Reise zu den Sternen

04.04.2018 um 05:51 Uhr

Arbeit und andere Katastrophen

von: mijoni   Stichwörter: MussIchWirklich, OchNö, Von, MirAus

Stimmung: Minimi ... ☕

Gestern schrieb ich ja schon, das mir die Freude und auch die Motivation fehlt, wenn ich an die Arbeit denke. Und das hat sich nicht gebessert.

Bisher habe ich mich immer gefreut, dorthin zurück zu kommen und sei es nur, weil man die Kollegen wieder sieht. Aber auch das reißt es jetzt nicht wirklich raus.

Es ist auch nicht der Umstand, das ich weiß, was mich erwartet, das Freude und Motivation sich versteckt haben. Ein stiefkindlich behandelten Bereich, der zwar notwendig, aber eigentlich lästig ist und mit dem keiner was zu tun haben will. Okay, das kann schon dafür sorgen, das man es irgendwann auch so sieht. Zumindest es in Frage stellt, Energie und Einsatz dort einzubringen.

Eigentlich schade. Ich habe es bisher auch oft als Herausforderung betrachtet, gewisse Aufgaben so zu lösen, das es, meiner Meinung nach, effektiv und auch zeitsparend ist.

Eigenschaften, aus denen man eigentlich was machen kann. Nur nicht in diesem Bereich und an dieser Stelle. Wenn ich da fragen würde, was diese Stelle ausmacht, würde es darauf hinaus laufen, das ich mich um einen Bereich kümmer, den auch andere ohne Nachdenken übernehmen können. Das man für diese Aufgaben keine helle Leuchte sein muss. Allerdings ist es praktisch jemand zu haben, dem man noch äußerst ungeliebte Aufgaben übertragen kann.

Das das, was man gemacht hat, Zeitverschwendung war. Unnütz. Und mein Liebling, andere hätten andere und bessere Ideen gehabt und sowie, andere können es besser und schneller.

Auf letzteres reagiere ich überhaupt nicht mehr und wenn, sage ich, derjenige soll es selber machen. Sollte er schneller und besser sein, überlege ich mir, gleichzuziehen. Ist aber noch nicht vorgekommen und da, wo andere schneller waren, gebe ich zu, sind Sachen, die mich nicht herausfordern.

Ich bin noch nicht dahinter gekommen, ob ich die Lust und Freude verloren habe, weil man es schlecht geredet hat oder deswegen, weil es keine wirkliche Herausforderung mehr für mich gibt. Ich habe in diesem Bereich nun alle möglichen Szenarien durch und es gibt da nichts mehr, was neu wäre. Alles bekannt und für mich nur noch Routine.

Ich denke, eines hat das andere begünstigt. Letzteres hat sich einfach eingestellt.

Nun gut, ich such jetzt mal etwas Freude und Motivation. 

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenbeastlover schreibt am 04.04.2018 um 07:05 Uhr:Solche Clowns kenne ich auch...aber selber besser machen, keine Spur. Raumhacken ist ja auch viel einfacher.
  2. zitierenmijoni schreibt am 04.04.2018 um 16:58 Uhr:Kommt immer drauf an, wer das sagt. Da muss man, zumindest in einer meiner Firma arg differenzieren.
    Es gibt die, die es einfach nur besser wissen, es aber freiwillig nicht besser machen.
    Die, die meinen, damit einen Anreiz zu noch mehr Einsatz zu erreichen.
    Und halt die, die wirklich dran Interesse haben, zuhören und auch selbst mal mit guten Ideen kommen.
    Schlimm ist es allemal, wenn Menschen, egal in welchen Betrieb oder Bereich sie auch tätig sind, an starren Hierarchiestrukturen festhalten und immer nach unten treten, nach oben lecken und überhaupt nicht verstanden haben, das es alle am selben Strang ziehen.
    Ach, was soll's ... dämliches Wunschdenken.

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