss ... Denn ob ich nach der Reha dort weiter arbeite, ist noch offen. Vielleicht such ich mir was anderes. Ich weiß noch nicht und warte ab, was sich so ergibt.